Schlagwort: Deutsche Telekom

  • DAX verliert 2,5 Prozent auf 10.038 Punkte – nur fünf Aktien mit Kursgewinn – Lufthansa, infineon und Telekom an der Spitze – Index-Absteiger verlieren deutlich an Wert

    An den Börsen hat die Unsicherheit wieder das Geschehen dominiert. Im Wochenverlauf beendete der DAX den Handel mit einem Verlust von 2,5 Prozent. Der Deutsche Aktienindex verlor damit 260 Punkte und ging bei einem Stand von 10.038 Punkten immerhin oberhalb der 10.000er Marke aus dem Handel, nachdem im Handelsverlauf bereits Kurse unterhalb der 10.000er Marke auf dem Kurszettel standen.

    DAX mit 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.038 Punkte eingebrochen

    Am Montag beendete der DAX den Handel mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent. Damit steht für den Monat August ein Verlust von fast 10 Prozent in den Büchern. Spekulationen über eine mögliche Zinsanhebung in den USA bereits im September hat die Aktienmärkte gebremst. Sehr schwache Konjunkturdaten aus China haben die Aktienmärkte am Dienstag belastet. Der DAX ging 2,4 Prozent schwächer aus dem Handel. Selbst ein guter deutscher Einkaufsmanagerindex konnte die Stimmung nicht aufhellen. Eine leichte Erholung mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent gab es am Mittwoch. Ein Kursfeuerwerk mit einem Tagesgewinn von 2,7 Prozent zündete die EZB. Im Hinblick auf die chinesische Wirtschaftsschwäche gab die EZB bekannt zur Stabilisierung der Konjunktur alles zu unternehmen um einer Eintrübung der Konjunktur in Europa entgegenzusteuern. Eine Ausweitung des Anleihekaufprogramms wäre damit vorprogrammiert. Am Freitag dominierten wieder Spekulationen um eine Zinsanhebung in den USA das Geschehen und lösten die Kursgewinne wieder auf. Der DAX beendete den Handel mit einem Verlust von 2,7 Prozent.

    Nur fünf Aktien mit Kursgewinn – Lufthansa, infineon und Telekom an der Spitze

    Von den 30 DAX-Titeln beendeten bis auf fünf Dividendenpapiere alle Aktien die Woche mit einem Tagesverlust. Den höchsten Gewinn gab es bei der Deutschen Lufthansa. Die Aktie der Fluggesellschaft stieg um 3,9 Prozent auf 11,46 Euro. Lufthansa profitierten von einer Studie von Merrill Lynch, die der Fluggesellschaft bestätigte das operative Gewinnziel von 1,5 Milliarden Euro zu erreichen. Es wird erwartet, dass im dritten Quartal eine deutlich höhere Rendite eingeflogen wird. Auch infineon-Aktien waren im Höhenflug und legten gegen den Markttrend zu. Der Wochengewinn von 2 Prozent auf 9,74 Euro hat die Aktie beflügelt. 1,7 Prozent ging es bei der Deutschen Telekom nach oben, die den Handel bei einem Stand von 15,46 Euro beendete.

    Absteiger verlieren deutlich an Wert

    Aktien des Energieversorgers RWE sind mit einem Wochenverlust von 10,1 Prozent der höchste Verlierer im DAX. Die Aktie leidet bereits seit einiger Zeit an der schwachen Geschäftsentwicklung. Im September erfolgt als Konsequenz nun der Rauswurf aus dem EuroStoxx50. Ersetzt wird im wichtigsten europäischen Aktienindex der Euroländer die RWE-Aktie durch Fresenius. Der RWE-Kurs gab nach dieser Meldung auf 12,59 Euro nach. Im Sog der schwachen Versorger-Aktien entwickelten sich die Papiere von E.on mit einem Wochenverlust von 8,2 Prozent auf 9,44 Euro ebenfalls sehr schwach. Lanxess steigt aus dem DAX ab und wurde deshalb ebenfalls an der Börse verkauft. Die Aktie verlor 6,5 Prozent auf 42,99 Euro. Aufsteigen in den DAX werden die Papiere des Immobilienunternehmens Vonovia, die vormals als Deutsche Annington firmierte.

    China lässt Aktienmärkte weiter schaukeln

    Die Unsicherheit über die Entwicklung der Wirtschaft in China und der damit verbundenen Kursausschläge an den lokalen Aktienmärkten wird auch in den kommenden Wochen das Geschehen beim DAX dominieren. Solange es hier immer wieder negative Überraschungen gibt, wird sich dies negativ auf die exportstarken deutschen Aktien auswirken. Der DAX ist bereits in der vergangenen Woche immer wieder um die 10.000er Marke geschwankt. Ob die Marke auch in der kommenden Woche gehalten werden kann, ist derzeit offen.

    Aus diesen Gründen sollten schwache Tage durchaus zu Käufen in starke Aktien genutzt werden um bei der nächsten Herbstrally mit von der Partie zu sein.

  • DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in ChinaIn der vergangenen Woche schaffte der DAX bei starken Schwankungen auf Wochensicht einen Gewinn von 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte. Damit kletterte der DAX um 257 Punkte nach oben. Nachdem der DAX zwischenzeitlich unter die 11.000er Marke gerutscht war und so tief wie zuletzt im Februar notiert hatte, ging es zum Wochenbeginn deutlich nach oben.

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte

    Nach dem Referendum in Griechenland ging es beim DAX deutlich nach unten. Der Tagesverlust betrug 2,5 Prozent am Tag nach der Ablehnung der Sparbedingungen durch die griechische Bevölkerung. Angesichts dieses Ergebnisses erscheint der Kursverlust beim DAX moderat. Allerdings zeichnet sich eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland immer weniger ab. Deshalb setzte der DAX auch am Dienstag die Talfahrt mit einem Verlust von 2 Prozent fort. Neben dem nahenden Grexit sorgt vor allem der starke Kursverlust in China für Verunsicherung. Nach den Tiefständen vom Dienstag trauten sich am Mittwoch erstmals wieder Schnäppchenjäger auf das Parkett und verhalfen dem Deutschen Aktienindex zu einem Gewinn von 0,7 Prozent. Positive Nachrichten von der Konjunkturseite sowie eine Erholung an den chinesischen Aktienmärkten sorgten am Donnerstag zu einem starken Kursgewinn von 2,3 Prozent. Am Freitag wurde von Griechenland eine Reformliste vorgelegt, die weitestgehend die Forderungen der Geldgeber erfüllen soll. An der Börse wurde diese Meldung und damit ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone mit einem Tagesgewinn im DAX von 2,9 Prozent gefeiert.

    Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen

    Bei der Deutschen Post kam es nach wochenlangen Streiks zu einer Einigung mit der Gewerkschaft verdi. Damit ist der Arbeitskampf beendet und das Unternehmen kann sich wieder mit dem Tagesgeschäft der Postzustellung widmen. An der Börse wurde das Streikende mit einem kräftigen Aufschlag gefeiert. Im Wochenverlauf legte die Aktie der Deutschen Post um 2,03 Prozent zu und ging 7,8 Prozent höher bei einem Stand von 28,16 Euro ins Wochenende. Ein kräftiger Kundenzuwachs bei der US-Mobilfunktochter sorgt für kräftige Kursgewinne bei der Deutschen Telekom. Die Aktie legte um 6,4 Prozent auf 16,37 Euro zu. Auch der Kurs der Deutschen Lufthansa liegt mit einem Wochengewinn von 5,8 Prozent auf 12,27 Euro ganz vorne unter den Wochengewinnern.

    Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China – BMW, VW und Lanxess sind die Wochenverlierer

    Der starke Kursverlust an den chinesischen Börsen schürt die Angst, dass damit ein Konjunktureinbruch folgen könnte. Vor allem Luxusgüter wie Autos könnten nach den starken Kursverlusten in China weniger gefragt sein. Die deutschen Premiumautomobilhersteller setzen derzeit stark auf China und liegen aufgrund dieser Befürchtungen am Ende der Kursentwicklung alles DAX-Aktien. Selbst bei einer starken Performance des DAX gaben die Papiere von BMW und VW um 3,7 bzw. 3,2 Prozent nach. Auch Lanxess gehören zu den schwächsten DAX-Aktien mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 52,96 Euro.

    Entscheidung um Griechenland wird die Kurse bewegen

    Nach der Wendung um eine Lösung der Schuldenkrise Griechenlands in letzter Minute wird es auch in den kommenden Tagen einige wichtige Entscheidungen geben. Ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist mit der Vorlage der griechischen Sparliste wieder größer geworden. Nach den starken Kursgewinnen vom Freitag vergangener Woche geht der Aktienmarkt bereits von einer Einigung in letzter Minute aus. Sollte dies zutreffen, wird es in den kommenden Tagen zu weiteren Kursgewinnen im DAX kommen. Sollte dagegen ein Grexit wieder wahrscheinlicher werden, dürfte dies erneut zu einer Verunsicherung an den Börsen führen und dem DAX erneut herbe Verluste bescheren.

  • DAX mit 1,7 Prozent Wochengewinn – Erholung nach schwacher Vorwoche – Commerzbank, Deutsche Telekom und SAP legen deutlich zu – Münchener Rück, RWE und Allianz am Ende der DAX-Liste – Quartalsergebnisse werden mit Spannung erwartet

    Mit einem Wochengewinn von 122 Punkten und damit 1,1 Prozent höher hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Zum Wochenschluss ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.811 Punkten ins Wochenende und präsentiert sich nach der schwachen Vorwoche auf dem aktuellen Niveau gut erholt.

    DAX mit 1,7 Prozent Wochengewinn – Erholung nach schwacher Vorwoche

    Der Start in die neue Börsenwoche ist am Montag mit einem Tagesgewinn von 1,7 Prozent geglückt. Nach dem schwachen Handelstag am Freitag die Woche zuvor deckten sich Händler wieder ein. Der Markt zeigt sich nach dem Schwächeanfall wieder gut erholt. Auch am Dienstag setzte sich die Erholung fort. Der Tagesgewinn betrug immerhin 0,4 Prozent. Im Tagesverlauf waren allerdings noch höhere Gewinne möglich. Die Griechenlandkrise belastete den Aktienmarkt und so kam es gegen Handelsende zu Gewinnmitnahmen. Die Erwartung steigender Zinsen in den USA belastete am Mittwoch die Aktienkurse. Der DAX präsentierte sich dennoch robust und legte einen Tagesgewinn von 0,6 Prozent hin. Schwache Einkaufsmanagerindizes aus China, Frankreich, USA und Deutschland sorgten für Enttäuschung. An den Aktienmärkten führte dies zu Verkäufen. Der DAX beendete am Donnerstag den Handelstag mit einem Verlust von 1,2 Prozent. Einen guten Wochenendspurt gab es am Freitag mit einem Tagesgewinn von 0,7 Prozent.

    Commerzbank, Deutsche Telekom und SAP legen deutlich zu

    Die Aktien der Commerzbank profitierten von der Erholung der vergangenen Woche am stärksten. Nachdem der Finanzsektor in der Vorwoche einbrach, legte die Aktie einen Wochengewinn von 4,3 Prozent auf das Parkett. Eine Commerzbank-Aktie kostet damit aktuell 12,79 Euro. Die Übernahmen im Telekombereich sorgen auch bei der Deutschen Telekom für steigende Kurse. Die T-Aktie beendete die Handelswoche mit einem Gewinn von 4,2 Prozent auf 17 Euro. Stark entwickelten sich die Papiere der Walldorfer SAP. Die Aktie stieg um 3,8 Prozent auf 69,12 Euro. Damit wurden charttechnische Kaufsignale ausgelöst. Die Aktie notiert so hoch wie zuletzt im März 2000.

    Münchener Rück, RWE und Allianz am Ende der DAX-Liste

    Besonders schlecht lief es in der vergangenen Woche im Versicherungssektor. Dies belastete die deutschen Aktien der Münchener Rück und Allianz. Münchener Rück gaben um 7,1 Prozent auf 181,85 Euro nach. Allianz-Papiere verbilligten sich nach einem Downgrading um 3,2 Prozent auf 156,05 Euro. Ganz vorne in der Liste der Wochenverlierer mit dabei sind die RWE-Papiere, deren Kurs um 1,55 Euro nachgab. Allerdings ist hier ein Dividendenabschlag in Höhe von 1 Euro zu berrrrücksichtige. Der Wochenverlust von 6,4 Prozent relativiert sich damit deutlich.

    Quartalsergebnisse werden mit Spannung erwartet

    In der kommenden Woche werden zahlreiche Unternehmen aus dem DAX ihre Quartalsergebnisse veröffentlichen. Hier wird es spannend, ob Daimler, BASF, Bayer, VW und Deutsche Bank die Anlegererwartungen erfüllen oder gar übertreffen können. Sollten von diesen Zahlen positive Überraschungen ausgehen, ist mit deutlichen Kursgewinnen zu rechnen. Falls es Enttäuschungen gibt, dürften die Kurse wieder nachgeben.

    Da Aktien insgesamt hoch im Kurs stehen, ist nicht mit stärkeren Kursverlusten zu rechnen. Möglicherweise eignen sich leichte Kursrücksetzer bereits für Aktienkäufe. Denn mittelfristig erwarten Börsenexperten neue Allzeithöchststände beim DAX.

  • Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX verliert 171 Punkte bzw. 1,4 Prozent – adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom legen zu – Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Nach zehn Wochen mit Kursgewinnen in Folge ist die Serie nun beendet. In der vergangenen Handelswoche gab es beim DAX einen Wochenverlust in Höhe von 1,4 Prozent. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 171 Punkte tiefer bei einem Stand von 11.868 Punkten. Zu Ende ging damit eine der längsten Phasen nahezu unendlicher Kursgewinne während welcher der DAX die 10.000er, 11.000er und 12.000er Marke in einem Schwung überwand. Somit ist die leichte Konsolidierung eine mehr als gesunde Entwicklung.

    Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX mit erstem Wochenverlust seit zehn Wochen

    Ein deutliches Minus von 1,2 Prozent fuhr der DAX gleich zu Wochenbeginn ein. Die europäische  Gemeinschaftswährung legte auf 1,09 US-Dollar zu. Da ein starker Dollar in den vergangenen Wochen mit ein Grund für den rasanten Kursanstieg war, sorgte diese Entwicklung für fallende Kurse – vor allem bei den exportorientierten Werten aus dem Automobilsektor. Gute Konjunkturdaten brachten am Dienstag den DAX wieder nach oben. Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften legte um 0,9 Prozent zu. Ein guter Einkaufsmanager-Index beflügelte den Aktienmarkt und auch der Euro kam danach wieder zurück. Lediglich der Absturz eines Germanwings-Flugzeuges brachte den Aktienkurs der Muttergesellschaft Lufthansa unter Druck. Eine schwache Wall Street mit stärkeren Verlusten im Technologiebereich sorgten auch beim DAX für fallende Kurse. Am Mittwoch gab er um 1,2 Prozent nach. Die Konsolidierungsphase setzte sich am Donnerstag mit einem leichten Kursverlust von 0,2 Prozent fort. Ein Anstieg des Ölpreises nach Luftschlägen Saudi Arabiens in Jemen zeigen die Instabilität dieser Region. Am Freitag ging der DAX nach starken Schwankungen im Tagesverlauf mit einem Plus von 0,2 Prozent ins Wochenende.

    adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom sind einzige Wochengewinner

    Die vergangene Handelswoche beendeten nur vier Aktien mit einem Wochengewinn. Das höchste Plus von 3,8 Prozent erzielten die Papiere von adidas. Der Sportartikelhersteller präsentierte Analysten und Investoren eine neue Strategie, die zu einem jährlichen Anstieg des Konzerngewinns von 15 Prozent führen soll. Diese Nachricht liess den Kurs der adidas-Aktie auf 72,97 Euro steigen. Aktien der Commerzbank legten gegen den Trend 1,7 Prozent zu. Die Aktie notiert bei 12,81 Euro und hat damit einen langfristigen Abwärtstrend verlassen. Börsianer werten dies als klares Kaufsignal und sehen deutlich höhere Kurse kommen. Aktien von Lanxess erholten sich ebenfalls wieder etwas und legten 1,5 Prozent auf 49,51 Euro zu. Damit zählt der Spezialchemiehersteller auch weiterhin noch zu einer der wenigen Aktien mit Verlusten im laufenden Jahr. Letzte Aktie mit einem leichten Kursgewinn von 0,2 Prozent sind die Papiere der Deutsche Telekom.

    Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Die Spitze der Wochenverlierer wird von der Aktie der Deutschen Lufthansa mit einem Wochenverlust von 6,6 Prozent auf 13,05 Euro angeführt. Nach dem Absturz des Germanwings-Airbus über Südfrankreich hat der Lufthansa-Kozern eine schwarze Woche hinter sich. Ein Flugzeugabsturz führt bei Fluggesellschaften zwangsläufig zunächst zu höheren Ausgaben um dieses Ereignis abzuwickeln und mittel bis langfristig zeigt sich der Reputationsschaden. Unter den Kursgewinnen beim Euro litten vor allem zyklische Aktien mit einem hohen Exportanteil. Dies trifft vor allem Unternehmen aus dem Automobil- und Chemiesektor. Somit schließen sich die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 4,5 Prozent auf 215,95 Euro, Bayer mit einem Wochenminus von 3,3 Prozent auf 139,15 Euro und Daimler mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent auf 88,47 Euro dem Kreis der Wochenverlierer an.

    Wie weit geht die Konsolidierung und wann steigt der DAX wieder?

    Viele Skeptiker haben ein Ende der DAX-Hausse erwartet und vorhergesagt. Jetzt sehen sich diese Skeptiker bestätigt. Doch die Konsolidierung wurde schon bei DAX-Ständen von 10.000 Punkten erwartet. Unter diesem Gesichtspunkt liegt der DAX immer noch rund 2.000 Punkte im Plus. Somit ist die aktuelle Konsolidierung nicht wirklich eine Konsolidierung. Vielmehr ist der leichte Kursrückgang lediglich als Verschnaufpause zu werten. Und diese Entwicklung ist mehr als gesund, nachdem der DAX eine der längsten Hausse-Phase hinter sich hat.

    Kursrückschläge für Kauf-Orders nutzen

    Langfristig betrachtet ist der Aufwärtstrend weiter intakt und aus US-Dollar-Sicht notiert der DAX leicht unter dem Hoch aus dem Vorjahr. Aus dieser Perspektive betrachtet werden Kaufsignale geliefert. Und die Empfehlung kann daher nur lauten: Kaufen. Aktien rentieren über Anleihen und bieten gleichzeitig die Chance auf weitere Kursgewinne. Über kurz oder lang wird es daher wieder nach oben gehen. Clevere Anleger nutzen Konsolidierungsphasen für gezielte Aktieninvestments.

  • DAX hat Verluste der Vorwoche gut verdaut und legt 2 Prozent zu – wie geht es mit der Jahresendrally nun weiter? – Telekom, Dt. Börse, Continental und SAP gewinnen, Commerzbank, Lufthansa und RWE mit Verlusten

    Starke Schwankungen bestimmten in den vergangenen fünf Handelstagen das Bild. Dabei waren die Schwankungen nicht nur von Tag zu Tag besonders hoch, sondern auch innerhalb eines Tages gab es starke Kursveränderungen. So notiert der DAX vormittags noch im Plus und am Abend wurde der Handel mit einem starken Minus beendet. Auf Wochensicht hat sich der Markt nach den starken Kursverlusten der Vorwochen wieder erholt. Der Wochengewinn beträgt genau 2 Prozent. Damit legte der DAX 192 Punkte zu und notiert aktuell bei 9.787 Punkten.

    Ölpreis- und Rubelverfall sorgen für positive Konjunktureffekte – bergen aber mögliche Risiken

    Wie schon in den Vorwochen verunsichert die Rußland-Krise die Aktienmärkte. Hinzu kommt der immer weitere Verfall des Ölpreises. Mit Preisen von unter 60 USD je Barrel notiert der Preis für das schwarze Gold in der Nähe des 5 Jahres-Tiefs. Da Rußlands Wirtschaft zum größten Teil aus der Ölindustrie besteht, hat ein solcher Preisverfall einen massiven Einfluss auf die dortige Konjunktur. Hinzu kommt, dass aufgrund der Rußland-Krise der Rubel deutlich an Wert verloren hat. Als Gegenmaßnahme erhöhte die russische Zentralbank den Zinssatz von 10 auf 17 Prozent. Da höhe Zinsen jedoch schädlich für die Konjunkturentwicklung sind, bleibt abzuwarten wie sich die Märkte entwickeln werden.

    Am Montag startete der Handel nach den beschriebenen Problemen erst einmal mit kräftigen Verlusten in die neue Woche. Der DAX fiel um 2,7 Prozent auf 9.334 Punkte. Als am Dienstag ein positiver Trend einsetzte und der Rubel sowie Ölpreis sich zu stabilisieren schienen, legten auch die Aktienmärkte wieder zu. Der DAX holte fast die gesamten Kursverluste des Vortages wieder ein und legte im Tagesverlauf 2,5 Prozent zu. Eine kurze Verschnaufpause am Mittwoch führte zu einem Tagesminus von 0,2 Prozent. Nach der Sitzung der US-Notenbank können Börsianer weiter auf Unterstützung hoffen. Diese gute Nachricht führte zu einem starken Tagesgewinn von 2,8 Prozent im DAX. Auch gute Konjunkturdaten wie der ifo und ZEW-Indikator unterstützen die positive Tagesentwicklung. Am Freitag war wieder einmal großer Verfallstag an der Terminbörse, der gewöhnlich unerwartete Kursausschläge hervorrufen kann. Diesmal ging der DAX mit einem leichten Minus von 0,3 Prozent aus dem Handel.

    Deutsche Telekom, Deutsche Börse, Continental und SAP mit mehr als 4 Prozent Gewinn

    Den höchsten Sprung nach oben machen die Papiere der Deutschen Telekom. Die Aktie legte um 4,8 Prozent auf 13,31 Euro zu. Die Gespräche über den Verkauf der mit der France Telekom gemeinsamen Tochter in Großbritannien macht Fortschritte. Neben einem Erlös für den Verkauf des Anteils könnte die Telekom Großaktionär bei British Telekom werden und sich damit die Aussicht auf hohe zukünftige Dividendenzahlungen sichern. Die aktuellen Kursschwankungen führen traditionell zu guten Geschäften bei Börsenbetreibern. Aktien der Deutschen Börse profitieren mit einem Kursanstieg von 4,2 Prozent auf 59,25 Euro. Volle Fahrt voraus heißt es beim Automobilzulieferer Continental. Die Geschäfte laufen prächtig und auch die Aussichten sind rosig. An der Börse legte der Kurs um 4,2 Prozent auf 173,60 Euro zu. Gute Geschäftszahlen von Oracle beflügelten den Wettbewerber SAP. Die Aktie der Walldorfer gewinnt 4,1 Prozent auf 57,86 Euro.

    Commerzbank, Lufthansa und RWE verlieren

    Die Commerzbank leidet unter ihren Rußlandgeschäften. Sollte es hier zu Zahlungsausfällen kommen, dürfte dies die Commerzbank besonders stark belasten. Die Commerzbank zählt in Europa zu den führenden Geldhäusern. Der Kurs der Commerzbank-Aktie geriet in den vergangenen Tagen unter Druck und gab um 4,1 Prozent nach. Damit sind die Kurse für die Commerzbank wieder unter 11 Euro gefallen und notieren bei 10,89 Euro. Ein Auf und Ab gab es bei der Lufthansa-Aktie. Die Kursschwankungen bei der Fluggesellschaft gehen mit der Entwicklung des Ölpreises einher. Fällt dieser, steigt der Kurs bei der Lufthansa, da damit die Kosten für den Flugbetrieb für günstigeres Kerosin die Gewinne sprudeln lassen. Kommt der Ölpreis wieder zurück und wird teurer, tritt genau der gegenteilige Effekt ein und der Kurs der Lufthansa-Aktie verliert an Wert. Negative Analystenkommentare sorgten für Kursverluste bei RWE. Der Kurs gab um 2,9 Prozent auf 26,25 Euro nach.

    Wie geht es weiter mit der Jahresendrally – Zeit um Gewinne mitzunehmen?

    Nach den starken Verlusten in den vergangenen Wochen haben einige Marktteilnehmer mit den Kursgewinnen in den vergangenen Tagen wieder die Rückkehr zur Jahresendrally ausgerufen. Ob damit wieder wirklich alles glänzt, ist mehr als fraglich. Die jüngste Kurserholung ist unserer Ansicht nach zum Einen als Gegenreaktion der überzogen starken Kursverluste sowie der Nachricht der US-Notenbank zu verdanken, die für Aktionäre freundliche Zinspolitik zunächst fortzusetzen. Völlig ausgeblendet werden momentan die Gefahren am Aktienmarkt. So gibt es weiterhin zahlreiche Konfliktherde sowie eine Rezession von Rußland, die sich auch auf andere Märkte ausdehnen wird. Nach wie vor steht Griechenland auf sehr wackeligen Beinen und die Konjunktur in China hat ebenfalls den Glanz einstiger Zeiten verloren. Treten diese Punkte wieder ins Bewusstsein, wird die Jahresendrally schnell vorbei sein. Unter diesen Gesichtspunkten gehen wir davon aus, dass es in absehbarer Zeit wieder günstigere Kurse für einen Einstieg geben wird und die Zeit für Gewinnmitnahmen nicht viel besser werden wird.

  • DAX verliert 0,4 Prozent im Wochenverlauf – zweite Woche mit Kursverlusten – adidas, Merck und Deutsche Telekom legen gegen den Trend zu – RWE, Commerzbank und E.on mit höchsten Kursverlusten

    Nach dem Wochenverlust von 0,4 Prozent in der Vorwoche setzt der DAX die Kursverluste fort und hat auch an den vergangenen Handelstagen einen Wochenverlust von 0,4 Prozent eingefahren. Damit geht der Deutsche Aktienindex die zweite Woche in Folge mit Verlusten aus dem Handel. Der Kursrückgang beträgt 39 Punkte und der Schlusskurs vom Freitag liegt bei 9.253 Punkten.

    Fehlende Impulse und schwache Konjunktur in Europa

    Neue Rekordhochs bei den Aktinindizes in den USA sorgten am Montag auch für Kursgewinne in Europa. Der DAX ging zu Wochenbeginn mit einem Tagesplus von 0,7 Prozent aus dem Handel. Fehlende Impulse und die schwache Konjunktur in Europa sorgen dafür, dass der DAX nicht richtig nach oben ausbrechen kann. Aber die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik durch die EZB begrenzt das Risiko nach unten. Die Kursbewegungen am Dienstag waren mit einem Tagesgewinn von 0,2 Prozent entsprechend gering. Nach einer vierwöchigen Kursrally an der Wall Street ging dem Dow Jones die Puste aus. Dies hatte auch Folgen für den DAX. Ein kleiner Ausverkauf führte zu Tagesverlusten von 1,7 Prozent. Am Donnerstag drehte sich das Blatt wieder und der DAX legte 0,4 Prozent zu. Zum Wochenschluss am Freitag gab es keine nennenswerte Bewegung mit einem Tagesgewinn von 4 Punkten.

    Gute Unternehmensdaten beflügeln – Wochengewinner: adidas, Merck und Deutsche Telekom

    Aktien des Sportartikelherstellers adidas gehören in der vergangenen Woche mit einem Plus von 6 Prozent zu den Wochengewinnern. Auf der chinesischen Onlineplattform boomt das Geschäft für adidas. Diese Meldungen verteuerten den Börsenkurs auf Wochensicht um 3,57 Euro auf 63,10 Euro. Hervorragende Geschäftszahlen sorgen auch bei Merck für steigende Kurs. Die Merck-Aktie legte um 4,5 Prozent zu und ging bei einem Stand von 74,29 Euro aus dem Handel. Im Zuge positiver Vodafone-Zahlen legen die Papiere der Deutschen Telekom zu. Die T-Aktie gewinnt 3,9 Prozent und kostet damit 12,51 Euro an der Börse.

    Sinkende Strompreise belasten die Versorger – RWE, Commerzbank und E.ON auf Verliererseite

    Schwache Strompreise und die Aussicht auf fallende Dividenden haben auf die Kurse bei den Energieversorgern gedrückt. Im Wochenverlauf verloren die Papiere von RWE mit einem Kursverlust von 5,4 Prozent am stärksten. Auch E.ON gaben 4,5 Prozent nach. Damit notieren RWE aktuell bei 26,41 Euro und E.ON kostet nur noch 12,82 Euro. Nur etwas schwächer als E.ON entwickelten sich die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 4,7 Prozent auf 11,46 Euro. Schwache Ergebnisse der italienischen Banca Popolare di Milano sowie milliardenschwere Strafzahlungen wegen Devisenmanipulationen belasteten den Bankensektor.

    Börsianer erwarten weitere Kursgewinne

    Momentan bewegt sich der DAX in einer engenen Range. Da es weder Impulse für steigende noch für fallende Kurse gibt, ist das Kurspotential derzeit begrenzt. Die schwache Konjunktur in Europa verhindert weitere Kursgewinne während die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik durch die EZB das Kursrisiko nach unten absichert. Solange dieser Zustand erhalten bleibt, dürfte es auch beim DAX keine nachhaltige Kursänderung geben. Mittelfristig könnten jedoch der aktuell niedrige Ölpreis sowie der schwache Euro dazu führen, dass sich die Exporte der deutschen Wirtschaft unter diesen Umständen besser entwickeln. Damit würden dann exportstarke deutsche Unternehmen im Fokus stehen und deren Aktienkurse dürften sich mittelfristig positiv entwickeln.

  • Starke Woche für den DAX mit 3,8 Prozent Gewinn – Telekom, Bayer und K+S mit höchsten Kursgewinnen – nur Lufthansa, Linde und Deutsche Bank mit Wochenverlust

    Die vergangene Handelswoche beendete der DAX mit einem Wochengewinn von 3,8 Prozent. Noch vor zwei Wochen notierte der Deutsche Aktienindex auf Jahrestief und legte seitdem eine beeindruckende Kursrally auf das Parkett. Am Freitag ging der Aktienmarkt bei einem Stand von 9.327 Punkten aus dem Handel und legte damit 339 Punkte gegenüber dem Schlussstand der Vorwoche zu.

    Notenbanken sorgen für Kursgewinne an den Aktienbörsen

    Am Montag startete der DAX zunächst mit einem Minus von 0,9 Prozent in die Woche. Ein überraschend schwacher ifo-Index schickte den DAX auf Talfahrt. Im Tagesverlauf erholten sich die Aktien jedoch wieder etwas von den Tiefständen. Kräftig nach oben ging es mit den Dividendenpapiere dagegen am Dienstag. Mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent beendete der DAX den Handel. Positive Impulse gab es von den Quartalsberichten in den USA. Am Donnerstag und Freitag setzte der DAX die positive Kursentwicklung mit Tagesgewinnen von 0,2 bzw. 0,4 Prozent fort. Die lockere Geldpolitik von den Notenbanken ist weiterhin ein Kurstreiber für die Aktienmärkte.

    Deutsche Telekom, Bayer und K+S mit höchstem Wochengewinn im DAX

    Die Spitze der Wochengewinner wird von den Papieren der T-Aktie angeführt. Mit einem Wochengewinn von 7,6 Prozent verteuerten sich die Dividendenpapiere der Deutschen Telekom um 85 Cent auf einen Kurs von 12,02 Euro. Ein überraschend starker Zuwachs bei den Kundenzahlen der US-Tochter beflügelte den Aktienkurs der deutschen Muttergesellschaft. Die Aktien von Bayer legten beim Kurs um 7,3 Prozent zu, nachdem das Unternehmen ausgezeichnete Unternehmenszahlen veröffentlichte und die Jahresprognose anhob. Bayer-Aktien gingen mit einem Stand von 113,45 Euro aus dem Handel. K+S profitierten von Käufen nach Analystenempfehlungen. Die Papiere des Kasseler Kaliproduzenten gewannen 6,7 Prozent auf 22,26 Euro.

    Deutsche Lufthansa, Linde und Deutsche Bank als einzige Aktien mit Wochenverlusten

    Am anderen Ende der Liste platzierten sich die Aktien der Deutschen Lufthansa. Nach einer Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2015 stellt die Deutsche Lufthansa auch die Zahlung einer Dividende zur Dispositionen. Dies schlägt sich negativ auf den Aktienkurs nieder, der 3,3 Prozent verlor. Aktien der Deutschen Lufthansa beendeten den Handel bei 11,79 Euro. Linde-Aktionäre verkauften nach einer Gewinnwarnung des Unternehmens ebenfalls die Dividendenpapiere. Der Kurs von Linde gab im Wochenverlauf 1,8 Prozent nach und verabschiedete sich bei 147,15 Euro aus dem Handel. Das Trio der Wochenverlierer vervollständigt die Aktie der Deutschen Bank mit einem Verlust von 0,8 Prozent auf 24,88 Euro. Alle anderen Aktien im DAX beendeten die Woche mit Kursgewinnen.

    Nach 10 Prozent Kursrally wird die Luft dünner

    Mit der starken Kursentwicklung in den vergangenen Wochen hat der DAX mehr als 10 Prozent wieder zugelegt. Damit ist die Luft für weitere Kursgewinne erst einmal dünner geworden. Momentan befinden wir uns mitten in der Berichtssaison. Bislang wurden die veröffentlichten Unternehmensdaten gemischt aufgenommen. Deshalb sollten die Erwartungen an die kommende Woche auch nicht zu hoch gesetzt werden. Börsianer sprechen von der kommenden Woche gerne von der „Woche der Wahrheit“, bei der sich zeigen wird, ob sich die negativen Konjunkturnachrichten in den Bilanzen der Unternehmen niederschlagen. Weiteres Kurspotential hat der DAX aus charttechnischer Sicht.

    Aus Sicht der Bullenbrief-Redaktion ist eine Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau nicht unwahrscheinlich. Wir gehen davon aus, dass sich die Aktienmärkte in den nächsten Tagen auf dem aktuellen Kursniveau einpendeln und abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung zum Jahresende weiter zulegen oder gar an Wert verlieren.

  • DAX sehr volatil, aber stabil mit 1,6 Prozent Wochengewinn – Commerzbank, Adidas und Telekom mit deutlichen Kursgewinnen – Verluste bei SAP, schwache Entwicklung bei Lanxess und BASF

    Mit einem Wochengewinn von 1,6 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche erfolgreich beendet und 138 Punkte zugelegt. Damit notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 8.988 Punkten. Im Wochenverlauf kletterte der DAX sogar über die Marke von 9.000 Punkten. Verluste am Freitag sorgten jedoch dafür, dass der Aktienmarkt dieses Niveau nicht bis ins Wochenende retten konnte.

    DAX sehr volatil, aber dennoch stabil mit einem Wochengewinn von 1,6 Prozent

    Zu Wochenbeginng ging es mit dem DAX erst einmal nach unten. Nachdem der DAX am Freitag der Vorwoche  noch kräftig zulegte, kam es am Montag zu einer Konsolidierung. Außerdem sorgten Befürchtungen, dass die US-Notenbank die expansive Geldpolitik zurückfahren könnte, für ein Ende des Börsenbooms. Die Börsen verloren weltweit an Wert. Beim DAX betrug der Tagesverlust 1,5 Prozent. Doch bereits am Dienstag lege der DAX wieder zu. Denn die Marktteilnehmer setzen momentan alle darauf, dass die EZB die Geldschleusen öffnet und damit die Aktienmärkte beflügelt. Außerdem sorgten gute Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte am Dienstag für einen sehr starken Tagesgewinn von 1,9 Prozent. Am Mittwoch setzte sich die gute Stimmung am Markt fort und der DAX legte 0,6 Prozent zu. Gute Konjunktur- und Unternehmensdaten haben am Donnerstag den DAX weiter steigen lassen. Der DAX kletterte nach einem Tagesgewinn von 1,2 über die Marke von 9.000 Punkten und beendete den Handel bei einem Stand von 9.047 Punkten. Nach enttäuschenden Immobiliendaten aus den USA sorgten Gewinnmitnahmen für fallende Kurse. Auch BASF belastete den deutschen Aktienmarkt, da der Ausblick für die Zukunft am unteren Ende der Erwartungen lag. Der DAX ging mit einem Tagesminus von 0,7 Prozent ins Wochenende.

    Commerzbank hausieren mit 9 Prozent – Adidas und Telekom legen stark zu

    Gute Laune dürften die Aktionäre der Commerzbank haben. Die Titel des Frankfurter Kreditinstitutes legten um 9,5 Prozent auf 11,77 Euro zu. Am Sonntag verkündet die EZB die Ergebnisse des Stresstestes. Bei den deutschen Bankern ist man zuversichtlich, dass alle Institute die Anforderungen erfüllen. Die Commerzbank wurde immer wieder mal als Wackelkandidat genannt – nun dürfte Gewissheit herrschen, dass die Kapitaldecke der Commerzbank groß genug ist. Adidas profitierte von einem möglichen Übernahmeangebot der defizitären Reebok-Tochter. Ein Konsortium plant der Adidas-Geschäftsführung ein Angebot zum Kauf zu unterbreiten. Damit könnte adidas das Reebok-Engagement mit einem blauen Auge beenden. Adidas-Aktionäre begrüßen die Spekulationen. Der Kurs der Adidas-Papiere legte um 5,6 Prozent auf 57,22 Euro zu. In der Gunst der Anleger sind auch Telekom-Papiere wieder gestiegen. Aktien der Deutschen Telekom legten um 4,6 Prozent auf 11,17 Euro zu.

    Schwacher Geschäftsausblick bei SAP sorgt für fallende Kurse

    Bei SAP wurden die Ergebnisse zwar geliefert, allerdings wurde der Ausblick revidiert. Dies straften die Börsianer direkt mit Verkäufen ab. Papiere von SAP verloren im Wochenverlauf 4,4 Prozent auf 51,64 Euro. Die Aktien des Walldorfer Softwarekonzerns sind damit die Wochenverlierer im DAX. Ebenfalls nach unten ging es mit den Dividendenpapieren des Spezialchemieherstellers Lanxess. Die Aktie verlor 1,3 Prozent auf 39,87 Euro. Auch BASF sorgte mit einem schwachen Geschäftsausblick dafür, dass der Kurs des eigenen Papiers 0,8 Prozent an Wert verlor. Die BASF-Aktien gingen damit bei einem Stand von 68,78 Euro aus dem Handel.

    Aktuelle Marktlage könnte weitere Kursgewinne bringen

    In der kommenden Woche könnten dem DAX neue Kursgewinne bevorstehen. Aktuell stehen die Unternehmensdaten im Fokus und diese könnten robust verlaufen und damit die Skeptiker auf dem falschen Fuß erwischen. Bereits in der vergangenen Woche sorgte ein stabiles Umfeld bei hohen Schwankungen zu einer teilweise sehr guten Kursentwicklung beim DAX. Damit könnte der DAX bereits in der kommenden Woche nachhaltig über die Marke von 9.000 Punkten klettern.

  • DAX legt 1,5 Prozent zu – adidas, Bayer und Deutsche Telekom legen deutlich zu – SAP, HeidelbergCement und Lufthansa verlieren dagegen an Wert

    Weiter nach oben ging es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Das Kursplus gegenüber dem Stand der Vorwoche beträgt 1,5 Prozent. Damit gelang dem DAX in einem schwierigen Umfeld ein Kursanstieg von 148 Punkten auf 9.799 Punkten. Im Wochenverlauf notierte der Aktienindex bereits deutlich oberhalb von 9.800 Punkten. Dieses Niveau konnte jedoch nicht bis zum Handelsschluss gehalten werden.

    Der Start in die Woche war zunächst uneinheitlich. Einem Kursplus von 0,1 Prozent vom Montag folgte am Dienstag ein Verlust von 0,3 Prozent, bevor es am Mittwoch dann wieder um 0,3 Prozent nach oben ging. Insgesamt überwog die Unsicherheit im Vorfeld der am Mittwoch Abend stattfindenden US-Notenbanksitzung, von der sich Börsianer genauere Aussagen zur Zinsentwicklung erwarten. Außerdem sorgte das Referendum in Schottland über einen möglichen Austritt aus dem Vereinigten Königreich sowie der große Verfallstag am Freitag für Zurückhaltung zu Wochenbeginn. Nachdem die US-Notenbanker einem schnellen Ende der Niedrigzinsphase eine Absage erteilten, ging es am Donnerstag kräftig nach oben. Der DAX legte alleine an diesem Tag 1,4 Prozent zu. Wenig Veränderung am Tagesende brachte dagegen der Verfallstag am Freitag. Der DAX stieg am Ende um 1 Punkt nachdem das Kursplus im Tagesverlauf schon deutlicher war.

    Unter den DAX-Aktien setzten sich die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent an die Spitze. Beim Herzogenauracher Sportartikelhersteller herrscht die Hoffnung, dass es nun wieder aufwärts geht und das Unternehmen die richtigen Entscheidungen trifft. Nach einer schwachen Geschäftsentwicklung hat die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich an Wert verloren. Seit Jahresbeginn notiert adidas 25 Prozent schwächer. Mit dem aktuellen Kursanstieg kletterte die adidas-Aktie wieder über die 60 Euro Marke und kostet aktuell 61,96 Euro. Bayer plant die Kunststoffsparte Material Sciences in eine eigene Gesellschaft auszulagern. Damit würde man sich bei Bayer rein auf das margenträchtige Pharma- und Agrargeschäft konzentrieren und das konjunkturanfällige Kunststoffgeschäft reduzieren. Den Aktionäre gefallen die Bayer-Pläne. Die Bayer-Aktie legte 5,8 Prozent zu und geht bei einem Stand von 112,25 aus dem Handel. Stark entwickelten sich auch die Papiere der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 4,6 Prozent auf 12,09 Euro.

    Um 3,7 Prozent nach unten ging es mit den Papieren von SAP. Die Walldorfer Softwareschmiede verlor 2,23 Euro auf 57,63 Euro. Zu schaffen macht dem Unternehmen die Übernahme des amerikanischen Cloud-Anbieters Concur für Reisebuchungen und Abrechnungen. Aktionäre bemängeln weniger die Strategie als vielmehr den Kaufpreis von über 8 Mrd. US-Doller. Um 3,1 Prozent ging es auch mit den HeidelbergCement-Papieren nach unten. Die Aktie ging bei einem Stand von 54,83 Euro aus dem Handel. Obwohl bei Lufthansa ein weiterer Piloten-Streik nach einem neuen Angebot des Arbeitgebers erst einmal abgewendet werden konnte, wollte keiner Lufthansa-Aktien kaufen. Zu unsicher ist der derzeitige Tarifkonflikt. Die Aktien von Lufthansa gingen 37 Cent günstiger bei 13,15 Euro aus dem Handel.

    Nachdem die vergangene Woche erfreulich verlief, ist dem Aktienmarkt auch in den nächsten Tagen Einiges zuzutrauen. Die politischen Konflikte scheinen nicht weiter zu eskalieren, die Konjunktur läuft weiter gut, Höchststände an den amerikanischen Aktienmärkte sind eine gute Ausgangslage und auch die Zinsen werden nicht kurzfristig ansteigen. Dieser Cocktail dürfte dazu führen, dass Investments in Aktien weiter beliebt bleiben. Wir gehen daher davon aus, dass der Deutsche Aktienmarkt in den nächsten Wochen weitere Gewinne einfährt und damit bald wieder oberhalb von 10.000 Punkten notiert und neue Allzeithochs erklimmt.

  • Starke Wochenperformance beim DAX mit 2,7 Prozent Gewinn – deutliche Kursgewinne bei Continental, Deutsche Lufthansa und Deutsche Post – adidas einzige Aktie mit Kursverlusten

    Mit einer starken Performance hat der DAX die jüngsten Tiefstkurse hinter sich gelassen und neue Impulse setzen können. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf um 247 Punkte zu und verteuerte sich damit um 2,7 Prozent. Nach diesen Kursgewinnen geht der DAX bei einem Stand von 9.339 Punkten ins Wochenende. Bereits am Montag konnten die Aktienmärkte deutlich zulegen. Erholt vom Ukraine-Schock haussierten die Aktien um 1,9 Prozent. Das Ausbleiben neuer Hiobsbotschaften liessen den DAX auch am Dienstag kräftig nach oben klettern. Der DAX legte um ein weiteres Prozent zu und hat sich damit mittlerweile um 5 Prozent von den Tiefständen der jüngsten Korrektur erholt. Leichte Gewinnmitnahmen schickten den DAX am Mittwoch um 0,2 Prozent nach unten. Gute Ergebnisse des Einkaufsmanagerindex sorgten auch am Donnerstag für eine gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX konnte 0,9 Prozent zulegen und ging mit 9.402 Punkten in den Feierabend. Am Freitag sorgte der Ukraine-Konflikt wieder für Verunsicherung und liess den DAX um 0,7 nachgeben.

    Von der Erholung in der Vorwoche profitierten vor allem die Papiere von Continental, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent den Handel beendeten. Die Aktie des Automobilzulieferers profitiert besonders vom Stimmungsumschwung der zukünftigen Konjunkturentwicklung. Der Kurs legte um 9,85 Euro auf einen Stand von 163,30 Euro zu. Eine gute Woche ging auch für die Papiere der Deutschen Lufthansa, der Deutschen Post, Volkswagen und der Commerzbank zu Ende, die jeweils um 4 Prozent zulegen konnten.

    Unter den 30 DAX-Aktien gibt es mit adidas lediglich ein Dividendenpapier, das gegen den Trend leicht an Wert verlor. Der Kurs des Herzogenauracher Sportartikelhersteller gab um 1,7 Prozent auf 58,29 Euro nach. Börsenprofis machen einen Artikel der FAZ für den Kursrutsch bei adidas verantwortlich, der die hohen Marketingausgaben des Unternehmens kritisierte. Mit den geringen Kursgewinnen zählen die Papiere der Münchener Rück sowie von E.on und Deutscher Telekom ebenfalls zu den Wochenverlieren der vergangenen Woche.

    Nach der Stabilisierung in der vergangenen Woche hat sich die Situation beim DAX wieder verbessert. Der DAX konnte mit den jüngsten Kursgewinnen die Skeptiker positiv überraschen. Damit wird die Kursentwicklung in der kommenden Woche weiter von der aktuellen Entwicklung bei den Unternehmen und an den Krisenherden der Welt beeinflusst sein. Sollte sich die Entspannung im Irak und der Ukraine fortsetzen, sind weitere Kursgewinne sehr wahrscheinlich.