Mit einem leichten Wochengewinn von insgesamt 0,6 Prozent auf 7.708 Punkte hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und notiert damit wieder oberhalb der Marke von 7.700 Punkten. Nachdem es im Wochenverlauf deutliche Auf- und Abbewegungen gab, blieb unterm Strich ein Kursplus von 46 Punkten. Der Start in die Handelswoche verlief trotz unsicherer Wahl zunächst positiv. Am Montag legte der DAX noch 1,5 Prozent zu. Doch am nächsten Tag machte sich die Ernüchterung wieder breit. Die Unsicherheit nach dem Ausgang der italienischen Wahl hat den DAX am Dienstag um 2,3 Prozent einbrechen lassen. In den restlichen Handelstagen der Woche ging es mit den Kursen wieder nach oben, wobei der DAX am Freitag den ganzen Tag im Minus notierte und erst zum Handelsschluß eine Aufholjagd hinlegte um in einer Schlußrally einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent zu erzielen. Den höchsten Wochengewinn von 4,3 Prozent machten die Aktien des Gesundheitskonzerns Fresenius. Nach der Vorlage der Geschäftszahlen waren Analysten von einem starken vierten Quartal des Unternehmens begeistert. Der Kurs der Fresenius-Aktie verteuerte sich um 4,31 Euro auf 94,38 Euro. Dividendenpapiere von Heidelbergcement legten 4,1 Prozent auf 52,90 Euro zu. Merck-Aktien gewannen 3,9 Prozent auf 109,75 Euro. Aktien des Versorgers RWE stehen ebenfalls in der Gunst der Anleger und verteuerten sich um 3,4 Prozent auf 28,64 Euro, nachdem Analysten die weitere Geschäftsentwicklung des Unternehmens positiv bewerten. Das US-Engagement dürfte die Deutsche Bank weiter belasten. Mögliche höhere Eigenkapitalrichtlinien für Banken könnten eine Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank erfordern. Der Kurs der Aktie verlor 1,90 Euro auf 33,57 Euro und verlor damit 5,4 Prozent. BASF-Aktien verbilligten sich um 3,4 Prozent auf 71,83 Euro. Der Verkauf der beiden Stahlwerke in Amerika könnte ThyssenKrupp weniger Geld einbringen als zunächst erwartet. Der Kurs der Aktie verlor nach diesen Meldungen. Im Wochenverlauf beibt ein Verlust von 2,9 Prozent auf 16,77 Euro. Neben der politischen Unsicherheit in Italien haben in den USA die Ausgabenkürzungen gegriffen, nachdem die Regierung keine Einigung gefunden hat. Sollten diese Kürzungen länger von Bestand sein, könnte dies das Wirtschaftswachstum 0,6 Prozent kosten. Für Spannung sorgen in den kommenden Tagen auch die Geschäftszahlen einiger Unternehmen, die ihre Bücher öffnen. Am Dienstag werden Deutsche Post, RWE und Beiersdorf über ihre Geschäfte berichten, am Mittwoch legt Henkel den Geschäftsbericht vor und am Donnerstag gibt es Zahlen von Merck, Adidas, Linde und Conti. Bei einem positiv überraschenden Zahlenwerk könnte dies den DAX zusätzlich befeuern und weitere Kursgewinne bringen.
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DAX-Wochenrückblick vom 24.2.2013
Mit einem Wochengewinn von insgesamt 0,9 Prozent auf 7.662 Punkte hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit 68 Punkte zugelegt. Zumindest die 7.600er Marke hat der DAX damit wieder zurückgewonnen. Nachdem der DAX aufgrund des US Feiertages President’s Day zunächst bei geringeren Umsätzen in die neue Woche startete, sorgten vor allem Käufe der bislang vernachlässigten Versorger-Aktien für einen Tagesgewinn von 0,5 Prozent. Am Dienstag setzte sich die positive Stimmung mit der Vorlage überraschend guter Daten des ZEW-Frühindikators fort. Der DAX legte an diesem Tag mit 1,6 Prozent ein Kursfeuerwerk hin. Am folgenden Tag mussten die Kursgewinne erst einmal verdaut werden. Mit einem leichten Abschlag von 0,3 Prozent wurde der Handelstag am Mittwoch beendet. Ein mögliches Ende der Geldschwemme durch die US-Notenbank sowie schwache Konjunkturdaten der Eurozone außerhalb Deutschlands sorgten am Donnerstag für Katerstimmung auf dem Parkett und führten beim DAX zu Abschlägen von 1,9 Prozent. Am Freitag bestätigte ein starke ifo-Geschäftsklimaindex die gute Wirtschaftsentwicklung anderer Frühindikatoren. Diese Meldung hat dem DAX am letzten Tag der Handelswoche zu einem Tagesgewinn von 1 Prozent verholfen.
Unter den DAX-Aktien profitierten vor allem konjunktursensible Titel von den positiven Frühindikatoren, die auf ein Anziehen der deutschen Wirtschaft hindeuten. Besonders die Aktien aus dem Chemiebereich legten besonders stark zu. Bayer verteuerten sich um 5,8 Prozent auf 73 Euro und die Dividendenpapiere von BASF legten um 5,1 Prozent auf 74,32 Euro zu. Auch der Düngemittelhersteller K+S gehört mit einem Plus von 3,7 Prozent auf 34,86 Euro zu den Wochengewinnern im DAX.
Wenig Grund zum Feiern haben dagegen die Aktionäre von Volkswagen. Nachdem die Gewinnaussichten für das laufende Jahr lediglich auf der gleichen Höhe wie im Vorjahr liegen und die Dividende nicht erhöht wird, reagierten einige Analysten enttäuscht. Die Aktie verlor 7,5 Prozent auf 163,80 Euro. Mit einem Personalabbau im Privatkundengeschäft und damit verbundenen Filialschließungen versucht die Commerzbank die Rückkehr zur Profitabilität. Der Aktienkurs verlor dennoch 5,4 Prozent auf 1,41 Euro. Der Kursverlust von Volkswagen hat auch die Aktie des Münchener Automobilherstellers BMW mit nach unten gezogen. Hier beträgt der Wochenverlust 4 Prozent auf 68,79 Euro.
Die kommende Handelswoche wird von der Wahl des neuen Regierungspräsidenten in Italien geprägt sein. Hier stellt sich vor allem die Frage, wie eine neue Regierung zu den vereinbarten Sparanstrengungen steht. Auch die Fiskalklippe in den USA rückt wieder in den Mittelpunkt. Sollte es keine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern geben, drohen wie bereits zum Jahreswechsel Ausgabenkürzungen zu Beginn des nächsten Monats. Auf Unternehmensseite stehen die Veröffentlichungen der Bilanzen zahlreicher DAX-Konzerne an: Fresenius, FMC, BASF und Deutsche Telekom. Insgesamt sollte derzeit vorsichtig am Aktienmarkt agiert werden. Kursrückfälle eignen sich momentan sehr gut für neue Engagements.
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DAX-Wochenrückblick vom 16.2.2013
In der vergangenen Handelswoche haben die deutschen Blue Chips einen Wochenverlust von 0,8 Prozent eingefahren. Damit notiert der DAX 59 Punkte unter dem Schlusskurs der Vorwoche bei 7.594 Punkten. Die 7.600er Marke konnte lange gehalten werden, aber am Freitag sorgten weitere Verluste für ein Durchbrechen dieser Chartmarke. Zum Wochenbeginn ging es mit dem DAX leicht nach unten. Die politischen Unruhen aus Italien um eine mögliche Rückkehr Berlusconis sowie undruchsichtige Geschäfte der spanischen Regierungspartei verunsichterten die Anleger. Leicht erholt ging der DAX am Dienstag aus dem Handel und legte vor allem am Mittwoch 0,7 Prozent zu. Überraschend positive Konjunkturzahlen aus Europa haben die Märkte in Kauflaune versetzt. Doch bereits einen Tag später hat sich das Blatt gewendet. Der DAX gab alleine am Mittwoch 1,1 Prozent nach, nachdem die für das vierte Quartal gemeldete Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,6 Prozent schrumpfte. Das war damit der stärkste Quartalsrückgang seit dem ersten Quartal 2009. Weitere Kursverluste folgten am Freitag. Ein starker Frühindikator aus den USA konnte den deutschen Markt nicht nach oben ziehen. Händler sprachen davon, dass aufgrund des amerikanischen Feiertages President’s Day am kommenden Montag vorerst Gewinne mitnahmen.
Von den 30 DAX-Aktien und einem Wochenverlust von 0,8 Prozent legte die Hälfte der Dividendenpapiere dennoch zu. Den höchsten Wochengewinn von 6,5 Prozent erzielten dabei die Papiere des Pharmakonzern Merck, die um 6,29 Euro auf 103,35 Euro zulegten. Stark entwickelten sich auch Lanxess-Aktien, die sich um 5,7 Prozent verteuerten. Nach dem Wochengewinn von 3,56 Euro notieren die Papiere nun bei 66,42 Euro. Aktien der Deutschen Lufthansa legten nach einer Kaufempfehlung der DZ-Bank ordentlich zu und gewannen im Wochenverlauf 3,7 Prozent auf 15,44 Euro.
Schwach entwickelten sich die europäischen Telekommunikationsaktien, nachdem bereits zahlreiche Vertreter aus diesem Segment die Dividenden deutlich eingestrichen haben. So überrascht es nicht, dass die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Wochenverlust von 5,1 Prozent der Wochenverlierer unter den DAX-Aktien ist. Damit kann die T-Aktie bereits für 8,19 Euro erworben werden. Infineon-Papiere zählen mit einem Wochenverlust von 3,8 Prozent auf 6,30 Euro ebenfalls zu den Verlieren. Daimler-Aktien verbilligten sich um 3,5 Prozent auf 43,96 Euro.
Keine eindeutigen Kurszeichen liegen derzeit für die kommende Handelswoche vor. Interessant wird es sein, ob der DAX die 7.600er Marke schnell wieder überwinden kann. Schafft er dies, dürfte aus charttechnischer Sicht der Weg für weitere Kursgewinne offen sein. Sollte dies in den nächsten Tagen nicht gelingen, könnte der DAX länger auf dem aktuellen Niveau verharren oder gar weiter an Wert verlieren.
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DAX-Wochenrückblick vom 9.2.2013
Kräftige Kursverluste haben zu Wochenbeginn das Bild am deutschen Aktienmarkt geprägt. Am Montag standen DAX und Euro sowie Staatsanleihen aus Südeuropa deutlich unter Druck. Der DAX verlor im Tagestief 2,5 Prozent. Belastende Nachrichten kamen dabei aus Italien und Spanien. In beiden Fällen sorgten politische Meldungen für Verunsicherung. Nachdem am Dienstag der Trend leicht drehte und der DAX 0,4 Prozent zulegen konnte, sorgte am Mittwoch die Angst vor einer Rückkehr von Silvio Berlusconi auf das politische Parkett für Kursverluste. Am Mittwoch verlor der DAX 1,1 Prozent. Als am Donnerstag der Euro einbrach, ging es mit dem DAX erneut in den Keller, der im Wochenverlauf 1 Prozent im Minus lag. Zum Handelsende setzten die deutschen Standardwerte zu einer Aufholjagd an und gingen mit einem Kursplus von 10 Punkten aus dem Handel. Am Freitag zeigte sich der DAX nach einer schwierigen Handelswoche von seiner positiven Seite und gewann 0,8 Prozent. Ein hoher chinesischer Handelsbilanzüberschuss legt die Vermutung nahe, dass die Wirtschaft Chinas erfolgreich ins neue Jahr gestartet ist.
Im Wochenverlauf hat der DAX einen Kursverlust von 2,3 Prozent eingefahren. Damit ist der Deutsche Aktienindex um 181 Punkte eingebrochen und notiert bei 7.652 Punkten. Nachdem Börsianer in den letzten Tagen noch von der 8.000er Marke geträumt haben, ist der DAX damit wieder auf den Boden der Realität zurückgekehrt. Optimisten sehen darin lediglich, dass der DAX Anlauf nimmt um die 8.000er Marke nachhaltig zu überwinden und erwarten bereits in den nächsten Tagen wieder deutlich steigende Kurse.
Die Unsicherheit an den Börsen, der Einbruch beim Euro und die wieder aufgekommenen Ängste Südeuropas haben vor allem die Finanztitel stark belastet. Die Aktien der Commerzbank litten zusätzlich nachdem das Finanzinstiut im vierten Quartal in die roten Zahlen gerutscht ist. Nach vorläufigen Angaben verbuchte die Commerzbank alleine im vierten Quartal einen Verlust von 720 Millionen Euro. Der Aktienkurs brach daraufhin um 7,5 Prozent auf 1,49 Euro deutlich ein. Unter die Räder sind auch die Titel von Merck und BASF gekommen. Merck-Aktien verbilligten sich um 6,5 Prozent auf 97,06 Euro und BASF gaben 5 Prozent auf 72,08 Euro nach.
Gegen den Trend legten die Papiere von Daimler 4,9 Prozent auf 45,56 Euro zu. Sehr gute Unternehmenszahlen haben die Aktie des Stuttgarter Automobilherstellers beflügelt. Positiv sind derzeitige Gerüchte, denen zufolge die Dividende leicht steigen und 2,20 Euro je Aktie betragen könnte. Mit HeidelbergCement legt ein weiterer konjunktursensibler Aktienwert zu. Der Kurs verteuerte sich um 3,2 Prozent auf 48,79 Euro. Kaum verändert notieren die weiteren Wochengewinner, die alle weniger als 1 Prozent zulegten. Insgesamt stehen 7 Aktien mit einem Wochengewinn 23 Aktien mit einem Kursverlust in den vergangenen fünf Handelstagen gegenüber.
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DAX-Wochenrückblick vom 2.2.2013
Ein starker Endspurt hat die Kursverluste im Wochenverlauf nahezu ausgeglichen. Nachdem der DAX zu Wochenbeginn im Tagesverlauf am Montag noch ein neues Fünfjahreshoch erreichte, ging es an den folgenden Tagen leicht abwärts. Am Freitag sorgten dann positive Konjunkturdaten aus China und den USA sowie ein deutlich gestiegener Einkaufsmanagerindex in Deutschland für Kauflaune auf dem Parkett. Der Deutsche Aktienindex legte am Freitag ordentlich zu und ging damit bei 7.833 Punkten aus dem Handel. Damit notiert der DAX 25 Punkte unter dem Stand der letzten Woche. Dies entspricht einem Wochenverlust von 0,3 Prozent.
Trotz eines Milliardenverlustes, der das Zehnfache der Analystenschätzung übersteigt, legten die Papiere der Deutschen Bank um 5,1 Prozent auf 38,53 Euro zu und sind der Wochengewinner im DAX. Die Deutsche Bank will trotz des hohen Verlustes ohne Kapitalspritze über die Runden kommen. Damit ist die Angst vor einer möglichen Kapitalerhöhung verflogen. Auch weniger strikte Auflagen zur Trennung der Geschäftsfelder von Banken kommt dem Geschäftsmodell der Deutschen Bank zugute und sorgte für eine Entspannung beim Aktienkurs. Der zuversichtliche Ausblick zur Konjunkturentwicklung hat die Aktien von Unternehmen steigen lassen, die besonders konjunktursensibel reagieren. So legten die Aktien des Stahlherstellers ThyssenKrupp um 3,1 Prozent auf 18,30 Euro zu. HeidelbergCement verteuerten sich um 2,9 Prozent auf 47,27 Euro und der Speicherchiphersteller infineon verteuerte sich um 2,8 Prozent auf 6,89 Euro. Infineon überzeugte den Markt mit Geschäftszahlen, die im Rahmen der Erwartungen ausgefallen sind. Beim Ausblick gelang es infineon die Märkte positiv zu überraschen.
Nach einer Abstufung der Bayer-Aktie auf Untergewichten durch die Barclays-Analysten gehört das Dividendenpapier zum Wochenverlierer mit einem Kursverlust von 3,9 Prozent auf 73 Euro. Nach einem enttäuschenden Ausblick tauchten auch die E.on-Papiere ab. Die stabile Dividende von 1,20 Euro ohne konkrete Aussage zur Dividendenpolitik in den folgenden Jahren konnte nur kurzfristig den Druck aus der Aktie nehmen. Zum Wochenschluß verabschiedten sich die E.on-Papiere 3,7 Prozent leichter bei 12,83 Euro aus dem Handel. Aktien der Deutschen Lufthansa gaben 3 Prozent auf 14,81 Euro nach und zählen damit ebenfalls zu den Wochenverlierern.
Inzwischen gewinnt der Aufschwung am Aktienmarkt an Breite. Die Kursgewinner verteilen sich dabei über sämtliche Branchen. Auch die Frühindikatoren senden derzeit positive Signale, so dass mit einer Fortsetzung der Kursgewinne zu erwarten ist. Nachdem der Dow Jones am Freitag über die Marke von 14.000 Punkte geklettert ist, sollte es beim DAX nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch die 8.000er Marke fällt.
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DAX-Wochenrückblick vom 26.1.2013
Ein starker Wochenverlauf mit einem Wochengewinn von 2 Prozent hat den DAX auf ein Fünfjahreshoch steigen lassen. Nachdem der DAX in den vergangenen Handelstagen 156 Punkte zulegte, notiert der Deutsche Aktienindex zum Handelsschluß bei 7.858 Punkten. Der Start in die Berichtssaison hat dabei weniger zu dieser erfreulichen Kursentwicklung geführt als vielmehr die Veröffentlichung positiver Frühindikatoren. So legte der am Dienstag veröffentlichte ZEW-Indikator deutlich zu und markierte den höchsten Stand seit Mai 2010. Am Freitag folgte der ifo-Geschäftsklimaindex, der zum dritten Mal in Folge zulegte. Branchenkenner werten dies als eine Trendumkehr, nachdem der Indikator zuvor sechsmal in Folge im negativen Bereich notierte. Positive Wirtschaftsdaten aus den USA und Deutschland sorgten ebenfalls für eine positive Stimmung auf dem Parkett, während negative Nachrichten aus Frankreich und Spanien den Markt nicht belasteten. Wenig Neuigkeiten brachte auch die Hauptversammlung von Siemens. Immerhin konnten sich die Aktionäre über eine Dividende von 3 Euro je Anteilsschein freuen.
Unter den DAX-Aktien gehören die Papiere von Lufthansa zu den Tagesgewinnern. Die Dividendenpapiere der größten deutschen Fluggesellschaft legten um 5,8 Prozent auf 15,28 Euro zu, nachdem mit Nomura, Citigroup und Credit Suisse gleich drei Großbanken die Kursziele auf 18 bis 18,60 Euro erhöht hatten. Klarer Gewinner im DAX waren auch die Anteilsscheine von Bayer. America-Merrill Lynch hat die Aktie auf die „Europe 1 Liste“ gesetzt. Die Analysten erwarten, dass durch die Markteinführung neuer Produkte Bayer das Umsatzwachstum beschleunigen und das Vertrauen der Investoren stärken wird. Der Kurs der Bayer-Aktie notiert 4,7 Prozent höher bei 75,92 Euro. Die Volkswagen-Aktie rückt immer näher an die 200 Euro Marke ran. Der Kursgewinn von 3,8 Prozent in der vergangenen Woche hat den Wert je Papier auf 184,65 Euro gesteigert.
Auf der Verliererseite standen dagegen die Versorger. E.on gaben 3,8 Prozent auf 13,32 Euro nach und RWE verbilligten sich um 2,1 Prozent auf 28,44 Euro. Die UBS hat zum Verkauf der E.on Papiere mit einem Kursziel von 12,60 Euro geraten. Dies hat den Kurs bröckeln lassen und gleich die Papiere des Wettbewerbers RWE mit in den Keller gezogen. Schwächelnden Geschäften will die Commerzbank mit einem Stellenabbau von 6.000 Jobs entgegentreten. An der Börse hat diese Meldung den Kurs nicht positiv beeinflussen können. Die Aktie gehört zu den Wochenverlierern mit einem Kursrückgang von 1,8 Prozent auf 1,66 Euro.
Nachdem der ifo-Geschäftsklimaindex den DAX am Freitag deutlich angetrieben hat, dürfte diese positive Stimmung auch in der kommenden Woche für Aktienkäufe genutzt werden. Außerdem werden die Deutsche Bank und infineon Einblick in ihre Bücher gewähren. Da es derzeit keine Alternative zur Aktienanlage gibt und die Vorzeichen positiv sind, erwarten wir in den nächsten Tagen eine freundliche Börsentendenz mit weiteren Kursgewinnen. Aufgrund der guten Stimmung auf dem Börsenparkett ist es damit nur noch eine Frage der Zeit, bis die 8.000er Marke überwunden wird.
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DAX-Wochenrückblick vom 19.1.2013
Mit einem Wochenverlust von 0,2 Prozent hat der DAX eine ruhige Handelswoche erlebt. Der Deutsche Aktienindex gab dabei 13 Punkte nach und ging bei einem Stand von 7.702 Punkten aus dem Handel. Damit konnte der deutsche Bluechip-Index auch in der vergangenen Woche das hohe Kursniveau halten, auf das der DAX nach der jüngsten Kursrally vor Weihnachten geklettert war. Nachdem der Handel zu Wochenbeginn kaum Veränderung brachte, sorgten am Dienstag unter den Erwartungen liegende Geschäftszahlen von SAP für Katerstimmung auf dem Parkett. Die SAP-Aktie verlor an diesem Tag 3,9 Prozent und zog den DAX ebenfalls mit in den Keller. Der Index gab 0,7 Prozent an Wert ab. Gute Konjunkturdaten aus den USA verhalfen dem DAX am Donnerstag zu einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent, bevor der DAX am Freitag wieder einen Teil seiner Gewinne abgab.
Unter den DAX-Aktien glänzen die Papiere des Herzogenauracher Sportartikelherstellers adidas. Am Mittwoch hatten die Analysten von Nomura das Kursziel auf 85 Euro angehoben. Die adidas-Aktie kletterte zum Handelsende auf ein Allzeithoch bei 70,62 Euro. Damit steht ein Plus von 5,3 Prozent auch zu Buche. Dank einer Kaufempfehlung durch die Berenberg Bank gehört die Fresenius-Aktie nach einer langen Durststrecke wieder zu den Wochengewinnern. Der Kurs legte um 4,5 Prozent auf 85,56 Euro zu. Der Kurs des Waschmittelherstellers Henkel legte um 4,3 Prozent auf 62,97 Euro.
Weniger gut verlief die vergangene Woche für die Aktien des Walldorfer Softwarehersteller SAP, die nach dem Kursverlust vom Dienstag einen Wochenverlust von 5,3 Prozent angehäuft haben. Damit gab der Aktienkurs 3,27 Euro auf einen Kurs von 58,05 Euro nach. ThyssenKrupp überraschten im Wochenverlauf mit guten Nachrichten beim Verkauf der verlustreichen Tochter American Steel. Im Wochenverlauf steht in den Büchern der ThyssenKrupp-Aktionäre jedoch ein Kursverlust von 3,3 Prozent auf 18,07 Euro. Die Banken J.P. Morgan und Exane BNP haben die RWE-Aktie abgestuft. Der Kurs des Energieversorger verlor daraufhin im Wochenverlauf 3,1 Prozent auf 29,06 Euro.
So langsam kommt auch in Europa die Berichtssaison in Fahrt. Ob diese allerdings gute Nachrichten und damit steigende Kurse bereitet, bleibt allerdings abzuwarten. Bei dem aktuellen Kursniveau raten wir daher zum gezielten Aktienkauf. Momentan erwarten wir eher weniger Bewegungen im Markt. Allerdings sorgen weiterhin niedrige Zinsen an den Kapitalmärkten für eine Flucht in Aktien, was den Dividendenpapieren zu steigenden Kursen verhilft.
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DAX-Wochenrückblick vom 12.1.2013
Die erste komplette Handelswoche des Jahres hat der DAX mit einem leichten Wochenverlust von 0,8 Prozent beendet. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 61 Punkte tiefer als noch vor einer Woche. Bei einem aktuellen Indexstand von 7.715 Punkten konnte die 7.700er Marke dennoch gehalten werden. Damit ist der DAX nach einem starken Börsenjahr 2012 auch gut ins aktuelle Jahr gestartet und konnte das Kursniveau erst einmal halten.
Zu Wochenbeginn sorgten zunächst die Bankenregulierer für einen kleines Kursfeuerwerk bei den Finanztiteln. Die von vielen gefürchteten strengeren Regeln treten erst 2019 in Kraft. Somit haben die Geldhäuser 4 Jahre Zeit um sich auf das neue Umfeld vorzubereiten. Davon profitierten vorallem die Papiere der Commerzbank und Deutschen Bank. Während ansonsten überwiegend Analystenkommentare die Märkte bewegten, hat der amerikanische Aluminiumhersteller Alcoa die Berichtssaison positiv eröffnet. Der Unternehmenslenker erwartet für das neue Jahr gar ein Wachstum von 7 Prozent. Da viele Börsianer die Alcoa-Zahlen als Frühindikator werten, wird dies bereits als Zeichen für ein Ende der globalen Rezession gewertet.
Unter den Wochengewinnern finden sich genau die Aktien, die von positiven Nachrichten in der vergangenen Woche profitierten. So legten die Papiere der Commerzbank 7,9 Prozent auf 1,64 Euro zu und Aktien der Deutschen Bank verteuerten sich um 7,1 Prozent auf 37,26 Euro. Damit konnten die Banktitel nach langer Zeit wieder deutlich zulegen. Insgesamt ist den Bankaktien der beste Start ins neue Jahr gelungen. Die Aussicht auf ein Anziehen der Konjunktur und ein neuer Interessent für die von ThyssenKrupp zum Verkauf stehende Beteiligung American Steel haben die Aktie 2,4 Prozent steigen lassen. Die Aktie des Stahlhersteller legte 0,44 Euro auf 18,68 Euro zu.
Unter negativen Analystenkommentaren litten dagegen die Papiere von Lanxess. Die Aktie gab deutlich nach und verlor 6,9 Prozent. Damit notieren die Aktien bei 61,49 Euro. Auch die weniger konjunkturabhängigen Dividendenpapiere gaben unter der positiven Marktstimmung leicht nach. Fresenius Medical Care verloren 6,6 Prozent auif 48,21 Euro und RWE gaben 6,0 Prozent auf 29,98 Euro nach.
In der kommenden Woche startet auch in Europa die Berichtssaison. Damit werden erste Ergebnisse für das Jahr 2012 veröffentlicht, auf welche die Börsianer bereits mit Spannung warten. Und vor allem die Aussichten auf das laufende Jahr werden hoffnungsvoll erwartet. Sollten sich hier positive Überraschungen abzeichnen, ist mit einem deutlichen Kursanstieg zu rechnen. Die wahrscheinlichste Variante ist jedoch, dass der DAX auf dem aktuellen Niveau verharrt, nachdem erste Gerüchte davon ausgehen, dass das 4. Quartal unter den Erwartungen geblieben sein könnte und die Vorstände nicht überraschend positiv in die Zukunft blicken werden. Aber nach dem jüngst starken Kursgewinn der vergangenen Wochen wäre diese Marktberuhigung vor dem nächsten Kursgewinn nicht negativ.
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DAX-Wochenrückblick vom 5.1.2013
In die erste Handelswoche ist der DAX gleich positiv gestartet und hat in der feiertagsbedingt verkürzten Woche mit nur 3 Handelstagen einen Wochengewinn von 2,2 Prozent eingefahren. Der Deutsche Aktienindex hat ein neues fFünf-Jahres-Hoch erreicht und ging bei 7.776 Punkten aus dem Handel. Damit legte der deutsche Blue Chips-Index 164 Punkte zu. Fulminant startete der DAX ins neue Jahr. Bereits am ersten Handelstag des Jahres legte der DAX 2,2 Prozent zu und hat damit den Wochengewinn eingefahren. Die Börsen feierten die Einigung im Steuerstreit in den USA. Obwohl der Kompromiss alles andere als nachhaltig ist, konnten zunächst Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen verhindert werden und damit das mögliche Abgleiten der US-Wirtschaft in die Rezession verhindert werden. Positive Konjunkturdaten aus Asien wie der Einkaufsmanagerindex in China sorgten für zusätzliche Kauflaune. Besonders stark profitierten von dieser Entwicklung die konjunktursensiblen Aktien aus dem Automobilbereich. Am Folgetag mußte der Aktienmarkt die Gewinne des Vortages erst einmal verdauen. Die Kurse gaben mit 0,3 Prozent leicht nach. Doch bereits am Freitag tendierten die Märkte zumindst im späten Handel wieder freundlich. Nach guten Nachrichten aus dem US-Dienstleistungssektor gelang dem DAX immerhin noch ein Tagesgewinn von 0,2 Prozent.
Im Wochenverlauf zählen konjunktursensible Aktien zu den Wochengewinnern. Aktien des Speicherchiphersteller legten 7,2 Prozent auf 6,57 Euro zu und führen damit die Liste der Gewinner an. Auch Finanztitel gehören zu den Gewinnern. Die Dividendenpapiere der Commerzbank verteuerten sich um 6,3 Prozent auf 1,52 Euro. Aktien des Branchenprimus Deutsche Bank legten mit 5,6 Prozent ebenfalls deutlich zu. Die Entspannung auf der Konjunkturseite reduziert das Risiko bei den Finanztiteln. Damit konnten sich die Bankaktien wieder etwas Luft verschaffen und zulegen.
Sinkende Kalipreise und eine schwächere Einschätzung der Analysten der Citigroup für die K+S-Aktie haben den Kurs des Kasseler Kaliherstellers um 3,4 Prozent fallen lassen. Die Aktie ging als schwächster DAX-Wert und einem Wochenverlust von 1,20 Euro ins Jahr 2013. Aktien von K+S sind damit für 33,80 an der Börse zu bekommen. Mit FMC und Henkel gaben zwei eher defensive Aktien jeweils tund 1 Prozent an Wert ab.
In der nächsten Handelswoche wird es wieder zu höheren Umsätzen an den Börsen kommen, da die Weihnachtsferien dann wieder vorbei sind. Da die Stimmung weiterhin gut ist und sich der DAX auf einem hohen Niveau bewegt, werden keine starken Kursgewinne erwartet. Es ist davon auszugehen, dass der Markt in den nächsten Handelstagen um die 7.800er Marke pendeln wird, bevor neue Nachrichten die Märkte beeinflussen um dann neue Kursgewinne zu verbuchen oder die ersten Kursverluste in 2013 auf der Tagesordnung stehen.
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DAX-Wochenrückblick vom 29.12.2012
Nachdem der DAX den letzten Handelstag des Jahres bereits um 14:00 beendet hatte und die feiertagsbedingt verkürzte letzte Handelswoche mit einem kleinen Minus von 0,3 Prozent und keinen nennenswerten Bewegungen bei den Einzeltiteln brachte, wollen wir uns in der Silvesterausgabe des Bullenbriefes gleich dem Jahresrückblick sowie einem Ausblick auf das Börsenjahr 2013 widmen.
Mit einem Indexstand von 7.612 Punkten hat der Deutsche Aktienindex ein äußerst erfolgreiches Börsenjahr erzielt. Der Jahresgewinn beträgt 29 Prozent. Der DAX verteuerte sich damit um 1.738 Punkte. Die Aussichten sahen vor einem Jahr dagegen noch deutlich anders aus: Sorgen um die Eurokrise, ein Ende des Euro als Währung sowie eine Rezession waren Befürchtungen, die im Fokus standen. Kaum ein Finanzinstitut traute dem DAX in den Prognosen der Experten einen DAX-Schlußstand von mehr als 7.000 Punkten zu. Den Vergleich mit den Experten muß die Bullenbrief-Redaktion dabei nicht scheuen, denn immerhin erwarteten wir einen DAX-Schlußstand von 7.850 Punkten, der zwar nicht ganz erreicht wurde, aber dem tatsächlichen Ergebnis doch schon recht nahe kam.
Das Börsenjahr 2012 war dabei alles andere als eine einfache Sache. Auch wenn es zu Jahresbeginn nach oben ging, kam zum Halbjahr der Rückschlag. Selbst vor der 6.000er Marke machte der DAX keinen Halt bevor es im Herbst dann kontinuierlich nach oben ging. Die Eurokrise prägte dabei zu großen Teilen den Handel im Jahresverlauf. Immer wieder neue Rettungsaktionen Griechenlands sorgten vor allem bei den Banken für fallende Aktienkurse. Nachdem Rettungsschirme der Euro-Länder gespannt wurden, erwischte es die Euro-Staaten, die nahezu ausnahmslos in deren Rating abgestuft wurden. Im weiteren Jahresverlauf rückte die Rezession in Europa immer mehr in den Blickpunkt des Geschehens. Auch in Deutschland ging das Wachstum in die Knie, allerdings blieb die größte Volkswirtschaft Europas von der Rezession verschont. Dabei half auch der gesunkene Euro-Kurs. Dadurch wurden Produkte „Made in Germany“ auf den Weltmärkten günstiger. Zum Jahresende rückten die USA immer mehr in den Vordergrund, da auch jenseits des Atlantiks Haushaltsschieflagen existieren. Bislang konnte sich die Regierung in Washington nicht einigen, so dass automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen immer wahrscheinlicher werden und das Wachstum der US-Wirtschaft zusätzlich abbremsen.
Unter den DAX-Aktien gab es im vergangenen Börsenjahr mit Continental und Lanxess zwei Aufsteiger in das Blue Chips-Segment der Deutschen Börse. Beide Dividendenpapiere profitierten von diesem Aufstieg und konnten dabei deutlich zulegen. Damit zählen die beiden Titel auch zu den Jahresgewinnern mit einem Kursgewinn von 76 bzw. 73 Prozent. MAN und Metro waren die DAX-Absteiger, die für die beiden Neuzugänge Platz gemacht haben und nun im M-DAX notieren. Unter den ganzjährigen DAX-Mitgliedern legten die Papiere der Deutschen Lufthansa mit einem Kurszuwachs von 60 Prozent am stärksten zu. Neue Abgaben, hohe Kerosinpreise und ein starker Wettbewerb machen den Airlines das Leben nicht einfach. Mit Kostensenkungsprogrammen und einer Neustrukturierung des Fluggeschäftes überzeugte die Kranichlinie die Börsianer. Der Kurs der Lufthansa-Aktie legte auf 14,24 Euro zu. Ebenfalls gut entwickelten sich die Geschäfte bei Bayer. Der Aktienkurs des Chemiekonzerns verteuerte sich um 55 Prozent auf 71,89 Euro. Immer vorne mit dabei waren auch Aktien des Walldorfer Softwareunternehmens SAP. Der Aktienkurs ging mit 60,69 Euro aus dem Handel und legte damit im Börsenjahr 2012 um 51 Prozent zu.
Einen wirklichen Kursverlust gab es dagegen bei den Papieren von E.on. Nachdem der Energievesorger bereits im Vorjahr unter dem Abschalten der Kernkraftwerke gelitten hatte, setzten sich die Belastungen für E.on auch im vergangenen Börsenjahr fort. E.on-Papiere gingen bei 14,09 Euro aus dem Handel und verloren damit 13 Prozent im Börsenjahr 2012. Eine Dividendenkürzung bei der Deutschen Telekom hat den Kurs der Aktie belastet. Im Jahresverlauf bleibt hier ein kleiner Jahresverlust von 1 Prozent. Alle übrigen Aktien aus dem DAX beendeten den Handel dagegen mit Kursgewinnen.
Die Kursentwicklung im kommenden Börsenjahr dürfte zunächst von den politischen Entscheidungen um die Fiskalklippe in den USA beeinflusst werden. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich die Parteien schnell einigen werden um weiteren Schaden von der eigenen Wirtschaft abzuwenden. In Europa dürfte es die ein oder andere Überraschung in 2013 geben. Die Wackelkandidaten Griechenland und Portugal sorgen mit Sicherheit für neue Probleme. Auch weitere Länder könnten mit Überraschungen folgen. Allerdings sind die Probleme weitaus geringer als noch vor einem Jahr. Mit einem Anziehen der Wirtschaftsleistung reduzieren sich jedoch die Probleme. Und in Deutschland läuft es weiterhin rund. Ein sicheres soziales Umfeld, ein hohes Bildungsniveau, solide Staatsfinanzen sowie eine geringe Arbeitslosenquote, moderate Lohnanstiege und ausgeglichene Bilanzen der Unternehmen bringen weiteren Schub. Damit steht die Ampel für weitere Kursgewinne im Jahresverlauf auf grün. Zwar ist zwischenzeitlich durchaus mit stärkeren Kursverlusten zu rechnen, die allerdings als Kaufgelegenheit wahrgenommen werden sollen. Auf Jahressicht trauen wir dem DAX weitere Kursgewinne zu und sehen zum Jahresende 2013 einen DAX-Stand von 8.300 Punkten. Damit fällt der Jahresgewinn nicht mehr so hoch wie in 2012 aus. Allerdings würde der DAX damit immerhin einen Kursgewinn von 664 Punkten oder 9 Prozent entsprechen. DAX-Aktien rentieren deutlich über der Rendite von Anleihen oder gar Bankeinlagen. Alleine schon diese mangelnde Alternative an Anlagemöglichkeiten sollte die Anlage in Aktien auch im kommenden Jahr zu einer relativ sicheren Anlage mit Gewinnchancen machen.