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  • DAX mit 3,4 Prozent Wochengewinn und neuem Allzeithoch bei 12.391 Punkten – Deutsche Post, FMC und infineon mit starker Performance – Commerzbank, Deutsche Bank und Daimler schwächste Aktien im DAX mit Gewinnen

    Der DAX hat den Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Nachdem bereits das erste Quartal mit einem Rekordgewinn von 22 Prozent beendet wurde, ging es in der letzten osterbedingt verkürzten Handelswoche erneut deutlich nach oben. Der Wochengewinn beträgt 3,4 Prozent auf einen Schlussstand von 12.375 Punkte. Dies ist ein Kursgewinn von 407 Punkte. Ein neues Allzeithoch markierte der DAX am Freitag im Handelsverlauf bei 12.391 Punkten.

    Neues Allzeithoch bei 12.391 Punkten – DAX wieder in bester Verfassung

    Nach dem langen Osterwochenende legte der DAX gleich am Dienstag ordentlich zu und machte einen Gewinnsprung von 1,3 Prozent. Die Aussichten bleiben vor Beginn der Dividendensaison sehr gut. Deshalb griffen die Börsianer zu und kauften Aktien. Bei einem impulsschwachen Handel kam es am Mittwoch zu Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau. Der DAX gab im Tagesverlauf um 0,7 Prozent nach, bevor am Donnerstag und Freitag der DAX wieder deutlich zulegte. Am Donnerstag kletterten die Kurse der Dividendenpapiere um 1,1 Prozent und am Freitag ging es 1,7 Prozent nach oben. Ein wieder schwacher Euro beflügelt die Aktienmärkte da dadurch die Exporte der deutschen Industrie in Nicht-Euro-Länder günstiger werden. Dies sorgt für mehr Nachfrage nach deutschen Produkten. Ein Anziehen des Ölpreises sorgt genauso für eine Stabilisierung wie der Start des US-Aluminiumherstellers Alcoa in die Berichtssaison. Alcoa startet traditional mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen. Diese gelten als Gradmesser wie es um die Wirtschaftslage bestellt ist.

    Deutsche Post, FMC und infineon mit starker Performance

    Aktuell sorgen auch Übernahmen für Bewegung bei den Aktienkursen. In der vergangenen Woche überraschte das Übernahmeangebot von FedEx für die niederländische TNT die Märkte. Daraufhin ging es mit Aktien aus dem Logistikbereich nach oben. Davon profitierte aus dem DAX die Aktie der Deutschen Post. Die Aktie Gelb legte 6,8 Prozent zu und ging bei einem Stand von 31,08 Euro aus dem Handel. Größere Übernahmen laufen aktuell auch im Rohstoffbereich durch Shell sowie im Pharma-Beriech in den USA. Kursgewinne von 5,5 Prozent verbuchten die Papiere von Fresenius Medical Care und infineon.

    Commerzbank, Deutsche Bank und Daimler schwächste Aktien im DAX mit Gewinnen

    Keine wirklichen Verlierer gab es in der vergangenen Woche, da alle DAX-Aktien den Handel mit einem Gewinn beendeten. Den schwächsten Zuwachs erzielten die Papiere der Commerzbank mit einem Kursgewinn von 0,6 Prozent auf 13,20 Euro. Auch die Papiere des Wettbewerbers Deutsche Bank liegen mit einem Wochengewinn von 1 Prozent auf 33,09 Euro am unteren Ende der DAX-Aktien. Aktien von Daimler beendeten den Handel mit einem Kursplus von 1,1 Prozent auf 88,65 Euro.

    Wie geht es beim DAX auf dem hohen Niveau weiter?

    Nach den starken Kursgewinnen notiert der DAX auf Allzeithöchstständen. Ein schwacher Euro, die Geldpolitik der Notenbanken, historisch niedrige Zinsen und gute Unternehmensdaten sind die aktuellen Treiber für Kursgewinne. Da all diese Faktoren weiterhin den Aktienmarkt beflügeln, stehen die Zeichen auf steigende Kurse. Ob es nach dem starken Anstieg der letzten Woche auch in der kommenden Woche gleich so weiter geht oder ob die Kurse erst mal etwas konsolidieren, ist dabei zweitrangig. Wichtig ist der mittelfristige Trend und der zeigt weiter nach oben. Zwar sind die Aktien etwas teurer geworden. Insgesamt gelten deutsche Aktien aber noch nicht als überteuert, so dass auch auf dem aktuellen Kursniveau mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen ist.

  • Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX verliert 171 Punkte bzw. 1,4 Prozent – adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom legen zu – Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Nach zehn Wochen mit Kursgewinnen in Folge ist die Serie nun beendet. In der vergangenen Handelswoche gab es beim DAX einen Wochenverlust in Höhe von 1,4 Prozent. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 171 Punkte tiefer bei einem Stand von 11.868 Punkten. Zu Ende ging damit eine der längsten Phasen nahezu unendlicher Kursgewinne während welcher der DAX die 10.000er, 11.000er und 12.000er Marke in einem Schwung überwand. Somit ist die leichte Konsolidierung eine mehr als gesunde Entwicklung.

    Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX mit erstem Wochenverlust seit zehn Wochen

    Ein deutliches Minus von 1,2 Prozent fuhr der DAX gleich zu Wochenbeginn ein. Die europäische  Gemeinschaftswährung legte auf 1,09 US-Dollar zu. Da ein starker Dollar in den vergangenen Wochen mit ein Grund für den rasanten Kursanstieg war, sorgte diese Entwicklung für fallende Kurse – vor allem bei den exportorientierten Werten aus dem Automobilsektor. Gute Konjunkturdaten brachten am Dienstag den DAX wieder nach oben. Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften legte um 0,9 Prozent zu. Ein guter Einkaufsmanager-Index beflügelte den Aktienmarkt und auch der Euro kam danach wieder zurück. Lediglich der Absturz eines Germanwings-Flugzeuges brachte den Aktienkurs der Muttergesellschaft Lufthansa unter Druck. Eine schwache Wall Street mit stärkeren Verlusten im Technologiebereich sorgten auch beim DAX für fallende Kurse. Am Mittwoch gab er um 1,2 Prozent nach. Die Konsolidierungsphase setzte sich am Donnerstag mit einem leichten Kursverlust von 0,2 Prozent fort. Ein Anstieg des Ölpreises nach Luftschlägen Saudi Arabiens in Jemen zeigen die Instabilität dieser Region. Am Freitag ging der DAX nach starken Schwankungen im Tagesverlauf mit einem Plus von 0,2 Prozent ins Wochenende.

    adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom sind einzige Wochengewinner

    Die vergangene Handelswoche beendeten nur vier Aktien mit einem Wochengewinn. Das höchste Plus von 3,8 Prozent erzielten die Papiere von adidas. Der Sportartikelhersteller präsentierte Analysten und Investoren eine neue Strategie, die zu einem jährlichen Anstieg des Konzerngewinns von 15 Prozent führen soll. Diese Nachricht liess den Kurs der adidas-Aktie auf 72,97 Euro steigen. Aktien der Commerzbank legten gegen den Trend 1,7 Prozent zu. Die Aktie notiert bei 12,81 Euro und hat damit einen langfristigen Abwärtstrend verlassen. Börsianer werten dies als klares Kaufsignal und sehen deutlich höhere Kurse kommen. Aktien von Lanxess erholten sich ebenfalls wieder etwas und legten 1,5 Prozent auf 49,51 Euro zu. Damit zählt der Spezialchemiehersteller auch weiterhin noch zu einer der wenigen Aktien mit Verlusten im laufenden Jahr. Letzte Aktie mit einem leichten Kursgewinn von 0,2 Prozent sind die Papiere der Deutsche Telekom.

    Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Die Spitze der Wochenverlierer wird von der Aktie der Deutschen Lufthansa mit einem Wochenverlust von 6,6 Prozent auf 13,05 Euro angeführt. Nach dem Absturz des Germanwings-Airbus über Südfrankreich hat der Lufthansa-Kozern eine schwarze Woche hinter sich. Ein Flugzeugabsturz führt bei Fluggesellschaften zwangsläufig zunächst zu höheren Ausgaben um dieses Ereignis abzuwickeln und mittel bis langfristig zeigt sich der Reputationsschaden. Unter den Kursgewinnen beim Euro litten vor allem zyklische Aktien mit einem hohen Exportanteil. Dies trifft vor allem Unternehmen aus dem Automobil- und Chemiesektor. Somit schließen sich die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 4,5 Prozent auf 215,95 Euro, Bayer mit einem Wochenminus von 3,3 Prozent auf 139,15 Euro und Daimler mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent auf 88,47 Euro dem Kreis der Wochenverlierer an.

    Wie weit geht die Konsolidierung und wann steigt der DAX wieder?

    Viele Skeptiker haben ein Ende der DAX-Hausse erwartet und vorhergesagt. Jetzt sehen sich diese Skeptiker bestätigt. Doch die Konsolidierung wurde schon bei DAX-Ständen von 10.000 Punkten erwartet. Unter diesem Gesichtspunkt liegt der DAX immer noch rund 2.000 Punkte im Plus. Somit ist die aktuelle Konsolidierung nicht wirklich eine Konsolidierung. Vielmehr ist der leichte Kursrückgang lediglich als Verschnaufpause zu werten. Und diese Entwicklung ist mehr als gesund, nachdem der DAX eine der längsten Hausse-Phase hinter sich hat.

    Kursrückschläge für Kauf-Orders nutzen

    Langfristig betrachtet ist der Aufwärtstrend weiter intakt und aus US-Dollar-Sicht notiert der DAX leicht unter dem Hoch aus dem Vorjahr. Aus dieser Perspektive betrachtet werden Kaufsignale geliefert. Und die Empfehlung kann daher nur lauten: Kaufen. Aktien rentieren über Anleihen und bieten gleichzeitig die Chance auf weitere Kursgewinne. Über kurz oder lang wird es daher wieder nach oben gehen. Clevere Anleger nutzen Konsolidierungsphasen für gezielte Aktieninvestments.

  • DAX knackt die 11.600er Marke und legt die achte Woche in Folge zu – 1,3 Prozent Wochengewinn bei 11.551 Punkten – Merck, Daimler und infineon an der DAX-Spitze – Versorger geben Gewinne der Vorwoche wieder ab

    Auch in der vergangenen Woche gelang es dem DAX die Rekordserie fortzuführen. Im Wochenverlauf legte der Blue Chips Index um 1,3 Prozent zu und ging bei einem Stand von 11.551 Punkten aus dem Handel. Am Freitag kletterte das Börsenbarometer im Tagesverlauf sogar über die Marke von 11.600 Punkte und erreichte damit ein neues Allzeithoch. In den vergangenen zwölf Handelstagen beendete der DAX an zehn Tagen den Handel mit Tagesgewinnen. Mit der vergangenen Woche hat der DAX bereits die achte Woche in Folge mit einem Wochengewinn beendet.

    DAX knackt die 11.600er Marke und legte die achte Woche in Folge zu

    Am Montag starte der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent zunächst unentschlossen in die neue Handelswoche. Nach einem Verlaufsrekord am Dienstag bei 11.465 Punkten setzten Gewinnmitnahmen ein und der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 1,1 Prozent. Dann war die Konsolidierung aber auch schon wieder beendet. An den folgenden Tagen legte der Deutsche Aktienmarkt wieder zu. Am Mittwoch und Donnerstag ging es jeweils um 1 Prozent nach oben und am Freitag legte der DAX um 0,4 Prozent zu.

    Derzeit gibt es vielfache Gründe für den jüngsten Kursanstieg. So läuft die Wirtschaft in Deutschland richtig rund und auch in Europa wird es besser. Die EZB gab am Donnerstag Eckdaten zum Anleihekaufprogramm bekannt, das ab nächster Woche startet. Damit wird die EZB Anleihen aufkaufen und so die Renditen weiter nach unten drücken die auch jetzt schon kaum Ertrag bringen. Das Anleihekaufprogamm schickte den Euro auf den tiefsten Stand der Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar seit elf Jahren. Ein schwacher Euro beflügelt die Exportindustrie weiter.

    Merck, Daimler und infineon an der DAX-Spitze

    An die Spitze der Wochengewinner setzten sich die Papiere von Merck. Die Aktie der Darmstädter legte um 6,7 Prozent zu und beendete den Handel bei einem Stand von 98,36 Euro. Eine Analyse bescheinigte der Merck-Aktie eine Unterbewertung von 20 Prozent gegenüber anderen Titeln der Branche. Auch das Zahlenwerk passt derzeit bei Merck. Das Unternehmen erfüllte mit den Quartalszahlen die Erwartungen und rechnet für 2015 mit einem stabilen bis leicht steigenden operativen Gewinn. Die Automobilaktien gelten als Profiteure der aktuellen Situation. Richtig rund läuft es derzeit bei Daimler und so überrascht es nicht, dass die Aktie mit einem Kursgewinn von 3,9 Prozent zu den Kursgewinnern zählt. Daimler-Papiere kosten aktuell 89,92 Euro. Infineon beliefert auch die Automobilindustrie und profitiert von dieser Entwicklung. Die Papiere des Speicherchipherstellers legten ebenfalls 3,9 Prozent auf 10,74 Euro zu.

    Versorger geben Gewinne der Vorwoche wieder ab

    Die Dividendenpapiere der Versorger haben sich nach den Kursgewinnen der Vorwoche wegen der Emissionszertifikate wieder dem Trend der Vorwochen angeschlossen und an Wert verloren. Aktien von E.on gaben um 3,1 Prozent auf 14 Euro nach und RWE verbilligten sich um 2,6 Prozent auf 24,30 Euro. Ohne neue Nachrichten ging es mit den Commerzbank-Aktien nach unten. Die Aktie verlor 1,6 Prozent auf 11,86 Euro. Möglicherweise sorgen sich Anleger bereits um einen unglücklichen Ausgang Europas im Schuldenstreit mit Griechenland.

    Die 12.000er Marke rückt immer näher und ist nur noch eine Frage der Zeit

    Momentan gibt es viele Argumente, die für einen steigenden DAX sprechen: eine brummende Wirtschaft, niedrige Zinsen, fehlende Anlagealternativen und jede Menge Geld, das angelegt werden muss. Der Anlagenotstand ist derzeit groß und so werden in den kommenden Wochen institutionelle Investoren weiterhin am Aktienmarkt zugreifen und deutsche Aktien kaufen. Auch wenn die aktuellen Kurse für Käufe sehr hoch erscheinen, könnten die Aktien weiter steigen und die aktuellen Kurse in ein paar Wochen schon als gute Kaufgelegenheit aussehen lassen. Die 12.000er Marke rückt damit immer näher und ist schon jetzt greifbar. Dass die Hausse nicht ewig geht, sollte dabei berücksichtigt werden. Aus aktueller Sicht wird der Aktienmarkt in nächster Zeit jedoch weiter zulegen bevor es zum Börsenkater kommt.

  • DAX legt im Wochenverlauf nach sehr volatilem Handel 0,7 Prozent zu – Wochengewinn geht auf Konto eines Super-Freitags mit 3,1 Prozent Tagesgewinn – Continental, Lufthansa und VW gewinnen – Deutsche Bank, RWE und Henkel verlieren

    Der Deutsche Aktienindex DAX ging auf Wochensicht betrachtet mit einem leichten Wochengewinn von 0,7 Prozent aus dem Handel und beendete damit bei einem Stand von 8.850 Punkten am Freitag den Handel. Aus dieser Sicht nichts Besonderes – betrachtet man allerdings die einzelnen Handelstage etwas genauer, sieht man die enormen Schwankungen, mit denen der Markt aktuell zu kämpfen hat. Und ohne den Gewinn von 3,1 Prozent am letzten Tag der Woche, dem Super-Freitag, hätte der DAX einen deutlichen Wochenverlust eingefahren.

    Zu Wochenbeginn ging es am Montag beim DAX zunächst in den Keller. Neue Jahrestiefstände wurden markiert. Doch dann sorgten Schnäppchenjäger für Kursgewinne. Am Tagesende beendete der DAX den Handel mit einem Gewinn von 0,3 Prozent. Am Dienstag sorgte ein schwacher ZEW-Frühindikator für ein Absacken – zeitweise notierte das Deutsche Aktienbarometer 1,3 Prozent im Minus. Durch die Unterstützung einer robusten Wall Street beendete der DAX jedoch den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,2 Prozent. Schwache Konjunkturdaten aus den USA trübten das Bild jedoch am Mittwoch und von der Wall Street gab es keine Unterstützung. Der DAX beendete daraufhin den Handel mit deutlichen Kursverlusten von 2,9 Prozent. An diesem Tag gingen alle Aktien aus dem DAX mit Tagesverlusten aus dem Handel. Am Donnerstag setzte der DAX die Talfahrt zunächst fort. Sorgen um die Wirtschaft in der Eurozone führten zu panikartigen Verkäufen. Zeitweise notierte der DAX deutlich unter 8.400 Punkten und damit auf dem tiefsten Niveau seit einem Jahr. Am Nachmittag sorgten jedoch Aussagen der US-Notenbank über eine mögliche Fortsetzung der Liquiditätsversorgung für Erleichterung auf dem Parkett. Am Tagesende beendet der DAX den Handel noch mit einem Gewinn von 0,1 Prozent. Am Freitag kam es dann zu einer kompletten Gegenbewegung. Der DAX legte 3,1 Prozent zu und beendete damit den Handel mit einem außerordentlich hohen Kursgewinn. An diesem Tag beendeten alle DAX-30-Aktien den Tag mit Handelsgewinnen.

    Unter den DAX-Aktien legten vor allem die konjunktursensiblen Aktien besonders deutlich zu. An der Spitze der Gewinner sind Papiere aus dem Automobilsektor zu finden. Ein weiter fallender Ölpreis sorgte hier für eine besonders gute Stimmung unter den Börsianern. Die Dividendenpapiere von Continental legten in diesem Marktumfeld mit 9,1 Prozent Wochengewinn besonders deutlich zu. Die Continental-Aktien gingen bei einem Stand von 151,65 Euro aus dem Handel. Auch die Papiere der Deutschen Lufthansa profitieren von den günstigen Ölpreisen. Die Aktie haussierten um 7,2 Prozent auf 11,66 Euro. Deutliche Kursgewinne von jeweils 6 Prozent verzeichneten auch die Automobilhersteller. Aktien von Volkswagen legten 9,05 Euro auf 160 Euro zu und Daimler verteuerten sich um 5,96 Euro auf 59,35 Euro.

    Weniger gut entwickelten sich dagegen die Papiere der konservativen Branchen. Auch die Aktien aus dem Finanzsektor konnten sich nicht der guten Marktentwicklung anschließen. Aktien der Deutschen Bank bilden mit einem Wochenverlust von 4,8 Prozent das Schlusslicht beim DAX. Ebenfalls deutlich nach unten ging es bei RWE. Der Kurs verlor 4,7 Prozent auf 26,46 Euro. Aktien von Henkel gaben um 2,7 Prozent auf 74,99 Euro nach.

    Nachdem in der vergangenen Woche die Kurse stark zwischen Kursverlusten und Kursgewinnen schwankten, stehen mit der aktuellen Berichtssaison die Unternehmen auch in den kommenden Wochen im Vordergrund. Letzte Woche reagierte der Markt stark auf Meldungen zur schwachen Konjunktur in Europa. Sollte sich dies im Zahlenwerk der Unternehmen in den nächsten Wochen widerspiegeln, stellt sich die Frage, ob die Unternehmensergebnisse am Ende besser oder schlechter als erwartet ausfallen. Darüber hinaus sorgen zahlreiche Konflikte wie z.B. der Kampf gegen den IS für Verunsicherung. Auch die weitere Ausbreitung von Ebola könnte die Weltwirtschaft nachhaltig schwächen. Aus diesen Gründen dürften die kommenden Wochen richtungsweisend für die weitere Kursentwicklung beim DAX sein. Sollte es keine neuen negativen Überraschungen geben, ist von starken Kursgewinnen in den nächsten Wochen auszugehen.

  • DAX mit 1 Prozent Wochenverlust – Lanxess, Fresenius und Merck mit Gewinnen – Verluste bei FMC, HeidelberCement und Daimler

    Mit einem Wochenverlust von 1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. So gab es an den einzelnen Handelstagen nur wenig Bewegung, auf Wochensicht summierte sich jedoch der Verlust auf 96 Punkte. Der DAX ging zum Handelsschluss bei 9.651 Punkten aus dem Handel. Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag gerade einmal 0,1 Prozent zu. Danach ging es abwärts. Am Dienstag betrug der Tagesverlust 0,5 Prozent, 0,1 Prozent Verlust standen jeweils am Mittwoch und Donnerstag auf der Kurstafel und am Freitag verloren die Aktien 0,4 Prozent an Wert. Für fallende Kurse sorgte zum Einen weiterhin der Ukraine-Konflikt mit den Spannungen in der Welt und Sanktionen gegen Rußland, aber auch die gute Konjunkturentwicklung in den USA mit zukünftig steigenden Zinsen belastet die Aktienmärkte.

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere von Lanxess mit 1,8 Prozent im Wochenverlauf am stärksten zu. Der Chemie-Spezialist notiert damit 83 Cent je Aktie höher bei einem Kurs von 47,91 Euro. Aktien von Fresenius liegen im Wochenvergleich mit einem Gewinn von 1,5 Prozent genauso an der Spitze der DAX-Aktien wie die Merck-Papiere mit einem Wochengewinn von 1,1 Prozent. Alle restlichen DAX-Aktien legten weniger als 1 Prozent zu oder notieren sogar im Minus.

    Den höchsten Wochenverlust haben die Aktien von Fresenius Medical Care zu verzeichnen. Die Aktie verlor 7,6 Prozent auf 54,46 Euro. Heidelbergcement gaben um 4 Prozent auf 56,58 Euro nach und Daimler verbilligten sich um 3,4 Prozent auf 62,95 Euro. Die vergangene Woche war für Automobilwerte insgesamt keine gute Woche, da auch BMW und VW nur unwesentlich besser als Daimler abschnitten. Im Konsumgüterbereich sorgte L’Oreal für negative Nachrichten. Dies belastete die heimische Beiersdorf-Aktie. Und während E.on von Analysten positiv bewertet wurden, ging es mit RWE im gleichen Zuge nach unten.

    Mit Spannung wird am Wochenende der Ausgang des Unabhängigkeitsreferendums in Schottland erwartet. Ein Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich könnte kurzfristig auch die Aktienmärkte negativ belasten. Einen weitaus höheren Kurseinfluss dürfte jedoch die konjunkturelle Entwicklung sowie die Zinsentwicklung in Europa haben. Selbst ein Zinsanstieg in den USA könnte für deutsche Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn dadurch der Euro schwächer wird und sich als Folge daraus verbesserte Exportmöglichkeiten ergeben. Insofern stellt sich die aktuelle Lage für den DAX gar nicht so schlecht dar und deshalb könnte das aktuelle Marktniveau eher als Verschnaufpause für weitere Kursgewinne und nicht als Ende des aktuellen Aufwärtstrends interpretiert werden.