Schlagwort: Linde

  • DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen – Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der DAX hat die dritte Woche in Folge mit einem Wochengewinn abgeschlossen. Auch wenn die Dynamik deutlich nachgelassen hat bleibt zum Handelsende ein Kursgewinn von 0,2 Prozent. Damit steigt der Deutsche Aktienindex um 21 Punkte auf einen Schlussstand von 12.561 Punkte. Der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkten ist dem DAX damit vorerst geglückt.

    DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte

    Bei einem insgesamt ruhigen Handelsverlauf knüpfte der DAX an die Gewinne der Vorwoche an und ging mit einem leichten Tagesgewinn in Höhe von 0,2 Prozent aus dem Handel. Mit dem Quartalsergebnis überraschte die Deutsche Bank positiv und sorgte damit für ein freundliches Börsenumfeld. Deutlich stärker kletterten die Kurse am Dienstag nach oben. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Positiv wirkte der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkte. Die positive Energie setzte sich auch am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von ebenfalls 0,8 Prozent fort. Der Trend ging deutlich nach oben und die Erwartung positiver Quartalszahlen trieb die Kurse weiter an. Nach zwei starken Wochen gab es am Donnerstag einen Rücksetzer. Mit einem Tagesverlust von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. SAP konnte mit den Quartalszahlen die Erwartungen des Aktienmarktes nicht ganz erfüllen. Am Freitag ging es weiter nach unten. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA trat mit der Ankündigung einer weiteren Eskalation in den Fokus und verschreckte die Aktienmärkte.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen

    Nach der Veröffentlich überraschend guter Quartalszahlen ging es mit dem Aktienkurs der Deutschen Bank deutlich nach oben. Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich unter die Räder geriet verschafft die jüngste Meldung dem neuen CEO etwas Luft. Der Wochengewinn beträgt 6,8 Prozent auf einen aktuellen Schlussstand von 10,26 Euro. Die Zerschlagung von ThyssenKrupp wird immer wahrscheinlicher und entsprechend dreht sich dort das Personalkarussell. Nach dem CEO nimmt nun auch der Aufsichtsratschef seinen Hut. Eine aggressive Restrukturierung von ThyssenKrupp wird damit immer wahrscheinlicher. Auf dem Börsenparkett werden diese Nachrichten positiv bewertet. Die Aktie gewinnt 6 Prozent auf 21,85 Euro. Aktien von Covestro legen um 4,6 Prozent auf 80,22 Euro zu.

    Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der Handelsstreit belastet vor allem Exportunternehmen und damit im Bereich des DAX vor allem den Automobilsektor. An der Börse gehören damit die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 3,2 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie gab um 6,50 Euro auf einen Stand von 195,30 Euro nach. Bei Linde beträgt der Wochenverlust 2,8 Prozent auf 210 Euro und damit zählt die Aktie ebenfalls zu den Wochenverlierern. Die unter den Erwartungen gebliebenen Quartalszahlen schwächten die Kursentwicklung von SAP. Die Aktie verliert 2,7 Prozent auf 99,99 Euro. Damit notiert SAP wieder unter 100 Euro.

    Geht jetzt der Abwärtstrend wieder weiter?

    In den vergangenen Wochen hat sich der DAX von den stärken Kursverlusten der Vorwochen etwas erholt. Die Stimmung hat sich damit wieder deutlich aufgehellt. Wirkliche Gründe sprechen allerdings nicht dafür. Aus politischer Sicht gibt es weiterhin zahlreiche offene Punkte. Angefangen über Unstimmigkeiten innerhalb Europas, die Abspaltung Großbritanniens, Handelskonflikte mit den USA, politische Krisen im Nahen Osten und so weiter. Die Quartalszahlen spiegeln diese Veränderungen noch nicht komplett wieder und dürften aktuell von den Problemen etwas ablenken. Aber umso stärker dürfte die Reaktion wieder ausfallen, wenn das Augenmerk auf die Krisen und eine mögliche Abschwächung der Wirtschaftsleistung gelegt wird. Deshalb sehen wir die aktuelle Entwicklung beim DAX eher als Zwischenerholung nach dem etwas stärkeren Einbruch und erwarten einen erneuten Einbruch, wenn die Erholung zum Ende gekommen ist. Kurse unterhalb von 10.000 Punkten sind dann auch vorstellbar und würden einen optimalen Zeitpunkt für einen Einstieg in den Aktienmarkt bieten.

  • DAX fällt um 3,3 Prozent unter 13.000er Marke auf 12.580 Punkte – FMC, Linde und Deutsche Bank ohne Verluste – Infineon, ThyssenKrupp und Daimler mit hohen Verlusten

    Einen deutlichen Kursverlust in Höhe von 3,3 Prozent hatte der DAX in der vergangenen Woche zu verkraften. Die Marke von 13.000 Punkten gehört nach einem Kursrückgang um 431 Punkten der Vergangenheit an. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 12.580 Punkten und damit im laufenden Jahr 2,6 Prozent im Minus.

    DAX fällt um 3,3 Prozent unter 13.000er Marke auf 12.580 Punkte

    Am deutschen Aktienmarkt ist es am Montag deutlich nach unten gegangen. Der politische Streit unter den Unionsparteien sowie der Handelsstreit der USA sorgt für Verunsicherung und belastet den exportlastigen DAX. Mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent schloss der Handel. Eine Verschärfung des Handelsstreits zwischen China und den USA sorgten auch am Dienstag für empfindliche Kursverluste. Beim DAX ging es um 1,9 Prozent nach unten. Nach drei Verlusttagen in Folge hat der DAX am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent zumindest den Abwärtstrend kurzfristig unterbrochen. Doch bereits am Donnerstag ging es nach einer Gewinnwarnung von Daimler als Folge des Handelsstreits zwischen China und den USA mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent weiter nach unten. Nach dem Ausverkauf an den Vortagen ging es am Freitag mit 0,5 Prozent leicht nach oben.

    FMC, Linde und Deutsche Bank ohne Verluste

    Gewinner gab es in der vergangenen Woche nicht. Lediglich drei Aktien konnten den Handel mit einem unveränderten Kurs beenden. Diese Titel gehören damit zu den Wochengewinnern. Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care legte 2 Cent auf 87,78 Euro zu. Der Gewinn in Prozent ausgedrückt beträgt damit 0 Prozent. Auf den Cent unverändert gingen Linde und Deutsche Bank aus dem Handel. Linde notiert aktuell bei 205,30 Euro und bei dem in der Vergangenheit bereits stark gefallenem Aktienkurs der Deutschen Bank sind 9,49 Euro je Aktie zu zahlen.

    Infineon, ThyssenKrupp und Daimler mit hohen Verlusten

    Der Handelsstreit und die Gewinnwarnung hat vor allem exportlastige und konjunktursensible Aktien stark belastet. An der Spitze der Wochenverlierer notierten infineon mit einem Kursrückgang von 8 Prozent auf 23,11 Euro. ThyssenKrupp verlieren 7,9 Prozent auf 21,48 Euro und bei Daimler ging es nach der Gewinnwarnung um 7,5 Prozent auf 57,66 Euro nach unten.

    Handelsstreit kommt bei den Firmen an

    Nachdem sich die Aktienmärkte von den konjunkturellen und politischen dunklen Wolken in den vergangenen Wochen nicht beeindrucken ließen, sind die Folgen inzwischen auch auf dem Aktienparkett angekommen. Die Unternehmen spüren bereits erste Auswirkungen und dies blieb auch an der Börse nicht ohne negative Folge. Dieser Trend könnte sich fortsetzen. Kurserholungen sollten daher zum selektiven Ausstieg genutzt werden um die Aktienquote zu reduzieren. In den kommenden Monaten sind aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage weitere Kursrückgänge zu erwarten.

  • DAX verliert 1,7 Prozent auf 12.724 Punkte – Merck, Deutsche Börse und Linde mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Bank, Volkswagen und Daimler mit höchsten Verlusten

    Der DAX hat in der vergangenen Woche erneut an Wert verloren und somit ein Niveau unterhalb der Marke von 13.000 Punkten etabliert. Gegenüber der Vorwoche verliert der Deutsche Aktienindex 214 Punkte auf einen Schlussstand von 12.724 Punkte. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einem Kursverlust von 1,7 Prozent.

    DAX verliert 1,7 Prozent auf 12.724 Punkte

    Die gescheiterte Regierungsbildung in Italien belastete die Aktienkurse zu Wochenbeginn. Außerdem belastet der Dieselskandal die deutschen Automobilhersteller mit immer wieder neuen Meldungen. Am Montag verlor der DAX 0,6 Prozent an Wert. Die Italienkrise hat auch am Dienstag die Märkte beherrscht und den Kursverfall sogar noch beschleunigt. Vor allem Banktitel verloren kräftig und die Renditen von sicheren Anlagen sind wieder deutlich gefallen. Am Aktienmarkt hat der DAX einen Tagesverlust von 1,5 Prozent eingefahren. Nach den starken Verlusten der Vortage ging es am Mittwoch wieder nach oben. Der DAX erholte sich und ging mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent aus dem Handel. Mit dem Inkrafttreten der US-Strafzölle auf Stahlprodukte ging es am Donnerstag wieder deutlich nach unten. Beim DAX sorgt ein Tagesverlust von 1,4 Prozent für lange Gesichter. Die erfolgreiche Regierungsbildung in Italien sowie starke Arbeitsmarktdaten aus den USA haben dem DAX am Freitag zu einem Tagesgewinn in Höhe von 0,9 Prozent verholfen.

    Merck, Deutsche Börse und Linde mit höchsten Kursgewinnen

    Der Chemiekonzern Merck hat mit einem Wochengewinn in Höhe von 3,5 Prozent am erfolgreichsten abgeschnitten. Damit erzielte der Einzeltitel gegenüber dem DAX eine ordentliche Outperformance. Absolut betrachtet, liegt der Kurs von Merck 3 Euro höher gegenüber der Vorwoche bei aktuell 88,36 Euro. Die hohe Volatilität sorgt für starke Umsätze auf dem Börsenparkett und damit für klingelnde Kassen beim Betreiber Deutsche Börse. Die Aktien der Deutschen Börse liegen mit einem Wochenplus von 2,8 Prozent auf 114,80 Euro ebenfalls ganz vorne. In wechselhaften Phasen liegen meist defensive Werte wie Linde in der Gunst der Anleger. Linde gewinnt 1,6 Prozent auf 198,30 Euro.

    Deutsche Bank, Volkswagen und Daimler mit höchsten Verlusten

    Die Italienkrise hat die Bankaktien insgesamt geschwächt. Besonders starke erwischte es jedoch die Papiere der Deutschen Bank. Nachdem auch noch das Rating abgestuft wurde, ging es an der Börse mit dem Kurs der Dividendenpapiere um 9,3 Prozent nach unten. Bei einem Stand von 9,41 Euro notiert die Aktie nur leicht über dem Allzeittief. Die Diskussion über US-Strafzölle auf importierte Fahrzeuge wirken sich an der Börse bereits negativ auf die deutschen Automobilbauer aus. Volkswagen verlieren 4,7 Prozent auf 162,14 Euro und bei Daimler geht es um den gleichen Prozentwert auf 62,03 nach unten.

    Die Aktienmärkte wirken angeschlagen

    Nach zahlreichen negativen Meldungen in der Vorwoche mit ausgeprägten Kursabschlägen gab es im Gegensatz auch Momente mit vermeintlich positiven Meldungen und entsprechenden Gegenbewegungen. Insgesamt scheint sich damit noch kein eindeutiges Bild über die Kursentwicklung abzuzeichnen. Allerdings dürfte klar sein, dass der stetige Aufwärtstrend erst einmal vorbei ist. Zu viele negative politische Risiken und eine protektionistische Wirtschaftspolitik der US-Regierung sind keine Kurstreiber. Insofern sind wir derzeit abwartend. Sollte die negative Stimmung dann auch noch in Gewinnwarnungen einzelner Unternehmen umschlagen, ist es spätestens dann höchste Zeit Kasse zu machen.

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.581 Punkte – SAP, Linde und Deutsche Telekom mit deutlichen Kursgewinnen – RWE, Covestro und Deutsche Lufthansa mit höchsten Kursverlusten

    Mit einem Plus in Höhe von 0,3 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche erneut im Plus beendet und damit die vierte Woche in Folge zugelegt. Der Deutsche Aktienindex stieg um 40 Punkte und ging bei einem Stand von 12.581 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.581 Punkte

    Über den Erwartungen liegende Frühindikatoren haben zum Start in die neue Woche zu steigenden Kursen geführt. Beim DAX ging es um 0,3 Prozent nach oben. Doch bereits am Dienstag drehte sich das Blatt. Ein zum dritten Mal in Folge rückläufiger ifo-Geschäftsklimaindex trübte am Dienstag die Stimmung ein. Da konnten selbst die hervorragenden Margen von SAP den Markt nicht positiv beeinflussen. Der DAX verliert gegenüber dem Vortag 0,2 Prozent an Wert. Die steigenden Anleiherenditen haben in den USA erstmals die 3 Prozent Marke geknackt. Und Marktteilnehmer erwarten inzwischen vier Zinserhöhungen. All dies sind für die Aktienmärkte schlechte Nachrichten weshalb es beim DAX um 1 Prozent nach unten ging. Ein Schwächeanfall hat am Donnerstag die Kurse der deutschen Aktiengesellschaften steigen lassen. Nachdem der Euro zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit Januar zurückgefallen ist, legte der DAX um 0,6 Prozent zu. Der schwache Euro setzte sich auch am Freitag fort. Zusätzlich sorgte ein überraschend starkes US-BIP für Kauflaune. Auf dem Parkett kletterten die Dividendenpapiere um 0,6 Prozent nach oben.

    SAP, Linde und Deutsche Telekom mit deutlichen Kursgewinnen

    Bei den von SAP vorgelegten Zahlen waren die Analysten von der gestiegenen Marge sehr überrascht worden. Vor allem die Cloud-Geschäfte boomen und sorgen für Phantasie beim Walldorfer Softwarekonzern. Die Aktie notiert gegenüber der Vorwoche 6,4 Prozent höher bei 92,02 Euro. Lindes Übernahmekandidat Praxair legte hervorragende Zahlen vor. An der Börse führte dies zu einem Kursanstieg von 5,8 Prozent auf 185,20 Euro je Linde-Papier. Bei der Deutschen Telekom gibt es neue Meldungen um den Verkauf der US-Tochter. Dies sorgte für einen Kursgewinn von 3,6 Prozent auf 14,53 Euro für die T-Aktie.

    RWE, Covestro und Deutsche Lufthansa mit höchsten Kursverlusten

    Die Aktie des Energieversorgers RWE führt in der vergangenen Woche die Liste der Wochenverlierer an. Der Kursrückgang von 1,56 Euro enthält allerdings einen Dividendenabschlag in Höhe von 50 Cent gegenüber. Damit relativiert sich der Wochenverlust von 7,3 Prozent wieder etwas. Bei Covestro sind die vorgelegten Quartalszahlen glänzend ausgefallen, allerdings blieb der Ausblick unter den Erwartungen. Dies reichte bereits aus um den Aktienkurs um 6,3 Prozent in den Keller zu schicken. Nach einem Wochenverlust von 5,1 Prozent notieren die Covestro-Papiere des DAX-Neulings bei 75,96 Euro. Eine gesenkte Wachstumsprognose hat auch den Lufthansa-Kurs um 6,2 Prozent fallen lassen. Die Aktie verlor 1,63 Euro auf 24,56 Euro.

    Berichtssaison läuft bislang gut, aber nicht überzeugend

    Bei der derzeit laufenden Berichtssaison sind die Quartalsergebnisse zwar hervorragend ausgefallen, allerdings haben bereits zahlreiche Unternehmen ihren Ausblick gesenkt. Damit zeigt sich, dass der hohe Euro-Kurs auf Dauer die Unternehmensentwicklung bremst. Außerdem zeigt sich wie nervös der Markt auf leicht negative Vorzeichen reagiert. Unter diesen Gesichtspunkten ist an der Börse in den kommenden Monaten nicht mehr viel zu erwarten. Das Börsenmotto „Sell in May and go away“ könnte wieder einmal aktueller denn je sein.

  • Aktien-Alpha Strategie verliert 1,3 Prozent – Neuzugang Cancom mit starker Wochenperformance

    Mit einem Wochenverlust von 1,3 Prozent hat die Bullenbrief-Strategie schwach abgeschlossen. Während der DAX mit 0,3 Prozent zum wiederholten Male zulegte, ging es mit dem Aktien-Alpha Portfolio nach unten. An der Börse wird ein Anteilsschein am Portfolio mit 165,44 Euro gehandelt.

    Der Portfolio-Neuling Cancom entwickelte sich in der vergangenen Woche zum Favoriten. Die Aktie legte um 7,2 Prozent gegenüber der Vorwoche zu und stieg auf 97,30 Euro. Das starke Cloudgeschäft des IT-Dienstleisters sorgt für das hohe Wachstum und steigende Kursziele der Analystenhäuser. Der DAX-Gewinner Linde liegt auch in der Aktien-Alpha-Strategie ganz vorne. Und Sixt hat die Gewinnprognose angehoben und in Folge dessen einen Wochengewinn von 5,7 Prozent auf 67,30 Euro eingefahren.

    Einen regelrechten Kurseinbruch verzeichneten die OSRAM-Aktien. Der Lichtkonzern senkte den Ausblick für das laufende Jahr. An der Börse kam dies überhaupt nicht gut an und die OSRAM-Papiere beendeten den Handel mit einem Wochenverlust von 18,2 Prozent auf 47,47 Euro. Beim Personaldienstleister Amadeus Fire sorgte ein gegenüber dem Vorjahr schwächeres Ergebnis für Katerstimmung. Die Aktie verliert 9,6 Prozent auf 90,10 Euro. Und RWE zählt mit einem Kursrückgang von 7,3 Prozent ebenfalls zu den Wochenverlierern. Allerdings ist hier ein Dividendenabschlag in Höhe von 50 Cent zu berücksichtigen.

  • DAX gewinnt 2,4 Prozent auf 12.097 Punkte – Beiersdorf, BMW und Daimler mit höchsten Kursgewinnen – Commerzbank, Linde und Covestro mit höchstem Wochenverlust

    Die vergangene Woche hat der DAX mit einem Wochengewinn in Höhe von 2,4 Prozent beendet. Nachdem im Wochenverlauf ein neues Jahrestief bei 11.727 Punkten markiert wurde, ging der Deutsche Aktienindex bei einem Schlussstand von 12.097 Punkten aus dem Handel. Entsprechend hoch war die Volatilität in der osterbedingt verkürzten Handelswoche der vergangenen Tage.

    DAX gewinnt 2,4 Prozent auf 12.097 Punkte

    Weitere Aktienverkäufe sorgten zu Wochenbeginn für fallende Kurse. Der DAX gab um 0,8 Prozent nach und hat einen Tiefstand von 11.727 Punkten markiert und damit ein neues Jahrestief erreicht. Eine mögliche Entspannung im Handelskonflikt zwischen China und den USA sorgte für Erleichterung. An der Börse kletterten vor allem die Kurse der zyklischen Aktien. Der Tagesgewinn beim DAX beträgt 1,6 Prozent. Nach den Kursverlusten bei den US-Technologieaktien in Folge des Datenskandals bei Facebook kam es auch beim DAX zu Verkäufen. Mit einem leichten Tagesverlust von 0,3 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Zum Ende des ersten Quartals 2018 ging der DAX am Donnerstag mit einem Gewinn von 1,3 Prozent aus dem Handel. Die Bilanz für das erste Quartal fällt mit einem Quartalsverlust von 6 Prozent entsprechend nüchtern aus.

    Beiersdorf, BMW und Daimler mit höchsten Kursgewinnen

    Zum Quartalsende sorgten Umschichtungen in defensive Aktien zu einem starken Wochengewinn bei Beiersdorf. Die Aktie des Nivea-Hersteller legte gegenüber der Vorwoche 5,5 Prozent auf 92,02 Euro zu. Unter den zyklischen Aktien legten vor allem die Automobilaktien zu. BMW als profitabelster Hersteller legte gegenüber der Vorwoche 3,3 Prozent auf 88,15 Euro zu und Daimler verteuerten sich um 2,9 Prozent auf 68,97 Euro.

    Commerzbank, Linde und Covestro mit höchstem Wochenverlust

    Aufgrund der Sorge um eine Rezession ging es vor allem mit den Bankaktien nach unten. Aktien der Commerzbank gaben am stärksten nach und beendeten den Handel mit einem Wochenverlust von 5,7 Prozent auf 10,54 Euro. Linde-Aktien verlieren 5 Prozent auf 171,10 Euro. Die Entwicklung um die Praxair-Übernahme sorgt derzeit für Unsicherheit. DAX-Neuling Covestro hat in der ersten Woche der Indexzugehörigkeit 3,9 Prozent auf 79,86 Euro verloren.

    Ruhiger Handel nach Ostern erwartet

    In der Woche nach Ostern gibt es keine Unternehmensveröffentlichungen. Ein entsprechend ruhiger Handel wird erwartet. Allerdings könnten Neuigkeiten im Handelsstreit durchaus das Potential haben die Kurse stärker zu bewegen. Am Freitag könnte dann der US-Arbeitsmarktbericht noch eine Überraschung bieten.

  • Aktien-Alpha Strategie leicht besser als DAX trotz Wochenverlust – Merkur Bank haussiert

    Leicht besser als der DAX hat sich die Aktien-Alpha Strategie in der vergangenen Woche entwickelt. Während der DAX 2,4 Prozent an Wert verlor, ging es mit dem Bullenbrief-Portfolio um 2,3 Prozent nach unten. Damit notiert ein Anteilsschein aktuell bei einem Wert von 160,78 Euro.

    Steil nach oben ging es mit dem Aktien-Alpha Portfolio-Wert Merkur Bank. Die Münchener Spezialbank überrascht mit hervorragenden Geschäftszahlen. Entsprechend stark entwickelt sich der Aktienkurs mit einem Wochengewinn von 6 Prozent auf 8,85 Euro. Der DAX-Gewinner Beiersdorf profitiert von Umschichtungen in defensive Aktien zum Quartalsende. Der Kurs legte um 5,5 Prozent auf 92,02 Euro zu. Deutlicher nach oben ging es mit dem DAX-Absteiger ProSiebenSat.1. Der Abstieg scheint dem Medienkonzern nicht geschadet zu haben. Der Kurs stieg um 3,7 Prozent auf 28,18 Euro.

    Die beiden DAX-Verlierer Commerzbank und Linde sind auch im Aktien-Alpha Portfolio enthalten und notieren am Ende der Gewinnerliste. Commerzbank-Papiere haben den höchsten Wochenverlust von 5,7 Prozent auf 10,54 eingefahren und Linde verlieren 5 Prozent auf 171,10 Euro. Die Aktien der Industrieholding GESCO verlieren 3,4 Prozent auf 28,50 Euro.

  • DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 12.390 Punkte – RWE und adidas mit kräftigen Kursgewinnen – ProSiebenSat.1, Fresenius Medical Care und Linde mit höchstem Wochenverlust

    Der DAX hat die zweite Woche in Folge mit einem Gewinn beendet. In der vergangenen Woche legte der Deutsche Aktienindex um 0,4 Prozent zu. Damit kletterte der DAX um 43 Punkte auf einen Schlussstand von 12.390 Punkte und bewegt sich mit Ausnahme des Ausreißers vor rund 2 Wochen weiterhin in seiner gewohnten Range zwischen 12.000 und 12.800 Punkten.

    DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 12.390 Punkte

    Am Montag startete der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent in die neue Woche. Die Kommentare aus den USA zu Strafzöllen verursachten keine Kursbewegungen mehr. Im Blickpunkt stand dagegen die Neuordnung von RWE und E.on im Energiesektor. Ein schwacher Euro und neue politische Unsicherheiten aus den USA haben den DAX am Dienstag um 1,6 Prozent einbrechen lassen. Keine Tendenz bildete sich dagegen am Mittwoch aus. Der DAX ging geringfügig stärker mit einem Kursplus von 0,1 Prozent aus dem Handel. Nach günstigen US-Daten legte der DAX am Donnerstag um 0,9 Prozent zu. Trotz großem Verfallstag bewegten sich die Kurse am Freitag eher weniger. Mit einem Tagesgewinn von 0,4 Prozent beendete der DAX die Handelswoche.

    RWE und adidas mit kräftigen Kursgewinnen

    Zweistellige Kursgewinne haben die Papiere von RWE und adidas eingefahren. Grund ist die geplante Übernahme der RWE-Tochter Innogy durch E.on. Im Gegenzug soll RWE 17 Prozent an E.on erhalten. Zudem plant RWE das Innogy-Geschäft mit Windstrom und Solarenergie sowie den Bereich Erneuerbare Energien von E.on einzugliedern. Damit würden aus den Rivalen E.on und RWE Partner sowie nationale Champions werden mit dem Fokus der Stromerzeugung bei RWE und Stromnetz bei E.on. Aktien von RWE legten um 11,8 Prozent gegenüber der Vorwoche zu und beendeten den Handel bei einem Stand von 20,11 Euro. E.on sind mit einem Kursgewinn von 6,9 Prozent auf 9,03 Euro drittstärkster Wert in der vergangenen Woche. Lediglich adidas konnte mit den vorgelegten Jahreszahlen deutlicher zulegen. Während der Umsatz bei den Herzogenaurachern um 15 Prozent zulegte, konnte der Gewinn fast um 25 Prozent gesteigert werden. Der Kurs für adidas-Aktien stieg um 11,7 Prozent auf 194,10 Euro.

    ProSiebenSat.1, Fresenius Medical Care und Linde mit höchstem Wochenverlust

    Der DAX-Absteiger ProSiebenSat.1 beendete mit einem Wochenverlust von 4,8 Prozent die DAX-Zugehörigkeit. Der Kurs gab damit um weitere 1,37 Euro auf 27,50 Euro nach. Ab Montag ist der Medienkonzern dann im MDAX notiert. Aktien von Fresenius Medical Care verlieren 3,7 Prozent auf 81,96 Euro. Und bei Linde geht es um 3,2 Prozent auf 184,90 Euro nach unten. Die Praxair-Übernahme belastet wieder einmal den Linde-Aktienkurs. Hier läuft es nicht rund und weitere Verzögerungen sind zu erwarten.

    DAX entwickelt sich weiter stabil

    Mit der zweiten Woche in Folge hat der DAX ein positives Klima verbreitet. Der Kursrutsch der vergangenen Wochen scheint damit schon wieder vergessen. Mit starken Unternehmensergebnissen und einem weiterhin positiven Nachrichtenumfeld könnten dem DAX weitere Kursgewinne bevorstehen. Die gute Stimmung spiegelte sich zuletzt auch im erfolgreichen Börsengang des Siemens-IPO Siemens Healthineers wieder. Damit könnte auch für den DWS-Börsengang der Deutsche Bank Tochter der Grundstein gelegt sein. Weitere Kursgewinne in den kommenden Wochen sind damit nicht unwahrscheinlich.

  • Aktien-Alpha Strategie legt 0,3 Prozent zu – RWE und adidas sehr stark

    Mit einem Wochengewinn von 0,3 Prozent hat die Aktien-Alpha Strategie ähnlich wie der DAX abgeschnitten. Ein Anteilsschein der Bullenbrief-Strategie kostet aktuell 165,10 Euro. Damit notieren die Aktien-Alpha Zertifikate rund 10 Euro unter den bisherigen Höchstständen.

    Der DAX-Wochengewinner RWE ist auch im Aktien-Alpha Portfolio enthalten und hat den höchsten Wochengewinn verzeichnet. Eine RWE-Aktie stieg nach Bekanntgabe der neuen Unternehmensstrategie um 11,8 Prozent auf 20,11 Euro. Seit dem Einstieg liegt das Papier immer noch deutlich im Minus. Aktien von Sixt legten gegenüber der Vorwoche um 6,4 Prozent zu. Nach einem äußerst erfolgreichen Geschäftsjahr des Autovermieters und dem Verkauf des Anteils am Carsharing-Anbieter plant Sixt zudem die Ausschüttung einer Sonderdividende. Dies beflügelte den Aktienkurs von Sixt. Die Vorzüge legten gegenüber der Vorwoche weitere 6,4 Prozent auf 63 Euro zu. Auch die Deutsche Lufthansa plant die Dividende nach einem Gewinnrekord zu erhöhen. Der Kurs legte um 4,9 Prozent auf 27,01 Euro zu.

    Aber auch Verlierer sind im Portfolio der Aktien-Alpha Strategie enthalten. Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 verlieren 4,8 Prozent auf 27,50 Euro. Damit haben die Aktien die letzte Handelswoche im DAX mit einem Verlust beendet, nachdem die Aktie fortan im MDAX notiert. Diebold Nixdorf verlieren ebenfalls überdurchschnittlich stark mit einem Kursrückgang von 4,5 Prozent auf 65,40 Euro. Und bei Linde sorgt die Praxair-Übernahme erneut für negative Nachrichten. Die Linde-Aktie zählt zu den DAX-Verlierern und gibt um 3,2 Prozent auf 184,50 Euro nach.

  • DAX gewinnt 3,6 Prozent auf 12.347 Punkte – RWE, infineon, Linde und SAP mit kräftigen Kursgewinnen – ProSiebenSat.1 und Lufthansa mit Wochenverlust

    Beim DAX setzt sich die Berg- und Talfahrt weiter fort. Nachdem der Index in der Vorwoche Verluste einfuhr und damit Gewinne der Wochen davor zunichtemachte, ging es in der der vergangenen Woche wieder nach oben. Der Deutsche Aktienindex legte um 3,6 Prozent zu und notiert damit 433 Punkte höher. Der Anstieg oberhalb der 12.000er Marke verlief problemlos. Zum Wochenschluss geht der DAX bei einem Stand von 12.47 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 3,6 Prozent auf 12.347 Punkte

    Am Montag startete der DAX mit einer kräftigen Erholungsbewegung in die neue Woche nachdem der DAX am Freitag davor noch unter einem Abverkauf gelitten hatte. Der Tagesgewinn beträgt 1,5 Prozent. Wenig verändert ging der Handel am Dienstag mit einem Kursplus von 0,2 Prozent zu Ende. Strafzölle auf Stahlimporte in den USA waren in den vergangenen Tagen das Thema. Am Mittwoch zeigte sich der DAX unbeeindruckt. Auch wenn einzelne Branchen aufgrund dessen schwächer abschnitten, ging es am Mittwoch mit 1,1 Prozent kräftig nach oben. Mit einer höheren Wachstumsprognose für die Eurozone hat die EZB am Donnerstag für einen kleinen Kurssprung von 0,9 Prozent gesorgt. Am Freitag war zum Wochenschluss dann Vorsicht angesagt. Der DAX gab 0,1 Prozent nach.

    RWE, infineon, Linde und SAP mit kräftigen Kursgewinnen

    Von einer technischen Gegenbewegung profitierten die Papiere der Versorger-Aktien. Bei RWE zogen die Kurse um 12,7 Prozent an. Damit kletterte der Kurs für eine RWE-Aktie um 2,03 Euro auf 17,99 Euro. Mit einem Aufschlag in Höhe von 10 Prozent haben auch infineon-Papiere ordentlich zugelegt. Bei den Dividendenpapieren des Speicherchipherstellers ging es um 2,14 Euro auf 23,51 Euro nach oben. Sehr fest notierten die Papiere von Linde nach Veröffentlichung aktueller Geschäftszahlen. Die Margen haben sich deutlich verbessert und Sondereffekte aus der US-Steuerreform setzen weitere positive Impulse. An der Börse stieg die Aktie um 7,2 Prozent auf 190,95 Euro. In gleicher Höhe ging es bei SAP nach oben. Hier entspricht der Wochengewinn einem Anstieg von 5,92 Euro auf 88,39 Euro.

    ProSiebenSat.1 und Lufthansa mit Wochenverlust

    Unter die Räder gekommen, sind dagegen die Papiere von ProSiebenSat.1. Wie der Indexbetreiber Deutsche Börse überraschend mitteilte, wird die Aktie Covestro zukünftig die Papiere der Mediengruppe ersetzen. Bei ProSiebenSat.1 ging es um 5,8 Prozent auf 28,87 Euro nach unten. Von einer stabilen Entwicklung der Erlöse sprach die Deutsche Lufthansa und enttäuschte damit Analysten. Diese hatten ein Wachstum erwartet. An der Börse sorgte dies für Kursverluste von 3,1 Prozent auf 25,76 Euro.

    DAX hat wohl Boden gefunden

    Mit der Kursentwicklung der vergangenen Wochen scheint der DAX einen Boden gefunden zu haben. Die starken Kurseinbrüche waren zum größten Teil durch Computer verursacht und damit rein technischer Natur. Politische Börsen beeinflussen die Märkte derzeit kaum. Zu unsicher und unterschiedlich sind deren Entscheidungen – da konzentrieren sich die Marktteilnehmer mehr auf die stabile konjunkturelle Lage und nehmen diese als Anlass für weitere zukünftige Kursgewinne.