Schlagwort: Deutsche Bank

  • DAX legt 3,7 Prozent zu und klettert über die Marke von 10.000 Punkten – Deutsche Bank, infineon und E.on sind die Wochengewinner – Bayer-Aktie als einziger Wochenverlierer

    Mit einem deutlichen Kursplus hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktienindex kletterte um 3,7 Prozent nach oben. Damit hat der DAX 370 Punkte zugelegt und die 10.000er Marke mühelos überwunden. Zum Handelsende am Freitag lag der DAX bei einem Stand von 10.286 Punkten.

    DAX legt 3,7 Prozent zu und klettert über die Marke von 10.000 Punkten

    Am Montag hat zunächst die Bayer-Aktie die Stimmung im DAX getrübt. Der Übernahmedeal von Monsanto kam bei den Aktionären nur geteilt an. Viele erwarten einen hohen Preis für den Agrochemiekonzern. Insgesamt ging es zu Wochenbeginn beim DAX um 0,7 Prozent nach unten. Ein fester Dollar wurde am Dienstag als Argument für den starken DAX-Anstieg von 2,2 Prozent genannt. Der veröffentlichte ifo-Geschäftsklimaindex fiel am Mittwoch überraschend gut aus. An der Börse baute der DAX die Gewinne vom Vortag aus und ging mit einem Tagesgewinn von 1,5 Prozent aus dem Handel. Positive Konjunktursignale sorgten am Donnerstag für eine Fortsetzung des Kursanstieges. Der DAX gewann im Handelsverlauf 0,7 Prozent. Kaum verändert verabschiedete sich der DAX am Freitag nach einer starken Handelswoche. Am letzten Handelstag der Woche legte der DAX 0,1 Prozent zu.

    Deutsche Bank, infineon und E.on sind die Wochengewinner

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere der Deutschen Bank mit einem Kursplus von 7,6 Prozent am stärksten zu. Ohne Neuigkeiten kletterte das Dividendenpapier um 1,15 Euro auf 16,28 Euro nach oben. Ähnlich stark entwickelten sich die infineon-Papiere mit einem Kursplus von 7,5 Prozent auf 13,41 Euro. Eine Erholung gab es auch bei den Papieren von E.on. Die Aktie stieg im Wochenverlauf um 7 Prozent auf 8,90 Euro.

    Bayer-Aktie als einziger Wochenverlierer

    Der angestrebte Monsanto-Deal hat die Bayer-Aktie auf Talfahrt geschickt. Zum Handelsende ging die Bayer-Aktie mit einem Verlust von 4,7 Prozent aus dem Handel. Damit gab der Kurs um 4,21 Euro auf 85,33 Euro nach. Auf Wochensicht gibt es sonst nur noch einen leichten Kursverlust von 0,1 Prozent bei den Papieren der Deutschen Telekom. Da in der vergangenen Woche bei der T-Aktie eine Dividende in Höhe von 55 Cent gezahlt wurde, notiert die Aktie unter Berücksichtigung des Dividendenabschlages ebenfalls im Plus.

    DAX könnte mit dem Schwung der Vorwoche weiter steigen

    Nach einer starken vergangenen Handelswoche stehen die Zeichen auch in der kommenden Handelswoche gut. Falls negative Nachrichten ausbleiben dürfte der DAX den Schwung aus der letzten Woche mitnehmen und weiter steigen. Ein Anstieg über die 10.300er Marke ist dabei schon fast selbstverständlich. Mit etwas Glück könnte der DAX nächste Woche deutlich darüber notieren.

  • DAX verliert 1,7 Prozent und rauscht unter die 10.000er Marke – Deutsche Börse, Siemens und adidas mit höchsten Wochengewinnen – Bankaktien mit hohen Verlusten / Versorger und Lufthansa geben ebenfalls deutlich nach

    Beim DAX ging es die zweite Woche in Folge nach unten. Damit machte der Deutsche Aktienindex vor allem den Aktionären Freude, die dem Motto „Sell in May and go away“ folgten. Im Wochenverlauf gab der DAX 1,7 Prozent ab und hat 169 Punkte verloren. Der Sturz unter die Marke von 10.000 Punkte war nicht mehr aufzuhalten. Am Handelsende beendete der DAX den Handel bei einem Stand von 9.870 Punkten.

    DAX verliert 1,7 Prozent und rauscht unter die 10.000er Marke

    Nach dem Ausverkauf vom Montag entwickelte sich der DAX am zu Wochenbeginn zunächst positiv. Der DAX legte 0,8 Prozent zu. Nur der starke Euro hat weitere Kursgewinne verhindert. Schwache Unternehmensergebnisse schickten jedoch den DAX bereits am Dienstag auf Tauchfahrt. Beim deutschen Aktienmarkt ging es deutlich nach unten – der DAX verlor 1,9 Prozent an Wert. Auch am Mittwoch gab der DAX wegen Wachstumssorgen um 1 Prozent nach. Am Donnerstag beruhigte sich der DAX bei einem umsatzschwachen Feiertagshandel. Der DAX legte 0,2 Prozent zu. Auch am Freitag gab es einen leichten Tagesgewinn in Höhe von 0,2 Prozent.

    Deutsche Börse, Siemens und adidas mit höchsten Wochengewinnen

    Die Aktie der Deutschen Börse legte auf Wochensicht mit einem Kursgewinn von 3,3 Prozent am stärksten zu. Die Aktie gewann 2,34 Euro auf einen Stand von 74,03 Euro. Grund für die Kursgewinne ist der Rückzug des Börsenbetreibers ICE um die Übernahme der London Stock Exchange. Zuvor gab es Befürchtungen um einen Bieterwettkampf. Nach dem Rückzug scheint der Weg für die Übernahme der Londoner Börse durch die Frankfurter einfacher zu sein. Gute Quartalszahlen von Siemens haben den Kurs der Münchener um 1,7 Prozent auf 92,67 Euro steigen lassen. Und auch bei adidas sorgen gute Geschäfte mit der Fußball-Europameisterschaft für einen Kurszuwachs von 1,3 Prozent auf 114,10 Euro.

    Bankaktien mit hohen Verlusten / Versorger und Lufthansa geben ebenfalls deutlich nach

    Ein schwaches Quartalsergebnis hat den Kurs der Commerzbank belastet. Die Bankaktie gab um 13,2 Prozent auf 7,08 Euro nach. Auch die Deutsche Bank verloren nach negativen Meldungen um 10,5 Prozent auf 14,74 Euro. Lufthansa wird die Kapazitäten dieses Jahr weniger stark ausbauen als zunächst geplant. Dies sorgte auf dem Börsenparkett für fallende Kurse. Die Aktie verlor 8 Prozent auf 12,47 Euro. Verluste gab es auch bei den Versorgern. RWE verloren 8,9 Prozent auf 11,88 Euro und E.on gaben um 6,7 Prozent auf 8,41 Euro nach.

    Dividendenregen und 10.000er Marke

    Zahlreiche Unternehmen haben in der letzten Wochen Dividenden gezahlt und damit die Kassen der Aktionäre mit Geld gefüllt. Der DAX hat dennoch erneut deutlich an Wert verloren und ist wieder unter die Marke von 10.000 Punkte gerutscht. Die Erholung in der zweiten Wochenhälfte sorgte jedoch für Erleichterung. Der starke Euro drückt negativ auf die Exportindustrie. Die jüngsten Erholungsversuche stimmen zuversichtlich, dass der DAX möglichst schnell wieder über die 10.000er Marke steigen wird und der aktuelle Kursrückgang eher als günstige Gelegenheit für Nachkäufe gesehen wird.

  • DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen – Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Nach einer starken Börsenwoche hat der DAX zum Wochenschluss 4,5 Prozent höher geschlossen und die Marke von 10.000 Punkten überwunden. Insgesamt hat der Deutsche Aktienindex in der letzten Handelswoche 429 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.052 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte

    Bereits am Montag ging es mit den Kursen nach oben. Im Zuge stärkerer Preise bei den Rohstoffen zogen auch die Aktienkurse an. Am Handelsende schloss der DAX 0,6 Prozent im Plus. Am Dienstag setzte sich der Trend fort und der DAX verbuchte einen erneuten Kursgewinn in Höhe von 0,8 Prozent. Der weitere Anstieg bei den Rohstoffpreisen führte am Mittwoch zu einem deutlichen Punktegewinn. Der DAX kletterte über die Marke von 10.000 Punkte und legte im Handelsverlauf 2,7 Prozent zu. Am Tagesende notierte der DAX bei 10.026 Punkten gleichzeitig auf dem Tageshoch. Vorlagen von den asiatischen Börsen sorgten auch am Donnerstag für eine gute Laune auf dem Parkett und weiter steigende Kurse. Der DAX klettert um 0,7 Prozent auf 10.094 Punkte. Nach fünf Gewinntagen in Folge war am Freitag erst einmal Ruhe angesagt. Der DAX ging 0,4 Prozent leicht aus dem Handel.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen

    Mit den gestiegenen Rohstoffpreisen legten auch die Papiere aus dem Rohstoffsektor sowie der Finanzbranche deutlich zu. Nach dem Preisverfall bei den Rohstoffen gab es Sorgen auf dem Börsenparkett, dass Insolvenzen im Rohstoffbereich die Banken unter Druck bringen könnten. Im Zuge der anziehenden Rohstoffpreise sind diese Ängste zunächst einmal verflogen. So legten die Papiere der Commerzbank im Wochenverlauf 11,1 Prozent auf 8,32 Euro zu und die Aktie der Deutsche Bank gewann 9,7 Prozent auf 15,35 Prozent. Eine mögliche Konsolidierung im europäischen Stahlgeschäft sorgt für Kursphantasie bei ThyssenKrupp. Der Kurs legte um 9,9 Prozent auf 20,50 Euro zu.

    Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Trotz positiver Analystenkommentare haben die Aktien von Vonovia im Wochenverlauf 3,6 Prozent verloren. Der Immobilienkonzern gab damit um 1,16 Euro je Aktie nach und ging bei einem Kurs von 31,01 Euro aus dem Handel.

    Anstieg über 10.000er Marke sorgt für neue Impulse

    Der Kursanstieg über die Marke von 10.000 Punkte hat trotz des Tagesverlustes vom Freitag neue Impulse für die weitere Kursentwicklung beim DAX gesetzt. Der Markt ist charttechnisch in eine optimistische Stellung gedreht. Damit sollten Impulse für weitere Kursgewinne gesetzt sein. Mit dem Überschreiten der 10.200er Marke würde der DAX weitere Kaufanreize bieten und es wäre damit der Weg in Richtung 11.000 Punkte frei.

  • DAX verliert 0,6 Prozent auf 9.795 Punkte – ThyssenKrupp haussieren bei schwachem Markt, Versorger legen ebenfalls zu – Volkswagen, Deutsche Bank und Commerzbank führen Verliererliste an

    Auch nach Ostern setzte der DAX den Handel mit Verlusten fort. In der österlich verkürzten Handelswoche gab der Deutsche Aktienindex 0,6 Prozent der Punkte ab und ging bei einem Stand von 9.795 Punkten unterhalb der 10.000er Marke aus dem Handel. Gegenüber der Vorwoche hat der Index 57 Punkte verloren.

    DAX verliert 0,6 Prozent auf 9.795 Punkte

    Am Dienstag starte der DAX nach dem langen Osterwochenende zunächst mit Gewinnen und kletterte bis knapp unter die 10.000er Marke. Im weiteren Tagesverlauf sorgten fallende Ölpreise jedoch zu Verlusten, so dass am Tagesende ein Verlust von 0,4 Prozent in den Büchern stand. Als am Mittwoch Aussagen der US-Notenbank der Befürchtung rasch steigender Zinsen eine Absage erteilten, ging es mit den Aktienkursen steil nach oben. Der DAX stieg um 1,6 Prozent und kletterte über die Marke von 10.000 Punkte. Doch bereits am Donnerstag sorgte der starke Anstieg des Euros für Verluste bei den exportstarken Aktien. Zwischenzeitlich kletterte der Euro auf ein Hoch von über 1,14 US-Dollar. Der DAX gab um 0,8 Prozent nach. Dieser Trend setzte sich am Freitag fort und der DAX verlor im Tagesverlauf 1,7 Prozent an Wert.

    In der vergangenen Woche hat der DAX auch das erste Quartal des Jahres 2016 abgeschlossen. Mit einem Quartalsverlust von rund 7 Prozent ist der Start ins Jahr 2016 damit nicht geglückt. Die größten Verlierer sind dabei die beiden Bank-Aktien Deutsche Bank und Commerzbank. Aber auch der Automobilsektor schnitt überraschend schlecht ab. Lediglich vier Aktien konnten im ersten Quartal zulegen: adidas, Vonovia, Siemens und FMC.

    ThyssenKrupp haussieren bei schwachem Markt, Versorger legen ebenfalls zu

    Die Aktien von ThyssenKrupp legen mit einem Gewinn von 13,4 Prozent den höchsten Wochengewinn aufs Parkett. Ein geplantes Joint-Venture für das Europa-Stahlgeschäft mit einem indischen Stahlkonzern trieben Spekulationen auf Synergien an. Der Kurs der ThyssenKrupp-Aktie stieg um 2,27 Euro auf 19,16 Euro. Nachdem E.on das Gewinnziel erhöht hatte, sorgten positive Analystenkommentare für steigende Kurse bei den Versorgern. RWE legten im Wochenverlauf um 4,5 Prozent auf 11,34 Euro zu und E.on verteuerten sich um 2,6 Prozent auf 8,33 Euro.

    Volkswagen, Deutsche Bank und Commerzbank führen Verliererliste an

    Die Aktie von Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal. In der vergangenen Woche sorgten Diskussionen um Dividendenzahlungen von VW für negative Schlagzeilen. Aber auch die drohenden Klagen sowie der Imageverlust mit rückläufigen Verkäufen belasten den Titel. Der Kurs verlor 6,2 Prozent auf 107,70 Euro. Ganz oben auf der Verliererliste stehen auch die deutschen Bankaktien. Aktien der Deutschen Bank verloren 4,5 Prozent auf 14,91 Euro und Titel der Commerzbank gaben um 2,3 Prozent auf 7,58 Euro nach.

    In welche Richtung wird sich der DAX entwickeln?

    Momentan steht der DAX an einer entscheidenden Stelle. Die nächste Woche könnte dabei richtungsweisend sein, ob es mit den Kursen nach oben und damit über die Marke von 10.000 Punkten geht oder ob der DAX auf dem aktuellen Niveau verharrt und leicht nachgibt. Nachdem die Zinspolitik kaum noch positive Einflüsse auf die Aktienmärkte liefern kann, ist das Augenmerk auf die Unternehmensergebnisse gerichtet. Wird sich die positive Entwicklung fortsetzen, rechtfertigt dies weitere Kursgewinne. Die Quartalsergebnisse der Unternehmen sowie Frühindikatoren aus den Regionen dürften in den kommenden Tagen damit Impulse für den Aktienmarkt liefern.

  • DAX verliert 1 Prozent auf 9.851 Punkte – Bayer, adidas und Linde legen am stärksten zu – Deutsche Bank, E.on und Commerzbank führen Verliererliste an

    Einen Verlust von 1 Prozent hat der DAX in der verkürzten Handelswoche vor Ostern eingefahren. Der Deutsche Aktienindex verlor 99 Punkte und rutsche damit auf einen Schlussstand von 9.851 Punkte ab, nachdem der Index im Wochenverlauf oberhalb der Marke von 10.000 Punkten aus dem Handel ging.

    DAX verliert 1 Prozent auf 9.851 Punkte

    Am Montag startete der DAX volatil in die neue Woche. Während am Vormittag ein schwacher Euro die Exportaktien beflügelte und hohe Kursgewinne brachte, ging es am Nachmittag mit einer schwachen Wall Street wieder nach unten. Am Tagesende stand ein Punkteverlust von 2 Punkten in den Büchern. Damit hat der DAX praktisch unverändert den Handelstag beendet. Ein deutlich besser als erwarteter ifo-Geschäftsklimaindex sorgte am Dienstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Die Terroranschläge in Brüssel konnten nur kurzzeitig den DAX nach unten ziehen. Bei dünnen Umsätzen ging es am Mittwoch um weitere 0,3 Prozent nach oben und der DAX beendete den Handel oberhalb von 10.000 Punkten bei einem Stand von 10.023 Punkten. Damit notiert der Deutsche Aktienindex so hoch wie zuletzt Anfang Januar diesen Jahres. Vor dem langen Osterwochenende haben viele Marktteilnehmer ihre Aktien verkauft. Am Donnerstag ging es 1,7 Prozent nach unten. Damit waren die Gewinne der Woche weg und der DAX rutschte auf Wochensicht um 1 Prozent ins Minus.

    Bayer, adidas und Linde legen am stärksten zu

    Den höchsten Wochengewinn haben die Papiere von Bayer eingefahren. Die Chemie-Aktie profitiert von der Konsolidierung im Chemiesektor. Dabei könnten auch die deutschen Chemieaktien eine entscheidende Rolle spielen. Aktuelle Gerüchte über Gespräche von Monsanto über die Agrarsparte beflügeln die Bayer-Aktie. Der Kurs der Dividendenpapiere von Bayer legte um 3,3 Prozent auf 102,50 Euro zu. Der Sportartikelhersteller adidas konnte beim Kurs um 2,3 Prozent auf 102,45 Euro gewinnen. Und Linde erholen sich von den Verlusten der Vorwoche wieder. Der Kursgewinn beträgt 1,3 Prozent auf 128,20 Euro.

    Deutsche Bank, E.on und Commerzbank führen Verliererliste an

    Die Restrukturierung verläuft bei der Deutschen Bank schwieriger als erwartet. Dies wirkt sich negativ auf den Aktienkurs aus. Aktien der Deutschen Bank verlieren 8,6 Prozent auf 15,61 Euro. Die Versorger-Papiere von E.on verlieren 5,6 Prozent auf 8,12 Euro. Auch die Commerzbank leidet unter der Schwäche im Finanzsektor. Die Aktie gab um 5,1 Prozent auf 7,76 Euro nach.

    DAX steht kurz vor dem nächsten Sprung über die 10.000er Marke

    Fundamental steht der DAX weiter gut da und der nächste Sprung über die Marke von 10.000 Punkten ist nur eine Frage der Zeit. Sollte es über das Osterwochenende keine negativen Schlagzeilen geben und die ausländischen Aktienmärkte böse Überraschungen bringen, dürfte der DAX gleich in den nächsten Handelstagen nachhaltig über die 10.000er Marke klettern.

  • DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu – DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu – Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an


    Mit einem leichten Kursgewinn von 1,2 Prozent in der vergangenen Handelswoche ist der DAX knapp unter die Marke von 10.000 Punkte geklettert. Nach dem Punktegewinn von 120 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 9.951 Punkten.

    DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn nahm der DAX den Schub durch die EZB aus der Vorwoche mit und legte am Montag einen Tagesgewinn von 1,6 Prozent hin. Im Tagesverlauf wurde sogar die 10.000er Marke überwunden. Der Ausgang der Landtagswahlen mit starken Ergebnissen für die umstrittene Partei AfD hat sich auf dem Börsenparkett nicht ausgewirkt. Die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch hat erst mal für wenig Bewegung gesorgt. Die Marktteilnehmer wollen bis dahin nicht investieren, da ungewiss ist wie stark die Zinsen angehoben werden können. Am Dienstag ging es mit dem DAX erst einmal um 0,6 Prozent nach unten. Ein starker Automobilsektor nach optimistischen Aussagen von BMW ließen den DAX am Mittwoch um 0,5 Prozent zulegen. Das mit Spannung erwartete Ergebnis der Fed hat sich auf den DAX am Donnerstag negativ ausgewirkt. Die Notenbank wird die Zinsen deutlich langsamer als erwartet anheben und hat den Euro damit steigen lassen. Auf die exportstarken deutschen Unternehmen wirkt sich dies jedoch negativ aus. Mit einem kleinen Kursgewinn von 0,6 Prozent hat sich der DAX dann am Handelsende ins Wochenende verabschiedet.

    DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu

    Die höchsten Kursgewinne hat der DAX-Absteiger K+S eingefahren. Die Aktie der Kasseler Düngemittelspezialisten legte im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 21,49 Euro zu. Ab Montag wird das Papier im MDAX notieren und durch die Anteilsscheine von ProSiebenSat1 ersetzt. Aktien von HeidelbergCement legen nach guten Unternehmenszahlen deutlich zu. Zum Wochenschluss steht ein Gewinn von 4,2 Prozent auf 73,75 Euro in den Büchern. Aktien von Siemens legen 4 Prozent auf 92,72 Euro zu.

    Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an

    Am anderen Ende der Kurstafel führen die Papiere der Deutschen Bank die Verliererliste an. Die Aktie der Deutschen Bank leidet unter einer Branchenschwäche und gab 6,9 Prozent auf 17,07 Euro nach. Linde verloren nach einem Downgrading durch die Analysten von Bernstein um 3,6 Prozent auf 126,60 Euro. Einen Kursverlust von 3,1 Prozent auf 73,80 Euro haben die Dividendentitel von Merck eingefahren.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nachdem der DAX in der vergangenen Woche weiter zulegte und die 10.000er Marke im Tagesverlauf schon überwunden hatte, ist die 10.000er Marke in greifbare Nähe gerückt. Da es an Alternativen zu Aktien als Geldanlage mangelt und die Ergebnisse der Deutschen Unternehmen sehr solide sind, wird es in den kommenden Wochen beim DAX weitere Gewinne geben und das Klettern über die Marke von 10.000 Punkte ist nur eine Frage der Zeit.

  • DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte – Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu – Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Bei einem insgesamt positiven Aktienumfeld hat der DAX deutlich zugelegt. Im Wochenverlauf steigt der Deutsche Aktienindex um 311 Punkte auf einen Wochenschlussstand von 9.824 Punkten. Damit hat der DAX in der vergangenen Woche einen Kursgewinn von 3,3 Prozent eingefahren. Die Marke von 10.000 Punkte ist damit wieder in greifbare Nähe gerückt.

    DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es auf dem Börsenparkett erst einmal ruhig zu. Der G-20 Gipfel endete am Wochenende ohne große Beschlüsse und sorgte damit für Ernüchterung und der DAX legte am Montag trotz starker Automobilaktien und eines steigenden Ölpreises nur um 0,2 Prozent zu. Am Dienstag sorgte die Euro-Schwäche für starke Kursgewinne bei exportorientierten Papiere wie den Automobilaktien. Der DAX ging 2,3 Prozent höher aus dem Handel. Dieser Trend setzte sich auch am Mittwoch mit einem etwas geringeren Tagesgewinn von 0,6 Prozent fort. Nach einem ruhigen Handel schloss der DAX am Donnerstag knapp im Minus und gab um 0,3 Prozent nach. Zum Wochenende sorgten US-Arbeitsmarktdaten für neuen Schwung und ließen den DAX um 0,7 Prozent steigen.

    Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu

    Deutlich nach oben ging es bei den konjunktursensiblen Aktien aus dem DAX. Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere von Volkswagen mit einem Gewinn von 16,8 Prozent auf 121 Euro. Ein schwacher Euro beflügelt insgesamt deutsche Exporteure. Volkswagen profitiert darüber hinaus von den veröffentlichten Absatzzahlen. Diese sind zwar nicht überragend ausgefallen, angesichts des Abgasskandals jedoch überraschend positiv. Weniger schwarz als vor Kurzem noch befürchtet, sieht es für die Kreditwirtschaft aus. Aktien der Deutschen Bank profitieren davon mit einem Kursplus von 13,2 Prozent auf 18,01 Euro. ThyssenKrupp konnten auch wieder deutlich zulegen. Die Aktie des Stahlherstellers gewinnt 12,9 Prozent auf 17,03 Euro. Der DAX-Abstieg macht sich für K+S zunächst nicht im Kurs negativ bemerkbar. Die kletterte um 12,1 Prozent auf 21,21 Euro. BMW profitiert vom schwachen Euro und der Stärke der deutschen Automobilaktien. Der Kurs stieg um 11,8 Prozent auf 82,63 Euro.

    Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust von 3,5 Prozent haben die Aktien von Fresenius Medical Care eingefahren. Aktien der Deutschen Börse gaben um 2,1 Prozent nach. In der Vorwoche wurden noch die Fusionsbemühungen mit der London Stock Exchange gefeiert. Nachdem immer mehr Details eines möglichen Deals ans Tageslicht kommen, trübt sich das Bild zusehends ein. Zum Wochenende ging die Aktie bei 76,62 Euro aus dem Handel. Auch der Mutterkonzern Fresenius zählt mit einem Wochenverlust von 2 Prozent zu den Wochenverlierern.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nach der starken Kursentwicklung ist der Abwärtstrend definitiv gebrochen. Die Augen sind wieder nach oben gerichtet und damit ist auch die Marke um die 10.000 Punkte wieder ins Blickfeld der Charttechniker gerückt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der DAX mit dem nächsten Schwung nach oben diese psychologische Hürde reißt und damit weiteres Aufwärtspotential generiert. Trotz China-Schwäche und anhaltender politischer Krisen entwickeln sich die deutschen Unternehmen sehr positiv. Mit einer Fortsetzung der lockeren Zinspolitik in Europa könnte die EZB bereits in der nächsten Woche den Grundstein für den DAX legen die 10.000er Marke nach oben zu durchbrechen.

  • DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu – Versorger verlieren 11 Prozent

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX wieder den Rückwärtsgang eingelegt und ist unter die Marke von 9.000 Punkten gefallen. Die Aktien der 30 größten Deutschen Aktiengesellschaften verloren 319 Punkte auf 8.968 Punkte. Damit hat der DAX seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Im Wochenverlauf notierte der DAX so tief wie zuletzt im Herbst 2014. Seit den Allzeithöchstständen bei 12.390 Punkte hat der DAX innerhalb eines Jahres rund 25 Prozent an Wert verloren.

    DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es am Rosenmontag gleich deutlich in den Keller. Der DAX büßte 3,3 Prozent ein und hat mit einem Tagesverlust von 307 Punkten die 9.000er Marke nach unten durchbrochen. Zahlreiche Banken stürzten deutlich ab und ließen die Sorgen vor einer neuen Bankenkrise aufkommen. Am Dienstag setzten sich die Ängste fort und der DAX verlor weitere 1,1 Prozent. Eine Verschnaufpause im Abwärtsstrudel brachte der Mittwoch. Marktteilnehmer bewerteten den Kurseinbruch als übertrieben und kauften wieder Aktien. Beim DAX ging es mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent in den Feierabend. Die gute Stimmung hielt allerdings nur kurz. Bereits am Donnerstag gab der DAX wieder 2,9 Prozent nach. Belastend wirkte sich der weitere Ölpreisverfall sowie die aggressive Geldpolitik auf die Aktienkurse aus. Einen versöhnlichen Wochenausklang gab es dagegen am Freitag. Nach dem Ausverkauf verabschiedete sich der DAX mit einem Tagesgewinn von 2,5 Prozent ins Wochenende.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu

    Trotz des negativen Umfeldes gelang es immerhin drei Dividendenpapieren ihren Kurs zu halten und leicht zu gewinnen. Die Papiere der Commerzbank legten gegen den Trend 3,4 Prozent zu. Stützend wirkten sich positive Quartalsergebnisse auf den Kursgewinn aus. Nachdem die veröffentlichten Zahlen teilweise über den Erwartungen lagen, haussierte die Commerzbank-Aktie am Donnerstag um 18 Prozent und konnte so die angelaufenen Wochenverluste einholen. Zum Handelsschluss verabschiedete sich die Aktie bei einem Stand von 7,54 Euro ins Wochenende. Papiere von ThyssenKrupp und Deutscher Bank notieren 0,5 bzw. 0,2 Prozent stärker und beenden die Handelswoche damit nahezu unverändert.

    Versorger verlieren 11 Prozent

    Weiter nach unten ging es bei den Versorgern. RWE und E.on gaben jeweils um 11 Prozent nach. Damit kosten Papiere von RWE nur noch 11,41 Euro und die Anteilsscheine von E.on bei einem Kurs von 8,45 Euro. Ebenfalls schwach notierten die Papiere von Volkswagen mit einem Rückgang um 7,7 Prozent auf 95,20 Euro, K+S mit einem Verlust von 7,2 Prozent auf 17,93 Euro und Allianz mit einem Kursverlust von 6,6 Prozent auf 129 Euro.

    Volatile Aktienmärkte könnten in eine Stabilisierungsphase wechseln

    Nach einer erneuten Woche mit starken Kursausschlägen müsste es bald zu einer Stabilisierungsphase mit einer entsprechenden Konsolidierung kommen. Dies wäre dann der Boden für Kursgewinne nach den zum Teil panikartigen Verkäufen in der Vorwoche. Sollten sich die Unternehmensergebnisse nicht dramatisch verschlechtern und auch sonst keine Rezession drohen, ist das aktuelle Kursniveau in allen Fällen als günstig einzustufen. Mittelfristige Kursgewinne sind daher bei allen soliden DAX-Werten zu erwarten.

  • DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte – Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX – Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Der Wochengewinn ist mit 0,3 Prozent deutlich geringer ausgefallen als noch eine Woche davor, aber immerhin konnte der DAX nach einer sehr volatilen Woche am Ende mit einem Gewinn aus dem Handel gehen. Damit hat der DAX nach einem miserablen Jahresstart die zweite Woche mit Kursgewinnen beendet. Der DAX kletterte um 33 Punkte auf einen Stand von 9.798 Punkten. Die 10.000er Marke ist damit wieder in erreichbare Nähe gerückt.

    DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte

    Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex hat dem DAX zu Wochenbeginn erst einmal Verluste beschert. Auch ein weiter fallender Ölpreis wirkte sich negativ auf die Kursentwicklung auf dem Börsenparkett aus. Unter Druck standen vor allem zyklische Aktien aus dem Automobilsektor sowie dem Finanzsektor. Am Dienstag verhalf die Siemens-Aktie dem DAX zu einem Freudensprung. Nach einer Erhöhung der Gewinnziele für das laufende Jahr schossen die Papiere von Siemens um 8,9 Prozent nach oben. Diese positive Stimmung übertrug sich auch auf andere Aktien aus dem DAX. Dem DAX verhalf das Siemens-Schwergewicht zu einem Tagesgewinn von 2 Prozent. Ein steigender Ölpreis zog den DAX am Mittwoch mit nach oben. Zum Handelsschluss notiert der DAX 0,6 Prozent höher. Eine schwache Performance lieferte dagegen der DAX am Donnerstag ab. Das Börsenbarometer brach um 2,4 Prozent ein nachdem die US-Notenbank alle Optionen offen lies um den Zins bereits im März zu erhöhen. Schwache Auftragseingänge aus den USA für langlebige Wirtschaftsgüter sorgten am Freitag zu einer guten Stimmung auf dem Börsenparkett. Zum Wochenschluss konnte der DAX so noch einmal 1,6 Prozent gewinnen und auf Wochensicht einen leichten Gewinn retten.

    Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX

    Die Aktie von Fresenius Medical Care legte um 7,4 Prozent zu. Da der Dialysespezialist über ein stabiles und von der wirtschaftlichen Entwicklung unabhängiges Geschäftsmodell verfügt, deckten sich zahlreiche Aktionäre mit Papiere von FMC ein. Der Aktie verhalf dies zu einem Wochengewinn von 7,4 Prozent auf 81,67 Euro. Bei den Versorgern scheint ebenfalls das Tief durchschritten zu sein. Die Aktie von RWE stieg um 7,4 Prozent auf 12,87 Euro und E.on verteuerten sich um 6,1 Prozent auf 9,42 Euro. Die Aktie von Siemens legte 4,94 Euro auf 88,18 Euro zu. Allerdings ist diesem Wochengewinn von 5,9 Prozent nach eine Dividendenausschüttung von 3,50 Euro je Aktie hinzuzurechnen, so dass die Siemens-Aktie das stärkste Papier in der vergangenen Woche im DAX war.

    Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Am Ende der DAX-Liste notieren die Papiere der Deutschen Bank. Nach der Veröffentlichung der miserablen Geschäftszahlen in der Vorwoche ging es auch in der vergangenen Woche weiter nach unten. Die Aktie gab um 6,7 Prozent auf 16,40 Euro nach. Bei Volkswagen ging es um 5,4 Prozent auf 106,90 Euro nach unten. Der steigende Ölpreis wirkt sich wieder negativ auf die Kerosinpreise bei den Fluggesellschaften aus. Damit ging es mit der Lufthansa-Aktie wieder etwas nach unten. Der Kurs gab um 5,3 Prozent auf 13,46 Euro nach. In gleicher Höhe verlieren die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp auf 14,23 Euro.

    DAX könnte wieder etwas anziehen

    Den Januar hat der DAX mit einem äußerst schwachen Start in das Jahr 2016 beendet. Im ersten Monat des Jahres verlor der DAX rund 1.000 Punkte oder 9 Prozent. Dies entspricht fast dem gesamten Jahresgewinn 2015. Mit der Erholung am letzten Handelstag im Januar hat der DAX jedoch technisch positive Signale gesendet. Auch die Zinssenkung in Japan, Stabilisierungsmaßnahmen in China sowie eine Abschwächung der US-Konjunktur sorgen auf geldpolitischer Seite erst einmal für ein positives Aktienumfeld. Unter diesen Aspekten dürfte es beim DAX in den kommenden Wochen etwas ruhiger zugehen als in den letzten Wochen. Die Aussicht auf Kursgewinne ist ausgehend von aktuellen Kursniveau gar nicht so schlecht. Ein Investment in solide Unternehmen könnte sich auf dem aktuellen Niveau als gute Einstiegsmöglichkeit darstellen.

  • DAX beendet Woche mit 2,3 Prozent Gewinn auf 9.765 Punkte – Versorger und adidas an der DAX-Spitze – Banken und ThyssenKrupp am Ende der DAX-Werte

    In der dritten Woche des Jahres 2016 gelang dem Deutschen Aktienindex der Turnaround. Der DAX legte im Wochenverlauf 2,3 Prozent zu. Nach einem äußerst volatilen Handel notierte der DAX zwischenzeitlich nahe dem 2015er Tief. Nach hohen Kursgewinnen zum Wochenschluss lag der DAX 220 Punkte höher bei 9.765 Punkten im Plus.

    DAX beendet Woche mit 2,3 Prozent Gewinn auf 9.765 Punkte

    Bei einem geringen Handel aufgrund der geschlossenen US-Börsen ist der DAX am Montag mit einem Kursrückgang von 0,2 Prozent nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Als eine Art technische Erholung wurde der 1,5 Prozent Tagesgewinn vom Dienstag interpretiert. Ein überraschend positiver ZEW-Indikator schob die Börsenkurse schließlich an. Starke Kursverluste beim Ölpreis schickten am Mittwoch auch die Aktienmärkte auf Talfahrt. Der Ölpreis fiel unter 28 US-Dollar und zog den DAX 2,8 Prozent nach unten. Damit notierte der Index am Tagesende bei 9.392 Punkte auf einem 13 Monats-Tief. Die niedrigen Ölpreise werden zwischenzeitlich eher konjunkturschädlich gesehen, da bei solchen Preisen zahlreiche Rohstofffirmen in ihrer Existenz gefährdet sein könnten und damit das Bankensystem durch Zahlungsausfälle belasten könnten. 1,9 Prozent haussierte der DAX nach Aussagen der EZB zu einer möglichen weiteren Lockerung der Geldpolitik. Dieser positive Trend, beflügelt von starken Konjunkturdaten aus den USA sorgten am Freitag für weitere Kursgewinne beim DAX in Höhe von 2 Prozent.

    Versorger und adidas an der DAX-Spitze

    Jahrelang haben die Versorger-Aktien RWE und E.on an Wert verloren. Zahlreiche Hochstufungen auf Outperform haben in der vergangenen Woche eine Trendwende eingeläutet. Die Papiere von RWE schossen um 10,7 Prozent auf 11,98 Euro nach oben. Aktien von E.on legten 8,4 Prozent auf 8.88 Euro zu. Nur der Sportartikelaktie adidas gelang es mit einem Wochengewinn  von 8,7 Prozent mitzuhalten. Hier sorgte ein Chefwechsel für eine positive Kursentwicklung.

    Banken und ThyssenKrupp am Ende der DAX-Werte

    Der Rückgang beim Öl wird zunehmend kritisch betrachtet. Die Sorge, dass Rohstoffkonzerne in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnten, drückt auf den Bankensektor, da Kreditausfälle die Kreditinstitute zu Abschreibungen veranlassen könnten. Schwache Zahlen mit einem Milliardenverlust für das vierte Quartal schickten die Aktie des Branchenprimus auf Wochensicht 8,3 Prozent nach unten. Die Deutsche Bank Aktie notiert damit aktuell bei 17,58 Euro. Deutlich besser konnten sich die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 3,2 Prozent auf 7,80 Euro halten. ThyssenKrupp verloren im Zuge der fallenden Rohstoffpreise 1,4 Prozent auf 15,02 Euro.

    DAX hat etwas Luft nach oben bekommen

    Der starke Ölpreisanstieg zum Wochenende und damit die einhergehende Erholung beim DAX könnten ein Signal sein, dass der Boden gefunden ist. Sollte es in den kommenden Tagen keine gravierenden Kursrückgänge mehr geben, könnte sich der DAX auf dem aktuellen Niveau erholen und bei einem guten Start in die Berichtssaison weiter nach oben anziehen. Nach den positiven Kommentaren zur Geldpolitik der EZB könnte damit das Fundament für weitere Kursgewinne gelegt sein und das aktuelle Kursniveau ein interessantes Einstiegsniveau darstellen.