Schlagwort: Konjunktur

  • Notenbanken und Deutsche Konjunktur zünden Kursfeuerwerk beim DAX mit 5,2 Prozent Wochengewinn – alle DAX-Aktien mit Kursgewinnen – ThyssenKrupp, K+S, Bayer und infineon legen knapp 10 Prozent zu

    Mit deutlichen Kursgewinnen hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktinindex stieg um 5,2 Prozent und kletterte damit 480 Punkte nach oben. Zur Schlussglocke stand am Freitag ein Kurs von 9.733 Punkten auf der Anzeigentafel. Damit hat der DAX den höchsten Stand seit 2 Monaten erreicht und notiert im Jahresverlauf wieder leicht im Plus.

    Notenbanken und Deutsche Konjunktur sorgen für Kursfeuerwerk

    Zu Wochenbeginn sah es zunächst nicht so rosig aus. Am Montag schickte Japan mit einem Fall in die Rezession die Aktienmärkte auf Talfahrt. Vor Handelsbeginn wurde erwartet, dass der DAX 1 Prozent verliert. Im Tagesverlauf erholten sich die Märkte insbesondere mit Blick auf die lockere Geldpolitik der Zentralbanken. Am Tagesende notiert der DAX 0,6 Prozent im Plus. Kräftig gestiegene Konjunkturerwartungen für Deutschland sorgten am Dienstag für einen hohen Tagesgewinn beim DAX von 1,6 Prozent. Krisenherde wie der Ukraine-Konflikt, Ebola oder die Spannungen im Nahen Osten werden damit verdrängt. Ruhiger verlief die Entwicklung am Mittwoch und Donnerstag mit leichten Kursgewinnen von 0,2 bzw. 0,1 Prozent. Ein erneutes Kursfeuerwerk gab es am Freitag. Der DAX haussierte um 2,6 Prozent. Anlass waren erneut die Notenbanken – China senkte die Leitzinsen und die EZB bestätigt sämtliche geldpolitischen Instrumente zur Wachstumsbelebung in der Eurozone zu nutzen.

    Zyklische Aktien sind die Gewinner – fast 10 Prozent Wochengewinn

    Das konjunkturelle Umfeld sorgt vor allem bei konjunkturzyklischen Aktien zu kräftigen Kursaufschlägen. Aktien von ThyssenKrupp legten 9,9 Prozent zu und erzielten damit die beste Performance aller DAX-Aktien. Das Dividendenpapier des Stahlherstellers stieg damit um 1,89 Euro auf 20,99 Euro. Bei ThyssenKrupp sorgte nicht nur das Umfeld für diese positive Entwicklung – auch die vorgelegten Zahlen zum Geschäftsverlauf haben die Erwartungen der Analysten übertroffen. Bei K+S geht es 9,4 Prozent nach oben nachdem ein russischer Konkurrent Probleme in einer Mine durch Wassereintritt hat und eine vorübergehende Schließung vermeldete. Dies könnte zu einem steigenden Kali-Preis führen und die Umsätze von K+S beflügeln. Analysten werteten daraufhin die Aussichten für K+S positiv. Bayer und infineon legten bei dem aktuell positiven Börsenumfeld ebenfalls mehr als 7 Prozent zu.

    Keine Aktie verliert an Wert – geringste Kursgewinne bei FMC, Lufthansa und Fresenius

    Die vergangene Handelswoche ist keine Woche in der es wirkliche Börsenverlierer gibt – alle 30 Aktien im DAX haben die Woche mit Kursgewinnen beendet. Die geringsten Kursgewinne gab es bei Aktien, die eher weniger stark von der Konjunktur abhängig sind. So verwundert es nicht, dass die Aktien von Fresenius aus dem Medizinbereich eher am unteren Ende notierten. Die schwächste Wochenperformance erzielten die FMC-Papiere mit einem Wochengewinn von 0,9 Prozent. Lufthansa legten 1,9 Prozent zu und Fresenius sowie Deutsche Börse verteuerten sich um 2,3 Prozent.

    War das schon der Start zur Jahresendrally?

    Nach der starken Kursentwicklung in der vergangenen Woche könnte es gerade so weitergehen. Auch in 2015 setzen viele internationale Analysten auf Deutschland. Hier läuft die Konjunktur rund und die Wirtschaft befindet sich auf soliden Beinen. Eine hervorragende Infrastruktur im Land sowie geordnete politische Verhältnisse sprechen für ein Investment in deutsche Unternehmen. Damit sind die Grundlagen für weitere Kursgewinne gegeben und eine Fortsetzung der Jahresendrally bleibt damit nicht nur ein Wunsch, sondern könnte in der Tat Realität sein.

  • DAX verliert 0,4 Prozent im Wochenverlauf – zweite Woche mit Kursverlusten – adidas, Merck und Deutsche Telekom legen gegen den Trend zu – RWE, Commerzbank und E.on mit höchsten Kursverlusten

    Nach dem Wochenverlust von 0,4 Prozent in der Vorwoche setzt der DAX die Kursverluste fort und hat auch an den vergangenen Handelstagen einen Wochenverlust von 0,4 Prozent eingefahren. Damit geht der Deutsche Aktienindex die zweite Woche in Folge mit Verlusten aus dem Handel. Der Kursrückgang beträgt 39 Punkte und der Schlusskurs vom Freitag liegt bei 9.253 Punkten.

    Fehlende Impulse und schwache Konjunktur in Europa

    Neue Rekordhochs bei den Aktinindizes in den USA sorgten am Montag auch für Kursgewinne in Europa. Der DAX ging zu Wochenbeginn mit einem Tagesplus von 0,7 Prozent aus dem Handel. Fehlende Impulse und die schwache Konjunktur in Europa sorgen dafür, dass der DAX nicht richtig nach oben ausbrechen kann. Aber die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik durch die EZB begrenzt das Risiko nach unten. Die Kursbewegungen am Dienstag waren mit einem Tagesgewinn von 0,2 Prozent entsprechend gering. Nach einer vierwöchigen Kursrally an der Wall Street ging dem Dow Jones die Puste aus. Dies hatte auch Folgen für den DAX. Ein kleiner Ausverkauf führte zu Tagesverlusten von 1,7 Prozent. Am Donnerstag drehte sich das Blatt wieder und der DAX legte 0,4 Prozent zu. Zum Wochenschluss am Freitag gab es keine nennenswerte Bewegung mit einem Tagesgewinn von 4 Punkten.

    Gute Unternehmensdaten beflügeln – Wochengewinner: adidas, Merck und Deutsche Telekom

    Aktien des Sportartikelherstellers adidas gehören in der vergangenen Woche mit einem Plus von 6 Prozent zu den Wochengewinnern. Auf der chinesischen Onlineplattform boomt das Geschäft für adidas. Diese Meldungen verteuerten den Börsenkurs auf Wochensicht um 3,57 Euro auf 63,10 Euro. Hervorragende Geschäftszahlen sorgen auch bei Merck für steigende Kurs. Die Merck-Aktie legte um 4,5 Prozent zu und ging bei einem Stand von 74,29 Euro aus dem Handel. Im Zuge positiver Vodafone-Zahlen legen die Papiere der Deutschen Telekom zu. Die T-Aktie gewinnt 3,9 Prozent und kostet damit 12,51 Euro an der Börse.

    Sinkende Strompreise belasten die Versorger – RWE, Commerzbank und E.ON auf Verliererseite

    Schwache Strompreise und die Aussicht auf fallende Dividenden haben auf die Kurse bei den Energieversorgern gedrückt. Im Wochenverlauf verloren die Papiere von RWE mit einem Kursverlust von 5,4 Prozent am stärksten. Auch E.ON gaben 4,5 Prozent nach. Damit notieren RWE aktuell bei 26,41 Euro und E.ON kostet nur noch 12,82 Euro. Nur etwas schwächer als E.ON entwickelten sich die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 4,7 Prozent auf 11,46 Euro. Schwache Ergebnisse der italienischen Banca Popolare di Milano sowie milliardenschwere Strafzahlungen wegen Devisenmanipulationen belasteten den Bankensektor.

    Börsianer erwarten weitere Kursgewinne

    Momentan bewegt sich der DAX in einer engenen Range. Da es weder Impulse für steigende noch für fallende Kurse gibt, ist das Kurspotential derzeit begrenzt. Die schwache Konjunktur in Europa verhindert weitere Kursgewinne während die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik durch die EZB das Kursrisiko nach unten absichert. Solange dieser Zustand erhalten bleibt, dürfte es auch beim DAX keine nachhaltige Kursänderung geben. Mittelfristig könnten jedoch der aktuell niedrige Ölpreis sowie der schwache Euro dazu führen, dass sich die Exporte der deutschen Wirtschaft unter diesen Umständen besser entwickeln. Damit würden dann exportstarke deutsche Unternehmen im Fokus stehen und deren Aktienkurse dürften sich mittelfristig positiv entwickeln.

  • Pause beim Aufwärtstrend im DAX – 0,4 Prozent Wochenverlust – Deutsche Lufthansa, HeidelbergCement und Beiersdorf mit starker Performance – Lange Gesichter bei Lanxess

    Nach drei Wochen mit starken Kursgewinnen in Folge hat der DAX die vergangenen fünf Handelstag am Ende mit einem leichten Verlust beendet. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach und verlor damit 35 Punkte. Am Freitagabend schloß der Aktienindex bei einem Stand von 9.292 Punkten. Damit hat der DAX die Kursmarke von 9.300 Punkten nach unten durchbrochen.

    Schwache Konjunktur in Europa und starke US-Wirtschaft belasten den DAX

    Schwache Konjunkturdaten aus Europa und Deutschland drückten zu Wochenbeginn die Stimmung beim DAX. Bereits am Montag ging es mit den deutschen Aktien um 0,8 Prozent nach unten. Am Dienstag sorgte die gesenkte Wirtschaftsprognose der EU-Komission für weitere Verkäufe und einen Tagesverlust von 0,9 Prozent. Gute Wirtschaftsdaten aus den USA sorgten am Mittwoch für gute Stimmung auf dem Börsenparkett und beflügelten auch die Deutschen Aktien. Der DAX legte 1,6 Prozent zu. Aussagen zur Unterstützung von Konjunkturprogrammen durch die EZB sorgten für starke Kursgewinne im Tagesverlauf, die zum Handelsende jedoch teilweise wieder abgegeben wurden. Am Tagesende blieb ein Plus von 0,7 Prozent. Die brummende US-Wirtschaft wird damit wieder zum Risiko für die Börsen. Denn eine starke Wirtschaft macht Zinsanhebungen durch die US-Notenbank wahrscheinlicher. Dies würde ein langsames Ende der liquiditätsgetriebenen Kursgewinne bedeuten. Der DAX ging am Freitag 0,9 Prozent leichter aus dem Handel.

    Gute Unternehmensdaten beflügeln – Wochengewinner: Lufthansa, HeidelbergCement und Beiersdorf

    Nach der Gewinnwarnung in der Vorwoche und den starken Kursverlusten startete die Aktie der Deutschen Lufthansa in dieser Wochde durch. Als Gegenreaktion sowie ein weiter schwacher Ölpreis führten zu Kursgewinnen beim Kranich-Papier. Die Aktie der Deutschen Lufthansa legte um 7,6 Prozent zu und ging mit einem Kurs von 12,68 Euro aus dem Handel. HeidelbergCement überraschte mit dem veröffentlichten Gewinn, der 8 Prozent über den Analystenerwartungen lag. Dieses gute Ergebnis zahlt sich mit einem Kursgewinn von 6,1 Prozent aus. Die Papiere gingen damit bei einem Stand von 57,65 Euro aus dem Handel. Auch bei Beiersdorf laufen die Geschäfte rund. Die Aktie legte um 4 Prozent auf 67,17 Euro zu.

    Kurseinbruch bei Lanxess – Deutsche Bank und BMW schwächeln

    Die Ankündigung eines Verlustes für das laufende Geschäftsjahr liess den Wert von Lanxess einbrechen. Der Spezialchemiehersteller liegt mit einem Wochenverlust von 9,3 Prozent an der Spitze der Kursverlierer. Die Aktie ist damit nur noch 37,64 Euro wert. Auch für die Aktie der Deutschen Bank ging es nach unten. Der Kurs gab um 2,5 Prozent auf 24,27 Euro nach. Bei BMW lag der Vorsteuergewinn unter den Erwartungen. Außerdem bremste der Chef von BMW die Erwartungen für den chinesischen Markt. Dies sind alles Nachrichten, die auf dem Börsenparkett nicht besonders gut ankommen. BMW-Aktien gaben daraufhin 2,3 Prozent nach und notieren aktuell bei 83,33 Euro.

    Börsianer erwarten weitere Kursgewinne

    Nach den starken Vorwochen scheint der leichte Kursverlust in der vergangenen Woche eher eine Ausnahme zu sein und wird als kurze Verschnaufpause interpretiert. In der Tat könnten gute Nachrichten von der Unternehmerseite für weitere Kursgewinne sorgen. Immerhin zieht die Wirtschaft in den USA an und dürfte damit auch die europäischen Unternehmen positiv beeinflussen. Die Konjunkturprogramme der EZB sollte positive Impulse für Deutschland bringen und damit dem DAX weitere Kursgewinne bescheren.