Schlagwort: E.on

  • DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte – Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus – Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Nach vier Wochen Gewinn hat der DAX mit der vergangenen Woche die Serie unterbrochen. Der Deutsche Aktienindex gab um 2,5 Prozent nach und hat damit 280 Punkte an Wert verloren. Der Sprung über die 11.000er Marke ist dem DAX damit nicht geglückt. Stattdessen notiert der DAX zum Handelsschluss am Fretiag Abend bei 10.708 Punkten.

    DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte

    Am Montag versuchte der DAX noch die 11.000er Marke ins Visier zu nehmen. Als am Nachmittag die Wall Street unter Druck geriet, tauchte auch der DAX ab. Am Tagesende lag der Index 1,6 Prozent unter dem Stand des Vortages. Am Dienstag folgte eine Verschnaufpause mit einem Tagesgewinn von nur 0,2 Prozent und am Mittwoch ging es wieder mit einem Gewinn von 0,7 Prozent nach oben. Eine erneute Schwäche an der Wall Street liess den Handel beim DAX ebenfalls mit einem Verlust von 1,1 Prozent beenden. Ein schwaches Wirtschaftswachstum in der Eurozone sowie enttäuschende Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreise in den USA sorgten am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Der DAX ging am Freitag mit einem Minus von 0,7 Prozent aus dem Handel.

    Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus

    Während die vergangene Handelswoche nur vier Aktien mit einem Geiwnn beendeten, liegen die Papiere von Henkel mit einem Gewinn von 4,8 Prozent ganz vorne. Nach der Vorlage hervorragender Quartalszahlen haben die Düsseldorfer auch die Prognose für den Gewinn für das Gesamtjahr angehoben. Solche Meldungen führen zu steigenden Kursen auf dem Börsenparkett. Die Henkel-Papiere verteuerten sich um 4,64 Euro auf 101,95 Euro. Auch bei Merck brummt das Geschäft und die vorgelegten Quartalszahlen überzeugten an der Börse. Die Aktie gewinnt 1 Prozent auf 91,22 Euro. Münchener Rück verteuerten sich um 0,4 Prozent auf 180,15 Euro und Allianz stiegen um 0,2 Prozent auf 157,60 Euro.

    Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Die Abschreibungen auf Kraftwerke der deutschen Versorgeraktien RWE und E.on drücken weiter auf das Unternehmensergebnis und damit auf den Aktienkurs. Nach der Vorlage der Quartalszahlen verloren RWE 16,1 Prozent auf 11,23 Euro und E.on gaben um 10,1 Prozent auf 8,72 Euro nach. Der geplante Konzernumbau macht der Deutschen Bank zu schaffen. Der Kurs gab um weitere 7,1 Prozent auf 23,82 Euro nach.

    Belasten neue Terrorsorgen den DAX?

    Aufgrund der Terroranschläge in Frankreich hat sich die Stimmung und Unsicherheit insgesamt verändert. Dies könnte auch wieder Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse haben. Zumal durch die Einführung von Grenzkontrollen auch der Warenverkehr behindert wird. Damit könnten dies genug Gründe für Kursverluste in den kommenden Wochen sein. Auch eine mögliche Zinsanhebung in den USA ist bereits negativ für den Euro und könnte sich auch auf die Aktienkurse auswirken.

  • DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte – SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu – Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nachdem der DAX in der Vorwoche 5,7 Prozent zulegte, trat das Deutsche Börsenbarometer in der vergangenen Woche auf der Stelle. Mit einem Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte ging der DAX so gut wie unverändert aus dem Handel. Der Wochengewinn beträgt damit gerade einmal 0,1 Prozent. 

    DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte

    Am Montag ist der Start in die neue Handelswoche zunächst geglückt. Der Dax legte um 0,2 Prozent zu. Zum größten Teil waren die Versorger RWE und E.on die Zugpferde. Nach der Veröffentlichung des Stresstests legten die Papiere zu. Im Vorfeld hatten einige Marktteilnehmer die Sorge, dass die Finanzen den Rückbau der Atomkraftwerke nicht verkraften könnten. Schwache Konjunkturdaten drückten am Dienstag auf den DAX der um 0,9 Prozent nachgab. Einen Tag später folgten schwache Konjunkturdaten aus den USA für fallende Kurse. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Einen Tagesgewinn von 1,5 löste die EZB aus, die zur Erreichung des Inflationsziels weiter eine lockere Geldpolitik nachgab. Am Freitag sorgte ein weiteres Plus von 0,4 Prozent für einen positiven Wochenausklang.

    SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu

    Der Softwarehersteller SAP überraschte mit besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen. An der Börse löste dies ein Kursfeuerwerk aus. Die SAP-Aktie ging mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 66,12 Euro aus dem Handel. Damit legten die Dividendenpapiere innerhalb einer Woche um 5,70 Euro je Anteilsschein zu. E.on-Aktien profitierten vom Verkauf des norwegischen Gas- und Ölgeschäfts. Damit kann sich E.on zum Einen entschulden, zum anderen erscheine der Verkaufspreis in Zeiten fallender Öl- und Gespreise sehr attraktiv. Die E.on-Aktie beendet den Handel mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 9,50 Euro. Aktien der Deutschen Börsen legten 4,1 Prozent zu. Dies entspricht einem Kursgewinn von 3,14 Euro auf 79,19 Euro.

    Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nach dem Ende des Übernahmekampfs durch Potash belasten nun auch schwache Geschäftsdaten den Kurs von K+S. Die Aktie verlor im Wochenverlauf 6,1 Prozent auf 23,60 Euro. Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal und verliert 5,6 Prozent auf 100,60 Euro. Der früher unter Deutsche Annington firmierende Immobilienkonzern Vonovia will die Deutsche Wohnen übernehmen. Am Aktienmarkt kam dieses Vorhaben ersteinmal nicht gut an. Der Aktienkurs gab um 4,9 Prozent auf 26,94 Euro nach.

    Zeit für weitere Kursgewinne in Richtung 11.000 Punkte

    Nach einer soliden Handelswoche und zum größten Teil überzeugenden Unternehmenszahlen könnte der Weg für weitere Kursgewinne frei sein. Auf dem Börsenparkett erwarten Marktteilnehmer, dass der DAX in Richtung 200-Tage-Linie bei rund 11.000 Punkte steigen wird. Auch aus fundamentaler Sicht spricht momentan Vieles für weitere Kursgewinne und einen Beginn der Herbstrally.

  • DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten – Versorger und Volkswagen legen stark zu, Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Nach einer dreiwöchigen Verlustserie hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld an jedem einzelnen Handelstag zu und ging 5,7 Prozent höher aus dem Handel. Damit ist dem DAX der Sprung über die 10.000er Marke gelungen. Am Freitag ging der Deutsche Blue Chip Index bei einem Stand von 10.097 Punkten ins Wochenende.

    DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten

    Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag einen guten Start hin und die Börsen profitierten von einer Erholungsrally. Damit könnten die Tiefstände der Vorwoche einen Boden gebildet haben. Am Tagesende notiert der DAX mit einem Gewinn von 2,7 Prozent. Trotz schwacher Auftragseingänge der deutschen Industrie setzte der DAX am Dienstag die Erholung mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,9 Prozent in Richtung 10.000 Punkte fort. Eine Rally bei den Rohstoffwerten sorgte bei den Aktien im Allgemeinen für steigende Kurse am Mittwoch. Eindeckungskäufe nach den Gewinnen der letzten Tage gaben dem Aktienmarkt einen weiteren Schub. Am Tagesende ging der DAX mit einem Gewinn von 0,7 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag verlor die Erholung erstmals an Schwung. Am Ende reichte es nur zu einem Gewinn von 0,2 Prozent. 7 Punkte unter der 10.000er Marke wurde der Börsenhandel beendet. Am Freitag profitierte der DAX von einer möglichen Fortsetzung des billigen Geldes. Eine Leitzinserhöhung in den USA im Laufe diesen Jahres wird von den Marktteilnehmern als eher unwahrscheinlich gesehen. Damit dürften Aktien erst einmal weiter von billigem Geld profitieren.

    Versorger und Volkswagen legen stark zu

    Einen positiven Turnaround gab es bei den Versorgeraktien. Die Papiere von RWE gehen mit einem Wochengewinn von 17,5 Prozent aus dem Handel. Damit stieg der Kurs der RWE-Aktie um 1,82 Euro auf einen Schlußkurs von 12,25 Euro. Etwas geringer ist der Gewinn bei E.on ausgefallen. Die Aktie notiert 14,6 Prozent höher bei 9,11 Euro. Spekulationen über eine Unterstützung des Staates beim Atomausstieg könnte den Versorgeraktien eine wirtschaftliche Entlastung bringen. Nach den hohen Verlusten aufgrund des Abgasskandals ging es mit der Aktie wieder nach oben. In der letzten Handelswoche erholten sich die Papiere nach den starken Verlusten. Die VW-Aktie legte 15,4 Prozent zu. Damit kletterten die Papiere um 14,24 Euro und der Sprung über die 100 Euro Marke ist geglückt. Der aktuelle Kurs von Volkswagen beträgt 106,60 Euro.

    Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Richtig in den Keller ging es beim Düngemittelhersteller K+S. Der Kurs gab gegenüber der Vorwoche 18,9 Prozent nach. Im Wochenverlauf war der Verlust sogar noch höher. Nachdem das Übernahmeangebot in Höhe von 41 Euro durch Potash auf wenig Interesse stiess, haben sich die Kanadier zurückgezogen. Als Folge brach der Kurs dramatisch ein, erholte sich im Wochenverlauf aber wieder, da Analysten deutlich höhere Kurs für K+S sehen. Zu den Wochenverlieren zählen auch die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Der Kurs gab um 3,5 Prozent auf 76,05 Euro nach. Der neue Chef Kengeter greift durch und es wird eine größere Umstrukturierung erwartet. Was an der Börse noramlerweise gut ankommt, sorgt derzeit noch für Verunsicherung solange bis die genauen Details feststehen. Nach dem Börsengang der Kunststofftochter Covestro ging es mit der Bayer Aktie 1,6 Prozent nach unten. Einige Marktteilnehmer tauschten Bayer-Papiere in die von Covestro.

    Startet der DAX zur Herbstrally

    Nachdem der DAX mit dem Kursgewinn die Trendwende eingeläutet haben könnte, fragen sich viele, ob es nun zur Herbstrally reicht. Fest steht, dass der DAX wohl einen Boden gefunden hat und auch der Sprung über die 10.000er Marke wird positiv gewertet. Sorgen bereitet dagegen weiterhin die schwächere Konjunkturentwicklung. Allerdings könnten gerade deshalb die Notenbank die Zinsen weiter unverändert lassen. Dies würde die Aktienmärkte dann wieder beflügeln. Mit dem jüngsten Kursanstieg wurden auch die Spekulanten kalt erwischt, die auf weitere Kursverluste gesetzt haben. Damit ist auch von dieser Seite erst einmal Druck aus dem Markt genommen werden. Somit könnte es tatsächlich gelingen, dass der DAX nun in den Rally-Modus umschaltet und der goldene Oktober den Aktionären eine schöne Zeit bereitet.

  • 1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge – Versorger und Lufthansa legen stark zu – Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Mit der vergangenen Woche hat der DAX die dritte Woche in Folge mit einem Kursverlust beendet. Der Aktienindex der 30 größten Deutschen Aktien verlor an den letzten fünf Handelstagen 1,4 Prozent an Wert. Dies entspricht einem Kursverlust von 135 Punkten. Damit geht der DAX bei einem Stand von 9.553 Punkten aus dem Handel.

    1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge

    Gleich am Montag ging es mit dem DAX kräftig in den Keller. Der VW-Abgasskandal belastet den kompletten Automobilsektor. Sowohl Automobilhersteller als auch Zulieferer wurden abgestraft und an der Börse verkauft. Nur knapp über dem Tagestief schloss der DAX mit einem Tagesverlust von 2,1 Prozent. Nach einem sehr volatilen Handel schloss der DAX am Dienstag 0,3 Prozent leichter. Nachdem der DAX im Tagesverlauf nahe des Jahrestiefs notierte, ging es im Tagesverlauf wieder nach oben. Das sogenannte Windows-Dressing sorgte zum Quartalsende für kräftige Kursgewinne. Auch gute Wirtschaftsdaten aus den USA beflügelten die Aktienmärkte. Der DAX schloss 2,1 Prozent höher. Am Donnerstag ging es mit den Aktien wieder nach unten. Der DAX verlor 1,6 Prozent. Eine Umfrage unter Einkäufern in den USA zeichnet ein negatives Stimmungsbild. Ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht löste am Freitag einen Kursrutsch von 150 Punkten aus. Im weiteren Tagesverlauf erholten sich die Märkte und der DAX beendete den Handel mit einem Plus von 0,5 Prozent.

    Versorger und Lufthansa legen stark zu

    Nachdem die Aktien der Versorger in den vergangenen Monaten deutlich unter Abgabedruck standen, legten die beiden Papiere von RWE und E.on stark zu. RWE kletterten um 8,7 Prozent auf 10,43 Euro und E.on verteuerten sich um 7,7 Prozent auf 7,95 Euro. Da der Atomausstieg den Konzernen zu schaffen macht, wurden Aussagen aus der Politik dahingehend gedeutet, dass sich eine Einigung zur Unterstüzung für wichtige Energieversorger abzeichnet. Zumindest beim Bodenpersonal könnte es der Deutschen Lufthansa gelingen einen Tarifbaschluss zu erzielen und damit Streiks zu verhindern. Die Aktie der Fluggesellschaft legt 7,1 Prozent auf 12,67 Euro zu.

    Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Der Abgasskandal belastet weiter die Aktie des Volkswagen-Konzerns. Der Kurs gab um 13,9 Prozent nach. Neben hohen Kosten für Klagen und mögliche Rückrufe ist damit auch das Image von Volkswagen beschädigt. Analysten senkten ihre Kursziele zum Teil deutlich. Die Aktie markiert ein neues Jahrestief und beendete den Handel bei 92,36 Euro. Ebenfalls nach unten ging es mit Fresenius, die um 8,4 Prozent auf 58,27 Euro verloren und Deutsche Telekom mit einem Wochenverlust von 6,4 Prozent auf 15 Euro.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Nach den starken Schwankungen mit Verlusten unterm Strich könnte das schlimmste inzwischen überstanden sein. Möglicherweise kommt es am Ende doch nicht so schlimm wie erwartet und dies könnte die Aktienkurse bald wieder steigen lassen. Die deutsche Konjunktur ist weiter intakt, die EZB könnte das Anleihekaufprogramm fortsetzen und die Basis für weitere Kursgewinne liefern. Wer darauf setzt, könnte auf dem aktuellen Kursniveau günstige Kaufgelegenheiten finden.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste – China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Mit einem Verlust von 2,1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Deutsche Aktienindex gab damit um 207 Punkte nach und ist erneut unter die 10.000er Marke gerutscht. Das Deutsche Börsenbarometer DAX notiert zum Wochenschluss bei 9.916 Punkten.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste

    Nach einem volatilen Handelsverlauf am Montag beendete der DAX den Handelstag mit einem leichten Gewinn von 0,1 Prozent. Auf dem Börsenparkett war vor der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank wenig los. Der lustlose Handel setzte sich auch am Dienstag fort. Hier ging es am Ende 0,6 Prozent nach oben, dies ist jedoch steigenden Kursen bei den Automobilwerten im Zusammenhang mit der Messe IAA begründet. Starke Verluste gab es dagegen bei den Versorgern E.on und RWE wegen möglichen zusätzlichen Abschreibungen in Milliardenhöhe für den Rückbau der Atomkraftwerke. Kaum nennenswert war der Kursgewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch. Unverändert notiert der DAX am Donnerstag mit einem Anstieg von 2 DAX-Punkten am Vorabend der Zinsentscheidung. Nach der Zinsentscheidung kam es am Freitag zu starken Kursverlusten der DAX-Aktien. Die Zinsen blieben unverändert. Der Schritt wurde mit konjunkturellen Risiken in China begründet. Damit sind Ängste um die Konjunktur in China erneut auf die Tagesordnung gerückt und haben die Börsianer in höchstem Maße verunsichert.

    adidas, infineon, Fresenius und Telekom sind die Wochengewinner

    Insgesamt beendeten die schwache Handelswoche nur sechs Aktien mit einem Wochengewinn. Den höchsten Gewinn in Höhe von 7 Prozent erzielten dabei die Papiere von adidas. Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller wird künftig die US-Eishocheyliga NFL ausrüsten. Aber auch charttechnisch sieht es bei adidas derzeit sehr gut aus. Die Aktie stieg über die 200-Tagelinie und hat damit weitere Käufer auf den Plan gerufen. Der Speicherchiphersteller infineon stieg um 19 Cent auf 9,77 Euro. Damit konnten die Papiere im Wochenverlauf 2 Prozent an Wert zulegen. Getrieben wurde diese positive Entwicklung durch einen Bericht im US-Magazin Barron’s. Der Autor des Berichts sieht die Aktie als deutlich unterbewertet und sorgte damit für entspechende Käufe. Nach dem Aufstieg in den EuroStoxx50 legte die Fresenius-Aktie 1,7 Prozent auf 64,26 Euro zu. Ohne große Nachrichten legte die Deutsche Telekom 1,2 Prozent auf 15,74 Euro zu.

    Versorger und K+S ganz schwach

    Berichte über weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe im Rahmen des Atomausstiegs in Deutschland sorgten für heftige Kursverluste bei den Versorgeraktien RWE und E.on. Die Umsätze zogen bei den beiden Aktien deutlich an und sorgten für Kursverluste von 9,7 bzw. 9,6 Prozent. Damit sind die Aktienkurse erneut deutlich gesunken. RWE notieren aktuell bei 10,89 Euro und E.on-Titel kosten nur noch 7,72 Euro. Bei RWE wirkt sich der Abstieg aus dem EuroStoxx50 negativ bemerkbar. Spekulationen über einen möglichen kurzfristigen DAX-Rauswurf aufgrund der gesunkenen Marktkapitalisierung wirkten sich im Wochenverlauf ebenfalls negativ auf den Aktienkurs aus. Die Übernahme von K+S durch Potash könnte aus politischer Sicht schwieriger werden als erwartet. Aus diesem Grund gab der Kurs wieder deutlich nach. Die K+S-Aktie verlor 6,2 Prozent auf 33,07 Euro.

    China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Die Sorgen um die chinesische Wirtschaft werden auch in den kommenden Wochen das Börsengeschehen negativ beeinflussen. Solange es von dieser Seite keine Entwarnung gibt, wird sich der DAX schwer tun Kursgewinne einzufahren. Die deutsche Wirtschaft ist eng mit chinesischen Unternehmen verzahnt und diese positive Entwicklung der vergangenen Jahre wirkt sich in der aktuellen Situation negativ auf die aktuellen Geschäfte aus.

  • DAX legt 0,9 Prozent auf 10.124 Punkte zu – K+S, BMW und Commerzbank liegen deutlich im Plus – Rote Laterne bei den Versorgern

    Auf Wochensicht beendet der DAX den Handel mit einem Gewinn von 0,9 Prozent. Damit steigt das deutsche Börsenbarometer um 86 Punkte auf 10.124 Punkte. Die Schwankungen waren erneut sehr hoch. Bei einer ingesamt positiven Entwicklung machte der DAX kurz vor dem Widerstand bei rund 10.380 Punkten halt und konsolidierte wieder.

    DAX legt 0,9 Prozent auf 10.124 Punkte zu

    Am Montag ging der DAX mit dünnen Umsätzen in den Handel. Der Feiertag Labor Day in den USA brachte keine Impulse von der Wall Street. Dennoch ging es um 0,7 Prozent nach oben. Zuversicht in Asien und ein Ende der Kursverluste in China sorgten für weiter steigende Kurse beim DAX. Am Dienstag schloss die Börse mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent. Bei erneut geringen Umsätzen legten die Aktien aus allen Bereich zu. Nach oben mit angezogener Handbremse war das Motto am Mittwoch. Der Tagesgewinn betrug nur noch 0,3 Prozent bevor es am Donenrstag zu einer Korrektur von 0,9 Prozent kam. Die US-Notenbank könnte möglicherweise bei ihrer nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag an der Zinsschraube drehen. Auf dem Parkett führte dies zu einem Tagesverlust von 0,9 Prozent. Auch am Freitag setzte der DAX die Abwärtsbewegung mit einem Kursrückgang von 0,9 Prozent fort. Aufgrund der anstehenden Notenbanksitzung positionieren sich die Marktteilnehmer noch nicht. Eine schwache Performance der Energieversorger hat ebenfalls zu einer Belastung des DAX geführt.

    K+S, BMW und Commerzbank liegen deutlich im Plus

    Mit einem Wochengewinn von 9 Prozent haben die Papiere des Düngemittelherstellers K+S am stärksten zugelegt. Die Übernahme durch Potash nimmt immer mehr Gestalt an. Inzwischen wurden Investmentbanken zur Begleitung der Tranksaktion involviert. Da sich das Kasseler Unternehmen weiter gegen eine Fusion ausspricht, deutet alles auf einen Versuch einer feindlichen Übernahme durch Potash hin. Als Übernahmepreis stehen weiterhin 41 Euro im Raum. Erste Analysten haben die K+S-Aktie weiter hochgestuft. BMW profitieren von guten Absatzzahlen und der guten Stimmung in der Automobilbranche. Mit dem Beginn der IAA werden weitere Impulse von den Fahrzeugbauern erwartet. An der Börse stieg der BMW-Kurs um 6,5 Prozent auf 85,53 Euro. Auch Aktien der Commerzbank stehen wieder in der Gunst der Anleger. Die Commerzbank gilt inzwischen wieder als stabiles Finanzinstitut mit einem soliden Zahlenwerk und günstigen Kennzahlen. Positiv ist auch zu werten, dass die Frankfurter selbst bei Rücksetzern in den letzten Tagen stets oberhalb von 10 Euro notierten. Am Freitag ging die Aktie bei einem Stand von 10,13 Euro aus dem Handel und legte somit 5,1 Prozent zu.

    Rote Laterne bei den Versorgern

    Der Atomausstieg macht den Versorgern immer noch zu schaffen und die Spuren sind deutlich sichtbar. Abschreibungen und Verluste in Milliardenhöhe liessen die E.on-Aktie um 9,5 Prozent einbrechen. Der Kurs für eine E.on-Aktie notiert aktuell bei 8,54 Euro. Ähnliche Probleme hat der Konkurrent RWE zu stemmen. Auch hier ging es um 4,2 Prozent auf 12,06 Euro nach unten. Papiere von Linde gehören mit einem Wochenverlust von 2,1 Prozent auf 148,60 Euro ebenfalls zu den Wochenverlierern.

    Notenbanksitzung steuert die Kursentwicklung in den kommenden Wochen

    Die Kursentwicklung beim DAX wird in den kommenden Wochen stark von der Zinsentscheidung der Notenbank abhängen. Am kommenden Donnerstag wird die US-Notenbank Fed entscheiden, ob die Zinsen angehoben werden. In den letzten Monaten hatten viele Börsenexperten eine Anhebung erwartet. Für Verunsicherung sorgt nun die Wirtschaftsschwäche Chinas. Sollte es zu keiner Anhebung kommen, werden die Börsen erst mal kräftig zulegen. Falls die Zinsen steigen, hängt es von der Höhe ab. Ein kleiner Zinsschritt wird die Märkte kaum bewegen. Und dann ist noch interessant, welche Erwartung die Notenbank signalisiert – ob dies nun der Beginn einer Phase steigender Zinsen ist oder nur eine Änderung des aktuell günstigen Niveaus.

  • DAX beendet nach extremer Volatilität die Handelswoche mit 1,7 Prozent Gewinn auf 10.299 Punkte – Infineon, Deutsche Börse und BASF liegen ganz vorne im DAX – RWE, E.on und HeidelbergCement im Minus

    Einen Wochengewinn von 1,7 Prozent hat der DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Damit legte der Index 174 Punkte zu und ging bei einem Stand von 10.299 Punkten ins Wochenende. Rein nüchtern betrachtet, erscheint die Kursentwicklung der vergangenen Woche aufgrund dieser Zahlen nicht spektakulär. Betrachtet man jedoch die Entwicklung etwas genauer, kommt der Handelsverlauf einem Krimi gleich, den aktive Börsianer nicht so schnell vergessen werden.

    DAX beendet nach extremer Volatilität die Handelswoche mit 1,7 Prozent Gewinn auf 10.299 Punkte

    Einen schwarzen Montag erlebte der DAX gleich zu Wochenbeginn. Der Index stürzte ab und markierte bei 9.338 Punkten einen neuen Jahrestiefstand. Damit notiert der DAX 3.000 Punkte unter dem Jahreshoch von 12.390, dass der DAX im April noch notierte. Nachdem die chinesische Notenbank keine weiteren Hilfspakete für die schwächelnde heimische Wirtschaft bekannt gab, ging es bereits am frühen Morgen in Asien mit den Kursen weiter nach unten und steckte damit auch den DAX an. Im Tagesverlauf erholte sich der DAX von diesem Schock wieder etwas und ging mit einem Tagesverlust von 4,7 Prozent bei 9.648 Punkten aus dem Handel. Die weitere Lockerung der chinesischen Geldpolitik sowie ein überraschend starker ifo-Geschäftsklimaindex sorgten am Dienstag für eine Erholung und ein entsprechendes Kursfeuerwerk. Die Kurse der DAX-Aktien stiegen um 5 Prozent auf mehr als 10.000 Punkte und machten die schwache Entwicklung vom Montag wieder gut. Einen nervösen Handel mit Kursausschläge von 100 Punkte nach oben und unten innerhalb kurzer Zeit prägte das Bild am Mittwoch. Am Ende blieb ein Minus von 1,3 Prozent bei einem DAX-Stand leicht unter der 10.000er Marke. Starke Wirtschaftsdaten aus den USA sorgten für einen Kurssprung beim DAX, der einen Tagesgewinn von 3,2 Prozent markierte. Wenig Veränderung gab es am Freitag. Der DAX schloss mit einem kaum nennenswerten Tagesverlust von 0,2 Prozent.

    Infineon, Deutsche Börse und BASF liegen ganz vorne im DAX

    Aktien des Speicherchipherstellers konnten sich von der schwachen Vorwoche am besten erholen und legten im Wochenverlauf 6,2 Prozent zu. Damit waren die infineon-Papiere die stärkste Aktie aus dem DAX. Der Kurs der infineon-Papiere legte um 56 Cent auf 9,55 Euro zu. Die Aktien der Deutschen Börse profitieren von den starken Kursschwankungen und damit hohen Umsätzen an den Börsen. Die Aktie des Börsenbetreibers liegt mit 5,8 Prozent im Plus. Der Kurs der Deutschen Börse verteuerte sich um 4,34 Euro auf 79,62 Euro. Unter den exportorientierten Aktien konnten sich die Dividendentitel von BASF mit einem Wochengewinn von 3,8 Prozent am stärksten erholen. BASF-Aktien stiegen damit um 2,62 Euro auf 71,88 Euro.

    RWE, E.on und HeidelbergCement im Minus

    Weiter im Minus notieren dagegen die Versorger. Aktien von RWE schnitten mit einem Wochenverlust von 3,7 Prozent am schwächsten ab. Die Aktien des Energieriesen verloren damit 53 Cent an Wert und kosten aktuell nur noch 14,01 Euro. Weniger stark ist der Verlust des Konkurrenten E.on ausgefallen. Der Kurs von E.on gab 1,8 Prozent auf 10,28 Euro nach. Kaum nennenswert ist dagegen der Kursverlust von 0,4 Prozent der HeidelbergCement-Papiere auf 67,56 Euro.

    Abwärtstrend könnte mit dem Ausverkauf beendet sein

    Nach den starken Schwankungen mit teilweise hohen Tagesverlusten könnte der DAX den Boden gefunden haben. Neben negativen Szenarien hat auch ganz viel Psychologie die Märkte nach unten getrieben. Damit könnte die Gegenbewegung bereits den neuen Aufwärtstrend bzw. zumindest eine Seitwärtsbewegung eingeläutet haben. Ob die schwächere Wirtschaftsentwicklung Chinas tatsächlich Bremsspuren in den deutschen Bilanzen hinterlässt, wird sich in den kommenden Quartalszahlen zeigen. Der schwache Euro sowie die niedrigen Zinsen gelten weiterhin als Impuls für gute Unternehmensergebnisse.

  • DAX gewinnt auf Wochensicht 4,1 Prozent und schließt mit 11.492 Punkten – nur Gewinner im DAX – K+S haussieren um 34 Prozent nach Übernahmegerüchten – Vorschau: Griechenland-Drama wird den DAX stark beeinflussen

    Nach vier Wochen ohne Gewinne im DAX legte der Deutsche Aktienindex in der vergangenen Woche ein ordentliches Plus hin. Im Wochenverlauf steht ein Gewinn von 4,1 Prozent in den Büchern. Der DAX kletterte damit um 452 Punkte auf einen Endstand von 11.492 Punkte. Damit hat der DAX wieder einen Sprung in Richtung 12.000er Marke gemacht und den negativen Trend zumindest kurzfristig unterbrochen.

    DAX gewinnt auf Wochensicht 4,1 Prozent und schließt mit 11.492 Punkten

    Zu Wochenbeginn sorgten zunächst gute Nachrichten im Schuldenstreit mit Griechenland für Erleichterung auf dem Parkett. Die EU-Kommission reagierte positiv auf die neuen griechischen Reformvorschläge. Auf den Aktienhandel wirkte sich diese Nachricht positiv mit einem Tagesgewinn von 3,8 Prozent aus. Am Dienstag liess die Hoffnung auf eine Lösung im Schuldenstreit mit Griechenland den DAX um weitere 0,7 Prozent steigen. Nach zwei sehr guten Börsentagen stand auf dem Börsenparkett die Skepsis wieder im Vordergrund. Der DAX verlor im Handelsverlauf innerhalb kürzester Zeit 150 Punkte, nachdem einige Gläubiger die grischischen Reformvorschläge für nicht ausreichend halten. Am Tagesende blieb ein Verlust von 0,6 Prozent. Am Donnerstag gab es ebenfalls zum Teil heftige Schwankungen. Die Börsen reagieren momentan sehr nervös auf Meldungen. Am Tagesschluss ging der DAX unverändert mit zwei Punkten Plus in den Feierabend. Am Freitag beendete der DAX mit einem leichten Gewinn von 0,2 Prozent den Handel. Finanzminister Schäuble äußerte sich positiv im griechischen Schuldenstreit und sorgte damit für Zuversicht an den Börsen.

    Nur Gewinner im DAX – K+S haussieren um 34 Prozent nach Übernahmegerüchten

    In der vergangenen Woche gingen alle Aktien aus dem DAX mit Gewinnen ins Wochenende. Den höchsten Wochengewinn von 34,2 Prozent verbuchten die Papiere des Düngemittelherstellers K+S. Nachdem die wirtschaftlichen Aussichten bereits in der jüngsten Vergangenheit positiv waren, stieg der Kurs schon in den letzten Wochen. Ein Übernahmeangebot für die Kasseler durch den Rivalen Potash trieb den Kurs auf 37,65 Euro. Nach Informationen von einer vertrauten Person könnte der kanadische Wettbewerber 40 Euro je K+S-Aktie bieten. Allerdings könnten die Wettbewerbsbehörden den Deal ebenfalls kritisch bewerten. Für einen ordentlichen Anstieg sorgte die Nachricht in der vergangenen Woche aber allemal. Zu den weiteren stärksten DAX-Aktien zählen die Papiere von Deutsche Bank mit einem Wochengewinn von 7,8 Prozent auf 28,83 Euro und Lanxess mit einem Gewinn von 6,2 Prozent auf 55,59 Euro.

    Konservative Aktien mit geringsten Wochengewinnen: E.on, Merck und Henkel

    Am Ende der Gewinnerliste rangieren die eher konservativen Aktien. Hierzu zählen E.on mit einem Wochengewinn von 0,3 Prozent auf 12,44 Euro. Merck legten um 1,3 Prozent auf 93,09 Euro zu und Henkel um den gleichen Prozentsatz auf 104,40 Euro. Im Bieterkampf um Wella scheinen die Düsseldorfer aus dem Rennen zu sein. Stattdessen könnte Procter & Gamble an die US-Firma Coty verkaufen.

    Griechenland-Drama wird den DAX stark beeinflussen

    Nächste Woche werden die Zahlungen Griechenlands fällig. Dann wird sich zeigen wie es im Schuldenstreit weiter geht. Nachdem die Griechen auch am Samstag taktierten und kein Einlenken mit den Geldgebern signalisierten, bleibt es spannend, ob es zu einer Einigung in letzter Minute kommt oder ob die Griechen den Euro verlassen müssen. In allen Fällen wird es zu Verlusten dahingehend kommen, dass die Geldgeber einen großen Teil der Kredite abschreiben müssen. Auf dem Börsenparkett wird mit starken Gewinnen gerechnet, falls es zu einer Einigung kommt bzw. zu Verlusten, falls Griechenland aus dem Euro ausscheidet. Nach dem zähen Ringen könnte aber durchaus auch das Gegenteil eintreten und die Finanzmärkte einfach nur froh sein, wenn am Ende Klarheit herrscht – dann könnte selbst ein Ausscheiden für Erleichterung sorgen. Die Euro-Länder sind längst auf ein Ausscheiden vorbereitet und die Wirtschaft Griechenlands hat nur eine geringe Stellung in der Eurozone. Von daher könnten wir uns durchaus stärkere Kursgewinne vorstellen, egal welches Szenario letzendlich eintritt.

  • DAX notiert auf Wochensicht unverändert bei 11.196 Punkten – Lanxess, Deutsche Bank und Daimler führen die Gewinnerliste an – RWE, FMC und E.on sind die Schlusslichter im DAX

    Nach einer turbulenten Börsenwoche notiert der DAX so gut wie unverändert bei 11.196 Punkten. Der DAX liegt damit im Vergleich zur Vorwoche 0,67 Punkte niedriger. Nachdem der DAX bis zur Wochenmitte starke Verluste einfuhr und unter die 11.000er Martke rutschte, sorgten zum Wochenschluss Käufer für steigende Aktiennotierungen.

    DAX notiert auf Wochensicht unverändert bei 11.196 Punkten

    Obwohl die Aktie der Deutschen Bank zu Wochenbeginn am Montag nach dem Rücktritt der beiden Chefs haussierte, kam der DAX nicht aus dem Keller. Die Griechenlandkrise belastet die Märkte. Der DAX gab um 1,2 Prozent nach. Am Dienstag setzte sich die Schwäche im Markt fort und der DAX fiel sogar unter die 11.000er Marke, konnte sich im Tagesverlauf jedoch wieder stabilisieren. Zum Tagesende blieb ein Verlust von 0,6 Prozent. Auf dem günstigen Niveau kamen dann doch einige Käufer auf das Parkett zurück. Der DAX legte am Mittwoch den größten Tagesgewinn seit mehr als einem Monat mit einem Plus von 2,4 Prozent hin. Mit einem Gewinn von 0,6 Prozent verabschiedete sich der DAX am Donnerstag aus dem Handel und am Freitag folgten erneut Verlusten von 1,2 Prozent.

    Lanxess, Deutsche Bank und Daimler führen die Gewinnerliste an

    Aktien des Chemieunternehmens Lanxess setzten sich mit einem Wochengewinn von 4,9 Prozent an die DAX-Spitze. Der Lanxess-Kurs stieg um 2,43 Euro auf 51,73 Euro nachdem die Analysten von Baader die Aktie mit einem Kursziel von 65 Euro auf die Kaufliste gesetzt hatten. Bei der Deutschen Bank sorgte der Rücktritt der beiden Chefs Fitschen und Jain für Erleichterung. Der Kurs der Deutsche Bank-Aktie stieg um 3 Prozent auf 2845 Euro. Mit der Erholung im Wochenverlauf stieg der Kurs von Daimler unter den exportorientierten Unternehmen am stärksten an. Die Aktie legte 2,8 Prozent auf 84,15 Euro zu.

    RWE, FMC und E.on sind die Schlusslichter im DAX

    Sehr schwach notierten in der vergangenen Woche mal wieder die Versorger. RWE gaben um 2,4 Prozent auf 19,97 Euro nach und E.on verbilligten sich um 2,2 Prozent auf 12,69 Euro. Möglicherweise gibt es eine Wende bei der Forderung nach einem Klimabeitrag. Allerdings ist im Gespräch, dass besonders alte Kohlekraftwerke schnell vom Netz genommen werden könnten. Diese Verunsicherung lastet auf den Kraftwerksbetreibern. Die als konservativ geltenden Aktien hatten in der vergangenen Woche insgesamt einen etwas schwereren Stand. Mit FMC ist ein solcher Vertreter ebenfalls unter den Wochenverlieren mit einem Kursverlust von 2,3 Prozent auf Wochensicht.

    Griechenland, Hexen und ZEW

    Turbulente Wochen werden auch für die nächsten Wochen erwartet. Der Griechenlandstreit zwischen der Regierung und den Geldgebern führt weiterhin zu einer starken Verunsicherung an den Aktienmärkten. Dies führt dann je nach Nachrichtenlage zu entsprechenden Ausschlägen an den Wertpapiermärkten. Für stärkere Ausschläge dürfte in der kommenden Woche auch der Verfall an der Terminbörse am Freitag führen. Und schließlich steht auch die Veröffentlichung des ZEW-Indikators an. Dieser Indikator könnte ebenfalls die Kursentwicklung entscheidend bestimmen.

  • Rabenschwarze DAX-Woche – Index verliert 5,5 Prozent und fällt unter 12.000 Punkte – Kaufkurse oder Verkaufskurse – Berichtssaison könnte neue Kaufargumente liefern

    In der vergangenen Woche beendete der DAX seinen Aufwärtstrend. Der von einigen Börsianern erwartete, vielleicht auch erhoffte Kursrücksetzer ist mit einem Wochenverlust von 5,5 Prozent eingetreten. Bei einem Stand von 11.689 Punkten ging der DAX 686 Punkte tiefer aus dem Handel. Damit notiert der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften wieder unter der 12.000er Marke, nachdem in der Vorwoche noch neue Allzeithochs markiert wurden.

    Griechenland verunsichert – hohe Tagesverluste zum Wochenende

    Beim Start in die neue Handelswoche sorgten schwache Konjunkturdaten aus China bereits am Montag für Verunsicherung. Das Reich der Mitte vermeldete einen Rückgang sowohl bei den Importen als auch den Exporten. Mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent sorgte dies für nicht allzu großes Aufsehen. Mehr im Mittelpunkt stand dagegen eine sich anbahnende Vertrauenskrise um den VW-Chef Winterkorn. Nachdem am Dienstag auch aus den USA schwache Einzelhandelsumsätze die Märkte verunsicherten, ging es am Aktienmarkt um 0,9 Prozent nach unten. 4 Punkte Tagesgewinn und damit unverändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Unsicherheiten um die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und einen damit verbundenen möglichen Austritt aus dem Euro sorgten am Donnerstag für heftige Reaktionen an den Aktienmärkten. Der DAX fuhr einen Tagesverlust von 1,9 Prozent ein. Dieser Trend setzte sich am Freitag mit einem Tagesverlust von 2,6 Prozent fort. Die Kurse waren einfach nur am Fallen.

    Versorger gegen den Trend ganz vorne

    Während der Gesamtmarkt deutlich an Wert verlor ging es auch mit den meisten Aktien nach unten. Mit E.on gibt es lediglich eine Aktie, die sich den Kursverlusten entziehen konnte. Die Versorger-Aktie legte gegen den Trend 0,9 Prozent zu und ging bei einem Stand von 14,45 Euro ins Wochenende. Mit den geringsten Verlusten von 3 Prozent folgen Beiersdorf und RWE mit einem Wochenverlust von 3,1 Prozent.

    Belastung für Chemiewerte und Finanzsektor

    Am meisten unter der Griechenland-Sorge und einer möglichen Konjunkturabschwächung leiden derzeit die Exportwerte sowie Banken. An der Spitze der Verlierer liegt der Chemiesektor. Bayer gaben um 8,7 Prozent auf 133,50 Euro nach und BASF verbilligten sich um 7,8 Prozent auf 89,18 Euro. Banken leiden unter möglichen Abschreibungen ihres Griechenlandengagements. Deutsche Bank verloren 7,2 Prozent auf 30,70 Euro.

    Kaufkurse oder Verkaufskurse – Berichtssaison könnte neue Kaufargumente liefern

    Nachdem in den vergangenen Wochen einfach ein Kaufrausch an der Börse herrschte ist nun Ernüchterung eingetreten. Die Frage ist, was der DAX nun macht. Die Fakten sehen zumindest so aus, dass der DAX nur einen kleinen Teil seiner Gewinne abgegeben hat und langfristig der Wochenverlust gar nicht sichtbar ist. Die Aktien sind einfach zu schnell gestiegen und nun gab es Gründe für eine kleine Korrektur oder Verschnaufpause. Vielleicht auch einfach nur etwas Luft holen um danach den Anstieg fortzusetzen.

    Die Argumente liegen noch immer auf dem Tisch: Aktien sind moderat bewertet und es fehlt an Anlagealternativen. Die Zentralbanken sorgen mit viel Liquidität weiter für Kaufargumente und der schwache Euro unterstützt die Industrie. Mit der beginnenden Berichtssaison haben es nun die Unternehmen selbst in der Hand die Kurse weiter steigen zu lassen. Sollten die Zahlen über den Erwartungen liegen, wird die Griechenland-Sorge schnell wieder aus den Nachrichten verschwinden und stattdessen der DAX neue Allzeithochs feiern.