Schlagwort: DAX

  • DAX Wochenrückblick: Gewinner, Verlierer & Ausblick – Stand 24.500 Punkte

    1. Marktüberblick: DAX rutscht auf 24.500 Punkte – Zinssorgen und schwache Konjunkturdaten belasten

    Die vergangene Börsenwoche stand klar im Zeichen zunehmender Unsicherheit. Sowohl in Europa als auch in den USA sorgten schwächere Konjunkturdaten für Zurückhaltung bei Anlegern. Besonders die hartnäckige Kerninflation in den USA und die Diskussion über den Zeitpunkt der nächsten Zinssenkungen belasteten die Stimmung.

    Der DAX gab im Wochenverlauf rund 1,8 % nach und schloss am Freitag bei etwa 24.500 Punkten. Hauptgründe für die Schwäche:

    • Zinsfantasie gedämpft: Die US-Notenbank signalisierte, dass sie weitere Daten abwarten will, bevor sie Lockerungen einleitet.
    • Schwache Einkaufsmanagerindizes in Europa: Vor allem der Industriesektor bleibt unter Druck.
    • Gewinnmitnahmen nach starker Vorwoche: Viele Anleger nutzten das Umfeld für Positionsbereinigungen.

    Trotz der Abgaben blieb die Volatilität moderat – ein Hinweis darauf, dass der Markt zwar nervös, aber nicht panisch agiert.

    2. Wochengewinner: Diese DAX-Aktien legten trotz schwachem Markt zu

    Auf Basis der aktuellen Daten zählen folgende Werte zu den stärksten Performern der Woche:

    1. Siemens Energy – +4,9 %

    Der Energietechnikkonzern profitierte von positiven Nachrichten aus dem Windkraftsegment. Fortschritte bei der Stabilisierung der Gamesa?Sparte und neue Serviceaufträge sorgten für frischen Optimismus.

    2. Zalando – +3,8 %

    Der Onlinehändler legte zu, nachdem mehrere Analysten ihre Kursziele anhoben. Zudem stützten robuste E?Commerce?Daten aus Europa die Aktie.

    3. Vonovia – +3,1 %

    Sinkende langfristige Renditen am Anleihemarkt spielten dem Immobilienriesen in die Karten. Anleger setzen zunehmend darauf, dass die Finanzierungskosten im Jahresverlauf weiter sinken.

    4. Deutsche Telekom – +2,7 %

    Die Telekom profitierte von stabilen Ergebnissen im US?Geschäft und einer defensiven Grundausrichtung, die in volatilen Marktphasen gefragt ist.

    3. Wochenverlierer: Diese DAX-Werte mussten deutliche Rücksetzer hinnehmen

    Die schwächsten Werte der Woche:

    1. Infineon – –6,2 %

    Der Chipkonzern litt unter schwächeren Branchenaussichten und einer vorsichtigen Prognose eines großen US?Halbleiterherstellers. Die Nachfrage im Automobilsektor bleibt verhalten.

    2. Adidas – –5,4 %

    Adidas geriet nach enttäuschenden US?Absatzzahlen unter Druck. Zudem belasteten Gewinnmitnahmen nach der starken Performance der letzten Monate.

    3. BASF – –4,9 %

    Der Chemiekonzern kämpft weiterhin mit hohen Energiekosten und einer schwachen Nachfrage aus China. Neue Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte sorgten für zusätzlichen Druck.

    4. Porsche AG – –4,6 %

    Die Sportwagenmarke litt unter einem verhaltenen Ausblick für das Luxussegment und Sorgen über rückläufige Margen.

    4. Ausblick: Diese Termine könnten den DAX in der kommenden Woche bewegen

    Die kommende Woche bringt mehrere potenzielle Marktimpulse:

    Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone

    Die neuen Verbraucherpreise könnten entscheidend dafür sein, ob die EZB im Frühjahr eine Zinssenkung in Betracht zieht. Erwartung: Leicht rückläufige Teuerung – positiv für den DAX.

    US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls)

    Der US?Arbeitsmarkt bleibt ein zentraler Faktor für die Zinspolitik der Fed. Erwartung: Leichte Abkühlung – könnte die Zinssenkungsfantasie wiederbeleben.

    Berichtssaison läuft weiter

    Mehrere DAX?Konzerne legen Zahlen vor. Überraschungen – positiv wie negativ – können den Index kurzfristig stark bewegen.

    Hauptversammlungen und Dividendensaison

    Die Dividendensaison startet langsam an. Hohe Ausschüttungen könnten den Markt stabilisieren.

    Erwartung für den DAX

    Sollten die Inflationsdaten moderat ausfallen und die US?Arbeitsmarktdaten keine neue Zinssorgen schüren, hat der DAX gute Chancen auf eine technische Erholung. Ein Rücklauf in Richtung 24.800 bis 25.000 Punkte erscheint realistisch – vorausgesetzt, die globalen Konjunkturdaten enttäuschen nicht erneut.

  • DAX-Wochenausblick: Gewinner, Verlierer und die wichtigsten Impulse für die kommende Börsenwoche

    Marktüberblick: DAX unter Druck – schwache Konjunktursignale belasten die Stimmung

    Die vergangene Handelswoche stand klar im Zeichen einer zunehmenden Verunsicherung an den internationalen Finanzmärkten. Sowohl in Europa als auch in den USA sorgten schwächere Konjunkturdaten für eine spürbare Eintrübung der Anlegerstimmung. Besonders die Hinweise auf eine nachlassende Dynamik im deutschen Privatsektor drückten auf die Kurse.

    Der DAX gab im Wochenverlauf nach und schloss am Freitag bei 24.217,50 Punkten, was einem leichten Rückgang gegenüber der Vorwoche entspricht. Die Marktteilnehmer reagierten vor allem auf die Kombination aus konjunktureller Abkühlung, vorsichtigen Aussagen der Notenbanken und einer insgesamt defensiveren Risikobereitschaft. Während die Hoffnung auf sinkende Zinsen im Jahresverlauf bestehen bleibt, dominierte kurzfristig die Sorge, dass die wirtschaftliche Schwächephase länger anhalten könnte.

    Wochengewinner im DAX: Diese Aktien konnten sich gegen den Trend durchsetzen

    Trotz des insgesamt schwächeren Marktumfelds gab es im DAX einige klare Outperformer, die sich mit deutlichen Kursaufschlägen von der breiten Masse abheben konnten. Besonders stark präsentierten sich Unternehmen, die von robusten Geschäftsmodellen, positiven Branchentrends oder überzeugenden Unternehmensmeldungen profitierten.

    Zu den stärksten Gewinnern der Woche zählen:

    Volkswagen VZ (+4,6?%) Die Aktie profitierte von einer spürbaren Erholung im Automobilsektor. Marktteilnehmer honorierten Fortschritte bei der Effizienzstrategie sowie positive Signale aus wichtigen Absatzmärkten. Zudem sorgten optimistische Analystenkommentare für zusätzlichen Rückenwind.

    Porsche AG Vz (+3,7?%) Auch Porsche konnte sich deutlich verbessern. Die Kombination aus starken Margen, stabiler Nachfrage im Premiumsegment und einem weiterhin überzeugenden Markenimage sorgte für Kaufinteresse. Anleger setzen darauf, dass Porsche trotz des herausfordernden Umfelds überdurchschnittlich profitabel bleibt.

    Porsche Automobil Holding (+3,1?%) Die Holding profitierte indirekt von der positiven Entwicklung der Porsche AG sowie von einer insgesamt verbesserten Stimmung gegenüber Beteiligungsmodellen. Die Aktie wurde zusätzlich durch eine günstige Bewertung unterstützt.

    BMW (+2,8?%) BMW überzeugte mit soliden Absatzzahlen und einer stabilen Nachfrage nach elektrifizierten Modellen. Die Aktie wurde zudem durch die Erwartung gestützt, dass der Konzern seine Profitabilität im laufenden Jahr weiter steigern kann.

    Mercedes?Benz Group (+2,6?%) Auch Mercedes zeigte Stärke. Der Fokus auf margenstarke Modelle und ein konsequentes Kostenmanagement kamen bei Investoren gut an. Die Aktie profitierte außerdem von einer robusten Nachfrage im Luxussegment.

    Wochenverlierer im DAX: Diese Aktien mussten deutliche Rücksetzer hinnehmen

    Auf der anderen Seite gab es auch Werte, die in der vergangenen Woche spürbar unter Druck standen. Besonders betroffen waren Unternehmen, die mit branchenspezifischen Herausforderungen, schwächeren Ausblicken oder negativen Nachrichten konfrontiert waren.

    Zu den größten Verlierern der Woche zählen:

    MTU Aero Engines (–1,9?%) Der Triebwerkshersteller litt unter anhaltenden Sorgen rund um Lieferketten, steigende Kosten und Unsicherheiten im Luftfahrtsektor. Zudem belasteten technische Herausforderungen bei einzelnen Modellen das Sentiment.

    Vonovia (–1,9?%) Der Immobilienkonzern geriet erneut unter Druck, da steigende Finanzierungskosten und regulatorische Unsicherheiten die Branche weiterhin belasten. Die Erwartung einer nur langsam sinkenden Inflation dämpfte zusätzlich die Hoffnung auf schnelle Entlastung.

    Deutsche Börse (–1,7?%) Die Aktie reagierte empfindlich auf rückläufige Handelsvolumina und eine allgemein schwächere Marktaktivität. Anleger befürchten, dass die Erträge aus dem Handelsgeschäft kurzfristig unter Druck geraten könnten.

    Fresenius Medical Care (–1,7?%) Der Dialysespezialist musste Kursverluste hinnehmen, nachdem Marktteilnehmer die Margenentwicklung kritisch beurteilten. Zudem belasten strukturelle Herausforderungen im US?Gesundheitsmarkt.

    Deutsche Bank (–1,6?%) Die Aktie gab nach, da die Erwartungen an das Zinsumfeld kurzfristig weniger dynamisch ausfallen. Gleichzeitig sorgten globale Bankensorgen für eine vorsichtigere Haltung gegenüber Finanzwerten.

    Ausblick auf die kommende Woche: Wichtige Termine und mögliche DAX?Impulsgeber

    Die neue Handelswoche verspricht erneut hohe Spannung, denn mehrere zentrale Wirtschaftsdaten und Ereignisse könnten die Richtung an den Märkten maßgeblich beeinflussen.

    Zu den wichtigsten Terminen zählen:

    • Inflationsdaten aus der Eurozone: Die Märkte erwarten eine leichte Abschwächung der Teuerung. Sollte sich dieser Trend bestätigen, könnte dies die Hoffnung auf eine moderatere EZB?Politik stärken.
    • US?Konjunkturdaten: Einkaufsmanagerindizes und Arbeitsmarktdaten werden entscheidend sein, um die wirtschaftliche Lage in den USA besser einschätzen zu können. Überraschungen nach unten könnten die globale Risikobereitschaft dämpfen.
    • Äußerungen von EZB? und Fed?Vertretern: Jede Andeutung einer veränderten Zinsperspektive dürfte unmittelbare Marktreaktionen auslösen.
    • Unternehmensmeldungen und Hauptversammlungen: Besonders in zyklischen Branchen könnten neue Ausblicke für Bewegung sorgen.

    Was bedeutet das für den DAX? Sollten die Inflationsdaten rückläufig ausfallen und die Notenbanken eine etwas entspanntere Tonlage anschlagen, besitzt der DAX kurzfristiges Erholungspotenzial. Bleiben die Konjunktursignale jedoch schwach oder steigen die Zinssorgen erneut, ist eher mit einer seitwärts bis leicht abwärts gerichteten Entwicklung zu rechnen.

  • DAX legt in Quartal 9,2 Prozent auf 11.526 Punkte zu – Wirecard explodiert um 21 Prozent – Infineon, Bayer und ThyssenKrupp mit höchstem Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX deutlich an Wert gewonnen. Insgesamt hat der DAX das erste Quartal des Jahres 2019 positiv abgeschlossen. Am Freitag ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.526 Punkte aus dem Handel. Damit notiert das Börsenbarometer fast 1.000 Punkte höher als zum Jahreswechsel. Der Gewinn im ersten Quartal beträgt 9,2 Prozent was einem Punkteanstieg von 967 Zählern entspricht.

    DAX legt in Quartal 9,2 Prozent auf 11.526 Punkte zu

    In der vergangenen Woche hat der DAX am Montag noch mit einem leichten Tagesverlust von 0,2 Prozent den Handel beendet. Der schwache Einkaufsmanagerindex aus der Vorwoche belastete noch den Handel. Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent drehte sich am Dienstag die Stimmung auf dem Börsenparkett. Allerdings ist die Hälfte des Gewinns dem Kursanstieg bei Wirecard zu verdanken. Die Wirecard-Aktie schoss um 26 Prozent nach oben, nachdem die Manipulationsvorwürfe nicht bestätigt wurden. Keine einheitliche Tendenz hat sich am Mittwoch abgezeichnet. Der Aktienmarkt beendete den Handel unverändert. Wenig Bewegung gab es auch am Donnerstag. Der Brexit lähmt momentan das Handelsgeschehen. Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen China und den USA sorgten am Freitag für ein positive Aktienklima. Die Börse steig um 0,9 Prozent.

    Wirecard explodiert um 21 Prozent

    Nachdem die Financial Times über Wochen Manipulationsvorwürfe in Asien bei dem Aschheimer Unternehmen in den Raum stellt sorgte das Ergebnis der Prüfung in der vergangenen Woche für Erleichterung. Der Prüfbericht deckte keine signifikanten Verstöße auf und damit sind die Vorwürfe haltlos. Die Aktie legte im Wochenverlauf um 21 Prozent auf 111,70 Euro zu. Die Kurse notieren damit noch weit unter den Höchstständen, jedoch dürfte sich die Lage damit etwas beruhigen. Trotzdem lässt die Financial Times nicht locker und hat zum Wochenschluss mit erneuten Berichten Druck auf die Aktie ausgeübt. Es bleibt daher spannend, ob das Zeitungsblatt damit dem eigenen Journalismus letztendlich nicht mehr schadet.

    Infineon, Bayer und ThyssenKrupp mit höchstem Wochenverlust

    Den höchsten Wochenverlust von 10,5 Prozent hat die Aktie von infineon eingefahren. Der Halbleiterkonzern hat die Börsianer mit einer Gewinnwarnung überrascht. Die Aktie verlor auf 17,68 Euro. Bayer hat erneut vor einem US-Gericht im Glyphosat-Streit unterlegen und wurde zu einer Schadenersatzzahlung verurteilt. Ein Produkt der Bayer-Tochter Monsanto steht im Verdacht bei dem Kläger Krebs ausgelöst zu haben. Eine zusätzliche Abstufung durch die Bank of America-Merril Lynch sorgte in Summe für einen Wochenverlust von 8,1 Prozent auf 57,60 Euro. Die schwächeren Konjunkturaussichten drücken insgesamt auf die konjunktursensiblen Dividendenpapier. Bei ThyssenKrupp geht es daher um 7,6 Prozent auf 12,24 Euro nach unten.

    DAX ist weiter in seiner Range gefangen

    Der DAX bewegt sich seit einiger Zeit in einem Korridor zwischen 10.500 und 12.000 Punkten. Um aus dieser Range auszubrechen bedarf es nachhaltiger Entwicklungen. Aktuell drohen mit den schwächeren Konjunkturaussichten und dem bevorstehenden Brexit mehr negative als positive Überraschungen. Es ist daher davon auszugehen, dass es dem DAX nicht gelingen wird diese Range zu verlassen. Für die kommenden Monate ist eine Seitwärtsbewegung des wahrscheinlichste Szenario.

  • DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte – Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn – Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX rund 3 Prozent an Wert zugelegt. Zum Handelsschluss notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.206 Punkten. Damit ist es dem DAX wieder gelungen über die Marke von 11.000 Punkte zu klettern.

    DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte

    Von Montag bis Donnerstag gab es beim DAX nur wenig Bewegung. Die Abstimmung in Großbritannien über den Brexit sorgte nur kurzfristig für Verunsicherung, verhinderte aber auch einen entspannten Börsenhandel. Kräftig nach oben ging es jedoch am Freitag. Alleine am letzten Handelstag der Woche legte der DAX um 2,6 Prozent zu. Neue Gespräche über eine mögliche Beendigung des Handelstreits zwischen China und den USA sorgten für Entspannung.

    Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 8 Prozent haben die Papiere von Covestro eingefahren. Nachdem die Aktie in den letzten Wochen zu den Verlierern zählte setzte sich die Aktie in der vergangenen Woche an die Spitze der DAX-Papiere. Die Fusionsgerüchte mit der Commerzbank sowie starke Zahlen von US-Banken sorgten bei der Deutschen Bank für einen Wochengewinn von 7.3 Prozent auf 8 Euro. Wirecard gilt als Gewinner der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Die Aktie legte um 7,2 Prozent auf 149,85 Euro zu.

    Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    Bei Beiersdorf ist das letzte Quartal überraschend schlecht ausgefallen. An der Börse sagten daraufhin die Kurse ab. Gegenüber der Vorwoche verliert die Beiersdorf-Aktie 2,4 Prozent an Wert. Das Papier ist damit der Wochenverlierer im DAX. Aktuell kostet eine Aktie von Beiersdorf 88,34 Euro. Papiere von ThyssenKrupp verlieren gegenüber der Vorwoche 1,3 Prozent auf 15,98 Euro und bei Merck geht es um 0,2 Prozent auf 90,50 Euro nach unten.

    Sprung über die 11.000er Marke hat den DAX befreit

    Der Sprung über die 11.000er Marke hat dem DAX einen deutlichen Schub gegeben. Die Erleichterung auf dem Börsenparkett ist groß, denn damit ist es dem DAX gelungen die Abwärtsbewegung zu durchbrechen. Auch die Anzeichen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft sehen wieder etwas besser aus. Wurde in den Vorwochen häufig von Rezession gesprochen, wird nun nur noch ein schwaches Wachstum erwartet. In den kommenden Wochen ist daher mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen.

  • DAX gewinnt 2 Prozent auf 10.768 Punkte – Bayer, Deutsche Bank E.on und RWE mit höchstem Wochengewinn – Linde, infineon und SAP mit höchsten Verlusten

    In der verkürzten Handelswoche ist dem DAX ein erfolgreicher Start in das Börsenjahr 2019 gelungen. Auf Wochensicht legte der Deutsche Aktienindex um rund 2 Prozent zu. Damit notiert der DAX 209 Punkte über dem Jahresendstand bei einem aktuellen Kurs von 10.768 Punkten.

    DAX gewinnt 2 Prozent auf 10.768 Punkte

    Nachdem der DAX am Mittwoch noch mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent in das neue Jahr startete ging es am zweiten Tag bereits wieder nach unten. Der Tagesverlust betrug 1,6 Prozent nachdem Apple negative Quartalszahlen veröffentlichte und damit der Handelsstreit zwischen USA und China in den Fokus trat. Vor allem der Automobilsektor litt unter diesen Vorgaben. Doch als sich am Freitag eine Entspannung um den Handelsstreit abzuzeichnen scheint und die Arbeitsmarktdaten positiv überraschten, ging es mit den Aktienkursen deutlich nach oben. Der DAX schoss am Freitag um 3,4 Prozent nach oben und hat damit ein mehr als beachtliches Tagesplus eingefahren.

    Bayer, Deutsche Bank E.on und RWE mit höchstem Wochengewinn

    Unter den DAX-Aktien legten die Papiere von Bayer mit einem Wochengewinn in Höhe von 7,2 Prozent am stärksten zu. Bayer hat sich im Streit um Schadenersatzzahlungen für mögliche Krebserkrankungen durch den Unkrautvernichter Glyphosat eine bessere Ausgangsposition verschafft. An der Börse stieg die Aktie um 4,34 Euro auf 64,90 Euro gegenüber dem Vorjahresschlusskurs. Aktien des Vorjahresverlierers Deutsche Bank legten gegen den Trend mit 6,7 Prozent auf 7,44 Euro ebenfalls deutlich zu. Und schließlich sorgten auch die Versorger für einen steigenden DAX. Bei E.on ging es um 5,2 Prozent auf 9,08 Euro nach oben und RWE kletterten um 5,1 Prozent auf 19,92 Euro.

    Linde, infineon und SAP mit höchsten Verlusten

    Die höchsten Verluste in Höhe von 2,2 Prozent wurden dagegen mit den Papieren von Linde eingefahren. Die Aktie verlor 3 Euro auf 135,55 Euro. Nach der Gewinnwarnung von Apple schnitt vor allem auch der Technologiesektor negativ ab. Infineon verloren 1,3 Prozent auf 17,14 Euro und bei SAP ging es um 0,6 Prozent auf 86,44 Euro nach unten.

    Start ins Börsenjahr 2019 wird positiv bewertet

    Mit dem Wochengewinn in Höhe von 2 Prozent wird der Start in das neue Börsenjahr positiv bewertet. Bereits im Vorfeld wurde darüber spekuliert, dass eine negative Auftaktwoche zu weiteren Kursverlusten führen könnte. Dies ist mit dem Wochengewinn durch die hohen Kursgewinne vom Freitag verhindert worden. Damit steht einem erfolgreichen Börsenjahr aus charttechnischer Sicht nichts im Wege und der DAX könnte in Richtung weiterer Jahreshochs marschieren.

  • Jahresrückblick: DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte – DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten – Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen – DAX könnte Boden gefunden haben

    Im vergangenen Jahr hat der Deutsche Aktienindex 2.359 Punkte an Wert verloren. Damit notiert der DAX 18,3 Prozent unter dem Stand von vor einem Jahr. Zahlreiche charttechnische Marken wurden auf dem Weg nach unten durchbrochen. Zum Jahresende notiert der DAX bei einem Stand von 10.559 Punkten.

    DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte

    Damit hat der DAX eine starke Serie beendet. In den vergangenen sechs Jahren hat der DAX auf Jahressicht ausschließlich Gewinne eingefahren. Der DAX hat damit das erste Mal seit sechs Jahren wieder Verluste gemacht. Damals hatte der DAX im Jahre 2011 einen Verlust von 14,7 Prozent eingefahren.

    Einen größeren Verlust als in 2018 gab es zuletzt vor genau zehn Jahren als die internationale Finanzkrise im Jahre 2008 ihren Höhepunkt hatte. Damals ging es um 40,4 Prozent nach unten. Der DAX notierte bei einem Stand von 4.810 Zählern.

    DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten

    Aber es gab nicht nur negative Entwicklungen. Zu Beginn des Jahres setzte der Aktienmarkt seinen Aufwärtstrend fort. Die Geldschwemme der Notenbanken und das niedrige Zinsniveau haben die Aktienkurse steigen lassen. Am 23. Januar notierte der DAX auf Allzeithoch bei 13.597 Punkten. Doch während der DAX noch einige Monate immer wieder zwischen 12.000 und 13.000 Punkten schwankte ging es ab September nur noch nach unten.

    Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen

    Der Handelsstreit zwischen den USA und China, aber auch zwischen Europa und den USA haben die Aktienmärkte negativ berührt. Hinzu kommt der nahende Brexit. In Italien gab es einen Haushaltsstreit um die Verschuldung des Landes und in Frankreich gestalten sich die Reformen für den Präsidenten schwieriger als gedacht. Die meisten dieser politischen Unsicherheiten konnten immer wieder nur kurzfristig die Aktienmärkte negativ beeinflussen.

    Selbst die steigenden Zinsen und die Rückkehr der Notenbanken zur Normalität sorgten für keine Verunsicherung an den Aktienmärkten. Als allerdings ab dem dritten Quartal Unternehmen verstärkt mit Gewinnwarnungen die Aktienmärkte überraschten, ging es mit den Kursen nach unten. Der Abschwung ist damit auch bei den deutschen Unternehmen angekommen. Lange wollten die Börsianer nicht wahrhaben, dass der starke Euro und die Handelsbeschränkungen negative Auswirkungen auf die Bilanzen deutscher Unternehmen haben werden.

    Lediglich sechs Aktien mit positiver Kursentwicklung – RWE bestes Papier

    Im DAX gab es lediglich sechs Aktien mit einer positiven Kursentwicklung. Das höchste Plus erzielten dabei die Papiere von RWE mit einem Jahresgewinn in Höhe von 11,5 Prozent. Allerdings bewegt sich das Papier mit 18,96 Euro weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Adidas und Deutsche Börse zählen mit einem Plus von 8,4 Prozent bzw. 9,1 Prozent ebenfalls zu den Top-Aktien. Münchener Rück legen mit 5,4 Prozent ebenfalls leicht zu während Deutsche Telekom und Merck mit einem Plus von 0,2 bzw. 0,3 Prozent so gut wie unverändert rangieren. Die Aktien von Wirecard und der Commerzbank sind in dieser Jahresbetrachtung nicht berücksichtigt, da die Papiere nicht die letzten 12 Monate dem DAX angehörten.

    Deutsche Bank, Continental und Bayer mit höchstem Jahresverlust

    Schlechte Zeiten gibt es weiterhin für den Finanzsektor. Die niedrigen Zinsmargen sowie strukturelle Probleme belasten die deutschen Geldhäuser. Die Aktien der Deutschen Bank sind mit 56 Prozent größter Verlierer im DAX. Der einstiege Highflyer notiert bei gerade einmal 6,97 Euro.

    Gewinnwarnungen und der Dieselskandal belasten die Automobilbranche. Allen voran verlieren Continental 46,4 Prozent. Bayer, HeidelbergCement und Deutsche Post geben um rund 40 Prozent nach. ThyssenKrupp sind auf nur noch 14,98 Euro eingebrochen und bei der Deutschen Lufthansa hat sich der etwas höhere Kerosinpreis negativ auf die Bilanz niedergeschlagen.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Für das kommende Jahr sehen die ersten Anzeichen nicht anders aus. Die Risiken bleiben. Allerdings gibt es den einen großen Unterschied, dass die negativen Signale an der Börse angekommen und durch fallende Kurse verarbeitet sind. Die Euphorie der vergangenen Jahre ist damit verschwunden. Auf dem Börsenparkett herrscht ein realeres Bild. Negative Ergebnisse dürften damit nicht mehr überraschen. Insofern kann es eigentlich nur noch positive Überraschungen geben. Zumal in 2019 ab dem zweiten Halbjahr in den USA der Präsidentschaftswahlkampf startet. Und mit diesem waren in der Vergangenheit immer steigende Aktienkurse verbunden.

    In diesem Sinne blicken wir optimistisch in das Aktienjahr 2019. Wir gehen davon aus, dass der DAX wieder in Richtung Allzeithoch marschiert. Für den DAX erwarten wir daher einen Jahresschlussstand in 2019 von 13.278 Punkten. Dies würde einem Plus von 25,8 Prozent entsprechen.

  • DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten – Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen – Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Minus von 1,3 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche die zweite Woche in Folge mit einem Minus beendet. Bis auf den Mittwoch verlief der Handel jeweils mit einem Tagesverlust. Nachdem der Deutsche Aktienindex im Handelsverlauf ein Zweijahrestief markierte ging er bei einem Stand von 11.193 Punkten ins Wochenende. Auch wenn der DAX bis auf 11.009 Punkte zurückkam hat die 11.000er Marke gehalten.

    DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten

    Am Montag startete der Handel mit einem Tagesverlust von 0,9 Prozent. Unsicherheiten um den Brexit und der anhaltende Haushaltsstreit in Italien haben die Aktienmärkte beunruhigt. Kursverluste in den USA vor allem bei den Technologiewerten haben auch die deutschen Aktienmärkte belastet und am Dienstag zu einem Kursrückgang von 1,6 Prozent geführt. Im Tagestief notierte der DAX bei nur noch 11.009 Punkten. Eine Erholung sorgte am Mittwoch dagegen für ein positives Bild. Der DAX stieg um 1,6 Prozent vor allem aufgrund starker Technologieaktien. Nach der Erholung kehrte am Donnerstag wieder Ruhe in den Handel ein und die Kursverluste setzten sich mit einem Rückgang um 0,9 Prozent fort. Nach weniger Bewegung gab es am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,5 Prozent.

    Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen

    Der Automobilsektor hatte eine gute Woche hinter sich. Zur Deeskalation des Zollstreits soll es ein Treffen zwischen Branchenvertretern und dem US-Präsidenten geben. Die Papiere von Volkswagen zogen daraufhin stark an und beendeten den Handel mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,9 Prozent bei einem Schlusstand von 150,98 Euro. Fallende Ölpreise sorgen für Kursphantasie bei der Deutschen Lufthansa. Die Aktie legte 3,8 Prozent auf 20,91 Euro zu. Von der Erholung der Technologieaktien profitierten infineon mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent auf 17,71 Euro.

    Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Der Covestro-Konzern hat mit einer Warnung eines fallenden Cashflows das Vertrauen der Anleger belastet, nachdem die Kennzahlen vor drei Wochen noch bestätigt wurden. An der Börse wurde die Aktie mit einem deutlichen Abschlag gehandelt. Die Aktie verlor 15,5 Prozent auf 47,62 Euro. Wirecard hatten unter der schwachen Entwicklung des Technologiesektors zu kämpfen. Hier beträgt der Wochenverlust 10,7 Prozent auf 131,95 Euro. Ohne große Meldungen ging es auch bei Fresenius um 7,6 Prozent nach unten. Die Aktie notiert nun bei einem Stand von 48,99 Euro.

    DAX könnte nach Brexit-Einigung gewinnen

    Nachdem es inzwischen eine Einigung zum Brexit-Vertrag gibt könnte dies dem DAX zu einem Gewinnsprung helfen. Lange Zeit herrschte hier Unsicherheit. Damit gibt es zumindest einen Unsicherheitsfaktor weniger. Als mögliche Reaktion könnte dies als Befreiungsschlag gesehen werden und dem DAX eine Jahresendrally bescheren.
  • DAX beendet die Woche unverändert bei 11.529 Punkten – FMC, RWE und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen – Wirecard, Continental und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Plus von 0,1 Prozent ist der DAX gegenüber der Vorwoche unverändert aus dem Handel gegangen. Zum Wochenschluss notierte der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.529 Punkten. Die Marke von 11.500 Punkten hat damit gehalten. Zumindest kurzfristig hat sich die Lage damit etwas beruhigt.

    DAX beendet die Woche unverändert bei 11.529 Punkten

    Bereits am Montag startete der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,2 Prozent in eine ruhige Handelswoche. Mit einem Minus von 0,1 Prozent ging der DAX am Dienstag ebenfalls unverändert aus dem Handel. Das Ergebnis der US-Zwischenwahlen vom Vortag hat den DAX am Mittwoch um 0,8 Prozent steigen lassen. Außerdem sorgten überraschend starke Daten zur deutschen Industrieproduktion für eine positive Stimmung. Doch bereits am Donnerstag stieg die Abgabebereitschaft wieder. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach. Trotz eines Kurseinbruchs bei ThyssenKrupp ging der DAX mit einem Verlust von 2 Punkten am Freitag ebenfalls unverändert aus dem Handel.

    FMC, RWE und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen

    In Kalifornien sorgte ein Abstimmungsergebnis für Erleichterung bei FMC. Der Antrag wurde abgelehnt und dies wirkt sich positiv auf den weiteren Betrieb von Dialysezentren von FMC aus. An der Börse ging es mit der Aktie um 6 Prozent auf 70,82 Euro nach oben. RWE legten gegen den Trend ebenfalls deutlich zu. Der Wochengewinn beträgt 5,9 Prozent auf 18,56 Euro. Als stabiler Wert gelten auch immer wieder Immobilienaktien. So standen in der vergangenen Woche die Papiere von Vonovia mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 41,96 Euro in der Gunst der Anleger.

    Wirecard, Continental und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Der DAX-Neuling Wirecard ist auch in der vergangenen Woche etwas unter die Räder gekommen. Der Wochenverlust beträgt 4,1 Prozent auf 157,40 Euro. Schwache Absatzzahlen in China haben den Automobilsektor belastet. Der Zulieferer Continental gab dabei mit einem Wochenverlust von 3,9 Prozent am stärksten nach. Auf BMW werden erhöhte Kosten im Rahmen der Hardwareumrüstungen zukommen. Der Kurs notiert 3,8 Prozent schwächer bei 73,36 Euro.

    DAX könnte zur Jahresendrally starten

    Nach Wochen fallender Kurse konnte der DAX den Negativtrend in den vergangenen Wochen stoppen. Mit einer recht passablen Entwicklung hat sich der DAX in der vergangenen Woche weiter stabilisiert. Dies könnten damit erste Anzeichen für eine Trendumkehr sein. Der Beginn einer Jahresendrally könnte damit unmittelbar bevorstehen. Zu neuen Jahreshöchstständen wird es zwar nicht reichen, aber auf dem aktuellen Niveau winken mutigen Investoren schöne Weihnachtsgewinne.

  • DAX verliert 3 Prozent auf 11.201 Punkte – Linde, Lufthansa und Conti mit guten Gewinnen – Bayer und Deutsche Bank mit zweistelligen Verlusten

    Mit einem Minus von rund 3 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche negativ beendet. Seit Monatsbeginn hat der DAX einen Kursrückgang von 8,5 Prozent eingefahren und seit Jahresbeginn beträgt der Verlust 17 Prozent. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei 11.201 Punkten nur knapp oberhalb der Jahrestiefstände.

    DAX verliert 3 Prozent auf 11.201 Punkte

    Nach einem Kursaufschwung im Laufe des Montags verlor der DAX am zum Handelsende erneut und ging mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent aus dem Handel. Die Seitwärtsbewegung der letzten Tage ging am Dienstag in eine erneute Abwärtswelle über. Der DAX brach um 2,2 Prozent ein. Der Fall des Dow Jones unter die 200 Tage Linie hat auch den deutschen Aktienmarkt verunsichert. Schwache Einkaufsmanagerindizes sorgten am Mittwoch für erneuten Kursdruck. Der Tagesverlust betrug 0,7 Prozent. Eine Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 1 Prozent setzte am Donnerstag ein. Dies war jedoch nur von geringer Dauer geprägt. Bereits am Freitag traten die Themen Brexit, Verschuldung Italien und der Handelsstreit der USA in den Vordergrund und sorgten für erneute Kursverluste. Zum Wochenschluss gab der DAX um 0,9 Prozent nach.

    Linde, Lufthansa und Conti mit guten Gewinnen

    Trotz negativem Aktienmarktumfeld legten die Dividendentitel von Linde nach der genehmigten Fusion mit Praxair deutlich zu. Die Indexgewichtung von Linde steigt sowohl im DAX wie auch im EuroStoxx50 deutlich an. Indexfonds werden Linde-Papiere kaufen und dies brachte einen Wochengewinn für Linde-Aktien in Höhe von 5,3 Prozent. Aktie der Deutschen Lufthansa legten um 5,1 Prozent auf 18,86 Euro zu. Bei Continental wurden im dritten Quartal die eigenen Ziele übertroffen. Damit scheint die Phase der Gewinnwarnungen beim Automobilzulieferer gestoppt zu sein. Die Aktie legte gegenüber der Vorwoche um 3,5 Prozent auf 136,10 Euro zu.

    Bayer und Deutsche Bank mit zweistelligen Verlusten

    Ganz anders sieht es dagegen bei den Papieren von Bayer aus. Eine Schadensersatzzahlung gegen die Bayer-Tochter Monsanto sorgte in den USA für Aufsehen. Die Zahlungen sind zwar unter den Erwartungen geblieben, allerdings ist die Unsicherheit weiterhin hoch. An der Börse rutschte das DAX-Schwergewicht Bayer um 14,7 Prozent ab und notiert bei nur noch 66,15 Euro. Deutlich nach unten ging es nach den Quartalszahlen der Deutschen Bank. Auf der Ergebnisseite wurden die Erwartungen nach unten geschraubt. An der Börse ging es daraufhin um 10,3 Prozent auf 8,52 Euro nach unten.

    DAX wird in den kommenden Wochen weiter fallen

    Die Aussichten sind für den DAX derzeit alles andere als gut. Aufgrund Brexit, US-Handelsstreit, Italien-Krise, schwacher Frühindikatoren und eines angeschlagenen Chartbildes ist in den kommenden Wochen mit weiteren Kursverlusten beim DAX zu rechnen. Der Oktober wird seinem Namen als schwacher Börsenmonat alle Ehre machen und auch im November ist mit keiner Trendumkehr zu rechnen. Ein Fall unter die Marke von 10.000 Punkten könnte deshalb in den kommenden Wochen drohen.
  • DAX verliert über 5 Prozent auf 11.524 Punkte – Bayer einzige Aktie mit Wochengewinnen, Deutsche Telekom unverändert – Wirecard, RWE, infineon und Covestro mit zweistelligen Verlusten

    Mit einem Minus von mehr als 5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche deutlich im negativen Bereich beendet. Steigende Zinsen in den USA, die Schuldenproblematik Italiens sowie der andauernde Handelsstreit zwischen China und den USA drückten die Aktienkurse unter die Marke von 12.000 Punkte. Der Deutsche Aktienindex ging bei einem Stand von 11.524 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert über 5 Prozent auf 11.524 Punkte

    Der negative Trend zeigte sich gleich zu Wochenbeginn. Am Montag ging es beim DAX um 1,4 Prozent nach unten. Damit hatte der DAX die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten nach unten durchbrochen. Am Dienstag konnte der Abwärtstrend zunächst gestoppt werden. Stützend wirkte dabei der Renditerückgang an den Anleihemärkten. Doch bereits einen Tag später setzte sich am Mittwoch die negative Entwicklung fort. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von 2,2 Prozent aus dem Handel und durchbrach dabei die aus charttechnischer Sicht wichtige Marke von 11.800 Punkten. Auch am Donnerstag kam der Aktienmarkt nicht zur Ruhe. Mit einem erneuten Kursrückgang von 1,5 Prozent weiteten sich die Verluste aus. Solide Geschäftszahlen der US-Banken konnten noch keine Trendwende herbeiführen, aber die Kursverluste zumindest für einen Tag anhalten. Mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent ging der DAX unverändert aus dem Handel.

    Bayer einzige Aktie mit Wochengewinnen, Deutsche Telekom unverändert

    Positive Nachrichten für Bayer haben den Aktienkurs der Leverkusener trotz eines äußerst schwachen Umfeldes steigen lassen. Zum einen plant Bayer nach der milliardenschweren Übernahme von Monsanto den Verkauf der Tierarzneisparte. Für die zweite positive Nachricht sorgt der Fall Glyphosat. Hier kann Bayer auf einen neuen US-Prozess hoffen und dies könnte in Summe zu deutlich geringeren Schadenersatzforderungen führen. An der Börse legte das Bayer-Papier um 2,8 Prozent auf 76,10 Euro zu. Die in unruhigen Zeiten stabilen Aktien aus dem Telekommunikationssektor haben auch in der vergangenen Woche an dieser Tradition festgehalten. So notiert die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 13,85 Euro.

    Wirecard, RWE, infineon und Covestro mit zweistelligen Verlusten

    Beim aktuellen Kurseinbruch traf es die in den vergangenen Monaten besonders gut gelaufenen Technologieaktien am stärkten. Der DAX-Neuling Wirecard gab im Wochenverlauf 16,4 Prozent auf 168,05 Euro nach, obwohl das Unternehmen den Geschäftsausblick erneut bestätigte. Nach einer Gewinnwarnung legte auch RWE den Rückwärtsgang ein. Der Kurs gab um 15,2 Prozent auf 17,52 Euro nach. Aktien von infineon und Covestro gaben jeweils um 10 Prozent nach.

    DAX könnte bis unter die 10.000er Marke fallen

    Die Meldungen sind nicht wirklich neu aber nun haben die Nachrichten zu Kursverlusten an den Aktienmärkten geführt. Dieser negative Trend könnte sich auch in den kommenden Tagen fortsetzen und den DAX weiter verlieren lassen. Ein Kursrückgang bin in den vierstelligen Bereich von unter 10.000 Punkten ist dabei denkbar bevor es zu einer deutlichen Trendumkehr kommt. Bis dahin ist lediglich mit einzelnen Gegenreaktionen zu rechnen.