Schlagwort: Telekom

  • DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 12.442 Punkte – Volkswagen, Bayer und Telekom mit deutlichen Kursgewinnen – Henkel, Deutsche Börse und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Mit einem Gewinn in Höhe von 1,6 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Damit kletterte der Deutsche Aktienindex um 201 Punkte und ging bei einem Stand von 12.442 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 12.442 Punkte

    Eine mögliche Verschärfung des Handelskonfliktes zwischen China und den USA hat zu negativer Stimmung an den Börsen geführt. Mit einem Gewinn in Höhe von 0,2 Prozent konnte der DAX den Handel dennoch im Plus beenden. Am Dienstag war der Handelsstreit erneut Hauptgrund für die Kursbewegung an den Börsen. Diesmal wurde auf dem Parkett auf eine Lösung gesetzt und die Kurse legten um 1,1 Prozent zu. Ein möglicher Militärschlag im Syrienkonflikt sorgte am Mittwoch für schlechte Stimmung. An der Börse gaben die Kurse 0,8 Prozent nach. Und auch hier gab es einen Tag später deeskalierende Äußerungen aus den USA. Der DAX legte daraufhin 1 Prozent zu. Wenig politische Neuigkeiten führten am Freitag zu wenig Bewegung. Am letzten Handelstag der Woche legte der DAX 0,2 Prozent zu.

    Volkswagen, Bayer und Telekom mit deutlichen Kursgewinnen

    Bei Volkswagen hat der Chef-Wechsel steigende Kurse gebracht. Mit dem Ausscheiden von CEO Müller wird der Volkswagen-Konzern neu aufgestellt. Marktteilnehmer erwarten Teilbörsengänge und damit eine Steigerung des Unternehmenswertes von VW. Der Kurs der Volkswagen Vorzüge stieg um 7,4 Prozent auf 177,28 Euro. Bayer kommt bei der Monsanto-Übernahme einen Schritt weiter. Der Kurs der Bayer-Aktie stieg um 5,4 Prozent auf 98,65 Euro. Und auch bei der Deutschen Telekom sorgen neue Gesprächsrunden um die US-Tochter T-Mobile für Phantasie. Die T-Aktie stieg um 3,7 Prozent auf 13,95 Euro.

    Henkel, Deutsche Börse und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Mit einem Kursverlust in Höhe von 4 Prozent gehen die Henkel-Papiere aus dem Handel. Allerdings beinhaltet der Rückgang von 4,30 Euro auch einen Dividendenabschlag in Höhe von 1,79 Euro. Aktuell kostet eine Aktie des Pattex-Herstellers Henkel 103,10 Euro. Der Börsenbetreiber Deutsche Börse profitiert von der hohen Volatilität an den Aktienmärkten. Dennoch hat es in der vergangenen Woche einen Kursverlust von 2,8 Prozent auf 109,05 Euro für die Deutsche Börse gegeben. Mit 0,8 Prozent fällt der Kursverlust bei HeidelbergCement dagegen gering aus.

    Aktienmarkt weiterhin sehr volatil

    Auch in der kommenden Woche ist mit einem volatilen Handelsverlauf zu rechnen. Die politischen Spannungen um Syrien sowie das Thema der Handelskonflikte ist nicht gelöst. Die Berichtssaison der Unternehmen dürfte ebenfalls keine extremen Überraschungen bringen. Daher erwarten wir, dass sich der DAX in den kommenden Wochen seitwärts auf dem aktuellen Niveau bewegt und weiterhin in einer Range zwischen 11.800 Punkten und 12.600 Punkten verharrt.

  • DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach – Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen – Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Mit dem Wochenverlust von 3,8 Prozent ist fast der gesamte Kursgewinn der Vorwoche wieder verflogen. Der DAX gab bei einem äußerst volatilen Handelsverlauf 434 Punkte ab und ging bei einem Stand von 11.058 Punkten ins Wochenende. Damit konnte der DAX immerhin die 11.000er Marke wieder retten.

    DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach

    Am Montag sorgte das von Griechenland angekündigte Referendum für panikartige Verkäufe. Im Tagestief notierte der DAX bei 10.964 Punkten – am Tagesende blieb ein Verlust von 3,6 Prozent auf der Kurstafel stehen. Am Dienstag setzte sich die Achterbahnfahrt fort, der DAX schwankte erneut sehr stark und ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Eine mögliche Kehrtwende in der Griechenlandkrise sorgte am Mittwoch für steigende Kurse. Es gab Berichte wonach die griechische Regierung die Sparauflagen größtenteils akzeptieren würde. Doch bereits nach kurzer Zeit gab es erneute Zweifel und der DAX gab einen Teil der Gewinne wieder ab. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 2,2 Prozent. Am Donnerstag und Freitag gab es keine großen Bewegungen mehr. Der DAX gab um 0,7 bzw. 0,4 Prozent nach. Mit dem US-Feiertag am Freitag blieb der Börsenumsatz schwach und in Europa warten die Marktteilnehmer ganz gespannt auf den Ausgang des Referendums in Griechenland über die Akzeptanz der Sparauflagen am kommenden Sonntag.

    Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen

    Im Übernahmepoker um K+S durch den kanadischen Wettbewerber Potash ging es für den Kasseler Düngemittelhersteller um weitere 2,7 Prozent nach oben. Die K+S-Geschäftsleitung hatte das Angebot von 40 Euro als zu niedrig zurückgewiesen. Potash legte mit einem Angebot in Höhe von 41 Euro in bar nach. Der Kurs zog darauf auf 38,66 Euro an und sollte somit weiteres Potential haben, sofern die Übernahmegespräche nicht ins Stocken geraten. Nahezu unverändert ging die Deutsche Börse mit einem Gewinn von 0,4 Prozent auf 77,33 Euro aus dem Handel. Die starken Schwankungen wegen der Griechenlandkrise führen derzeit zu starken Umsätzen an den Börsen und lassen damit die Kasse des Börsenbetreibers klingeln.

    Telekom, infineon und Bayer verlieren mehr als 5 Prozent

    Ohne dass es aktuelle Meldungen gab, reihten sich die Papiere von Deutsche Telekom, infineon und Bayer am Ende der Kursliste des DAX mit Wochenverlusten von mehr als 5 Prozent ein. Aktien der Deutschen Telekom gaben um 5,5 Prozent auf 15,39 Euro nach, Dividendenpapiere von infineon verbilligten sich um 5,4 Prozent auf 11,19 Euro und Bayer gaben um 5,3 Prozent auf 125,85 Euro nach.

    Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Der Ausgang des Griechenland-Referendums könnte neues Potential im DAX freisetzen. Je nachdem wie die Volksabstimmung ausfällt, könnte damit eine neue Richtung vorgegeben werden. Werden die Sparauflagen durch die Bevölkerung abgelehnt, muss Griechenland nicht zwangsläufig den Euroraum verlassen. In allen anderen Fällen könnte das Ergebnis ein Mißtrauen gegenüber der amtierenden Regierung ausdrücken und damit der Hoffnung auf Neuwahlen neue Nahrung geben. Nach dem Zickzack-Kurs der vergangenen Wochen wären Neuwahlen mit einer stabilen Regierung das Beste für das krisengeschüttelte Land und damit auch das Beste für die Geldgeber. Schließlich können nur mit verlässlichen Partnern erfolgreiche Geschäfte gemacht werden und damit zu steigenden Kursen und Erfolg an der Börse führen.