Schlagwort: Fresenius

  • DAX-Wochenrückblick: Stabiler Markt, neue Rekorde und klare Gewinner–Verlierer-Trends

    Marktlage: DAX behauptet sich über 25.000 Punkten – robuste Stimmung trotz Gegenwinds

    Die vergangene Börsenwoche zeigte eine bemerkenswert stabile Marktverfassung. Trotz anhaltender Unsicherheiten rund um die globale Konjunktur, gemischter Signale aus den USA und der weiterhin sensiblen Zinspolitik der großen Zentralbanken blieb die Stimmung an den Märkten überwiegend positiv. Besonders die Hoffnung auf eine weiter nachlassende Inflation und die Erwartung, dass die EZB ihren moderaten Kurs beibehält, sorgten für Unterstützung. Der DAX konnte sich im Wochenverlauf gut behaupten und schloss am Freitag bei 25.261 Punkten, was einem leichten Wochenplus entspricht. Damit bleibt der Leitindex in Reichweite seiner jüngsten Rekordstände und zeigt, dass die Anleger trotz kurzfristiger Schwankungen weiterhin Vertrauen in die Marktentwicklung haben.

    Wochengewinner: Deutsche Börse, E.ON, Telekom und weitere Werte mit deutlichen Aufschlägen

    Unter den stärksten Gewinnern der Woche ragte die Deutsche Börse heraus, deren Aktie um 5,7?% zulegte. Der Konzern profitierte von einem anhaltend hohen Handelsvolumen, das durch die jüngsten Marktbewegungen zusätzlich befeuert wurde. Investoren honorierten zudem die stabile Ertragslage und die Aussicht auf ein weiterhin solides Wachstum im laufenden Jahr.

    Fast ebenso stark präsentierte sich E.ON, das mit einem Wochenplus von 5,6?% zu den auffälligsten Gewinnern gehörte. Der Energieversorger profitierte von einer verbesserten regulatorischen Sichtbarkeit und positiven Erwartungen hinsichtlich der Netzentgelte. Die defensive Ausrichtung des Unternehmens erwies sich in einem wechselhaften Marktumfeld erneut als Vorteil.

    Auch die Deutsche Telekom zeigte eine beeindruckende Performance und legte um 4,2?% zu. Die Aktie profitierte von einem robusten operativen Geschäft, starken US?Zahlen und einer weiterhin attraktiven Dividendenperspektive. Die Telekom bleibt damit einer der stabilsten Ankerwerte im DAX.

    Ebenfalls im Plus lagen Vonovia mit einem Anstieg von 4,5?%, was auf eine spürbare Erholung im Immobiliensektor hindeutet, sowie Hannover Rück, das mit einem Wochenplus von 2,6?% von einer starken Nachfrage im Rückversicherungsgeschäft profitierte. Auch Symrise, Qiagen, Scout24, Infineon und Münchener Rück konnten sich im positiven Bereich behaupten und trugen zur insgesamt freundlichen Marktstimmung bei.

    Wochenverlierer: MTU Aero Engines, Heidelberg Materials und Rheinmetall unter Druck

    Auf der Verliererseite stand in dieser Woche vor allem MTU Aero Engines, das mit einem deutlichen Rückgang von 9,1?% den schwächsten Wert im DAX stellte. Der Triebwerkshersteller litt unter erneuten Sorgen hinsichtlich möglicher Verzögerungen und Kostensteigerungen bei wichtigen Programmen. Zudem belasteten Berichte über technische Herausforderungen im Triebwerksbereich die Stimmung der Anleger.

    Ebenfalls stark unter Druck stand Heidelberg Materials, das im Wochenverlauf 7,9?% verlor. Der Baustoffkonzern reagierte empfindlich auf Hinweise, dass sich die Nachfrage in einigen Kernmärkten abschwächen könnte. Auch steigende Energiekosten und ein verhaltener Ausblick im Bausektor sorgten für Zurückhaltung bei Investoren.

    Ein weiterer deutlicher Verlierer war Rheinmetall, das trotz langfristig starker Perspektiven kurzfristig 4,4?% einbüßte. Nach einer langen Phase nahezu ungebremster Kursanstiege kam es zu spürbaren Gewinnmitnahmen. Zudem sorgten politische Diskussionen über die zukünftige Ausgestaltung der Verteidigungsbudgets für Unsicherheit.

    Auch Fresenius Medical Care mit einem Minus von 4,2?%, Bayer mit –3,8?%, Brenntag mit –3,3?% sowie Airbus mit –2,9?% mussten Rückschläge hinnehmen. Diese Werte litten teils unter branchenspezifischen Belastungen, teils unter verhaltenen Ausblicken oder schlicht unter Gewinnmitnahmen nach zuvor starken Wochen.

    Ausblick: Inflationsdaten, Zentralbank?Signale – und ein geopolitischer Schock, der die Märkte dominieren wird

    Die kommende Woche steht unter völlig neuen Vorzeichen. Während Anleger ursprünglich vor allem auf Inflationsdaten, Zentralbank?Signale und Unternehmenszahlen geblickt hätten, rückt nun ein Ereignis in den Mittelpunkt, das die Märkte weltweit erschüttert: der am Wochenende eskalierte Krieg zwischen den USA/Israel und Iran. Die Angriffe auf iranische Führungspersonen und die massiven Gegenschläge Teherans haben die geopolitische Lage im Nahen Osten dramatisch verschärft. Internationale Medien berichten, dass Investoren sich auf einen ausgeprägten Risk?Off?Modus einstellen, sobald die Märkte wieder öffnen.

    Besonders kritisch ist die Lage, weil der Konflikt eine Region betrifft, die für die weltweite Energieversorgung von zentraler Bedeutung ist. Analysten warnen bereits vor einem möglichen Ölpreisschock, sollte der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus beeinträchtigen – eine Route, über die rund ein Viertel des globalen Ölhandels läuft. Ein deutlicher Anstieg der Energiepreise könnte die Inflation erneut anheizen und die geldpolitischen Spielräume der Zentralbanken einengen. Für den DAX wäre dies ein Belastungsfaktor, da höhere Energiepreise sowohl die Unternehmensgewinne als auch die Kaufkraft der Verbraucher dämpfen.

    Parallel dazu werden die Märkte genau beobachten, wie die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank auf die neue Unsicherheit reagieren. Zwar stehen in dieser Woche keine großen Zinsentscheidungen an, doch jede Äußerung führender Notenbanker wird nun durch die geopolitische Brille betrachtet. Ein zu restriktiver Ton könnte die Nervosität verstärken, während eine moderatere Einschätzung stützend wirken könnte.

    Auch die Unternehmenszahlen, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden, geraten durch die geopolitische Lage in einen neuen Kontext. Branchen wie Energie, Rüstung und Versorger könnten kurzfristig profitieren, während zyklische Industrien, Technologieunternehmen und Logistiker eher unter Druck geraten dürften. Besonders Airlines und Tourismuswerte könnten empfindlich reagieren, da steigende Kerosinpreise und geopolitische Risiken ihre Kosten erhöhen.

    Insgesamt ist die Erwartungshaltung für den DAX kurzfristig deutlich vorsichtiger geworden. Während der Index in den vergangenen Wochen eine robuste Entwicklung zeigte, könnte die geopolitische Eskalation zu einem schwächeren Wochenstart führen. Entscheidend wird sein, ob sich der Konflikt weiter ausweitet oder ob diplomatische Bemühungen greifen. Sollte sich die Lage stabilisieren und die Inflationsdaten positiv überraschen, könnte der DAX seinen Weg Richtung 25.500 Punkte dennoch fortsetzen. Bei einer weiteren Eskalation hingegen wären deutliche Rücksetzer wahrscheinlich.

  • Aktien-Alpha Portfolio verliert 0,1 Prozent an Wert

    Die Aktien-Alpha Strategie konnte den Schwung aus dem DAX nur bedingt ins neue Jahr mitnehmen. Während der DAX um rund 2 Prozent zulegte, notiert das Aktien-Alpha Musterportfolio 0,1 Prozent unter dem Stand der Vorwoche. Ein Anteilsschein an der Strategie ist damit für 142,21 Euro zu haben.

    Unter den Einzelwerten legten vor allem auch die Papiere das DAX-Wochengewinners Deutsche Bank mit einem Wochengewinn von 6,7 Prozent auf 7,44 Euro zu. Aber auch die Schwäche der Commerzbank scheint zum Jahresauftakt vergessen zu sein. Der Jahresstart wird mit einem Plus von 6,2 Prozent versüßt. Aber auch der Gewinn des Schwergewichts Fresenius trägt mit einem Kursplus von 4,8 Prozent auf 44,42 Euro zur positiven Performance bei.

    Gegen den Trend ging es dagegen mit den Papieren von Linde nach unten. Der Verlust beträgt 2,2 Prozent auf 135,55 Euro. Aber auch Essilor verlieren 0,5 Prozent auf 111,40 Euro und bremsen damit die Entwicklung des Musterportfolios. Alle anderen Depotwerte haben die vergangene Handelswoche mit einem Kursplus beendet.

  • DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte – Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten – Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche hat der Deutsche Aktienindex ordentlich nachgegeben. Der DAX verlor rund 6 Prozent und ist damit unter die Marke von 10.800 Punkte gerutscht. Am Freitag ging der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 10.788 Punkten in den Feierabend.

    DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte

    Eine Annäherung im Handelsstreit zwischen China und den USA hat am Montag die Kurse nach oben getrieben. Vor allem der Automobilsektor legte deutlich zu. Der DAX gewann im Tagesverlauf 1,8 Prozent. Doch bereits am Dienstag setzte der Verkaufsdruck wieder ein. Am Tagesende bleibt ein Verlust von 1,1 Prozent. Eine Flut von Gewinnwarnung hat auch am Mittwoch die Kurse nachgeben lassen. Der DAX verlor erneut um 1,2 Prozent. Im Handelsstreit zwischen China und den USA kam es auf Betreiben der USA zu einer Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Smartphoneherstellers Huawei. An der Börse gaben die Kurse um 3,5 Prozent nach. Nach den starken Verlusten der Woche zeigte sich zumindest am Freitag der DAX etwas entspannter. Nach dem Rutsch unter die 10.800er Marke betrug der Tagesverlust nur noch 0,2 Prozent.

    Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten

    In der vergangenen Woche waren die Papiere von Linde und adidas die einzige Aktien mit einem Wochengewinn. Und auch bei Linde ist das Plus von 0,7 Prozent und bei adidas mit 0,3 Prozent gering ausgefallen. Immerhin legten die Papiere auf 195,45 Euro zu. Bei Wirecard, Beiersdorf und RWE beträgt das Minus weniger als 0,5 Prozent. In der aktuellen Marktlage ist dies bereits als Erfolg zu feiern. Wirecard notieren aktuell bei 133,10 Euro, Beiersdorf bei 94,24 Euro und RWE bei 18,99 Euro.

    Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    Einen Kurssturz gab es bei Fresenius. Nachdem die Aktie lange Zeit als sicherer Hafen galt haben Anleger in Scharen das Papier abgestoßen. Fresenius gab bekannt die mittelfristigen Ziele zu verfehlen. An der Börse gab die Aktie 22,2 Prozent auf 38,99 Euro nach. Die Dialyse-Tochter FMC geriet ebenfalls in den Abwärtsstrudel und verliert 13,4 Prozent auf 62,24 Euro. Covestro hat bereits vor 2 Wochen eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Auch in der vergangenen Woche zählt die Aktie mit einem Kursverlust von 11,1 Prozent zu den Wochenverlierern. Steigende Ölpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa nieder. Hier gab der Kurs um 11 Prozent auf 19,14 Euro nach.

    DAX befindet sich gerade im Bärenmarkt

    Mit dem Kursverlust in der vergangenen Woche hat der DAX seit Jahresbeginn mehr als 20 Prozent an Wert verloren. Damit ist der Kursrückgang als Bärenmarkt zu betrachten. Auf eine Weihnachtsrally hofft derzeit niemand mehr. Die Stimmung auf dem Parkett ist mehr als angeschlagen. Auch wenn die Abwärtsdynamik kurzfristig etwas nachlassen wird scheint der Boden noch nicht gefunden zu sein. Mit weiteren Kursverlusten ist daher zu rechnen.

  • Aktien-Alpha verliert 3,8 Prozent – Linde legen gegen den Trend zu

    Deutlich besser als der DAX hat in der vergangenen Woche die Entwicklung des Musterportfolios unserer Aktien-Alpha Strategie abgeschlossen. Während es beim DAX um rund 6 Prozent nach unten ging beträgt der Verlust beim Bullenbrief-Zertifikat lediglich 3,8 Prozent. Ein Anteilsschein hat damit aktuell einen Wert von 145,55 Euro.

    Den höchsten Wochengewinn im Portfolio erzielte die Aktie von Linde. Bei Linde schlug der Aufstieg in den EuroStoxx50 positiv auf den Aktienkurs nieder. Die Aktie legte um 0,7 Prozent auf 192,20 Euro zu. Mit Wirecard und Beiersdorf notieren im Aktien-Alpha Portfolio zwei Aktien mit einem Wochenverlust von weniger als 0,5 Prozent. Damit zählen diese Papiere bereits zu den Wochenfavoriten.

    Den höchsten Wochenverlust hat dagegen die Fresenius-Aktie verursacht. Der Wochenverlierer im DAX zieht auch das Bullenbrief-Depot nach unten. Der Wochenverlust bei Fresenius beträgt 22,2 Prozent auf 38,99 Euro. Commerzbank sind mit einem Wochenverlust von 10,2 Prozent ebenfalls ein Wochenverlierer. Weiter nach unten geht es bei Cancom mit einem Kursverlust von 10,1 Prozent auf 31,60 Euro.

  • DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten – Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen – Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Minus von 1,3 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche die zweite Woche in Folge mit einem Minus beendet. Bis auf den Mittwoch verlief der Handel jeweils mit einem Tagesverlust. Nachdem der Deutsche Aktienindex im Handelsverlauf ein Zweijahrestief markierte ging er bei einem Stand von 11.193 Punkten ins Wochenende. Auch wenn der DAX bis auf 11.009 Punkte zurückkam hat die 11.000er Marke gehalten.

    DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten

    Am Montag startete der Handel mit einem Tagesverlust von 0,9 Prozent. Unsicherheiten um den Brexit und der anhaltende Haushaltsstreit in Italien haben die Aktienmärkte beunruhigt. Kursverluste in den USA vor allem bei den Technologiewerten haben auch die deutschen Aktienmärkte belastet und am Dienstag zu einem Kursrückgang von 1,6 Prozent geführt. Im Tagestief notierte der DAX bei nur noch 11.009 Punkten. Eine Erholung sorgte am Mittwoch dagegen für ein positives Bild. Der DAX stieg um 1,6 Prozent vor allem aufgrund starker Technologieaktien. Nach der Erholung kehrte am Donnerstag wieder Ruhe in den Handel ein und die Kursverluste setzten sich mit einem Rückgang um 0,9 Prozent fort. Nach weniger Bewegung gab es am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,5 Prozent.

    Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen

    Der Automobilsektor hatte eine gute Woche hinter sich. Zur Deeskalation des Zollstreits soll es ein Treffen zwischen Branchenvertretern und dem US-Präsidenten geben. Die Papiere von Volkswagen zogen daraufhin stark an und beendeten den Handel mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,9 Prozent bei einem Schlusstand von 150,98 Euro. Fallende Ölpreise sorgen für Kursphantasie bei der Deutschen Lufthansa. Die Aktie legte 3,8 Prozent auf 20,91 Euro zu. Von der Erholung der Technologieaktien profitierten infineon mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent auf 17,71 Euro.

    Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Der Covestro-Konzern hat mit einer Warnung eines fallenden Cashflows das Vertrauen der Anleger belastet, nachdem die Kennzahlen vor drei Wochen noch bestätigt wurden. An der Börse wurde die Aktie mit einem deutlichen Abschlag gehandelt. Die Aktie verlor 15,5 Prozent auf 47,62 Euro. Wirecard hatten unter der schwachen Entwicklung des Technologiesektors zu kämpfen. Hier beträgt der Wochenverlust 10,7 Prozent auf 131,95 Euro. Ohne große Meldungen ging es auch bei Fresenius um 7,6 Prozent nach unten. Die Aktie notiert nun bei einem Stand von 48,99 Euro.

    DAX könnte nach Brexit-Einigung gewinnen

    Nachdem es inzwischen eine Einigung zum Brexit-Vertrag gibt könnte dies dem DAX zu einem Gewinnsprung helfen. Lange Zeit herrschte hier Unsicherheit. Damit gibt es zumindest einen Unsicherheitsfaktor weniger. Als mögliche Reaktion könnte dies als Befreiungsschlag gesehen werden und dem DAX eine Jahresendrally bescheren.
  • Aktien-Alpha Strategie liegt hinter DAX – 2,7 Prozent Wochenverlust

    Etwas schwächer als der DAX hat in der vergangenen Woche die Aktien-Alpha Strategie abgeschlossen. Während es beim DAX lediglich um 1,3 Prozent nach unten ging verlor das Musterportfolio 2,7 Prozent an Wert. Ein Anteilsschein ist zu einem Preis von 149,19 Euro zu bekommen.

    Den höchsten Wochengewinn im Portfolio erzielten die Stammaktien der Volkswagen AG. Der Kurs legte um 3 Prozent gegenüber der Vorwoche zu. Um 1,8 Prozent ging es mit den Dividendenpapieren des Portfoliowertes Henkel nach oben. Und auch Daimler-Aktien gehören mit einem Wochengewinn in Höhe von 0,4 Prozent zu den Wochengewinnern innerhalb des Musterportfolios.

    Mit den Papieren von Wirecard und Fresenius sind auch die DAX-Wochenverlierer im Musterportfolio enthalten. Wirecard hatten einen Kursverlust in Höhe von 10,7 Prozent eingefahren und Fresenius haben 7,6 Prozent verloren. Essilor trägt mit einem Wochenverlust von 7,3 Prozent ebenfalls zu einer schwachen Performance des Musterportfolios bei.

  • Aktien-Alpha Strategie schlägt DAX – 1,1 Prozent Wochengewinn

    Während der DAX die vergangene Woche unverändert beendete kletterte das Musterportfolio der Aktien-Alpha Strategie um 1,1 Prozent nach oben. Nachdem über Wochen ein hoher Cashanteil im Portfolio enthalten war wurde dieser in der vergangenen Woche etwas abgebaut. Die Aussichten auf eine Jahresendrally sind gestiegen und demzufolge wurde in aussichtsreiche Einzeltitel investiert. Der aktuelle Wert eines Anteilscheins am Portfolio liegt bei 155,13 Euro.

    Mit dem Energieversorger RWE ist ein DAX-Gewinner auch im Portfolio ganz oben an der Spitze. Der Wochengewinn der Aktie beträgt 5,9 Prozent auf 18,56 Euro. Positiv entwickelten sich auch die Papiere des Personaldienstleisters Amadeus Fire mit einem Wochengewinn von 4 Prozent auf 103,20 Euro. Bei der Deutschen Post sind die Ergebnisse besser als erwartet ausgefallen. An der Börse ging es daraufhin um 1,9 Prozent auf 28,57 Euro nach oben.

    Weiter nach unten ging es dagegen mit den Papieren von freenet. In der vergangenen Woche gab es mit einem Wochenverlust von 11,9 Prozent auf 17,76 Euro einen gewaltigen Kurseinbruch. Aus dem IT-Sektor erwischte es ferner Cancom mit einem Wochenverlust von 6,1 Prozent auf 35,56 Euro. Schwach war auch die Entwicklung des Gesundheitskonzerns Fresenius mit einem Kursverlust von 1,5 Prozent auf 52,82 Euro.

  • Aktien-Alpha Strategie schlägt mit Cash den DAX – Fresenius mit geringstem Wochenverlust

    Während der DAX mehr als 5 Prozent an Wert verlor konnte die Immobilien-Alpha Strategie vom hohen Cashanteil profitieren. Der Kursrückgang des Musterportfolios beträgt lediglich 3,8 Prozent. Damit notiert ein Anteilsschein an der Strategie bei aktuell 154,60 Euro.

    Die im Depot des Musterportfolios enthaltenen Aktien haben alle gegenüber der Vorwoche an Wert verloren. Den geringsten Kursverlust verzeichneten dabei noch die Papiere von Fresenius mit einem Wochenverlust von 2,6 Prozent. Deutsche Bank hielten sich mit einem Kursrückgang von 2,9 Prozent ebenfalls noch recht stabil.

    Den höchsten Kursverlust in Höhe von 10,2 Prozent haben die Papiere von Amadeus Fire eingefahren. Aber auch Cancom als Technologieaktie notiert mit einem Wochenverlust von 9,6 Prozent am Ende.

  • Aktien-Alpha mit deutlicher Outperformance gegenüber DAX und Wochengewinn

    Während der DAX in der vergangenen Woche 1,5 Prozent an Wert verloren hat legte das Musterportfolio der Aktien-Alpha Strategie mit 0,1 Prozent leicht an Wert zu. Der hohe Cash-Anteil macht sich besonders bei fallenden Kursen positiv bemerkbar. Aktuell kostet ein Anteilsschein des Portfolios 160,55 Euro.

    Unter den einzelnen Depotwerten legten die Papiere von Essilor mit 4,3 Prozent am stärksten zu. Aktien von Fresenius tragen mit einem Wochengewinn von 1,4 Prozent ebenfalls zur positiven Kursentwicklung bei. Rocket-Internet sorgen mit einem Wochengewinn von 0,2 Prozent ebenfalls für eine positive Performance. Der geplante Börsengang der Beteiligung Westwing sorgt hier für neue Kursphantasie.

    Besonders schwach entwickelten sich dagegen die Depotwerte aus dem Finanzsektor. Deutsche Bank geben um 6,7 Prozent auf 9,83 Euro nach und der DAX-Absteiger Commerzbank verbilligt sich um 6,5 Prozent auf 8,98 Euro. Henkel-Papiere geben 3,1 Prozent auf 91,45 Euro nach.

  • DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.424 Punkte – Adidas, Deutsche Post und BMW mit höchsten Wochengewinnen – Linde, Fresenius und ThyssenKrupp mit größten Kursabschlägen

    Der DAX hat in der vergangenen Woche erneut einen Verlust eingefahren. Beim Deutschen Aktienindex DAX ging es um 1,5 Prozent nach unten. Damit verliert der DAX 191 Punkte auf 12.424 Punkte. Die Marke von 12.500 Punkten hat der DAX damit wieder nach unten durchbrochen.

    DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.424 Punkte

    Mit wenig Schwung startete der Handel am Montag in die neue Woche. So fiel der Tagesverlust in Höhe von 0,1 Prozent entsprechend gering aus. Am Dienstag wurden schwache Produktionsdaten für Deutschland veröffentlicht. Da die Erwartung aber noch drunter lag kam es in der Folge zu leichten Kursgewinnen mit einem Gewinn von 0,4 Prozent. Am Mittwoch folgten leichte Verluste von 0,1 Prozent und am Donnerstag beflügelten die Quartalszahlen von adidas. Der DAX ging 0,3 Prozent höher aus dem Handel. Die Zuspitzung der Türkei-Krise sorgte am Freitag für einen Vertrauensverlust und mögliche Gefahren für den Bankensektor. Der DAX brach um 2 Prozent ein.

    Adidas, Deutsche Post und BMW mit höchsten Wochengewinnen

    Die von adidas vorgelegten Quartalszahlen haben die Analystenerwartungen deutlich übertroffen. Bei verbesserter Marge und gestiegenen Umsätzen wurde vor allem in den wichtigen Märkten von Nordamerika und China deutlich mehr verdient. Die Aktie legte 8,5 Prozent auf 205,70 Euro zu. Die Deutsche Post hat Zahlen lediglich im Rahmen der Erwartungen vorgelegt, allerdings fand der Plan zur Lösung der Probleme im Paketgeschäft die Zustimmung der Aktionäre. Beim Börsenkurs ging es für die Deutsche Post um 3,7 Prozent auf 30,63 Euro nach oben. BMW konnten den Handel gegen den Trend mit einem Gewinn in Höhe von 1,5 Prozent auf 83,58 Euro beenden und zählen damit ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    Linde, Fresenius und ThyssenKrupp mit größten Kursabschlägen

    Bei Linde gibt es neue Auflagen im Rahmen der Praxair-Übernahme. Die gesteckten Ziele sind damit nur noch schwer zu erreichen. Unter den Aktionäre sank das Vertrauen in Linde und der Kurs gab um 10,6 Prozent auf 188 Euro nach. Die Gewinnwarnung eines britischen Gesundheitsdienstleisters hat sich negativ auf den Aktienkurs von Fresenius ausgewirkt. Fresenius verlieren 7 Prozent auf 64,70 Euro. Bei ThyssenKrupp sorgte die Senkung der Prognose für das Geschäftsfeld Aufzug für eine negative Überraschung. An der Börse gaben ThyssenKrupp-Papiere 6,5 Prozent auf 20,46 Euro nach.

    Türkei-Krise wird weitere Verluste im DAX bringen

    Die unsicheren Zeiten haben mit der Türkei-Krise einen neuen Anlass für Verunsicherung. Der starke Verfall der türkischen Währung sowie mögliche Verluste im Bankensektor und weiteren Industrien stellen die Unternehmen im aktuell schwierigen Umfeld vor neue Herausforderungen. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass diese Verunsicherung die Aktienmärkte noch weiter auf Talfahrt schicken wird. Ob letztendlich dann alles so schlimm kommt wie manche Szenarien aktuell ausmalen tut erst einmal nichts zur Sache. Die Verunsicherung ist sehr groß und deshalb wird es kurzfristig an den Aktienmärkte mit den Kursen tendenziell eher nach unten gehen.