Schlagwort: Deutsche Börse

  • DAX verliert 0,7 Prozent auf 13.340 Punkte – Deutsche Börse, Fresenius und Bayer mit höchsten Wochengewinnen – Infineon, Deutsche Post und RWE mit größten Abschlägen

    Nachdem der DAX im Wochenverlauf noch neue Höchststände markierte, konnte der Deutsche Aktienindex dieses Niveau nicht halten und ging zum Handelsschluss mit einem Verlust ins Wochenende. Der Rückgang beträgt 0,7 Prozent. Damit verliert der DAX 94 Punkte auf einen aktuellen Schlusskurs von 13.340 Punkte.

    DAX verliert 0,7 Prozent auf 13.340 Punkte

    Zu Wochenbeginn ist der DAX verhalten in die neue Woche gestartet. Der DAX verliert 0,2 Prozent. Höhere Kursverluste wurden dadurch verhindert, dass nach dem Beschluss der SPD zu Verhandlungen für eine Fortführung der Großen Koalition mit der CDU bald eine neue Regierung stehen könnte. An der Wall Street gibt es schon seit vielen Wochen immer neue Höchststände. Am Dienstag war es soweit, dass der Schwung aus den USA in Deutschland ankam und auch der DAX bei 13.560 Punkten ein neues Allzeithoch erreichte. Ein sehr starker Euro führte am Mittwoch zu langen Gesichtern auf dem Börsenparkett. Der DAX gab um 1,1 Prozent nach. Um weitere 0,9 Prozent ging es am Donnerstag nach unten. Der Euro notierte weiterhin stark und von der EZB gab es keine Hinweise auf Gegenmaßnahmen. Für einen etwas versöhnlichen Wochenausklang sorgte am Freitag ein kleines Tagesplus von 0,6 Prozent.

    Deutsche Börse, Fresenius und Bayer mit höchsten Wochengewinnen

    Spekulationen über einen neuen Übernahmeversuch der London Stock Exchange durch die Deutsche Börse haben deren Kurs deutlich steigen lassen. Im Wochenverlauf legte der Aktienkurs des Frankfurter Börsenbetreibers um 5,5 Prozent auf 104,05 Euro zu. Eine starke Nachfrage herrschte auch bei Aktien des Gesundheitskonzerns Fresenius. Der Kurs kletterte um 3,8 Prozent auf 69,66 Euro. Hohe Liquiditätsreserven und steigende Übernahmeaktivitäten im Chemie- und Biotechnologiebereich beflügeln die Kurse dieser Unternehmen. Bayer legten um 2,9 Prozent auf 107,10 Euro zu.

    Infineon, Deutsche Post und RWE mit größten Abschlägen

    Ein verhaltener Ausblick beim US-Halbleiterhersteller Texas Instruments hat sich negativ auf den Aktienkurs von infineon niedergeschlagen. Der deutsche DAX-Wert verliert 5,6 Prozent und hat damit den höchsten Wochenverlust unter den DAX-Aktien eingefahren. Nachdem die infineon-Papiere in den Vorwochen deutlich zulegten, notieren die Papiere aktuell bei 23,93 Euro. Aktien der Deutschen Post verlieren 4,9 Prozent auf 38,96 Euro und bei RWE geht es um 4,8 Prozent auf 16,71 Euro nach unten.

    Günstige Bewertung und Start der Berichtssaison

    Gemessen an den Ergebnissen gelten Deutsche Aktien weiterhin als günstig bewertet. Mit Daimler starten die DAX-Unternehmen in der kommenden Woche in die Berichtssaison. Auch die bevorstehende Hauptversammlungssaison mit Dividendenzahlungen in Rekordhöhe dürfte die deutschen Aktien weiter beflügeln. Wenn dann auch der Ausblick für das laufende Jahr noch stimmt, steht weiteren Kursgewinnen nichts mehr im Wege und ein Anstieg über die Marke von 14.000 Punkten erscheint damit in den kommenden Wochen als realistisches Szenario.

  • DAX fällt unter die 13.000 Punkte-Marke auf 12.861 Punkte – Volkswagen, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse gewinnen gegen den Trend – Infineon, SAP und BMW mit höchstem Wochenverlust –

    Mit einem Wochenverlust von 1,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche schwach beendet und ist unter die Marke von 13.000 Punkte gerutscht. Zum Handelsschluss notierte der DAX bei 12.861 Punkten.

    DAX fällt unter die 13.000 Punkte-Marke auf 12.861 Punkte

    Ein starker Euro hat die exportorientieren DAX-Aktien fallen lassen. Der Kursverlust betrug am Montag 0,5 Prozent. Etwas freundlicher verlief der Handel dagegen am Dienstag. Mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent wurden die Kursverluste des Vortages wieder weitgehend wettgemacht. Nach starken Kursbewegungen im Tagesverlauf ging der DAX am Mittwoch im Vortagesniveau aus dem Handel. Zu einem Kursverlust von 0,3 Prozent kam es am Donnerstag. Am Freitag sorgten politische Affären aus den USA für einen Absturz des US-Dollars. Der Euro zog dagegen an und drückte negativ auf die Stimmung bei den deutschen Standardaktien.

    Volkswagen, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse gewinnen gegen den Trend

    Analysten haben das Cashflow-Potential des Volkswagen-Konzerns hervorgehoben. Bei den VW-Aktien kam diese Veröffentlichung gut an. An der Börse stieg die VW-Aktie an die Spitze mit einem Wochengewinn von 2,3 Prozent auf 173,35 Euro. Gute Geschäfte bei der Deutschen Lufthansa sorgen für weitere Aktienkursgewinne. Die Aktie steigt um 2,2 Prozent auf 29,26 Euro. Auch bei der Deutschen Börse geht es nach oben. Das Dividendenpapier des Börsenbetreibers legt um 1,5 Prozent auf 93,21 Euro zu.

    Infineon, SAP und BMW mit höchstem Wochenverlust

    Schwächelnde Kurse bei den Chipherstellern haben auch die infineon-Aktie negativ beeinflusst. Der Kurs der infineon-Papiere verlor 8,9 Prozent auf 22,52 Euro. SAP-Papiere verbilligten sich um 4,2 Prozent auf 93,17 Euro. Bei BMW macht sich die Euro-Stärke im Aktienkurs negativ bemerkbar. Die BMW-Aktie verliert 3,3 Prozent auf 83,57 Euro.

    DAX bewegt sich zwischen 12.800 und 13.200

    Die aktuelle Schwankungsbreite zwischen 12.800 und 13.200 Punkten hatte auch in der vergangenen Woche Bestand. Inzwischen bewegt sich der Deutsche Aktienindex seit einiger Zeit innerhalb dieser Bandbreite. Aktuell gibt es keine starken Impulse, die zu einem Ausbrechen aus dieser Range führen könnten. Sollte es positive Nachrichten geben und der DAX über die Marke von 13.200 Punkte springen, könnte dies der Start für die Jahresendrally sein. Fällt der DAX dagegen unter die Marke von 12.800 Punkten ist mit weiteren Kursverlusten zu rechnen.

  • DAX verliert 0,5 Prozent auf 12.753 Punkte – Bayer, Deutsche Börse und adidas mit deutlichen Kursaufschlägen – Deutsche Bank, Siemens und infineon mit höchsten Verlusten

    Der DAX hat auch in der vergangenen Woche an Wert verloren. Die Verluste bewegen sich weiter auf einem geringen Niveau. Allerdings ist zu erkennen, dass der Deutsche Aktienmarkt derzeit eine Konsolidierung mit einem Kursrückgang von 0,5 Prozent auf 12.753 Punkte durchläuft. Damit hat der DAX 63 Punkte gegenüber der Vorwoche verloren.

    DAX verliert 0,5 Prozent auf 12.753 Punkte

    Am Montag sorgten die Kursverluste bei den Technologieaktien in den USA auch für fallende Kurse bei den deutschen Aktien. Analysten äußerten sich über eine Blase bei den Technologieaktien, welche in der Folge deutlicher an Wert verloren. Dieser Abwärtstrend schlug sich dann auf sämtliche Dividendentitel durch. Am Montag verlor der DAX 1 Prozent. Doch bereits am Dienstag kehrten Käufer auf das Parkett zurück. Der DAX legte wieder 0,6 Prozent zu. Ein neues Allzeithoch erzielte der DAX am Mittwoch. Am Tagesende notierte der Aktienmarkt 0,3 Prozent im Plus. Die erwartete Zinsanhebung der US-Notenbank belastete den Aktienmarkt am Donnerstag doch stärker als erwartet. Beim DAX ging es um 0,9 Prozent nach unten. Und am Freitag sorgte der Verfallstag wieder für steigende Kurse von 0,5 Prozent.

    Bayer, Deutsche Börse und adidas mit deutlichen Kursaufschlägen

    Ein Gerichtserfolg in den USA fiel positiv für den Bayer-Konzern aus. Das Gericht sah keinen Zusammenhang zwischen einem Medikament von Bayer und dem Tod eines Patienten. An der Börse herrschte damit Erleichterung. Die Bayer-Aktie stieg um 3,2 Prozent auf 122,80 Euro. Die Deutsche Börse gab ihre Ziele zu Umsatz- und Gewinnwachstum für die folgenden Jahre bekannt. An der Börse kamen diese Zahlen gut an. Die Aktien des Börsenbetreibers legten darauf um 2,8 Prozent auf 95,38 Euro zu. Positive Analystenkommentare beflügelten den Aktienkurs von adidas. Der Sportartikelhersteller legte um 2,4 Prozent auf 174,05 Euro zu.

    Deutsche Bank, Siemens und infineon mit höchsten Verlusten

    Der Bankensektor mit der Deutschen Bank zählt weiter zu den Verlierern. Die Aktie der Deutschen Bank gab um 5,1 Prozent auf 15 Euro nach. Der Kursrückgang der Technologieaktien in den USA wirkte sich auch auf deutsche Technologieaktien aus. Siemens gaben 3,8 Prozent auf 124,55 Euro nach und der Speicherchiphersteller infineon verlor 3 Prozent auf 19,77 Euro.

    DAX wird weiter steigen

    Nach der schwachen Performance in der vergangenen Woche nach den Kursverlusten bei den Technologieaktien und der Zinserhöhung in den USA sind nun sämtliche negative Faktoren in den Kursen eingepreist. Beide Themen kommen jedoch nicht überraschend und werden damit auch keine Neubewertung des Aktienmarktes auslösen. Aufgrund der steigenden Unternehmensgewinne sind die Aktien in Deutschland weiterhin auf einem durchschnittlichen Niveau bewertet. Von Übertreibung oder Blase kann daher keine Rede sein. Deshalb ist davon auszugehen, dass der DAX weiter stark zulegen wird und in den nächsten Wochen weitere Kursgewinne und Allzeithochs erreicht werden.

  • DAX verliert 1 Prozent auf 12.639 Punkte – RWE, ThyssenKrupp und E.on legen deutlich zu – Merck, ProSiebenSat.1 und Deutsche Börse am Ende der DAX-Liste

    Die Aufwärtsbewegung wurde mit einem Wochenverlust von 1 Prozent erst einmal gestoppt. Im Wochenverlauf markierte der DAX noch neue Höchststände. Zum Wochenschluss notiert der Deutsche Aktienindex jedoch 132 Punkte unter dem Stand vor einer Woche – bei 12.639 Punkten.

    DAX verliert 1 Prozent auf 12.639 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es weiter nach oben. Die guten Geschäftsergebnisse der deutschen Unternehmen im Rahmen der Berichtssaison sowie das Ergebnis der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen beflügelten die Aktienmärkte. Beim DAX ging es am Montag um 0,3 Prozent nach oben. Konsolidierung war am Dienstag angesagt. Schwache Branchenzahlen aus dem Automobilsektor drückten auf die Kurse der deutschen Hersteller. Am Tagesende stand ein Minus von 2,5 Punkten in den Handelsbüchern. Politischer Gegenwind in den USA für die Trump-Regierung lässt die Börsenträume platzen. Beim DAX ging es am Mittwoch in Folge dessen um 1,4 Prozent nach unten. Dies setzte sich auch am Donnerstag fort. Ein starker US-Doller macht den deutschen Exportunternehmen die Geschäfte etwas schwerer. An der Börse ging es beim DAX um weitere 1,1 Prozent nach unten. Zum Wochenschluss beruhigte sich die Lage wieder und der DAX legte um 0,4 Prozent zu.

    RWE, ThyssenKrupp und E.on legen deutlich zu

    Gute Zahlen sorgten für einen starken Kursgewinn bei RWE. Der Versorger legte im Wochenverlauf um 8,9 Prozent auf 16,97 Euro zu und setzt sich damit an die Spitze des Aktienindexes. Für zusätzliche Kursphantasie sorgt der geplante Einstieg des französischen Wettbewerbers Engie bei der RWE-Tochter innogy. Die bei ThyssenKrupp geplante Fusion mit Tata nimmt konkretere Formen an. Analysten erhöhten das Kursziel für den Stahlhersteller deutlich und an der Börse legte der Aktienkurs ebenfalls deutlich zu. Papiere von ThyssenKrupp gehen mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent auf 23,09 Euro aus dem Handel. Im Rahmen der Kurserholung von RWE legten auch die die Papiere von E.on überdurchschnittlich zu. Die Aktie kletterte um 2,5 Prozent auf 7,39 Euro.

    Merck, ProSiebenSat.1 und Deutsche Börse am Ende der DAX-Liste

    Um 5,8 Prozent gab der Kurs des Chemiehersteller Merck nach. Schwächere Geschäfte in China deuten darauf hin, dass die bisherigen Kunden verstärkt auf lokale Hersteller zurückgreifen. Der Aktienkurs von Merck verbilligt sich um 6,65 Euro auf 107,75 Euro. Weiter nach unten geht es mit den Papieren von ProSiebenSat.1. Nachdem sich schwächere Geschäftszahlen schon länger negativ auf den Aktienkurs auswirken, ging es in der vergangenen Woche um weitere 5,3 Prozent auf 37,17 Euro nach unten. Ebenfalls mehr als 5 Prozent verliert der Aktienkurs der Deutschen Börse. Hier sorgt der Dividendenabschlag von 2,35 Euro für den Großteil des Wochenverlustes von 4,78 Euro.

    Nach Verschnaufpause könnte es direkt weiter nach oben gehen

    Der Kursverlust in der vergangenen Woche ist eher als Verschnaufpause als Trendwechsel zu verstehen. Auf der aktuellen Bewertung werden Anleger mit neuen Investments vorsichtiger. Gleichzeitig sorgen hohe Bargeldbestände dafür, dass bei leichten Kursrückgängen wieder verstärkt investiert wird. Insofern ist mit keinen stärkeren Korrekturen zu rechnen und aufgrund der starken Verfassung der deutschen Wirtschaft von einem insgesamt weiter positiven Aufwärtstrend auszugehen.

  • DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.027 Punkte – Commerzbank, adidas und RWE legen deutlich zu – Deutsche Börse, Deutsche Telekom und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Nach drei Wochen mit Kursgewinnen hat der DAX auch die vergangene Handelswoche im Plus beendet und damit schon eine Gewinnserie von vier Wochen am Stück erreicht. Das Plus der letzten fünf Handelstage beträgt 1,9 Prozent auf über 12.000 Punkte. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 223 Punkte über dem Stand der Vorwoche und geht bei einem Stand von 12.027 Zählern aus dem Handel.

    DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.027 Punkte

    Nach der schwachen Entwicklung zum Ende der vergangenen Woche war am Montag dieser Woche erst einmal Beruhigung angesagt. Die Aktien der Deutschen Börse gaben nach Nachrichten über ein wahrscheinliches Aus der Börsenfusion mit der London Stock Exchange am stärksten nach. Insgesamt verlief der Handel freundlich und der DAX beendete den Handel mit 0,2 Prozent im Plus. Vor der ersten Rede des US-Präsidenten Trump vor dem Kongress hielten sich die Börsianer zurück. Mit einem Plus von 0,1 Prozent ging der DAX unverändert aus dem Handel. Am Tag nach der Rede haussierte der DAX mit einem Tagesgewinn von 2 Prozent. Trump versprach eine große Steuerreform, die Schaffung zahlreicher Jobs, den Bau der Mauer zu Mexico sowie die Vernichtung des IS. Mit diesen Themen und den gewählten Worten gelang es ihm Begeisterung auszulösen. Bei 12.074 Punkten markierte der DAX im Tagesverlauf dabei ein neues Jahreshoch. Nach einer Nullnummer vom Donnerstag kam es am Freitag zu einem kleinen Rücksetzer von 0,3 Prozent.

    Commerzbank, adidas und RWE legen deutlich zu

    Zählten die Papiere der Commerzbank in der vergangenen Woche noch zu den Verlierern, legte die Aktie in der aktuellen Woche mit 10 Prozent am stärksten zu. Während die Deutsche Bank mit einer möglichen Kapitalerhöhung negativ auf sich aufmerksam macht, haben charttechnische Signale mit Kaufempfehlungen für die Commerzbank-Aktie den Kurs kräftig steigen lassen. Adidas macht gute Geschäfte und überzeugt auch als Lifestyle-Marke positiv. Der Kurs stieg um weitere 6 Prozent auf nun 161 Euro. Auch bei den Versorgern zeigte sich eine positive Tendenz. RWE verteuerten sich um 5,5 Prozent auf 14 Euro.

    Deutsche Börse, Deutsche Telekom und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Kursverlust haben dagegen die Papiere der Deutschen Börse eingefahren. Nachdem der Fusionspartner LSE aus London bekannt gab, dass man nicht mehr an eine Genehmigung der Fusion durch die EU-Behörden glaubt und die Londoner auch keine weiteren Zugeständnisse machen wollen, ist die Aktie eingebrochen. Auf Wochensicht verliert die Deutsche Börse in einem positiven Aktienumfeld 4,7 Prozent. Etwas schwächer ausgefallene Finanzkennzahlen haben die starke Performance der Deutschen Telekom unterbrochen. Der Kurs verlor 1,6 Prozent auf 16,17 Euro. Papiere des Immobilienkonzerns Vonovia gaben 1,3 Prozent auf 32,82 Euro nach.

    DAX über 12.000 Punkten und mit neuem Jahreshoch

    Mit der vierten Woche in Folge legt der DAX aktuell eine erfreuliche Entwicklung hin. Der Anstieg über die 12.000er Marke sowie das Erreichen neuer Jahreshöchststände sprechen ebenfalls für die aktuell stabile Verfassung des Aktienmarktes. Dieser Trend dürfte sich auch die nächsten Tage fortsetzen. Damit sollten Aktionäre erst einmal investiert bleiben. Auch selektive neue Investments können sich bei dem aktuellen stabilen Trend lohnen.

  • DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 10.711 Punkte – Deutsche Lufthansa, Finanztitel und SAP mit starken Kursgewinnen – Deutsche Börse, Henkel, Beiersdorf und Continental verlieren mehr als 1 Prozent

    In der vergangenen Woche hat der DAX an die Gewinne der Vorwoche angeknüpft und erneut zugelegt. Der Wochengewinn beträgt 1,2 Prozent. Damit legte der Deutsche Aktienindex 130 Punkte auf einen Schlussstand von 10.711 Punkte zu. Die Jahreshöchststände bei 10.800 Punkte liegen damit in greifbarer Nähe.

    DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 10.711 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche ist zunächst nicht geglückt. Am Montag ging der DAX nach Gewinnmitnahmen 0,7 Prozent schwächer aus dem Handel. Doch bereits am Dienstag setzte der DAX den Aufwärtstrend mit einem Tagesgewinn von 1,2 Prozent fort. Der Trend zeigt momentan nach oben. Dies führt dazu, dass einige Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt wurden und nun verstärkt in Aktien investieren. Unverändert endete der Börsenhandel am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent. Wenig Impulse kamen von der EZB-Sitzung am Donnerstag. Dennoch legte der DAX 0,5 Prozent zu. Auch am Freitag war die Tendenz nach oben gerichtet. Hier sorgten vor allem die Zahlen von SAP für einen freundlichen Aktienmarkt. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach oben.

    Deutsche Lufthansa, Finanztitel und SAP mit starken Kursgewinnen

    Bei der Deutschen Lufthansa sorgten im Wochenverlauf positive Nachrichten für eine starke Kursentwicklung. Nachdem das Unternehmen im Sommer noch eine Gewinnwarnung veröffentlichte und damit den Aktienkurs auf Talfahrt schickte, wurde diese nach starken Geschäftszahlen wieder revidiert. Der Kurs der größten deutschen Fluggesellschaft notiert 1,06 Euro höher bei einem Stand von 11,29 Euro. Das nahende Ende der Niedrigzinsphase beflügelt auch die Banktitel. Deutsche Bank verteuerten sich um 7,3 Prozent auf 13,12 Euro und Commerzbank legten um 6,7 Prozent auf 6,07 Euro zu. Nach guten Unternehmenszahlen legten die Dividendenpapiere von SAP 3,8 Prozent auf 81,98 Euro zu.

    Deutsche Börse, Henkel, Beiersdorf und Continental verlieren mehr als 1 Prozent

    Den höchsten Wochenverlust von 2,1 Prozent fuhren die Papiere der Deutschen Börse ein. Insgesamt gehörten konjunkturunabhängige Aktien zu den Verlierern. So gaben Henkel 1,7 Prozent auf 119 Euro nach und Beiersdorf verloren 1,4 Prozent auf 80,49 Euro. Continental überraschten mit einer Gewinnwarnung und gingen im Wochenverlauf 1,2 Prozent schwächer aus dem Handel.

    DAX könnte bald mit der Herbstrally starten

    Die Berichtssaison ist bislang eher durchwachsen ausgefallen. Die Stimmung am Aktienmarkt ist wegen fehlender Alternativen weiterhin gut. Deshalb ist es dem DAX in den vergangenen beiden Wochen gelungen, stark zu performen. Inzwischen notiert der DAX wieder über der Marke von 10.700 Punkten und hat damit wieder den oberen Bereich des aktuellen Seitwärtskanals erreicht. Setzt der DAX die positive Kursentwicklung der vergangenen Wochen fort und gelingt es den Jahreshöchststand zu überwinden, wird der DAX weiter zulegen. Der Start in die Herbstrally könnte damit vorprogrammiert sein.

  • DAX verliert 1,1 Prozent auf 10.511 Punkte – Linde, BASF, infineon und RWE mit ordentlichen Kursgewinnen – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse mit hohen Kursverlusten

    Negative Schlagzeilen und Unsicherheiten über die weitere Entwicklung haben sich in der vergangenen Handelswoche belastend auf den deutschen Aktienmarkt ausgewirkt. Der Aktienindex DAX verlor 1,1 Prozent an Wert was einem Punkteverlust von 116 Punkten entsprach. Damit ist der DAX von 10.627 Punkte aus der Vorwoche auf 10.511 Punkte gefallen.

    DAX verliert 1,1 Prozent auf 10.511 Punkte

    Bereits am Montag zeichnete sich die schwache Entwicklung beim DAX ab. Mit einem Tagesverlust von 2,2 Prozent ist der Start in die Woche kräftig misslungen. Hohe Kursverluste bei der Deutschen Bank wirkten sich negativ auf den Aktienmarkt aus. Auch am Dienstag setzte der DAX die Talfahrt fort. Nach den starken Vortagesverlusten sind diese deutlich geringer ausgefallen, eine Gegenbewegung wie es nach hohen Tagesverlusten oft der Fall ist, blieb aber aus. Besonders die Einzelwerte Commerzbank, Volkswagen und Lufthansa sorgten mit eigenen Problemen für fallende Kurse. Am Tagesende bleibt ein Verlust von 0,3 Prozent. Nach einem Verlust von 3 Prozent in den vorangegangenen drei Handelstagen setzte am Mittwoch die ersehnte technische Gegenbewegung ein. Zur Wochenmitte beendete der DAX den Handel mit einem Plus von 0,7 Prozent obwohl die Aussagen der Notenbanken und Konjunkturdaten keine Impulse sendeten. Wenig Bewegung gab es am Donnerstag – der DAX verlor 0,3 Prozent – bevor es am Freitag mit 1 Prozent relativ gut nach oben ging. Deutlich geringere Höhen zu möglichen Strafzahlungen der Deutschen Bank sorgten für Kursgewinne bei den Bankaktien, die noch mit starken Kursverlusten in den Freitagshandel gestartet sind.

    Linde, BASF, infineon und RWE mit ordentlichen Kursgewinnen

    Neue Spekulationen um eine Übernahme von Praxair sorgten für einen Kurssprung der Linde-Aktie. Der Kurs notiert 4,3 Prozent über dem Stand der Vorwoche bei 151,30 Euro. Aktien von BASF legten in einem schwachen Aktienmarkt 3,8 Prozent zu und beendeten den Handel bei 76,11 Euro. Mögliche Übernahmen im Technologiebereich sorgten für Phantasie bei den infineon-Papieren. Diese stiegen um 2,5 Prozent auf 15,88 Euro. Die hohe Nachfrage nach den Innogy-Papieren sorgt für einen Kursgewinn bei RWE. Die Abspaltung der Tochter bringt bei einem höheren Emissionspreis deutlich mehr Geld in die Kasse von RWE. Aktien von RWE legten 2,2 Prozent auf 15,33 Euro zu.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse mit hohen Kursverlusten

    Am Ende der Kursentwicklung im Vergleich zur Vorwoche liegen die Papiere der Commerzbank mit einem Abschlag von 8,9 Prozent. Das Unternehmen setzt den Rotstift an und will 9.600 Stellen streichen. Aufgrund der hohen Restrukturierungskosten und schwachen Gewinnentwicklung werden die Aktionäre wohl über Jahre auf Dividendenzahlungen verzichten müssen. An der Börse notiert die Commerzbank-Aktie 56 Cent schwächer bei 5,74 Euro. Die Deutsche Lufthansa plant mit der Billig-Tochter Eurowings deutlich zu wachsen und prüft dazu einen Teil der Air Berlin Flotte unter eigener Flagge fliegen zu lassen. Die Strategie der Deutschen Lufthansa besteht darin Ryanair und Easyjet Marktanteile abzunehmen. Diese kostspielige Expansion wird an der Börse noch kritisch gesehen. Der Kurs verlor 5,5 Prozent auf 9,9 Prozent. Aktien der Deutschen Börse verloren gegenüber der Vorwoche 4 Prozent auf 72,15 Euro.

    Viel Verunsicherung im Markt drückt auf die Kurse

    Aktuell führen einige Unternehmensmeldungen sowie Spekulationen über Zinserhöhungen für Belastungen an den Aktienmärkten. Volkswagen kämpft immer noch mit dem Dieselskandal, der Deutschen Bank macht das Geschäftsumfeld zu schaffen und zusätzlich drohen Strafen durch das US-Justizministerium während die Deutsche Lufthansa im Expansionsfieber steckt. All dies belastet den DAX derzeit im Besonderen. Allerdings könnten positive Überraschungen zu diesen Themen den DAX auch schnell steigen lassen. Bei Volkswagen und Deutsche Bank könnten durchaus geringere Kosten entstehen als heute vielleicht noch befürchtet. Und bei der Deutschen Lufthansa könnte die aktuelle Strategie zu einer goldenen Zukunft führen. Wie sich dies auch entwickeln wird – aktuell belastet all dies den DAX und sofern es nicht zu positiven Überraschungen kommt, wird sich der DAX erst einmal seitwärts bewegen.

  • DAX klettert 43 Punkte auf 10.588 Punkte – Commerzbank, Deutsche Bank und Volkswagen mit höchstem Wochengewinn – Deutsche Börse, Vonovia und adidas mit Wochenverlust

    Mit einem leichten Gewinn hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktienindex legte um 0,4 Prozent zu. Damit notiert der Index 43 Punkte im Plus und ging bei einem Stand von 10.588 Punkten ins Wochenende.

    DAX klettert 43 Punkte auf 10.588 Punkte nach oben

    Dem DAX ist der Start in die neue Handelswoche nicht gelungen. Vor allem der Abgabedruck vom Terminmarkt sorgte für einen Tagesverlust von 0,5 Prozent. Am Dienstag beendete der DAX die kleine Verlustserie von drei Verlusttagen in Folge. Vor allem mit den Finanzaktien ging es nach oben. Gute Nachrichten der Unicredit sorgten auch für Entspannung bei den deutschen Kreditinstituten. Der DAX legte 0,9 Prozent zu. Mit leichten Gewinnen von 0,3 Prozent ging der DAX am Mittwoch nach einem impulslosen Tagesverlauf aus dem Handel. Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex liess den DAX am Donnerstag 0,9 Prozent verlieren. Nach der US-Notenbanksitzung legte der DAX am späten Freitagshandel zu. Am Tagesende ging der DAX 0,6 Prozent fester ins Wochenende.

    Commerzbank, Deutsche Bank und Volkswagen mit höchstem Wochengewinn

    Nachdem die italienische Unicredit keinen weiteren Eigenkapitalbedarf benötigt, gab es in der gesamten Finanzbranche ein Aufatmen. Davon wurden auch die deutschen Kreditinstitute angesteckt. Die Papiere der Commerzbank legten im Wochenverlauf 5,5 Prozent auf 6,02 Euro zu und Deutsche Bank verteuerten sich um 5,4 Prozent auf 12,59 Euro. Der Abgasskandal bei Volkswagen wird aufgearbeitet und ein Konflikt mit Zulieferern ist ebenfalls geschlichtet. Diese guten Nachrichten haben die Vorzugsaktien von Volkswagen um 3,6 Prozent auf 124,20 Euro steigen lassen.

    Deutsche Börse, Vonovia und adidas mit Wochenverlust

    Aktien der Deutschen Börse gaben um 4,8 Prozent auf 76,25 Euro nach. Der in der Fusion mit der London Stock Exchange steckende Börsenbetreiber hat noch einige offene Fragen zu bearbeiten. Die Zustimmung der Aktionäre wurde bereits erteilt. Jetzt gilt es auch die Behörden von diesem Deal zu überzeugen und Sorgen im Zusammenhang des bevorstehenden Brexits zu lösen. Vonovia und adidas gaben ohne großen Hintergrund um 1,9 Prozent auf 35,42 Euro bzw. 153,55 Euro nach.

    DAX wird weiter steigen

    Der Aufwärtstrend ist beim DAX weiter intakt. Momentan gibt es viele Gründe die für ein Investment in deutsche Aktien sprechen. Niedrige Zinsen und stabile Unternehmensergebnisse sind dabei die wichtigsten Kaufargumente für deutschen Dividendentitel. Aus diesem Grund wird es an der deutschen Börse auch weiter nach oben gehen.

  • DAX klettert 0,8 Prozent auf 10.147 Punkte – SAP, infineon und adidas führen Gewinnerliste an – Lufthansa, Deutsche Börse und Bayer geben nach

    Die Kursgewinne der Vorwoche hat der DAX auch in der vergangenen Handelswoche ausgebaut. Bei einem eher uneinheitlichen Aktienumfeld legte der Deutsche Aktienindex um 0,8 Prozent zu. Damit gewann der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften weitere 81 Punkte auf einen Wochenschlusskurs von 10.147 Punkte.

    DAX klettert 0,8 Prozent auf 10.147 Punkte

    Zu Wochenbeginn verdaute der DAX zunächst die Kursgewinne der Vorwoche. Bei einem Tagesverlust von 4 Punkten ging der DAX unverändert aus dem Handel. Gewinnmitnahmen sorgten am Dienstag für einen Tagesverlust von 0,8 Prozent. Händler sprachen von einer Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau nach starken Handelstagen. Am Mittwoch sorgten starke Unternehmenszahlen von Volkswagen und SAP für Gewinnsprünge. Mit dem DAX ging es um 1,6 Prozent nach oben. Wenig passierte dagegen an den beiden letzten Tagen der Woche. Nach der EZB-Entscheidung ging es am Donnerstag um 0,1 Prozent nach oben und am Freitag gab der DAX die 0,1 Prozent wieder ab.

    SAP, infineon und adidas führen Gewinnerliste an

    Nach einem starken Quartalsbericht zogen die Papiere des Walldorfer Softwarehersteller SAP deutlich an. Besonders die Lizenzverkäufe legten stark zu. Die Aktie geht mit einem Wochengewinn von 7,7 Prozent aus dem Handel. Der Aktie verhalf dieser Gewinn zu einem Kurssprung um 5,45 Euro auf 76,64 Euro. Ein Angebot für den infineon-Wettbewerber AMR durch Softbank sorgten zu steigenden Kursen bei infineon. Das infineon-Papier legte um 4,4 Prozent auf 14,15 Euro zu. Adidas gehören zu den besten Aktien des Jahres und haben in der vergangenen Woche weitere 4,1 Prozent zugelegt. Der Kurs stieg damit auf 137 Euro.

    Lufthansa, Deutsche Börse und Bayer geben nach

    Nachdem Lufthansa den Ausblick gesenkt hatte, kam dies an der Börse nicht gut an. Die Aktie verlor 9,6 Prozent auf 10,31 Euro. Bei der Deutschen Börse sind erstmals die zum Umtausch gehandelten Stücke im DAX notiert. Der Kurs der Deutschen Bank gab um 3 Prozent auf 73,20 Euro nach. Bayer hatte das Angebot für Monsanto weiter erhöht. Für die Bayer-Aktie ging es um 1,9 Prozent auf 92,07 Euro nach unten.

    Kursgewinne sorgen für weitere Kursgewinne

    Die positive Kursentwicklung beim DAX in den vergangenen Wochen hat den Brexit-Schrecken längst vergessen gemacht. Zwar gibt es für Großbritannien selbst und einige UK-lastige Unternehmen durchaus negative Tendenzen. Insgesamt profitiert aber die deutsche Wirtschaft. An der Börse ist die Tendenz für die Entwicklung bei den DAX-Titeln weiter nach oben gerichtet.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.631 Punkte – E.ON, ThyssenKrupp und Bayer mit Gewinnen – Volkswagen, Deutsche Börsen und Deutsche Telekom größte Verlierer

    Der Deutsche Aktienindex DAX hat in der vergangenen Woche die dritte Woche in Folge mit Verlusten beendet. Innerhalb der letzten fünf Handelstage hat sich der Kursverfall weiter beschleunigt, so dass ein Rückgang von 2,1 Prozent in den Büchern der Börsianer steht. Damit hat der DAX innerhalb einer Woche 203 Punkte an Wert verloren und ist auf 9.631 Punkte abgerutscht.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.631 Punkte

    Ängste über die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Weltwirtschaft vor einem Austritt Großbritanniens aus der EU haben zu Wochenbeginn die Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt. Der DAX startete mit einem Tagesverlust von 1,8 Prozent in die neue Woche. Aus den gleichen Gründen ging es am Dienstag weiter nach unten. Am Dienstag stand bei Handelsschluss ein Tagesverlust von 1,4 Prozent auf der Anzeigetafel. Zu einem Stillstand des Crash von fast 800 Punkten innerhalb von nur fünf Handelstagen kam es am Mittwoch. Der Leitindex machte einen kleinen Teil der Verluste wieder gut und legte immerhin 0,9 Prozent zu. Doch bereits am Donnerstag war die Angst um einen Brexit auf dem Börsenparkett mit einem Verlust von 0,6 Prozent wieder spürbar. Nachdem am Freitag die Wettbüros überraschenderweise das Risiko eines Brexit als unwahrscheinlicher einschätzen, sorgte dies an den Weltbörsen zu deutlichen Kursgewinnen. Der DAX legte immerhin um 0,8 Prozent zu.

    E.ON, ThyssenKrupp und Bayer mit Gewinnen

    Nach der schwachen Handelswoche gibt es lediglich drei Dividendentitel, die beim Kurs etwas zulegen konnten. Die Papiere von E.ON legten im Wochenverlauf mit 0,6 Prozent auf 8,49 Euro am stärksten zu. Aktien von ThyssenKrupp verteuerten sich um 0,5 Prozent auf 18,50 Euro und für den Chemiekonzern Bayer ging es immerhin um 0,1 Prozent nach oben. Trotz dieser gegen den Markt positiven Performance liegen die Wochengewinner auf Sicht von einem Jahr am hinteren Ende. Die Entwicklung der vergangenen Woche ist für die betroffenen Aktionäre daher nur ein geringer Trost.

    Volkswagen, Deutsche Börsen und Deutsche Telekom größte Verlierer

    Trotz eines insgesamt schwachen Börsenumfeldes haben die Verlierer nicht stark an Wert verloren. Größter Verlierer im DAX waren die Papiere von Volkswagen. Die vom Volkswagen-Konzern nach der Dieselaffäre vorgelegten Langfristziele überzeugten nicht. An der Börse gab die Aktie 5,4 Prozent auf 118,75 Euro nach. Aktien der Deutschen Börse geben um 3,7 Prozent auf 74,19 Euro nach. Das laufende Übernahmeangebot für die London Stock Exchange dürfte hier jedoch nicht verantwortlich sein. Und Aktien der Deutschen Telekom gaben bei einem insgesamt schwachen Aktienmarkt 3,5 Prozent auf 14,22 Euro nach.

    Aktienmarkt auf der Suche nach Orientierung

    Nach schwachen Wochen ist der Aktienmarkt inzwischen auf einem geringen Niveau angelangt, das wieder verstärkt Käufer auf das Parkett zieht. Damit sollte es eigentlich keine Gründe für weitere Kursverluste geben. Mit dem Referendum über den Austritt Großbritanniens nächste Woche werden die Karten vermutlich neu gemischt werden. Sollte der Brexit nicht zustande kommen, ist mit einer deutlichen Erholung an den Aktienmärkten zu rechnen. Sollte die Mehrheit der Briten für einen Brexit stimmen, wird die Börse erst einmal ins Ungewisse fallen und weitere Kursverluste einfahren. Deshalb sollte man in den nächsten Tagen den Handel besonders aufmerksam beobachten um entsprechend kurzfristig reagieren zu können.