Schlagwort: K+S

  • DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu – DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu – Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an


    Mit einem leichten Kursgewinn von 1,2 Prozent in der vergangenen Handelswoche ist der DAX knapp unter die Marke von 10.000 Punkte geklettert. Nach dem Punktegewinn von 120 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 9.951 Punkten.

    DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn nahm der DAX den Schub durch die EZB aus der Vorwoche mit und legte am Montag einen Tagesgewinn von 1,6 Prozent hin. Im Tagesverlauf wurde sogar die 10.000er Marke überwunden. Der Ausgang der Landtagswahlen mit starken Ergebnissen für die umstrittene Partei AfD hat sich auf dem Börsenparkett nicht ausgewirkt. Die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch hat erst mal für wenig Bewegung gesorgt. Die Marktteilnehmer wollen bis dahin nicht investieren, da ungewiss ist wie stark die Zinsen angehoben werden können. Am Dienstag ging es mit dem DAX erst einmal um 0,6 Prozent nach unten. Ein starker Automobilsektor nach optimistischen Aussagen von BMW ließen den DAX am Mittwoch um 0,5 Prozent zulegen. Das mit Spannung erwartete Ergebnis der Fed hat sich auf den DAX am Donnerstag negativ ausgewirkt. Die Notenbank wird die Zinsen deutlich langsamer als erwartet anheben und hat den Euro damit steigen lassen. Auf die exportstarken deutschen Unternehmen wirkt sich dies jedoch negativ aus. Mit einem kleinen Kursgewinn von 0,6 Prozent hat sich der DAX dann am Handelsende ins Wochenende verabschiedet.

    DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu

    Die höchsten Kursgewinne hat der DAX-Absteiger K+S eingefahren. Die Aktie der Kasseler Düngemittelspezialisten legte im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 21,49 Euro zu. Ab Montag wird das Papier im MDAX notieren und durch die Anteilsscheine von ProSiebenSat1 ersetzt. Aktien von HeidelbergCement legen nach guten Unternehmenszahlen deutlich zu. Zum Wochenschluss steht ein Gewinn von 4,2 Prozent auf 73,75 Euro in den Büchern. Aktien von Siemens legen 4 Prozent auf 92,72 Euro zu.

    Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an

    Am anderen Ende der Kurstafel führen die Papiere der Deutschen Bank die Verliererliste an. Die Aktie der Deutschen Bank leidet unter einer Branchenschwäche und gab 6,9 Prozent auf 17,07 Euro nach. Linde verloren nach einem Downgrading durch die Analysten von Bernstein um 3,6 Prozent auf 126,60 Euro. Einen Kursverlust von 3,1 Prozent auf 73,80 Euro haben die Dividendentitel von Merck eingefahren.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nachdem der DAX in der vergangenen Woche weiter zulegte und die 10.000er Marke im Tagesverlauf schon überwunden hatte, ist die 10.000er Marke in greifbare Nähe gerückt. Da es an Alternativen zu Aktien als Geldanlage mangelt und die Ergebnisse der Deutschen Unternehmen sehr solide sind, wird es in den kommenden Wochen beim DAX weitere Gewinne geben und das Klettern über die Marke von 10.000 Punkte ist nur eine Frage der Zeit.

  • DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte – Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu – Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Bei einem insgesamt positiven Aktienumfeld hat der DAX deutlich zugelegt. Im Wochenverlauf steigt der Deutsche Aktienindex um 311 Punkte auf einen Wochenschlussstand von 9.824 Punkten. Damit hat der DAX in der vergangenen Woche einen Kursgewinn von 3,3 Prozent eingefahren. Die Marke von 10.000 Punkte ist damit wieder in greifbare Nähe gerückt.

    DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es auf dem Börsenparkett erst einmal ruhig zu. Der G-20 Gipfel endete am Wochenende ohne große Beschlüsse und sorgte damit für Ernüchterung und der DAX legte am Montag trotz starker Automobilaktien und eines steigenden Ölpreises nur um 0,2 Prozent zu. Am Dienstag sorgte die Euro-Schwäche für starke Kursgewinne bei exportorientierten Papiere wie den Automobilaktien. Der DAX ging 2,3 Prozent höher aus dem Handel. Dieser Trend setzte sich auch am Mittwoch mit einem etwas geringeren Tagesgewinn von 0,6 Prozent fort. Nach einem ruhigen Handel schloss der DAX am Donnerstag knapp im Minus und gab um 0,3 Prozent nach. Zum Wochenende sorgten US-Arbeitsmarktdaten für neuen Schwung und ließen den DAX um 0,7 Prozent steigen.

    Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu

    Deutlich nach oben ging es bei den konjunktursensiblen Aktien aus dem DAX. Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere von Volkswagen mit einem Gewinn von 16,8 Prozent auf 121 Euro. Ein schwacher Euro beflügelt insgesamt deutsche Exporteure. Volkswagen profitiert darüber hinaus von den veröffentlichten Absatzzahlen. Diese sind zwar nicht überragend ausgefallen, angesichts des Abgasskandals jedoch überraschend positiv. Weniger schwarz als vor Kurzem noch befürchtet, sieht es für die Kreditwirtschaft aus. Aktien der Deutschen Bank profitieren davon mit einem Kursplus von 13,2 Prozent auf 18,01 Euro. ThyssenKrupp konnten auch wieder deutlich zulegen. Die Aktie des Stahlherstellers gewinnt 12,9 Prozent auf 17,03 Euro. Der DAX-Abstieg macht sich für K+S zunächst nicht im Kurs negativ bemerkbar. Die kletterte um 12,1 Prozent auf 21,21 Euro. BMW profitiert vom schwachen Euro und der Stärke der deutschen Automobilaktien. Der Kurs stieg um 11,8 Prozent auf 82,63 Euro.

    Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust von 3,5 Prozent haben die Aktien von Fresenius Medical Care eingefahren. Aktien der Deutschen Börse gaben um 2,1 Prozent nach. In der Vorwoche wurden noch die Fusionsbemühungen mit der London Stock Exchange gefeiert. Nachdem immer mehr Details eines möglichen Deals ans Tageslicht kommen, trübt sich das Bild zusehends ein. Zum Wochenende ging die Aktie bei 76,62 Euro aus dem Handel. Auch der Mutterkonzern Fresenius zählt mit einem Wochenverlust von 2 Prozent zu den Wochenverlierern.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nach der starken Kursentwicklung ist der Abwärtstrend definitiv gebrochen. Die Augen sind wieder nach oben gerichtet und damit ist auch die Marke um die 10.000 Punkte wieder ins Blickfeld der Charttechniker gerückt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der DAX mit dem nächsten Schwung nach oben diese psychologische Hürde reißt und damit weiteres Aufwärtspotential generiert. Trotz China-Schwäche und anhaltender politischer Krisen entwickeln sich die deutschen Unternehmen sehr positiv. Mit einer Fortsetzung der lockeren Zinspolitik in Europa könnte die EZB bereits in der nächsten Woche den Grundstein für den DAX legen die 10.000er Marke nach oben zu durchbrechen.

  • DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu – Versorger verlieren 11 Prozent

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX wieder den Rückwärtsgang eingelegt und ist unter die Marke von 9.000 Punkten gefallen. Die Aktien der 30 größten Deutschen Aktiengesellschaften verloren 319 Punkte auf 8.968 Punkte. Damit hat der DAX seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Im Wochenverlauf notierte der DAX so tief wie zuletzt im Herbst 2014. Seit den Allzeithöchstständen bei 12.390 Punkte hat der DAX innerhalb eines Jahres rund 25 Prozent an Wert verloren.

    DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es am Rosenmontag gleich deutlich in den Keller. Der DAX büßte 3,3 Prozent ein und hat mit einem Tagesverlust von 307 Punkten die 9.000er Marke nach unten durchbrochen. Zahlreiche Banken stürzten deutlich ab und ließen die Sorgen vor einer neuen Bankenkrise aufkommen. Am Dienstag setzten sich die Ängste fort und der DAX verlor weitere 1,1 Prozent. Eine Verschnaufpause im Abwärtsstrudel brachte der Mittwoch. Marktteilnehmer bewerteten den Kurseinbruch als übertrieben und kauften wieder Aktien. Beim DAX ging es mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent in den Feierabend. Die gute Stimmung hielt allerdings nur kurz. Bereits am Donnerstag gab der DAX wieder 2,9 Prozent nach. Belastend wirkte sich der weitere Ölpreisverfall sowie die aggressive Geldpolitik auf die Aktienkurse aus. Einen versöhnlichen Wochenausklang gab es dagegen am Freitag. Nach dem Ausverkauf verabschiedete sich der DAX mit einem Tagesgewinn von 2,5 Prozent ins Wochenende.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu

    Trotz des negativen Umfeldes gelang es immerhin drei Dividendenpapieren ihren Kurs zu halten und leicht zu gewinnen. Die Papiere der Commerzbank legten gegen den Trend 3,4 Prozent zu. Stützend wirkten sich positive Quartalsergebnisse auf den Kursgewinn aus. Nachdem die veröffentlichten Zahlen teilweise über den Erwartungen lagen, haussierte die Commerzbank-Aktie am Donnerstag um 18 Prozent und konnte so die angelaufenen Wochenverluste einholen. Zum Handelsschluss verabschiedete sich die Aktie bei einem Stand von 7,54 Euro ins Wochenende. Papiere von ThyssenKrupp und Deutscher Bank notieren 0,5 bzw. 0,2 Prozent stärker und beenden die Handelswoche damit nahezu unverändert.

    Versorger verlieren 11 Prozent

    Weiter nach unten ging es bei den Versorgern. RWE und E.on gaben jeweils um 11 Prozent nach. Damit kosten Papiere von RWE nur noch 11,41 Euro und die Anteilsscheine von E.on bei einem Kurs von 8,45 Euro. Ebenfalls schwach notierten die Papiere von Volkswagen mit einem Rückgang um 7,7 Prozent auf 95,20 Euro, K+S mit einem Verlust von 7,2 Prozent auf 17,93 Euro und Allianz mit einem Kursverlust von 6,6 Prozent auf 129 Euro.

    Volatile Aktienmärkte könnten in eine Stabilisierungsphase wechseln

    Nach einer erneuten Woche mit starken Kursausschlägen müsste es bald zu einer Stabilisierungsphase mit einer entsprechenden Konsolidierung kommen. Dies wäre dann der Boden für Kursgewinne nach den zum Teil panikartigen Verkäufen in der Vorwoche. Sollten sich die Unternehmensergebnisse nicht dramatisch verschlechtern und auch sonst keine Rezession drohen, ist das aktuelle Kursniveau in allen Fällen als günstig einzustufen. Mittelfristige Kursgewinne sind daher bei allen soliden DAX-Werten zu erwarten.

  • DAX startet schwach in den Februar – 5,2 Prozent Wochenverlust auf 9.286 Punkte – E.on einzige Aktie mit einem Wochenplus, RWE und K+S immerhin unter 1 Prozent Verlust – Fresenius und infineon verlieren 10 Prozent – Trend zeigt eindeutig nach unten

    Nach einem schwachen Januar und einem Monatsverlust von 9 Prozent hat der DAX an die negative Entwicklung nahtlos angesetzt und ist auch mit deutlichen Kursrückgängen in den Februar gestartet. In der ersten Februar-Woche gab der DAX in Summe um 5,2 Prozent nach. Jeder einzelne Handelstag wurde mit einem Tagesverlust beendet. Dies bedeutet einen Kursverlust auf Wochensicht von 512 Punkte auf einen Stand von 9.286 Punkte.

    DAX startet schwach in den Februar – 5,2 Prozent Wochenverlust auf 9.286 Punkte

    Zu Wochenbeginn sorgten erneut Konjunktursorgen aus China für schwache Aktienkurse auf dem Frankfurter Aktienparkett. Der erneute Ölpreisverfall führte zu weiterer Unsicherheit mit fallenden Kursnotierungen. Damit ging es am Montag zunächst mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent nach unten. Eine durchwachsene Berichtssaison zog die Kurse weiter in den Keller. Am Dienstag schloss der DAX 1,8 Prozent schwächer. Eine überraschend schlechte Stimmung zeichnet der US-Einkaufsmanagerindex ISM – die Aktienmärkte reagierten darauf mit weiteren Kursverlusten. Beim DAX ging es um 1,5 Prozent nach unten. Nach einem volatilen Handelsverlauf ging es am Donnerstag weiter nach unten. Der DAX verlor 0,4 Prozent. In den USA veröffentlichte Arbeitsmarktdaten deuten auf eine Zinserhöhung in den USA hin. Dies belastete am Freitag erneut die Märkte und fuhr dem DAX einen Tagesverlust von 1,1 Prozent ein.

    E.on einzige Aktie mit einem Wochenplus, RWE und K+S immerhin unter 1 Prozent Verlust

    Unter dem insgesamt schwachen Börsenumfeld gibt es lediglich eine Aktie, welche die vergangene Handelswoche mit einem Kursgewinn beendet hat. Die Papiere des Energieversorgers E.on legten gegen den Trend 0,9 Prozent im Kurs zu. Zwar ist dies nach den starken Kursverlusten bei den Energieversorgern nur ein schwacher Trend, immerhin könnte dies als Zeichen gewertet werden, dass damit ein Boden gefunden ist. Auch Wettbewerber RWE schlug sich mit einem Wochenverlust von nur 0,3 Prozent deutlich besser als der Aktienmarkt. Die Aktien von E.on gehen damit bei einem Stand von 9,50 Euro aus dem Handel und RWE-Aktien kosten an der Börse 12,83 Euro. Besonders robust zeigt sich auch die K+S-Aktie mit einem Verlust von 0,5 Prozent auf 19,31 Euro.

    Fresenius und infineon verlieren 10 Prozent

    Weniger gut sieht es dagegen beim Fresenius-Konzern aus. Die Aktie des Gesundheitsunternehmens gab um 10 Prozent auf 54,83 Euro nach. Auch bei der auf Dialyse spezialisierten Tochter FMC ging es deutlich nach unten. Hier verlor die Aktie 8,8 Prozent auf 74,45 Euro. Noch schlechter erwischte es nur infineon. Das Unternehmen enttäuschte mit der Vorlage der Geschäftszahlen und tauchte anschließend um 9,9 Prozent ab. Aktien des Speicherchiphersteller infineon kosten an der Börse nur noch 11,06 Euro.

    Trend zeigt eindeutig nach unten

    Nach der erneut schwachen Handelswoche zeigt der Trend weiter nach unten. Die Aktienmärkte sind angeschlagen und mit weiteren Kursverlusten wird gerechnet. Es ist daher nur noch eine Frage der Zeit bis der DAX auch unter die 9.000er Marke fällt. Die Stimmung an den Börsen ist nachhaltig angeschlagen. Von daher bedarf es wirklich positiver Meldungen um den DAX wieder aus dem Abwärtssog zu holen. Zu viele negative Meldungen belasten derzeit das Handelsumfeld: Konjunktursorgen, steigende Zinsen, schwächelnde Unternehmensergebnisse. Sollte es hierzu positive Meldungen geben, könnte das den DAX wieder in die Richtung nach oben umschwenken.

  • DAX gewinn 2,6 Prozent auf 10.608 Punkte – Deutsche Börse, Lufthansa und Deutsche Post legen mehr als 5 Prozent zu – K+S-Aktie einziger Wochenverlierer

    Nach zwei Verlustwochen hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Kurs des Deutschen Aktienindex der 30 größten Aktien legte im Wochenverlauf 2,6 Prozent zu und hat damit 268 Punkte gewonnen. Am Freitag ging der DAX bei einem Stand von 10.608 Punkten aus dem Handel und damit deutlich oberhalb der Marke von 10.000 Punkten.

    DAX gewinn 2,6 Prozent auf 10.608 Punkte

    Nach einer schwachen Vorwoche hat der DAX am Montag auch einen schwachen Wochenstart erwischt. Der weitere Ölpreisverfall belastete den DAX und sorgte für einen Tagesverlust von 1,9 Prozent. Ein überraschend guter ZEW-Konjunkturindex läutete am Dienstag die Trendwende ein. Nach einer kräftigen Erholung legte der DAX 3,1 Prozent zu. Am Mittwoch war erstmal eine Verschnaufpause nach dem starken Vortag angesagt – kaum verändert ging der DAX 0,2 Prozent stärker aus dem Handel. Am Tag nach der Zinsanhebung durch die US-Notenbank FED gab es beim DAX erneut deutliche Kursgewinne. Mit einem Tagesgewinn von 2,6 Prozent wurde der Zinsschritt gefeiert. Nach der Rally der vergangenen Tage sorgte am Freitag der große Verfalltag an der Terminbörse für Gewinnmitnahmen. Der DAX beendete eine gute Woche mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent.

    Deutsche Börse, Lufthansa und Deutsche Post legen mehr als 5 Prozent zu

    Nach dieser starken Handelswoche haben 29 Aktien aus dem DAX die Woche mit einem Kursgewinn beendet. Der Kursaufschwung wurde von allen Aktien getragen und es gab keine Einzelwerte mit extrem hohen Kursgewinnen. Den höchsten Wochengewinn von 6,9 Prozent erzielten die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Positive Analystenkommentare sowie ein jährlich in Aussicht gestelltes Gewinnwachstum von 16 Prozent überzeugten auf dem Parkett. Der Kurs stieg auf 79,87 Euro. Der Aktienkurs der Deutschen Lufthansa reagiert auf die fallenden Ölpreise. Dies macht den Betrieb der Flugzeuge günstiger und sorgt für steigende Gewinne. Der Kurs der Deutschen Lufthansa-Aktie legte um 5,9 Prozent auf 14,10 Euro zu. Ohne große Meldungen sorgt das Weihnachtsgeschäft im Versandhandel für eine starke Performance bei der Deutschen Post. Der Kurs legte um 5,1 Prozent auf 25,75 Euro zu.

    K+S-Aktie einziger Wochenverlierer

    Unter den DAX-Aktien ging es lediglich mit den Papieren von K+S nach unten. Der Aktienkurs des Düngemittelherstellers gab um 2,3 Prozent auf 23,22 Euro nach. Aktien von Beiersdorf mit einem Gewinn von nur 0,7 Prozent gehörten in der vergangenen Woche ebenfalls zu den Verlierern wie die Papiere von Volkswagen und Linde, die jeweils um 1,1 Prozent zulegen könnten.

    Fällt die Weihnachtsrally 2015 aus?

    Nach den starken Kursgewinnen titelten einige Börsenbriefe bereits, dass nun die Weihnachtsrally kommt. Doch die Kursverluste vom Freitag trübten die Stimmung schnell wieder ein, so dass die Marktteilnehmer inzwischen davon ausgehen, dass es in 2015 keine Jahresendrally mehr geben wird. Sollte es keine starken Kursveränderungen mehr geben, geht das Börsenjahr 2015 als schwaches Jahr mit einer kaum nennenswerten Kursveränderung in die Geschichte ein. Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft haben schon einige Handelshäuser ihre Bücher bereinigt und geschlossen. Man schaut gespannt auf das Jahr 2016 und erwartet sich davon deutlich mehr Bewegung.

  • DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke – RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Hohe Verluste bei Linde

    Eine herbe Schlappe hat der DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Nach einem Gewinn von rund 2.000 Punkten in den vergangenen Wochen gab der Index in der letzten Woche ein Teil der Gewinne wieder ab. Der DAX verlor 4,8 Prozent und sackte damit um 542 Punkte ab. Damit notiert der DAX bei einem Stand von 10.752 Punkten und ist unter die 11.000er Marke gerutscht.

    DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke

    Am Montag ging der Deutsche Aktienindex noch mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent aus dem Handel. Der starke US-Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche wirkte noch nach und die Hoffnung auf ein durch die EZB-Sitzung am Donnerstag erwartetes Kursfeuerwerk sorgten für den guten Wochenstart. Doch bereits am Dienstag trübten schwache US-Konjunkturdaten die Stimmung und der deutsche Blue Chips Index büste 1,1 Prozent ein. Am Tag vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung war der Handel von Nervosität geprägt. Die EZB-Sitzung selbst war am Donnerstag für die Anleger dann eine bittere Enttäuschung. Auf dem Parkett wurde deutlich mehr erwartet als nur eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms. Der DAX ging daraufhin um 3,6 Prozent auf Tauchstation. Am Freitag musste der DAX den EZB-Schock vom Vortag erst noch einmal verdauen. Wenig verändert beendete der DAX den letzten Handelstag der Woche mit einem Kursverlust von 0,3 Prozent.

    RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Mit der Idee den Ökostrombereich an die Börse zu bringen, hat RWE ins Schwarze getroffen. An der Börse wurde die RWE am Tag der Veröffentlichung dieser Nachricht mit einem Tagesgewinn von 16,6 Prozent gefeiert. Zum Wochenausklang blieb noch ein Gewinn von 7,2 Prozent auf der Kurstafel stehen. Lufthansa-Papiere standen ebenfalls in der Gunst der Anleger und kletterten um 3,6 Prozent auf 13,85 Euro. Zum Einen stützte ein schwacher Ölpreis den Kurs, zum Anderen sorgte der Tarifabschluss des Bodenpersonals für ein positives Sentiment. Nach guten Zahlen in der Vorwoche setzte die Aktie des Speicherchipherstellers infineon die positive Performance fort. Die Aktie stieg um 2,5 Prozent auf 13,94 Euro.

    Hohe Verluste bei Linde

    Eine Gewinnwarnung bei Linde liess den Aktienkurs um rund ein Fünftel einbrechen. Aufgrund eines schwachen Investitionsklimas und niedriger Ölpreise hatte das Management die Geschäftszahlen nach unten revidiert. An der Börse kamen diese Nachrichten überhaupt nicht gut am. Auf Wochensicht verliert die Linde-Aktie 18,2 Prozent auf 137,70 Euro. Die Aktien von K+S, Vonovia und ThyssenKrupp gaben jeweils um 7,6 Prozent nach. Bei Vonovia hat sich die Zustimmung zur Übernahme der Deutsche Wohnen damit auf den Aktienkurs negativ ausgewirkt.

    Startet der DAX noch einmal durch?

    Die vergangene Woche hat der Weihnachtsrally erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ob der DAX wieder Fahrt aufnimmt und sich die Rally damit fortsetzt, steht in den Sternen. Da sich fundamental jedoch nichts verschlechtert hat und die Kursverluste als Zeichen der Enttäuschung auf die EZB-Sitzung zu sehen sind, stehen die Zeichen gut, dass in der neuen Woche dies bereits Geschichte ist und sich der DAX auf die harten Fakten konzentriert. Damit könnte dann die Jahresendrally wieder an Fahrt aufnehmen und neue DAX-Stände jenseits der 11.400er Marke liefern.

  • DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte – Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen – RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten


    Die zweite Woche in Folge hat der DAX mit einem Wochengewinn beendet. In der vergangenen Woche legte der Deutsche Aktienindex DAX 174 Punkte zu und geht damit 1,6 Prozent stärker aus dem Handel. Damit notiert der DAX auf einem aktuellen Niveau von 11.294 Punkten. Die 11.000er Marke konnte damit inzwischen deutlich überschritten werden. Auch charttechnisch hat der DAX mit dem erneuten Kursanstieg wichtige Trendlinien überwunden und so eine gesunde Basis für weitere Kursgewinne gelegt.

    DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte

    Nach dem Kurssprung in der Vorwoche war dem DAX am Montag die Luft ausgegangen. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Verluste gab es vor allem aufgrund von Unternehmensmeldungen. So sorgten eine Streikankündigung bei der Lufthansa für Verluste wie auch eine mögliche Kapitalerhöhung bei RWE für Kursverluste bei den jeweiligen Papieren. Im Syrien-Konflikt kam es zu einem Zwischenfall zwischen der Türkei und Rußland. Dies sorgte für politische Verunsicherungen und wirkte sich negativ auf den Aktienhandel aus. Der DAX beendete nach Sorgen um eine weitere Eskalation im Konflikt den Handel unterhalb der 11.000er Marke mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent. Ein schwacher Euro hat die exportstarke deutsche Wirtschaft beflügelt. Der DAX kletterte um 2,2 Prozent und glich damit die Verluste der Vortage wieder aus. Am Donnerstag setzte sich die Aufwärtsbewegung fort. Haupttreiber war die Spekulation um die EZB. Demnach soll die lockere Geldpolitik weiter fortgesetzt werden. Der DAX legte 1,4 Prozent zu. Bei geringem Handel aufgrund des Feiertages Thanksgiving in den USA bröckelte der DAX leicht ab. Der Tagesverlust von 0,2 Prozent hält sich aber in Grenzen.

    Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen

    Nach den starken Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals erholt sich die VW-Aktie wieder. In der vergangenen Woche gab es Meldungen von VW, denen zufolge die Rückrufaktion deutlich einfacher und kostengünstiger ausfallen könnte. Die Aktie machte daraufhin einen deutlichen Kurssprung. Allerdings hinterlässt der Skandal auf der Absatzseite bereits seine Spuren. Dennoch notieren die VW-Aktien mit einem Wochengewinn von 15,40 Euro 14,2 Prozent über den Kursen der Vorwoche. Hervorragende Geschäftszahlen präsentierte der Chiphersteller infineon. Sämtliche Erwartungen wurden übertroffen und bei der Marge gab es deutliche Verbesserungen. An der Börse haussierte die Aktie und beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 14,1 Prozent auf 13,60 Euro. Erneute Übernahmegerüchte liessen auch die K+S-Aktien haussieren. Der Wettbewerber Potash könnte einen erneuten Übernahmeversuch starten. Die K+S-Aktie beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 26,39 Euro.

    RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Suche nach Kapital für Wachstum könnte bei RWE in einer Kapitalerhöhung enden. Da dies an der Börse nicht gut ankam, ging es mit der RWE-Aktie um 5,2 Prozent nach unten. Die RWE-Aktie notiert damit aktuell auf 10,87 Euro. Für Unsicherheit im Luftverkehr sorgen die derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie die Angst vor Terroranschlägen. Außerdem ist das Thema Streik bei Lufthansa immer noch nicht ausgestanden. Die Lufthansa-Aktie verliert 2,6 Prozent auf 13,37 Euro. Aktien der Deutschen Bank liegen ebenfalls auf der Verliererseite. Der Kurs gab im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 23,99 Euro nach.

    Weitere Kursgewinne in der Adventszeit

    Nach der starken Performance in den vergangenen beiden Wochen und dem Überwinden charttechnischer Marken dürfte der DAX zum Sprung über weitere Kursmarken ansetzen. Einer Jahresendrally steht damit nichts im Wege und der DAX könnte neue Allzeithochs in den nächsten Wochen markieren.

  • DAX legte vierte Woche in Folge zu – Wochengewinn von 1,3 Prozent auf 10.988 Punkte – adidas, Commerzbank und K+S liegen im DAX ganz vorne – Abgasskandal lässt VW erneut einbrechen

    Die vergangene Woche hat der DAX mit einem Gewinn von 1,3 Prozent beendet. Damit legte der DAX die vierte Woche in Folge zu. Mit dem jüngsten Kursgewinn kletterte der DAX um 138 Punkte nach oben und notiert aktuell bei einem Stand von 10.988 Punkten nur knapp unterhalb der 11.000er Marke und nahe an der bei etwa 11.060 Punkte verlaufenden 200 Tage-Linie.

    DAX legte vierte Woche in Folge zu – Wochengewinn von 1,3 Prozent auf 10.988 Punkte

    Nachdem der DAX den Monat Oktober mit einem ordentlichen Kursgewinn beendet hat, ist auch der Start in den November geglückt. Gleich zu Beginn der Woche legte der DAX nach einem überraschend guten Einkaufsmanagerindex 0,9 Prozent zu. Deshalb ist es auch nicht weiter schlimm, dass am Dienstag der Handel auf der Stelle trat. Der DAX legte eine Verschnaufpause ein und ging unverändert aus dem Handel. Für rote Zahlen auf dem Börsenparkett am Mittwoch sorgte dagegen das VW-Papier. Nachdem sich der Abgasskandal ausweitete und erstmals auch Benzinmotoren betroffen sind, ging es mit den Dividendentiteln von VW mit 9,5 Prozent Tagesverlust deutlich nach unten. Die VW-Aktie zog auch den DAX mit in den Keller, der mit einem Tagesverlust von 1 Prozent aus dem Handel ging. Kaum verändert zeigte sich der DAX am Donnerstag. Der Tagesgewinn beträgt 0,4 Prozent. Ein überraschend guter US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Freitag für ein Kursfeuerwerk. Nachdem der DAX zwischenzeitlich im Minus notierte, verabschiedete er sich mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent ins Wochenende.

    adidas, Commerzbank und K+S liegen im DAX ganz vorne

    Hervorragende Quartalszahlen für Gewinn und Umsatz lieferte der Sportartikelhersteller adidas. Daraufhin wurde auch das Papier an der Börse gekauft. Die Aktie der Herzogenauracher geht mit einem Wochengewinn von 7,9 Prozent auf 88,01 Euro aus dem Handel und legt damit im Wochenverlauf 6,46 Euro zu. Auch die Commerzbank konnte im letzten Quartal den Gewinn deutlich steigern. Außerdem stellt das Bankhaus die Zahlung einer Dividende wieder in Aussicht. Aktien der Commerzbank legten im Wochenverlauf 7,2 Prozent auf 10,73 Euro zu. Nach guten Zahlen des Konkurrenten Mosaic und einer Kaufempfehlung durch die Commerzbank-Analysten ging es auch für K+S deutlich nach oben. Die Aktie gewinn 6,3 Prozent auf 24,40 Euro.

    Abgasskandal lässt VW erneut einbrechen

    Der Abgasskandal des Volkswagen-Konzerns macht sich erneut an der Börse bemerkbar. Nachdem sich der Skandal ausweitert und erstmals auch Benzinmotoren betroffen sind, verliert das Unternehmen zunehmend das Vertrauen der Kunden und Anleger. An der Börse sackte der Kurs nach dieser neuen Meldung um 9,5 Prozent ein. Auf Wochensicht hat die VW-Aktie einen Verlust von 11,1 Prozent eingefahren. Die Kursverluste der weiteren Wochenverlierer Vonovia mit 2,2 Prozent auf 29,66 Euro und Deutsche Börse von 1,8 Prozent auf 82,25 Euro fallen dagegen kaum ins Gewicht.

    11.000 Punkte zum Greifen nah

    Der Trend zeigt weiterhin nach oben. Die Kursgewinne beim DAX wurden durch gute Quartalsergebnisse untermauert. Der starke Arbeitsmarktbericht aus den USA könnte die Zinswende schneller als erwartet einläuten, allerdings verliert damit der Euro an Wert und sorgt damit für höhere Gewinne bei exportorientierten Unternehmen. Insgesamt ist damit die Aufwärtsphantasie beim DAX weiter gegeben. Die Jahresendrally kann damit weitergehen und neue Allzeithochs erreicht werden.

  • DAX kaum verändert – Wochengewinn von 0,5 Prozent auf 10.850 Punkte – Merck, Bayer und Fresenius legen deutlich zu – Kursverluste bei K+S, Deutsche Bank und RWE

    In der vergangenen Handelswoche konnte der DAX 0,5 Prozent zulegen und 56 Punkte an Wert gewinnen. Damit steigt der Deutsche Aktienindex auf einen Stand von 10.850 Punkte. Nachdem der Aktienmarkt eine Woche zuvor um noch 7 Prozent zulegte und der Handel im Oktober mit einem Monatsgewinn von 14 Prozent zu Ende ging, war die letzte Woche eher eine Woche der Konsolidierung.

    DAX kaum verändert – Wochengewinn von 0,5 Prozent auf 10.850 Punkte

    Bei einem vergleichsweise ruhigen Geschäft ging der Deutsche Aktienindex kaum verändert aus dem Handel und schloss 7 Punkte fester. Nach der starken Vorwoche war es allerdings keine Überraschung, dass der DAX eine Verschnaufpause einlegt. Am Dienstag ist die Rally dagegen erst einmal ins Stocken geraten. Mit einem Tagesverlust von 1 Prozent gab der DAX stärker nach. Gedrückt wurde die Stimmung vor allem von den Quartalszahlen von BASF. Der Chemiekonzern hat weniger umgesetzt als erwartet und den Ausblick gesenkt. An der Börse verloren die BASF-Papiere 4,7 Prozent an Wert. In der Hoffnung auf unveränderte Zinsen durch die US-Notenbank legte der DAX am Mittwoch deutlich zu und ging mit einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag drückten Kursverluste bei der Deutschen Bank auf die Stimmung im DAX. Der Tagesverlust beim DAX liegt bei 0,3 Prozent. Einen positiven Wochenschluss gab es am Freitag mit einem Gewinn von 0,5 Prozent.

    Merck, Bayer und Fresenius legen deutlich zu

    Die Citigroup hat die Aktie von Merck auf Kaufen hochgestuft. Im Wochenverlauf half dies der Aktie zu einem deutluchen Kursgewinn. Die Merck-Aktie verteuerte sich um 9,9 Prozent. Damit geht der Dividendentitel bei einem Kurs von 88,83 Euro ins Wochenende. Bayer setzen sich nach starken Quartalszahlen ebenfalls an die Spitze der DAX-Aktien. Nach einem Wochengewinn von 8,4 Prozent geht die Aktie bei 121,35 Euro aus dem Handel. Analysten der DZ-Bank lobten die Zahlen als hervorragend. Fresenius erhöhte ebenfalls den Ausblick und konnte daraufhin Kursgewinne einfahren. Hier beträgt der Wochengewinn 7,6 Prozent auf 66,75 Euro.

    Kursverluste bei K+S, Deutsche Bank und RWE

    K+S-Aktien fallen weiter in den Keller. Diesmal ist allerdings eine Gewinnwarnung des Konkurrenten Potasch für den Wochenverlust von 6,8 Prozent verantwortlich. Damit hat die Aktie in den vergangenen drei Monaten mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren und notiert aktuell bei 22,95 Euro. Die Deutsche Bank tritt auf die Kostenbremse. Neben dem Abbau zahlreicher Jobs und einer Umstrukturierung in größerem Umfang wird das Geldhaus die nächsten beiden Jahre auch keine Dividende bezahlen. An der Börse kommen solche Meldungen weniger gut an. Die Aktie verlor 5,9 Prozent auf 25,47 Euro. Das Auf- und Ab der Versorgeraktien setzte sich auch in der vergangenen Woche fort. Am Ende ging die RWE-Aktie 5,8 Prozent schwächer bei 12,65 Euro aus dem Handel.

    11.000 Punkte nur noch eine Frage der Zeit

    Nach einem starken Oktober und Kursen von knapp unter 11.000 Punkten sind weitere Kursgewinne beim DAX nur eine Frage der Zeit. Die Herbstrally ist nach den jüngsten Kursgewinnen bereits voll im Gange und weitere Kurssteigerungen sind nur noch eine Frage der Zeit. Nach überwiegend positiven Quartalszahlen dürften die Kurse damit auch in den kommenden Tagen weiter steigen und der DAX damit bald neue Allzeithochs erklimmen.

  • DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte – SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu – Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nachdem der DAX in der Vorwoche 5,7 Prozent zulegte, trat das Deutsche Börsenbarometer in der vergangenen Woche auf der Stelle. Mit einem Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte ging der DAX so gut wie unverändert aus dem Handel. Der Wochengewinn beträgt damit gerade einmal 0,1 Prozent. 

    DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte

    Am Montag ist der Start in die neue Handelswoche zunächst geglückt. Der Dax legte um 0,2 Prozent zu. Zum größten Teil waren die Versorger RWE und E.on die Zugpferde. Nach der Veröffentlichung des Stresstests legten die Papiere zu. Im Vorfeld hatten einige Marktteilnehmer die Sorge, dass die Finanzen den Rückbau der Atomkraftwerke nicht verkraften könnten. Schwache Konjunkturdaten drückten am Dienstag auf den DAX der um 0,9 Prozent nachgab. Einen Tag später folgten schwache Konjunkturdaten aus den USA für fallende Kurse. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Einen Tagesgewinn von 1,5 löste die EZB aus, die zur Erreichung des Inflationsziels weiter eine lockere Geldpolitik nachgab. Am Freitag sorgte ein weiteres Plus von 0,4 Prozent für einen positiven Wochenausklang.

    SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu

    Der Softwarehersteller SAP überraschte mit besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen. An der Börse löste dies ein Kursfeuerwerk aus. Die SAP-Aktie ging mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 66,12 Euro aus dem Handel. Damit legten die Dividendenpapiere innerhalb einer Woche um 5,70 Euro je Anteilsschein zu. E.on-Aktien profitierten vom Verkauf des norwegischen Gas- und Ölgeschäfts. Damit kann sich E.on zum Einen entschulden, zum anderen erscheine der Verkaufspreis in Zeiten fallender Öl- und Gespreise sehr attraktiv. Die E.on-Aktie beendet den Handel mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 9,50 Euro. Aktien der Deutschen Börsen legten 4,1 Prozent zu. Dies entspricht einem Kursgewinn von 3,14 Euro auf 79,19 Euro.

    Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nach dem Ende des Übernahmekampfs durch Potash belasten nun auch schwache Geschäftsdaten den Kurs von K+S. Die Aktie verlor im Wochenverlauf 6,1 Prozent auf 23,60 Euro. Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal und verliert 5,6 Prozent auf 100,60 Euro. Der früher unter Deutsche Annington firmierende Immobilienkonzern Vonovia will die Deutsche Wohnen übernehmen. Am Aktienmarkt kam dieses Vorhaben ersteinmal nicht gut an. Der Aktienkurs gab um 4,9 Prozent auf 26,94 Euro nach.

    Zeit für weitere Kursgewinne in Richtung 11.000 Punkte

    Nach einer soliden Handelswoche und zum größten Teil überzeugenden Unternehmenszahlen könnte der Weg für weitere Kursgewinne frei sein. Auf dem Börsenparkett erwarten Marktteilnehmer, dass der DAX in Richtung 200-Tage-Linie bei rund 11.000 Punkte steigen wird. Auch aus fundamentaler Sicht spricht momentan Vieles für weitere Kursgewinne und einen Beginn der Herbstrally.