Schlagwort: RWE

  • Aktien-Alpha Strategie legt zu während DAX verliert – Cash zahlt sich aus

    Während es beim DAX um 0,3 Prozent nach unten ging legte die Aktien-Alpha Strategie gegenüber der Vorwoche um 0,3 Prozent zu. Die geringe Aktienquote macht sich in dem aktuell schwachen Marktumfeld mehr als bezahlt. Ein Anteilsschein am Aktine-Alpha Musterportfolio kostet aktuell 161,53 Euro.

    Während bei E.on der Abstieg aus dem EuroStoxx50 auf den Aktienkurs drückt geht es beim Wettbewerber RWE nach oben. Die Papiere von RWE legten gegenüber der Vorwoche um 1,4 Prozent auf 17,98 Euro zu. Gute Geschäftszahlen von Amadeus Fire haben den Aktienkurs des Personalvermittlers beflügelt. Gegen den Trend geht es um 0,9 Prozent auf 99,30 Euro nach oben. Essilor gehören mit einem Wochengewinn von 0,5 Prozent auf 124,40 Euro ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    Weiterhin schwach läuft dagegen der Technologiesektor. Freenet verlieren weitere 3,3 Prozent auf 22,91 Euro und notieren damit schon 31 Prozent unter dem Jahreshöchstwert. Bei Cancom setzt sich der Abwärtstrend ebenfalls fort. Die Aktie verliert 3,2 Prozent auf 38,26 Euro. Bei HeidelbergCement geht es um 0,3 Prozent nach unten.

  • Aktien-Alpha Portfolio profitiert weiterhin von hoher Cashquote – Standardwerte sorgen für positive Kursentwicklung

    In der vergangenen Woche hat die Aktien-Alpha Strategie nur leicht besser als der DAX abgeschnitten. Während es beim DAX um 1,7 Prozent nach unten ging verlor das Aktien-Alpha Musterportfolio 1,6 Prozent an Wert. Die hohe Cashquote zahlt sich damit weiterhin positiv auf die Performance des Portfolios aus. Ein Anteilsschein kostet aktuell 160,60 Euro.

    Vor allem die Standardwerte aus dem DAX haben die positive Performance des Aktien-Alpha Portfolios erwirtschaftet. Den größten Beitrag gab es mit einem Wochengewinn in Höhe von 1 Prozent von den RWE-Papieren. Versorger gelten in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen. Die Aktie von RWE notiert aktuell bei 21,01 Euro. Aktien des Gasspezialisten Linde legten um 0,8 Prozent auf 189,50 Euro zu und Beiersdorf notieren ebenfalls 0,8 Prozent höher bei 98,50 Euro.

    Da die Aktien-Alpha Strategie nicht in Bayer investiert ist sorgten vor allem die Kursverluste im Bankensektor für eine negative Performance. Deutsche Bank sind mit einem Wochenverlust in Höhe von 5,3 Prozent auf 9,76 Euro ganz vorne mit dabei. Commerzbank gehören mit einem Verlust von 3,8 Prozent auf 8,13 Euro ebenfalls zu den Verlierern. Und aus dem Technologiebereich sind die Papiere von Cancom unter den Wochenverlieren mit einem Kursrückgang um 5 Prozent auf 39,62 Euro zu finden.

  • Aktien-Alpha Strategie deutlich besser als DAX – Henkel treibt Musterportfolio

    In der vergangenen Woche hat sich die hohe Cashquote beim Aktien-Alpha Musterportfolio positiv auf die Kursentwicklung ausgewirkt. Während der DAX im Wochenverlauf 1,9 Prozent an Wert verlor ging es beim Aktien-Alpha Portfolio lediglich um 0,2 Prozent nach unten. Ein Anteilsschein am Portfolio kostet aktuell 162,46 Euro.

    Defensive Aktien liegen in unruhigen Börsenzeiten wie den aktuellen in der Gunst der Anleger ganz vorne. Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent haben wir mit der Henkel-Aktie eingefahren. Aktien von Beiersdorf sind im Depot ebenfalls vertreten und legten um 1,4 Prozent auf 100,60 Euro zu. Nach guten Zahlen der Credit Suisse ging der gesamte Finanzsektor gestärkt hervor. Die Deutsche Bank-Aktie legte um 1,2 Prozent auf 10,76 Euro gegen den allgemeinen Trend zu.

    Die Schwäche im Technologiebereich ging auch an unserem Musterportfolio nicht spurlos vorbei. Die Aktien von Cancom verlieren 7,8 Prozent. RWE-Papiere tragen mit einem Verlust von 5,5 Prozent und HeidelbergCement mit einem Verlust von 4,4 Prozent zur negativen Performance bei.

  • DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu – RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent hat der DAX zumindest vorübergehend den Abwärtstrend beendet. Der Index des Deutschen Aktienindex kletterte um 190 Punkte. Zum Wochenende ging der DAX bei einem Stand von 12.496 Punkten aus dem Handel.

    DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn drückte der Handelskonflikt auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Bei einem Tagesverlust von 0,6 Prozent sorgten vor allem die Automobiltitel für den Kursverlust. Bereits am Dienstag sorgte der Kompromiss um den Migrationsstreit für Erleichterung. Mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent ging es beim DAX deutlich nach oben. Doch bereits am Mittwoch kippte die Stimmung wieder etwas. Bei dünnen Umsätzen verlor der DAX 0,3 Prozent an Wert. Eine mögliche Lösung um den Zollstreit auf Autos sorgte am Donnerstag für Erleichterung. Mit den Aktienkursen ging es steil nach oben. Der DAX legte um 1,2 Prozent zu. Zum Wochenausklang gab es einen weiteren Tagesgewinn von 0,3 Prozent.

    RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    In Zeiten des Handelsstreits um Zölle liegen vor allem Unternehmen mit einem geringen Exportanteil in der Gunst der Anleger. Die Versorger gehören damit zu den favorisierten Papieren. Aktien von RWE legten gegenüber der Vorwoche um 13 Prozent zu. E.on folgten mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent. Und nachdem die Deutsche Bank lange als Verlierer galt legte die Aktie zumindest in der vergangenen Woche mit 5,9 Prozent überdurchschnittlich stark zu.

    Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Am anderen Ende sind dagegen die Dividendenpapiere von adidas zu finden. Nachdem die Aktie lange Zeit stark zulegte ging es in der vergangenen Woche um 2,9 Prozent nach unten. FMC entwickelten sich trotz eines insgesamt positiven Aktienumfeldes negativ. Der Wochenverlust bei den FMC-Papieren beträgt 2,5 Prozent. Steigende Kerosinpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa aus. Der Aktienkurs verliert 2,4 Prozent auf 20,11 Euro.

    Kommt jetzt die Sommerrally

    Nachdem es Anzeichen für eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen USA und Europa bzw. China gab kam es in der Folge direkt zu steigenden Aktienkursen. Sollte sich diese politische Entwicklung weiter fortsetzen ist auch mit weiter steigenden Aktienkursen zu rechnen. Das nächste Kapitel der Sommerrally könnte damit starten und an den Aktienmärkten für neue Höchststände sorgen.

  • Aktien-Alpha Portfolio hinkt DAX hinterher – hohe Cash-Quote ist aktuell negativ

    Leicht schwächer als der DAX hat sich das Aktien-Alpha Musterportfolio entwickelt. Bei einem steigenden Aktienmarkt hat sich die hohe Cash-Quote negativ auf die Performance niedergeschlagen. Ein Anteilsschein notiert 1 Prozent höher gegenüber der Vorwoche bei einem aktuellen Wert von 160,84 Euro.

    Wie im DAX sorgen auch im Aktien-Alpha Portfolio die Papiere von RWE für einen deutlichen Kursschub. Die RWE-Aktie legte gegenüber der Vorwoche um 13 Prozent zu. Auf den weiteren Plätzen folgen die Depotwerte aus dem Finanzsektor. Deutsche Bank gehören mit einem Wochengewinn in Höhe von 5,9 Prozent genauso zu den Wochengewinnern wie die Papiere der Commerzbank mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,1 Prozent.

    Auf der Verliererseite sind die Papiere der Deutschen Post mit einem Kursrückgang von 1,4 Prozent auf 27,59 Euro zu finden. Weniger zyklische Aktien stehen in einem positiven Aktienmarkt weniger im Fokus. So überrascht es nicht mit Beiersdorf einen weiteren Wochenverlierer in Höhe von 0,5 Prozent zu finden. Essilor verlieren gegenüber der Vorwoche ebenfalls. Allerdings beträgt der Kursrückgang lediglich 0,4 Prozent.

  • Deutliche Kursverluste von 3,9 Prozent nach sehr schwachem Aktienmarkt – defensive Aktien wie Beiersdorf sind beliebt

    Etwas höher als beim DAX ist der Kursverlust bei der Aktien-Alpha Strategie Woche ausgefallen. Der Wert des Musterportfolios gab gegenüber der Vorwoche um 3,9 Prozent nach. Der Wert eines Anteilscheins am Musterdepot liegt bei 158,68 Euro. Aufgrund der weiteren Eintrübung der Aussichten an den Aktienmärkten wurde in der vergangenen Woche die Aktienquote deutlich reduziert. Zahlreiche Positionen wurden komplett aufgelöst. Der Cash-Anteil liegt aktuell bei 58 Prozent.

    Den höchsten Wochengewinn von 4,1 Prozent haben die Papiere von Beiersdorf eingefahren. Das konjunkturunabhängige Geschäft des Unternehmens sorgt für erhöhtes Interesse an Papieren von Beiersdorf. Um 2,2 Prozent geht es auch mit den Aktien von Rocket Internet nach oben. Der Internet-Inkubator hat derzeit ein positives Sentiment. Aus dem Versorger-Bereich notiert die RWE-Aktie 1 Prozent im Plus und zählt damit zu dem Kreis der besten Portfoliowerten.

    Auf der Verliererseite sind die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 4,4 Prozent auf 8,21 Euro zu finden. Um 2,9 Prozent geht es beim zweiten Wochenverlierer Cancom nach unten. Nach den Stresstest-Problemen in den USA sind Deutsche Aktien mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 9,22 Euro ebenfalls in der Liste der Verlierer zu finden.

  • DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 13.011 Punkte – E.on, RWE und Siemens mit höchsten Kursgewinnen – Commerzbank, Deutsche Post und HeidelbergCement mit höchsten Verlusten

    Mit einem Plus von 1,9 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche erfolgreich beendet. Gegenüber der Vorwoche notiert der Deutsche Aktienindex 244 Punkte höher. Bei einem Stand von 13.011 Punkten gelang sogar der Sprung über die Marke von 13.000 Zähler.

    DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 13.011 Punkte

    Mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,6 Prozent startete der Aktienhandel in die neue Woche. Für Entspannung sorgte vor allem das Bekenntnis der italienischen Regierung zur Eurozone. Am Dienstag war dann die Luft draußen. Der DAX bewegte sich nicht und notierte einen Punkt tiefer. Im Vorfeld der Sitzungen der Notenbanken haben sich die Anleger auf dem Börsenparkett zurückgehalten. Mit einem leichten Kursgewinn in Höhe von 0,4 ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel bevor es am Donnerstag zu einem Kursplus von 1,7 Prozent reichte. Vor allem die Sitzung der Europäischen Zentralbank sorgte für Aktienkäufe. Wie erwartet, wurde der Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm angekündigt, allerdings gleichzeitig das Risiko schneller Zinserhöhungen reduziert. Dies führte zu einem fallenden Euro-Kurs und in der Folge zu steigenden Aktienpreisen. Die Freude über die Nachrichten von der EZB währte jedoch nicht lange. Bereits am Freitag legte der DAX wieder den Rückwärtsgang ein. Strafzölle der USA auf China-Importe drückten die Stimmung. Der DAX ging am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent aus dem Handel.

    E.on, RWE und Siemens mit höchsten Kursgewinnen

    Die Aussicht auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau ist schlecht für den Finanzsektor, weil dort die Margen und damit Gewinne niedrig bleiben, aber gut für hochverschuldete Branchen wie den Energiesektor. Deshalb überrascht es wenig, dass die Papiere von E.on mit einem Wochengewinn von 7 Prozent auf 9,49 Euro den höchsten Wochengewinn erzielten. Der Versorger RWE folgt mit einem Kursplus von 6,7 Prozent auf 20,17 Euro. Und bei Siemens gibt es Planungen über eine Neuordnung der Geschäftsfelder und damit einem Verkauf des Gasturbinengeschäfts. Auch diese Überlegungen kommen an der Börse gut an und sorgen für einen Wochengewinn von 5,1 Prozent auf 119,62 Euro.

    Commerzbank, Deutsche Post und HeidelbergCement mit höchsten Verlusten

    Auf der anderen Seite sorgt das niedrige Zinsumfeld weiterhin für ein margenschwaches Geschäft bei der Commerzbank. Die Aktie verliert 4,4 Prozent auf 8,91 Euro. Die Gewinnwarnung der Deutschen Post zieht weitere Kursverluste nach sich. Der Kursrückgang in der vergangenen Woche beträgt 2,4 Prozent auf 30,41 Euro. Und bei HeidelbergCement geht es um 2,1 Prozent auf 76,90 Euro nach unten.

    Notenbanken legen Basis für Kursgewinne

    Mit den Sitzungen in der vergangenen Woche haben die Notenbanken die Grundlagen für ein weiterhin freundliches Aktienumfeld gelegt. Eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik mit einem schwachen Euro sollten das Börsenparkett beflügeln. Allerdings gibt es von politischer Seite zahlreiche Risikofaktoren. Der von den USA angezettelte Handelskrieg könnte sich genauso negativ auf die Konjunktur auswirken wie der Streit um die Flüchtlingspolitik innerhalb der deutschen Regierungskoalition.

  • Aktien-Alpha Portfolio gewinnt 1,8 Prozent – RWE führen mit 6,7 Prozent Gewinn

    Die Aktien-Alpha Strategie hat gegenüber der Vorwoche um 1,8 Prozent zugelegt und sich damit genauso wie der DAX entwickelt. Ein Anteilsschein ist damit auf einen Stand von 170,54 Euro geklettert.

    Unter den Einzelwerten des Musterportfolios legten die Papiere von RWE mit einem Wochengewinn in Höhe von 6,7 Prozent auf 20,17 Euro am stärksten zu. Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken hält die Zinsbelastung für das hochverschuldete Unternehmen weiterhin gering. Dies sorgt für Erleichterung unter den Aktionären. Der Börsengang Home24 ist geglückt. Die Erstnotiz notierte deutlich im Plus. Damit ist es Rocket Internet gelungen ein weiteres Unternehmen erfolgreich am Markt zu platzieren. Der Kurs von Rocket Internet gewinnt 4,4 Prozent auf 25,86 Euro. Mit einem Wochengewinn von 3,5 Prozent auf 70,10 Euro zählt auch die Fresenius-Aktie zu den Wochengewinnern.

    Weniger gut lief es dagegen im Finanzsektor. Die Politik niedriger Zinsen hält die Margen und Gewinne der Banken gering. Bei Merkur ging es um 5,5 Prozent auf 8,65 Euro nach unten und Commerzbank verlieren 4,4 Prozent auf 8,91 Euro. Beim Industriekonzern GESCO fällt der Kurs um 4 Prozent auf 27,50 Euro.

  • Aktien-Alpha Strategie mit 1,6 Prozent Wochengewinn – Amadeus Fire und Osram mit starker Performance

    Mit einem Wochengewinn von 1,6 Prozent hat die Aktien-Alpha Strategie die vergangene Handelswoche beendet. Damit lag die Entwicklung des Bullenbrief-Portfolios nur leicht hinter dem DAX zurück. An der Börse kostet ein Anteilsschein aktuell 167,49 Euro.

    Amadeus Fire legt weiter deutlich zu und notiert damit an der Spitze der Portfolio-Werte. Die Amadeus-Aktie gewinnt gegenüber der Vorwoche 6,9 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 96,30 Euro. Der hohe Kursverlust in der Vorwoche bei OSRAM war übertrieben. Die Aktie erholte sich nach ganz ordentlichen Unternehmenszahlen. Beim Kurs ging es um 6,5 Prozent nach oben. CANCOM setzt starke Performance fort. Der IT-Dienstleister notiert weiter auf Allzeithöchstständen. Gegenüber der Vorwoche geht es um 5,1 Prozent auf 102,30 Euro nach oben.

    Den höchsten Kursrückgang verzeichnen dagegen die RWE Stämme. Allerdings enthält der 9,3 prozentige Wochenverlust die Dividendenauszahlungen. Neben 50 Cent schüttete RWE eine Sonderdividende in Höhe von 1 Euro je Aktie aus. Freenet konnte mit den veröffentlichten Zahlen nicht punkten. An der Börse verliert die Aktie 6 Prozent auf 25,05 Euro. Und auch bei Diebold Nixdorf haben die Aktionäre einen Kursverlust in Höhe von 4,7 Prozent zu verkraften. Eine Aktie des Kassensysteme- und Geldautomatenherstellers notiert bei 62,70 Euro.

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.581 Punkte – SAP, Linde und Deutsche Telekom mit deutlichen Kursgewinnen – RWE, Covestro und Deutsche Lufthansa mit höchsten Kursverlusten

    Mit einem Plus in Höhe von 0,3 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche erneut im Plus beendet und damit die vierte Woche in Folge zugelegt. Der Deutsche Aktienindex stieg um 40 Punkte und ging bei einem Stand von 12.581 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.581 Punkte

    Über den Erwartungen liegende Frühindikatoren haben zum Start in die neue Woche zu steigenden Kursen geführt. Beim DAX ging es um 0,3 Prozent nach oben. Doch bereits am Dienstag drehte sich das Blatt. Ein zum dritten Mal in Folge rückläufiger ifo-Geschäftsklimaindex trübte am Dienstag die Stimmung ein. Da konnten selbst die hervorragenden Margen von SAP den Markt nicht positiv beeinflussen. Der DAX verliert gegenüber dem Vortag 0,2 Prozent an Wert. Die steigenden Anleiherenditen haben in den USA erstmals die 3 Prozent Marke geknackt. Und Marktteilnehmer erwarten inzwischen vier Zinserhöhungen. All dies sind für die Aktienmärkte schlechte Nachrichten weshalb es beim DAX um 1 Prozent nach unten ging. Ein Schwächeanfall hat am Donnerstag die Kurse der deutschen Aktiengesellschaften steigen lassen. Nachdem der Euro zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit Januar zurückgefallen ist, legte der DAX um 0,6 Prozent zu. Der schwache Euro setzte sich auch am Freitag fort. Zusätzlich sorgte ein überraschend starkes US-BIP für Kauflaune. Auf dem Parkett kletterten die Dividendenpapiere um 0,6 Prozent nach oben.

    SAP, Linde und Deutsche Telekom mit deutlichen Kursgewinnen

    Bei den von SAP vorgelegten Zahlen waren die Analysten von der gestiegenen Marge sehr überrascht worden. Vor allem die Cloud-Geschäfte boomen und sorgen für Phantasie beim Walldorfer Softwarekonzern. Die Aktie notiert gegenüber der Vorwoche 6,4 Prozent höher bei 92,02 Euro. Lindes Übernahmekandidat Praxair legte hervorragende Zahlen vor. An der Börse führte dies zu einem Kursanstieg von 5,8 Prozent auf 185,20 Euro je Linde-Papier. Bei der Deutschen Telekom gibt es neue Meldungen um den Verkauf der US-Tochter. Dies sorgte für einen Kursgewinn von 3,6 Prozent auf 14,53 Euro für die T-Aktie.

    RWE, Covestro und Deutsche Lufthansa mit höchsten Kursverlusten

    Die Aktie des Energieversorgers RWE führt in der vergangenen Woche die Liste der Wochenverlierer an. Der Kursrückgang von 1,56 Euro enthält allerdings einen Dividendenabschlag in Höhe von 50 Cent gegenüber. Damit relativiert sich der Wochenverlust von 7,3 Prozent wieder etwas. Bei Covestro sind die vorgelegten Quartalszahlen glänzend ausgefallen, allerdings blieb der Ausblick unter den Erwartungen. Dies reichte bereits aus um den Aktienkurs um 6,3 Prozent in den Keller zu schicken. Nach einem Wochenverlust von 5,1 Prozent notieren die Covestro-Papiere des DAX-Neulings bei 75,96 Euro. Eine gesenkte Wachstumsprognose hat auch den Lufthansa-Kurs um 6,2 Prozent fallen lassen. Die Aktie verlor 1,63 Euro auf 24,56 Euro.

    Berichtssaison läuft bislang gut, aber nicht überzeugend

    Bei der derzeit laufenden Berichtssaison sind die Quartalsergebnisse zwar hervorragend ausgefallen, allerdings haben bereits zahlreiche Unternehmen ihren Ausblick gesenkt. Damit zeigt sich, dass der hohe Euro-Kurs auf Dauer die Unternehmensentwicklung bremst. Außerdem zeigt sich wie nervös der Markt auf leicht negative Vorzeichen reagiert. Unter diesen Gesichtspunkten ist an der Börse in den kommenden Monaten nicht mehr viel zu erwarten. Das Börsenmotto „Sell in May and go away“ könnte wieder einmal aktueller denn je sein.