Schlagwort: DAX

  • DAX legt 0,4 Prozent auf 12.770 Punkte zu – Merck, Deutsche Telekom und Vonovia legen deutlich zu – ThyssenKrupp, adidas und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Weitere Kursgewinne und neue Allzeithöchststände gibt es beim Deutschen Aktienindex zu vermelden. Der DAX legte innerhalb der letzten fünf Handelstage um 54 Punkte zu und notiert damit 0,4 Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche. Damit liegt der DAX mit 12.770 Punkten nur leicht unter der Marke von 13.000 Punkten.

    DAX legt 0,4 Prozent auf 12.770 Punkte zu

    Nach der Präsidentenwahl in Frankreich gab es keine Überraschungen und damit auch wenig Bewegung beim DAX. Am Montag gab es vielmehr Gewinnmitnahmen. In den vergangenen beiden Wochen hatte der DAX fast 700 Punkte zugelegt. Bereits am Dienstag legte der DAX wieder zu und gewann 0,4 Prozent. Kaum verändert beendete der DAX den Handel am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 8 Punkten. Negative Unternehmensergebnisse sorgten am Donnerstag für Gewinnmitnahmen und einem Kursverlust beim DAX von 0,4 Prozent. Positive Quartalszahlen sorgten am Freitag wieder für Aktienkursgewinne. Beim DAX gab es einen Tagesgewinn von 13 Punkten.

    Merck, Deutsche Telekom und Vonovia legen deutlich zu

    Dividendenausschüttungen verzerren in der vergangenen Woche das Bild der Wochengewinner und Wochenverlierer im DAX, da Dividendenzahlungen bei den jeweiligen Aktien zu Kursverlusten in entsprechender Höhe führen. Aktien von Merck liegen an der Spitze der Kursgewinner mit einem Wochengewinn von 5,9 Prozent auf 114,40 Euro. Papiere der Deutschen Telekom legten um 5,5 Prozent auf 17,53 Euro zu. Bei der Telekom sorgen Übernahmespekulationen der USA-Tochter für Kursphantasie. Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia legten ebenfalls um 5,5 Prozent auf 35,95 Euro zu.

    ThyssenKrupp, adidas und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Der Verkauf des Werkes in Brasilien belastet weiterhin das Ergebnis von ThyssenKrupp. Der Aktienkurs verlor 5,1 Prozent auf 21,36 Euro. Beim Kurs des Sportartikelherstellers adidas ging es um 4,3 Prozent auf 176,20 Euro nach unten. Ein negatives Umfeld führte zu Verkäufen bei Aktien von HeidelbergCement. An der Börse verlor das Papier 4,1 Prozent auf 85,70 Euro.

    13.000 Punkte könnten bald erreicht sein

    Mit dem aktuellen Aufwärtstrend und dem Erreichen neuer Allzeithöchststände ist für den Aktienmarkt der Weg nach oben weiter frei. Das Erreichen des nächsten charttechnischen Widerstands von 13.000 Punkten ist damit nur noch eine Frage der Zeit. Die überwiegend positive Berichtssaison hat dem DAX neue Dynamik für weitere Kursgewinne gegeben. Lediglich politische Unruhen oder Überraschungen in der Zinspolitik könnten die Fahrt des DAX abrupt stoppen.

  • DAX gewinnt 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte und erreicht neue Allzeithöchststände – Commerzbank, Fresenius und Linde legen deutlich zu – E.on, infineon und Volkswagen mit Kursverlusten

    Eine gut verlaufende Berichtssaison beflügelt den DAX und hat für neue Allzeithöchststände gesorgt. Der Deutsche Aktienindex kletterte im Wochenverlauf um 279 Punkte nach oben. Zum Wochenschluss beendete der Index den Handel mit einem Gewinn von 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte.

    DAX gewinnt 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte und erreicht neue Allzeithöchststände

    Nachdem die Handelswoche aufgrund des 1. Mai Feiertages verkürzt war, legte der DAX an den restlichen Handelstagen jeweils zu und markierte jeden Tag neue Allzeithöchststände. Getrieben wurden die Aktienkurse von sehr guten Unternehmensergebnissen. Die laufende Berichtssaison brachte viele positive Überraschungen und sorgte somit für viel Optimismus. Gute Einkaufsmanager, weitere Frühindikatoren sowie Einschätzungen der Analysten sehen derzeit kein Ende der positiven Geschäftsentwicklung bei den großen DAX-Unternehmen. An der Börse sind die Gewinne damit fundamental begründet und dürften noch für längere Zeit für Freude auf dem Börsenparkett sorgen.

    Commerzbank, Fresenius und Linde legen deutlich zu

    Erneut liegt die Aktie der Commerzbank an der Spitze der DAX-Aktien. Der Kurs des Frankfurter Geldhauses legte um 6,8 Prozent auf 9,60 Euro zu. Damit notiert die Aktie 61 Cent über dem Schlusskurs der Vorwoche. Die Stichwahl in Frankreich scheint kein Risiko für eine Fortführung der europäischen Politik zu bergen und sorgt damit für eine Stabilität an den Finanzmärkten. Die gute Konjunkturentwicklung wirkt sich ebenfalls positiv auf Bankaktien aus. Nach über den Konsensschätzungen liegende Unternehmensergebnisse haben den Aktienkurs von Fresenius beflügelt. Das Dividendenpapier der Bad Homburger legte um 6 Prozent auf 78,89 Euro zu. Und bei Linde kommt wieder Bewegung um die Praxair-Übernahme. Der Aktienkurs gewinnt 5,5 Prozent auf 174 Euro.

    E.on, infineon und Volkswagen mit Kursverlusten

    E.on kommen nicht aus dem Keller und verlieren weiter an Wert. In der letzten Woche ging es bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld um 1,3 Prozent nach unten. Zum Wochenschluss notiert die E.on-Aktie bei 7,07 Euro. Trotz an sich guter Quartalszahlen überzeugten die infineon-Ergebnisse die Analysten nicht komplett. Der Kurs verlor 1,2 Prozent auf 18,78 Euro. Eine Sättigung des US-Automobilmarktes wirkte sich auch negativ auf den Aktienkurs von Volkswagen aus. An der Börse ging es um 0,9 Prozent auf 144,20 Euro nach unten.

    13.000 Punkte zum Greifen nahe

    Nach den starken Kursentwicklungen der vergangenen Wochen ist das Momentum am Aktienmarkt sehr positiv. Neue Allzeithöchststände sowie goldene Aussichten auf stabile Unternehmensergebnisse treiben die Aktienmärkte. Dieses Umfeld könnte sich auch in den nächsten Wochen positiv auf die Kursentwicklung beim DAX niederschlagen und einen DAX-Stand von 13.000 Punkten möglich machen.

  • DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte – Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen – Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Beflügelt vom Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat der Deutsche Aktienindex ein starkes Plus von 3,2 Prozent eingefahren. Der DAX kletterte damit um 389 Punkte und konnte neue Allzeithöchststände markieren. Zum Wochenschluss verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 12.438 Punkten.

    DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte

    Nachdem der europafreundliche Macron als Sieger in die Stichwahl für die französische Präsidentschaftswahl geht, herrscht politische Erleichterung. An den Aktienmärkten sorgte dies ebenfalls für gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX legte am Montag auf breiter Front um 3,4 Prozent zu. Wenig Bewegung gab es nach dem starken Kursanstieg an den folgenden Tagen. Am Dienstag und Mittwoch legte der DAX jeweils leicht um 0,1 Prozent zu, markierte damit aber trotzdem neue Allzeithochs. Auch am Donnerstag ging es zunächst weiter nach oben. Im Tagesverlauf gab der DAX jedoch nach und ging mit einem Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Unverändert ging der DAX am Freitag aus dem Handel und verabschiedete sich damit in ein langes Wochenende.

    Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen

    Nach der Wahl in Frankreich sind die Renditen an den Bondmärkten deutlich angestiegen. Das sorgte für eine Kursrally unter den Bankaktien. Die Papiere der Commerzbank profitierten davon mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent am stärksten. Der Kurs der Commerzbank-Aktie verteuerte sich um 67 Cent auf 8,99 Euro. Nach einem starken Gewinnplus ging es mit den Bayer-Aktien deutlich nach oben. Die Aktie der Leverkusener legte um 8 Prozent auf 113,60 Euro zu. Ein neues Hoch markierten die Papiere der Deutschen Post. Die Geschäfte laufen aktuell glänzend und eine Zusammenarbeit mit Amazon für die Lieferung von Lebensmitteln steht in den Startlöchern. Die Post-Aktie legte in der vergangenen Woche um 7,5 Prozent auf 33 Euro zu.

    Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Den optisch höchsten Kursverlust von 3,5 Prozent haben die Dividendenpapiere der Münchener Rück eingefahren. Der Kurs gab im Wochenverlauf um 6,45 Euro nach. Dem steht allerdings eine Dividendenzahlung von 8,60 Euro gegenüber, so dass unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags die Aktie im Plus notiert. Zum Handelsschluss kostet eine Aktie 175,95 Euro. Wenig überzeugt sind die Analysten für die Papiere der Deutschen Lufthansa. Auf der Kostenseite sehen die Analysten noch Hausaufgaben. An der Börse kam es nach diesen Aussagen zu Kursverlusten. Auf Wochensicht verliert die Aktie der Deutschen Lufthansa 1,6 Prozent auf 15,84 Euro. Der Immobilienkonzern Vonovia leidet unter dem steigenden Zinsumfeld. Die Aktie verliert 0,8 Prozent auf 33,23 Euro.

    Positive Stimmung wird die Aktienmärkte weiter positiv beeinflussen

    Nachdem die Frankreich-Wahl in der vergangenen Woche den Aktienmärkten Kursgewinne brachte, werden in den kommenden Wochen die derzeit gute Stimmung, die Quartalsergebnisse sowie die Hauptversammlungen zahlreicher DAX-Unternehmen für weitere Aktienkäufe und damit steigende Kurse sorgen. Die Allzeithöchststände aus der vergangenen Woche dürften damit weiter ausgebaut werden.

  • DAX verliert 0,5 Prozent auf 12.049 Punkte – Volkswagen, Lufthansa und Commerzbank mit höchsten Kursgewinnen – ProSiebenSat.1, RWE und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Mit einem Wochenverlust von 0,5 Prozent hat sich der DAX ins Wochenende verabschiedet. Damit notiert der Deutsche Aktienindex zwar 60 Punkte schwächer als vor einer Woche, konnte die Marke von 12.000 Punkten aber immerhin noch halten. In der Woche vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich geht der DAX bei einem Stand von 12.049 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 0,5 Prozent und auf 12.049 Punkte

    Nachdem am Montag der Handel aufgrund des verlängerten Osterwochenendes geschlossen blieb, startete der DAX am Dienstag mit einem Tagesverlust von 0,9 Prozent in die verkürzte Handelswoche. Die Stimmung war insgesamt negativ und hätte Volkswagen nicht mit positiven Unternehmensdaten überrascht, wäre der Tagesverlust beim DAX noch viel höher ausgefallen. Wenig Bewegung gab es an den folgenden Handelstagen. Aufgrund der Unsicherheit durch die Wahlen in Frankreich wollten nur wenige Investoren am Aktienmarkt investieren. Abwarten heißt daher die Devise. Beim DAX spiegelt sich dies mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent am Mittwoch und Donnerstag wieder und am Freitag mit einem Gewinn von 0,2 Prozent.

    Volkswagen, Lufthansa und Commerzbank mit höchsten Kursgewinnen

    Nach den überraschend starken Unternehmenszahlen legten die Papiere des Wolfsburger Automobilherstellers Volkswagen deutlich zu. Im Wochenverlauf ging es um 6,8 Prozent nach oben. Die Aktie hat damit die Marke von 140 Euro erreicht. Überraschend gute Geschäftszahlen werden auch von der Deutschen Lufthansa erwartet. Das Unternehmen lässt sich nächste Woche in die Bücher schauen. An der Börse ging es bereits um 5,9 Prozent auf 16,10 Euro nach oben. Und schließlich kam es auch zu einer Erholung im Bankensektor. Die Dividendentitel der Commerzbank profitieren mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent am stärksten von dieser Entwicklung.

    ProSiebenSat.1, RWE und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Den höchsten Wochenverlust fuhren die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 ein. Der Kurs gab um 4,4 Prozent auf 38,96 Euro ab. TV-Gesellschaften scheinen vom aktuellen Wirtschaftsaufschwung wenig zu profitieren. Der Energieversorger RWE verliert 4,2 Prozent auf 15,14 Euro und beim Immobilienkonzern Vonovia ging es um 3 Prozent auf 33,50 Euro nach unten.

    Wahlergebnis könnte für Kursschub sorgen

    Nachdem es derzeit um Trump sehr ruhig geworden ist und die US-Politik wenig Einfluss auf die aktuelle Aktienmarktentwicklung nimmt, sorgt das Warten auf das Wahlergebnis in Frankreich für eine gewisse Zurückhaltung auf dem Börsenparkett. Sollten die europakritischen Parteien überraschend stark abschneiden oder sogar die Wahlen für sich entscheiden, ist mit Kursverlusten zu rechnen. Bleibt es dagegen bei der alten Regierungskonstellation dürfte den Aktienmärkten die Erleichterung in Form von Kursgewinnen abzulesen sein.

  • DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte – infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die uneinheitliche Tendenz an den Aktienmärkten hat sich auch in der vergangenen Woche fortgesetzt. Der Deutsche Aktienindex verlor 31 Punkte. Damit notiert der DAX 0,3 Prozent unter dem Stand der Vorwoche. Die Marke von 12.000 Punkten konnte der DAX mit einem Schlussstand von 12.064 Punkten halten.

    DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte

    Zu Wochenbeginn bewegte sich der DAX in einer engen Handelsspanne von 50 Punkten. Es fehlen derzeit die Impulse nachdem sich die Berichtssaison dem Ende neigt. Am Tagesende steht ein Verlust von 0,4 Prozent auf der Anzeigetafel. Mit einem Tagesverlust von 0,8 Prozent ging es am Dienstag deutlicher nach unten. Nach einem Schwächeanfall hat sich die charttechnische Verfassung eingetrübt. Auslöser für die Kursverluste im späten Handel war ein Kursabschwung an der Wall Street. Mit der Abschaffung von Obamacare in den USA wird sich erstmals die politische Durchsetzungskraft der Trump-Regierung zeigen. Im Vorfeld dieser Abstimmung war an den Aktienmärkten Zurückhaltung angesagt. Der DAX verlor 0,5 Prozent. Nach den jüngsten Kursverlusten kamen die Käufer wieder auf das Börsenparkett zurück. Am Donnerstag erholte sich der DAX um 1,1 Prozent und stieg damit wieder über die Marke von 12.000 Punkte. Mit einem leichten Plus hat sich der DAX ins Wochenende verabschiedet. Der Tagesgewinn beträgt 0,2 Prozent.

    infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen

    Der Speicherchiphersteller infineon hat den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr erhöht und übertrifft damit die Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen hat das erste Quartal überraschend gut abgeschlossen. An der Börse sorgten diese Meldungen für haussierende Aktienkurse. Der Kurs der infineon-Aktie stieg um 5,6 Prozent auf 18,70 Euro. Auch die Energieversorger lagen in der vergangenen Woche ganz vorne in der Gunst der Anleger. RWE legten um 3,3 Prozent auf 15,17 Euro zu und E.on verteuerten sich um 2,5 Prozent auf 7,26 Euro.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die Aktien der Deutschen Bank haben nach dem Bezugsrechtsabschlag deutlich an Wert verloren. Somit stehen dem Wochenverlust von 13,1 Prozent ein Bezugsrechtswert in Höhe von rund 7 Prozent entgegen. Dennoch hat sich die Aktie der Deutschen Bank damit deutlich schlechter entwickelt als andere Aktien aus der Finanzbranche. Zum Handelsende notieren die Papiere der Deutschen Bank bei 15,53 Euro. ThyssenKrupp verlieren 4,2 Prozent auf 22,68 Euro und adidas geben nach einer starken Performance der vergangenen Wochen um 2,5 Prozent auf 178,55 Euro nach.

    Trendwende in Sicht?

    Präsident Trump ist mit seiner Gesundheitsreform im Kongress bei der Abstimmung in der vergangenen Woche gescheitert. Damit kann zumindest vorerst ein wichtiges Wahlversprechen nicht umgesetzt werden. In den vergangenen Wochen bescherte der Trump-Effekt den US-Börsen steigende Gewinne. Ob sich diese Niederlage nun in einen Stimmungswandel umschlägt, wird sich zeigen. Sollten die Börsen verschnupft auf das Ergebnis reagieren, ist zumindest mit einem mittelfristigen Ende des aktuellen Aufwärtstrends zu rechnen.

  • DAX gewinnt 1,1 Prozent und steigt auf 12.095 Punkte – Lufthansa, RWE und ThyssenKrupp mit deutlichen Kursgewinnen – Unternehmen mit hausgemachten Probleme fahren höchste Verluste ein

    Den Verlust der Vorwoche hat der DAX in der zurückliegenden Woche wieder mehr als eingeholt. Der Deutsche Aktienindex legte um 132 Punkte zu. Damit ist dem Blue Chips Index wieder der Sprung über die 12.000er Marke gelungen. Auf Wochensicht bedeutet der Kursgewinn einen Anstieg um 1,1 Prozent gegenüber dem Indexstand der Vorwoche.

    DAX gewinnt 1,1 Prozent und steigt auf 12.095 Punkte

    Zu Wochenbeginn legte der DAX gleich 0,2 Prozent zu. Damit ist dem Aktienmarkt der Start in eine spannende Woche gelungen. Am Dienstag konnten Übernahmespekulationen im Energiesektor den DAX nicht nachhaltig beeindrucken. Am Tag vor der mit Spannung erwarteten Notenbanksitzung ging der Aktienmarkt unverändert aus dem Handel. Unmittelbar vor der Zinserhöhung durch die US-Notenbank ging der DAX zum Handelsschluss deutscher Zeit mit 0,2 Prozent leicht fester aus dem Handel. Doch am Donnerstag legte der DAX nach der Zinsentscheidung sowie den Wahlergebnissen aus den Niederlanden deutlich zu. Das Ergebnis der Wahl in den Niederlanden hat die Befürchtung, dass nach dem Brexit eine weitere Eurokritische Partei das Ruder übernehmen könnte. Dies hat sich nicht bewahrheitet und so ging der DAX mit einem Plus von 0,6 Prozent aus dem Handel. Im Handelsverlauf markierte der DAX bei 12.156 ein neues Jahreshoch. Wenig Bewegung gab es am Freitag – der DAX ging 0,1 Prozent aus dem Handel.

    Lufthansa, RWE und ThyssenKrupp mit deutlichen Kursgewinnen

    Im Pilotenstreik bei der Lufthansa wurde eine grundsätzliche Einigung erzielt. Damit kehrt bei der streikgeplagten Fluggesellschaft endlich Ruhe ein. An der Börse wurde dieses Ergebnis mit einem Wochengewinn von 6,6 Prozent gefeiert. Die Lufthansa-Papiere verteuerten sich um 95 Cent auf 15,29 Euro. Spekulationen über einen Einstieg des französischen Energieversogers Engie bei der RWE-Tochter innogy sorgten für hohe Kursgewinne bei den RWE-Papieren. Die Aktie legte um 6,3 Prozent zu und ging bei einem Stand von 14,68 Euro aus dem Handel. Positive Nachrichten aus dem europäischen Stahlsektor haben die Papiere der deutschen ThyssenKrupp beflügelt. An der Börse stieg die Thyssen-Aktie um 5 Prozent auf 23,68 Euro.

    Unternehmen mit hausgemachten Probleme fahren höchste Verluste ein

    Bei der Deutschen Bank drückt die bevorstehende Kapitalerhöhung auf den Kurs. An der Börse ging es mit den Papieren um 2,2 Prozent nach unten. Die Deutsche Bank-Anteile sind damit bereits für 17,86 Euro zu haben. Durchsuchungen bei der Volkswagen-Tochter Audi um den Abgasskandal belasten den VW-Konzern erneut. An der Börse ging der Kurs bei einem positiven Aktienmarkt um 2 Prozent auf 138,60 Euro nach unten. Wenig überzeugendes Zahlenmaterial aus der Vorwoche wirkt sich weiter negativ auf die Entwicklung bei BMW aus. Die Aktie des Münchner Automobilherstellers gab um 0,8 Prozent auf 82,89 Euro nach.

    DAX klettert über 12.000 Punkte

    Nach dem Wahlergebnis aus den Niederlanden ist der DAX stark gestiegen und hat ein neues Jahreshoch markiert. Dies zeigt die Dynamik und Vorsicht im Markt. Mit positiven Nachrichten ist der Börse noch viel zuzutrauen. Werden weiterhin die richtigen Nachrichten geliefert, dürfte es auch an der Börse weiter nach oben gehen. Selbst die lange als Gefahr gesehene Zinserhöhung in den USA wirkt sich bislang nicht nachteilig auf den DAX aus. Dies verdeutlicht die ganze Dynamik im Markt. Deshalb ist auch mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen – zumindest so lange, bis sich die Nachrichtenlage nicht negativ verändert.

  • DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke – Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner – E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochenverlust von 0,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im Minus abgeschlossen und damit den Trend von vier Wochen mit Kursgewinnen beendet. Der DAX notiert 64 Punkte schwächer und ist unter die Marke von 12.000 Punkte gefallen. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.963 Punkten.

    DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke

    Zu Wochenbeginn überraschte die Deutsche Bank mit der Ankündigung einer milliardenschweren Kapitalerhöhung zur Stärkung des Eigenkapitals. Der DAX schloss darauf 0,6 Prozent im Minus. Nach einem uneinheitlichen Handel legte der DAX am Dienstag 0,1 Prozent zu. Angesichts der bevorstehenden Notenbanksitzungen der EZB am Donnerstag und der US-Notenbank in der kommenden Woche gab es wenig Bewegung auf dem Parkett. Unverändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Aktienindex notiert am Tagesende einen Punkt höher als am Vortag. Etwas volatiler verlief der Handel am Donnerstag. Am Handelsende blieb jedoch nur ein geringer Gewinn von 0,1 Prozent über. Auch am Freitag entwickelte sich der DAX zwischenzeitlich ganz gut. Am Nachmittag ging es mit den Kursen wieder nach unten, so dass am Abend ein Tagesgewinn von 0,1 Prozent bleibt.

    Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner

    Eine deutliche Anhebung der Prognosen lieferten überzeugende Kaufargumente für die Aktie von adidas. Analysten äußerten sich daraufhin äußerst positiv und ziehen die Kursziele für die Herzogenauracher nach oben nach. In der vergangenen Woche waren die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 11,5 Prozent die stärkste Aktie im DAX. Auf Sicht eines Jahres liegt die adidas-Aktie in Sachen Kursentwicklung an erster Stelle der DAX-Aktien. Aktuell notieren die Papiere bei 179,45 Euro. Die erwarteten Zinserhöhungen durch die Notenbanken wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus. Die Commerzbank profitierte mit einem Wochengewinn von 6,2 Prozent auf 8,29 Euro. Aktien der Deutschen Lufthansa legten in der vergangenen Woche 3,2 Prozent auf 14,34 Euro zu.

    E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Schwache Geschäftszahlen drücken die E.on-Aktie weiter nach unten. Die Aktie verlor 6 Prozent auf 7,03 Euro. Bei der Deutschen Bank hat die Kapitalerhöhung ihre Spuren hinterlassen. Das Bankhaus will 8 Milliarden durch die Ausgabe neuer Aktien einsammeln und so die Kapitalbasis stärken. Ein Verkauf der Postbank zur Kapitalbeschaffung wurde gleichzeitig erst einmal auf Eis gelegt. An der Börse haben die Aktien der Deutschen Bank 4,6 Prozent auf 18,26 Euro verloren. Bei ThyssenKrupp scheint die Zusammenarbeit mit dem indischen Unternehmen Tata Steel zu scheitern. An der Börse ging es mit den Papieren um 4,5 Prozent auf 22,55 Euro nach unten.

    DAX unter 12.000 Punkten und vor den Zinserhöhungen

    Die Dynamik der Vorwochen konnte der DAX erstmal nicht fortsetzen. Ein leichter Kursrückgang hat den DAX wieder unter die Marke von 12.000 Punkte gedrückt. Während in den vergangenen Tagen immer ein höherer Verkaufsdruck bemerkbar war sobald der DAX über der 12.000er Punkte Marke notierte, ließ dieser genauso schnell wieder nach, nachdem der DAX unter die 12.000er Linie gerutscht ist. Dies zeigt zum Einen, dass die Marktteilnehmer vorsichtig agieren was weitere Kursgewinne angeht, aber auch nicht an einen Ausverkauf und deutlich fallende Kurse glauben.

    Mit Spannung dürfte daher die Entwicklung an den Aktienmärkten in Zusammenhang mit den Zinserhöhungen durch die Notenbanken erwartet werden. Wenn sich dies nicht negativ auswirkt, dürfte der Aktienmarkt dies schnell verdauen und wieder in den Gewinnmodus zurückkehren. Zumindest die Unternehmensergebnisse lassen dies zu. Sollte es jedoch zu stärkeren Kursverlusten kommen, könnte dies die Stimmung drehen und des DAX weiter fallen lassen.

  • DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.027 Punkte – Commerzbank, adidas und RWE legen deutlich zu – Deutsche Börse, Deutsche Telekom und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Nach drei Wochen mit Kursgewinnen hat der DAX auch die vergangene Handelswoche im Plus beendet und damit schon eine Gewinnserie von vier Wochen am Stück erreicht. Das Plus der letzten fünf Handelstage beträgt 1,9 Prozent auf über 12.000 Punkte. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 223 Punkte über dem Stand der Vorwoche und geht bei einem Stand von 12.027 Zählern aus dem Handel.

    DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.027 Punkte

    Nach der schwachen Entwicklung zum Ende der vergangenen Woche war am Montag dieser Woche erst einmal Beruhigung angesagt. Die Aktien der Deutschen Börse gaben nach Nachrichten über ein wahrscheinliches Aus der Börsenfusion mit der London Stock Exchange am stärksten nach. Insgesamt verlief der Handel freundlich und der DAX beendete den Handel mit 0,2 Prozent im Plus. Vor der ersten Rede des US-Präsidenten Trump vor dem Kongress hielten sich die Börsianer zurück. Mit einem Plus von 0,1 Prozent ging der DAX unverändert aus dem Handel. Am Tag nach der Rede haussierte der DAX mit einem Tagesgewinn von 2 Prozent. Trump versprach eine große Steuerreform, die Schaffung zahlreicher Jobs, den Bau der Mauer zu Mexico sowie die Vernichtung des IS. Mit diesen Themen und den gewählten Worten gelang es ihm Begeisterung auszulösen. Bei 12.074 Punkten markierte der DAX im Tagesverlauf dabei ein neues Jahreshoch. Nach einer Nullnummer vom Donnerstag kam es am Freitag zu einem kleinen Rücksetzer von 0,3 Prozent.

    Commerzbank, adidas und RWE legen deutlich zu

    Zählten die Papiere der Commerzbank in der vergangenen Woche noch zu den Verlierern, legte die Aktie in der aktuellen Woche mit 10 Prozent am stärksten zu. Während die Deutsche Bank mit einer möglichen Kapitalerhöhung negativ auf sich aufmerksam macht, haben charttechnische Signale mit Kaufempfehlungen für die Commerzbank-Aktie den Kurs kräftig steigen lassen. Adidas macht gute Geschäfte und überzeugt auch als Lifestyle-Marke positiv. Der Kurs stieg um weitere 6 Prozent auf nun 161 Euro. Auch bei den Versorgern zeigte sich eine positive Tendenz. RWE verteuerten sich um 5,5 Prozent auf 14 Euro.

    Deutsche Börse, Deutsche Telekom und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Kursverlust haben dagegen die Papiere der Deutschen Börse eingefahren. Nachdem der Fusionspartner LSE aus London bekannt gab, dass man nicht mehr an eine Genehmigung der Fusion durch die EU-Behörden glaubt und die Londoner auch keine weiteren Zugeständnisse machen wollen, ist die Aktie eingebrochen. Auf Wochensicht verliert die Deutsche Börse in einem positiven Aktienumfeld 4,7 Prozent. Etwas schwächer ausgefallene Finanzkennzahlen haben die starke Performance der Deutschen Telekom unterbrochen. Der Kurs verlor 1,6 Prozent auf 16,17 Euro. Papiere des Immobilienkonzerns Vonovia gaben 1,3 Prozent auf 32,82 Euro nach.

    DAX über 12.000 Punkten und mit neuem Jahreshoch

    Mit der vierten Woche in Folge legt der DAX aktuell eine erfreuliche Entwicklung hin. Der Anstieg über die 12.000er Marke sowie das Erreichen neuer Jahreshöchststände sprechen ebenfalls für die aktuell stabile Verfassung des Aktienmarktes. Dieser Trend dürfte sich auch die nächsten Tage fortsetzen. Damit sollten Aktionäre erst einmal investiert bleiben. Auch selektive neue Investments können sich bei dem aktuellen stabilen Trend lohnen.

  • DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte – ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu – ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Um 0,4 Prozent ist der DAX in der vergangenen Woche nach oben geklettert. Der Deutsche Aktienindex legt nach einer Woche mit stärkeren Schwankungen am Ende 47 Punkte zu und geht bei einem Stand von 11.804 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte

    Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ist der Start in die neue Woche geglückt. Bei geringen Umsätzen aufgrund des President‘s Feiertages in den USA legten vor allem die Papiere der Deutschen Telekom zu. Starke Geschäftszahlen der Unternehmen sorgten am Dienstag für Feierlaune und der DAX kletterte um 1,2 Prozent nach oben. Überraschend gute Frühindikatoren sorgten am Mittwoch für weitere Kursgewinne. Der DAX markierte im Tagesverlauf ein neues Jahreshoch bei 12.031 Punkten bevor der Handel am Nachmittag wieder einen Teil der Gewinne abgab und den Handel bei einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent beendete. Ein starker Euro hat am Donnerstag die Stimmung auf dem Börsenparkett vermiest und den DAX wieder unter die 12.000er Marke fallen lassen. Am Handelsende notiert der DAX 0,4 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. Zu einer etwas schärferen Korrektur ist es am Freitag gekommen. Der starke Euro gegenüber dem US-Dollar könnte für eine Delle bei den Exportunternehmen führen. Beim DAX ging es um 1,2 Prozent nach unten.

    ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu

    Den höchsten Wochengewinn haben die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp eingefahren. Dem Unternehmen gelang es das Werk in Brasilien für 1,5 Milliarden Euro zu verkaufen und damit das Amerika-Geschäft erfolgreich abstoßen. Der Verkauf spült Geld in die Kasse von ThyssenKrupp und trägt damit zu einer deutlichen Reduzierung der Schulden sowie einer Stabilisierung der Geschäftszahlen bei. Insgesamt wurde der Deal positiv bewertet und an der Börse legten die Aktien um 4,4 Prozent auf 23,90 Euro zu. Bei der US-Tochter der Deutschen Telekom gibt es wieder Bewegung. Gespräche über einen Teil einer Softbank-Tochter an die Deutsche Telekom könnten das gute Geschäft der US-Tochter weiter beflügeln. Mit der T-Aktie geht es 3,6 Prozent auf 16,43 Euro nach oben. Aktien von adidas legten 2,3 Prozent auf 151,90 Euro zu.

    ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Ein Rückgang der Ergebnisse und Margen wird bei ProSiebenSat.1 erwartet. An der Börse gab es als Folge deutlichere Korrekturen. Die Dividendentitel von ProSiebenSat.1 gaben um 4,2 Prozent auf 37,35 Euro nach. Aktien der Commerzbank verloren 4,2 Prozent auf 7,10 Euro. Nach Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Bayer waren die Aktionäre und Analysten enttäuscht. Die vorgelegten Ergebnisse lagen am unteren Ende der Erwartungen. An der Börse verlor die Bayer-Aktie 2,1 Prozent auf 104,25 Euro.

    Ist der DAX heiß gelaufen – Korrektur oder Einstieg?

    Obwohl Analysten vor der Kurskorrektur zur Wochenmitte bereits gewarnt hatten, dass der DAX heiß gelaufen sei und eine Korrektur drohe, überraschte der schnelle Kursverlust vom Donnerstag und Freitag die Märkte. Ohne wirkliche Gründe ging es mit den deutschen Aktien nach unten. Die schönen Kursgewinne aus der ersten Wochenhälfte sind damit wieder komplett abgeschmolzen. Da jedoch keine Gründe für die Korrektur ausgemacht wurden, könnte es mit der Korrektur genauso schnell wieder vorbei sein und der DAX neue Allzeithochs markieren. Sollte sich die Stimmung nicht erholen, könnten dem DAX durchaus schwierige Wochen bevorstehen.

  • DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 11.757 Punkte – Lufthansa, Henkel und Allianz mit starker Wochenperformance – HeidelbergCement, ThyssenKrupp und FMC mit höchsten Verlusten

    Auch in der vergangenen Handelswoche legte der DAX leicht zu und konnte so bei einem Stand von 11.757 Punkten den Handel beenden. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einem Gewinn von 90 Punkten. Damit verteuert sich der Deutsche Aktienindex um 0,8 Prozent gegenüber der Vorwoche.

    DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 11.757 Punkte

    Nachdem es am Wochenende aus dem Weißen Haus keine negativen Überraschungen gab und die Berichtssaison nicht enttäuschte, startete der DAX am Montag mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent in die neue Woche. Unverändert verlief der Handel am Dienstag. Bessere US-Einzelhandelsdaten sorgten am Mittwoch für leichte Kursgewinne. Der DAX legte um 0,2 Prozent zu. Ein starker Euro gegenüber dem US-Dollar und damit weniger Gewinne für die deutschen Exportunternehmen haben den DAX am Donnerstag mit 0,3 Prozent leicht an Wert verlieren lassen. Unverändert verlief der Handel am Freitag, so dass insgesamt eine relativ ruhige Woche zu Ende ging.

    Lufthansa, Henkel und Allianz mit starker Wochenperformance

    Der Tarifabschluss bei der Deutschen Lufthansa ist nicht gerade günstig ausgefallen, aber zumindest drohen keine weiteren Pilotenstreiks mehr. Gute Geschäftszahlen der französischen Fluggesellschaft Air France – KLM haben die Lufthansa-Aktie ebenfalls beflügelt. Auf Wochensicht legt die Aktie um 7,1 Prozent auf 13,50 Euro zu. Nach dem Euro-Anstieg waren auch defensive Dividendenpapiere gefragt. Henkel profitieren mit einem Kursplus von 4,2 Prozent auf 120,10 Euro. Der Allianz-Konzern stellt eine höhere Dividende und ein ordentliches Aktienrückkaufprogramm in Aussicht. Beide Maßnahmen wirken sich positiv auf die Kursentwicklung aus. In der vergangenen Woche legte die Allianz-Aktie 3,8 Prozent auf 162,80 Euro zu.

    HeidelbergCement, ThyssenKrupp und FMC mit höchsten Verlusten

    Schwächer als erwartet ausgefallene Quartalszahlen machen HeidelbergCement zu schaffen. Vor allem das Südwest-Europa-Geschäft läuft nicht rund und belastet die Bilanz der Heidelberger. An der Börse verlor die Aktie 4,3 Prozent auf 85,44 Euro. Bei ThyssenKrupp sorgt der starke Euro für Kursverluste von 3,1 Prozent auf 22,89 Euro. Und Fresenius Medical Care gaben gegenüber der Vorwoche um 1,6 Prozent auf 75,90 Euro nach.

    Wenig Bewegung und Warten auf Impulse

    Beim DAX gab es in den vergangenen Wochen nur wenig Bewegung bei den Kursen. Die Märkte reagieren derzeit vorsichtig. Zu hoch sind die politischen Risiken und noch viel größer ist das Risiko bei weiteren Kursgewinnen nicht dabei zu sein. Unter diesem Damoklesschwert bewegt sich der DAX derzeit mit geringen Ausschlägen. Einzelne Meldungen führen bereits zu leichten Tendenzen, eine eindeutige und starke Tendenz bildet sich am Markt derzeit noch nicht aus. Umso schneller wird sich der DAX bewegen, wenn es einen eindeutigen Trend gibt. Anleger sollten daher den Markt äußerst aufmerksam beobachten und schnell auf Trendveränderungen reagieren, die in beide Richtungen möglich sind.