Schlagwort: E.on

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.519 Punkte – Commerzbank, Continental und Siemens mit höchsten Kursgewinnen – Versorger im Rückwärtsgang; RWE, E.on und Henkel stellen die Wochenverlierer

    Der Deutsche Aktienindex DAX knüpfte an die Gewinne der Vorwoche an. Mit einem Stand von 12.519 Punkten verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index oberhalb der Marke von 12.500 Punkten. Gegenüber der Vorwoche legte der DAX 215 Punkte zu. Dies entspricht einem Gewinn von 1,8 Prozent.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.519 Punkte

    Nachdem die durch den Hurrikan Irma angerichteten Schäden geringer als zunächst befürchtet ausgefallen sind, startete der Aktienhandel positiv in die neue Woche. Aufgrund dieser Nachrichten waren vor allem Versicherungsaktien sehr gefragt. Am Tagesende legte der DAX 1,4 Prozent zu. Mit einem weiteren Tagesgewinn von 0,4 Prozent kletterte der DAX am Dienstag über die Marke von 12.500 Punkten. Damit notiert der DAX so hoch wie zuletzt vor mehr als 2 Monaten. Ein Rutsch des Euro sorgte vor allem bei Bankaktien und Automobilherstellern für steigende Kurse. Mit 0,2 Prozent Tagesgewinn ging es am Mittwoch deutlich ruhiger zu. Nach den starken Kursgewinnen zu Wochenbeginn mussten diese erst einmal verdaut werden. Der große Verfallstag für Optionen und Futures am Freitag sorgte am Donnerstag für einen ruhigen Handel. Marktteilnehmer wollten sich vor diesem traditionell starken Handelstag nicht positionieren. Am Donnerstag ging der DAX daraufhin mit einem Tagesverlust von 0,1 geringfügig leichter aus dem Handel. Schwache Wirtschaftsdaten aus den USA drückten am Freitag jedoch die Kurse etwas. Marktteilnehmer erwarten daraufhin weniger schnell steigende Zinsen. Dies drückte vor allem auf den Kurs der Kreditinstitute.

    Commerzbank, Continental und Siemens mit höchsten Kursgewinnen

    Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere der Commerzbank. Der Aktienkurs stieg um 5,1 Prozent nachdem die Aktie in der Vorwoche noch zu den Wochenverlierern gehörte. Damit klettert der Aktienkurs der Commerzbank auf 10,69 Euro. Im Rahmen der eröffneten Internationalen Automobilausstellung IAA standen vor allem Aktien aus dem Automobilsektor im Blickpunkt. Die immer größer werdende Bedeutung der Zulieferer lenkt zusätzliches Augenmerk auf diese Branche. Besonders bedeutend und gut entwickelt sich dabei die Aktie von Continental. An der Börse ging es mit 4 Prozent ebenfalls deutlich nach oben. Bei einem Stand von 206,95 Euro notiert die Continental-Aktie über der Marke von 200 Euro. Papiere von Siemens legen um 3,6 Prozent zu und notieren mit 116,30 Euro deutlich über der 100 Euro Marke.

    Versorger im Rückwärtsgang; RWE, E.on und Henkel stellen die Wochenverlierer

    Zinssteigerungen sorgen genauso für fallende Kurse bei den hochverschuldeten Versorgeraktien wie eine Abstufung durch Ratingagenturen. Auf dem Aktienkurstiefpunkt wurden E.on und RWE von Analysten auf Buy gesetzt. Nach der starken Kursentwicklung in den vergangenen Monaten haben die Analysten den Daumen gesenkt und das Rating auf Halten herabgestuft. An der Börse verloren RWE 5,4 Prozent auf 20,17 Euro und E.on geben um 4,4 Prozent auf 9,16 Euro nach. Kaum wahrnehmbar ist dagegen der Wochenverlust der Henkel-Papiere mit einem Kursrückgang von 0,9 Prozent auf 115,85 Euro.

    Aktienmarkt anfällig für Schwankungen

    Nach der erneut starken Kursentwicklung wird der Markt wieder anfälliger für Schwankungen. Momentan gibt es wenig Gründe für weiter stark steigende Kurse. Hohe Unternehmensergebnisse sind eingepreist. Positive Überraschungen durch die Unternehmen sind damit nur noch schwer zu schaffen. Von politischer Seite dürfte sich ebenfalls keine nennenswerte Überraschung ergeben, so dass mit Kursschwankungen auf dem aktuellen Niveau zu rechnen ist.

  • GESCO, Commerzbank und Hella sorgen für Freude im Aktien-Alpha Portfolio

    Die Aktien-Alpha Bullenbrief-Strategie hat sich mit einem Wochengewinn von 1,7 Prozent marginal schwächer als der DAX entwickelt. Das Portfolio klettert damit auf einen Anteilswert von 158,72 Euro und notiert auf den höchsten Ständen seit 4 Jahren.

    Positive Unternehmensnachrichten bei GESCO haben die Aktie zum Gewinner in unserem Portfolio aufsteigen lassen. Die GESCO-Aktie legte gegenüber der Vorwoche um 5,8 Prozent zu. Bei einem Stand von 29,36 Euro notiert GESCO nur rund 4 Prozent unter dem aktuellen Jahreshoch. Mit der Commerzbank ist auch der DAX-Wochengewinner in unserem Portfolio vertreten. Die Aktie gewinnt 5,1 Prozent auf 10,69 Euro. Mit Hella ist auch ein Automobilzulieferer auf das Siegerpodest unserer Aktienauswahl geklettert. Positive Unternehmensergebnisse und Analystenkommentare haben den Aktienkurs von Hella beflügelt. Die Hella-Aktie legt 4,9 Prozent auf 52,24 Euro zu.

    Wenig Freude hatten wir dagegen mit der Aktie von RWE. Der DAX-Wochenverlierer rangiert auch in unserem Portfolio ganz am Ende mit einem Wochenverlust von 4,4 Prozent. Aktien von Essilor verlieren 3,3 Prozent auf 106,17 Euro. Insgesamt liegt diese Position seit Kauf mit 17 Prozent immer noch deutlich im Gewinn. Ähnlich sieht es bei Merkur Bank aus, die in der vergangenen Woche 1,8 Prozent verlieren, seit unserem Kauf aber noch 20 Prozent im Gewinn.

  • Deutliche Outperformance der Aktien-Alpha Strategie gegenüber DAX

    Bei einem insgesamt schwachen Aktienmarkt, bei dem der DAX einen Wochenverlust von 2,3 Prozent einfuhr, hat sich die Aktien-Alpha Bullenbrief-Strategie mit einem Wochengewinn von 0,2 Prozent äußerst erfreulich entwickelt. Unter den Aktien im Portfolio legten die Papiere von RWE mit einem Wochengewinn von 4,6 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Das starke Ergebnis von E.on hat die RWE-Aktie beflügelt. Auch ThyssenKrupp zählen mit einem Kursplus von 3,4 Prozent ebenso zu den Favoriten wie infineon mit einem Wochengewinn von 3,1 Prozent. Auf der Schattenseite befinden sich dagegen die Papiere von Rocket Internet mit einem Wochenverlust von 9,3 Prozent. Aber auch Deutsche Bank verlieren 5,6 Prozent und freenet geben um 4,8 Prozent nach.

  • DAX fällt um 2,3 Prozent auf 12.014 Punkte – E.on, RWE und ThyssenKrupp mit starker Wochenperformance – Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück mit deutlichen Kursverlusten

    Nach einer schwachen Handelswoche ging der DAX mit einem Verlust von 2,3 Prozent ins Wochenende. Damit verlor der Deutsche Aktienindex 284 Punkte. Im Wochenverlauf notierte der DAX kurzzeitig sogar unter der Marke von 12.000 Punkten, erholte sich jedoch wieder etwas. Zum Handelsschluss verabschiedete sich der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 12.014 Punkten ins Wochenende.

    DAX fällt um 2,3 Prozent auf 12.014 Punkte

    Die negative Kursentwicklung nahm bereits am Montag ihren Lauf. Ein anziehender Euro sorgte für Kursverluste. Und einen Tagesverlust von 0,3 Prozent. Starke Unternehmensergebnisse haben am Dienstag dem DAX einen Tagesgewinn von 0,3 Prozent beschert. Doch bereits am Mittwoch sorgte die Kriegsrhethorik zwischen Nordkorea und den USA für Verunsicherung. An den Börsen werden solche Unsicherheiten stets mit deutlichen Kursverlusten bewertet. Beim DAX ging es am Mittwoch um 1,1 Prozent nach unten. Auch am Donnerstag setzte der DAX die Talfahrt fort und notierte mit 11.994 erstmals seit April wieder unter der Marke von 12.000 Punkten. Wenig Neuigkeiten gab es am Freitag. Kaum verändert verabschiedete sich der DAX bei einem Stand von 12.014 Punkten ins Wochenende.

    E.on, RWE und ThyssenKrupp mit starker Wochenperformance

    Starke Geschäftszahlen von E.on haben den Kurs des Energieversorgers deutlich beflügelt. Die E.on-Aktie kletterte um 5,1 Prozent auf 9,26 Euro. In dessen Schatten ging es auch mit den Papieren von RWE nach oben. Die RWE-Aktie gewinnt 1,8 Prozent auf 18,83 Euro. Bei ThyssenKrupp gibt es Fortschritte beim Verkauf des Europa-Geschäfts. Aber auch die vorgelegten Geschäftszahlen von ThyssenKrupp überzeugten und lagen leicht über den Erwartungen. An der Börse zog der Kurs um 1,2 Prozent auf 25,70 Euro an.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück mit deutlichen Kursverlusten

    Wenig Freude gab es dagegen bei Deutsche Bank Aktionären. Die Finanzbranche leidet unter der politischen Unsicherheit. Deutsche Bank-Aktien gaben um 9,1 Prozent auf 14,22 Euro nach. Aber auch Commerzbank hatten eine schwache Börsenwoche mit einem Kursverlust von 7,6 Prozent auf 10,75 Euro zu verkraften. Münchener Rück verlieren 5,3 Prozent auf 176,30 Euro.

    Kursverluste sorgen für deutlich negative Börsenstimmung

    Die starken Kursverluste in der vergangenen Woche haben zu einem deutlichen Stimmungsumschwung geführt. Der kurzfristige Fall unter die Marke von 12.000 Punkten hat die Unsicherheit stark erhöht. Die politischen Unsicherheiten im Korea-Konflikt belasten die Aktienmärkte zusätzlich. An den Aktienmärkten wird dies negativ bewertet und sorgt im aktuellen Umfeld eher für fallende als steigende Kurse. Weitere Kursverluste sind unter den aktuellen Gegebenheiten daher das wahrscheinlichste Szenario. Damit sollten sich in den kommenden Wochen ideale Kurse für Neuengagements ergeben.

  • DAX verliert 3,2 Prozent auf 12.325 Punkte – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – RWE, E.on und Bayer mit deutlichen Kursverlusten

    Der DAX setzte seine Verlustserie fort und verliert in der vergangenen Woche 408 Punkte. Damit markiert der Deutsche Aktienindex ein 2-Monats-Tief bei 12.325 Punkten. Der Kursverlust gegenüber der Vorwoche beträgt 3,2 Prozent.

    DAX verliert 3,2 Prozent auf 12.325 Punkte

    Ein ifo-Geschäftsklimaindex auf Rekordhoch sowie die Bankenrettung in Italien hat für Ruhe an den Börsen und zu steigenden Aktienkursen geführt. Allerdings sorgten im Tagesverlauf negative Meldungen aus den USA für einen Rückgang beim DAX. In den USA wurden schwache Wirtschaftsdaten veröffentlicht und daraufhin gab auch der Ölpreis nach. Am Tagesende blieb beim DAX ein Tagesgewinn von 0,3 Prozent. Eine Gewinnwarnung von Schaeffler sowie eine Rede des EZB-Präsidenten über bevorstehende Zinssteigerungen wirkten sich negativ auf den Börsenverlauf aus. Der DAX verliert am Dienstag 0,8 Prozent an Wert. Mit einem Minus von 0,2 Prozent setzte sich dieser Trend zur Wochenmitte am Mittwoch fort. Auch am Donnerstag setzte sich die Talfahrt beim DAX fort. Neben den Gründen der Vortage lieferten weiter steigende Zinsen am Anleihemarkt sowie ein fester Euro Verkaufsargumente. Der DAX fiel alleine am Donnerstag um 1,8 Prozent. Auch am Freitag ging es nach unten und der DAX verlor 0,7 Prozent. Die Inflation lag im Euroraum mit 1,1 Prozent höher und damit scheinen sich die Worte des EZB-Präsidenten zu bestätigen. Außerdem überraschte eine Gewinnwarnung von Bayer.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    Steigende Zinsen erhöhen die Margen bei Banken und sorgen so für höhere Erträge bei den Finanzinstituten. Deshalb legen vor allem die Deutschen Banken trotz negativem Aktienmarkt gegenüber der Vorwoche deutlich zu. Commerzbank schossen um 12,4 Prozent auf 10,43 Euro nach oben und notieren seit Längerem wieder über der Marke von 10 Euro. Die Deutsche Bank Aktie gewinnt mit 4,2 Prozent auf 15,52 Euro ebenfalls deutlich an Wert. Zweitstärkste Aktie sind die Papiere der Deutschen Lufthansa. Hier scheint sich eine Einigung im Gebührenstreit mit dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport abzuzeichnen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings könnte demnach die gleichen Konditionen wie Ryanair bekommen. Auch einer möglichen Fusion mit Air Berlin erteilte Lufthansa eine deutliche Absage. Damit ist für Aktionäre der Lufthansa ein weiteres Risiko vom Tisch.

    RWE, E.on und Bayer mit deutlichen Kursverlusten

    Steigende Zinsen wirken sich vor allem auf die Aktien der Energieversorger negativ aus. RWE gaben um 8,6 Prozent auf 17,44 Euro nach und E.on verloren 7,3 Prozent auf 8,25 Euro. Nicht spurlos ging die Gewinnwarnung an Bayer vorbei. Die Bayer-Aktie verlor 7,1 Prozent auf 113,20 Euro.

    Gewinnwarnungen und steigende Zinsen haben den DAX nach unten ausbrechen lassen

    Bislang hat sich der DAX auf einem hohen Niveau bewegt. Dies wurde auch durch die starken Unternehmensdaten unterstützt. In der vergangenen Woche sorgten jedoch zwei Gewinnwarnungen für Überraschungen und haben den DAX deutlich nach unten gezogen. Damit ist die Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen beendet. Die Kursverluste könnten sich damit auch in den nächsten Tagen fortsetzen. Schließlich könnten weitere Unternehmen mit Gewinnwarnungen negativ überraschen und sich die negative Stimmung fortsetzen. Alles in allem gibt es dennoch keinen Grund zu großer Sorge. Denn Zinssteigerungen sind bereits erwartet und entsprechend eingepreist. Und Alternativen zu Aktien gibt es selbst bei steigenden Zinsen nicht, solange die Gewinne der Unternehmen weitersprudeln.

  • DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte – E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen – ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    In der wegen des Pfingstmontags verkürzten Handelswoche hat der DAX kaum verändert geschlossen. Gegenüber der Vorwoche verlor der Deutsche Aktienindex gerade einmal 7 Punkte. In Prozent ausgedrückt, entspricht dies einem Wochenverlust von 0,1 Prozent. Damit geht der DAX bei einem Stand von 12.816 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte

    Am Montag wurde zunächst verkauft. Vor den Wahlen in Großbritannien und der EZB-Sitzung wollten die Börsianer Risiken meiden und setzen auf Liquidität. Am Aktienmarkt verlor der DAX 1 Prozent. Kaum verändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Tagesverlust beträgt gerade einmal 0,1 Prozent. Starke Aufschläge gab es bei den Energieversorgern nachdem das Bundesverfassungsgericht die Brennelementesteuer gekippt hat. Damit fließen den Kraftwerksbetreibern bereits bezahlte Steuern wieder zurück. Nach einem ruhigen Aktienhandel schloss der DAX am Donnerstag mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent. Das Ergebnis der Wahlen in Großbritannien fiel überraschend, aber positiv für die anstehenden Brexit-Verhandlungen gewertet. Am Aktienmarkt war dies das Hauptthema und sorgte für einen Tagesgewinn von 0,8 Prozent.

    E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen

    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer ist ein Geldsegen für die Energieversorger E.on und RWE. Direkt nach dem Gerichtsurteil zogen die Kurse der beiden Aktien deutlich an. Am nächsten Tage folgten positive Analystenkommentare und sorgten für eine Fortsetzung der Energie-Rally. Im Wochenverlauf legten E.on um 12,4 Prozent auf 8,80 Euro zu und RWE verteuerten sich um 8,7 Prozent auf 19,73 Euro. Deutsche Lufthansa profitieren von den aktuellen Problemen der arabischen Airlines und den Aussichten auf einen gemäßigteren Brexit. Die Papiere erreichten einen Kurs von 3,2 Prozent über der Vorwoche bei 18,60 Euro.

    ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Die höchsten Kursverluste haben die Dividendentitel des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Die Aktie wird seit einiger Zeit von den Börsianern links liegen gelassen. Auf Jahressicht ist ProSiebenSat.1 die einzige Aktie im DAX mit einem Verlust. Für Kursverluste sorgt die wenig überzeugende Gewinnentwicklung bei der Senderfamilie. Der Kurs von ProSiebenSat.1 notiert 3,9 Prozent unter dem Stand der Vorwoche bei 36,91 Euro. Ebenfalls negativ war die Kursentwicklung bei Volkswagen mit einem Verlust von 3,6 Prozent auf 132,60 Euro und Deutsche Post mit einem Rückgang um 2,2 Prozent auf 31,91 Euro.

    Unternehmensgewinne treiben derzeit die Kurse

    Mit der politischen Entwicklung in Asien um Nordkorea und das Chinesische Meer um China sowie die Emirate und Isolation Katars gibt es eigentlich genügend Unsicherheiten mit dem Risiko fallender Kurse. Was die Kurse weiter treibt, ist die Geschäftsentwicklung der Unternehmen selbst. Die deutschen Aktiengesellschaften sind derzeit sehr gut aufgestellt und steigern ihre Ergebnisse von Quartal zu Quartal. Solange diese positive Geschäftsentwicklung anhält, wird es mit den Kursen nach oben gehen – unabhängig davon wie sich das Weltgeschehen verändert. Kurse oberhalb von 13.000 Punkten sind damit weiterhin das mittelfristige Ziel.

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.823 Punkte – Bayer, Lufthansa und E.on mit starker Wochenperformance – Deutsche Bank, Deutsche Telekom und ThyssenKrupp mit höchsten Kursverlusten

    Der Deutsche Aktienindex legt im Wochenverlauf 1,8 Prozent zu und notiert damit jenseits von 12.800 Punkten auf neuen Allzeithöchstständen. Das Kursplus beträgt in der vergangenen Woche 221 Punkte auf einen Indexstand von 12.823 Punkte.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.823 Punkte

    Zu Wochenbeginn verlief der Börsenhandel aufgrund von Feiertagen in London und New York eher impulslos. Am Tagesende bleibt ein Gewinn von 0,2 Prozent, den der DAX am Dienstag gleich wieder abgab. Börsianer warten auf einen Rücksetzer und handelten entsprechend vorsichtig. Nach einem volatilen Börsenhandel ging der DAX auch am Mittwoch mit einem Gewinn von nur 0,1 Prozent unverändert aus dem Handel. Gute Arbeitsmarktdaten aus den USA sorgten am Donnerstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Gute Konjunkturaussichten sorgten beim DAX für einen deutlichen Kursanstieg. Nach einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent am Freitag erreicht der DAX neue Höchststände.

    Bayer, Lufthansa und E.on mit starker Wochenperformance

    Den höchsten Kursgewinn verzeichnen die Papiere von Bayer mit einem Wochen von 4,2 Prozent auf 121,60 Euro. Positive Analysteneinschätzungen lassen die Papiere von Lufthansa weiter stark zulegen. Die Aktie steigt um 4 Prozent auf 17,78 Euro. Spekulationen über einen Verkauf der Beteiligung von E.on an Uniper beflügeln die E.on-Aktie. Mit dem Aktienkurs von E.on geht es daraufhin um 3,9 Prozent auf 7,83 Euro nach oben.

    Deutsche Bank, Deutsche Telekom und ThyssenKrupp mit höchsten Kursverlusten

    Ein möglicher Konjunkturrückgang belastet die Banken mit am stärksten. Aber auch die Nationalwahlen in Italien werfen ihre Schatten. Sollte es hier zu einem europafeindlichen Ergebnis kommen, dürfte dies die Finanzbranche ebenfalls negativ belasten. Aktien der Deutschen Bank leiden am stärksten unter diesen Szenarien. Nach Verlusten in der vergangenen Woche liegt die Deutsche Bank-Aktie erneut an der Spitze der Wochenverlierer. Die Aktie verliert 5,5 Prozent auf 15,59 Euro. Aktien der Deutschen Telekom verlieren 3 Prozent auf 17,38 Euro. Dies entspricht einem Kursrückgang von 53 Cent. Allerdings ist darunter ein Dividendenabschlag von 60 Cent enthalten. Aktionäre können zwischen einer Barausschüttung oder einer Aktiendividende wählen. ThyssenKrupp verlieren in einem positiven Aktienumfeld 2,2 Prozent auf 23,51 Euro.

    Weg nach oben ist frei – beim Dax könnte es zeitnah zu Kursgewinnen kommen

    Mit dem Erreichen neuer Allzeithöchststände und der starken Dynamik am Freitag gibt es aus charttechnischer Sicht keine historischen Widerstände. Der Weg nach oben ist frei. Die Marke von 13.000 Punkten zum Greifen nahe. Eine starke Konjunkturentwicklung als Grund für die jüngste Performance dürfte für weitere Kursgewinne in den kommenden Tagen sorgen.

  • DAX verliert 1 Prozent auf 12.639 Punkte – RWE, ThyssenKrupp und E.on legen deutlich zu – Merck, ProSiebenSat.1 und Deutsche Börse am Ende der DAX-Liste

    Die Aufwärtsbewegung wurde mit einem Wochenverlust von 1 Prozent erst einmal gestoppt. Im Wochenverlauf markierte der DAX noch neue Höchststände. Zum Wochenschluss notiert der Deutsche Aktienindex jedoch 132 Punkte unter dem Stand vor einer Woche – bei 12.639 Punkten.

    DAX verliert 1 Prozent auf 12.639 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es weiter nach oben. Die guten Geschäftsergebnisse der deutschen Unternehmen im Rahmen der Berichtssaison sowie das Ergebnis der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen beflügelten die Aktienmärkte. Beim DAX ging es am Montag um 0,3 Prozent nach oben. Konsolidierung war am Dienstag angesagt. Schwache Branchenzahlen aus dem Automobilsektor drückten auf die Kurse der deutschen Hersteller. Am Tagesende stand ein Minus von 2,5 Punkten in den Handelsbüchern. Politischer Gegenwind in den USA für die Trump-Regierung lässt die Börsenträume platzen. Beim DAX ging es am Mittwoch in Folge dessen um 1,4 Prozent nach unten. Dies setzte sich auch am Donnerstag fort. Ein starker US-Doller macht den deutschen Exportunternehmen die Geschäfte etwas schwerer. An der Börse ging es beim DAX um weitere 1,1 Prozent nach unten. Zum Wochenschluss beruhigte sich die Lage wieder und der DAX legte um 0,4 Prozent zu.

    RWE, ThyssenKrupp und E.on legen deutlich zu

    Gute Zahlen sorgten für einen starken Kursgewinn bei RWE. Der Versorger legte im Wochenverlauf um 8,9 Prozent auf 16,97 Euro zu und setzt sich damit an die Spitze des Aktienindexes. Für zusätzliche Kursphantasie sorgt der geplante Einstieg des französischen Wettbewerbers Engie bei der RWE-Tochter innogy. Die bei ThyssenKrupp geplante Fusion mit Tata nimmt konkretere Formen an. Analysten erhöhten das Kursziel für den Stahlhersteller deutlich und an der Börse legte der Aktienkurs ebenfalls deutlich zu. Papiere von ThyssenKrupp gehen mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent auf 23,09 Euro aus dem Handel. Im Rahmen der Kurserholung von RWE legten auch die die Papiere von E.on überdurchschnittlich zu. Die Aktie kletterte um 2,5 Prozent auf 7,39 Euro.

    Merck, ProSiebenSat.1 und Deutsche Börse am Ende der DAX-Liste

    Um 5,8 Prozent gab der Kurs des Chemiehersteller Merck nach. Schwächere Geschäfte in China deuten darauf hin, dass die bisherigen Kunden verstärkt auf lokale Hersteller zurückgreifen. Der Aktienkurs von Merck verbilligt sich um 6,65 Euro auf 107,75 Euro. Weiter nach unten geht es mit den Papieren von ProSiebenSat.1. Nachdem sich schwächere Geschäftszahlen schon länger negativ auf den Aktienkurs auswirken, ging es in der vergangenen Woche um weitere 5,3 Prozent auf 37,17 Euro nach unten. Ebenfalls mehr als 5 Prozent verliert der Aktienkurs der Deutschen Börse. Hier sorgt der Dividendenabschlag von 2,35 Euro für den Großteil des Wochenverlustes von 4,78 Euro.

    Nach Verschnaufpause könnte es direkt weiter nach oben gehen

    Der Kursverlust in der vergangenen Woche ist eher als Verschnaufpause als Trendwechsel zu verstehen. Auf der aktuellen Bewertung werden Anleger mit neuen Investments vorsichtiger. Gleichzeitig sorgen hohe Bargeldbestände dafür, dass bei leichten Kursrückgängen wieder verstärkt investiert wird. Insofern ist mit keinen stärkeren Korrekturen zu rechnen und aufgrund der starken Verfassung der deutschen Wirtschaft von einem insgesamt weiter positiven Aufwärtstrend auszugehen.

  • DAX gewinnt 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte und erreicht neue Allzeithöchststände – Commerzbank, Fresenius und Linde legen deutlich zu – E.on, infineon und Volkswagen mit Kursverlusten

    Eine gut verlaufende Berichtssaison beflügelt den DAX und hat für neue Allzeithöchststände gesorgt. Der Deutsche Aktienindex kletterte im Wochenverlauf um 279 Punkte nach oben. Zum Wochenschluss beendete der Index den Handel mit einem Gewinn von 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte.

    DAX gewinnt 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte und erreicht neue Allzeithöchststände

    Nachdem die Handelswoche aufgrund des 1. Mai Feiertages verkürzt war, legte der DAX an den restlichen Handelstagen jeweils zu und markierte jeden Tag neue Allzeithöchststände. Getrieben wurden die Aktienkurse von sehr guten Unternehmensergebnissen. Die laufende Berichtssaison brachte viele positive Überraschungen und sorgte somit für viel Optimismus. Gute Einkaufsmanager, weitere Frühindikatoren sowie Einschätzungen der Analysten sehen derzeit kein Ende der positiven Geschäftsentwicklung bei den großen DAX-Unternehmen. An der Börse sind die Gewinne damit fundamental begründet und dürften noch für längere Zeit für Freude auf dem Börsenparkett sorgen.

    Commerzbank, Fresenius und Linde legen deutlich zu

    Erneut liegt die Aktie der Commerzbank an der Spitze der DAX-Aktien. Der Kurs des Frankfurter Geldhauses legte um 6,8 Prozent auf 9,60 Euro zu. Damit notiert die Aktie 61 Cent über dem Schlusskurs der Vorwoche. Die Stichwahl in Frankreich scheint kein Risiko für eine Fortführung der europäischen Politik zu bergen und sorgt damit für eine Stabilität an den Finanzmärkten. Die gute Konjunkturentwicklung wirkt sich ebenfalls positiv auf Bankaktien aus. Nach über den Konsensschätzungen liegende Unternehmensergebnisse haben den Aktienkurs von Fresenius beflügelt. Das Dividendenpapier der Bad Homburger legte um 6 Prozent auf 78,89 Euro zu. Und bei Linde kommt wieder Bewegung um die Praxair-Übernahme. Der Aktienkurs gewinnt 5,5 Prozent auf 174 Euro.

    E.on, infineon und Volkswagen mit Kursverlusten

    E.on kommen nicht aus dem Keller und verlieren weiter an Wert. In der letzten Woche ging es bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld um 1,3 Prozent nach unten. Zum Wochenschluss notiert die E.on-Aktie bei 7,07 Euro. Trotz an sich guter Quartalszahlen überzeugten die infineon-Ergebnisse die Analysten nicht komplett. Der Kurs verlor 1,2 Prozent auf 18,78 Euro. Eine Sättigung des US-Automobilmarktes wirkte sich auch negativ auf den Aktienkurs von Volkswagen aus. An der Börse ging es um 0,9 Prozent auf 144,20 Euro nach unten.

    13.000 Punkte zum Greifen nahe

    Nach den starken Kursentwicklungen der vergangenen Wochen ist das Momentum am Aktienmarkt sehr positiv. Neue Allzeithöchststände sowie goldene Aussichten auf stabile Unternehmensergebnisse treiben die Aktienmärkte. Dieses Umfeld könnte sich auch in den nächsten Wochen positiv auf die Kursentwicklung beim DAX niederschlagen und einen DAX-Stand von 13.000 Punkten möglich machen.

  • DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte – infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die uneinheitliche Tendenz an den Aktienmärkten hat sich auch in der vergangenen Woche fortgesetzt. Der Deutsche Aktienindex verlor 31 Punkte. Damit notiert der DAX 0,3 Prozent unter dem Stand der Vorwoche. Die Marke von 12.000 Punkten konnte der DAX mit einem Schlussstand von 12.064 Punkten halten.

    DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte

    Zu Wochenbeginn bewegte sich der DAX in einer engen Handelsspanne von 50 Punkten. Es fehlen derzeit die Impulse nachdem sich die Berichtssaison dem Ende neigt. Am Tagesende steht ein Verlust von 0,4 Prozent auf der Anzeigetafel. Mit einem Tagesverlust von 0,8 Prozent ging es am Dienstag deutlicher nach unten. Nach einem Schwächeanfall hat sich die charttechnische Verfassung eingetrübt. Auslöser für die Kursverluste im späten Handel war ein Kursabschwung an der Wall Street. Mit der Abschaffung von Obamacare in den USA wird sich erstmals die politische Durchsetzungskraft der Trump-Regierung zeigen. Im Vorfeld dieser Abstimmung war an den Aktienmärkten Zurückhaltung angesagt. Der DAX verlor 0,5 Prozent. Nach den jüngsten Kursverlusten kamen die Käufer wieder auf das Börsenparkett zurück. Am Donnerstag erholte sich der DAX um 1,1 Prozent und stieg damit wieder über die Marke von 12.000 Punkte. Mit einem leichten Plus hat sich der DAX ins Wochenende verabschiedet. Der Tagesgewinn beträgt 0,2 Prozent.

    infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen

    Der Speicherchiphersteller infineon hat den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr erhöht und übertrifft damit die Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen hat das erste Quartal überraschend gut abgeschlossen. An der Börse sorgten diese Meldungen für haussierende Aktienkurse. Der Kurs der infineon-Aktie stieg um 5,6 Prozent auf 18,70 Euro. Auch die Energieversorger lagen in der vergangenen Woche ganz vorne in der Gunst der Anleger. RWE legten um 3,3 Prozent auf 15,17 Euro zu und E.on verteuerten sich um 2,5 Prozent auf 7,26 Euro.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die Aktien der Deutschen Bank haben nach dem Bezugsrechtsabschlag deutlich an Wert verloren. Somit stehen dem Wochenverlust von 13,1 Prozent ein Bezugsrechtswert in Höhe von rund 7 Prozent entgegen. Dennoch hat sich die Aktie der Deutschen Bank damit deutlich schlechter entwickelt als andere Aktien aus der Finanzbranche. Zum Handelsende notieren die Papiere der Deutschen Bank bei 15,53 Euro. ThyssenKrupp verlieren 4,2 Prozent auf 22,68 Euro und adidas geben nach einer starken Performance der vergangenen Wochen um 2,5 Prozent auf 178,55 Euro nach.

    Trendwende in Sicht?

    Präsident Trump ist mit seiner Gesundheitsreform im Kongress bei der Abstimmung in der vergangenen Woche gescheitert. Damit kann zumindest vorerst ein wichtiges Wahlversprechen nicht umgesetzt werden. In den vergangenen Wochen bescherte der Trump-Effekt den US-Börsen steigende Gewinne. Ob sich diese Niederlage nun in einen Stimmungswandel umschlägt, wird sich zeigen. Sollten die Börsen verschnupft auf das Ergebnis reagieren, ist zumindest mit einem mittelfristigen Ende des aktuellen Aufwärtstrends zu rechnen.