Schlagwort: Griechenland

  • DAX-Jahresrückblick und Ausblick 2016 – solider Jahresgewinn von 9,6 Prozent – DAX legt 934 Punkte im Jahresverlauf zu – Jahreshoch bei 12.390 und Jahrestief bei 9.325 Punkten – 2016 wird es weiter nach oben gehen

    Mit dem DAX konnte man 2015 nichts falsch machen – solider Jahresgewinn von 9,6 Prozent

    Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende und der Deutsche Aktienindex DAX hat bereits gestern um 14:00 das Börsenjahr beendet. Insgesamt geht 2015 als ein erfolgreiches Jahr in die Geschichtsbücher ein. Mit einem Jahresgewinn von 9,56 hat der DAX einen Gewinn erzielt, über den sich viele Anleger freuen würden. Denn sichere Anlagen wie Staatsanleihen und Tagesgelder werfen meist weniger als 1 Prozent Rendite ab. Da ist ein DAX-Kursgewinn von rund 10 Prozent ein sehr gutes Ergebnis.

    20 DAX-Aktien legen im Kurs zu und schlagen damit andere Anlageformen

    Zumal die Kursgewinne im Index nicht von wenigen, sondern von vielen Aktien getragen wurden, setzte sich der Aufwärtstrend in der Breite durch. Unter den 30 DAX-Aktien überzeugten 20 Papiere mit einer positiven Kursentwicklung. Rechnet man noch die ausgeschütteten Dividenden ein reduziert sich die Zahl der Aktien mit einem Kursverlust weiter. Somit konnte man bei einer Anlage in DAX-Aktien kaum etwas falsch.

    DAX legt 934 Punkte im Jahresverlauf zu – Jahreshoch bei 12.390 und Jahrestief bei 9.325 Punkten

    Auf Jahressicht legt der DAX insgesamt 937 Punkte zu. Damit kletterte der DAX auf 10.473 Punkte. Da der Kursverlauf jedoch nicht linear verlief, gab es zum Teil deutliche Schwankungen. Das Jahreshoch erreichte der DAX bereits im April bei einem Stand von 12.390 Punkten. Im späteren Verlauf ging es dann mit den Kursen wieder nach unten. Der DAX markierte den Jahrestiefstand im September bei 9.325 Punkten.

    „Sell in May and go away“-Regel war 2015 besonders erfolgreich

    Aufgrund dieser breiten Schwankungen konnte man mit etwas Trading deutlich höhere Renditen als die 10 Prozent DAX-Rendite einfahren. Besonders erfolgreich erwies sich damit die „Sell in May an go away“-Regel. Gemäß dieser Regel sollte man im Mai Aktien verkaufen um dann nach der Sommerphase wieder einzusteigen. Wer diese Regel in 2015 befolgte, konnte damit den Aufschwung im ersten Quartal sichern und zu deutlich niedrigeren Kursen im September wieder einsteigen.

    Notenbanken sorgen für starkes Börsenjahr 2015

    Der Kursaufschwung setzte sich bereits zu Beginn des Börsenjahres fort. Nach drei Jahren mit Kursgewinnen war damit der Grundstein für ein erfolgreiches Börsenjahr 2015 gesetzt. Zumal eine andere Börsenweisheit besagt, dass die ersten Handelstage eines Jahres die Richtung für den Jahresverlauf vorgeben. Doch 2015 gab es handfeste Auslöser für die Kursgewinne. Die Notenbanken sorgten für günstiges Geld an den Kapitalmärkten. Auch die Europäische Zentralbank EZB versorgten die Märkte mit günstigem Geld. Ob in Form günstiger Zinsen oder durch Anleihekaufprogramme sorgten die Zentralbanken für viel Liquidität, die an den Aktienmärkten angelegt wurde. Mit diesem Startschuss der Jahresrally 2015 ging es von Januar bis April nach oben. Regelmäßig wurden neue Höchststände vermeldet. 10.000, 11.000, 12.000 – eine 1.000er Marke wurde nach der anderen durchbrochen.

    Wirtschaftssorgen und Kursverluste in Asien beenden die Hausse

    Für eine Verunsicherung auf dem Börsenparkett sorgten dann zur Jahresmitte Ängste um die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Vor allem in den aufstrebenden asiatischen Wachstumsmärkten zeichnete sich eine Abschwächung an. Da Deutschland als Exporteur vom Erfolg dieser Region abhängig ist, kam es beim DAX zu stärkeren Gewinnmitnahmen. Als China die eigene Währung zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft abwertete, erreichte die negative Stimmung ihren Höhepunkt. Danach ging es an den Märkten wieder aufwärts. Allen voran sorgte die US-Notenbank Fed für ein freundliches Umfeld an den Kapitalmärkten.

    Deutsche Wirtschaft ist stark wie nie und das trotz zahlreicher Krisen, Kriegen und Terror

    Der Erfolg beim DAX ist ein Spiegel der starken Geschäftsentwicklung der deutschen Unternehmen. 2015 war für die meisten Unternehmen ein sehr erfolgreiches Jahr. Die DAX-Bosse haben ihre Hausaufgaben gemacht und die Weichen richtig gestellt. Obwohl es in 2015 auch genügend negative Belastungen und Krisen gab, wurden diese von den deutschen Unternehmen erfolgreich umschifft. Zunächst war die Euro-Finanzkrise und die Schuldenkrise um Griechenland ein Szenario mit ungewissem Ausgang. Der Ukraine-Konflikt stellte eine gewaltige Bedrohung für die westliche Welt dar und schließlich der Kampf gegen den IS mit Terroranschlägen in Frankreich und einer Flüchtlingswelle. All diese Belastungen hatten eine eher untergeordente Auswirkung auf die Kursentwicklung beim DAX.

    adidas, Fresenius und infineon erfolgreichste DAX-Aktien

    Die erfolgreichsten DAX-Aktien waren die Papiere von adidas, Fresenius um infineon mit einem Jahresgewinn von mehr als 50 Prozent. adidas legte mit einem Kurssprung von 56 Prozent am stärksten zu. Die Aktie verteuerte sich um 32,29 Euro auf 89,91 Euro nachdem die Aktie im Vorjahr mit einem Verlust von 39 Prozent den Jahresverlierer stellten. Fresenius und infineon waren sehr erfolgreich und legten jeweils 53 Prozent zu. Ebenfalls stark entwickelten sich die Papiere der Deutschen Börse mit einem Gewinn von 37 Prozent. HeidelbergCement, Continental, Deutsche Telekom, SAP und Fresenius Medical Care legten um mehr als 25 Prozent zu.

    Energiewende und Abgasskandal lässt Aktien verlieren

    Die Energiewende belastet weiter die deutschen Energieversorgungsunternehmen. Nach starken Kursverlusten im Vorjahr ging es auch 2015 weiter nach unten. Den höchsten Jahresverlust erzielten die RWE-Papiere mit einem Kursverlust von 54 Prozent. Die Aktie gab damit um 13,94 Euro auf nur noch 11,71 Euro nach. Hausgemachte Probleme sorgten zu einer starken Belastung bei Volkswagen. Die Abgasaffäre weitete sich immer mehr aus und liess die Aktie abstürzen. Den Tiefstand markierte das VW-Papier bei unter 90 Euro. Im Jahresverlauf gab die Aktie 28 Prozent auf 133,75 Euro nach.

    2016 wird es weiter nach oben gehen

    Da die Notenbanken ihre großzügige Politik auch in 2016 fortsetzen werden, ist mit weiteren Kursgewinnen beim DAX zu rechnen. Der starke Ölpreisverfall ist im aktuellen Umfeld kein Zeichen für eine weltweite Wirtschaftsabschwächung, sondern lediglich ein Indiz dafür, dass Öl als wertvoller Rohstoff Geschichte ist. Zu groß ist derzeit das Angebot und zu intensiv wird Öl gespart bzw. gleich auf alternative Energiequellen zurückgegriffen. Die Unabhängigkeit von Öl als wichtigster Rohstoff schreitet damit immer weiter voran.

    Günstige Bewertung sorgt für neue Allzeithochs in 2016

    Die Deutschen Unternehmen werden in 2016 an die Erfolge anknüpfen können und Dank der günstigen Bewertungen sind bei den Aktien weitere Kursgewinne zu erwarten. Das Markieren neuer Allzeithochs gilt damit als sicher. Die Bullenbrief-Redaktion erwartet daher in ihrer Jahresprognose für 2016 einen starken Kursanstieg auf 13.050 Punkte. Dies entspricht einem Kursgewinn von 21,5 Prozent.

  • DAX gewinnt im Wochenverlauf 3,2 Prozent auf 11.673 Punkte – Finanzsektor mit Deutsche Börse, Deutscher Bank und Commerzbank liegen an der DAX-Spitze – VW, RWE und HeidelbergCement sind die Wochenverlierer – DAX bereit für neue Höchststände

    Eine starke Handelswoche verzeichnete der DAX an den vergangenen Tagen und legte im Wochenverlauf 3,2 Prozent zu. Damit stieg der DAX um 358 Punkte auf einen Schlussstand von 11.673 Punkte. Im Wochenverlauf notierte der DAX sogar über der Marke von 11.700 Punkten.

    DAX gewinnt im Wochenverlauf 3,2 Prozent auf 11.673 Punkte

    Gleich am Montag ging es beim DAX um 1,5 Prozent nach oben, nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der Eurostaaten im Grunde auf ein drittes Hilfspaket geeinigt hatten. An den Börsen beflügelte dies vor allem Aktien aus dem Finanzsektor. Am Dienstag setzte der DAX den Aufwärtstrend mit angezogener Handbremse fort. Der Tagesgewinn betrug nur 0,3 Prozent. Marktteilnehmer begründeten dies mit einer Verschnaufpause, weil Anleger nun auf die ersten Umsetzungen der vereinbarten Maßnahmen warten. Den sechsten Tag in Folge ging es beim DAX nach oben. Auch am Mittwoch war der Tagesgewinn mit 0,2 Prozent gering. Für Unsicherheit sorgte noch die am Abend in Athen anstehende Abstimmung des Parlaments über die Annahme der ausgehandelten Bedingungen für das dritte Hilfspaket. Das positive Ergebnis beflügelte den DAX am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 1,5 Prozent. Auch die EZB sorgte für Aktiengewinne nachdem die ELA-Kredite für die griechischen Banken erhöht wurden. Nach der jüngsten Rally ging es am Freitag um 0,4 Prozent nach unten. Das Griechenland-Thema rückt mehr in den Hintergrund. Mit Skepsis bewerteten die Händler die Entwicklung in China und dem dortigen Kurssturz, der sich auch negativ auf die Realwirtschaft auswirken könnte.

    Finanzsektor mit Deutsche Börse, Deutscher Bank und Commerzbank liegen an der DAX-Spitze

    Die vergangenen Tage haben an den Aktienmärkten zu hohen Umsätzen geführt und damit die Kassen des Börsenbetreibers Deutsche Börse klingeln lassen. Der Aktienkurs der Deutschen Börse legte um 9,3 Prozent auf 87,27 Euro zu und hat damit überdurchschnittlich starke Kursgewinne eingefahren. Die Entspannung in der Griechenlandkrise sorgte für Gewinne bei den deutschen Bankentiteln. Verluste durch eine Pleite Griechenlands und einen möglichen Austritt aus dem Euro sind erst einmal vom Tisch. Deutsche Bank legten um 6,6 Prozent auf 30,42 Euro zu und Commerzbank gewannen 5,6 Prozent auf 12 Euro.

    VW, RWE und HeidelbergCement sind die Wochenverlierer

    Der Aktiencrash in China könnte die Nachfrage nach Autos der deutschen Premiumhersteller einbrechen lassen. Als Folge stuften Analysten den Automobilsektor bereits herunter. Während Analysten Daimler noch am besten positioniert sehen, wurden die Daumen für BMW und vor allem für VW gesenkt. Aktien von VW notieren am Ende des DAX mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent auf 22 Euro. RWE gaben um 0,7 Prozent auf 19,77 Euro nach und HeidelbergCement verloren 0,5 Prozent auf 72,42 Euro. Alle anderen Aktien im DAX beendeten den Handel mit einem Wochengewinn.

    DAX bereit für neue Höchststände

    Nachdem der DAX in der vergangenen Handelswoche weiter zulegen konnte und das Griechenland-Thema unter Börsianern erst einmal als abgehackt gilt, kann sich die Börse wieder auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Abgesehen vom Börsencrash in China läuft es in Deutschland derzeit weiter sehr gut. Weitere Kursgewinn sind damit vorprogrammiert, zumal ein schwächerer Euro nach der Eurokrise die Exporte deutscher Unternehmen weiter pusht. Damit dürften dem DAX in den nächsten Wochen weitere Kursgewinne bevorstehen. Neue Allzeithochs gelten dabei als sehr wahrscheinlich.

  • DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in ChinaIn der vergangenen Woche schaffte der DAX bei starken Schwankungen auf Wochensicht einen Gewinn von 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte. Damit kletterte der DAX um 257 Punkte nach oben. Nachdem der DAX zwischenzeitlich unter die 11.000er Marke gerutscht war und so tief wie zuletzt im Februar notiert hatte, ging es zum Wochenbeginn deutlich nach oben.

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte

    Nach dem Referendum in Griechenland ging es beim DAX deutlich nach unten. Der Tagesverlust betrug 2,5 Prozent am Tag nach der Ablehnung der Sparbedingungen durch die griechische Bevölkerung. Angesichts dieses Ergebnisses erscheint der Kursverlust beim DAX moderat. Allerdings zeichnet sich eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland immer weniger ab. Deshalb setzte der DAX auch am Dienstag die Talfahrt mit einem Verlust von 2 Prozent fort. Neben dem nahenden Grexit sorgt vor allem der starke Kursverlust in China für Verunsicherung. Nach den Tiefständen vom Dienstag trauten sich am Mittwoch erstmals wieder Schnäppchenjäger auf das Parkett und verhalfen dem Deutschen Aktienindex zu einem Gewinn von 0,7 Prozent. Positive Nachrichten von der Konjunkturseite sowie eine Erholung an den chinesischen Aktienmärkten sorgten am Donnerstag zu einem starken Kursgewinn von 2,3 Prozent. Am Freitag wurde von Griechenland eine Reformliste vorgelegt, die weitestgehend die Forderungen der Geldgeber erfüllen soll. An der Börse wurde diese Meldung und damit ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone mit einem Tagesgewinn im DAX von 2,9 Prozent gefeiert.

    Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen

    Bei der Deutschen Post kam es nach wochenlangen Streiks zu einer Einigung mit der Gewerkschaft verdi. Damit ist der Arbeitskampf beendet und das Unternehmen kann sich wieder mit dem Tagesgeschäft der Postzustellung widmen. An der Börse wurde das Streikende mit einem kräftigen Aufschlag gefeiert. Im Wochenverlauf legte die Aktie der Deutschen Post um 2,03 Prozent zu und ging 7,8 Prozent höher bei einem Stand von 28,16 Euro ins Wochenende. Ein kräftiger Kundenzuwachs bei der US-Mobilfunktochter sorgt für kräftige Kursgewinne bei der Deutschen Telekom. Die Aktie legte um 6,4 Prozent auf 16,37 Euro zu. Auch der Kurs der Deutschen Lufthansa liegt mit einem Wochengewinn von 5,8 Prozent auf 12,27 Euro ganz vorne unter den Wochengewinnern.

    Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China – BMW, VW und Lanxess sind die Wochenverlierer

    Der starke Kursverlust an den chinesischen Börsen schürt die Angst, dass damit ein Konjunktureinbruch folgen könnte. Vor allem Luxusgüter wie Autos könnten nach den starken Kursverlusten in China weniger gefragt sein. Die deutschen Premiumautomobilhersteller setzen derzeit stark auf China und liegen aufgrund dieser Befürchtungen am Ende der Kursentwicklung alles DAX-Aktien. Selbst bei einer starken Performance des DAX gaben die Papiere von BMW und VW um 3,7 bzw. 3,2 Prozent nach. Auch Lanxess gehören zu den schwächsten DAX-Aktien mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 52,96 Euro.

    Entscheidung um Griechenland wird die Kurse bewegen

    Nach der Wendung um eine Lösung der Schuldenkrise Griechenlands in letzter Minute wird es auch in den kommenden Tagen einige wichtige Entscheidungen geben. Ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist mit der Vorlage der griechischen Sparliste wieder größer geworden. Nach den starken Kursgewinnen vom Freitag vergangener Woche geht der Aktienmarkt bereits von einer Einigung in letzter Minute aus. Sollte dies zutreffen, wird es in den kommenden Tagen zu weiteren Kursgewinnen im DAX kommen. Sollte dagegen ein Grexit wieder wahrscheinlicher werden, dürfte dies erneut zu einer Verunsicherung an den Börsen führen und dem DAX erneut herbe Verluste bescheren.

  • DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach – Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen – Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Mit dem Wochenverlust von 3,8 Prozent ist fast der gesamte Kursgewinn der Vorwoche wieder verflogen. Der DAX gab bei einem äußerst volatilen Handelsverlauf 434 Punkte ab und ging bei einem Stand von 11.058 Punkten ins Wochenende. Damit konnte der DAX immerhin die 11.000er Marke wieder retten.

    DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach

    Am Montag sorgte das von Griechenland angekündigte Referendum für panikartige Verkäufe. Im Tagestief notierte der DAX bei 10.964 Punkten – am Tagesende blieb ein Verlust von 3,6 Prozent auf der Kurstafel stehen. Am Dienstag setzte sich die Achterbahnfahrt fort, der DAX schwankte erneut sehr stark und ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Eine mögliche Kehrtwende in der Griechenlandkrise sorgte am Mittwoch für steigende Kurse. Es gab Berichte wonach die griechische Regierung die Sparauflagen größtenteils akzeptieren würde. Doch bereits nach kurzer Zeit gab es erneute Zweifel und der DAX gab einen Teil der Gewinne wieder ab. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 2,2 Prozent. Am Donnerstag und Freitag gab es keine großen Bewegungen mehr. Der DAX gab um 0,7 bzw. 0,4 Prozent nach. Mit dem US-Feiertag am Freitag blieb der Börsenumsatz schwach und in Europa warten die Marktteilnehmer ganz gespannt auf den Ausgang des Referendums in Griechenland über die Akzeptanz der Sparauflagen am kommenden Sonntag.

    Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen

    Im Übernahmepoker um K+S durch den kanadischen Wettbewerber Potash ging es für den Kasseler Düngemittelhersteller um weitere 2,7 Prozent nach oben. Die K+S-Geschäftsleitung hatte das Angebot von 40 Euro als zu niedrig zurückgewiesen. Potash legte mit einem Angebot in Höhe von 41 Euro in bar nach. Der Kurs zog darauf auf 38,66 Euro an und sollte somit weiteres Potential haben, sofern die Übernahmegespräche nicht ins Stocken geraten. Nahezu unverändert ging die Deutsche Börse mit einem Gewinn von 0,4 Prozent auf 77,33 Euro aus dem Handel. Die starken Schwankungen wegen der Griechenlandkrise führen derzeit zu starken Umsätzen an den Börsen und lassen damit die Kasse des Börsenbetreibers klingeln.

    Telekom, infineon und Bayer verlieren mehr als 5 Prozent

    Ohne dass es aktuelle Meldungen gab, reihten sich die Papiere von Deutsche Telekom, infineon und Bayer am Ende der Kursliste des DAX mit Wochenverlusten von mehr als 5 Prozent ein. Aktien der Deutschen Telekom gaben um 5,5 Prozent auf 15,39 Euro nach, Dividendenpapiere von infineon verbilligten sich um 5,4 Prozent auf 11,19 Euro und Bayer gaben um 5,3 Prozent auf 125,85 Euro nach.

    Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Der Ausgang des Griechenland-Referendums könnte neues Potential im DAX freisetzen. Je nachdem wie die Volksabstimmung ausfällt, könnte damit eine neue Richtung vorgegeben werden. Werden die Sparauflagen durch die Bevölkerung abgelehnt, muss Griechenland nicht zwangsläufig den Euroraum verlassen. In allen anderen Fällen könnte das Ergebnis ein Mißtrauen gegenüber der amtierenden Regierung ausdrücken und damit der Hoffnung auf Neuwahlen neue Nahrung geben. Nach dem Zickzack-Kurs der vergangenen Wochen wären Neuwahlen mit einer stabilen Regierung das Beste für das krisengeschüttelte Land und damit auch das Beste für die Geldgeber. Schließlich können nur mit verlässlichen Partnern erfolgreiche Geschäfte gemacht werden und damit zu steigenden Kursen und Erfolg an der Börse führen.

  • DAX gewinnt auf Wochensicht 4,1 Prozent und schließt mit 11.492 Punkten – nur Gewinner im DAX – K+S haussieren um 34 Prozent nach Übernahmegerüchten – Vorschau: Griechenland-Drama wird den DAX stark beeinflussen

    Nach vier Wochen ohne Gewinne im DAX legte der Deutsche Aktienindex in der vergangenen Woche ein ordentliches Plus hin. Im Wochenverlauf steht ein Gewinn von 4,1 Prozent in den Büchern. Der DAX kletterte damit um 452 Punkte auf einen Endstand von 11.492 Punkte. Damit hat der DAX wieder einen Sprung in Richtung 12.000er Marke gemacht und den negativen Trend zumindest kurzfristig unterbrochen.

    DAX gewinnt auf Wochensicht 4,1 Prozent und schließt mit 11.492 Punkten

    Zu Wochenbeginn sorgten zunächst gute Nachrichten im Schuldenstreit mit Griechenland für Erleichterung auf dem Parkett. Die EU-Kommission reagierte positiv auf die neuen griechischen Reformvorschläge. Auf den Aktienhandel wirkte sich diese Nachricht positiv mit einem Tagesgewinn von 3,8 Prozent aus. Am Dienstag liess die Hoffnung auf eine Lösung im Schuldenstreit mit Griechenland den DAX um weitere 0,7 Prozent steigen. Nach zwei sehr guten Börsentagen stand auf dem Börsenparkett die Skepsis wieder im Vordergrund. Der DAX verlor im Handelsverlauf innerhalb kürzester Zeit 150 Punkte, nachdem einige Gläubiger die grischischen Reformvorschläge für nicht ausreichend halten. Am Tagesende blieb ein Verlust von 0,6 Prozent. Am Donnerstag gab es ebenfalls zum Teil heftige Schwankungen. Die Börsen reagieren momentan sehr nervös auf Meldungen. Am Tagesschluss ging der DAX unverändert mit zwei Punkten Plus in den Feierabend. Am Freitag beendete der DAX mit einem leichten Gewinn von 0,2 Prozent den Handel. Finanzminister Schäuble äußerte sich positiv im griechischen Schuldenstreit und sorgte damit für Zuversicht an den Börsen.

    Nur Gewinner im DAX – K+S haussieren um 34 Prozent nach Übernahmegerüchten

    In der vergangenen Woche gingen alle Aktien aus dem DAX mit Gewinnen ins Wochenende. Den höchsten Wochengewinn von 34,2 Prozent verbuchten die Papiere des Düngemittelherstellers K+S. Nachdem die wirtschaftlichen Aussichten bereits in der jüngsten Vergangenheit positiv waren, stieg der Kurs schon in den letzten Wochen. Ein Übernahmeangebot für die Kasseler durch den Rivalen Potash trieb den Kurs auf 37,65 Euro. Nach Informationen von einer vertrauten Person könnte der kanadische Wettbewerber 40 Euro je K+S-Aktie bieten. Allerdings könnten die Wettbewerbsbehörden den Deal ebenfalls kritisch bewerten. Für einen ordentlichen Anstieg sorgte die Nachricht in der vergangenen Woche aber allemal. Zu den weiteren stärksten DAX-Aktien zählen die Papiere von Deutsche Bank mit einem Wochengewinn von 7,8 Prozent auf 28,83 Euro und Lanxess mit einem Gewinn von 6,2 Prozent auf 55,59 Euro.

    Konservative Aktien mit geringsten Wochengewinnen: E.on, Merck und Henkel

    Am Ende der Gewinnerliste rangieren die eher konservativen Aktien. Hierzu zählen E.on mit einem Wochengewinn von 0,3 Prozent auf 12,44 Euro. Merck legten um 1,3 Prozent auf 93,09 Euro zu und Henkel um den gleichen Prozentsatz auf 104,40 Euro. Im Bieterkampf um Wella scheinen die Düsseldorfer aus dem Rennen zu sein. Stattdessen könnte Procter & Gamble an die US-Firma Coty verkaufen.

    Griechenland-Drama wird den DAX stark beeinflussen

    Nächste Woche werden die Zahlungen Griechenlands fällig. Dann wird sich zeigen wie es im Schuldenstreit weiter geht. Nachdem die Griechen auch am Samstag taktierten und kein Einlenken mit den Geldgebern signalisierten, bleibt es spannend, ob es zu einer Einigung in letzter Minute kommt oder ob die Griechen den Euro verlassen müssen. In allen Fällen wird es zu Verlusten dahingehend kommen, dass die Geldgeber einen großen Teil der Kredite abschreiben müssen. Auf dem Börsenparkett wird mit starken Gewinnen gerechnet, falls es zu einer Einigung kommt bzw. zu Verlusten, falls Griechenland aus dem Euro ausscheidet. Nach dem zähen Ringen könnte aber durchaus auch das Gegenteil eintreten und die Finanzmärkte einfach nur froh sein, wenn am Ende Klarheit herrscht – dann könnte selbst ein Ausscheiden für Erleichterung sorgen. Die Euro-Länder sind längst auf ein Ausscheiden vorbereitet und die Wirtschaft Griechenlands hat nur eine geringe Stellung in der Eurozone. Von daher könnten wir uns durchaus stärkere Kursgewinne vorstellen, egal welches Szenario letzendlich eintritt.

  • DAX notiert auf Wochensicht unverändert bei 11.196 Punkten – Lanxess, Deutsche Bank und Daimler führen die Gewinnerliste an – RWE, FMC und E.on sind die Schlusslichter im DAX

    Nach einer turbulenten Börsenwoche notiert der DAX so gut wie unverändert bei 11.196 Punkten. Der DAX liegt damit im Vergleich zur Vorwoche 0,67 Punkte niedriger. Nachdem der DAX bis zur Wochenmitte starke Verluste einfuhr und unter die 11.000er Martke rutschte, sorgten zum Wochenschluss Käufer für steigende Aktiennotierungen.

    DAX notiert auf Wochensicht unverändert bei 11.196 Punkten

    Obwohl die Aktie der Deutschen Bank zu Wochenbeginn am Montag nach dem Rücktritt der beiden Chefs haussierte, kam der DAX nicht aus dem Keller. Die Griechenlandkrise belastet die Märkte. Der DAX gab um 1,2 Prozent nach. Am Dienstag setzte sich die Schwäche im Markt fort und der DAX fiel sogar unter die 11.000er Marke, konnte sich im Tagesverlauf jedoch wieder stabilisieren. Zum Tagesende blieb ein Verlust von 0,6 Prozent. Auf dem günstigen Niveau kamen dann doch einige Käufer auf das Parkett zurück. Der DAX legte am Mittwoch den größten Tagesgewinn seit mehr als einem Monat mit einem Plus von 2,4 Prozent hin. Mit einem Gewinn von 0,6 Prozent verabschiedete sich der DAX am Donnerstag aus dem Handel und am Freitag folgten erneut Verlusten von 1,2 Prozent.

    Lanxess, Deutsche Bank und Daimler führen die Gewinnerliste an

    Aktien des Chemieunternehmens Lanxess setzten sich mit einem Wochengewinn von 4,9 Prozent an die DAX-Spitze. Der Lanxess-Kurs stieg um 2,43 Euro auf 51,73 Euro nachdem die Analysten von Baader die Aktie mit einem Kursziel von 65 Euro auf die Kaufliste gesetzt hatten. Bei der Deutschen Bank sorgte der Rücktritt der beiden Chefs Fitschen und Jain für Erleichterung. Der Kurs der Deutsche Bank-Aktie stieg um 3 Prozent auf 2845 Euro. Mit der Erholung im Wochenverlauf stieg der Kurs von Daimler unter den exportorientierten Unternehmen am stärksten an. Die Aktie legte 2,8 Prozent auf 84,15 Euro zu.

    RWE, FMC und E.on sind die Schlusslichter im DAX

    Sehr schwach notierten in der vergangenen Woche mal wieder die Versorger. RWE gaben um 2,4 Prozent auf 19,97 Euro nach und E.on verbilligten sich um 2,2 Prozent auf 12,69 Euro. Möglicherweise gibt es eine Wende bei der Forderung nach einem Klimabeitrag. Allerdings ist im Gespräch, dass besonders alte Kohlekraftwerke schnell vom Netz genommen werden könnten. Diese Verunsicherung lastet auf den Kraftwerksbetreibern. Die als konservativ geltenden Aktien hatten in der vergangenen Woche insgesamt einen etwas schwereren Stand. Mit FMC ist ein solcher Vertreter ebenfalls unter den Wochenverlieren mit einem Kursverlust von 2,3 Prozent auf Wochensicht.

    Griechenland, Hexen und ZEW

    Turbulente Wochen werden auch für die nächsten Wochen erwartet. Der Griechenlandstreit zwischen der Regierung und den Geldgebern führt weiterhin zu einer starken Verunsicherung an den Aktienmärkten. Dies führt dann je nach Nachrichtenlage zu entsprechenden Ausschlägen an den Wertpapiermärkten. Für stärkere Ausschläge dürfte in der kommenden Woche auch der Verfall an der Terminbörse am Freitag führen. Und schließlich steht auch die Veröffentlichung des ZEW-Indikators an. Dieser Indikator könnte ebenfalls die Kursentwicklung entscheidend bestimmen.

  • Rabenschwarze DAX-Woche – Index verliert 5,5 Prozent und fällt unter 12.000 Punkte – Kaufkurse oder Verkaufskurse – Berichtssaison könnte neue Kaufargumente liefern

    In der vergangenen Woche beendete der DAX seinen Aufwärtstrend. Der von einigen Börsianern erwartete, vielleicht auch erhoffte Kursrücksetzer ist mit einem Wochenverlust von 5,5 Prozent eingetreten. Bei einem Stand von 11.689 Punkten ging der DAX 686 Punkte tiefer aus dem Handel. Damit notiert der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften wieder unter der 12.000er Marke, nachdem in der Vorwoche noch neue Allzeithochs markiert wurden.

    Griechenland verunsichert – hohe Tagesverluste zum Wochenende

    Beim Start in die neue Handelswoche sorgten schwache Konjunkturdaten aus China bereits am Montag für Verunsicherung. Das Reich der Mitte vermeldete einen Rückgang sowohl bei den Importen als auch den Exporten. Mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent sorgte dies für nicht allzu großes Aufsehen. Mehr im Mittelpunkt stand dagegen eine sich anbahnende Vertrauenskrise um den VW-Chef Winterkorn. Nachdem am Dienstag auch aus den USA schwache Einzelhandelsumsätze die Märkte verunsicherten, ging es am Aktienmarkt um 0,9 Prozent nach unten. 4 Punkte Tagesgewinn und damit unverändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Unsicherheiten um die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und einen damit verbundenen möglichen Austritt aus dem Euro sorgten am Donnerstag für heftige Reaktionen an den Aktienmärkten. Der DAX fuhr einen Tagesverlust von 1,9 Prozent ein. Dieser Trend setzte sich am Freitag mit einem Tagesverlust von 2,6 Prozent fort. Die Kurse waren einfach nur am Fallen.

    Versorger gegen den Trend ganz vorne

    Während der Gesamtmarkt deutlich an Wert verlor ging es auch mit den meisten Aktien nach unten. Mit E.on gibt es lediglich eine Aktie, die sich den Kursverlusten entziehen konnte. Die Versorger-Aktie legte gegen den Trend 0,9 Prozent zu und ging bei einem Stand von 14,45 Euro ins Wochenende. Mit den geringsten Verlusten von 3 Prozent folgen Beiersdorf und RWE mit einem Wochenverlust von 3,1 Prozent.

    Belastung für Chemiewerte und Finanzsektor

    Am meisten unter der Griechenland-Sorge und einer möglichen Konjunkturabschwächung leiden derzeit die Exportwerte sowie Banken. An der Spitze der Verlierer liegt der Chemiesektor. Bayer gaben um 8,7 Prozent auf 133,50 Euro nach und BASF verbilligten sich um 7,8 Prozent auf 89,18 Euro. Banken leiden unter möglichen Abschreibungen ihres Griechenlandengagements. Deutsche Bank verloren 7,2 Prozent auf 30,70 Euro.

    Kaufkurse oder Verkaufskurse – Berichtssaison könnte neue Kaufargumente liefern

    Nachdem in den vergangenen Wochen einfach ein Kaufrausch an der Börse herrschte ist nun Ernüchterung eingetreten. Die Frage ist, was der DAX nun macht. Die Fakten sehen zumindest so aus, dass der DAX nur einen kleinen Teil seiner Gewinne abgegeben hat und langfristig der Wochenverlust gar nicht sichtbar ist. Die Aktien sind einfach zu schnell gestiegen und nun gab es Gründe für eine kleine Korrektur oder Verschnaufpause. Vielleicht auch einfach nur etwas Luft holen um danach den Anstieg fortzusetzen.

    Die Argumente liegen noch immer auf dem Tisch: Aktien sind moderat bewertet und es fehlt an Anlagealternativen. Die Zentralbanken sorgen mit viel Liquidität weiter für Kaufargumente und der schwache Euro unterstützt die Industrie. Mit der beginnenden Berichtssaison haben es nun die Unternehmen selbst in der Hand die Kurse weiter steigen zu lassen. Sollten die Zahlen über den Erwartungen liegen, wird die Griechenland-Sorge schnell wieder aus den Nachrichten verschwinden und stattdessen der DAX neue Allzeithochs feiern.

  • DAX beendet siebte Woche in Folge mit Kursgewinnen – 3,2 Prozent Wochengewinn – Allzeithoch über der 11.400er Marke – Fresenius, FMC und die Versorger E.on und RWE an der DAX-Spitze – Deutsche Lufthansa und Continental mit Wochenverlusten

    Der Deutsche Aktienmarkt beendete die vergangene Handelswoche mit neuen Rekordmarken. Der DAX stieg um 3,2 Prozent und notiert damit bei einem neuen Allzeithoch von 11.402 Punkten. Damit legte der DAX die siebte Woche in Folge zu. Alleine im Februar betrug der gute 700 Punkte.

    DAX steigt über Marke von 11.400 Punkte und legt die siebte Woche in Folge zu

    Gleich zu Wochenbeginn sorgte die Grundsatzeinigung Griechenlands für einen positiven Start in die neue Woche. Der DAX legte am Montag um 0,7 Prozent zu. Auch am Dienstag legten die Aktienmärkte 0,7 Prozent zu und erzielten damit neue Rekordmarken. Ein geänderter Ausblick der US-Notenbank erwartet nun nicht zwangsläufig Zinserhöhungen, was sich positiv auf Aktien auswirkt. Zur lange erwarteten Verschnaufspause kam es dann am Mittwoch. Eine Korrektur blieb jedoch aus. Der DAX trat auf der Stelle und legte nur 5 Punkte zu. Bereits am Donnerstag setzte der DAX den Aufwärtstrend nach positiven Arbeitsmarktdaten und einer günstigen Verbraucherstimmung fort und legte 1 Prozent zu. Den letzten Handelstag im Februar beendete der DAX auf neuen Höchstständen nach einem Tagesgewinn von 0,7 Prozent.

    Fresenius, FMC und die Versorger E.on und RWE an der DAX-Spitze

    Gute Geschäftsergebnisse von Fresenius und der Dialyse-Tochter FMC haben die Kurse der Gesundheitsaktien weiter nach oben getrieben. Das Unternehmen hat 2014 mehr verdient und die Prognosen für das laufende Jahr überzeugten die Analysten. Daraufhin gab es einige Kaufempfehlungen für die beiden Aktien. Der Mutterkonzern Fresenius legte im Wochenverlauf 7,3 Prozent auf 51,18 Euro zu und FMC verteuerte sich um 14 Prozent auf 73,17 Euro. Eine Einschränkung der Emissionszertifikate für zu einer Wertsteigerung. Die beiden Versorger E.on und RWE besitzen eine größere Menge dieser Zertifikate und deren Aktienkurs legte daraufhin deutlich zu. E.on-Papiere kletterten um 8,3 Prozent auf 14,44 Euro und RWE stiegen um 6,9 Prozent auf 24,95 Euro.

    Deutsche Lufthansa und Continental mit Wochenverlusten

    Um 1,4 Prozent ging es bei den Dividendenpapiere der Deutschen Lufthansa nach unten. Die Aktie beendete den Handel bei einem Stand von 13,10 Euro. Um 0,9 Prozent schwächer gingen die Papiere von Continental aus dem Handel. Hier führten Börsenhändler Gewinnmitnahmen als Ursache an. Aktien von Continental kosten aktuell 213,30 Euro.

    Wann fällt die 12.000er Marke?

    Ab März wird die EZB die Märkte mit Zentralbankgeld fluten. Jetzt stellt sich die Frage für alle Börsianer, ob damit die Kurse weiter steigen oder ob die bisherigen Gewinne übertrieben waren? Die nächsten Tage werden somit einen Eindruck von der zukünftigen Kursentwicklung an den Aktienmärkten geben, da auszugehen ist, dass diese Gelder zu einem großen Teil an den Aktienmarkt fließen werden. Für zusätzliche Kursgewinne an den deutschen Aktienmärkten sorgt die Stärke der deutschen Wirtschaft und der damit bereits verbundende Wechsel einiger Investoren von Amerika nach Europa.

  • DAX knackt erstmals die 11.000er Marke – 1,1 Prozent Wochengewinn – HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu – Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Deutsche Aktienindex steigt weiter und damit beendete der DAX die fünfte Woche in Folge mit Kursgewinnen. An den letzten fünf Handelstagen legte der DAX 1,1 Prozent zu und ging bei einem Stand von 10.963 Punkten nur knapp unterhalb der 11.000er Marke aus dem Handel. Im Wochenverlauf legte der DAX damit 117 Punkte zu.

    DAX sprang erstmals in der Geschichte über die Marke von 11.000 Punkte

    Zu Beginn der Woche sah es zunächst nicht so gut für deutsche Aktien aus. Die Ukraine-Krise und die Anspannungen um Griechenland sorgten für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Am Montag gab der DAX 1,7 Prozent an Wert ab und am Dienstag schloss der DAX 0,9 Prozent schwächer. Unverändert bei einem Minus von nur noch 2 Punkten gelang es dem DAX den Negativtrend am Mittwoch zu beenden. Stark nach oben ging es dann am Donnerstag mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent und 0,4 Prozent am Freitag. Der Gipfel von Minsk gab neue Hoffnungen für eine Lösung im Ukraine-Konflikt. Und auch im Schuldenstreit mit Griechenland scheint eine Annäherung der Partner möglich. Hervorragende Daten aus der Deutschen Wirtschaft gaben zusätzliche Impulse und liessen den DAX am Freitag im Handelsverlauf erstmals über die Marke von 11.000 Punkte steigen.

    HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu

    Für die Aktien von HeidelbergCement ging es in der vergangenen Woche steil nach oben. Der Kurs legte um 5 Prozent auf 69,56 Euro zu. Damit hat sich die Aktie auf Sicht der letzten Monate sehr gut entwickelt. Auch die Deutsche Bank legte zu und verteuerte sich um 4,7 Prozent auf 28,35 Euro. Allerdings liegt die Aktie aus Sicht der letzten 12 Monate noch immer rund 20 Prozent im Minus. Ähnlich sieht es bei Lanxess aus. Die Aktie gehört mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent zu den Wochengewinnern, notiert jedoch auf 12-Monats-Sicht noch im Minus. Für Impulse sorgte bei Lanxess ein möglicher Verkauf eines Geschäftsbereiches.

    Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Streik auf verschiedenen Flughäfen in Deutschland sorgte am Montag für zahlreiche Flugausfälle und belastete das Lufthansa-Papier. Die Aktie verlor in der vergangenen Woche 2,8 Prozent an Wert. Auch der wieder etwas zulegende Ölpreis wirkt sich negativ auf das Ergebnis von Lufthansa aus. Nach einem konservativen Geschäftsausblick gaben die Papiere von Beiersdorf im Wochenverlauf 2,6 Prozent ab. Die Aktie des Nivea-Hertstellers kostet aktuell 75,25 Euro. Auch Henkel gehört mit einem Verlust von 2,1 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie notiert damit bei 100,50 Euro.

    Klettert der DAX nach den neusten Rekorden weiter?

    Der DAX notiert so hoch wie nie in seiner Geschichte. Die Geschäfte der Unternehmen laufen derzeit trotz zahlreicher negativer Einflüsse aus dem Ausland hervorragend. Ein schwacher Euro beflügelt die deutschen Exporte und die lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgen für günstige Zinsen und jede Menge verfügbares Geld. Da es an Anlagealternativen zu Aktien mangelt, steigen die Kurse immer weiter. Sollten die ausländischen Krisen um die griechischen Schulden und den Ukraine-Konflikt gelöst werden sowie die Ausweitung des IS gestoppt werden können, dürfte das Potential für weitere Kursgewinne gegeben sein. Ein kurzfristiger Einbruch am Aktienmarkt wäre ebenfalls keine Überraschung. Insofern ist eine Vorhersage aktuell schwieriger denn je. Sicher ist nur, dass wir in Zukunft noch höhere Kurse als aktuell sehen werden und dass es beim DAX auch Rückschläge unter das aktuelle Niveau geben wird. Die Frage, die wir jedoch nicht beantworten können, ist wann und wie stark die jeweilige Entwicklung ausfallen wird. Für die kommende Woche sind aus unserer Sicht beide Szenarien möglich. Impulse könnten auch von der EZB-Sitzung und dem Verfallstag am Freitag ausgehen.

  • EZB-Entscheidung lässt DAX haussieren – DAX mit 4,7 Prozent Wochengewinn, neuen Allzeithochs und einem Schlussstand von 10.650 Punkten – K+S, BMW und Lanxess mit rund 10 Prozent Wochengewinn – SAP einziger Wert mit leichtem Verlust

    Die vergangene Handelswoche bescherte den Börsianern eine wahre Freude. Der Deutsche Aktienindex DAX legte in den vergangenen fünf Handelstagen 4,7 Prozent an Wert zu. Damit konnte der DAX einen Gewinn von 482 Punkten einfahren und bei einem Stand von 10.650 die Handelswoche beenden. Der Sprung über die 10.000er Marke ist damit geglückt und mit dem Schlussstand vom Freitag notiert der DAX gleichzeit ein neues Allzeithoch. Besser hätte es an der Börse kaum laufen können.

    DAX beendet jeden Handelstag mit einem Gewinn

    Interessant ist die Tatsache, dass in der vergangenen Woche jeder einzelne Handelstag mit einem Tagesgewinn beendet wurde. So gewann der DAX am Montag 0,7 Prozent, am Dienstag ging es um bescheidene 0,1 Prozent nach oben, am Mittwoch beträgt der Tagesgewinn 0,4 Prozent, der Donnerstag war mit einem Gewinn von 1,3 Prozent ein starker Handelstag und zum Wochenschluss schossen die Kurse am Freitag noch um 2,1 Prozent nach oben.

    EZB sorgt mit Anleihekaufprogramm für steigende Aktienkurse und einen schwachen Euro

    Ursache für die starken Kursgewinne war die Entscheidung der EZB ein Anleihekaufprogramm von monatlich 60 Milliarden Euro ab März zu starten. Damit erhalten die Märkte weitere Liquidität, die mit Sicherheit auch ihren Weg an den Aktienmarkt finden wird. Gleichzeit rutschte der Euro ab und verlor gegenüber dem US-Dollar deutlich. Kurse von rund 1,11 US-Dollar je Euro wurden notiert. Damit ist der Euro so schwach wie nie. Während dies sämtliche Importe und Ausgaben im Ausland in Fremdwährung verteuert, werden die Exporte entsprechend günstiger. Damit steigt die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen deutlich an und sorgt so für weitere Phantasie.

    K+S, BMW und Lanxess mit rund 10 Prozent Wochengewinn

    Stärkste Aktie im DAX waren die Dividendentitel des Düngemittelhersteller K+S. Das Kasseler Unternehmen profitiert dabei von guten Zahlen des US-Wettbewerbers Mosaic. Die K+S-Aktie kletterte um 10,8 Prozent auf einen Stand von 27,10 Euro. Der schwache Euro beflügelt vor allem auch die Automobilaktien. Experten zu folge werde BMW am meisten davon profitieren. Die Aktie der Münchener stieg um 9,8 Prozent auf 102,80 Euro. Ebenfalls unter die Top-Werte schafften es die Papiere des Chemiekonzerns Lanxess. Der Wochengewinn beträgt 9,51 Euro. Damit gelang es dem Titel die zuletzt sehr schwache Performancephase zu beenden und auf einen Kurs von 38,36 zu klettern.

    Schwache Zahlen führen zu Kursverlusten bei SAP

    Bei diesem äußerst positiven Umfeld für Aktien gab es beim DAX lediglich eine einzelne Aktie mit einem Wochenverlust. Die Papiere von SAP gaben nach der Veröffentlichung von unter den Erwartungen liegenden Geschäftszahlen um 0,1 Prozent nach. Der Kurs des Walldorfer Softwareunternehmens ging bei einem Stand von 57,49 Euro aus dem Handel. Zu den Aktien mit den schwächsten Kursgewinnen zählen Deutsche Post mit einem Kursplus von 1,1 Prozent auf 27,84 Euro sowie mit einem Plus von jeweils 1,4 Prozent die Aktien von Fresenius Medical Care und Merck.

    Griechenland-Wahl dürfte Märkte beeinflussen

    Am Sonntag finden in Griechenland vorgezogene Neuwahlen statt. Dies könnte zu einem Regierungswechsel und damit auch zu einem Ende der dortigen Sparbemühungen führen. Im schlimmsten Fall könnte damit ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion des Euro bevorstehen. Dass dies keinen Untergang für den Euro bedeutet, steht fest. Allerdings ist nicht klar wie die Börse auf diesen Schritt reagieren könnte. Auf jeden Fall ist mit Unsicherheit an den Märkten zu rechnen. Im Falle eines Regierungswechsels dürfte es daher in den kommenden Wochen an den Märkten eher unruhiger werden. Dass sich die starken Kursgewinne der vergangenen Tage fortsetzen und der DAX damit nahtlos über die 11.000er Marke steigt, ist damit eher unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist ein Szenario, bei dem es einen Rücksetzer unter die 10.000er Marke gibt.