Schlagwort: Fresenius

  • Aktien-Alpha Strategie verliert 0,2 Prozent – deutliche Outperformance gegenüber DAX dank hoher Cashquote

    Die Strategie des Aktien-Alpha Portfolios hat sich in der vergangenen Woche wieder deutlich ausgezahlt. Während der DAX 1,5 Prozent an Wert verlor hat unser Musterportfolio gegenüber der Vorwoche um 0,2 Prozent auf 162,34 Euro zulegen können. Die aktuelle Cashquote von 57 Prozent macht sich damit bezahlt.

    Die Deutsche Post zählte im DAX zu den Favoriten und ist in der vergangenen Woche der Top-Wert im Aktien-Alpha Portfolio. Die Deutsche Post hat Maßnahmen zur Optimierung im Paketgeschäft entwickelt und scheint die Aktionäre damit zu beruhigen. Die Aktie legte 3,7 Prozent auf 30,63 Euro zu. Aktien von Amadeus Fire zählen mit einem Wochengewinn von 2,7 Prozent auf 96,80 Euro ebenfalls zu den Favoriten. Auch die Papiere von HeidelbergCement tragen mit einem Wochengewinn von 0,6 Prozent auf 70,10 Euro zur positiven Entwicklung des Aktien-Alpha Portfolios bei.

    Bei Cancom setzt sich die Schwäche dagegen fort. Die Aktie des IT-Dienstleisters verliert weitere 8,7 Prozent auf 41,70 Euro. Fresenius leiden unter einer Branchenschwäche und gegen 7 Prozent ab. Die Türkei-Krise wirkt sich auch bei der Commerzbank negativ aus. Die Aktie verliert 5 Prozent auf 8,45 Euro.

  • Aktien-Alpha Musterportfolio erneut mit deutlicher Outperformance gegenüber DAX

    Nachdem sich die hohe Cashquote beim Aktien-Alpha Portfolio positiv auf die Performance gegenüber dem DAX auswirkte setzte sich dieser Trend auch in der vergangenen Woche fort. Während der DAX einen Gewinn von lediglich 0,2 Prozent verbuchte, konnte die Aktienauswahl im Musterportfolio 0,9 Prozent zulegen. Ein Anteilsschein an der Aktien-Alpha Strategie ist aktuell 162,11 Euro wert.

    Unter den Aktien mit der besten Wochenperformance sind diesmal ausschließlich Standardwerte aus dem DAX zu finden. Den höchsten Kursgewinn erzielten dabei Deutsche Bank Aktien mit einem Wochengewinn von 6,8 Prozent auf 10,26 Euro. An zweiter Stelle folgen Fresenius mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 69,46 Euro und Deutsche Post mit einem Kursplus von 3,1 Prozent auf 28,93 Euro. Der Depotanteil von rund 4 Prozent der beiden letztgenannten Papiere wirkt sich überproportional auf die Entwicklung des Musterportfolios aus.

    Den höchsten Kursverlust rein optischer Natur hatten die Papiere von Cancom. Aufgrund einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln im Verhältnis 1:1 ergibt sich für Cancom ein Wochenverlust von 51,5 Prozent. Bereinigt um die Einbuchung der Gratisaktien beträgt der Verlust dagegen lediglich rund 2 Prozent. Einen Wochenverlust von 4,7 Prozent haben die Papiere von Amadeus Fire zu verkraften. Und schließlich reihen sich auch Aktien von HeidelbergCement mit einem Kursverlust von 1 Prozent in die Liste der Wochenverlierer ein.

  • DAX legt 0,4 Prozent auf 12.541 Punkte zu – Adidas, SAP und Beiersdorf mit höchsten Wochengewinnen – ThyssenKrupp, Fresenius und E.on mit deutlichen Kursabschlägen

    Einen leichten Gewinn in Höhe von 0,4 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche eingefahren. Damit legte der Deutsche Aktienindex die zweite Woche in Folge zu. Das Kursniveau im Bereich von 12.500 Punkten erscheint damit als Bodenbildung. Aktuell notiert der DAX bei einem Stand von 12.541 Punkten.

    DAX legt 0,4 Prozent auf 12.541 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn ging es beim DAX bei einem abwartend ruhigen Handel leicht nach oben. Der Handelskonflikt und andere politische Themen waren am Montag und Dienstag nicht präsent. In der Folge beendete der DAX den Handel an diesen Tagen mit einem Kursplus in Höhe von 0,4 Prozent bzw. 0,5 Prozent. Doch bereits am Mittwoch eskalierte der Handelsstreit zwischen China und den USA erneut. In der Folge ging es mit den Aktienkursen deutlich in den Keller. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust in Höhe von 1,5 Prozent. Am Donnerstag gab es eine Erholung vom Schock des Vortages. Die Kurse legten wieder zu und schlossen 0,6 Prozent höher. Mit leichten Gewinnen ging es am Freitag ins Wochenende. Der DAX beendete den Handelstag mit einem Gewinn in Höhe von 0,4 Prozent.

    Adidas, SAP und Beiersdorf mit höchsten Wochengewinnen

    Vor Ende der Fußballweltmeisterschaft geht es mit dem Aktienkurs des Sportartikelausrüsters adidas noch einmal kräftig nach oben. Die Aktie platzierte sich als Wochengewinner mit einem Kursplus von 3,4 Prozent auf 187,75 Euro. In Erwartung hervorragender Quartalszahlen zogen SAP ebenfalls um 3,5 Prozent auf 102,78 Euro an. Als defensive Aktie legen die Papiere von Beiersdorf mit einem Wochenplus in Höhe von 2,9 Prozent auf 99,50 Euro zu.

    ThyssenKrupp, Fresenius und E.on mit deutlichen Kursabschlägen

    Fallende Stahlpreise in Europa wirken sich negativ auf das Geschäft der Stahlproduzenten nieder. In der Folge geht es mit der Aktie von ThyssenKrupp deutlich nach unten. Der Kursverlust beträgt 6,3 Prozent auf 20,62 Euro. Von Fresenius gab es negative Meldungen im Zusammenhang mit der Testzulassung von Medikamenten in den USA. Dies wirkte sich umgehend auf den Aktienkurs aus welcher in Folge um 3,7 Prozent auf 66,60 Euro verlor. E.on gehören mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent ebenfalls zu den Wochenverlieren und beenden den Handel bei einem Stand von 9,60 Euro.

    Hat sich der DAX eingependelt?

    Nach dem ständigen Auf- und Ab scheint etwas Ruhe in die Aktienmärkte zurückgekehrt zu sein. Allerdings sollte die Berichtssaison in den kommenden Wochen neuen Schwung bringen. Ob dieser dann allerdings positiv ausfällt steht in den Sternen. Wir erwarten weiterhin ein unruhiges Börsenumfeld.

  • Aktien-Alpha Strategie besser als DAX – Cancom und Rocket Internet legen deutlich zu

    Während sich der DAX um 0,4 Prozent erholte, entwickelte sich die Aktien-Alpha Strategie etwas besser. Der Wochengewinn beträgt 0,6 Prozent. Damit kostet ein Anteilswert am Portfolio der Aktien-Alpha Strategie aktuell 161,43 Euro.

    Den höchsten Beitrag zur positiven Entwicklung des Musterportfolios lieferten die Papiere von Cancom. Die Aktie des IT-Dienstleisters legte um 6,7 Prozent gegenüber der Vorwoche zu und geht bei einem Stand von 96,50 Euro nur 11 Prozent unter dem Jahreshoch aus dem Handel. Eine starke Dynamik gibt es auch bei Rocket Internet. Die Aktie legt in den letzten Wochen gegen den Trend deutlich zu und notiert auf Jahreshoch 3,7 Prozent höher gegenüber der Vorwoche bei einem aktuellen Kurs von 29,50 Euro. Der DAX-Wochengewinner Beiersdorf ist auch in unserem Musterportfolio an dritter Stelle mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent auf 99,50 Euro zu finden.

    Der Skandal um die Medikamentenzulassung in den USA belastet Fresenius. Die Aktie verliert 3,7 Prozent auf 66,60 Euro. Einen Kursverlust in Höhe von 2,2 Prozent hat die Aktie von HeidelbergCement zu verkraften. Aktien der Commerzbank geben um 1,7 Prozent auf 8,41 Euro nach.

  • Aktien-Alpha Portfolio gewinnt 1,8 Prozent – RWE führen mit 6,7 Prozent Gewinn

    Die Aktien-Alpha Strategie hat gegenüber der Vorwoche um 1,8 Prozent zugelegt und sich damit genauso wie der DAX entwickelt. Ein Anteilsschein ist damit auf einen Stand von 170,54 Euro geklettert.

    Unter den Einzelwerten des Musterportfolios legten die Papiere von RWE mit einem Wochengewinn in Höhe von 6,7 Prozent auf 20,17 Euro am stärksten zu. Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken hält die Zinsbelastung für das hochverschuldete Unternehmen weiterhin gering. Dies sorgt für Erleichterung unter den Aktionären. Der Börsengang Home24 ist geglückt. Die Erstnotiz notierte deutlich im Plus. Damit ist es Rocket Internet gelungen ein weiteres Unternehmen erfolgreich am Markt zu platzieren. Der Kurs von Rocket Internet gewinnt 4,4 Prozent auf 25,86 Euro. Mit einem Wochengewinn von 3,5 Prozent auf 70,10 Euro zählt auch die Fresenius-Aktie zu den Wochengewinnern.

    Weniger gut lief es dagegen im Finanzsektor. Die Politik niedriger Zinsen hält die Margen und Gewinne der Banken gering. Bei Merkur ging es um 5,5 Prozent auf 8,65 Euro nach unten und Commerzbank verlieren 4,4 Prozent auf 8,91 Euro. Beim Industriekonzern GESCO fällt der Kurs um 4 Prozent auf 27,50 Euro.

  • Aktien-Alpha Musterportfolio mit 1 Prozent Gewinn – infineon mit starker Performance

    Die Aktien-Alpha Strategie hat gegenüber dem DAX eine leichte Outperformance erzielt. Unser Musterportfolio gewinnt gegenüber der Vorwoche 1 Prozent während es beim DAX lediglich um 0,3 Prozent nach oben geht. Ein Anteilswert am Portfolio notiert bei aktuell 167,58 Euro.

    Unter den Einzelwerten legten die Papiere von infineon mit einem Wochenplus von 4,7 Prozent am stärksten zu. Aktuell liegen Technologiewerte in der Gunst der Anleger. Infineon gelingt es diese positive Stimmung in steigende Kurse umzumünzen. HELLA-Papiere liegen mit einem Wochenplus von 3,3 Prozent auf 56,75 Euro ebenfalls ganz vorne unter den Portfolio-Werten. Die HELLA-Aktie notiert nur leicht unter dem Jahreshoch. Und nachdem die Fresenius-Aktie in den vergangenen Monaten weniger überzeugte, ging es in den vergangenen Handelstagen wieder mal nach oben. Mit einem Wochengewinn von 2,3 Prozent gehört die Aktie des Gesundheitskonzerns zu den Top-Werten im Aktien-Alpha Portfolio.

    Weniger gut lief es dagegen bei der Deutschen Post. Nach der Gewinnwarnung verliert die Aktie 5,5 Prozent auf 31,17 Euro. VTG notieren nur leicht unter dem Jahreshoch, in der vergangenen Woche gab die Aktie jedoch um 3,8 Prozent nach. Und bei freenet läuft es weiter nicht ganz rund. Die Aktie verliert 3 Prozent. Der aktuelle Kurs von 24,20 Euro notiert rund ein Viertel unter dem Jahreshoch.

  • DAX verliert 4,6 Prozent auf 11.914 Punkte – Keine Aktie mit Wochengewinn – am besten notierten noch Fresenius, Lufthansa und Deutsche Börse – ThyssenKrupp, E.on und Siemens mit hohen Verlusten

    In der letzten Handelswoche hat der DAX die Gewinne der vergangenen beiden Wochen wieder abgegeben. Der Deutsche Aktienindex verliert auf Wochensicht 4,6 Prozent an Wert und gibt damit 570 Punkte ab. Die Marke von 12.000 Punkten wurde bei einem Schlussstand von 11.914 Punkten unterschritten.

    DAX verliert 4,6 Prozent auf 11.914 Punkte

    Mit einem leichten Tagesgewinn von 0,3 Prozent ist der DAX am vergangenen Montag in die neue Handelswoche gestartet. Bei einem unspektakulären Handel legte der DAX leicht zu. Doch an den folgenden Tagen ging es mit den Kursen nur noch nach unten. Der starke Euro wird immer mehr zur Wachstumsbremse für die deutschen Exporteure, die Entscheidung um Fahrverbote für Dieselautos belastet, der Mitgliederentscheid zur Bildung der Regierung sowie einige weitere Ereignisse wurden als belastende Faktoren betrachtet. Mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent am Dienstag und 0,4 Prozent am Mittwoch ging es noch relativ leicht nach unten. Nachdem der DAX am Donnerstag bis kurz vor Handelsschluss weitgehend unverändert notiert hatte, sorgte ein Einbruch an der Wall Street für fallende Kurse. Trump’s Gedanken über Importzölle auf Stahl sorgte am Freitag weltweit für große Verunsicherung und liess den DAX um weitere 2,3 Prozent an Wert einbrachen.

    Keine Aktie mit Wochengewinn – am besten notierten noch Fresenius, Lufthansa und Deutsche Börse

    Bei dem schwachen Aktienumfeld der vergangenen Woche erwischte es ausnahmslos alle DAX-Aktien. Unter den 30 DAX-Titeln konnte kein einziger Titel beim Kurs gegenüber der Vorwoche zulegen. Den geringsten Wochenverlust von 0,9 Prozent auf 62,90 Euro erlitten die Papiere von Fresenius. Deutsche Lufthansa kamen mit einem Wochenverlust von 2,1 Prozent auf 26,57 Euro vergleichsweise gut weg. Von einer hohen Volatilität profitieren immerhin die Börsenbetreiber. So überrascht es nicht, dass Deutsche Börse mit einem Kursrückgang von 2,4 Prozent auf 106,50 Euro ebenfalls zu den besseren Titeln gehören.

    ThyssenKrupp, E.on und Siemens mit hohen Verlusten

    Die Diskussion um Importzölle in den USA belastete auch die europäische Stahlbranche stark. Selbst wenn mit den USA wenig Geschäfte gemacht werden, ist davon auszugehen, dass asiatische Wettbewerber als Folge ihre Produkte verstärkt auf den europäischen Markt werfen werden. An der Börse verlieren ThyssenKrupp 7,7 Prozent auf 20,93 Euro. E.on geben mit einem Wochenverlust von 7,5 Prozent auf 8,03 Euro ebenfalls deutlich nach. Bei Siemens geht es um 7 Prozent auf 102,98 Euro nach unten.

    Börsianer sind weiter höchst verunsichert

    Der Kursrückgang in der vergangenen Woche zeigt wie verunsichert die Anleger auf dem Parkett derzeit reagieren. Die Nachrichtenlage hat sich stark negativ auf die Kursentwicklung an den Aktienmärkten niedergeschlagen. Der jüngste Erholungsversuch ist damit wieder Geschichte. Es ist nun davon auszugehen, dass an den Aktienmärkten weiterhin eine hohe Unsicherheit herrscht. Wir gehen zwar davon aus, dass der DAX die 12.000er Marke wieder schnell holen wird, eine nachhaltige Kurssteigerung sehen wir in den nächsten Wochen jedoch nicht.
  • DAX verliert 5,3 Prozent auf 12.107 Punkte – Deutsche Börse einzige Aktie mit Wochengewinn – Deutsche Bank, Commerzbank und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Mit der vergangenen Woche hat der DAX die dritte Woche in Folge mit einem Verlust abgeschlossen. Der Abwärtstrend hat sich mit einem Wochenverlust von 5,3 Prozent noch einmal beschleunigt. Auf Wochensicht hat der DAX 678 Punkte verloren. Die 200-Tage-Linie brach damit deutlich nach unten durch. Die 12.000er Punkte Marke konnte der DAX bei einem Schlussstand von 12.107 Punkten halten.

    DAX verliert 5,3 Prozent auf 12.107 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn hat sich die schlechte Stimmung an den Börsen fortgesetzt. Der DAX verlor 0,8 Prozent an Wert. Mit einem Tagesverlust von 2,3 Prozent beschleunigte sich der Kursverlust am Dienstag weiter. Gegenüber einem Tagesverlust von über 4 Prozent an der Wall Street wirkt der deutsche Markt stabil. Zu einer kräftigen Aufwärtsbewegung mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent kam es am Mittwoch. Angesichts der aktuellen Schwankungen ist dies nicht mehr als eine Gegenbewegung nach den starken Verlusten der Vortage. Bereits am Donnerstag ging es mit einem Kursverlust von 2,6 Prozent wieder deutlich nach unten. Und auch am Freitag setzten sich die Kursverluste mit einem Rückgang um 1,2 Prozent fort. Verantwortlich für die starken Kursverluste sind paradoxerweise gute Wirtschaftsnachrichten. Weltweit brummt die Wirtschaft und in den USA wird nach Einschätzung von Analysten die Inflation deutlich steigen und damit der Druck auf die Notenbanken die Zinsen schneller als geplant anzuheben. Alleine diese Spekulation liegt hinter den mehr als 10 Prozent Kursverluste der vergangenen Tage.

    Deutsche Börse einzige Aktie mit Wochengewinn

    Unter den DAX-Titeln hat lediglich die Aktie des Börsenbetreibers Deutsche Börse die Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Kurs legte um 0,4 Prozent auf 102,50 Euro zu. Nach den starken Kursschwankungen sind die Umsätze deutlich angezogen und bescheren dem Börsenbetreiber vor allem am Terminmarkt durch Absicherungsgeschäfte ein steigendes Umsatzvolumen. Die Deutsche Börse profitiert dabei auch in unsicheren Zeiten von den Handelsaktivitäten der Marktteilnehmer. Mit Daimler und adidas notieren oben auf der DAX-Liste nach der Deutschen Börse Unternehmen mit einem Kursverlust von unter 2 Prozent.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Weiter deutlich nach unten und gleichzeitig auch der Wochenverlierer im DAX sind die Papiere der Deutschen Bank. Die Aktie gibt 9,7 Prozent auf 12,51 Euro nach. Als neue Hiobsbotschaft erweisen sich finanzielle Schwierigkeiten des größten Einzelaktionärs. Die chinesische HNA hat zur Steigerung der eigenen Liquidität einen Teil der Deutsche Bank Aktien verkauft und damit zusätzlichen Druck auf die Aktie ausgelöst. Mit der Commerzbank gehört eine weitere Bank zu den Wochenverlierern. Der Kursverlust beträgt 8,9 Prozent auf 11,95 Euro. Mit einem Kursverlust von 7,6 Prozent gingen Fresenius und Allianz aus dem Handel.

    Weiter hohe Unsicherheiten am Aktienmarkt

    Wie die letzte Woche gezeigt hat, herrscht trotz gesunkener Aktienkurse weiterhin eine hohe Unsicherheit am Aktienmarkt. Ausgehend von Spekulationen in den USA über deutlich steigende Zinsen kam es zu starken Kursverlusten an den Aktienmärkten. Weil die Wirtschaft sehr gut läuft, erwarten viele Marktteilnehmer höhere Zinserhöhungen. Damit werden Alternativen zu Aktien interessanter und die Kurse könnten darunter leiden. Alleine diese Befürchtung hat die jüngsten Kursverluste ausgelöst. Auch wenn die EZB immer wieder betont die Zinsen auf einem niedrigen Niveau zu halten und obwohl deutsche Unternehmen im Gegensatz zu amerikanischen als fair bewertet gelten, haben auch die DAX-Aktien deutlich an Wert verloren. In der kommenden Woche stehen erneut einige Quartalszahlen auf der Agenda. In der letzten Woche gelang es diesen nicht die Aktienmärkte zu beeinflussen. Vielleicht klappt es ja in der kommenden Woche. Und am Freitag steht auch noch ein kleiner Verfallstermin auf dem Programm. Die nächste Woche wird damit spannend und könnte die erwartete Gegenreaktion bringen.

  • Aktien-Alpha Strategie weiter im Sinkflug – Merkur Bank trotzt dem Trend

    Das negative Aktienmarktumfeld hat sich weiter negativ auf die Entwicklung der Aktien-Alpha Strategie ausgewirkt. Das Portfolio verlor gegenüber der Vorwoche 5,8 Prozent an Wert. Ein Anteilschein am Aktien-Alpha Portfolio ist für 157,25 Euro zu haben.

    Immerhin eine Aktie im Portfolio der Aktien-Alpha Strategie notierte nicht im negativen Bereich. Merkur Bank legten gegen den Trend 3,2 Prozent zu. Einzige Meldung zur Merkur Bank ist ein Insiderkauf. Mit RWE und Fuchs Petrolub zählen zwei Aktien mit einem Wochenverlust von weniger als 1 Prozent ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    Unter den Wochenverlierern finden sich im Portfolio auch die DAX-Verlierer Deutsche Bank mit einem Wochenverlust von 9,7 Prozent auf 12,51 Euro und Fresenius mit einem Wochenverlust von 7,6 Prozent auf 61,62 Euro. Mit einem Kursrückgang von 7 Prozent zählen die Papiere des Waggonbetreibers VTG ebenfalls zu den Wochenverlierern.

  • DAX verliert 0,7 Prozent auf 13.340 Punkte – Deutsche Börse, Fresenius und Bayer mit höchsten Wochengewinnen – Infineon, Deutsche Post und RWE mit größten Abschlägen

    Nachdem der DAX im Wochenverlauf noch neue Höchststände markierte, konnte der Deutsche Aktienindex dieses Niveau nicht halten und ging zum Handelsschluss mit einem Verlust ins Wochenende. Der Rückgang beträgt 0,7 Prozent. Damit verliert der DAX 94 Punkte auf einen aktuellen Schlusskurs von 13.340 Punkte.

    DAX verliert 0,7 Prozent auf 13.340 Punkte

    Zu Wochenbeginn ist der DAX verhalten in die neue Woche gestartet. Der DAX verliert 0,2 Prozent. Höhere Kursverluste wurden dadurch verhindert, dass nach dem Beschluss der SPD zu Verhandlungen für eine Fortführung der Großen Koalition mit der CDU bald eine neue Regierung stehen könnte. An der Wall Street gibt es schon seit vielen Wochen immer neue Höchststände. Am Dienstag war es soweit, dass der Schwung aus den USA in Deutschland ankam und auch der DAX bei 13.560 Punkten ein neues Allzeithoch erreichte. Ein sehr starker Euro führte am Mittwoch zu langen Gesichtern auf dem Börsenparkett. Der DAX gab um 1,1 Prozent nach. Um weitere 0,9 Prozent ging es am Donnerstag nach unten. Der Euro notierte weiterhin stark und von der EZB gab es keine Hinweise auf Gegenmaßnahmen. Für einen etwas versöhnlichen Wochenausklang sorgte am Freitag ein kleines Tagesplus von 0,6 Prozent.

    Deutsche Börse, Fresenius und Bayer mit höchsten Wochengewinnen

    Spekulationen über einen neuen Übernahmeversuch der London Stock Exchange durch die Deutsche Börse haben deren Kurs deutlich steigen lassen. Im Wochenverlauf legte der Aktienkurs des Frankfurter Börsenbetreibers um 5,5 Prozent auf 104,05 Euro zu. Eine starke Nachfrage herrschte auch bei Aktien des Gesundheitskonzerns Fresenius. Der Kurs kletterte um 3,8 Prozent auf 69,66 Euro. Hohe Liquiditätsreserven und steigende Übernahmeaktivitäten im Chemie- und Biotechnologiebereich beflügeln die Kurse dieser Unternehmen. Bayer legten um 2,9 Prozent auf 107,10 Euro zu.

    Infineon, Deutsche Post und RWE mit größten Abschlägen

    Ein verhaltener Ausblick beim US-Halbleiterhersteller Texas Instruments hat sich negativ auf den Aktienkurs von infineon niedergeschlagen. Der deutsche DAX-Wert verliert 5,6 Prozent und hat damit den höchsten Wochenverlust unter den DAX-Aktien eingefahren. Nachdem die infineon-Papiere in den Vorwochen deutlich zulegten, notieren die Papiere aktuell bei 23,93 Euro. Aktien der Deutschen Post verlieren 4,9 Prozent auf 38,96 Euro und bei RWE geht es um 4,8 Prozent auf 16,71 Euro nach unten.

    Günstige Bewertung und Start der Berichtssaison

    Gemessen an den Ergebnissen gelten Deutsche Aktien weiterhin als günstig bewertet. Mit Daimler starten die DAX-Unternehmen in der kommenden Woche in die Berichtssaison. Auch die bevorstehende Hauptversammlungssaison mit Dividendenzahlungen in Rekordhöhe dürfte die deutschen Aktien weiter beflügeln. Wenn dann auch der Ausblick für das laufende Jahr noch stimmt, steht weiteren Kursgewinnen nichts mehr im Wege und ein Anstieg über die Marke von 14.000 Punkten erscheint damit in den kommenden Wochen als realistisches Szenario.