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  • DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in ChinaIn der vergangenen Woche schaffte der DAX bei starken Schwankungen auf Wochensicht einen Gewinn von 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte. Damit kletterte der DAX um 257 Punkte nach oben. Nachdem der DAX zwischenzeitlich unter die 11.000er Marke gerutscht war und so tief wie zuletzt im Februar notiert hatte, ging es zum Wochenbeginn deutlich nach oben.

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte

    Nach dem Referendum in Griechenland ging es beim DAX deutlich nach unten. Der Tagesverlust betrug 2,5 Prozent am Tag nach der Ablehnung der Sparbedingungen durch die griechische Bevölkerung. Angesichts dieses Ergebnisses erscheint der Kursverlust beim DAX moderat. Allerdings zeichnet sich eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland immer weniger ab. Deshalb setzte der DAX auch am Dienstag die Talfahrt mit einem Verlust von 2 Prozent fort. Neben dem nahenden Grexit sorgt vor allem der starke Kursverlust in China für Verunsicherung. Nach den Tiefständen vom Dienstag trauten sich am Mittwoch erstmals wieder Schnäppchenjäger auf das Parkett und verhalfen dem Deutschen Aktienindex zu einem Gewinn von 0,7 Prozent. Positive Nachrichten von der Konjunkturseite sowie eine Erholung an den chinesischen Aktienmärkten sorgten am Donnerstag zu einem starken Kursgewinn von 2,3 Prozent. Am Freitag wurde von Griechenland eine Reformliste vorgelegt, die weitestgehend die Forderungen der Geldgeber erfüllen soll. An der Börse wurde diese Meldung und damit ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone mit einem Tagesgewinn im DAX von 2,9 Prozent gefeiert.

    Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen

    Bei der Deutschen Post kam es nach wochenlangen Streiks zu einer Einigung mit der Gewerkschaft verdi. Damit ist der Arbeitskampf beendet und das Unternehmen kann sich wieder mit dem Tagesgeschäft der Postzustellung widmen. An der Börse wurde das Streikende mit einem kräftigen Aufschlag gefeiert. Im Wochenverlauf legte die Aktie der Deutschen Post um 2,03 Prozent zu und ging 7,8 Prozent höher bei einem Stand von 28,16 Euro ins Wochenende. Ein kräftiger Kundenzuwachs bei der US-Mobilfunktochter sorgt für kräftige Kursgewinne bei der Deutschen Telekom. Die Aktie legte um 6,4 Prozent auf 16,37 Euro zu. Auch der Kurs der Deutschen Lufthansa liegt mit einem Wochengewinn von 5,8 Prozent auf 12,27 Euro ganz vorne unter den Wochengewinnern.

    Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China – BMW, VW und Lanxess sind die Wochenverlierer

    Der starke Kursverlust an den chinesischen Börsen schürt die Angst, dass damit ein Konjunktureinbruch folgen könnte. Vor allem Luxusgüter wie Autos könnten nach den starken Kursverlusten in China weniger gefragt sein. Die deutschen Premiumautomobilhersteller setzen derzeit stark auf China und liegen aufgrund dieser Befürchtungen am Ende der Kursentwicklung alles DAX-Aktien. Selbst bei einer starken Performance des DAX gaben die Papiere von BMW und VW um 3,7 bzw. 3,2 Prozent nach. Auch Lanxess gehören zu den schwächsten DAX-Aktien mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 52,96 Euro.

    Entscheidung um Griechenland wird die Kurse bewegen

    Nach der Wendung um eine Lösung der Schuldenkrise Griechenlands in letzter Minute wird es auch in den kommenden Tagen einige wichtige Entscheidungen geben. Ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist mit der Vorlage der griechischen Sparliste wieder größer geworden. Nach den starken Kursgewinnen vom Freitag vergangener Woche geht der Aktienmarkt bereits von einer Einigung in letzter Minute aus. Sollte dies zutreffen, wird es in den kommenden Tagen zu weiteren Kursgewinnen im DAX kommen. Sollte dagegen ein Grexit wieder wahrscheinlicher werden, dürfte dies erneut zu einer Verunsicherung an den Börsen führen und dem DAX erneut herbe Verluste bescheren.

  • DAX mit hohen Schwankungen – Wochengverlust von 2,2 Prozent auf 11.447 Punkte – Lufthansa, ThyssenKrupp und Commerzbank sind die DAX-Wochengewinner – K+S, VW und BMW deutlich im Minus

    Auch in der vergangenen Woche setzte sich die Berg- und Talfahrt beim DAX fort. Die Volatilität bewegt sich damit auf einem hohen Niveau. Viel genützt hat es am Ende dennoch nicht. Der Deutsche Blue Chips Index gab um 2,2 Prozent nach und ging bei einem Stand von 11.447 Punkten ins Wochenende. Damit hat der DAX im Wochenverlauf 263 Punkte abgegeben.

    DAX mit hohen Schwankungen – Wochengverlust von 2,2 Prozent auf 11.447 Punkte

    Zu Wochenbeginn zeigte sich der DAX wenig beeindruckt und kaum verändert mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent am Montag. Das Griechenland-Thema bestimmte das Treffen der Eurogruppe. An der Börse half diese Unsicherheit die leicht schwächelnde Tagesperformance zu begründen. Steigende Zinsen und eine starker Euro haben am Dienstag die Stimmung am Aktienmakrt gedrückt. Der Aktienindex ging mit einem Tagesverlust von 1,7 Prozent aus dem Handel. Am Mittwoch setzte sich die Talfahrt des DAX fort. Ein starker Euro begünstigte die DAX-Talfahrt mit einem Tagesverlust von 1,1 Prozent fort. Als es am Donnerstag zu einer Entspannung an den Rentenmärkten kam zog auch der Aktienmarkt an und der DAX ging mit einem Tagesgewinn von 1,8 Prozent aus dem Handel. Schwache Konkunkturdaten aus den USA liesen den DAX am Freitag erneut einbrechen. Bis zum Handelsenede verlor der DAX 1 Prozent an Wert.

    Lufthansa, ThyssenKrupp und Commerzbank sind die DAX-Wochengewinner

    Eine Schlichtung im Tarifkonflikt mit den Piloten der Deutschen Lufthansa hat zu einem Kurssprung bei der Aktie geführt. Trotz eines schwachen Wochenverlaufs legte die Aktie der Lufthansa gegen den Trend stark zu und gewann 4,2 Prozent an Wert. Damit notiert die Lufthansa-Aktie aktuell bei 13,78 Euro. Nach oben ging es auch mit den Stahlaktien, nachdem die Ankündigung der EU Strafzölle für Stahlimporte aus China in Aussicht stellte. Den asiatischen Herstellern wird vorgeworfen mit Dumpingpreisen Produkte auf den Markt zu werfen. Nach dieser Ankündigung legten die Papiere des deutschen Stahlherstller ThyssenKrupp deutlich zu. Die Aktie ging mit einem Wochengewinn von 4,1 Prozent auf 25,85 Euro aus dem Handel. Aktien der Commerzbank profitierten ebenfalls von der aktuellen Lage und legten um 1,8 Prozent auf 12,54 Euro zu.

    K+S, VW und BMW deutlich im Minus

    Die Liste der Wochenverlierer wird von den K+S-Papieren angeführt. Die Aktie des Düngemittelherstellers gab nach Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich nach. Einmalzahlungen liegen deutlich über den Erwartungen. Die K+S-Papiere verloren im Wochenverlauf 2,7 Prozent auf 28,73 Euro. Die Kursverluste beim Euro führten vor allem zu Kursverlusten bei den Exportwerten. Dies belastet den Automobilsektor besonders stark. Aktien von Volkswagen gaben um 7 Prozent auf 215,70 Euro nach und BMW verloren 6,9 Prozent auf 102 Euro.

    Wie geht es am Anleihenmarkt weiter

    In den beiden vergangenen Wochen sorgten die Kurskaprioilen am Anleihemarkt auch für stark schwankende Aktienkurse. Eine Abschwächung der US-Konjunktur könnte dafür sorgen, dass die US-Notenbank die Zinsschraube nicht so schnell anzieht, wie dies am Börsenparkett erwartet wurde. Möglicherweise könnten die Zinsen in den USA damit länger auf einem niedrigen Zinsniveau verharren als zunächst erwartet. Dies würde den Euro weiter schwächen und sich damit vor allem auf die Exportwerte negativ auswirken.

    Insgesamt sehen wir die Deutschen Aktien weiterhin moderat bewertet und erwarten damit mittelfristig weitere Kursgewinne. Schwache Handelstage eigenen sich daher optimal für den Ausbau von Aktienengagements.

  • DAX legt zehnte Woche in Folge zu – Sprung über 12.000er Marke nach 1,2 Prozent Wochengewinn – Deutsche Bank, Lufthansa und E.on sind Wochengewinner im DAX – BMW, Siemens und Lanxess mit höchsten Verlusten

    Auch die zehnte Woche in Folge gelang dem DAX ein Wochengewinn. Und der Sprung über die 12.000er Marke ist dem Deutschen Aktienindex nach einem Punktegewinn von 138 ebenfalls gelungen. Damit legte der DAX im Wochenverlauf 1,2 Prozent zu. Am Freitag ging der Aktienmarkt bei einem Stand von 12.039 Punkten ins Wochenende.

    Zehnte Woche in Folge mit einem Wochengewinn – DAX notiert wieder über 12.000 Punkte

    Zu Wochenbeginn kannte der DAX kein Halten mehr. Der deutsche Aktienmarkt legte 2,2 Prozent zu und ist auf ein neues Rekordhoch von 12.168 Punkte geklettert. Die EZB startete am Montag das Anleihekaufprogramm und hat damit die Aktienkurse getrieben. Ein schwacher Euro als Folge dieser Maßnahme hat die Aktienmärkte zusätzlich beflügelt. Da das Volumen der EZB über den Erwartungen lag, ging es mit den Aktienkursen entsprechend deutlich nach oben. Am Dienstag gab es nach langer Zeit mal wieder einen größeren Tagesverlust. Der DAX verlor aufgrund von Gewinnmitnahmen 1,5 Prozent und notierte damit unter der 12.000er Marke. Nach der Rekordjagd vom Montag war dieser Tagesverlust jedoch zu verkraften. Auch am Mittwoch ging der DAX etwas leichter aus dem Handel und verlor 0,5 Prozent an Wert. Anlass für den erneuten Kursrückgang war die Unsicherheit über die zukünftige Zinspolitik der US-Notenbank. Am Donnerstag erholte sich der Euro etwas und belastete damit den DAX. Der Aktienindex schaltete erneut den Rückwärtsgang ein und verlor nochmal 0,2 Prozent an Wert. Der große Verfallstag von Futures und Optionen sorgte am Freitag für ein Kursfeuerwerk. Der DAX kehrte wieder in die Gewinnspur zurück und kletterte über die 12.000er Marke. Am Ende des Tages bleibt ein Kursplus von 1,2 Prozent.

    Deutsche Bank, Lufthansa und E.on sind Wochengewinner im DAX

    Mit einem Wochengewinn von 8,8 Prozent legte die Aktie der Deutschen Bank am stärksten zu. Die Papiere der Banken konnten von der aktuellen Kursentwicklung nur wenig profitieren. Jetzt entdeckten Anleger den Bankensektor und trauen den Papieren ein Nachholpotential zu. Der Kurs der Deutschen Bank Aktie stieg um 2,55 Euro auf 31,65 Euro. Ein weiter fallender Ölpreis bereitete der Deutschen Lufthansa Kursgewinne. Die Aktie der Fluggesellschaft legte trotz Pilotenstreik 7,1 Prozent zu. Damit kostet ein Anteilsschein 93 Cent mehr. Die Aktie ging bei einem Stand von 13,97 Euro aus dem Handel. Auch die Versorger konnten wieder zulegen. Papiere von E.on gehören mit einem Wochengewinn von 5,3 Prozent ebenfalls zu den stärksten Aktien.

    BMW, Siemens und Lanxess mit höchsten Verlusten

    Mit dem Ausblick für das laufende Geschäftsjahr konnte BMW die Analysten nicht überzeugen. Während die Analysten eine Rendite von 9,9 Prozent erwarteten, veröffentliche das Unternehmen eine Renditeprognose zwischen 8 und 10 Prozent. Da dieser Ausblick keine positive Überraschung beinhaltete, geriet die Aktie unter Druck. Im Wochenverlauf gab die Aktie um 2,7 Prozent auf 116,75 Euro nach. Auch Siemens gelang es mit Unternehmensdaten die Aktionäre zu verunsichern. Der Siemens-Konzern gab bekannt, dass das Windkraftgeschäft herausfordernd ist und dass man im Industriegeschäft mit den Margen unzufrieden ist. Börsianer verkauften die Papiere. Der Siemens-Kurs gab um 2,7 Prozent auf 100,65 Euro nach. Einen Wochenverlust von 2,5 auf 48,77 Euro hat die Aktie von Lanxess eingefahren.

    Konsolidierung oder Sammeln neuer Kräfte – DAX, quo vadis?

    Nachdem der DAX in den vergangenen Wochen zielstrebig nach oben ging, sorgten in der letzten Wochen einige Rücksetzer für Verunsicherung. Die zittrigen Börsianer verkauften bereits und hatten Sorge vor weiteren Kursverlusten. Einige sahen damit bereits das Ende des Börsenaufschwungs. Sicher ist es jetzt eine Phase, bei der man den Markt genau beobachten sollte. Allerdings hat sich am fundamentalen Umfeld nichts geändert. Der Euro ist weiter schwacher, der Ölpreis auch und die deutsche Wirtschaft läuft hervorragend. Die EZB hat mit dem Anleihekaufprogramm erst begonnen. Damit sind alle Gründe für weiter steigende Aktienkurse nach wie vor vorhanden. Etwas Skepsis am Markt und eine zwischenzeitliche Konsolidierung hat aber noch nie geschadet. So gehen wir davon aus, dass der Markt mittelfristig weiter zulegen wird. Vielleicht bietet der Aktienmarkt damit Einstiegschancen für diejenigen, die noch nicht dabei sind.

  • EZB-Entscheidung lässt DAX haussieren – DAX mit 4,7 Prozent Wochengewinn, neuen Allzeithochs und einem Schlussstand von 10.650 Punkten – K+S, BMW und Lanxess mit rund 10 Prozent Wochengewinn – SAP einziger Wert mit leichtem Verlust

    Die vergangene Handelswoche bescherte den Börsianern eine wahre Freude. Der Deutsche Aktienindex DAX legte in den vergangenen fünf Handelstagen 4,7 Prozent an Wert zu. Damit konnte der DAX einen Gewinn von 482 Punkten einfahren und bei einem Stand von 10.650 die Handelswoche beenden. Der Sprung über die 10.000er Marke ist damit geglückt und mit dem Schlussstand vom Freitag notiert der DAX gleichzeit ein neues Allzeithoch. Besser hätte es an der Börse kaum laufen können.

    DAX beendet jeden Handelstag mit einem Gewinn

    Interessant ist die Tatsache, dass in der vergangenen Woche jeder einzelne Handelstag mit einem Tagesgewinn beendet wurde. So gewann der DAX am Montag 0,7 Prozent, am Dienstag ging es um bescheidene 0,1 Prozent nach oben, am Mittwoch beträgt der Tagesgewinn 0,4 Prozent, der Donnerstag war mit einem Gewinn von 1,3 Prozent ein starker Handelstag und zum Wochenschluss schossen die Kurse am Freitag noch um 2,1 Prozent nach oben.

    EZB sorgt mit Anleihekaufprogramm für steigende Aktienkurse und einen schwachen Euro

    Ursache für die starken Kursgewinne war die Entscheidung der EZB ein Anleihekaufprogramm von monatlich 60 Milliarden Euro ab März zu starten. Damit erhalten die Märkte weitere Liquidität, die mit Sicherheit auch ihren Weg an den Aktienmarkt finden wird. Gleichzeit rutschte der Euro ab und verlor gegenüber dem US-Dollar deutlich. Kurse von rund 1,11 US-Dollar je Euro wurden notiert. Damit ist der Euro so schwach wie nie. Während dies sämtliche Importe und Ausgaben im Ausland in Fremdwährung verteuert, werden die Exporte entsprechend günstiger. Damit steigt die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen deutlich an und sorgt so für weitere Phantasie.

    K+S, BMW und Lanxess mit rund 10 Prozent Wochengewinn

    Stärkste Aktie im DAX waren die Dividendentitel des Düngemittelhersteller K+S. Das Kasseler Unternehmen profitiert dabei von guten Zahlen des US-Wettbewerbers Mosaic. Die K+S-Aktie kletterte um 10,8 Prozent auf einen Stand von 27,10 Euro. Der schwache Euro beflügelt vor allem auch die Automobilaktien. Experten zu folge werde BMW am meisten davon profitieren. Die Aktie der Münchener stieg um 9,8 Prozent auf 102,80 Euro. Ebenfalls unter die Top-Werte schafften es die Papiere des Chemiekonzerns Lanxess. Der Wochengewinn beträgt 9,51 Euro. Damit gelang es dem Titel die zuletzt sehr schwache Performancephase zu beenden und auf einen Kurs von 38,36 zu klettern.

    Schwache Zahlen führen zu Kursverlusten bei SAP

    Bei diesem äußerst positiven Umfeld für Aktien gab es beim DAX lediglich eine einzelne Aktie mit einem Wochenverlust. Die Papiere von SAP gaben nach der Veröffentlichung von unter den Erwartungen liegenden Geschäftszahlen um 0,1 Prozent nach. Der Kurs des Walldorfer Softwareunternehmens ging bei einem Stand von 57,49 Euro aus dem Handel. Zu den Aktien mit den schwächsten Kursgewinnen zählen Deutsche Post mit einem Kursplus von 1,1 Prozent auf 27,84 Euro sowie mit einem Plus von jeweils 1,4 Prozent die Aktien von Fresenius Medical Care und Merck.

    Griechenland-Wahl dürfte Märkte beeinflussen

    Am Sonntag finden in Griechenland vorgezogene Neuwahlen statt. Dies könnte zu einem Regierungswechsel und damit auch zu einem Ende der dortigen Sparbemühungen führen. Im schlimmsten Fall könnte damit ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion des Euro bevorstehen. Dass dies keinen Untergang für den Euro bedeutet, steht fest. Allerdings ist nicht klar wie die Börse auf diesen Schritt reagieren könnte. Auf jeden Fall ist mit Unsicherheit an den Märkten zu rechnen. Im Falle eines Regierungswechsels dürfte es daher in den kommenden Wochen an den Märkten eher unruhiger werden. Dass sich die starken Kursgewinne der vergangenen Tage fortsetzen und der DAX damit nahtlos über die 11.000er Marke steigt, ist damit eher unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist ein Szenario, bei dem es einen Rücksetzer unter die 10.000er Marke gibt.

  • Pause beim Aufwärtstrend im DAX – 0,4 Prozent Wochenverlust – Deutsche Lufthansa, HeidelbergCement und Beiersdorf mit starker Performance – Lange Gesichter bei Lanxess

    Nach drei Wochen mit starken Kursgewinnen in Folge hat der DAX die vergangenen fünf Handelstag am Ende mit einem leichten Verlust beendet. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach und verlor damit 35 Punkte. Am Freitagabend schloß der Aktienindex bei einem Stand von 9.292 Punkten. Damit hat der DAX die Kursmarke von 9.300 Punkten nach unten durchbrochen.

    Schwache Konjunktur in Europa und starke US-Wirtschaft belasten den DAX

    Schwache Konjunkturdaten aus Europa und Deutschland drückten zu Wochenbeginn die Stimmung beim DAX. Bereits am Montag ging es mit den deutschen Aktien um 0,8 Prozent nach unten. Am Dienstag sorgte die gesenkte Wirtschaftsprognose der EU-Komission für weitere Verkäufe und einen Tagesverlust von 0,9 Prozent. Gute Wirtschaftsdaten aus den USA sorgten am Mittwoch für gute Stimmung auf dem Börsenparkett und beflügelten auch die Deutschen Aktien. Der DAX legte 1,6 Prozent zu. Aussagen zur Unterstützung von Konjunkturprogrammen durch die EZB sorgten für starke Kursgewinne im Tagesverlauf, die zum Handelsende jedoch teilweise wieder abgegeben wurden. Am Tagesende blieb ein Plus von 0,7 Prozent. Die brummende US-Wirtschaft wird damit wieder zum Risiko für die Börsen. Denn eine starke Wirtschaft macht Zinsanhebungen durch die US-Notenbank wahrscheinlicher. Dies würde ein langsames Ende der liquiditätsgetriebenen Kursgewinne bedeuten. Der DAX ging am Freitag 0,9 Prozent leichter aus dem Handel.

    Gute Unternehmensdaten beflügeln – Wochengewinner: Lufthansa, HeidelbergCement und Beiersdorf

    Nach der Gewinnwarnung in der Vorwoche und den starken Kursverlusten startete die Aktie der Deutschen Lufthansa in dieser Wochde durch. Als Gegenreaktion sowie ein weiter schwacher Ölpreis führten zu Kursgewinnen beim Kranich-Papier. Die Aktie der Deutschen Lufthansa legte um 7,6 Prozent zu und ging mit einem Kurs von 12,68 Euro aus dem Handel. HeidelbergCement überraschte mit dem veröffentlichten Gewinn, der 8 Prozent über den Analystenerwartungen lag. Dieses gute Ergebnis zahlt sich mit einem Kursgewinn von 6,1 Prozent aus. Die Papiere gingen damit bei einem Stand von 57,65 Euro aus dem Handel. Auch bei Beiersdorf laufen die Geschäfte rund. Die Aktie legte um 4 Prozent auf 67,17 Euro zu.

    Kurseinbruch bei Lanxess – Deutsche Bank und BMW schwächeln

    Die Ankündigung eines Verlustes für das laufende Geschäftsjahr liess den Wert von Lanxess einbrechen. Der Spezialchemiehersteller liegt mit einem Wochenverlust von 9,3 Prozent an der Spitze der Kursverlierer. Die Aktie ist damit nur noch 37,64 Euro wert. Auch für die Aktie der Deutschen Bank ging es nach unten. Der Kurs gab um 2,5 Prozent auf 24,27 Euro nach. Bei BMW lag der Vorsteuergewinn unter den Erwartungen. Außerdem bremste der Chef von BMW die Erwartungen für den chinesischen Markt. Dies sind alles Nachrichten, die auf dem Börsenparkett nicht besonders gut ankommen. BMW-Aktien gaben daraufhin 2,3 Prozent nach und notieren aktuell bei 83,33 Euro.

    Börsianer erwarten weitere Kursgewinne

    Nach den starken Vorwochen scheint der leichte Kursverlust in der vergangenen Woche eher eine Ausnahme zu sein und wird als kurze Verschnaufpause interpretiert. In der Tat könnten gute Nachrichten von der Unternehmerseite für weitere Kursgewinne sorgen. Immerhin zieht die Wirtschaft in den USA an und dürfte damit auch die europäischen Unternehmen positiv beeinflussen. Die Konjunkturprogramme der EZB sollte positive Impulse für Deutschland bringen und damit dem DAX weitere Kursgewinne bescheren.

  • DAX mit 1 Prozent Wochenverlust – Lanxess, Fresenius und Merck mit Gewinnen – Verluste bei FMC, HeidelberCement und Daimler

    Mit einem Wochenverlust von 1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. So gab es an den einzelnen Handelstagen nur wenig Bewegung, auf Wochensicht summierte sich jedoch der Verlust auf 96 Punkte. Der DAX ging zum Handelsschluss bei 9.651 Punkten aus dem Handel. Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag gerade einmal 0,1 Prozent zu. Danach ging es abwärts. Am Dienstag betrug der Tagesverlust 0,5 Prozent, 0,1 Prozent Verlust standen jeweils am Mittwoch und Donnerstag auf der Kurstafel und am Freitag verloren die Aktien 0,4 Prozent an Wert. Für fallende Kurse sorgte zum Einen weiterhin der Ukraine-Konflikt mit den Spannungen in der Welt und Sanktionen gegen Rußland, aber auch die gute Konjunkturentwicklung in den USA mit zukünftig steigenden Zinsen belastet die Aktienmärkte.

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere von Lanxess mit 1,8 Prozent im Wochenverlauf am stärksten zu. Der Chemie-Spezialist notiert damit 83 Cent je Aktie höher bei einem Kurs von 47,91 Euro. Aktien von Fresenius liegen im Wochenvergleich mit einem Gewinn von 1,5 Prozent genauso an der Spitze der DAX-Aktien wie die Merck-Papiere mit einem Wochengewinn von 1,1 Prozent. Alle restlichen DAX-Aktien legten weniger als 1 Prozent zu oder notieren sogar im Minus.

    Den höchsten Wochenverlust haben die Aktien von Fresenius Medical Care zu verzeichnen. Die Aktie verlor 7,6 Prozent auf 54,46 Euro. Heidelbergcement gaben um 4 Prozent auf 56,58 Euro nach und Daimler verbilligten sich um 3,4 Prozent auf 62,95 Euro. Die vergangene Woche war für Automobilwerte insgesamt keine gute Woche, da auch BMW und VW nur unwesentlich besser als Daimler abschnitten. Im Konsumgüterbereich sorgte L’Oreal für negative Nachrichten. Dies belastete die heimische Beiersdorf-Aktie. Und während E.on von Analysten positiv bewertet wurden, ging es mit RWE im gleichen Zuge nach unten.

    Mit Spannung wird am Wochenende der Ausgang des Unabhängigkeitsreferendums in Schottland erwartet. Ein Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich könnte kurzfristig auch die Aktienmärkte negativ belasten. Einen weitaus höheren Kurseinfluss dürfte jedoch die konjunkturelle Entwicklung sowie die Zinsentwicklung in Europa haben. Selbst ein Zinsanstieg in den USA könnte für deutsche Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn dadurch der Euro schwächer wird und sich als Folge daraus verbesserte Exportmöglichkeiten ergeben. Insofern stellt sich die aktuelle Lage für den DAX gar nicht so schlecht dar und deshalb könnte das aktuelle Marktniveau eher als Verschnaufpause für weitere Kursgewinne und nicht als Ende des aktuellen Aufwärtstrends interpretiert werden.