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  • DAX mit 1 Prozent Wochenverlust – Lanxess, Fresenius und Merck mit Gewinnen – Verluste bei FMC, HeidelberCement und Daimler

    Mit einem Wochenverlust von 1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. So gab es an den einzelnen Handelstagen nur wenig Bewegung, auf Wochensicht summierte sich jedoch der Verlust auf 96 Punkte. Der DAX ging zum Handelsschluss bei 9.651 Punkten aus dem Handel. Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag gerade einmal 0,1 Prozent zu. Danach ging es abwärts. Am Dienstag betrug der Tagesverlust 0,5 Prozent, 0,1 Prozent Verlust standen jeweils am Mittwoch und Donnerstag auf der Kurstafel und am Freitag verloren die Aktien 0,4 Prozent an Wert. Für fallende Kurse sorgte zum Einen weiterhin der Ukraine-Konflikt mit den Spannungen in der Welt und Sanktionen gegen Rußland, aber auch die gute Konjunkturentwicklung in den USA mit zukünftig steigenden Zinsen belastet die Aktienmärkte.

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere von Lanxess mit 1,8 Prozent im Wochenverlauf am stärksten zu. Der Chemie-Spezialist notiert damit 83 Cent je Aktie höher bei einem Kurs von 47,91 Euro. Aktien von Fresenius liegen im Wochenvergleich mit einem Gewinn von 1,5 Prozent genauso an der Spitze der DAX-Aktien wie die Merck-Papiere mit einem Wochengewinn von 1,1 Prozent. Alle restlichen DAX-Aktien legten weniger als 1 Prozent zu oder notieren sogar im Minus.

    Den höchsten Wochenverlust haben die Aktien von Fresenius Medical Care zu verzeichnen. Die Aktie verlor 7,6 Prozent auf 54,46 Euro. Heidelbergcement gaben um 4 Prozent auf 56,58 Euro nach und Daimler verbilligten sich um 3,4 Prozent auf 62,95 Euro. Die vergangene Woche war für Automobilwerte insgesamt keine gute Woche, da auch BMW und VW nur unwesentlich besser als Daimler abschnitten. Im Konsumgüterbereich sorgte L’Oreal für negative Nachrichten. Dies belastete die heimische Beiersdorf-Aktie. Und während E.on von Analysten positiv bewertet wurden, ging es mit RWE im gleichen Zuge nach unten.

    Mit Spannung wird am Wochenende der Ausgang des Unabhängigkeitsreferendums in Schottland erwartet. Ein Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich könnte kurzfristig auch die Aktienmärkte negativ belasten. Einen weitaus höheren Kurseinfluss dürfte jedoch die konjunkturelle Entwicklung sowie die Zinsentwicklung in Europa haben. Selbst ein Zinsanstieg in den USA könnte für deutsche Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn dadurch der Euro schwächer wird und sich als Folge daraus verbesserte Exportmöglichkeiten ergeben. Insofern stellt sich die aktuelle Lage für den DAX gar nicht so schlecht dar und deshalb könnte das aktuelle Marktniveau eher als Verschnaufpause für weitere Kursgewinne und nicht als Ende des aktuellen Aufwärtstrends interpretiert werden.

  • DAX legt um 2,9 Prozent zu – EZB-Zinspolitik und Ukraine-Konflikt haben die Aktienmärkte im Griff – DAX legt um 2,9 Prozent zu – Commerzbank, Fresenius und RWE legen deutlich zu – Lanxess mit leichten Verlusten

    Mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent hat der DAX in der vergangenen Handelswoche deutlich an Wert zugelegt. Der Deutsche Aktienindex kletterte um 277 Punkte auf einen Wochenschlussstand von 9.747 Punkte. Damit notiert der DAX deutlich oberhalb der 9.600er Marke und wieder sehr nahe der 10.000er Zone.

    Zunächst startete die Handelswoche am Montag ruhig. Mit dem Feiertag Labor Day in den USA waren an den Börsen die Umsätze gering. Der DAX ging am Montag unverändert mit einem Plus von 0,1 Prozent aus dem Handel. Ähnlich gestaltete sich der Handel am Dienstag. Der DAX legte um 0,3 Prozent zu. Einerseits belasteten die Ukraine-Krise sowie schwache europäische Konjunkturdaten den deutschen Aktienmarkt, andererseits sorgt die Geldpolitik der EZB für ein weiterhin niedriges Zinsniveau. Als am Mittwoch eine Feuerpause in der Ukraine verkündet wurde, kam es zu einem Kurssprung. Der DAX legte um 1,3 Prozent zu. Am Donnerstag sorgte die EZB-Sitzung ebenfalls für Gewinne. Am Tagesende stand ein Gewinn von 1 Prozent auf der Kurstafel. Zum Wochenende legten vor allem die Automobilaktien noch einnmal kräftig zu. Diese profitieren von einem schwachen Euro in Folge der Zinspolitik durch die EZB. Der DAX legte am Freitag um 0,6 Prozent zu.

    Unter den DAX-Aktien legten die Papiere der Commerzbank mit einem Wochengewinn von 10 Prozent am stärksten zu. Die Aktie kletterte um 1,15 Euro und ging bei einem Stand von 12,67 Euro aus dem Handel. Bankaktien profitieren von der Niedrigzinspolitik durch die EZB in besonderem Maße. Außerdem entspannt sich die Lage bei der Commerzbank wieder, nachdem Geschäfte mit dem Irak für Strafen sorgen könnten. Stark war die Kursentwicklung auch bei FMC. Der Dialysespezialist legte in der vergangenen Woche 9,8 Prozent auf 58,92 Euro zu. RWE-Papiere werden von Analysten zunehmend positiv bewertet. In der vergangenen Woche half dies zu einem Wochengewinn von 5,9 Prozent auf 31,53 Euro.

    Unter den DAX-Aktien gab es mit Lanxess lediglich ein Wertpapier, das die vergangene Woche mit einem Verlust beendet. Dieser betrug bei Lanxess lediglich 0,1 Prozent bzw. 3 Cent. Negative Analystenkommentare gab es für die BASF-Aktien, die mit 0,3 Prozent lediglich unterdurchschnittlich zulegen konnten. Papiere der Münchener Rück und Merck gehören mit einem Wochengewinn von 0,9 Prozent ebenfalls zu den schwächsten DAX-Aktien der vergangenen Woche.

    Die Entwicklung der kommenden Woche wird weiter stark vom Ukraine-Konflikt abhängen. Weiteren Treibstoff für Kursgewinne liefert die EZB mit der Zinspolitik. Dadurch werden Investitionen angekurbelt um die Wirtschaft aber auch die Aktienmärkte florieren zu lassen. Außerdem schwächt dies den Euro was zu Exportgewinnen bei den betroffenen Unternehmen führt. Schließlich läuft in den USA die Wirtschaft rund und auch die Aktienmärkte entwickeln sich derzeit sehr positiv. Dies sind in Summe jede Menge sehr guter Nachrichten, die sich auch in der Entwicklung beim DAX widerspiegeln sollten. Deshalb sehen wir auf Sicht der nächsten Wochen weitere Kursgewinne und neue Allzeithochs beim DAX.

  • DAX mit dritter Woche in Folge mit Kursgewinnen – 1,4 Prozent Wochengewinn – Commerzbank, Deutsche Bank und Merck – adidas, Deutsche Börse und Volkswagen mit Verlusten

    In der vergangenen Handelswoche legte der DAX 1,4 Prozent zu und hat damit die dritte Woche in Folge mit Kursgewinnen beendet. Der Anstieg entspricht einem Gewinn von 131 Punkten auf einen Wochenendstand von 9.470 Punkte. Damit hat der DAX rund die Hälfte des Kursverlustes bereits wieder gut gemacht betrachtet man das Rekordhoch bei 10.051 Punkten und das Jahrestief bei 8.903 Punkten.

    Zu Wochenbeginn sorgte die EZB für deutliche Kursgewinne. EZB-Präsident stellt eine lockere Zinspolitik in Aussicht und setzt damit die Zeichen für anhaltend niedrige Zinsen. Zu den großen Gewinnern zählen dadurch konjunktursensible Aktien. Am Montag legte der DAX 1,8 Prozent zu und am Dienstag folgte ein Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Ohne Impulse kam es am Mittwoch zu Gewinnmitnahmen. Der DAX verlor mit 0,2 Prozent Tagesverlust leicht an Wert. Am Donnerstag verunsicherte der Ukraine-Konflikt die Börsenmärkte. Der DAX gab um 1,1 Prozent nach. Nahezu unverändert mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent verabschiedete sich der DAX aus dem Freitagshandel.

    Die höchsten Wochengewinne erzielten die Papiere aus dem Finanzsektor. Die in Aussicht gestellte lockere Zinspolitik durch die EZB wirkt sich für das Finanzgewerbe besonders positiv aus. Aktien der Commerzbank legten um 4,3 Prozent auf 11,52 Euro zu und die Dividendenpapiere der Deutschen Bank verteuerten sich um 3,6 Prozent auf 26,04 Euro. Ebenfalls um mehr als 3 Prozent nach oben ging es mit den Aktien von Merck und Bayer aus dem Pharmasektor.

    Weiterhin auf der Verkäuferliste stehen die Aktien von adidas. Der Kurs der Papiere des Sportartikelherstellers gab um 2,1 Prozent auf 57,04 Euro nach. Aktien der Deutschen Börse verloren 1 Prozent auf 54,11 Euro und Volkswagen verbilligten sich um 0,8 Prozent auf 170,85 Euro.

    Ob sich der Aufwärtstrend in der kommenden Woche weiter fortsetzen wird, ist derzeit unklar. Aufgrund des weiter zunehmenden Ukraine-Konfliktes wird es wohl zu weiteren Wirtschaftssanktionen kommen. Dies wirkt sich auch negativ auf die Konjunktur aus und könnte die Märkte weiter verunsichern. Die EZB mit ihrer Zinspolitik sowie die gute aktuelle Wirtschaftslage in den USA mit Höchstständen bei den dortigen Aktienmärkten könnten die positive Kursentwicklung beim DAX weiter unterstützen.

  • Starke Wochenperformance beim DAX mit 2,7 Prozent Gewinn – deutliche Kursgewinne bei Continental, Deutsche Lufthansa und Deutsche Post – adidas einzige Aktie mit Kursverlusten

    Mit einer starken Performance hat der DAX die jüngsten Tiefstkurse hinter sich gelassen und neue Impulse setzen können. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf um 247 Punkte zu und verteuerte sich damit um 2,7 Prozent. Nach diesen Kursgewinnen geht der DAX bei einem Stand von 9.339 Punkten ins Wochenende. Bereits am Montag konnten die Aktienmärkte deutlich zulegen. Erholt vom Ukraine-Schock haussierten die Aktien um 1,9 Prozent. Das Ausbleiben neuer Hiobsbotschaften liessen den DAX auch am Dienstag kräftig nach oben klettern. Der DAX legte um ein weiteres Prozent zu und hat sich damit mittlerweile um 5 Prozent von den Tiefständen der jüngsten Korrektur erholt. Leichte Gewinnmitnahmen schickten den DAX am Mittwoch um 0,2 Prozent nach unten. Gute Ergebnisse des Einkaufsmanagerindex sorgten auch am Donnerstag für eine gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX konnte 0,9 Prozent zulegen und ging mit 9.402 Punkten in den Feierabend. Am Freitag sorgte der Ukraine-Konflikt wieder für Verunsicherung und liess den DAX um 0,7 nachgeben.

    Von der Erholung in der Vorwoche profitierten vor allem die Papiere von Continental, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent den Handel beendeten. Die Aktie des Automobilzulieferers profitiert besonders vom Stimmungsumschwung der zukünftigen Konjunkturentwicklung. Der Kurs legte um 9,85 Euro auf einen Stand von 163,30 Euro zu. Eine gute Woche ging auch für die Papiere der Deutschen Lufthansa, der Deutschen Post, Volkswagen und der Commerzbank zu Ende, die jeweils um 4 Prozent zulegen konnten.

    Unter den 30 DAX-Aktien gibt es mit adidas lediglich ein Dividendenpapier, das gegen den Trend leicht an Wert verlor. Der Kurs des Herzogenauracher Sportartikelhersteller gab um 1,7 Prozent auf 58,29 Euro nach. Börsenprofis machen einen Artikel der FAZ für den Kursrutsch bei adidas verantwortlich, der die hohen Marketingausgaben des Unternehmens kritisierte. Mit den geringen Kursgewinnen zählen die Papiere der Münchener Rück sowie von E.on und Deutscher Telekom ebenfalls zu den Wochenverlieren der vergangenen Woche.

    Nach der Stabilisierung in der vergangenen Woche hat sich die Situation beim DAX wieder verbessert. Der DAX konnte mit den jüngsten Kursgewinnen die Skeptiker positiv überraschen. Damit wird die Kursentwicklung in der kommenden Woche weiter von der aktuellen Entwicklung bei den Unternehmen und an den Krisenherden der Welt beeinflusst sein. Sollte sich die Entspannung im Irak und der Ukraine fortsetzen, sind weitere Kursgewinne sehr wahrscheinlich.

  • DAX mit 0,9 Prozent Wochengewinn nach Berg- und Talfahrt – starke Wochengewinne bei adidas, HeidelbergCement und Lufthansa-Papieren – Kursverluste dagegen bei Henkel, Fresenius und SAP

    Mit einem Wochengewinn von 0,9 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit 83 Punkte zugelegt. Der Anstieg verhalf dem DAX zu einem Wochenschlussstand von 9.093 Punkten. Damit konnte der Aktienmarkt wieder deutlicher über der Marke von 9.000 Punkten notieren. So gut der Anstieg aus Wochensicht auch aussieht, war die Entwicklung im Wochenverlauf viel spannender und  unsicherer, wohin die Reise beim DAX letztendlich hingeht. Ein täglich wechselndes Auf und Ab sorgte für starke Kursschwankungen.

    Am Montag ging es mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent kräftig nach oben. Aktienanalysten der UBS sehen deutsche Aktien im europäischen Vergleich besonders günstig bewertet und raten zum Kauf. Ein schwacher Frühindikator des ZEW-Institutes sowie schwache Unternehmensdaten von Henkel verunsicherten die Märkte wieder. Der DAX verlor 1,2 Prozent. Gute Quartalszahlen von E.on sowie steigende Einzelhandelsumsätze in den USA wurden mit DAX-Gewinnen von 1,4 Prozent am Mittwoch begleitet. Ein Rückgang beim deutschen Bruttoinlandsprodukt von 0,2 Prozent spiegelt eine Reduzierung der Wirtschaftsleistung wider. Diese negative Nachricht belastete den DAX, versöhnliche Worte des russischen Präsidaten Putin zum Ukraine-Konflikt liessen insgesamt die Aktien jedoch um 0,2 Prozent steigen. Am Freitag notierte der DAX lange im Plus und alles sah nach einem versöhnlichen Wochenausklang aus, doch die Rhetorik im Ukraine-Konflikt verschärfte sich. Für den DAX ging es binnen weniger Minuten nach unten, so dass am Ende ein Tagesverlust von 1,4 Prozent in den Büchern stand.

    Trotz dieser hohen Schwankungen gelang es den Papieren von adidas im Wochenverlauf um 4,6 Prozent zuzulegen. Nachdem die Aktie in der Vorwoche bereits deutlich eingebrochen ist, sorgen nun Schnäppchenjäger für Kursgewinne. Die Aktie ging bei einem Stand von 59,30 Euro aus dem Handel. Aktien des Zementherstellers HeidelbergCement legten um 4,4 Prozent auf 55,07 Euro zu. Diskussionen über Erleichterungen für die Luftfahrtbranche führten zu Kursgewinnen bei der Deutschlen Lufthansa. Die Aktie verteuerte sich um 4,1 Prozent auf 12,66 Euro.

    Gegen den Trend nach unten ging es mit den Papieren von Henkel. Nach schwachen Quartalszahlen und einem negativen Ausblick wegen des Wegfalls der Russland-Geschäfte schickten Börsianer die Henkel-Papiere auf Talfahrt. Der Kurs gab um 2,4 Prozent auf 79,07 Euro nach. Die weniger konjunktursensiblen Aktien standen in der vergangenen Woche nicht in der Gunst der Anleger. So verloren Fresenius 0,8 Prozent auf 35,72 Euro, SAP gaben um 0,6 Prozent auf 56,60 Euro nach und Fresenius Medical Care verbilligen sich um 0,5 Prozent auf 51,18 Euro. Die Verluste hielten sich damit jedoch in allen Fällen immer noch in engen Grenzen.

    Nach den starken Schwankungen der vergangenen Tage ist davon auszugehen, dass sich auch in der kommenden Woche kein eindeutiger Trend ableiten lässt. Momentan sind die Märkte sehr unsicher und dies spiegelt sich in der Kursentwicklung der Aktien wider. Je nach politischer Entwicklung an den Krisenherden wie Ukraine, Gaza und Irak kann es schnell Kursgewinne oder Verluste geben. Da die Berichtssaison langsam dem Ende entgegen geht, ist von dieser Seite nicht viel zu erwarten. Unter diesen Bedingungen erwarten wir für die kommenden Handelstage eher kurzfristig ausgelöste Schwankungen, auf die nur dann zu reagieren ist, wenn eine größere Meldung hinter der Marktentwicklung steckt.

  • Schwarze Woche für den DAX – Aktienindex verliert 6,6 Prozent – lediglich FMC mit 2,6 Prozent Wochengewinn im Plus – adidas verliert mehr als 20 Prozent, zweistellige Kursverluste bei Lufthansa und E.on

    Nach dem Wochenverlust von 4,5 Prozent in der Vorwoche legte der DAX mit einem Wochenverlust von 6,6 Prozent  in den vergangenen 5 Handelstagen noch einen oben drauf. Damit beträgt der Kursverlust alleine innerhalb der letzten beiden Wochen mehr als 10 Prozent. Nur noch mit Mühe notiert der DAX oberhalb der Marke von 9.000 Punkten. Am Freitag ging es im Tagesverlauf kräftig nach unten. Der Markt machte kurz vor 8.900 Punkten halt und drehte zum Wochenschluss wieder leicht nach oben. Zum Wochenende notiert der DAX bei 9.009 Punkten.

    Schwache Konjunkturdaten aus Europa, ein Rückgang der deutschen Industrieproduktion, ein schwacher ifo-Frühindikator sowie zahlreiche politische Konflikte haben die Börsen auf Tauchstation geschickt. Luft mit minimalen Erholungsbewegungen holte der DAX nur vereinzelt. Von einer wirklichen Erholung konnte dabei jeweils keine Rede sein. Zu stark sind die Börsianer derzeit von den Kriegen in der Ukraine, im Irak und dem Gaza-Gebiet negativ beeinflusst. Der Ausbruch des Ebola-Erregers in Afrika sorgt ebenfalls für Unsicherheit und könnte mittelfristig negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben.

    Unter den DAX-Aktien gibt es mit Fresenius Medical Care lediglich eine Aktie mit einem Wochengewinn. Die positive Geschäftsentwicklung liess den Kurs der Aktie gegen den Trend um 2,6 Prozent auf 51,44 Euro steigen. Analystenempfehlungen trieben den Kurs weiter an. Leicht im Minus und damit ebenfalls ganz vorne bei der Betrachtung der Wochengewinner sind die Papiere von K+S mit einem Wochenverlust von 1,4 Prozent auf 23,16 Euro und die Deutsche Börse mit einem Kursrückgang um 3 Prozent auf 52,39 Euro.

    Richtig in den Keller ging es dagegen mit den Papieren von adidas. Nachdem das Unternehmen letzte Woche eine Gewinnwarnung veröffentlichte, hagelte es nun negative Analysteneinschätzungen. Die Aktie verlor 20,4 Prozent und kostet damit nur noch 56,70 Euro. Die adidas-Aktie ist damit das Schlusslicht im DAX mit einem Kursverlust von mehr als 30 Prozent auf Sicht von einem Jahr. Aktien der Deutschen Lufthansa gaben um 16,1 Prozent auf 12,16 Euro nach. Die europäischen Fluggesellschaften leiden derzeit unter den von Rußland angedrohten Überflugsverboten über Sibirien. Dies würde die Fluggesellschaften zu zeitintensiven und teuren Flugrouten zwingen. E.on-Papiere verbilligten sich um 10,2 Prozent auf 13,15 Euro.

    Nach den starken Kursverlusten der beiden letzten Wochen wäre es eigentlich Zeit für eine kurze Erholung. Die Nachrichtenlage ist derzeit weiterhin negativ und das Stimmungsumfeld sehr angeschlagen, allerdings könnten in dem aktuellen Umfeld bereits einzelne positive Nachrichten zu einer Gegenbewegung führen. Ob dies dann mittelfristig anhält, ist derzeit schwer vorhersehbar. Allerdings haben die Chancen auf einen Kursgewinn in der kommenden Woche deutlich zugenommen.

  • DAX verliert 4,5 Prozent in nur einer Woche – Kurseinbruch bei adidas, starke Verluste für Lufthansa und HeidelbergCement – positive Entwicklung bei Fresenius, Fresenius Medical Care und Deutsche Telekom

    Eine schwarze Woche mit einem Verlust von 4,5 Prozent erlebte der deutsche Aktienindex. Die Krise in der Ukraine, ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex und eine durchwachsene Berichtssaison schickten die deutschen Standardaktien auf Talfahrt. Der DAX verlor damit innerhalb der letzten fünf Handelstage 434 Punkte und ging bei einem Stand von 9.210 Punkten aus dem Handel. Bereits am Montag rauschten die Kurse kräftig in den Keller. Konjunktursorgen sowie die Sanktionen gegen Russland haben die Aktionäre verunsichert. Am Dienstag liessen gute Unternehmensdaten sowie ein gestiegenes Verbrauchervertrauen in den USA die Kurse kurzfristig steigen. Doch bereits an den folgenden Tagen ging es zum Teil kräftig nach unten. Am Mittwoch verlor der DAX 0,6 Prozent, am Donnerstag ging es um 1,9 Prozent nach unten und am Freitag rauschte der DAX um 2,1 Prozent nach unten.

    Unter den DAX-Aktien kamen die Dividendenpapiere von adidas unter die Räder. Der Kurs brach um 18,1 Prozent ein. Nachdem der Sportartikelhersteller nach der Fußball-WM noch mit positiven Meldungen überraschte, sorgte eine Gewinnwarnung für Ernüchterung. Dem Unternehmen macht das Golfgeschäft sowie der starke Euro zu schaffen. Die Aktie ging bei einem Stand von 58,35 Euro aus dem Handel. Damit notiert die Aktie 12,90 Euro unter dem Stand der Vorwoche. Aktien der Deutschen Lufthansa wurden ebenfalls verkauft. Hier sorgten Einmaleffekte wie der Pilotenstreik sowie der starke Euro für eine Delle im Ergebnis. Lufthansa-Papiere verbilligten sich im Wochenverlauf um 9,5 Prozent und sind damit nur noch 13,13 Euro wert. Der Gewinn bei HeidelbergCement lag 20 Prozent unter den Erwartungen der Börsianer. Auf dem Parkett wurde die Aktie mit einem Verlust von 7,3 Prozent abgestraft. Die Aktie ging bei einem Stand von 53,99 Euro aus dem Handel.

    Ein überzeugendes Zahlenwerk hat dagegen für Kursgewinne bei Fresenius gesorgt. Sowohl die Aktie der Fresenius legte gegen den Trend mit 2,9 Prozent deutlich zu auf 111,35 Euro als auch die Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care verteuerten sich um 1,3 Prozent auf 50,79 Euro. Bei der Deutschen Telekom kommt Bewegung in den Verkauf der US-Tochter. Dies sorgt für Freude bei den Aktionären und liess den Kurs im Wochenvergleich lediglich um 0,3 Prozent nachgeben. Die T-Aktie kostet damit 12,09 Euro.

    Der Markt erscheint aktuell ziemlich angeschlagen. Momentan überwiegen die negativen Nacrichten und kaum jemand ist bereit in Deutsche Aktien zu investieren. Die starken Konjunkturdaten aus den USA sorgen verstärkt dafür, dass Anleger Gelder in Deutschland abziehen und in US-Aktien anlegen. Zusätzlich sorgt die starke Konjunkturentwicklung in den USA dafür, dass die Notenbank dort bald die Zinsen stärker anheben dürfte. Dies könnte des Ende der Niedrigzinsphase einläuten. An den Aktienmärkten dürfte es damit in den nächsten Wochen weiter sehr nervös zugehen. Die aktuelle Empfehlung lautet daher zunächst zuschauen und falls der Trend dreht, ganz schnell wieder einsteigen.

  • DAX mit 0,8 Prozent Wochenverlust – Gewinne bei Commerzbank, K+S und Lanxess – BASF, Adidas und infineon bilden Schlusslichter

    Einen Wochenverlust von 0,8 Prozent erzielte der DAX in der vergangenen Handelswoche. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 76 Punkte unter dem Stand vor einer Woche bei aktuell 9.644 Punkten. Nachdem der DAX zunächst am Montag tiefrot in die neue Woche startete und einen Tagesverlust von 1,1 Prozent einfuhr, ging es an den folgenden Tagen stetig nach oben. Zum Wochenschluss beherrschten jedoch die Bären wieder das Parkett und schickten den DAX am Freitag um 150 Punkte nach unten. Zu Wochenbeginn sorgte zunächst die Entwicklung in der Ukraine um den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeuges für Verunsicherung. Starke Konjunktur- und Unternehmensdaten sowie eine sich abzeichnende politische Stabilisierung in der Ukrainie versprühten Zuversicht. Zum Wochenschluss sicherten sich die Börsianer jedoch wieder ab und verkauften.

    Die höchsten Kursverluste erzielten in der vergangenen Woche die Papiere von BASF. Die vorgelegten Unternehmenszahlen und der Ausblick überzeugten nicht. Vor allem im Agrargeschäft läuft es derzeit nicht rund. Die BASF-Aktie verlor 3,6 Prozent auf 80,37 Euro. Adidas verbilligten sich um 3,3 Prozent auf 71,25 Euro und der Speicherchiphersteller infineon verlor 2,6 Prozent an Wert. Aktuell notiert das infineon-Papier bei 8,91 Euro.

    Eine starke Performance legte dagegen das Papier der Commerzbank hin. Im Wochenverlauf verteuerte sich die Aktie um 2,5 Prozent auf 11,22 Euro. Die Commerzbank-Aktie profitierte dabei von einer Branchenerholung – besonders die südeuropäischen Bankaktien konnten teilweise deutlich zulegen. Aktien des Düngemittelherstellers K+S legten nach einen guten Geschäftsausblick des Konkurrenten Potash zu. Die K+S-Aktie legte um 2,3 Prozent auf 23,49 Euro zu. Nach guten Unternehmenszahlen und einer positiven Analyse aus dem Hause Merill Lynch legten die Papiere von Lanxess im Wochenverlauf 1,4 Prozent zu und gingen bei einem Stand von 49 Euro aus dem Handel.

    In der kommenden Woche wird die Berichtssaison die Kursentwicklung an den internationalen Aktienmärkten genauso beeinflussen wie die weitere Entwicklung in der Ukraine und im Nahen Osten. Bei negativen Überraschungen dürfte es mit den Aktien schnell nach unten gehen. Positive Überraschungen könnten genauso schnell neue Allzeithochs in Deutschland mit sich bringen. Die Changen werden hierzu mit 50 Prozent bewertet.

  • DAX mit 0,6 Prozent Wochengewinn – SAP, Deutsche Bank und adidas legen zu, Kursverluste bei Heidelbergcement, Daimler und Continental

    Am Deutschen Aktienmarkt ging es nach einer Berg- und Talfahrt leicht nach oben. Auf Wochenbasis legte der DAX 54 Punkte zu und notiert damit 0,6 Prozent über dem Kurs der Vorwoche. Damit stieg der Deutsche Aktienindex DAX wieder über die 9.700er Marke und notiert aktuell bei 9.720 Punkten.

    Am Montag überraschten positive Unternehmenszahlen der US-Bank Citigroup die Aktienmärkte. Weltweit ging es mit den Kursen der Dividendenpapiere nach oben – allen voran den Bankaktien. Zum Wochenauftakt legte der DAX damit 1,2 Prozent zu, bevor es am Dienstag um 0,7 Prozent nach unten ging. Ein schwacher ZEW-Frühindikator mit einem Rückgang in Folge zeigt, dass die Konjunktur in Deutschland an Dynamik verliert. Ängste vor einer Pleite der portugiesischen Banco Espirito Santo haben die Aktienmärkte ebenfalls verunsichert. Überraschend gute Wachstumsdaten aus China haben die Märkte wieder kräftig steigen lassen. Der DAX konnte am Mittwoch um 1,4 Prozent zulegen, bevor es zum Wochenschluss am Donnerstag und Freitag wieder um 1,1 bzw. 0,4 Prozent nach unten ging. Der eskalierende Ukraine-Konflikt mit Sanktionen gegen Russland sowie ein möglicher Abschuss eines zivilen Passagierflugzeuges haben die Aktienmärkte verunsichert.

    Überragende Geschäftszahlen von SAP haben sich positiv auf den Aktienkurs niedergeschlagen. Bei SAP läuft es richtig gut. Im vielversprechenden Cloud-Geschäft konnten die Walldorfer positive Impulse setzen. Der Aktienkurs der SAP-Papiere war die stärkste Aktie im DAX in der vergangenen Woche. Das Dividendenpapier legte um 5,5 Prozent auf 60,20 Euro zu. Von der guten Stimmung im Bankensektor profitierten die Aktien der Deutschen Bank, die mit einem Wochengewinn von 5,1 Prozent ebenfalls eine starke Performance verzeichneten. Bei adidas schlägt sich der Gewinn der Fussballweltmeisterschaft des Deutschen Teams positiv nieder. Immerhin ist adidas der Ausrüster des DFB. Die Aktie der Herzogenauracher legte um 3 Prozent auf 73,68 Euro zu.

    Lange Gesichter gab es dagegen bei den Eigentümern von Heidelbergcement. Der Kurs gab um 3 Prozent auf 58,03 Euro nach. Die Aktie ist damit der Verlierer der Woche. Ein schwaches LKW-Geschäft von Volvo hat sich negativ auf den Kursverlauf von Daimler niedergeschlagen. Der Kurs gab um 1,9 Prozent auf 65,40 Euro nach. 1,7 Prozent günstiger zu haben sind die Papiere von Continental und Deutsche Post zu einem aktuellen Kurs von 164,65 bzw. 25,45 Euro.

    Ein eindeutiger Ausblick für die kommende Woche gestaltet sich derzeit schwierig. Zum Einen läuft die Berichtssaison. Hier können positive Unternehmensdaten die Aktienmärkte positiv beeinflussen. Allerdings könnten schwache Unternehmensdaten genau das Gegenteil bewirken. Für weitere Verunsicherung könnten die Krisen im Nahen Osten sowie in der Ukraine sorgen und die Aktienmärkte in Mitleidenschaft ziehen. Insofern ist es derzeit ratsam aufmerksam die Aktienmärkte zu beobachten. Stärkere Kursverluste sollten zu Nachkäufen in substanzstarken Aktien genutzt werden. Mittelfristig dürfte es dagegen weitere Kursgewinne geben.

  • DAX verliert mehr als 3 Prozent – Allianz und FMC legen gegen den Trend zu – Deutliche Verluste bei der Commerzbank, RWE und K+S

    An der Börse ging es in der vergangenen Woche deutlich nach unten. Der DAX gab um mehr als 3 Prozent nach und verabschiedet sich damit bei einem Stand von 9.666 Punkten ins Wochenende. Zu Wochenbeginn war der DAX sogar noch einmal über die Marke von 10.000 Punkten geklettert. Doch bereits im Tagesverlauf haben Konjunktursorgen sowie ein schwacher Ausblick für die kommende Berichtssaison die Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt. Am Montag verlor der DAX 1 Prozent und am Dienstag ging es um 1,4 Prozent in den Keller. Am Mittwoch konnte der Abwärtstrend gestoppt werden. Der DAX legte um 0,4 Prozent zu, obwohl der Konflikt zwischen Israel und Palästina eskalierte. Sorgen um eine neue Finanzkrise in Portugal schickten den Aktienmarkt am Donnerstag auf Talfahrt. Der DAX verlor 1,5 Prozent an Wert. Wenig Veränderung gab es dann am Freitag mit einem Gewinn in Höhe von 0,1 Prozent.

    Gegen den Trend legten die Papiere des Versicherungskonzerns Allianz 2,5 Prozent zu. Das Münchener Unternehmen kündigte auf einer Investorenkonferenz die Änderung der Dividendenpolitik an. Demnach sollen zukünftig die Aktionäre höher an den Gewinnen des Unternehmens durch höhere Dividendenzahlungen beteiligt werden. Die Allianz-Aktie ging bei einem Stand von 127,70 Euro aus dem Handel. Ebenfalls leicht zulegen konnten die Papiere von FMC. Der Dialysespezialist verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 49,90 Euro. Den geringsten Verlust von 0,1 Prozent verzeichnete der Mutterkonzern Fresenius.

    Deutlich nach unten ging es mit den Papieren der Commerzbank. Der Kurs gab um 8,4 Prozent auf 10,80 Euro nach. Neben der Angst um eine neue Finanzkrise könnte eine Strafzahlung in den USA das Ergebnis der Commerzbank belasten. Gewinnmitnahmen sorgten für Kursverluste bei RWE. Nach entsprechenden Analystenkommentaren verlor der Versorger 6,2 Prozent und ging bei einem Stand von 30,69 Euro aus dem Handel. Ebenfalls 6,2 Prozent ging es mit den Papieren von K+S in den Keller.

    Nach der Abwärtsbewegung in der vergangenen Woche könnte es zunächst auch in den nächsten Tagen weiter nach unten gehen. Die aktuelle Berichtssaison wird den Takt für die kommenden Handelswochen angeben. Sollte es zu positiven Überraschungen kommen, ist auch ein schneller Anstieg mit neuen Allzeithochs möglich. Beim aktuellen Umfeld ist daher eine genaue Betrachtung des Aktienmarktes notwendig um kurzfristig reagieren zu können.