Schlagwort: Deutsche Telekom

  • DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.027 Punkte – Commerzbank, adidas und RWE legen deutlich zu – Deutsche Börse, Deutsche Telekom und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Nach drei Wochen mit Kursgewinnen hat der DAX auch die vergangene Handelswoche im Plus beendet und damit schon eine Gewinnserie von vier Wochen am Stück erreicht. Das Plus der letzten fünf Handelstage beträgt 1,9 Prozent auf über 12.000 Punkte. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 223 Punkte über dem Stand der Vorwoche und geht bei einem Stand von 12.027 Zählern aus dem Handel.

    DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.027 Punkte

    Nach der schwachen Entwicklung zum Ende der vergangenen Woche war am Montag dieser Woche erst einmal Beruhigung angesagt. Die Aktien der Deutschen Börse gaben nach Nachrichten über ein wahrscheinliches Aus der Börsenfusion mit der London Stock Exchange am stärksten nach. Insgesamt verlief der Handel freundlich und der DAX beendete den Handel mit 0,2 Prozent im Plus. Vor der ersten Rede des US-Präsidenten Trump vor dem Kongress hielten sich die Börsianer zurück. Mit einem Plus von 0,1 Prozent ging der DAX unverändert aus dem Handel. Am Tag nach der Rede haussierte der DAX mit einem Tagesgewinn von 2 Prozent. Trump versprach eine große Steuerreform, die Schaffung zahlreicher Jobs, den Bau der Mauer zu Mexico sowie die Vernichtung des IS. Mit diesen Themen und den gewählten Worten gelang es ihm Begeisterung auszulösen. Bei 12.074 Punkten markierte der DAX im Tagesverlauf dabei ein neues Jahreshoch. Nach einer Nullnummer vom Donnerstag kam es am Freitag zu einem kleinen Rücksetzer von 0,3 Prozent.

    Commerzbank, adidas und RWE legen deutlich zu

    Zählten die Papiere der Commerzbank in der vergangenen Woche noch zu den Verlierern, legte die Aktie in der aktuellen Woche mit 10 Prozent am stärksten zu. Während die Deutsche Bank mit einer möglichen Kapitalerhöhung negativ auf sich aufmerksam macht, haben charttechnische Signale mit Kaufempfehlungen für die Commerzbank-Aktie den Kurs kräftig steigen lassen. Adidas macht gute Geschäfte und überzeugt auch als Lifestyle-Marke positiv. Der Kurs stieg um weitere 6 Prozent auf nun 161 Euro. Auch bei den Versorgern zeigte sich eine positive Tendenz. RWE verteuerten sich um 5,5 Prozent auf 14 Euro.

    Deutsche Börse, Deutsche Telekom und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Kursverlust haben dagegen die Papiere der Deutschen Börse eingefahren. Nachdem der Fusionspartner LSE aus London bekannt gab, dass man nicht mehr an eine Genehmigung der Fusion durch die EU-Behörden glaubt und die Londoner auch keine weiteren Zugeständnisse machen wollen, ist die Aktie eingebrochen. Auf Wochensicht verliert die Deutsche Börse in einem positiven Aktienumfeld 4,7 Prozent. Etwas schwächer ausgefallene Finanzkennzahlen haben die starke Performance der Deutschen Telekom unterbrochen. Der Kurs verlor 1,6 Prozent auf 16,17 Euro. Papiere des Immobilienkonzerns Vonovia gaben 1,3 Prozent auf 32,82 Euro nach.

    DAX über 12.000 Punkten und mit neuem Jahreshoch

    Mit der vierten Woche in Folge legt der DAX aktuell eine erfreuliche Entwicklung hin. Der Anstieg über die 12.000er Marke sowie das Erreichen neuer Jahreshöchststände sprechen ebenfalls für die aktuell stabile Verfassung des Aktienmarktes. Dieser Trend dürfte sich auch die nächsten Tage fortsetzen. Damit sollten Aktionäre erst einmal investiert bleiben. Auch selektive neue Investments können sich bei dem aktuellen stabilen Trend lohnen.

  • DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte – ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu – ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Um 0,4 Prozent ist der DAX in der vergangenen Woche nach oben geklettert. Der Deutsche Aktienindex legt nach einer Woche mit stärkeren Schwankungen am Ende 47 Punkte zu und geht bei einem Stand von 11.804 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte

    Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ist der Start in die neue Woche geglückt. Bei geringen Umsätzen aufgrund des President‘s Feiertages in den USA legten vor allem die Papiere der Deutschen Telekom zu. Starke Geschäftszahlen der Unternehmen sorgten am Dienstag für Feierlaune und der DAX kletterte um 1,2 Prozent nach oben. Überraschend gute Frühindikatoren sorgten am Mittwoch für weitere Kursgewinne. Der DAX markierte im Tagesverlauf ein neues Jahreshoch bei 12.031 Punkten bevor der Handel am Nachmittag wieder einen Teil der Gewinne abgab und den Handel bei einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent beendete. Ein starker Euro hat am Donnerstag die Stimmung auf dem Börsenparkett vermiest und den DAX wieder unter die 12.000er Marke fallen lassen. Am Handelsende notiert der DAX 0,4 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. Zu einer etwas schärferen Korrektur ist es am Freitag gekommen. Der starke Euro gegenüber dem US-Dollar könnte für eine Delle bei den Exportunternehmen führen. Beim DAX ging es um 1,2 Prozent nach unten.

    ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu

    Den höchsten Wochengewinn haben die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp eingefahren. Dem Unternehmen gelang es das Werk in Brasilien für 1,5 Milliarden Euro zu verkaufen und damit das Amerika-Geschäft erfolgreich abstoßen. Der Verkauf spült Geld in die Kasse von ThyssenKrupp und trägt damit zu einer deutlichen Reduzierung der Schulden sowie einer Stabilisierung der Geschäftszahlen bei. Insgesamt wurde der Deal positiv bewertet und an der Börse legten die Aktien um 4,4 Prozent auf 23,90 Euro zu. Bei der US-Tochter der Deutschen Telekom gibt es wieder Bewegung. Gespräche über einen Teil einer Softbank-Tochter an die Deutsche Telekom könnten das gute Geschäft der US-Tochter weiter beflügeln. Mit der T-Aktie geht es 3,6 Prozent auf 16,43 Euro nach oben. Aktien von adidas legten 2,3 Prozent auf 151,90 Euro zu.

    ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Ein Rückgang der Ergebnisse und Margen wird bei ProSiebenSat.1 erwartet. An der Börse gab es als Folge deutlichere Korrekturen. Die Dividendentitel von ProSiebenSat.1 gaben um 4,2 Prozent auf 37,35 Euro nach. Aktien der Commerzbank verloren 4,2 Prozent auf 7,10 Euro. Nach Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Bayer waren die Aktionäre und Analysten enttäuscht. Die vorgelegten Ergebnisse lagen am unteren Ende der Erwartungen. An der Börse verlor die Bayer-Aktie 2,1 Prozent auf 104,25 Euro.

    Ist der DAX heiß gelaufen – Korrektur oder Einstieg?

    Obwohl Analysten vor der Kurskorrektur zur Wochenmitte bereits gewarnt hatten, dass der DAX heiß gelaufen sei und eine Korrektur drohe, überraschte der schnelle Kursverlust vom Donnerstag und Freitag die Märkte. Ohne wirkliche Gründe ging es mit den deutschen Aktien nach unten. Die schönen Kursgewinne aus der ersten Wochenhälfte sind damit wieder komplett abgeschmolzen. Da jedoch keine Gründe für die Korrektur ausgemacht wurden, könnte es mit der Korrektur genauso schnell wieder vorbei sein und der DAX neue Allzeithochs markieren. Sollte sich die Stimmung nicht erholen, könnten dem DAX durchaus schwierige Wochen bevorstehen.

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 10.699 Punkte – Volkswagen, SAP und Deutsche Telekom an der DAX-Spitze – Commerzbank, ProSiebenSat1 und Continental mit höchsten Verlusten

    Wenig Bewegung gab es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Der Handel war von pendelartigen Ausschlägen geprägt. Die Ausschläge waren dabei eher gering und wechselten von der einen in die andere Richtung ab. Zum Wochenschluss blieb ein Gewinn von 0,3 Prozent auf 10.699 Punkten. Damit notiert der DAX 35 Punkte höher als vor einer Woche.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 10.699 Punkte

    Mit leichten Aufschlägen von 0,2 Prozent ist der DAX am Montag in die neue Handelswoche gestartet. Händler sprachen dabei mehr von technischen Gewinnen als von einem klaren Aufwärtstrend. Die Rekordjagd an der Wall Street mit neuen Höchstständen oberhalb von 19.000 Punkten beim Dow Jones konnten den DAX nur wenig beflügeln. Hierzulande beträgt der Tagesgewinn mickrige 0,3 Prozent. Ein schwacher Euro und politische Risiken ausgehend vom anstehenden Referendum in Italien sorgen für Verunsicherung auf dem Börsenparkett. Zur Wochenmitte verliert der DAX 0,5 Prozent und hat damit die Gewinne der Vortage wieder abgegeben. Nach einem impulslosen Handelstag gewinnt der DAX am Donnerstag 0,3 Prozent. Nahezu unverändert mit einem Gewinn von 0,1 Prozent geht der DAX am Freitag ins Wochenende.

    Volkswagen, SAP und Deutsche Telekom an der DAX-Spitze

    In der vergangenen Woche liegen drei DAX-Schwergewichte in der Gunst der Anleger. Nach den Umbauplänen bei Volkswagen liegen die Papiere der Wolfsburger auf Wochensicht ganz vorne. Die VW-Aktie stieg um 6,8 Prozent auf 125,10 Euro. Dies entspricht einem Gewinn von 7,95 Euro je Aktie. Gute Geschäfte macht SAP. An der Börse geht es mit den Kursen wieder nach oben, nachdem sich der Aktienkurs in den Vorwochen eher uneinheitlich entwickelt hat. In der vergangenen Woche steigt die Aktie der Walldorfer um 3,3 Prozent auf 80,87 Euro. Für die Deutsche Telekom wird das fast verkaufte Sorgenkind T-Mobile US immer mehr zum Glücksfall. Derzeit trägt die Tochter einen Großteil zur Dynamik der Geschäftsentwicklung bei. Die T-Aktie legte um 2,5 Prozent auf 14,77 Euro zu.

    Commerzbank, ProSiebenSat1 und Continental mit höchsten Verlusten

    Die Zunahme der politischen Risiken in Europa wirkt sich erneut negativ auf den Finanzsektor aus. Aktien der Commerzbank gaben um 6,5 Prozent auf 6,60 Euro nach. Für Verstimmung sorgt weiterhin der Geschäftsausblick und die durchgeführte Kapitalerhöhung bei ProSiebenSat1. In der vergangenen Woche ging es erneut nach unten. Der Verlust beträgt 3,22 Euro auf 32,41 Euro. Mit der schwächeren Geschäftsentwicklung von VW gibt es reihenweise negative Nachrichten von den Zulieferern. Continental gaben in der vergangenen Woche 3,1 Prozent auf 164,60 Euro nach.

    Nach US-Wahlen wird Italien-Referendum die Aktienmärkte bewegen

    Nachdem das Ergebnis der US-Wahl zunächst als Belastung für die Aktienmärkte gesehen wurde und am Ende alles ganz anders kam, sind die Augen nun auf das Referendum in Italien gerichtet. Hier könnte es zu einem Sturz der Regierung kommen und in Folge dessen einer Abwendung der europafreundlichen Politik. Damit könnte nach Großbritannien der europäischen Gemeinschaft der zweite Verlust eines Partners drohen. Insgesamt hätte dies nachhaltig negative Folgen für Europa und damit unvorhersehbare Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Die Kursentwicklung in den kommenden Wochen wird daher mit Sicherheit stark vom Ausgang der Wahl abhängen. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, dürfte der DAX die 10.800er Marke knacken und damit neue Jahreshochs in Angriff nehmen.

  • DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner – ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    So gut wie unverändert ist der DAX aus der vergangenen Handelswoche gegangen. Nach einem zwischenzeitlichen Jahreshoch von 10.828 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex 15 Punkte unter dem Stand der Vorwoche. Damit verliert der deutsche Blue Chips Aktienindex 0,1 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 10.696 Punkten nur knapp unter der 10.700er Marke.

    DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust

    Überraschend gute Konjunkturdaten haben zu Wochenbeginn den DAX klettern lassen. Am Montag ging es mit den Börsenkursen um 0,5 Prozent nach oben. Selbst ein überraschend guter ifo-Geschäftsklimaindex konnte am Dienstag den DAX nicht bewegen. Gewinnmitnahmen waren am Mittwoch angesagt. Der Ausblick auf steigende Zinsen sowie Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Aufwärtstrend sorgten für Abschläge von 0,4 Prozent. Wenig verändert zeigte sich der DAX am Donnerstag und verliert 0,1 Prozent. Keine klare Tendenz zeichnete sich am Freitag ab. Beim DAX führte dies zu einem leichten Kursrückgang von 0,2 Prozent.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner

    Gute Vorgaben anderer europäischer Bankaktien sorgten auch für steigende Kurse bei den deutschen Finanztiteln. Am stärksten profitierten aus dem DAX davon die Papiere der Commerzbank. Der Aktienkurs der Commerzbank-Aktie stieg um 3,8 Prozent auf 6,30 Euro. Niedrigere Kerosinpreise sorgen für gute Geschäftszahlen bei der Deutschen Lufthansa. Der Aktienkurs der größten deutschen Fluggesellschaft legte um 3,6 Prozent auf 11,70 Euro zu. Bei der Deutschen Telekom entwickelt sich deren US-Tochter immer mehr zu einer Cash Cow. Die guten Zahlen jenseits des Atlantiks hinterlassen beim Mutterkonzern deutliche Spuren. Die T-Aktie gewinnt 2,7 Prozent auf 14,91 Euro.

    ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    Eine negative Studie der Ratingagentur Moodys belastet den europäischen Stahlsektor insgesamt. Dies wirkt sich auf den Aktienkurs von ThyssenKrupp mit einem Wochenverlust von 5,9 Prozent auf 21 Euro negativ aus. Der Pharmakonzern Merck verliert 4,6 Prozent an Wert und kostet damit aktuell 94,25 Euro. Neue Gesetze in den USA könnten in Zukunft dazu führen, dass die Patente für Arzneimittel von Pharmakonzernen in Zukunft weniger wert sind.

    DAX steht vor Herbstrally

    Mit dem Erreichen eines neuen Jahreshöchststandes in der vergangenen Woche hat der DAX die Grundlage für eine positive Kursentwicklung gelegt. Die bislang angelaufene Berichtssaison liefert ebenfalls gute Argumente für Dividendenpapiere. Eine Fortsetzung der positiven Unternehmenszahlen im Rahmen der Berichtssaison wird von den Marktteilnehmern erwartet und somit steht weiteren Kursgewinnen nichts mehr im Wege. Damit wird der DAX bald neue Jahreshöchststände erreichen und in die Herbstrally starten. Dass der traditionell schwache Börsenmonat bereits solch starke Signale liefert, ist ein starkes Argument für eine erfolgreiche Herbstrally.

  • DAX gewinnt 3,4 Prozent auf 10.627 Punkte – Münchener Rück, infineon und Deutsche Telekom mit höchsten Wochengewinnen – Deutsche Bank einziger Wert mit Verlusten

    Mit einem deutlichen Plus hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der DAX kletterte um 3,4 Prozent auf 10.627 Punkte. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einer Steigerung um 351 Punkte.

    DAX gewinnt 3,4 Prozent auf 10.627 Punkte

    Nach den Verlusten in der Vorwoche ist dem DAX am Montag der Start in die neue Woche mit einem Tagesgewinn von 1 Prozent geglückt. Vor allem mit Blick auf die Notenbanksitzungen in den USA und Japan zur Wochenmitte zogen die Aktien bei geringen Umsätzen an. Wenig Bewegung gab es am Dienstag. Mit einem Plus von 0,2 Prozent war die Tendenz weiter nach oben gerichtet. Die Notenbanksitzung in Japan sorgte für einen positiven Aktienmarkt. Am Mittwoch stand ein erneutes Plus in Höhe von 0,4 Prozent in den Büchern. Zu einer starken Bewegung nach oben führte die Notenbankentscheidung aus den USA. Die weitere expansive Geldpolitik führt zu einer Stabilisierung der weltweiten Konjunkturentwicklung. Der Aktienmarkt zog um 2,3 Prozent an. Leichte Gewinnmitnahmen von 0,4 Prozent taten der guten Stimmung am Freitag keinen Abbruch.

    Münchener Rück, infineon und Deutsche Telekom mit höchsten Wochengewinnen

    Einen deutlichen Gewinnsprung von 6,1 Prozent gab es in der letzten Handelswoche bei den Papieren der Münchener Rück. Der Rückversicherer profitiert von den Zinsentscheidungen der Notenbanken und legte um 6,1 Prozent auf 170,45 Euro zu. Positive Analystenkommentare zu infineon ließen deren Aktienkurs steigen. Bei dem Speicherchiphersteller ging es um 6 Prozent nach oben. Damit notiert das Dividendenpapier bei 15,50 Euro nach 14,63 Euro in der Vorwoche. Der Kursanstieg von Telefonica Deutschland sorgte auch für Kursgewinne beim Branchenprimus Deutsche Telekom. Die T-Aktie zog um 5,8 Prozent auf 15,27 Euro an.

    Deutsche Bank einziger Wert mit Verlusten

    Am Ende der DAX-Tabelle sieht es dagegen für die Deutsche Bank düster aus. Selbst bei einem positiven Aktienmarktumfeld gab der Kurs um 4,8 Prozent auf 11,41 Euro nach. Damit ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Aktie unter der 10 Euro Marke notiert. Schwache Margen, offene Prozessstreitigkeiten sowie Abschreibungsrisiken drücken auf das Geschäft. Alle anderen DAX-Aktien haben die Handelswoche mit einem Wochengewinn beendet. Die geringsten Gewinne konnten die Papiere der Lufthansa in Höhe von 0,2 Prozent und ProSiebenSat1 von 0,4 Prozent für sich verbuchen.

    DAX vor neuem Jahreshoch

    Nach den Zinsentscheidungen der Notenbanken war die Stimmung am Aktienmarkt positiv. Deutliche Kursgewinne sorgten für ein positives Aktienumfeld. Dieser Trend könnte sich in der kommenden Woche fortsetzen. Bleiben die Börsianer auf Einkaufstour steht einem neuen Allzeithoch nichts mehr im Wege und der DAX könnte bald jenseits der 11.000er Marke notieren.

  • DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu – Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu – Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Weitere Kursgewinne hat der Deutsche Aktienindex DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem weltweit uneinheitlichen Börsenumfeld 190 Punkte zu. Damit notiert der deutsche Bluechips-Index 1,9 Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem aktuellen Stand von 10.338 Punkten.

    DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu

    Ein guter ifo-Geschäftsklimaindex liess gleich zu Wochenbeginn am Montag die Kurse weiter steigen. Der Frühindikator zeigt, dass sich die Wirtschaft deutlich besser als erwartet entwickelt und selbst der Brexit keine größeren Bremsspuren hinterlässt. Am Montag betrug der Tagesgewinn 0,5 Prozent. Im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank ging es auch am Dienstag weiter nach oben. Der DAX legte um weitere 0,5 Prozent zu. Gute Quartalszahlen von Apple sorgten für ein positives Aktienmarktumfeld am Mittwoch mit weiteren Kursgewinnen von 0,7 Prozent. Ein steigender Euro hat am Donnerstag zumindest kurzfristig den DAX-Aufwärtstrend unterbrochen. Vor allem Exportaktien blieben etwas zurück. Der Tagesverlust betrug 0,4 Prozent. Trotz schwacher Wachstumszahlen aus den USA ging es am deutschen Aktienmarkt nach oben. Der legte 0,6 Prozent zu.

    Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu

    Starke Margen und gute Ergebnisse haben die Aktie von adidas deutlich zulegen lassen. Die Papiere des Herzogenauracher Sportartikelherstellers gewannen weitere 9,75 Euro auf 146,75 Euro. Die adidas-Aktie hat damit im Wochenverlauf 7,1 Prozent an Wert gewonnen. Bei HeidelbergCement macht sich die Übernahme des italienischen Zementherstellers positiv bemerkbar. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie legte 6,1 Prozent auf 75,74 Euro zu. Immobilienaktien profitieren weiter von niedrigen Zinsen und einer hohen Nachfrage nach Wohnraum. Vonovia legte in diesem Umfeld 5,5 Prozent auf 35,45 Euro zu.

    Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Der Bankenstresstest hat die Finanzbranche in Unruhe versetzt. Die Ergebnisse bei der Deutschen Bank sind nicht gut ausgefallen, aber immerhin etwas besser als erwartet. Dennoch überraschte die Bank mit einem deutlich schwächeren Ergebnis als erwartet. An der Börse straften Aktionäre den Titel ab. Der Kurs gab um 8,1 Prozent auf 12,02 Euro nach. Auch bei BASF sorgten schwache Unternehmensergebnisse für einen Kursverlust in Höhe von 1,8 Prozent. Das BASF-Papier verlor 1,3 Prozent auf 70,26 Euro. Die Verluste der Aktien von Fresenius, Deutscher Telekom, Beiersdorf und Linde liegen bei weniger als 0,5 Prozent.

    DAX könnte bald Allzeithoch knacken

    Die positive Kursentwicklung in der vergangenen Woche hat dem DAX einen positiven Trend beschert. Der Aktienindex befindet sich in einem aktuellen Aufwärtstrend und könnte diesen auch in der kommenden Woche fortsetzen. Bei Kursen leicht unter den Allzeithochs könnten diese damit bald überwunden werden. Neue Höchststände beim DAX sind damit nur noch eine Frage der Zeit.

  • DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte – RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on – Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Eine positive Bilanz hat der DAX in der vergangenen Woche zu verbuchen. Der Deutsche Aktienindex legte nach der Entscheidung Großbritannien für einen Brexit um 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte zu. Damit notiert der DAX 219 Punkte im Plus gegenüber dem Stand vor einer Woche und über dem Niveau vor der Brexit-Entscheidung. Vom Jahreshoch bei rund 10.300 Punkten ist der DAX weiterhin ein ganzes Stück entfernt.

    DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche war weiterhin vom Brexit bestimmt und so tauchte der DAX am Montag deutlich ab. Mit einem Minus von 3 Prozent hat der DAX einen selten hohen Tagesverlust verbucht. Bei einem Tagesschlusskurs von 9.269 Punkten rückte der Index immer näher an die 8.000er Marke heran. Besonders konjunktursensible Aktien sowie Dividendenpapiere aus dem Finanzsektor leiden unter der Brexit-Entscheidung und hatten entsprechend hohe Verluste zu verbuchen. Im weiteren Wochenverlauf erholten sich die Kurse. So kam es am Dienstag zunächst mehr zu einer Gegenreaktion mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent. Dieser Trend verfestigte sich an den folgenden Tagen mit Kursgewinnen von 1,7 Prozent am Mittwoch, 0,7 Prozent am Donnerstag und 1 Prozent am Freitag. Vor allem die Aussagen einzelner Notenbanken mit geldpolitischen Maßnahmen die Märkte zu unterstützen, sorgte für positive Stimmung auf dem Parkett. Aber auch gute Konjunkturdaten sowie Kursgewinne beim Britischen Pfund nach historischen Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung sorgten für ein freundliches Aktienumfeld.

    RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on

    Nachdem RWE ein starkes UK-Geschäft hat, sorgte die Entspannung am Aktienmarkt in der vergangenen Woche bei RWE für einen zusätzlichen Kursschub. Die Aktie stieg um 15,3 Prozent auf 14,40 Euro. Analysten unterstützten den Kursanstieg mit einem Kursziel von 20 Euro für die Papiere von RWE. ThyssenKrupp zählte in der Vorwoche noch zu den Verlierern. In der aktuellen Woche legte die Aktie des Stahlherstellers aufgrund des positiven Marktumfeldes mit 9,1 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Der Kurs stieg damit um 1,59 Euro auf 19,01 Euro. In unsicheren Zeiten sind Telekommunikationsunternehmen aufgrund ihrer stabilen Umsätze immer ein beliebtes Investment. Davon profitieren im aktuellen Umfeld auch die Aktien der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent auf 15,24 Euro. Im Zuge der Erholung von RWE legte der Energiesektor insgesamt zu. Papiere von E.on verteuerten sich um 7,8 Prozent auf 9,14 Euro.

    Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Die Deutsche Bank hat inzwischen jede Menge eigener Probleme. Nachdem die US-Tochter erneut den Stresstest nicht bestanden hatte, wurde das Institut durch den IWF zum riskantesten globalen Finanzinstitut degradiert. An der Börse hinterlässt dies Spuren – der Kurs gab um 6,1 Prozent nach. Die Aktie notiert mit 12,55 Euro auf einem Niveau wie zuletzt vor Jahrzehnten. Damit droht der Aktie der Abstieg aus dem Stoxx50, was zu weiteren Kursverlusten führen wird. Im Zuge der Schwäche der Finanztitel verlieren auch Commerzbank 6 Prozent auf 5,83 Euro. Eine Herabstufung hat die Papiere von HeidelbergCement stärker fallen lassen. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie gab um 4,7 Prozent auf 68,34 Euro nach.

    DAX könnte Talfahrt beenden

    Mit der starken Kursentwicklung der vergangenen vier Handelstage hat der DAX einen Boden ausgebildet und könnte aus technischer Sicht zu weiteren Kursgewinnen ansetzen. Die Unsicherheit um die Umsetzung des Brexits wird den Handel weiter beschäftigen und auch verunsichern. Sofern es von dieser Seite jedoch keine negativen Überraschungen gibt und die Konjunktur stabil bleibt, dürfte der DAX bald wieder neue Jahreshöchststände markieren. Auf dem aktuellen Kursniveau bietet der DAX Einsteigern eine gute Basis für Aktienkäufe.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.631 Punkte – E.ON, ThyssenKrupp und Bayer mit Gewinnen – Volkswagen, Deutsche Börsen und Deutsche Telekom größte Verlierer

    Der Deutsche Aktienindex DAX hat in der vergangenen Woche die dritte Woche in Folge mit Verlusten beendet. Innerhalb der letzten fünf Handelstage hat sich der Kursverfall weiter beschleunigt, so dass ein Rückgang von 2,1 Prozent in den Büchern der Börsianer steht. Damit hat der DAX innerhalb einer Woche 203 Punkte an Wert verloren und ist auf 9.631 Punkte abgerutscht.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.631 Punkte

    Ängste über die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Weltwirtschaft vor einem Austritt Großbritanniens aus der EU haben zu Wochenbeginn die Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt. Der DAX startete mit einem Tagesverlust von 1,8 Prozent in die neue Woche. Aus den gleichen Gründen ging es am Dienstag weiter nach unten. Am Dienstag stand bei Handelsschluss ein Tagesverlust von 1,4 Prozent auf der Anzeigetafel. Zu einem Stillstand des Crash von fast 800 Punkten innerhalb von nur fünf Handelstagen kam es am Mittwoch. Der Leitindex machte einen kleinen Teil der Verluste wieder gut und legte immerhin 0,9 Prozent zu. Doch bereits am Donnerstag war die Angst um einen Brexit auf dem Börsenparkett mit einem Verlust von 0,6 Prozent wieder spürbar. Nachdem am Freitag die Wettbüros überraschenderweise das Risiko eines Brexit als unwahrscheinlicher einschätzen, sorgte dies an den Weltbörsen zu deutlichen Kursgewinnen. Der DAX legte immerhin um 0,8 Prozent zu.

    E.ON, ThyssenKrupp und Bayer mit Gewinnen

    Nach der schwachen Handelswoche gibt es lediglich drei Dividendentitel, die beim Kurs etwas zulegen konnten. Die Papiere von E.ON legten im Wochenverlauf mit 0,6 Prozent auf 8,49 Euro am stärksten zu. Aktien von ThyssenKrupp verteuerten sich um 0,5 Prozent auf 18,50 Euro und für den Chemiekonzern Bayer ging es immerhin um 0,1 Prozent nach oben. Trotz dieser gegen den Markt positiven Performance liegen die Wochengewinner auf Sicht von einem Jahr am hinteren Ende. Die Entwicklung der vergangenen Woche ist für die betroffenen Aktionäre daher nur ein geringer Trost.

    Volkswagen, Deutsche Börsen und Deutsche Telekom größte Verlierer

    Trotz eines insgesamt schwachen Börsenumfeldes haben die Verlierer nicht stark an Wert verloren. Größter Verlierer im DAX waren die Papiere von Volkswagen. Die vom Volkswagen-Konzern nach der Dieselaffäre vorgelegten Langfristziele überzeugten nicht. An der Börse gab die Aktie 5,4 Prozent auf 118,75 Euro nach. Aktien der Deutschen Börse geben um 3,7 Prozent auf 74,19 Euro nach. Das laufende Übernahmeangebot für die London Stock Exchange dürfte hier jedoch nicht verantwortlich sein. Und Aktien der Deutschen Telekom gaben bei einem insgesamt schwachen Aktienmarkt 3,5 Prozent auf 14,22 Euro nach.

    Aktienmarkt auf der Suche nach Orientierung

    Nach schwachen Wochen ist der Aktienmarkt inzwischen auf einem geringen Niveau angelangt, das wieder verstärkt Käufer auf das Parkett zieht. Damit sollte es eigentlich keine Gründe für weitere Kursverluste geben. Mit dem Referendum über den Austritt Großbritanniens nächste Woche werden die Karten vermutlich neu gemischt werden. Sollte der Brexit nicht zustande kommen, ist mit einer deutlichen Erholung an den Aktienmärkten zu rechnen. Sollte die Mehrheit der Briten für einen Brexit stimmen, wird die Börse erst einmal ins Ungewisse fallen und weitere Kursverluste einfahren. Deshalb sollte man in den nächsten Tagen den Handel besonders aufmerksam beobachten um entsprechend kurzfristig reagieren zu können.

  • 1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge – Versorger und Lufthansa legen stark zu – Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Mit der vergangenen Woche hat der DAX die dritte Woche in Folge mit einem Kursverlust beendet. Der Aktienindex der 30 größten Deutschen Aktien verlor an den letzten fünf Handelstagen 1,4 Prozent an Wert. Dies entspricht einem Kursverlust von 135 Punkten. Damit geht der DAX bei einem Stand von 9.553 Punkten aus dem Handel.

    1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge

    Gleich am Montag ging es mit dem DAX kräftig in den Keller. Der VW-Abgasskandal belastet den kompletten Automobilsektor. Sowohl Automobilhersteller als auch Zulieferer wurden abgestraft und an der Börse verkauft. Nur knapp über dem Tagestief schloss der DAX mit einem Tagesverlust von 2,1 Prozent. Nach einem sehr volatilen Handel schloss der DAX am Dienstag 0,3 Prozent leichter. Nachdem der DAX im Tagesverlauf nahe des Jahrestiefs notierte, ging es im Tagesverlauf wieder nach oben. Das sogenannte Windows-Dressing sorgte zum Quartalsende für kräftige Kursgewinne. Auch gute Wirtschaftsdaten aus den USA beflügelten die Aktienmärkte. Der DAX schloss 2,1 Prozent höher. Am Donnerstag ging es mit den Aktien wieder nach unten. Der DAX verlor 1,6 Prozent. Eine Umfrage unter Einkäufern in den USA zeichnet ein negatives Stimmungsbild. Ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht löste am Freitag einen Kursrutsch von 150 Punkten aus. Im weiteren Tagesverlauf erholten sich die Märkte und der DAX beendete den Handel mit einem Plus von 0,5 Prozent.

    Versorger und Lufthansa legen stark zu

    Nachdem die Aktien der Versorger in den vergangenen Monaten deutlich unter Abgabedruck standen, legten die beiden Papiere von RWE und E.on stark zu. RWE kletterten um 8,7 Prozent auf 10,43 Euro und E.on verteuerten sich um 7,7 Prozent auf 7,95 Euro. Da der Atomausstieg den Konzernen zu schaffen macht, wurden Aussagen aus der Politik dahingehend gedeutet, dass sich eine Einigung zur Unterstüzung für wichtige Energieversorger abzeichnet. Zumindest beim Bodenpersonal könnte es der Deutschen Lufthansa gelingen einen Tarifbaschluss zu erzielen und damit Streiks zu verhindern. Die Aktie der Fluggesellschaft legt 7,1 Prozent auf 12,67 Euro zu.

    Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Der Abgasskandal belastet weiter die Aktie des Volkswagen-Konzerns. Der Kurs gab um 13,9 Prozent nach. Neben hohen Kosten für Klagen und mögliche Rückrufe ist damit auch das Image von Volkswagen beschädigt. Analysten senkten ihre Kursziele zum Teil deutlich. Die Aktie markiert ein neues Jahrestief und beendete den Handel bei 92,36 Euro. Ebenfalls nach unten ging es mit Fresenius, die um 8,4 Prozent auf 58,27 Euro verloren und Deutsche Telekom mit einem Wochenverlust von 6,4 Prozent auf 15 Euro.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Nach den starken Schwankungen mit Verlusten unterm Strich könnte das schlimmste inzwischen überstanden sein. Möglicherweise kommt es am Ende doch nicht so schlimm wie erwartet und dies könnte die Aktienkurse bald wieder steigen lassen. Die deutsche Konjunktur ist weiter intakt, die EZB könnte das Anleihekaufprogramm fortsetzen und die Basis für weitere Kursgewinne liefern. Wer darauf setzt, könnte auf dem aktuellen Kursniveau günstige Kaufgelegenheiten finden.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste – China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Mit einem Verlust von 2,1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Deutsche Aktienindex gab damit um 207 Punkte nach und ist erneut unter die 10.000er Marke gerutscht. Das Deutsche Börsenbarometer DAX notiert zum Wochenschluss bei 9.916 Punkten.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste

    Nach einem volatilen Handelsverlauf am Montag beendete der DAX den Handelstag mit einem leichten Gewinn von 0,1 Prozent. Auf dem Börsenparkett war vor der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank wenig los. Der lustlose Handel setzte sich auch am Dienstag fort. Hier ging es am Ende 0,6 Prozent nach oben, dies ist jedoch steigenden Kursen bei den Automobilwerten im Zusammenhang mit der Messe IAA begründet. Starke Verluste gab es dagegen bei den Versorgern E.on und RWE wegen möglichen zusätzlichen Abschreibungen in Milliardenhöhe für den Rückbau der Atomkraftwerke. Kaum nennenswert war der Kursgewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch. Unverändert notiert der DAX am Donnerstag mit einem Anstieg von 2 DAX-Punkten am Vorabend der Zinsentscheidung. Nach der Zinsentscheidung kam es am Freitag zu starken Kursverlusten der DAX-Aktien. Die Zinsen blieben unverändert. Der Schritt wurde mit konjunkturellen Risiken in China begründet. Damit sind Ängste um die Konjunktur in China erneut auf die Tagesordnung gerückt und haben die Börsianer in höchstem Maße verunsichert.

    adidas, infineon, Fresenius und Telekom sind die Wochengewinner

    Insgesamt beendeten die schwache Handelswoche nur sechs Aktien mit einem Wochengewinn. Den höchsten Gewinn in Höhe von 7 Prozent erzielten dabei die Papiere von adidas. Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller wird künftig die US-Eishocheyliga NFL ausrüsten. Aber auch charttechnisch sieht es bei adidas derzeit sehr gut aus. Die Aktie stieg über die 200-Tagelinie und hat damit weitere Käufer auf den Plan gerufen. Der Speicherchiphersteller infineon stieg um 19 Cent auf 9,77 Euro. Damit konnten die Papiere im Wochenverlauf 2 Prozent an Wert zulegen. Getrieben wurde diese positive Entwicklung durch einen Bericht im US-Magazin Barron’s. Der Autor des Berichts sieht die Aktie als deutlich unterbewertet und sorgte damit für entspechende Käufe. Nach dem Aufstieg in den EuroStoxx50 legte die Fresenius-Aktie 1,7 Prozent auf 64,26 Euro zu. Ohne große Nachrichten legte die Deutsche Telekom 1,2 Prozent auf 15,74 Euro zu.

    Versorger und K+S ganz schwach

    Berichte über weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe im Rahmen des Atomausstiegs in Deutschland sorgten für heftige Kursverluste bei den Versorgeraktien RWE und E.on. Die Umsätze zogen bei den beiden Aktien deutlich an und sorgten für Kursverluste von 9,7 bzw. 9,6 Prozent. Damit sind die Aktienkurse erneut deutlich gesunken. RWE notieren aktuell bei 10,89 Euro und E.on-Titel kosten nur noch 7,72 Euro. Bei RWE wirkt sich der Abstieg aus dem EuroStoxx50 negativ bemerkbar. Spekulationen über einen möglichen kurzfristigen DAX-Rauswurf aufgrund der gesunkenen Marktkapitalisierung wirkten sich im Wochenverlauf ebenfalls negativ auf den Aktienkurs aus. Die Übernahme von K+S durch Potash könnte aus politischer Sicht schwieriger werden als erwartet. Aus diesem Grund gab der Kurs wieder deutlich nach. Die K+S-Aktie verlor 6,2 Prozent auf 33,07 Euro.

    China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Die Sorgen um die chinesische Wirtschaft werden auch in den kommenden Wochen das Börsengeschehen negativ beeinflussen. Solange es von dieser Seite keine Entwarnung gibt, wird sich der DAX schwer tun Kursgewinne einzufahren. Die deutsche Wirtschaft ist eng mit chinesischen Unternehmen verzahnt und diese positive Entwicklung der vergangenen Jahre wirkt sich in der aktuellen Situation negativ auf die aktuellen Geschäfte aus.