Schlagwort: Lanxess

  • DAX verliert 2,5 Prozent auf 10.038 Punkte – nur fünf Aktien mit Kursgewinn – Lufthansa, infineon und Telekom an der Spitze – Index-Absteiger verlieren deutlich an Wert

    An den Börsen hat die Unsicherheit wieder das Geschehen dominiert. Im Wochenverlauf beendete der DAX den Handel mit einem Verlust von 2,5 Prozent. Der Deutsche Aktienindex verlor damit 260 Punkte und ging bei einem Stand von 10.038 Punkten immerhin oberhalb der 10.000er Marke aus dem Handel, nachdem im Handelsverlauf bereits Kurse unterhalb der 10.000er Marke auf dem Kurszettel standen.

    DAX mit 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.038 Punkte eingebrochen

    Am Montag beendete der DAX den Handel mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent. Damit steht für den Monat August ein Verlust von fast 10 Prozent in den Büchern. Spekulationen über eine mögliche Zinsanhebung in den USA bereits im September hat die Aktienmärkte gebremst. Sehr schwache Konjunkturdaten aus China haben die Aktienmärkte am Dienstag belastet. Der DAX ging 2,4 Prozent schwächer aus dem Handel. Selbst ein guter deutscher Einkaufsmanagerindex konnte die Stimmung nicht aufhellen. Eine leichte Erholung mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent gab es am Mittwoch. Ein Kursfeuerwerk mit einem Tagesgewinn von 2,7 Prozent zündete die EZB. Im Hinblick auf die chinesische Wirtschaftsschwäche gab die EZB bekannt zur Stabilisierung der Konjunktur alles zu unternehmen um einer Eintrübung der Konjunktur in Europa entgegenzusteuern. Eine Ausweitung des Anleihekaufprogramms wäre damit vorprogrammiert. Am Freitag dominierten wieder Spekulationen um eine Zinsanhebung in den USA das Geschehen und lösten die Kursgewinne wieder auf. Der DAX beendete den Handel mit einem Verlust von 2,7 Prozent.

    Nur fünf Aktien mit Kursgewinn – Lufthansa, infineon und Telekom an der Spitze

    Von den 30 DAX-Titeln beendeten bis auf fünf Dividendenpapiere alle Aktien die Woche mit einem Tagesverlust. Den höchsten Gewinn gab es bei der Deutschen Lufthansa. Die Aktie der Fluggesellschaft stieg um 3,9 Prozent auf 11,46 Euro. Lufthansa profitierten von einer Studie von Merrill Lynch, die der Fluggesellschaft bestätigte das operative Gewinnziel von 1,5 Milliarden Euro zu erreichen. Es wird erwartet, dass im dritten Quartal eine deutlich höhere Rendite eingeflogen wird. Auch infineon-Aktien waren im Höhenflug und legten gegen den Markttrend zu. Der Wochengewinn von 2 Prozent auf 9,74 Euro hat die Aktie beflügelt. 1,7 Prozent ging es bei der Deutschen Telekom nach oben, die den Handel bei einem Stand von 15,46 Euro beendete.

    Absteiger verlieren deutlich an Wert

    Aktien des Energieversorgers RWE sind mit einem Wochenverlust von 10,1 Prozent der höchste Verlierer im DAX. Die Aktie leidet bereits seit einiger Zeit an der schwachen Geschäftsentwicklung. Im September erfolgt als Konsequenz nun der Rauswurf aus dem EuroStoxx50. Ersetzt wird im wichtigsten europäischen Aktienindex der Euroländer die RWE-Aktie durch Fresenius. Der RWE-Kurs gab nach dieser Meldung auf 12,59 Euro nach. Im Sog der schwachen Versorger-Aktien entwickelten sich die Papiere von E.on mit einem Wochenverlust von 8,2 Prozent auf 9,44 Euro ebenfalls sehr schwach. Lanxess steigt aus dem DAX ab und wurde deshalb ebenfalls an der Börse verkauft. Die Aktie verlor 6,5 Prozent auf 42,99 Euro. Aufsteigen in den DAX werden die Papiere des Immobilienunternehmens Vonovia, die vormals als Deutsche Annington firmierte.

    China lässt Aktienmärkte weiter schaukeln

    Die Unsicherheit über die Entwicklung der Wirtschaft in China und der damit verbundenen Kursausschläge an den lokalen Aktienmärkten wird auch in den kommenden Wochen das Geschehen beim DAX dominieren. Solange es hier immer wieder negative Überraschungen gibt, wird sich dies negativ auf die exportstarken deutschen Aktien auswirken. Der DAX ist bereits in der vergangenen Woche immer wieder um die 10.000er Marke geschwankt. Ob die Marke auch in der kommenden Woche gehalten werden kann, ist derzeit offen.

    Aus diesen Gründen sollten schwache Tage durchaus zu Käufen in starke Aktien genutzt werden um bei der nächsten Herbstrally mit von der Partie zu sein.

  • DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in ChinaIn der vergangenen Woche schaffte der DAX bei starken Schwankungen auf Wochensicht einen Gewinn von 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte. Damit kletterte der DAX um 257 Punkte nach oben. Nachdem der DAX zwischenzeitlich unter die 11.000er Marke gerutscht war und so tief wie zuletzt im Februar notiert hatte, ging es zum Wochenbeginn deutlich nach oben.

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte

    Nach dem Referendum in Griechenland ging es beim DAX deutlich nach unten. Der Tagesverlust betrug 2,5 Prozent am Tag nach der Ablehnung der Sparbedingungen durch die griechische Bevölkerung. Angesichts dieses Ergebnisses erscheint der Kursverlust beim DAX moderat. Allerdings zeichnet sich eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland immer weniger ab. Deshalb setzte der DAX auch am Dienstag die Talfahrt mit einem Verlust von 2 Prozent fort. Neben dem nahenden Grexit sorgt vor allem der starke Kursverlust in China für Verunsicherung. Nach den Tiefständen vom Dienstag trauten sich am Mittwoch erstmals wieder Schnäppchenjäger auf das Parkett und verhalfen dem Deutschen Aktienindex zu einem Gewinn von 0,7 Prozent. Positive Nachrichten von der Konjunkturseite sowie eine Erholung an den chinesischen Aktienmärkten sorgten am Donnerstag zu einem starken Kursgewinn von 2,3 Prozent. Am Freitag wurde von Griechenland eine Reformliste vorgelegt, die weitestgehend die Forderungen der Geldgeber erfüllen soll. An der Börse wurde diese Meldung und damit ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone mit einem Tagesgewinn im DAX von 2,9 Prozent gefeiert.

    Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen

    Bei der Deutschen Post kam es nach wochenlangen Streiks zu einer Einigung mit der Gewerkschaft verdi. Damit ist der Arbeitskampf beendet und das Unternehmen kann sich wieder mit dem Tagesgeschäft der Postzustellung widmen. An der Börse wurde das Streikende mit einem kräftigen Aufschlag gefeiert. Im Wochenverlauf legte die Aktie der Deutschen Post um 2,03 Prozent zu und ging 7,8 Prozent höher bei einem Stand von 28,16 Euro ins Wochenende. Ein kräftiger Kundenzuwachs bei der US-Mobilfunktochter sorgt für kräftige Kursgewinne bei der Deutschen Telekom. Die Aktie legte um 6,4 Prozent auf 16,37 Euro zu. Auch der Kurs der Deutschen Lufthansa liegt mit einem Wochengewinn von 5,8 Prozent auf 12,27 Euro ganz vorne unter den Wochengewinnern.

    Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China – BMW, VW und Lanxess sind die Wochenverlierer

    Der starke Kursverlust an den chinesischen Börsen schürt die Angst, dass damit ein Konjunktureinbruch folgen könnte. Vor allem Luxusgüter wie Autos könnten nach den starken Kursverlusten in China weniger gefragt sein. Die deutschen Premiumautomobilhersteller setzen derzeit stark auf China und liegen aufgrund dieser Befürchtungen am Ende der Kursentwicklung alles DAX-Aktien. Selbst bei einer starken Performance des DAX gaben die Papiere von BMW und VW um 3,7 bzw. 3,2 Prozent nach. Auch Lanxess gehören zu den schwächsten DAX-Aktien mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 52,96 Euro.

    Entscheidung um Griechenland wird die Kurse bewegen

    Nach der Wendung um eine Lösung der Schuldenkrise Griechenlands in letzter Minute wird es auch in den kommenden Tagen einige wichtige Entscheidungen geben. Ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist mit der Vorlage der griechischen Sparliste wieder größer geworden. Nach den starken Kursgewinnen vom Freitag vergangener Woche geht der Aktienmarkt bereits von einer Einigung in letzter Minute aus. Sollte dies zutreffen, wird es in den kommenden Tagen zu weiteren Kursgewinnen im DAX kommen. Sollte dagegen ein Grexit wieder wahrscheinlicher werden, dürfte dies erneut zu einer Verunsicherung an den Börsen führen und dem DAX erneut herbe Verluste bescheren.

  • DAX verliert auf Wochensicht 1,4 Prozent und schließt mit 11.040 Punkte – ThyssenKrupp, Fresenius und Lanxess sind die Wochengewinner im DAX – Deutsche Bank, Lufthansa und Daimler führen Verliererliste an

    Die Turbulenzen an den Aktienmärkten setzen sich fort. So gab es auch in der vergangenen Woche hohe Ausschläge und damit eine hohe Volatilität. Zum Wochenschluss bleibt ein Verlust von 1,4 Prozent. Damit hat der DAX gegenüber der Vorwoche 156 Punkte verloren und notiert aktuell bei einem Stand von 11.040 Punkten.

    DAX verliert auf Wochensicht 1,4 Prozent und schließt mit 11.040 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn ging es nach unten. Das Geschehen wurde weiter durch das Griechenland-Drama bestimmt. Ein Kompromiss zwischen Griechenland und den Geldgebern war in weitere Ferne gerückt. An der Börse zogen Anleger ihr Geld erst einmal ab und schickten den DAX 1,9 Prozent nach unten. Nachdem am Dienstagvormittag der DAX weiter deutlich nachgab und seit Februar erstmals wieder unter die 10.800 Punkte gerutscht war, gab es am Nachmittag Hoffnungen auf eine Einigung in der Griechenland-Krise. Der Handelstag wurde mit einem Gewinn von 0,5 Prozent beendet. Kurz vor der Sitzung der US-Notenbank gaben am Mittwoch die Kurse wieder nach. Der DAX verlor 0,6 Prozent. Am Ende sorgten gute Nachrichten aus den USA für steigende Börsenkurse. Die US-Technologiebörse Nasdaq erreichte ein Rekordhoch und zog den DAX um 1,1 Prozent ebenfalls mit nach oben. Trotz des großen Verfalltages machten am Freitag die Anleger Kasse. Der DAX gab um 0,5 Prozent nach.

    ThyssenKrupp, Fresenius und Lanxess sind die Wochengewinner im DAX

    Insgesamt beendeten nur drei Aktien aus dem DAX die Handelswoche mit einem Gewinn von mehr als 1 Prozent. Ansonsten standen den 23 Wochenverlierern nur 7 Aktien mit einem Wochengewinn gegenüber. Eine Kaufempfehlung durch die Citibank hat den Kurs von ThyssenKrupp beflügelt. Die Aktie des Stahlherstellers legte um 1,6 Prozent zu und ging bei einem Kurs von 23,88 Euro ins Wochenende. Auf der Gewinnerseite stehen Fresenius, die um 1,2 Prozent zulegten sowie Lanxess mit dem gleichen Gewinn auf 52,33 Euro.

    Deutsche Bank, Lufthansa und Daimler führen Verliererliste an

    Die Griechenland-Krise und ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone dürfte vor allem bei den Finanzwerten zu einer Belastung führen. Aktien der Deutschenk Bank leiden zusätzlich unter hausgemachten Problemen. Die Aktie des deutschen Bankenprimus ist der größte Wochenverlierer mit einem Kursrückgang von 6 Prozent auf 26,75 Euro. Lufthansa-Aktien setzen ihre Verlustserie mit einem Kursrückgang von 4,7 Prozent auf 11,62 Euro fort. 3 Prozent nach unten ging es auch mit den Daimler-Papieren. Der Kurs gab im Wochenverlauf 2,55 Euro auf 81,60 Euro nach.

    Turbulente Woche steht bevor

    Mit Spannung werden die kommenden Wochen erwartet. Aktuell scheint es wahrscheinlicher, dass Griechenland zahlungsunfähig wird. Zu gering sind die Zugeständnisse der griechischen Regierung. Damit machen sie es den Geldgebern schwer weitere Gelder nach Ende des Hilfsprogramms zur Verfügung zu stellen. Das aktuelle Szenario erwartet damit eher ein Ausscheiden aus dem Euro-Raum. Damit würden größere Schwankungen an den Kapitalmärkten erwartet werden. Sollte es wider erwartend letztendlich dennoch zu einer Lösung kommen, dürfte diese Meldung die Aktienmärkte beflügeln. Es wird daher sehr spannend sein, welche Meldungen das Börsengeschehen die nächsten Wochen bestimmen werden. Alles in allem haben politische Börsen meist kurze Beine. Sobald Ruhe um das Griechenland-Drama einkehrt, wird sich der DAX wieder verstärkt auf die positiven und starken Fundamentaldaten der Unternehmen fokussieren und damit weitere Gewinne einfahren.

  • DAX notiert auf Wochensicht unverändert bei 11.196 Punkten – Lanxess, Deutsche Bank und Daimler führen die Gewinnerliste an – RWE, FMC und E.on sind die Schlusslichter im DAX

    Nach einer turbulenten Börsenwoche notiert der DAX so gut wie unverändert bei 11.196 Punkten. Der DAX liegt damit im Vergleich zur Vorwoche 0,67 Punkte niedriger. Nachdem der DAX bis zur Wochenmitte starke Verluste einfuhr und unter die 11.000er Martke rutschte, sorgten zum Wochenschluss Käufer für steigende Aktiennotierungen.

    DAX notiert auf Wochensicht unverändert bei 11.196 Punkten

    Obwohl die Aktie der Deutschen Bank zu Wochenbeginn am Montag nach dem Rücktritt der beiden Chefs haussierte, kam der DAX nicht aus dem Keller. Die Griechenlandkrise belastet die Märkte. Der DAX gab um 1,2 Prozent nach. Am Dienstag setzte sich die Schwäche im Markt fort und der DAX fiel sogar unter die 11.000er Marke, konnte sich im Tagesverlauf jedoch wieder stabilisieren. Zum Tagesende blieb ein Verlust von 0,6 Prozent. Auf dem günstigen Niveau kamen dann doch einige Käufer auf das Parkett zurück. Der DAX legte am Mittwoch den größten Tagesgewinn seit mehr als einem Monat mit einem Plus von 2,4 Prozent hin. Mit einem Gewinn von 0,6 Prozent verabschiedete sich der DAX am Donnerstag aus dem Handel und am Freitag folgten erneut Verlusten von 1,2 Prozent.

    Lanxess, Deutsche Bank und Daimler führen die Gewinnerliste an

    Aktien des Chemieunternehmens Lanxess setzten sich mit einem Wochengewinn von 4,9 Prozent an die DAX-Spitze. Der Lanxess-Kurs stieg um 2,43 Euro auf 51,73 Euro nachdem die Analysten von Baader die Aktie mit einem Kursziel von 65 Euro auf die Kaufliste gesetzt hatten. Bei der Deutschen Bank sorgte der Rücktritt der beiden Chefs Fitschen und Jain für Erleichterung. Der Kurs der Deutsche Bank-Aktie stieg um 3 Prozent auf 2845 Euro. Mit der Erholung im Wochenverlauf stieg der Kurs von Daimler unter den exportorientierten Unternehmen am stärksten an. Die Aktie legte 2,8 Prozent auf 84,15 Euro zu.

    RWE, FMC und E.on sind die Schlusslichter im DAX

    Sehr schwach notierten in der vergangenen Woche mal wieder die Versorger. RWE gaben um 2,4 Prozent auf 19,97 Euro nach und E.on verbilligten sich um 2,2 Prozent auf 12,69 Euro. Möglicherweise gibt es eine Wende bei der Forderung nach einem Klimabeitrag. Allerdings ist im Gespräch, dass besonders alte Kohlekraftwerke schnell vom Netz genommen werden könnten. Diese Verunsicherung lastet auf den Kraftwerksbetreibern. Die als konservativ geltenden Aktien hatten in der vergangenen Woche insgesamt einen etwas schwereren Stand. Mit FMC ist ein solcher Vertreter ebenfalls unter den Wochenverlieren mit einem Kursverlust von 2,3 Prozent auf Wochensicht.

    Griechenland, Hexen und ZEW

    Turbulente Wochen werden auch für die nächsten Wochen erwartet. Der Griechenlandstreit zwischen der Regierung und den Geldgebern führt weiterhin zu einer starken Verunsicherung an den Aktienmärkten. Dies führt dann je nach Nachrichtenlage zu entsprechenden Ausschlägen an den Wertpapiermärkten. Für stärkere Ausschläge dürfte in der kommenden Woche auch der Verfall an der Terminbörse am Freitag führen. Und schließlich steht auch die Veröffentlichung des ZEW-Indikators an. Dieser Indikator könnte ebenfalls die Kursentwicklung entscheidend bestimmen.

  • DAX mit hohen Schwankungen und Wochengewinn nach Ausverkauf von 2,2 Prozent auf 11.710 Punkte – Heidelbergcement, infineon und Lanxess sind die DAX-Wochengewinner – DAX wieder im Gewinnmodus

    Auch in der vergangenen Woche hat der DAX die Berg- und Talfahrt fortgesetzt und mit einem Wochengewinn die Verluste der Vorwoche zu einem großen Teil wieder gut gemacht. In den vergangenen fünf Handelstagen legte der Deutsche Aktienindex 2,2 Prozent auf 11.710 Punkte zu. Damit notiert der deutsche Blue Chips Index 255 Punkte höher. Im Wochenverlauf gab es zum Teil sehr starke Schwankungen

    DAX mit hohen Schwankungen – Wochengewinn nach Ausverkauf von 2,2 Prozent auf 11.710 Punkte

    Zu Wochenbeginn sind die deutschen Aktien am Montag gut in die Woche gestartet. Der DAX legte 1,4 Prozent zu. Auf dem Parkett wurde davon gesprochen, dass sich jetzt Schnäppchenjäger eindecken und die günstigen Kurse für Käufe nutzen. Am Dienstag sorgten überraschend stark gestiegene Zinsen am Anleihemarkt für 10-jährige Bundesanleihen sowie ein fallender US-Dollar für Kursverluste am Aktienmarkt. Der DAX ging in den freien Fall über und verlor mehr als 400 Punkte – ein Verlust von 2,5 Prozent. Nach dem Ausverkauf beruhigte sich am Mittwoch die Lage und nach einem Handelstag mit starken Schwankungen wurde der Handel mit einem Gewinn von 0,2 Prozent beendet. Am Donnerstag setzte sich die Erholung bei einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent fort. Nachdem sich die Lage am Anleihemarkt wieder beruhigt hatte und der Arbeitsmarktbericht in den USA positiv ausgefallen war, kam es am Freitag zu einer kräftigen Erholung beim DAX. Der Index legte um 2,6 Prozent zu. Dazu beigetragen haben auch zahlreiche überraschend gute Unternehmenszahlen einiger DAX-Konzerne.

    HeidelbergCement, infineon und Lanxess sind die DAX-Wochengewinner

    Nach überraschend guten Ergebnissen legten die Papiere von Heidelbergcement eine ordentliche Performance hin. Der Aktienkurs des Zementherstellers verteuerte sich um 8,2 Prozent auf 74,49 Euro. Infineon überraschte mit besser als erwarteten Quartalszahlen und sorgte damit für ein Kursfeuerwerk. Der Umsatz ist aufgrund des Booms bei Sicherheitschips deutlich angestiegen und der schwache Euro sorgte für excellente Ergebnisse. Der Kurs von infineon-Aktien stieg um 7,8 Prozent auf 11,40 Euro. Gesucht waren auch Papiere des Chemieherstellers Lanxess. Die Kurse gingen bei einem Stand von 51,57 Euro um 7,7 Prozent höher aus dem Handel.

    BASF und Allianz nach Dividendenabschlag im Minus – schwache Daten bei Siemens

    Die Liste der Wochenverlierer ist dagegen kurz und die Verluste sind gering. Die beiden Plätze mit den höchsten Kursverlusten im DAX belegen dabei noch Aktien, die nur aufgrund der Dividendenzahlung diese Position einnehmen. Unter Berücksichtigung des Dividendenabschlages würden BASF und Allianz ebenfalls Gewinne verbuchen. So notiert BASF 1,3 Prozent unter dem Kurs der Vorwoche bei 88,35 Euro und Allianz 1,1 Prozent tiefer bei 151 Euro. Größter wirklicher Verlierer ist die Siemens-Aktie, die 0,4 Prozent auf 97,11 Euro verlor. Bei Siemens sind hausgemachte Probleme für den Kursrückgang verantwortlich. Die Margen gaben deutlich nach und der Restrukturierungsdruck hat sich entsprechend erhöht. Bei Siemens gibt es einige Baustellen, die es nun zu lösen gilt um dem Konzern wieder zu altem Glanz zu helfen.

    DAX wieder im Gewinnmodus?

    Nach den starken Schwankungen und den überwiegend sehr positiven Unternehmenszahlen scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein. Mit dem DAX kann es also weiter nach oben gehen. Der Ausverkauf vom Dienstag hat sich die Lage normalisiert. Bei starken Schwankungen haben sich die zittrigen Marktteilnehmer aus dem Markt verabschiedet. Die Bewertung deutscher Aktien ist nach den bestätigten und zum Teil unerwartet starken Unternehmensergebnissen weiterhin auf einem gesunden Niveau. Der kleine Renditeschock vom Anleihemarkt hat sich ebenfalls abgebaut. Somit stehen die Zeichen wieder auf Kursgewinne.

    Die vergangene Woche hat jedoch gezeigt wie anfällig die Märkte sind und wie schnell sich die Kurse in eine Richtung bewegen können. Wer clever ist, nutzt das aktuelle Umfeld und solche Marktreaktionen für Engagements um langfristig die weitere Aufwärtsbewegung beim DAX in Kursgewinne zu versilbern.

  • Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX verliert 171 Punkte bzw. 1,4 Prozent – adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom legen zu – Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Nach zehn Wochen mit Kursgewinnen in Folge ist die Serie nun beendet. In der vergangenen Handelswoche gab es beim DAX einen Wochenverlust in Höhe von 1,4 Prozent. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 171 Punkte tiefer bei einem Stand von 11.868 Punkten. Zu Ende ging damit eine der längsten Phasen nahezu unendlicher Kursgewinne während welcher der DAX die 10.000er, 11.000er und 12.000er Marke in einem Schwung überwand. Somit ist die leichte Konsolidierung eine mehr als gesunde Entwicklung.

    Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX mit erstem Wochenverlust seit zehn Wochen

    Ein deutliches Minus von 1,2 Prozent fuhr der DAX gleich zu Wochenbeginn ein. Die europäische  Gemeinschaftswährung legte auf 1,09 US-Dollar zu. Da ein starker Dollar in den vergangenen Wochen mit ein Grund für den rasanten Kursanstieg war, sorgte diese Entwicklung für fallende Kurse – vor allem bei den exportorientierten Werten aus dem Automobilsektor. Gute Konjunkturdaten brachten am Dienstag den DAX wieder nach oben. Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften legte um 0,9 Prozent zu. Ein guter Einkaufsmanager-Index beflügelte den Aktienmarkt und auch der Euro kam danach wieder zurück. Lediglich der Absturz eines Germanwings-Flugzeuges brachte den Aktienkurs der Muttergesellschaft Lufthansa unter Druck. Eine schwache Wall Street mit stärkeren Verlusten im Technologiebereich sorgten auch beim DAX für fallende Kurse. Am Mittwoch gab er um 1,2 Prozent nach. Die Konsolidierungsphase setzte sich am Donnerstag mit einem leichten Kursverlust von 0,2 Prozent fort. Ein Anstieg des Ölpreises nach Luftschlägen Saudi Arabiens in Jemen zeigen die Instabilität dieser Region. Am Freitag ging der DAX nach starken Schwankungen im Tagesverlauf mit einem Plus von 0,2 Prozent ins Wochenende.

    adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom sind einzige Wochengewinner

    Die vergangene Handelswoche beendeten nur vier Aktien mit einem Wochengewinn. Das höchste Plus von 3,8 Prozent erzielten die Papiere von adidas. Der Sportartikelhersteller präsentierte Analysten und Investoren eine neue Strategie, die zu einem jährlichen Anstieg des Konzerngewinns von 15 Prozent führen soll. Diese Nachricht liess den Kurs der adidas-Aktie auf 72,97 Euro steigen. Aktien der Commerzbank legten gegen den Trend 1,7 Prozent zu. Die Aktie notiert bei 12,81 Euro und hat damit einen langfristigen Abwärtstrend verlassen. Börsianer werten dies als klares Kaufsignal und sehen deutlich höhere Kurse kommen. Aktien von Lanxess erholten sich ebenfalls wieder etwas und legten 1,5 Prozent auf 49,51 Euro zu. Damit zählt der Spezialchemiehersteller auch weiterhin noch zu einer der wenigen Aktien mit Verlusten im laufenden Jahr. Letzte Aktie mit einem leichten Kursgewinn von 0,2 Prozent sind die Papiere der Deutsche Telekom.

    Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Die Spitze der Wochenverlierer wird von der Aktie der Deutschen Lufthansa mit einem Wochenverlust von 6,6 Prozent auf 13,05 Euro angeführt. Nach dem Absturz des Germanwings-Airbus über Südfrankreich hat der Lufthansa-Kozern eine schwarze Woche hinter sich. Ein Flugzeugabsturz führt bei Fluggesellschaften zwangsläufig zunächst zu höheren Ausgaben um dieses Ereignis abzuwickeln und mittel bis langfristig zeigt sich der Reputationsschaden. Unter den Kursgewinnen beim Euro litten vor allem zyklische Aktien mit einem hohen Exportanteil. Dies trifft vor allem Unternehmen aus dem Automobil- und Chemiesektor. Somit schließen sich die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 4,5 Prozent auf 215,95 Euro, Bayer mit einem Wochenminus von 3,3 Prozent auf 139,15 Euro und Daimler mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent auf 88,47 Euro dem Kreis der Wochenverlierer an.

    Wie weit geht die Konsolidierung und wann steigt der DAX wieder?

    Viele Skeptiker haben ein Ende der DAX-Hausse erwartet und vorhergesagt. Jetzt sehen sich diese Skeptiker bestätigt. Doch die Konsolidierung wurde schon bei DAX-Ständen von 10.000 Punkten erwartet. Unter diesem Gesichtspunkt liegt der DAX immer noch rund 2.000 Punkte im Plus. Somit ist die aktuelle Konsolidierung nicht wirklich eine Konsolidierung. Vielmehr ist der leichte Kursrückgang lediglich als Verschnaufpause zu werten. Und diese Entwicklung ist mehr als gesund, nachdem der DAX eine der längsten Hausse-Phase hinter sich hat.

    Kursrückschläge für Kauf-Orders nutzen

    Langfristig betrachtet ist der Aufwärtstrend weiter intakt und aus US-Dollar-Sicht notiert der DAX leicht unter dem Hoch aus dem Vorjahr. Aus dieser Perspektive betrachtet werden Kaufsignale geliefert. Und die Empfehlung kann daher nur lauten: Kaufen. Aktien rentieren über Anleihen und bieten gleichzeitig die Chance auf weitere Kursgewinne. Über kurz oder lang wird es daher wieder nach oben gehen. Clevere Anleger nutzen Konsolidierungsphasen für gezielte Aktieninvestments.

  • DAX legt zehnte Woche in Folge zu – Sprung über 12.000er Marke nach 1,2 Prozent Wochengewinn – Deutsche Bank, Lufthansa und E.on sind Wochengewinner im DAX – BMW, Siemens und Lanxess mit höchsten Verlusten

    Auch die zehnte Woche in Folge gelang dem DAX ein Wochengewinn. Und der Sprung über die 12.000er Marke ist dem Deutschen Aktienindex nach einem Punktegewinn von 138 ebenfalls gelungen. Damit legte der DAX im Wochenverlauf 1,2 Prozent zu. Am Freitag ging der Aktienmarkt bei einem Stand von 12.039 Punkten ins Wochenende.

    Zehnte Woche in Folge mit einem Wochengewinn – DAX notiert wieder über 12.000 Punkte

    Zu Wochenbeginn kannte der DAX kein Halten mehr. Der deutsche Aktienmarkt legte 2,2 Prozent zu und ist auf ein neues Rekordhoch von 12.168 Punkte geklettert. Die EZB startete am Montag das Anleihekaufprogramm und hat damit die Aktienkurse getrieben. Ein schwacher Euro als Folge dieser Maßnahme hat die Aktienmärkte zusätzlich beflügelt. Da das Volumen der EZB über den Erwartungen lag, ging es mit den Aktienkursen entsprechend deutlich nach oben. Am Dienstag gab es nach langer Zeit mal wieder einen größeren Tagesverlust. Der DAX verlor aufgrund von Gewinnmitnahmen 1,5 Prozent und notierte damit unter der 12.000er Marke. Nach der Rekordjagd vom Montag war dieser Tagesverlust jedoch zu verkraften. Auch am Mittwoch ging der DAX etwas leichter aus dem Handel und verlor 0,5 Prozent an Wert. Anlass für den erneuten Kursrückgang war die Unsicherheit über die zukünftige Zinspolitik der US-Notenbank. Am Donnerstag erholte sich der Euro etwas und belastete damit den DAX. Der Aktienindex schaltete erneut den Rückwärtsgang ein und verlor nochmal 0,2 Prozent an Wert. Der große Verfallstag von Futures und Optionen sorgte am Freitag für ein Kursfeuerwerk. Der DAX kehrte wieder in die Gewinnspur zurück und kletterte über die 12.000er Marke. Am Ende des Tages bleibt ein Kursplus von 1,2 Prozent.

    Deutsche Bank, Lufthansa und E.on sind Wochengewinner im DAX

    Mit einem Wochengewinn von 8,8 Prozent legte die Aktie der Deutschen Bank am stärksten zu. Die Papiere der Banken konnten von der aktuellen Kursentwicklung nur wenig profitieren. Jetzt entdeckten Anleger den Bankensektor und trauen den Papieren ein Nachholpotential zu. Der Kurs der Deutschen Bank Aktie stieg um 2,55 Euro auf 31,65 Euro. Ein weiter fallender Ölpreis bereitete der Deutschen Lufthansa Kursgewinne. Die Aktie der Fluggesellschaft legte trotz Pilotenstreik 7,1 Prozent zu. Damit kostet ein Anteilsschein 93 Cent mehr. Die Aktie ging bei einem Stand von 13,97 Euro aus dem Handel. Auch die Versorger konnten wieder zulegen. Papiere von E.on gehören mit einem Wochengewinn von 5,3 Prozent ebenfalls zu den stärksten Aktien.

    BMW, Siemens und Lanxess mit höchsten Verlusten

    Mit dem Ausblick für das laufende Geschäftsjahr konnte BMW die Analysten nicht überzeugen. Während die Analysten eine Rendite von 9,9 Prozent erwarteten, veröffentliche das Unternehmen eine Renditeprognose zwischen 8 und 10 Prozent. Da dieser Ausblick keine positive Überraschung beinhaltete, geriet die Aktie unter Druck. Im Wochenverlauf gab die Aktie um 2,7 Prozent auf 116,75 Euro nach. Auch Siemens gelang es mit Unternehmensdaten die Aktionäre zu verunsichern. Der Siemens-Konzern gab bekannt, dass das Windkraftgeschäft herausfordernd ist und dass man im Industriegeschäft mit den Margen unzufrieden ist. Börsianer verkauften die Papiere. Der Siemens-Kurs gab um 2,7 Prozent auf 100,65 Euro nach. Einen Wochenverlust von 2,5 auf 48,77 Euro hat die Aktie von Lanxess eingefahren.

    Konsolidierung oder Sammeln neuer Kräfte – DAX, quo vadis?

    Nachdem der DAX in den vergangenen Wochen zielstrebig nach oben ging, sorgten in der letzten Wochen einige Rücksetzer für Verunsicherung. Die zittrigen Börsianer verkauften bereits und hatten Sorge vor weiteren Kursverlusten. Einige sahen damit bereits das Ende des Börsenaufschwungs. Sicher ist es jetzt eine Phase, bei der man den Markt genau beobachten sollte. Allerdings hat sich am fundamentalen Umfeld nichts geändert. Der Euro ist weiter schwacher, der Ölpreis auch und die deutsche Wirtschaft läuft hervorragend. Die EZB hat mit dem Anleihekaufprogramm erst begonnen. Damit sind alle Gründe für weiter steigende Aktienkurse nach wie vor vorhanden. Etwas Skepsis am Markt und eine zwischenzeitliche Konsolidierung hat aber noch nie geschadet. So gehen wir davon aus, dass der Markt mittelfristig weiter zulegen wird. Vielleicht bietet der Aktienmarkt damit Einstiegschancen für diejenigen, die noch nicht dabei sind.

  • DAX knackt erstmals die 11.000er Marke – 1,1 Prozent Wochengewinn – HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu – Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Deutsche Aktienindex steigt weiter und damit beendete der DAX die fünfte Woche in Folge mit Kursgewinnen. An den letzten fünf Handelstagen legte der DAX 1,1 Prozent zu und ging bei einem Stand von 10.963 Punkten nur knapp unterhalb der 11.000er Marke aus dem Handel. Im Wochenverlauf legte der DAX damit 117 Punkte zu.

    DAX sprang erstmals in der Geschichte über die Marke von 11.000 Punkte

    Zu Beginn der Woche sah es zunächst nicht so gut für deutsche Aktien aus. Die Ukraine-Krise und die Anspannungen um Griechenland sorgten für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Am Montag gab der DAX 1,7 Prozent an Wert ab und am Dienstag schloss der DAX 0,9 Prozent schwächer. Unverändert bei einem Minus von nur noch 2 Punkten gelang es dem DAX den Negativtrend am Mittwoch zu beenden. Stark nach oben ging es dann am Donnerstag mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent und 0,4 Prozent am Freitag. Der Gipfel von Minsk gab neue Hoffnungen für eine Lösung im Ukraine-Konflikt. Und auch im Schuldenstreit mit Griechenland scheint eine Annäherung der Partner möglich. Hervorragende Daten aus der Deutschen Wirtschaft gaben zusätzliche Impulse und liessen den DAX am Freitag im Handelsverlauf erstmals über die Marke von 11.000 Punkte steigen.

    HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu

    Für die Aktien von HeidelbergCement ging es in der vergangenen Woche steil nach oben. Der Kurs legte um 5 Prozent auf 69,56 Euro zu. Damit hat sich die Aktie auf Sicht der letzten Monate sehr gut entwickelt. Auch die Deutsche Bank legte zu und verteuerte sich um 4,7 Prozent auf 28,35 Euro. Allerdings liegt die Aktie aus Sicht der letzten 12 Monate noch immer rund 20 Prozent im Minus. Ähnlich sieht es bei Lanxess aus. Die Aktie gehört mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent zu den Wochengewinnern, notiert jedoch auf 12-Monats-Sicht noch im Minus. Für Impulse sorgte bei Lanxess ein möglicher Verkauf eines Geschäftsbereiches.

    Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Streik auf verschiedenen Flughäfen in Deutschland sorgte am Montag für zahlreiche Flugausfälle und belastete das Lufthansa-Papier. Die Aktie verlor in der vergangenen Woche 2,8 Prozent an Wert. Auch der wieder etwas zulegende Ölpreis wirkt sich negativ auf das Ergebnis von Lufthansa aus. Nach einem konservativen Geschäftsausblick gaben die Papiere von Beiersdorf im Wochenverlauf 2,6 Prozent ab. Die Aktie des Nivea-Hertstellers kostet aktuell 75,25 Euro. Auch Henkel gehört mit einem Verlust von 2,1 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie notiert damit bei 100,50 Euro.

    Klettert der DAX nach den neusten Rekorden weiter?

    Der DAX notiert so hoch wie nie in seiner Geschichte. Die Geschäfte der Unternehmen laufen derzeit trotz zahlreicher negativer Einflüsse aus dem Ausland hervorragend. Ein schwacher Euro beflügelt die deutschen Exporte und die lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgen für günstige Zinsen und jede Menge verfügbares Geld. Da es an Anlagealternativen zu Aktien mangelt, steigen die Kurse immer weiter. Sollten die ausländischen Krisen um die griechischen Schulden und den Ukraine-Konflikt gelöst werden sowie die Ausweitung des IS gestoppt werden können, dürfte das Potential für weitere Kursgewinne gegeben sein. Ein kurzfristiger Einbruch am Aktienmarkt wäre ebenfalls keine Überraschung. Insofern ist eine Vorhersage aktuell schwieriger denn je. Sicher ist nur, dass wir in Zukunft noch höhere Kurse als aktuell sehen werden und dass es beim DAX auch Rückschläge unter das aktuelle Niveau geben wird. Die Frage, die wir jedoch nicht beantworten können, ist wann und wie stark die jeweilige Entwicklung ausfallen wird. Für die kommende Woche sind aus unserer Sicht beide Szenarien möglich. Impulse könnten auch von der EZB-Sitzung und dem Verfallstag am Freitag ausgehen.

  • DAX notiert nach weiterer starker Handelswoche bei 10.694 Punkten mit 0,4 Prozent im Plus – Lanxess gewinnt mehr als 10 Prozent, infineon und HeidelbergCement ebenfalls stark – Siemens, Commerzbank und VW mit Verlusten

    Nach den starken Kursgewinnen in den Vorwochen konnte der DAX auch in der vergangenen Woche dieses Niveau halten und sogar leicht zulegen. Allerdings hat die Dynamik etwas nachgelassen. Zum Wochenschluss ging der DAX mit einem Gewinn von 0,4 Prozent aus dem Handel. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 45 Punkte über dem Stand der Vorwoche bei 10.694 Punkten. Obwohl es auch in der vergangenen Woche Höchststände um 10.800 Punkte gab, gelang es nicht, dieses Niveau nachhaltig zu überwinden.

    Abwechselnde Tagesgewinne und Tagesverluste prägen das Bild der Woche

    Am Montag begann der DAX die neue Handelswoche mit einem starken Tagesgewinn von 1,4 Prozent. Der DAX markierte damit eine Rekordserie, denn der Markt ging den siebten Tag in Folge mit einem Rekordhoch aus dem Handel. Das Ergebnis der Griechenland-Wahl hatte damit keine negativen Auswirkungen auf die Deutschen Aktienmärkte. Am Dienstag wurde die schöne Serie erst einmal gestoppt. Der Aktienmarkt gab um 1,6 Prozent nach. An den folgenden Tagen gab es weitere Kursgewinne von 0,8 bzw. 0,3 Prozent. Gute Unternehmenszahlen wechselten sich mit schwachen ab und sorgten so für entsprechende Kursbewegungen. Am Freitag beendete der DAX den Handel mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent.

    Lanxess legt nach starkem Quartal deutlich zu – infineon und HeidelbergCement gewinnen ebenfalls

    Die Aktien des Chemiekonzerns Lanxess legten sich an die Spitze der Wochengewinner im DAX. Nach einem starken letzten Quartal gab es zahlreiche positive Analystenkommentare für die Aktie. Der Kurs von Lanxess legte daraufhin 10,9 Prozent zu auf 42,55 Euro. Auch bei infineon gab es gute Unternehmensszahlen. Der Kurs des infineon-Papiers legte 4,7 Prozent auf 9,98 Euro zu. Der Sprung über die 10 Euro Marke gelang der Aktie im Wochenverlauf, am Freitag ging die Aktie jedoch darunter aus dem Handel. Mit einem Wochengewinn von 3,9 Prozent zählen auch die Papiere von HeidelbergCement zu den Wochengewinnern im DAX.

    Siemens, Commerzbank und Volkswagen markieren das Ende im DAX

    Die schwächste Kursperformance im DAX fuhren die Papiere von Siemens ein. Der Kursverlust beträgt hier 8 Euro was einem Verlust von 7,9 Prozent entspricht. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass eine Dividende in Höhe von 3,30 Euro je Aktie ausgeschüttet wurde. Damit halbiert sich der Wochenverlust zwar nicht ganz, fällt aber deutlich geringer aus. Schwache Geschäftszahlen wurden auf der Hauptversammlung veröffentlicht und schickten die Aktie auf Talfahrt. Aktien der Commerzabnak verloren 6,8 Prozent auf 10,67 Euro und Volkswagen gaben um 2,7 Prozent auf 198,30 Euro nach.

    Geht in der kommenden Woche die Rally weiter?

    Nach der starken Performance der vergangenen Woche liegt der DAX seit Jahresbeginn 9 Prozent im Plus. Damit hatte vor ein paar Wochen noch niemand gerechnet. Der Start in die Berichtssaison ist gemischt verlaufen. So treibt momentan lediglich die Liquidität der Notenbanken die Aktienmärkte an. Sollte das fundamentale Wachstum der Unternehmen nachlassen, dürfte der Kater nicht lange auf sich warten lassen. Erste Signale wie die Ergebnisse von Siemens könnten dabei nur eine Tendenz darstellen, die zu einem Trend werden könnte. Insofern wäre es aus aktueller Sicht durchaus überlegenswert Gewinne einzufahren und auf neue Einstiegsniveaus zu warten.

  • EZB-Entscheidung lässt DAX haussieren – DAX mit 4,7 Prozent Wochengewinn, neuen Allzeithochs und einem Schlussstand von 10.650 Punkten – K+S, BMW und Lanxess mit rund 10 Prozent Wochengewinn – SAP einziger Wert mit leichtem Verlust

    Die vergangene Handelswoche bescherte den Börsianern eine wahre Freude. Der Deutsche Aktienindex DAX legte in den vergangenen fünf Handelstagen 4,7 Prozent an Wert zu. Damit konnte der DAX einen Gewinn von 482 Punkten einfahren und bei einem Stand von 10.650 die Handelswoche beenden. Der Sprung über die 10.000er Marke ist damit geglückt und mit dem Schlussstand vom Freitag notiert der DAX gleichzeit ein neues Allzeithoch. Besser hätte es an der Börse kaum laufen können.

    DAX beendet jeden Handelstag mit einem Gewinn

    Interessant ist die Tatsache, dass in der vergangenen Woche jeder einzelne Handelstag mit einem Tagesgewinn beendet wurde. So gewann der DAX am Montag 0,7 Prozent, am Dienstag ging es um bescheidene 0,1 Prozent nach oben, am Mittwoch beträgt der Tagesgewinn 0,4 Prozent, der Donnerstag war mit einem Gewinn von 1,3 Prozent ein starker Handelstag und zum Wochenschluss schossen die Kurse am Freitag noch um 2,1 Prozent nach oben.

    EZB sorgt mit Anleihekaufprogramm für steigende Aktienkurse und einen schwachen Euro

    Ursache für die starken Kursgewinne war die Entscheidung der EZB ein Anleihekaufprogramm von monatlich 60 Milliarden Euro ab März zu starten. Damit erhalten die Märkte weitere Liquidität, die mit Sicherheit auch ihren Weg an den Aktienmarkt finden wird. Gleichzeit rutschte der Euro ab und verlor gegenüber dem US-Dollar deutlich. Kurse von rund 1,11 US-Dollar je Euro wurden notiert. Damit ist der Euro so schwach wie nie. Während dies sämtliche Importe und Ausgaben im Ausland in Fremdwährung verteuert, werden die Exporte entsprechend günstiger. Damit steigt die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen deutlich an und sorgt so für weitere Phantasie.

    K+S, BMW und Lanxess mit rund 10 Prozent Wochengewinn

    Stärkste Aktie im DAX waren die Dividendentitel des Düngemittelhersteller K+S. Das Kasseler Unternehmen profitiert dabei von guten Zahlen des US-Wettbewerbers Mosaic. Die K+S-Aktie kletterte um 10,8 Prozent auf einen Stand von 27,10 Euro. Der schwache Euro beflügelt vor allem auch die Automobilaktien. Experten zu folge werde BMW am meisten davon profitieren. Die Aktie der Münchener stieg um 9,8 Prozent auf 102,80 Euro. Ebenfalls unter die Top-Werte schafften es die Papiere des Chemiekonzerns Lanxess. Der Wochengewinn beträgt 9,51 Euro. Damit gelang es dem Titel die zuletzt sehr schwache Performancephase zu beenden und auf einen Kurs von 38,36 zu klettern.

    Schwache Zahlen führen zu Kursverlusten bei SAP

    Bei diesem äußerst positiven Umfeld für Aktien gab es beim DAX lediglich eine einzelne Aktie mit einem Wochenverlust. Die Papiere von SAP gaben nach der Veröffentlichung von unter den Erwartungen liegenden Geschäftszahlen um 0,1 Prozent nach. Der Kurs des Walldorfer Softwareunternehmens ging bei einem Stand von 57,49 Euro aus dem Handel. Zu den Aktien mit den schwächsten Kursgewinnen zählen Deutsche Post mit einem Kursplus von 1,1 Prozent auf 27,84 Euro sowie mit einem Plus von jeweils 1,4 Prozent die Aktien von Fresenius Medical Care und Merck.

    Griechenland-Wahl dürfte Märkte beeinflussen

    Am Sonntag finden in Griechenland vorgezogene Neuwahlen statt. Dies könnte zu einem Regierungswechsel und damit auch zu einem Ende der dortigen Sparbemühungen führen. Im schlimmsten Fall könnte damit ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion des Euro bevorstehen. Dass dies keinen Untergang für den Euro bedeutet, steht fest. Allerdings ist nicht klar wie die Börse auf diesen Schritt reagieren könnte. Auf jeden Fall ist mit Unsicherheit an den Märkten zu rechnen. Im Falle eines Regierungswechsels dürfte es daher in den kommenden Wochen an den Märkten eher unruhiger werden. Dass sich die starken Kursgewinne der vergangenen Tage fortsetzen und der DAX damit nahtlos über die 11.000er Marke steigt, ist damit eher unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist ein Szenario, bei dem es einen Rücksetzer unter die 10.000er Marke gibt.