Schlagwort: Fresenius

  • 1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge – Versorger und Lufthansa legen stark zu – Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Mit der vergangenen Woche hat der DAX die dritte Woche in Folge mit einem Kursverlust beendet. Der Aktienindex der 30 größten Deutschen Aktien verlor an den letzten fünf Handelstagen 1,4 Prozent an Wert. Dies entspricht einem Kursverlust von 135 Punkten. Damit geht der DAX bei einem Stand von 9.553 Punkten aus dem Handel.

    1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge

    Gleich am Montag ging es mit dem DAX kräftig in den Keller. Der VW-Abgasskandal belastet den kompletten Automobilsektor. Sowohl Automobilhersteller als auch Zulieferer wurden abgestraft und an der Börse verkauft. Nur knapp über dem Tagestief schloss der DAX mit einem Tagesverlust von 2,1 Prozent. Nach einem sehr volatilen Handel schloss der DAX am Dienstag 0,3 Prozent leichter. Nachdem der DAX im Tagesverlauf nahe des Jahrestiefs notierte, ging es im Tagesverlauf wieder nach oben. Das sogenannte Windows-Dressing sorgte zum Quartalsende für kräftige Kursgewinne. Auch gute Wirtschaftsdaten aus den USA beflügelten die Aktienmärkte. Der DAX schloss 2,1 Prozent höher. Am Donnerstag ging es mit den Aktien wieder nach unten. Der DAX verlor 1,6 Prozent. Eine Umfrage unter Einkäufern in den USA zeichnet ein negatives Stimmungsbild. Ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht löste am Freitag einen Kursrutsch von 150 Punkten aus. Im weiteren Tagesverlauf erholten sich die Märkte und der DAX beendete den Handel mit einem Plus von 0,5 Prozent.

    Versorger und Lufthansa legen stark zu

    Nachdem die Aktien der Versorger in den vergangenen Monaten deutlich unter Abgabedruck standen, legten die beiden Papiere von RWE und E.on stark zu. RWE kletterten um 8,7 Prozent auf 10,43 Euro und E.on verteuerten sich um 7,7 Prozent auf 7,95 Euro. Da der Atomausstieg den Konzernen zu schaffen macht, wurden Aussagen aus der Politik dahingehend gedeutet, dass sich eine Einigung zur Unterstüzung für wichtige Energieversorger abzeichnet. Zumindest beim Bodenpersonal könnte es der Deutschen Lufthansa gelingen einen Tarifbaschluss zu erzielen und damit Streiks zu verhindern. Die Aktie der Fluggesellschaft legt 7,1 Prozent auf 12,67 Euro zu.

    Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Der Abgasskandal belastet weiter die Aktie des Volkswagen-Konzerns. Der Kurs gab um 13,9 Prozent nach. Neben hohen Kosten für Klagen und mögliche Rückrufe ist damit auch das Image von Volkswagen beschädigt. Analysten senkten ihre Kursziele zum Teil deutlich. Die Aktie markiert ein neues Jahrestief und beendete den Handel bei 92,36 Euro. Ebenfalls nach unten ging es mit Fresenius, die um 8,4 Prozent auf 58,27 Euro verloren und Deutsche Telekom mit einem Wochenverlust von 6,4 Prozent auf 15 Euro.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Nach den starken Schwankungen mit Verlusten unterm Strich könnte das schlimmste inzwischen überstanden sein. Möglicherweise kommt es am Ende doch nicht so schlimm wie erwartet und dies könnte die Aktienkurse bald wieder steigen lassen. Die deutsche Konjunktur ist weiter intakt, die EZB könnte das Anleihekaufprogramm fortsetzen und die Basis für weitere Kursgewinne liefern. Wer darauf setzt, könnte auf dem aktuellen Kursniveau günstige Kaufgelegenheiten finden.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste – China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Mit einem Verlust von 2,1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Deutsche Aktienindex gab damit um 207 Punkte nach und ist erneut unter die 10.000er Marke gerutscht. Das Deutsche Börsenbarometer DAX notiert zum Wochenschluss bei 9.916 Punkten.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste

    Nach einem volatilen Handelsverlauf am Montag beendete der DAX den Handelstag mit einem leichten Gewinn von 0,1 Prozent. Auf dem Börsenparkett war vor der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank wenig los. Der lustlose Handel setzte sich auch am Dienstag fort. Hier ging es am Ende 0,6 Prozent nach oben, dies ist jedoch steigenden Kursen bei den Automobilwerten im Zusammenhang mit der Messe IAA begründet. Starke Verluste gab es dagegen bei den Versorgern E.on und RWE wegen möglichen zusätzlichen Abschreibungen in Milliardenhöhe für den Rückbau der Atomkraftwerke. Kaum nennenswert war der Kursgewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch. Unverändert notiert der DAX am Donnerstag mit einem Anstieg von 2 DAX-Punkten am Vorabend der Zinsentscheidung. Nach der Zinsentscheidung kam es am Freitag zu starken Kursverlusten der DAX-Aktien. Die Zinsen blieben unverändert. Der Schritt wurde mit konjunkturellen Risiken in China begründet. Damit sind Ängste um die Konjunktur in China erneut auf die Tagesordnung gerückt und haben die Börsianer in höchstem Maße verunsichert.

    adidas, infineon, Fresenius und Telekom sind die Wochengewinner

    Insgesamt beendeten die schwache Handelswoche nur sechs Aktien mit einem Wochengewinn. Den höchsten Gewinn in Höhe von 7 Prozent erzielten dabei die Papiere von adidas. Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller wird künftig die US-Eishocheyliga NFL ausrüsten. Aber auch charttechnisch sieht es bei adidas derzeit sehr gut aus. Die Aktie stieg über die 200-Tagelinie und hat damit weitere Käufer auf den Plan gerufen. Der Speicherchiphersteller infineon stieg um 19 Cent auf 9,77 Euro. Damit konnten die Papiere im Wochenverlauf 2 Prozent an Wert zulegen. Getrieben wurde diese positive Entwicklung durch einen Bericht im US-Magazin Barron’s. Der Autor des Berichts sieht die Aktie als deutlich unterbewertet und sorgte damit für entspechende Käufe. Nach dem Aufstieg in den EuroStoxx50 legte die Fresenius-Aktie 1,7 Prozent auf 64,26 Euro zu. Ohne große Nachrichten legte die Deutsche Telekom 1,2 Prozent auf 15,74 Euro zu.

    Versorger und K+S ganz schwach

    Berichte über weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe im Rahmen des Atomausstiegs in Deutschland sorgten für heftige Kursverluste bei den Versorgeraktien RWE und E.on. Die Umsätze zogen bei den beiden Aktien deutlich an und sorgten für Kursverluste von 9,7 bzw. 9,6 Prozent. Damit sind die Aktienkurse erneut deutlich gesunken. RWE notieren aktuell bei 10,89 Euro und E.on-Titel kosten nur noch 7,72 Euro. Bei RWE wirkt sich der Abstieg aus dem EuroStoxx50 negativ bemerkbar. Spekulationen über einen möglichen kurzfristigen DAX-Rauswurf aufgrund der gesunkenen Marktkapitalisierung wirkten sich im Wochenverlauf ebenfalls negativ auf den Aktienkurs aus. Die Übernahme von K+S durch Potash könnte aus politischer Sicht schwieriger werden als erwartet. Aus diesem Grund gab der Kurs wieder deutlich nach. Die K+S-Aktie verlor 6,2 Prozent auf 33,07 Euro.

    China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Die Sorgen um die chinesische Wirtschaft werden auch in den kommenden Wochen das Börsengeschehen negativ beeinflussen. Solange es von dieser Seite keine Entwarnung gibt, wird sich der DAX schwer tun Kursgewinne einzufahren. Die deutsche Wirtschaft ist eng mit chinesischen Unternehmen verzahnt und diese positive Entwicklung der vergangenen Jahre wirkt sich in der aktuellen Situation negativ auf die aktuellen Geschäfte aus.

  • DAX verliert 4,4 Prozent und rauscht unter die 11.000er Marke – Fresenius, K+S und Deutsche Börse als einzige Aktien mit einem Wochengewinn – RWE, Henkel und Daimler mit starken Verlusten

    Mit einer äußerst schwachen Performance hat der DAX die vergangene Handelswoche 4,4 Prozent niedriger beendet. Die 11.000er Marke hat damit nicht gehalten und so geht der DAX bei einem Stand von 10.985 Punkten ins Wochenende. Damit hat der Deutsche Aktienindex an den vergangenen fünf Handelstagen 506 Punkte an Wert verloren

    DAX verliert 4,4 Prozent und rauscht unter die 11.000er Marke

    Am Montag war die Welt noch in Ordnung. Nach dem schwachen Wochenschluss in der Vorwoche machte der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent wieder Boden gut. Die US-Arbeitsmarktdaten waren auf den zweiten Blick doch besser als zunächst betrachtet. Die Freude hielt allerdings nur kurz. Denn am Dienstag rauschte der DAX 2,7 Prozent nach unten, nachdem die chinesische Notenbank die heimische Währung Yuan gegenüber dem US-Dollar deutlich abgewertet hatte. Damit versucht China die schwächelnde Konjunktur wieder anzukurbeln und die Exporte billiger zu machen. Auch am Mittwoch setzte sich die Yuan-Abwertung fort und im DAX gaben vor allem die exportorientierten Aktien deutlich nach. Der Aktienindex verlor weitere 3,3 Prozent bevor es am Donnerstag zu einer Gegenbewegung kam. Nachdem der DAX an den Vortagen 700 Punkte verloren hatte, legten die Kurse zur Abwechselung 0,8 Prozent zu. Wenig Bewegung gab es zum Wochenausklang. Ein schwacher ZWE-Indikator konnte den DAX nicht beflügeln und so setzte sich der Abwärtstrend auf niedrigem Niveau mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent fort.

    Fresenius, K+S und Deutsche Börse als einzige Aktien mit einem Wochengewinn

    Gegen den Trend nach oben ging es mit den Papieren von Fresenius. Die Aktie gilt als wenig konjunktursensibel und ist in unsicheren Zeiten wie in der vergangenen Woche ein beliebtes Investment. So gab es auch in der letzten Woche genügend Käufer, die den Kurs des Klinikbetreibers um 3 Prozent klettern liessen. Zum Wochenende notiert die Fresenius-Aktie bei 65,39 Euro. Bei K+S ging es um 1 Prozent nach oben. Hier sorgt das laufende Übernahmeangebot für eine Kursabsicherung nach unten. Das K+S-Papier legte nach einem starken Quartalsbericht um 39 Cent auf 37,50 Euro zu. Aktien des Börsenbetreibers Deutsche Börse profitieren von unruhigen Zeiten an den Aktienmärkten. Der Aktienkurs der Deutschen Börse legte um 0,7 Prozent auf 84 Euro zu.

    RWE, Henkel und Daimler mit starken Verlusten

    Auf dem niedrigsten Stand seit mehr als elf Jahren notieren die Papiere von RWE. Nachdem der Gewinn von RWE im ersten Halbjahr schwächer als von den Marktteilnehmern erwartet ausgefallen ist, gab es an der Börse massive Verkäufe. Die Kurse rauschten am Tag der Veröffentlichung dieser Meldung 7,9 Prozent in den Keller. Auf Wochensicht steht bei RWE-Aktien ein Verlust von 14,5 Prozent in den Büchern. Aktien von RWE kosten aktuell 16,42 Euro. Enttäuschende Quartalszahlen gab es auch von Henkel. Der Persilhersteller verlor 10 Prozent auf 99,44 Euro und notiert damit 11,11 Euro unter dem Kurs der Vorwoche. Nach dem China-Schock ging es vor allem für Exportunternehmen deutlich nach unten. Davon stark betroffen ist der Automobilsektor. Aktien von Daimler verloren 8,2 Prozent auf 76,96 Euro, BMW gaben um 7,3 Prozent auf 86,15 Euro nach und Continental verloren 7 Prozent auf 207,50 Euro.

    Probleme in China könnten die Luft dünn werden lassen

    Die wirtschaftliche Entwicklung in China ist derzeit sehr schwach und enttäuscht viele Anleger. Dass jetzt sogar die Notenbank mit einer Abwertung der Währung eingreift um den Export anzukurbeln, zeigt das ganze Problem. Aus dieser Sicht dürften auch die Exporte nach China nachlassen. Vor allem stark exportorientierte Unternehmen dürften darunter leiden. Unter diesen Gesichtspunkten drängt sich ein aktuelles Investment in Aktien nicht auf.

  • Leichter Wochenverlust von 0,4 Prozent auf 11.3409 Punkte – Siemens, Deutsche Bank und adidas stärkste DAX-Aktien mit mehr als 4 Prozent Kursgewinn – Fresenius, Volkswagen und Continental sind die Wochenverlierer

    Auch in der vergangenen Woche hat der DAX den Negativtrend fortgesetzt und den Handel mit einem Wochenverlust von 0,4 Prozent beendet. Insgesamt steht somit ein leichtes Minus von 38 Punkten in den Büchern der Börsianer. Der Deutsche Aktienindex notiert aktuell bei einem Stand von 11.309 Punkten und konnte damit die Marke von 11.300 Punkte halten.

    Leichter Wochenverlust von  0,4 Prozent auf 11.3409 Punkte

    Gleich zu Beginn der Woche fuhr der DAX mit einem Tagesverlust von 2,6 Prozent ein ordentliches Minus ein. Nachdem es um Griechenland ruhig wurde, macht nun China Sorgen, denn im Reich der Mitte lässt nicht nur das Wachstum der Wirtschaft nach, sondern an der Börse werden derzeit Verluste eingefahren. Der Aktienindex in Shanghai gab um 8,5 Prozent nach und notiert damit 28 Prozent unter dem Jahreshoch. Börsianer sehen nach den Aktienverlusten bereits die Kauflaune der chinesischen Bevölkerung schwinden und verkauften deshalb beispielsweise Aktien von Automobilunternehmen. Am Dienstag drehte der Markt nach oben und legte einen Tagesgewinn von 1,1 Prozent hin. Am Markt waren nach den starken Kursverlusten vom Montag Schnäppchenkäufer unterwegs. Gute Unternehmensdaten sorgten am Mittwoch für gute Laune auf dem Parkett und einen Anstieg von 0,3 Prozent auf der Kurstafel. Am Donnerstag und Freitag setzte sich der tendenziell freundliche Trend fort. Der Aktienmarkt gewann 0,4 bzw. 0,5 Prozent an Wert.

    Siemens, Deutsche Bank und adidas stärkste DAX-Aktien mit mehr als 4 Prozent Kursgewinn

    Nach überraschend guten Geschäftszahlen setzten sich die Papiere von Siemens an die DAX-Spitze. Im zweiten Quartal konnte Siemens sowohl beim Auftragseingang als auch beim Gewinn positiv überraschen. Nach der Veröffentlichung dieser Geschäftszahlen kletterte die Siemens-Aktie um 3,8 Prozent. Im Wochenverlauf notiert das Dividendenpapier von Siemens 4,6 Prozent höher bei einem Schlussstand von 97,44 Euro. Auch die Deutsche Bank konnte mit guten Quartalszahlen überraschen. Obwohl sich die Rechtskosten verdoppelten, überzeugten die Quartalsdaten. Der Aktienkurs legte um 4,4 Prozent auf 32,02 Euro zu. Unter den Top-Aktien der Woche befinden sich auch die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 4,2 Prozent auf 74,47 Euro. Bayer legten nach starken Quartalszahlen ebenfalls 2,5 Prozent zu und bei K+S sorgt das Potash-Übernahmeangebot weiter für einen stabilen Kursverlauf. Die K+S-Aktie notiert 1,7 Prozent im Plus bei einem Stand von 37,36 Euro und liegt damit weiter unter dem Übernahmepreis von 41 Euro. Wie ernst die Lage um die K+S-Übernahme ist, zeigt eine Aktionärsbefragung zur Informationspolitik sowie Ideen von K+S als sogenannten weißen Ritter die KfW zu gewinnen.

    Fresenius, Volkswagen und Continental sind die Wochenverlierer

    Schwache Quartalszahlen haben sich negativ auf den Aktienkurs von Fresenius Medical Care ausgewirkt. Die Aktie verlor im Wochenverlauf 6 Prozent auf einen Stand von 74,33 Euro. Unter den Erwartungen liegende Verkaufszahlen in China belastet die VW-Aktie. Der Kurs der VW-Aktie verlor nach den Verlusten der vergangenen Wochen weitere 3,9 Prozent auf 182,40 Euro. Auch der Zulieferer Continental kam mit einem Wochenverlust von 3,6 Prozent auf 203,55 Euro unter die Räder.

    DAX-Seitwärtsbewegung wäre nicht überraschend

    Nachdem die Nachrichtenlage immer dünner wird und gute Quartalsdaten der Unternehmen unsicheren Prognosen gegenüberstehen, dürfte es der DAX in den kommenden Wochen schwer haben eine eindeutige Richtung zu finden. Aktuell scheint es auch so, dass der DAX ein gesundes Niveau gefunden hat. Insofern ist zu erwarten, dass sich der DAX auf dem aktuellen Niveau in den kommenden Wochen eher seitwärts bewegen wird.

  • DAX verliert auf Wochensicht 1,4 Prozent und schließt mit 11.040 Punkte – ThyssenKrupp, Fresenius und Lanxess sind die Wochengewinner im DAX – Deutsche Bank, Lufthansa und Daimler führen Verliererliste an

    Die Turbulenzen an den Aktienmärkten setzen sich fort. So gab es auch in der vergangenen Woche hohe Ausschläge und damit eine hohe Volatilität. Zum Wochenschluss bleibt ein Verlust von 1,4 Prozent. Damit hat der DAX gegenüber der Vorwoche 156 Punkte verloren und notiert aktuell bei einem Stand von 11.040 Punkten.

    DAX verliert auf Wochensicht 1,4 Prozent und schließt mit 11.040 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn ging es nach unten. Das Geschehen wurde weiter durch das Griechenland-Drama bestimmt. Ein Kompromiss zwischen Griechenland und den Geldgebern war in weitere Ferne gerückt. An der Börse zogen Anleger ihr Geld erst einmal ab und schickten den DAX 1,9 Prozent nach unten. Nachdem am Dienstagvormittag der DAX weiter deutlich nachgab und seit Februar erstmals wieder unter die 10.800 Punkte gerutscht war, gab es am Nachmittag Hoffnungen auf eine Einigung in der Griechenland-Krise. Der Handelstag wurde mit einem Gewinn von 0,5 Prozent beendet. Kurz vor der Sitzung der US-Notenbank gaben am Mittwoch die Kurse wieder nach. Der DAX verlor 0,6 Prozent. Am Ende sorgten gute Nachrichten aus den USA für steigende Börsenkurse. Die US-Technologiebörse Nasdaq erreichte ein Rekordhoch und zog den DAX um 1,1 Prozent ebenfalls mit nach oben. Trotz des großen Verfalltages machten am Freitag die Anleger Kasse. Der DAX gab um 0,5 Prozent nach.

    ThyssenKrupp, Fresenius und Lanxess sind die Wochengewinner im DAX

    Insgesamt beendeten nur drei Aktien aus dem DAX die Handelswoche mit einem Gewinn von mehr als 1 Prozent. Ansonsten standen den 23 Wochenverlierern nur 7 Aktien mit einem Wochengewinn gegenüber. Eine Kaufempfehlung durch die Citibank hat den Kurs von ThyssenKrupp beflügelt. Die Aktie des Stahlherstellers legte um 1,6 Prozent zu und ging bei einem Kurs von 23,88 Euro ins Wochenende. Auf der Gewinnerseite stehen Fresenius, die um 1,2 Prozent zulegten sowie Lanxess mit dem gleichen Gewinn auf 52,33 Euro.

    Deutsche Bank, Lufthansa und Daimler führen Verliererliste an

    Die Griechenland-Krise und ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone dürfte vor allem bei den Finanzwerten zu einer Belastung führen. Aktien der Deutschenk Bank leiden zusätzlich unter hausgemachten Problemen. Die Aktie des deutschen Bankenprimus ist der größte Wochenverlierer mit einem Kursrückgang von 6 Prozent auf 26,75 Euro. Lufthansa-Aktien setzen ihre Verlustserie mit einem Kursrückgang von 4,7 Prozent auf 11,62 Euro fort. 3 Prozent nach unten ging es auch mit den Daimler-Papieren. Der Kurs gab im Wochenverlauf 2,55 Euro auf 81,60 Euro nach.

    Turbulente Woche steht bevor

    Mit Spannung werden die kommenden Wochen erwartet. Aktuell scheint es wahrscheinlicher, dass Griechenland zahlungsunfähig wird. Zu gering sind die Zugeständnisse der griechischen Regierung. Damit machen sie es den Geldgebern schwer weitere Gelder nach Ende des Hilfsprogramms zur Verfügung zu stellen. Das aktuelle Szenario erwartet damit eher ein Ausscheiden aus dem Euro-Raum. Damit würden größere Schwankungen an den Kapitalmärkten erwartet werden. Sollte es wider erwartend letztendlich dennoch zu einer Lösung kommen, dürfte diese Meldung die Aktienmärkte beflügeln. Es wird daher sehr spannend sein, welche Meldungen das Börsengeschehen die nächsten Wochen bestimmen werden. Alles in allem haben politische Börsen meist kurze Beine. Sobald Ruhe um das Griechenland-Drama einkehrt, wird sich der DAX wieder verstärkt auf die positiven und starken Fundamentaldaten der Unternehmen fokussieren und damit weitere Gewinne einfahren.

  • DAX mit Wochenverlust von 3,4 Prozent auf 11.414 Punkte – mit infineon, Henkel und Fresenius notieren lediglich drei Papiere im Plus – Allianz, Bayer und RWE mit deutlichen Kursabschlägen – Kommt es zu einem Zahlungsausfall Griechenlands

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX den Gewinn aus der Vorwoche wieder komplett abgegeben. Der DAX ging in der wegen Pfingsten feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche 401 Punkte leichter aus dem Handel. Aktuell notiert das Deutsche Aktienkursbarometer DAX bei 11.414 Punkten.

    DAX mit Wochenverlust von 3,4 Prozent auf 11.414 Punkte

    Am Dienstag ging der DAX 1,6 Prozent leichter aus dem Handel. Die Griechenlandkrise sowie das Szenario einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank belasteten die Aktienmärkte. Als am Mittwoch eine Lösung in der Griechenlandkrise angedeutet wurde, sorgte dies für Rückenwind an den Aktienmärkten. Der DAX legte im Tagesverlauf 1,3 Prozent zu. Doch diese Euphorie ist schnell wieder verflogen. Aktuell scheint der Ausgang ungewiss. Entsprechend orientierungslos bewegt sich der DAX eher nach unten. Am Donnerstag und Freitag kam es erneut zu deutlichen Kursverlusten. Nachdem der DAX am Donnerstag nur 0,8 Prozent nachgab, ging es am Freitag mit 2,3 Prozent deutlich stärker in den Keller.

    infineon, Henkel und Fresenius notieren lediglich drei Papiere im Plus

    Der Kursverlust im Wochenverlauf zieht sich quer durch alle Titel hindurch. So konnten sich lediglich drei Papiere dem Trend entziehen und leicht zulegen. Die Papiere von infineon zeigten sich mit einem Wochengewinn von 1,7 Prozent auf 11,87 Euro am stärksten. Das Technologieunternehmen profitiert dabei von gesteigerten Übernahmephantasien in der Branche. Henkel gelten als aussichtsreicher Kandidat für die Übernahme des Haarspezialisten Wella. Damit könnten die Düsseldorfer ihre Produktpalette um einen attraktiven Bereich erweitern. An der Börse wurde diese Aussicht positiv bewertet. Henkel-Aktien legten um 1,2 Prozent auf 108,95 Euro zu. Positive Analystenschätzungen bescherten der Fresenius-Aktie einen Wochengewinn von 0,8 Prozent auf 57,93 Euro.

    Allianz, Bayer und RWE mit deutlichen Kursabschlägen

    Besonders stark unter die Räder kam der Versicherungssektor. Bei einem möglichen Zahlungsausfall Griechenlands gilt die Finanzbranche als Verlierer. Aktien des Versicherungskonzerns Allianz gaben um 6,1 Prozent auf 142,75 Euro nach. Bayer-Papiere verloren 5,8 Prozent an Wert. Allerdings ist bei dem Kursverlust von 7,95 Euro ein Dividendenabschlag in Höhe von 2,25 Euro zu berücksichtigen. Aktuell notieren die Bayer-Aktien bei 129,15 Euro. Unverändert schlecht stellt sich die Lage für die Versorgerpapiere dar. RWE verloren weitere 5,6 Prozent und notieren aktuell 21,26 Euro nur noch leicht über der 20 Euro-Marke.

    Kommt es zu einem Zahlungsausfall Griechenlands ?

    Momentan ist die griechische Finanzkrise das beherrschende Thema auf dem Börsenparkett. Im Juni laufen einige Kredite aus. Dann wird es spannend, ob es Griechenland gelingt den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Sollte es am Ende tatsächlich zu einem Zahlungsausfall kommen, dürfte dies auch negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben. Langfristig dürfte dies jedoch nur ein kosmetischer Aspekt bleiben. Die Finanzwirtschaft könnte eine griechische Insolvenz bei kalkulierbaren Risiken verdauen. Aus diesen Gründen erwarten wir in den nächsten Wochen mit einer Fortsetzung der hohen Schwankungen. Das Auf und Ab an den Börsen wird andauern bis endgültige Sicherheit über die Lage Grienchenlands herrscht.

  • DAX beendet siebte Woche in Folge mit Kursgewinnen – 3,2 Prozent Wochengewinn – Allzeithoch über der 11.400er Marke – Fresenius, FMC und die Versorger E.on und RWE an der DAX-Spitze – Deutsche Lufthansa und Continental mit Wochenverlusten

    Der Deutsche Aktienmarkt beendete die vergangene Handelswoche mit neuen Rekordmarken. Der DAX stieg um 3,2 Prozent und notiert damit bei einem neuen Allzeithoch von 11.402 Punkten. Damit legte der DAX die siebte Woche in Folge zu. Alleine im Februar betrug der gute 700 Punkte.

    DAX steigt über Marke von 11.400 Punkte und legt die siebte Woche in Folge zu

    Gleich zu Wochenbeginn sorgte die Grundsatzeinigung Griechenlands für einen positiven Start in die neue Woche. Der DAX legte am Montag um 0,7 Prozent zu. Auch am Dienstag legten die Aktienmärkte 0,7 Prozent zu und erzielten damit neue Rekordmarken. Ein geänderter Ausblick der US-Notenbank erwartet nun nicht zwangsläufig Zinserhöhungen, was sich positiv auf Aktien auswirkt. Zur lange erwarteten Verschnaufspause kam es dann am Mittwoch. Eine Korrektur blieb jedoch aus. Der DAX trat auf der Stelle und legte nur 5 Punkte zu. Bereits am Donnerstag setzte der DAX den Aufwärtstrend nach positiven Arbeitsmarktdaten und einer günstigen Verbraucherstimmung fort und legte 1 Prozent zu. Den letzten Handelstag im Februar beendete der DAX auf neuen Höchstständen nach einem Tagesgewinn von 0,7 Prozent.

    Fresenius, FMC und die Versorger E.on und RWE an der DAX-Spitze

    Gute Geschäftsergebnisse von Fresenius und der Dialyse-Tochter FMC haben die Kurse der Gesundheitsaktien weiter nach oben getrieben. Das Unternehmen hat 2014 mehr verdient und die Prognosen für das laufende Jahr überzeugten die Analysten. Daraufhin gab es einige Kaufempfehlungen für die beiden Aktien. Der Mutterkonzern Fresenius legte im Wochenverlauf 7,3 Prozent auf 51,18 Euro zu und FMC verteuerte sich um 14 Prozent auf 73,17 Euro. Eine Einschränkung der Emissionszertifikate für zu einer Wertsteigerung. Die beiden Versorger E.on und RWE besitzen eine größere Menge dieser Zertifikate und deren Aktienkurs legte daraufhin deutlich zu. E.on-Papiere kletterten um 8,3 Prozent auf 14,44 Euro und RWE stiegen um 6,9 Prozent auf 24,95 Euro.

    Deutsche Lufthansa und Continental mit Wochenverlusten

    Um 1,4 Prozent ging es bei den Dividendenpapiere der Deutschen Lufthansa nach unten. Die Aktie beendete den Handel bei einem Stand von 13,10 Euro. Um 0,9 Prozent schwächer gingen die Papiere von Continental aus dem Handel. Hier führten Börsenhändler Gewinnmitnahmen als Ursache an. Aktien von Continental kosten aktuell 213,30 Euro.

    Wann fällt die 12.000er Marke?

    Ab März wird die EZB die Märkte mit Zentralbankgeld fluten. Jetzt stellt sich die Frage für alle Börsianer, ob damit die Kurse weiter steigen oder ob die bisherigen Gewinne übertrieben waren? Die nächsten Tage werden somit einen Eindruck von der zukünftigen Kursentwicklung an den Aktienmärkten geben, da auszugehen ist, dass diese Gelder zu einem großen Teil an den Aktienmarkt fließen werden. Für zusätzliche Kursgewinne an den deutschen Aktienmärkten sorgt die Stärke der deutschen Wirtschaft und der damit bereits verbundende Wechsel einiger Investoren von Amerika nach Europa.

  • DAX erzielt vierte Woche in Folge Gewinne – 1,4 Prozent Plus in der letzten Handelswoche – Volkswagen, Commerzbank und Deutsche Bank legen deutlich zu – Deutsche Lufthansa, Fresenius und Versorger notieren im Minus

    Mit einem erneuten Wochengewinn hat der DAX die vierte Woche in Folge im Plus beendet. Die Dynamik hat zwar deutlich nachgelassen, aber dennoch reicht es für weitere Kursgewinne und damit zu neuen Allzeithöchstständen. Zum Wochenschluss schloss der Deutsche Aktienindex DAX bei einem Stand von 10.846 Punkten und notiert damit 152 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche. Dies entspricht einem Wochengewinn von 1,4 Prozent. Am Mittwoch ging die Begeisterung für deutsche Aktien zurück und der Aktienmarkte legte nur noch 0,2 Prozent zu.

    DAX mit guten Tagesgewinnen – zum Wochenende hin setzten Verluste ein

    Gleich zu Beginn der Woche startete der DAX mit einem starken Handelstag in die neue Woche. Der Aktienmarkt trotzte politischen Unsicherheiten wie der Griechenland-Krise und dem Ukraine-Konflikt. Auch schwache Einkaufsmanagerindizes aus den USA und China konnten die gute Stimmung nicht trüben. Der DAX legte am Montag 1,3 Prozent auf 10.828 Punkte zu. Am Dienstag kletterte der DAX auf einen neuen Höchststand von 10.985 Punkten. Am Tagesende blieb nur noch ein Gewinn von 0,6 Prozent auf 10.891 Punkte. Während am Donnerstag der DAX kaum verändert 6 Punkte verlor, betrug der Tagesverlust am Freitag 0,5 Prozent. Zum Wochenschluss fehlten dem DAX schliesslich Impulse für weitere Gewinne. Ein guter US-Arbeitsmarktbericht sorgte zwar für gute Laune, allerdings zogen die Zinsen an den Anleihemärkten in den USA deutlich an. Eine höhere Rendite bei Anleihen führt gleichzeitigzu verstärktem Anlegerinteresse und damit zu weniger Nachfrage nach Aktien.

    Volkswagen, Commerzbank und Deutsche Bank legen deutlich zu

    Für die deutschen Automobilbauer läuft es derzeit richtig rund. Aktien von Volkswagen profitierten unter diesem guten Umfeld mit einem Wochengewinn von 8 Prozent und gingen 15,95 Euro höher aus dem Handel. Damit notiert der Kurs für eine VW-Aktie bei 214,25 Euro. Die Kursverluste aus der Vorwoche sind somit wieder vergessen. Aktien der Commerzbank konnten die Verluste der Vorwoche ebenfalls weitgehend ausbügeln und legten 5,4 Prozent auf 11,25 Euro zu. Aktien der Deutschen Bank profitierten trotz schwacher Unternehmenszahlen und legten 5 Prozent auf 27,08 Euro zu.

    Deutsche Lufthansa, Fresenius und Versorger notieren im Minus

    Der etwas anziehende Ölpreis belastet die Aktie der Deutschen Lufthansa genauso wie die erneuten Streikdrohungen von Gewerkschaften. Dies drückte den Aktienkurs im Wochenverlauf um 7,9 Prozent auf 13,86 Euro nach unten. Die deutschen Versorger können sich nach einem Gerichtsurteil keine Hoffnung mehr auf eine Erstattung der Brennelementesteuer machen. Aktien von RWE verloren 5,4 Prozent auf 23,29 Euro und E.on gaben um 4,3 Prozent auf 13,13 Euro nach. Nach unten ging es auch bei Fresenius mit einem Wochenverlust von 5,3 Prozent. Trotz weiterhin gut laufender Geschäfte sorgte ein Kommentar über eine mögliche Fusion von Konkurrenten in den USA dafür, dass der Wettbewerb für die Fresenius-Tochter Kabi härter werden könnte. Dies veranlasste Aktionäre Gewinne bei Fresenius mitzunehmen.

    DAX vor der Trendwende?

    Nach den starken Kursgewinnen in den vergangenen Wochen wurde die Luft beim DAX zunehmend dünner. Oberhalb von 10.900 Punkten konnte sich der DAX nicht nachhaltig halten und ein Sprung über die 11.000er Marke endete kurz vor dieser symbolischen Marke. Dies zeigt, dass der Markt aktuell vorsichtig agiert. Bei negativen Nachrichten könnte dies auch schnell in die andere Richtung umschlagen und den DAX kräftiger an Wert verlieren lassen. Ein starker Kursverlust innerhalb weniger Tage wäre nach dem steilen Anstieg seit Dezember nicht überraschend.

  • DAX markiert neues Allzeithoch bei 10.202,97 Punkten – starke Woche mit 5,4 Prozent Wochengewinn – Fresenius, Conti und Beiersdorf legen zweistellig zu – leichte Verluste bei RWE, ThyssenKrupp und Commerzbank

    Starke Schwankungen standen beim DAX in der vergangenen Woche auf der Tagesordnung. Dabei gab es nicht nur starke Tagesänderungen, sondern auch innerhalb einzelner Tage extrem hohe Schwankungen. Notierte der DAX am Morgen noch deutlich im Minus konnte es durchaus passieren, dass am Ende des Tages ein großes Plus auf der Kurstafel stand. In diesem äußerst dynamischen Umfeld legte der DAX auf Wochensicht 5,4 Prozent zu und hat damit neue Allzeithöchststände oberhalb von 10.200 Punkten notiert. Zum Handelsende notierte der DAX 519 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem Stand von 10.168 Punkten.

    Euro, EZB und Schweizer Nationalbank beflügeln Aktienmärkte

    Als Auslöser für die Hausse werden der Euro und die EZB genannt. Die EZB plant mit Anleihekäufen die Konjunktur anzukurbeln und die Anleihemärkte zu stabilisieren. Dies führt zu einer erhöhten Liquidität an verfügbaren Euros, die teilweise im Aktienmarkt angelegt werden und damit die Aktienkurse nach oben treiben. Andererseits verliert dadurch der Euro auch an Wert gegenüber anderen ausländischen Devisen. Als daraufhin die Schweizer Nationalbank den Mindestkurs zum Euro aufgab, kam die Gemeinschaftswährung weiter ins Rutschen. Dies macht die Waren und Dienstleistungen deutscher Unternehmen im Ausland günstiger und beflügelt damit die Export-Geschäfte deutscher Unternehmen.

    Am Montag sorgten weiter fallende Ölpreise zunächst auch für fallende Notierungen am Aktienmarkt. Im Tagesverlauf stezten sich jedoch gute Unternehmensdaten durch. Vor allem SAP überraschte positiv. Gingen Analysten von schwachen Zahlen aus, war davon nichts zu sehen. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 1,4 Prozent. Am Dienstag stand die Export-Rolle deutscher Unternehmen aufgrund des schwachen Euro im Fokus. Dies sorgte für kräftige Gewinne beim DAX und damit zu einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent. In den USA sind die veröffentlichten Einzelhandelsdaten deutlich schlechter als erwartet ausgefallen. Da gerade die US-Wirtschaft stark vom Konsum abhängt, ist dies ein negatives Zeichen. Weil die USA derzeit als Konjunkturlokomotive gelten, hat dies zu Verunsicherung an den Märkten geführt und den DAX 1,3 Prozent niedriger notieren lassen. Am Donnerstag sorgte die Schweizer Nationalbank für ein Kursfeuerwerk mit einem Tagesgewinn von 2,2 Prozent beim DAX. Die Schweizer haben den Mindestkurs aufgegeben. Der Euro verlor daraufhin deutlich und sorgte auch am Freitag mit einem Tagesgewinn von 1,4 Prozent für einen starken Abschluss der Woche.

    Fresenius, Continental und Beiersdorf legen nach guten Zahlen mehr als 10 Prozent zu

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere von Fresenius mit einem Wochengewinn von 10,9 Prozent am stärksten zu. Neben dem aktuellen Umfeld gab die US-Gesundheitsbehörde grünes Licht für den Bau eines Fresenius-Werkes in den USA. Die Fresenius-Aktie notiert 4,76 Euro höher bei 48,31 Euro. Starke Absatzzahlen deutscher Automobilhersteller beflügeln die Automobilzulieferer. Besonders positiv wirkt sich dies auf die Continental-Aktie aus, die 10,2 Prozent zulegte und bei einem Stand von 188,70 Euro aus dem Handel ging. Auch Beiersdorf hatte ein starkes letztes Quartal und damit die Jahresziele übertroffen. Die Aktie des Nivea-Herstellers legte 10,1 Prozent auf 75,05 Euro zu.

    RWE, ThyssenKrupp und Commerzbank mit Verlusten unter 1 Prozent – Verlierer der Woche

    Aktien des Versorgers RWE liegen mit einem Wochenverlust von 0,9 Prozent an der Spitze der Wochenverlierer. Der Rückgang des Ölpreises belastet diesen Geschäftsbereiches besonders stark. Immerhin gelang es RWE mit dem Verkauf der DEA-Tochter in der vergangenen Woche zu einem erwarteten Preis dieses Risiko zu reduzieren. Aktien von RWE sind aktuell 23,50 Euro wert. Aktien von ThyssenKrupp litten unter der Abstufung des Stahlsektors. Die Aktie verlor 0,9 Prozent auf 20,73 Euro. Ebenfalls schwächer gingen die Papiere der Commerzbank aus dem Handel. Der Kurs gab um 0,8 Prozent auf 10,54 Euro nach.

    Hohe Schwankungen dürften anhalten – Griechenland-Wahl und EZB geben Richtung vor

    Die hohen Tagesschwankungen der vergangenen Woche dürften auch die nächsten Tage anhalten. Momentan ist die Richtung in welche sich der DAX bewegt unklar. Solange dies der Fall ist, wird es auch weiter starke Ausbrüche nach oben und unten geben. Für zusätzliche Spannung könnte die EZB-Notenbanksitzung am 22. Januar sorgen. Dass die Notenbank Liquiditätsmaßnahmen ergreift und Staatsanleihenkäufe durchführt, wird allgemein erwartet. Für Kursbewegung könnten jedoch Informationen über die Höhe der Liquidität sorgen. Außerdem steht nächste Woche die Wahl in Griechenland auf der Tagesordnung. Hier geht die Opposition mit einem Ende der Sparmaßnahmen in den Wahlkampf und könnte damit für Kursbewegungen auf dem Parkett sorgen. Wie schon in der Vorwoche raten wir beim aktuellen Aktienumfeld gerade auf dem Niveau mit neuen Höchstständen über Gewinnmitnahmen nachzudenken und Liquidität zu schaffen.

  • Notenbanken und Deutsche Konjunktur zünden Kursfeuerwerk beim DAX mit 5,2 Prozent Wochengewinn – alle DAX-Aktien mit Kursgewinnen – ThyssenKrupp, K+S, Bayer und infineon legen knapp 10 Prozent zu

    Mit deutlichen Kursgewinnen hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktinindex stieg um 5,2 Prozent und kletterte damit 480 Punkte nach oben. Zur Schlussglocke stand am Freitag ein Kurs von 9.733 Punkten auf der Anzeigentafel. Damit hat der DAX den höchsten Stand seit 2 Monaten erreicht und notiert im Jahresverlauf wieder leicht im Plus.

    Notenbanken und Deutsche Konjunktur sorgen für Kursfeuerwerk

    Zu Wochenbeginn sah es zunächst nicht so rosig aus. Am Montag schickte Japan mit einem Fall in die Rezession die Aktienmärkte auf Talfahrt. Vor Handelsbeginn wurde erwartet, dass der DAX 1 Prozent verliert. Im Tagesverlauf erholten sich die Märkte insbesondere mit Blick auf die lockere Geldpolitik der Zentralbanken. Am Tagesende notiert der DAX 0,6 Prozent im Plus. Kräftig gestiegene Konjunkturerwartungen für Deutschland sorgten am Dienstag für einen hohen Tagesgewinn beim DAX von 1,6 Prozent. Krisenherde wie der Ukraine-Konflikt, Ebola oder die Spannungen im Nahen Osten werden damit verdrängt. Ruhiger verlief die Entwicklung am Mittwoch und Donnerstag mit leichten Kursgewinnen von 0,2 bzw. 0,1 Prozent. Ein erneutes Kursfeuerwerk gab es am Freitag. Der DAX haussierte um 2,6 Prozent. Anlass waren erneut die Notenbanken – China senkte die Leitzinsen und die EZB bestätigt sämtliche geldpolitischen Instrumente zur Wachstumsbelebung in der Eurozone zu nutzen.

    Zyklische Aktien sind die Gewinner – fast 10 Prozent Wochengewinn

    Das konjunkturelle Umfeld sorgt vor allem bei konjunkturzyklischen Aktien zu kräftigen Kursaufschlägen. Aktien von ThyssenKrupp legten 9,9 Prozent zu und erzielten damit die beste Performance aller DAX-Aktien. Das Dividendenpapier des Stahlherstellers stieg damit um 1,89 Euro auf 20,99 Euro. Bei ThyssenKrupp sorgte nicht nur das Umfeld für diese positive Entwicklung – auch die vorgelegten Zahlen zum Geschäftsverlauf haben die Erwartungen der Analysten übertroffen. Bei K+S geht es 9,4 Prozent nach oben nachdem ein russischer Konkurrent Probleme in einer Mine durch Wassereintritt hat und eine vorübergehende Schließung vermeldete. Dies könnte zu einem steigenden Kali-Preis führen und die Umsätze von K+S beflügeln. Analysten werteten daraufhin die Aussichten für K+S positiv. Bayer und infineon legten bei dem aktuell positiven Börsenumfeld ebenfalls mehr als 7 Prozent zu.

    Keine Aktie verliert an Wert – geringste Kursgewinne bei FMC, Lufthansa und Fresenius

    Die vergangene Handelswoche ist keine Woche in der es wirkliche Börsenverlierer gibt – alle 30 Aktien im DAX haben die Woche mit Kursgewinnen beendet. Die geringsten Kursgewinne gab es bei Aktien, die eher weniger stark von der Konjunktur abhängig sind. So verwundert es nicht, dass die Aktien von Fresenius aus dem Medizinbereich eher am unteren Ende notierten. Die schwächste Wochenperformance erzielten die FMC-Papiere mit einem Wochengewinn von 0,9 Prozent. Lufthansa legten 1,9 Prozent zu und Fresenius sowie Deutsche Börse verteuerten sich um 2,3 Prozent.

    War das schon der Start zur Jahresendrally?

    Nach der starken Kursentwicklung in der vergangenen Woche könnte es gerade so weitergehen. Auch in 2015 setzen viele internationale Analysten auf Deutschland. Hier läuft die Konjunktur rund und die Wirtschaft befindet sich auf soliden Beinen. Eine hervorragende Infrastruktur im Land sowie geordnete politische Verhältnisse sprechen für ein Investment in deutsche Unternehmen. Damit sind die Grundlagen für weitere Kursgewinne gegeben und eine Fortsetzung der Jahresendrally bleibt damit nicht nur ein Wunsch, sondern könnte in der Tat Realität sein.