Schlagwort: Deutsche Bank

  • Aktien-Alpha Strategie schlägt DAX – Linde und Amadeus Fire mit starker Performance

    Deutlich besser als der DAX ist in der vergangenen Woche die Kursentwicklung der Aktien-Alpha Strategie verlaufen. Während der DAX rund 3 Prozent nachgab betrug das Minus beim Bullenbrief-Musterportfolio lediglich 1 Prozent. Die hohe Cashquote macht sich im aktuellen Aktienmarktumfeld weiterhin bezahlt. Ein Anteilsschein des Aktien-Alpha Portfolios kostet aktuell 153,54 Euro.

    Der Wochengewinner im Portfolio ist die Linde-Aktie mit einem Wochengewinn von 5,3 Prozent. Die Genehmigung der Praxair-Übernahme sowie die Höhergewichtung in wichtigen Indizes haben den Kurs entsprechend steigen lassen. AmadeusFire sind mit einem Wochengewinn in Höhe von 3,2 Prozent ebenfalls stark. Essilor tragen mit einem Kursplus von 2 Prozent ebenfalls zu einer positiven Performance bei.

    Schwächster Wert im Portfolio sind die Papiere der Deutschen Bank. Die Aktie verliert nach einer Gewinnwarnung 10,3 Prozent auf 8,52 Euro. Bei der Commerzbank geht es mit 7,7 Prozent auf 7,99 Euro ebenfalls deutlich nach unten. Weitere Verluste bei freenet in Höhe von 5,3 Prozent wirken sich ebenfalls negativ auf die Performance des Musterportfolios aus.

  • Aktien-Alpha Strategie schlägt mit Cash den DAX – Fresenius mit geringstem Wochenverlust

    Während der DAX mehr als 5 Prozent an Wert verlor konnte die Immobilien-Alpha Strategie vom hohen Cashanteil profitieren. Der Kursrückgang des Musterportfolios beträgt lediglich 3,8 Prozent. Damit notiert ein Anteilsschein an der Strategie bei aktuell 154,60 Euro.

    Die im Depot des Musterportfolios enthaltenen Aktien haben alle gegenüber der Vorwoche an Wert verloren. Den geringsten Kursverlust verzeichneten dabei noch die Papiere von Fresenius mit einem Wochenverlust von 2,6 Prozent. Deutsche Bank hielten sich mit einem Kursrückgang von 2,9 Prozent ebenfalls noch recht stabil.

    Den höchsten Kursverlust in Höhe von 10,2 Prozent haben die Papiere von Amadeus Fire eingefahren. Aber auch Cancom als Technologieaktie notiert mit einem Wochenverlust von 9,6 Prozent am Ende.

  • DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.247 Punkte – ThyssenKrupp, Wirecard und Merck mit höchsten Wochengewinnen – BMW, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Mit einem Minus von 1,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Ausverkauf am Freitag zum Quartalsende zeichnet für den Wochenverlust verantwortlich. Der Deutsche Aktienindex ging bei einem Stand von 12.247 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.247 Punkte

    Nach der Erholung in der Vorwoche hat der DAX zum Start in die neue Woche am Montag einen schwächeren Start hingelegt. Die Absage der Handelsgespräche zwischen China und den USA führte zu einem Tagesverlust von 1,5 Prozent. Keine einheitlichen Tendenzen gab es an den folgenden Tagen. Am Handelsende stand jeweils ein kleines Kursplus auf der Tafel. Am Dienstag ging es um 0,2 Prozent nach oben während der DAX am Mittwoch um 11 Punkte nachgab. Für Überraschung sorgten Unternehmensmeldungen übe reine geplante Aufspaltung bei ThyssenKrupp. In der Folge kletterte der DAX am Donnerstag um 0,4 Prozent nach oben. Einen Einbruch erlebte der DAX jedoch am Freitag. Mit einem Tagesverlust von 1,5 Prozent geht der Deutsche Aktienmarkt angeschlagen in das Wochenende.

    ThyssenKrupp, Wirecard und Merck mit höchsten Wochengewinnen

    Meldungen über eine Aufspaltung von ThyssenKrupp in zwei unabhängig notierte Börsenunternehmen hat die Aktie deutlich steigen lassen. Auf Wochensicht notiert die Aktie 6,3 Prozent im Plus bei einem Schlusskurs von 21,74 Euro. DAX-Neuling Wirecard legte ebenfalls ein erfolgreiches Debut hin. Die Aktie steigt um 4,7 Prozent auf 186,70 Euro. Und bei Merck geht es um 2,1 Prozent auf 89 Euro nach oben.

    BMW, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Gewinnwarnung von BMW war mit ein Treiber für den Wochenverlust beim DAX. Mit den BMW-Papieren ging es ebenfalls deutlich nach unten. Die Aktie ist der Wochenverlierer mit einem Wochenverlust von 9,4 Prozent auf 77,71 Euro. Der steigende Ölpreis wirkt sich zunehmend negativ auf die Ergebnisse der Deutschen Lufthansa nieder. Sorgen um die Finanzstabilität Italiens wirken sich negativ auf den Finanzsektor aus. Mit dem Kurs der Deutschen Bank ging es um 6,7 Prozent auf 9,83 Euro nach unten.

    Traditionell starkes Quartal voraus

    Nach Beendigung der ersten drei Quartale des Jahres notiert der DAX rund 5 Prozent im Minus. Das letzte Quartal des Jahres gilt im langjährigen Vergleich als besonders erfolgreiches Quartal. Ob dies aufgrund der zahlreichen Baustellen wie Handelsstreit der USA mit der Welt, Brexit, nachlassender Wirtschaftsdynamik und zahlreicher politischer Krisen auch in 2018 gültig ist werden die nächsten Wochen zeigen. Leicht dürfte es für den DAX auf keinen Fall werden und in der aktuellen Situation sind größere Cashpositionen nicht von Nachteil.

  • Aktien-Alpha mit deutlicher Outperformance gegenüber DAX und Wochengewinn

    Während der DAX in der vergangenen Woche 1,5 Prozent an Wert verloren hat legte das Musterportfolio der Aktien-Alpha Strategie mit 0,1 Prozent leicht an Wert zu. Der hohe Cash-Anteil macht sich besonders bei fallenden Kursen positiv bemerkbar. Aktuell kostet ein Anteilsschein des Portfolios 160,55 Euro.

    Unter den einzelnen Depotwerten legten die Papiere von Essilor mit 4,3 Prozent am stärksten zu. Aktien von Fresenius tragen mit einem Wochengewinn von 1,4 Prozent ebenfalls zur positiven Kursentwicklung bei. Rocket-Internet sorgen mit einem Wochengewinn von 0,2 Prozent ebenfalls für eine positive Performance. Der geplante Börsengang der Beteiligung Westwing sorgt hier für neue Kursphantasie.

    Besonders schwach entwickelten sich dagegen die Depotwerte aus dem Finanzsektor. Deutsche Bank geben um 6,7 Prozent auf 9,83 Euro nach und der DAX-Absteiger Commerzbank verbilligt sich um 6,5 Prozent auf 8,98 Euro. Henkel-Papiere geben 3,1 Prozent auf 91,45 Euro nach.

  • DAX verliert 1,7 Prozent auf 12.211 Punkte – SAP, E.on und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen – Bayer, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit größten Kursabschlägen

    Beim DAX ging es erneut nach unten. In der vergangenen Handelswoche verlor der Deutsche Aktienindex 214 Punkte. Damit ging es um 1,7 Prozent in den Keller. Zum Handelsschluss notiert der DAX bei einem Stand von 12.211 Punkten.

    DAX verliert 1,7 Prozent auf 12.211 Punkte

    Bereits am Montag legte der DAX zum Wochenstart den Rückwärtsgang ein. Vor allem die Klage gegen die Bayer-Tochter Monsanto lies den Kurs von Bayer um mehr als 10 Prozent einbrechen. Die negative Stimmung schlug auf den gesamten Aktienmarkt nieder. Beim DAX ging es zum Wochenstart um 0,5 Prozent nach unten. Starke Wirtschaftsdaten aus der Eurozone standen am Dienstag schwachen Wirtschaftsdaten aus China gegenüber. Zum Handlesende ging der DAX kaum verändert in den Feierabend. Weitere massive Kursverluste gab es am Mittwoch. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat die Aktienmärkte weiter negativ beeinflusst. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von1,6 Prozent aus dem Handel. Eine leichte Gegenbewegung sorgte am Donnerstag zu einer Erholung von 0,6 Prozent bevor es am Freitag zu einem erneuten Schwächeanfall der Aktienmärkte kam. Der DAX verlor vor allem wegen der Türkei-Krise 0,2 Prozent an Wert.

    SAP, E.on und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen

    Die Erholung des Technologiesektors hat vor allem den Aktienkurs von SAP beflügelt. Die Aktie legte gegenüber der Vorwoche um 2,3 Prozent auf 101,98 Euro zu und hat sich damit deutlich gegen den Trend gestellt. Defensive Aktien wie die Stromversorger liegen in unsicheren Zeiten ebenfalls im Fokus der Anleger. E.on legten gegenüber der Vorwoche um 2,9 Prozent auf 9,52 Euro zu. Der Immobiliensektor ist mit seinen stabilen Renditen ebenfalls wieder in den Fokus gerückt. Vonovia können 1,9 Prozent auf 43,16 Euro zulegen.

    Bayer, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit größten Kursabschlägen

    Am Ende der DAX-Entwicklung sind die Papiere von Bayer mit einem Wochenverlust in Höhe von 16 Prozent zu finden. Die neueste Beteiligung Monsanto wurde in den USA auf Schadenersatzzahlung verklagt, da eines der Produkte im Verdacht steht Krebs zu erzeugen. Auf die Bayer-Aktie wirkte sich diese entsprechend negativ aus. Der Kurs je Aktie sackte um 14,96 Euro ab auf 78,40 Euro. Die zyklische Aktie von ThyssenKrupp steht weiter auf der Verkäuferseite. In der vergangenen Woche ging es hier um 5,5 Prozent auf 19,33 Euro nach unten. Die Türkei-Krise wirkt sich derzeit vor allem auf den Bankensektor negativ aus. Mit den Aktien der Deutschen Bank ging es deshalb um 5,3 Prozent auf 9,76 Euro nach unten.

    Die negative Stimmung wird die Kurse weiter im Griff haben

    Nachdem sich die Stimmung an den Aktienmärkten zusehends eintrübte ging es in der Folge auch mit den Kursen nach unten. Die negative Stimmung ist nach wie vor präsent und daher auch mit weiteren Kursverlusten zu rechnen. Derzeit gibt es einfach keine positiven Nachrichten, die für einen Stimmungsumschwung sorgen könnten. Aus diesen Gründen raten wir weiterhin unterinvestiert zu sein und bei weiter fallenden Aktienkursen selektiv einzusteigen.

  • Aktien-Alpha Portfolio profitiert weiterhin von hoher Cashquote – Standardwerte sorgen für positive Kursentwicklung

    In der vergangenen Woche hat die Aktien-Alpha Strategie nur leicht besser als der DAX abgeschnitten. Während es beim DAX um 1,7 Prozent nach unten ging verlor das Aktien-Alpha Musterportfolio 1,6 Prozent an Wert. Die hohe Cashquote zahlt sich damit weiterhin positiv auf die Performance des Portfolios aus. Ein Anteilsschein kostet aktuell 160,60 Euro.

    Vor allem die Standardwerte aus dem DAX haben die positive Performance des Aktien-Alpha Portfolios erwirtschaftet. Den größten Beitrag gab es mit einem Wochengewinn in Höhe von 1 Prozent von den RWE-Papieren. Versorger gelten in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen. Die Aktie von RWE notiert aktuell bei 21,01 Euro. Aktien des Gasspezialisten Linde legten um 0,8 Prozent auf 189,50 Euro zu und Beiersdorf notieren ebenfalls 0,8 Prozent höher bei 98,50 Euro.

    Da die Aktien-Alpha Strategie nicht in Bayer investiert ist sorgten vor allem die Kursverluste im Bankensektor für eine negative Performance. Deutsche Bank sind mit einem Wochenverlust in Höhe von 5,3 Prozent auf 9,76 Euro ganz vorne mit dabei. Commerzbank gehören mit einem Verlust von 3,8 Prozent auf 8,13 Euro ebenfalls zu den Verlierern. Und aus dem Technologiebereich sind die Papiere von Cancom unter den Wochenverlieren mit einem Kursrückgang um 5 Prozent auf 39,62 Euro zu finden.

  • Aktien-Alpha Strategie deutlich besser als DAX – Henkel treibt Musterportfolio

    In der vergangenen Woche hat sich die hohe Cashquote beim Aktien-Alpha Musterportfolio positiv auf die Kursentwicklung ausgewirkt. Während der DAX im Wochenverlauf 1,9 Prozent an Wert verlor ging es beim Aktien-Alpha Portfolio lediglich um 0,2 Prozent nach unten. Ein Anteilsschein am Portfolio kostet aktuell 162,46 Euro.

    Defensive Aktien liegen in unruhigen Börsenzeiten wie den aktuellen in der Gunst der Anleger ganz vorne. Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent haben wir mit der Henkel-Aktie eingefahren. Aktien von Beiersdorf sind im Depot ebenfalls vertreten und legten um 1,4 Prozent auf 100,60 Euro zu. Nach guten Zahlen der Credit Suisse ging der gesamte Finanzsektor gestärkt hervor. Die Deutsche Bank-Aktie legte um 1,2 Prozent auf 10,76 Euro gegen den allgemeinen Trend zu.

    Die Schwäche im Technologiebereich ging auch an unserem Musterportfolio nicht spurlos vorbei. Die Aktien von Cancom verlieren 7,8 Prozent. RWE-Papiere tragen mit einem Verlust von 5,5 Prozent und HeidelbergCement mit einem Verlust von 4,4 Prozent zur negativen Performance bei.

  • DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen – Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der DAX hat die dritte Woche in Folge mit einem Wochengewinn abgeschlossen. Auch wenn die Dynamik deutlich nachgelassen hat bleibt zum Handelsende ein Kursgewinn von 0,2 Prozent. Damit steigt der Deutsche Aktienindex um 21 Punkte auf einen Schlussstand von 12.561 Punkte. Der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkten ist dem DAX damit vorerst geglückt.

    DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte

    Bei einem insgesamt ruhigen Handelsverlauf knüpfte der DAX an die Gewinne der Vorwoche an und ging mit einem leichten Tagesgewinn in Höhe von 0,2 Prozent aus dem Handel. Mit dem Quartalsergebnis überraschte die Deutsche Bank positiv und sorgte damit für ein freundliches Börsenumfeld. Deutlich stärker kletterten die Kurse am Dienstag nach oben. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Positiv wirkte der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkte. Die positive Energie setzte sich auch am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von ebenfalls 0,8 Prozent fort. Der Trend ging deutlich nach oben und die Erwartung positiver Quartalszahlen trieb die Kurse weiter an. Nach zwei starken Wochen gab es am Donnerstag einen Rücksetzer. Mit einem Tagesverlust von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. SAP konnte mit den Quartalszahlen die Erwartungen des Aktienmarktes nicht ganz erfüllen. Am Freitag ging es weiter nach unten. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA trat mit der Ankündigung einer weiteren Eskalation in den Fokus und verschreckte die Aktienmärkte.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen

    Nach der Veröffentlich überraschend guter Quartalszahlen ging es mit dem Aktienkurs der Deutschen Bank deutlich nach oben. Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich unter die Räder geriet verschafft die jüngste Meldung dem neuen CEO etwas Luft. Der Wochengewinn beträgt 6,8 Prozent auf einen aktuellen Schlussstand von 10,26 Euro. Die Zerschlagung von ThyssenKrupp wird immer wahrscheinlicher und entsprechend dreht sich dort das Personalkarussell. Nach dem CEO nimmt nun auch der Aufsichtsratschef seinen Hut. Eine aggressive Restrukturierung von ThyssenKrupp wird damit immer wahrscheinlicher. Auf dem Börsenparkett werden diese Nachrichten positiv bewertet. Die Aktie gewinnt 6 Prozent auf 21,85 Euro. Aktien von Covestro legen um 4,6 Prozent auf 80,22 Euro zu.

    Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der Handelsstreit belastet vor allem Exportunternehmen und damit im Bereich des DAX vor allem den Automobilsektor. An der Börse gehören damit die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 3,2 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie gab um 6,50 Euro auf einen Stand von 195,30 Euro nach. Bei Linde beträgt der Wochenverlust 2,8 Prozent auf 210 Euro und damit zählt die Aktie ebenfalls zu den Wochenverlierern. Die unter den Erwartungen gebliebenen Quartalszahlen schwächten die Kursentwicklung von SAP. Die Aktie verliert 2,7 Prozent auf 99,99 Euro. Damit notiert SAP wieder unter 100 Euro.

    Geht jetzt der Abwärtstrend wieder weiter?

    In den vergangenen Wochen hat sich der DAX von den stärken Kursverlusten der Vorwochen etwas erholt. Die Stimmung hat sich damit wieder deutlich aufgehellt. Wirkliche Gründe sprechen allerdings nicht dafür. Aus politischer Sicht gibt es weiterhin zahlreiche offene Punkte. Angefangen über Unstimmigkeiten innerhalb Europas, die Abspaltung Großbritanniens, Handelskonflikte mit den USA, politische Krisen im Nahen Osten und so weiter. Die Quartalszahlen spiegeln diese Veränderungen noch nicht komplett wieder und dürften aktuell von den Problemen etwas ablenken. Aber umso stärker dürfte die Reaktion wieder ausfallen, wenn das Augenmerk auf die Krisen und eine mögliche Abschwächung der Wirtschaftsleistung gelegt wird. Deshalb sehen wir die aktuelle Entwicklung beim DAX eher als Zwischenerholung nach dem etwas stärkeren Einbruch und erwarten einen erneuten Einbruch, wenn die Erholung zum Ende gekommen ist. Kurse unterhalb von 10.000 Punkten sind dann auch vorstellbar und würden einen optimalen Zeitpunkt für einen Einstieg in den Aktienmarkt bieten.

  • Aktien-Alpha Musterportfolio erneut mit deutlicher Outperformance gegenüber DAX

    Nachdem sich die hohe Cashquote beim Aktien-Alpha Portfolio positiv auf die Performance gegenüber dem DAX auswirkte setzte sich dieser Trend auch in der vergangenen Woche fort. Während der DAX einen Gewinn von lediglich 0,2 Prozent verbuchte, konnte die Aktienauswahl im Musterportfolio 0,9 Prozent zulegen. Ein Anteilsschein an der Aktien-Alpha Strategie ist aktuell 162,11 Euro wert.

    Unter den Aktien mit der besten Wochenperformance sind diesmal ausschließlich Standardwerte aus dem DAX zu finden. Den höchsten Kursgewinn erzielten dabei Deutsche Bank Aktien mit einem Wochengewinn von 6,8 Prozent auf 10,26 Euro. An zweiter Stelle folgen Fresenius mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 69,46 Euro und Deutsche Post mit einem Kursplus von 3,1 Prozent auf 28,93 Euro. Der Depotanteil von rund 4 Prozent der beiden letztgenannten Papiere wirkt sich überproportional auf die Entwicklung des Musterportfolios aus.

    Den höchsten Kursverlust rein optischer Natur hatten die Papiere von Cancom. Aufgrund einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln im Verhältnis 1:1 ergibt sich für Cancom ein Wochenverlust von 51,5 Prozent. Bereinigt um die Einbuchung der Gratisaktien beträgt der Verlust dagegen lediglich rund 2 Prozent. Einen Wochenverlust von 4,7 Prozent haben die Papiere von Amadeus Fire zu verkraften. Und schließlich reihen sich auch Aktien von HeidelbergCement mit einem Kursverlust von 1 Prozent in die Liste der Wochenverlierer ein.

  • DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu – RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent hat der DAX zumindest vorübergehend den Abwärtstrend beendet. Der Index des Deutschen Aktienindex kletterte um 190 Punkte. Zum Wochenende ging der DAX bei einem Stand von 12.496 Punkten aus dem Handel.

    DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn drückte der Handelskonflikt auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Bei einem Tagesverlust von 0,6 Prozent sorgten vor allem die Automobiltitel für den Kursverlust. Bereits am Dienstag sorgte der Kompromiss um den Migrationsstreit für Erleichterung. Mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent ging es beim DAX deutlich nach oben. Doch bereits am Mittwoch kippte die Stimmung wieder etwas. Bei dünnen Umsätzen verlor der DAX 0,3 Prozent an Wert. Eine mögliche Lösung um den Zollstreit auf Autos sorgte am Donnerstag für Erleichterung. Mit den Aktienkursen ging es steil nach oben. Der DAX legte um 1,2 Prozent zu. Zum Wochenausklang gab es einen weiteren Tagesgewinn von 0,3 Prozent.

    RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    In Zeiten des Handelsstreits um Zölle liegen vor allem Unternehmen mit einem geringen Exportanteil in der Gunst der Anleger. Die Versorger gehören damit zu den favorisierten Papieren. Aktien von RWE legten gegenüber der Vorwoche um 13 Prozent zu. E.on folgten mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent. Und nachdem die Deutsche Bank lange als Verlierer galt legte die Aktie zumindest in der vergangenen Woche mit 5,9 Prozent überdurchschnittlich stark zu.

    Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Am anderen Ende sind dagegen die Dividendenpapiere von adidas zu finden. Nachdem die Aktie lange Zeit stark zulegte ging es in der vergangenen Woche um 2,9 Prozent nach unten. FMC entwickelten sich trotz eines insgesamt positiven Aktienumfeldes negativ. Der Wochenverlust bei den FMC-Papieren beträgt 2,5 Prozent. Steigende Kerosinpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa aus. Der Aktienkurs verliert 2,4 Prozent auf 20,11 Euro.

    Kommt jetzt die Sommerrally

    Nachdem es Anzeichen für eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen USA und Europa bzw. China gab kam es in der Folge direkt zu steigenden Aktienkursen. Sollte sich diese politische Entwicklung weiter fortsetzen ist auch mit weiter steigenden Aktienkursen zu rechnen. Das nächste Kapitel der Sommerrally könnte damit starten und an den Aktienmärkten für neue Höchststände sorgen.