Schlagwort: Covestro

  • DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte – Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn – Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX rund 3 Prozent an Wert zugelegt. Zum Handelsschluss notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.206 Punkten. Damit ist es dem DAX wieder gelungen über die Marke von 11.000 Punkte zu klettern.

    DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte

    Von Montag bis Donnerstag gab es beim DAX nur wenig Bewegung. Die Abstimmung in Großbritannien über den Brexit sorgte nur kurzfristig für Verunsicherung, verhinderte aber auch einen entspannten Börsenhandel. Kräftig nach oben ging es jedoch am Freitag. Alleine am letzten Handelstag der Woche legte der DAX um 2,6 Prozent zu. Neue Gespräche über eine mögliche Beendigung des Handelstreits zwischen China und den USA sorgten für Entspannung.

    Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 8 Prozent haben die Papiere von Covestro eingefahren. Nachdem die Aktie in den letzten Wochen zu den Verlierern zählte setzte sich die Aktie in der vergangenen Woche an die Spitze der DAX-Papiere. Die Fusionsgerüchte mit der Commerzbank sowie starke Zahlen von US-Banken sorgten bei der Deutschen Bank für einen Wochengewinn von 7.3 Prozent auf 8 Euro. Wirecard gilt als Gewinner der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Die Aktie legte um 7,2 Prozent auf 149,85 Euro zu.

    Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    Bei Beiersdorf ist das letzte Quartal überraschend schlecht ausgefallen. An der Börse sagten daraufhin die Kurse ab. Gegenüber der Vorwoche verliert die Beiersdorf-Aktie 2,4 Prozent an Wert. Das Papier ist damit der Wochenverlierer im DAX. Aktuell kostet eine Aktie von Beiersdorf 88,34 Euro. Papiere von ThyssenKrupp verlieren gegenüber der Vorwoche 1,3 Prozent auf 15,98 Euro und bei Merck geht es um 0,2 Prozent auf 90,50 Euro nach unten.

    Sprung über die 11.000er Marke hat den DAX befreit

    Der Sprung über die 11.000er Marke hat dem DAX einen deutlichen Schub gegeben. Die Erleichterung auf dem Börsenparkett ist groß, denn damit ist es dem DAX gelungen die Abwärtsbewegung zu durchbrechen. Auch die Anzeichen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft sehen wieder etwas besser aus. Wurde in den Vorwochen häufig von Rezession gesprochen, wird nun nur noch ein schwaches Wachstum erwartet. In den kommenden Wochen ist daher mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen.

  • DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte – Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten – Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche hat der Deutsche Aktienindex ordentlich nachgegeben. Der DAX verlor rund 6 Prozent und ist damit unter die Marke von 10.800 Punkte gerutscht. Am Freitag ging der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 10.788 Punkten in den Feierabend.

    DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte

    Eine Annäherung im Handelsstreit zwischen China und den USA hat am Montag die Kurse nach oben getrieben. Vor allem der Automobilsektor legte deutlich zu. Der DAX gewann im Tagesverlauf 1,8 Prozent. Doch bereits am Dienstag setzte der Verkaufsdruck wieder ein. Am Tagesende bleibt ein Verlust von 1,1 Prozent. Eine Flut von Gewinnwarnung hat auch am Mittwoch die Kurse nachgeben lassen. Der DAX verlor erneut um 1,2 Prozent. Im Handelsstreit zwischen China und den USA kam es auf Betreiben der USA zu einer Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Smartphoneherstellers Huawei. An der Börse gaben die Kurse um 3,5 Prozent nach. Nach den starken Verlusten der Woche zeigte sich zumindest am Freitag der DAX etwas entspannter. Nach dem Rutsch unter die 10.800er Marke betrug der Tagesverlust nur noch 0,2 Prozent.

    Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten

    In der vergangenen Woche waren die Papiere von Linde und adidas die einzige Aktien mit einem Wochengewinn. Und auch bei Linde ist das Plus von 0,7 Prozent und bei adidas mit 0,3 Prozent gering ausgefallen. Immerhin legten die Papiere auf 195,45 Euro zu. Bei Wirecard, Beiersdorf und RWE beträgt das Minus weniger als 0,5 Prozent. In der aktuellen Marktlage ist dies bereits als Erfolg zu feiern. Wirecard notieren aktuell bei 133,10 Euro, Beiersdorf bei 94,24 Euro und RWE bei 18,99 Euro.

    Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    Einen Kurssturz gab es bei Fresenius. Nachdem die Aktie lange Zeit als sicherer Hafen galt haben Anleger in Scharen das Papier abgestoßen. Fresenius gab bekannt die mittelfristigen Ziele zu verfehlen. An der Börse gab die Aktie 22,2 Prozent auf 38,99 Euro nach. Die Dialyse-Tochter FMC geriet ebenfalls in den Abwärtsstrudel und verliert 13,4 Prozent auf 62,24 Euro. Covestro hat bereits vor 2 Wochen eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Auch in der vergangenen Woche zählt die Aktie mit einem Kursverlust von 11,1 Prozent zu den Wochenverlierern. Steigende Ölpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa nieder. Hier gab der Kurs um 11 Prozent auf 19,14 Euro nach.

    DAX befindet sich gerade im Bärenmarkt

    Mit dem Kursverlust in der vergangenen Woche hat der DAX seit Jahresbeginn mehr als 20 Prozent an Wert verloren. Damit ist der Kursrückgang als Bärenmarkt zu betrachten. Auf eine Weihnachtsrally hofft derzeit niemand mehr. Die Stimmung auf dem Parkett ist mehr als angeschlagen. Auch wenn die Abwärtsdynamik kurzfristig etwas nachlassen wird scheint der Boden noch nicht gefunden zu sein. Mit weiteren Kursverlusten ist daher zu rechnen.

  • DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten – Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen – Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Minus von 1,3 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche die zweite Woche in Folge mit einem Minus beendet. Bis auf den Mittwoch verlief der Handel jeweils mit einem Tagesverlust. Nachdem der Deutsche Aktienindex im Handelsverlauf ein Zweijahrestief markierte ging er bei einem Stand von 11.193 Punkten ins Wochenende. Auch wenn der DAX bis auf 11.009 Punkte zurückkam hat die 11.000er Marke gehalten.

    DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten

    Am Montag startete der Handel mit einem Tagesverlust von 0,9 Prozent. Unsicherheiten um den Brexit und der anhaltende Haushaltsstreit in Italien haben die Aktienmärkte beunruhigt. Kursverluste in den USA vor allem bei den Technologiewerten haben auch die deutschen Aktienmärkte belastet und am Dienstag zu einem Kursrückgang von 1,6 Prozent geführt. Im Tagestief notierte der DAX bei nur noch 11.009 Punkten. Eine Erholung sorgte am Mittwoch dagegen für ein positives Bild. Der DAX stieg um 1,6 Prozent vor allem aufgrund starker Technologieaktien. Nach der Erholung kehrte am Donnerstag wieder Ruhe in den Handel ein und die Kursverluste setzten sich mit einem Rückgang um 0,9 Prozent fort. Nach weniger Bewegung gab es am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,5 Prozent.

    Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen

    Der Automobilsektor hatte eine gute Woche hinter sich. Zur Deeskalation des Zollstreits soll es ein Treffen zwischen Branchenvertretern und dem US-Präsidenten geben. Die Papiere von Volkswagen zogen daraufhin stark an und beendeten den Handel mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,9 Prozent bei einem Schlusstand von 150,98 Euro. Fallende Ölpreise sorgen für Kursphantasie bei der Deutschen Lufthansa. Die Aktie legte 3,8 Prozent auf 20,91 Euro zu. Von der Erholung der Technologieaktien profitierten infineon mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent auf 17,71 Euro.

    Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Der Covestro-Konzern hat mit einer Warnung eines fallenden Cashflows das Vertrauen der Anleger belastet, nachdem die Kennzahlen vor drei Wochen noch bestätigt wurden. An der Börse wurde die Aktie mit einem deutlichen Abschlag gehandelt. Die Aktie verlor 15,5 Prozent auf 47,62 Euro. Wirecard hatten unter der schwachen Entwicklung des Technologiesektors zu kämpfen. Hier beträgt der Wochenverlust 10,7 Prozent auf 131,95 Euro. Ohne große Meldungen ging es auch bei Fresenius um 7,6 Prozent nach unten. Die Aktie notiert nun bei einem Stand von 48,99 Euro.

    DAX könnte nach Brexit-Einigung gewinnen

    Nachdem es inzwischen eine Einigung zum Brexit-Vertrag gibt könnte dies dem DAX zu einem Gewinnsprung helfen. Lange Zeit herrschte hier Unsicherheit. Damit gibt es zumindest einen Unsicherheitsfaktor weniger. Als mögliche Reaktion könnte dies als Befreiungsschlag gesehen werden und dem DAX eine Jahresendrally bescheren.
  • DAX verliert über 5 Prozent auf 11.524 Punkte – Bayer einzige Aktie mit Wochengewinnen, Deutsche Telekom unverändert – Wirecard, RWE, infineon und Covestro mit zweistelligen Verlusten

    Mit einem Minus von mehr als 5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche deutlich im negativen Bereich beendet. Steigende Zinsen in den USA, die Schuldenproblematik Italiens sowie der andauernde Handelsstreit zwischen China und den USA drückten die Aktienkurse unter die Marke von 12.000 Punkte. Der Deutsche Aktienindex ging bei einem Stand von 11.524 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert über 5 Prozent auf 11.524 Punkte

    Der negative Trend zeigte sich gleich zu Wochenbeginn. Am Montag ging es beim DAX um 1,4 Prozent nach unten. Damit hatte der DAX die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten nach unten durchbrochen. Am Dienstag konnte der Abwärtstrend zunächst gestoppt werden. Stützend wirkte dabei der Renditerückgang an den Anleihemärkten. Doch bereits einen Tag später setzte sich am Mittwoch die negative Entwicklung fort. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von 2,2 Prozent aus dem Handel und durchbrach dabei die aus charttechnischer Sicht wichtige Marke von 11.800 Punkten. Auch am Donnerstag kam der Aktienmarkt nicht zur Ruhe. Mit einem erneuten Kursrückgang von 1,5 Prozent weiteten sich die Verluste aus. Solide Geschäftszahlen der US-Banken konnten noch keine Trendwende herbeiführen, aber die Kursverluste zumindest für einen Tag anhalten. Mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent ging der DAX unverändert aus dem Handel.

    Bayer einzige Aktie mit Wochengewinnen, Deutsche Telekom unverändert

    Positive Nachrichten für Bayer haben den Aktienkurs der Leverkusener trotz eines äußerst schwachen Umfeldes steigen lassen. Zum einen plant Bayer nach der milliardenschweren Übernahme von Monsanto den Verkauf der Tierarzneisparte. Für die zweite positive Nachricht sorgt der Fall Glyphosat. Hier kann Bayer auf einen neuen US-Prozess hoffen und dies könnte in Summe zu deutlich geringeren Schadenersatzforderungen führen. An der Börse legte das Bayer-Papier um 2,8 Prozent auf 76,10 Euro zu. Die in unruhigen Zeiten stabilen Aktien aus dem Telekommunikationssektor haben auch in der vergangenen Woche an dieser Tradition festgehalten. So notiert die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 13,85 Euro.

    Wirecard, RWE, infineon und Covestro mit zweistelligen Verlusten

    Beim aktuellen Kurseinbruch traf es die in den vergangenen Monaten besonders gut gelaufenen Technologieaktien am stärkten. Der DAX-Neuling Wirecard gab im Wochenverlauf 16,4 Prozent auf 168,05 Euro nach, obwohl das Unternehmen den Geschäftsausblick erneut bestätigte. Nach einer Gewinnwarnung legte auch RWE den Rückwärtsgang ein. Der Kurs gab um 15,2 Prozent auf 17,52 Euro nach. Aktien von infineon und Covestro gaben jeweils um 10 Prozent nach.

    DAX könnte bis unter die 10.000er Marke fallen

    Die Meldungen sind nicht wirklich neu aber nun haben die Nachrichten zu Kursverlusten an den Aktienmärkten geführt. Dieser negative Trend könnte sich auch in den kommenden Tagen fortsetzen und den DAX weiter verlieren lassen. Ein Kursrückgang bin in den vierstelligen Bereich von unter 10.000 Punkten ist dabei denkbar bevor es zu einer deutlichen Trendumkehr kommt. Bis dahin ist lediglich mit einzelnen Gegenreaktionen zu rechnen.

  • DAX verliert 0,3 Prozent auf 12.364 Punkte – Automobilwerte mit höchsten Wochengewinnen – Covestro, E.on und Deutsche Telekom mit größten Kursabschlägen

    Der DAX kennt derzeit nur eine Richtung – nach unten. Auch in der vergangenen Handelswoche legte der Deutsche Aktienindex den Rückwärtsgang ein und verlor 30 Punkte. Damit ging es um 0,3 Prozent nach unten. Zum Handelsschluss notiert der DAX bei einem Stand von 12.364 Punkten.

    DAX verliert 0,3 Prozent auf 12.364 Punkte

    Einen kräftigen Aufwärtsschwung mit einem Tagesgewinn von 1,2 Prozent hat der DAX am Montag eingefahren. Die sich abzeichnende Entspannung im Handelsstreit zwischen Mexico und den USA sorgte für steigende Kurse. Wenig Bewegung herrschte dagegen einen Tag später am Dienstag. Analysten warnten vor zu viel Euphorie. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach unten. Neue Rekordkurse an der Wall Street haben auch den DAX beflügelt. Der DAX legte um 0,3 Prozent zu. Die aufziehende Schwellenländer-Krise brachte den Aktienmärkten am Donnerstag Verluste ein. Der DAX gab um 0,5 Prozent nach. Deutliche Kursverluste gab es zum Wochenausklang am Freitag. Die zahlreichen Unsicherheiten in Italien, den Schwellenländern, der Brexit und der Handelskonflikt der USA haben die Kurse auf Tauchstation geschickt. Mit einem Tagesverlust von 1 Prozent beendet der DAX schließlich den Handel.

    Automobilwerte mit höchsten Wochengewinnen

    Ein bilaterales Abkommen zwischen Mexiko und den USA sorgte für Entspannung im Handelskonflikt. Da auch zahlreiche deutsche Automobilhersteller in Mexiko für den US amerikanischen Markt produzieren kam es beim Automobilsektor zu einer deutlichen Erholung. Den höchsten Wochengewinn von 4,6 Prozent erzielte Continental. Bei den BMW-Stammaktien ging es um Wochenverlauf um 4,3 Prozent nach oben und Daimler legten um 4,1 Prozent zu. Volkswagen Vorzugsaktien folgen mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent knapp dahinter.

    Covestro, E.on und Deutsche Telekom mit größten Kursabschlägen

    Analysten haben Studien über Plastik-Überkapazitäten in China veröffentlicht und damit die Aktie von Covestro deutlich einbrechen lassen. Im Wochenverlauf ging es um 4,6 Prozent nach unten. E.on droht der Abstieg aus dem EuroStoxx50. Dies wirkt sich negativ auf die Kursentwicklung aus. Gegenüber der Vorwoche geht es um 2,6 Prozent nach unten. Deutsche Telekom standen mit einem Kursrückgang von 1,4 Prozent ebenfalls auf der Verkäuferseite.

    Zahlreiche Krisen drücken weiter auf die Kurse

    Der weitere Kursverfall der türkischen Lira sowie Währungsturbulenzen in Schwellenländern wie Brasilien, Argentinien, Indien und Indonesien könnte die ersten Boten einer Währungskrise der Schwellenländer sein. Mit dem Brexit und den Handelskonflikten der USA gibt es damit so viele Gefahren wie schon lange nicht mehr. Die aktuellen Kursverluste könnten damit erst der Anfang sein und weitere Kursrückgänge wären damit die logische Folge.

  • DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen – Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der DAX hat die dritte Woche in Folge mit einem Wochengewinn abgeschlossen. Auch wenn die Dynamik deutlich nachgelassen hat bleibt zum Handelsende ein Kursgewinn von 0,2 Prozent. Damit steigt der Deutsche Aktienindex um 21 Punkte auf einen Schlussstand von 12.561 Punkte. Der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkten ist dem DAX damit vorerst geglückt.

    DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte

    Bei einem insgesamt ruhigen Handelsverlauf knüpfte der DAX an die Gewinne der Vorwoche an und ging mit einem leichten Tagesgewinn in Höhe von 0,2 Prozent aus dem Handel. Mit dem Quartalsergebnis überraschte die Deutsche Bank positiv und sorgte damit für ein freundliches Börsenumfeld. Deutlich stärker kletterten die Kurse am Dienstag nach oben. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Positiv wirkte der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkte. Die positive Energie setzte sich auch am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von ebenfalls 0,8 Prozent fort. Der Trend ging deutlich nach oben und die Erwartung positiver Quartalszahlen trieb die Kurse weiter an. Nach zwei starken Wochen gab es am Donnerstag einen Rücksetzer. Mit einem Tagesverlust von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. SAP konnte mit den Quartalszahlen die Erwartungen des Aktienmarktes nicht ganz erfüllen. Am Freitag ging es weiter nach unten. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA trat mit der Ankündigung einer weiteren Eskalation in den Fokus und verschreckte die Aktienmärkte.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen

    Nach der Veröffentlich überraschend guter Quartalszahlen ging es mit dem Aktienkurs der Deutschen Bank deutlich nach oben. Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich unter die Räder geriet verschafft die jüngste Meldung dem neuen CEO etwas Luft. Der Wochengewinn beträgt 6,8 Prozent auf einen aktuellen Schlussstand von 10,26 Euro. Die Zerschlagung von ThyssenKrupp wird immer wahrscheinlicher und entsprechend dreht sich dort das Personalkarussell. Nach dem CEO nimmt nun auch der Aufsichtsratschef seinen Hut. Eine aggressive Restrukturierung von ThyssenKrupp wird damit immer wahrscheinlicher. Auf dem Börsenparkett werden diese Nachrichten positiv bewertet. Die Aktie gewinnt 6 Prozent auf 21,85 Euro. Aktien von Covestro legen um 4,6 Prozent auf 80,22 Euro zu.

    Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der Handelsstreit belastet vor allem Exportunternehmen und damit im Bereich des DAX vor allem den Automobilsektor. An der Börse gehören damit die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 3,2 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie gab um 6,50 Euro auf einen Stand von 195,30 Euro nach. Bei Linde beträgt der Wochenverlust 2,8 Prozent auf 210 Euro und damit zählt die Aktie ebenfalls zu den Wochenverlierern. Die unter den Erwartungen gebliebenen Quartalszahlen schwächten die Kursentwicklung von SAP. Die Aktie verliert 2,7 Prozent auf 99,99 Euro. Damit notiert SAP wieder unter 100 Euro.

    Geht jetzt der Abwärtstrend wieder weiter?

    In den vergangenen Wochen hat sich der DAX von den stärken Kursverlusten der Vorwochen etwas erholt. Die Stimmung hat sich damit wieder deutlich aufgehellt. Wirkliche Gründe sprechen allerdings nicht dafür. Aus politischer Sicht gibt es weiterhin zahlreiche offene Punkte. Angefangen über Unstimmigkeiten innerhalb Europas, die Abspaltung Großbritanniens, Handelskonflikte mit den USA, politische Krisen im Nahen Osten und so weiter. Die Quartalszahlen spiegeln diese Veränderungen noch nicht komplett wieder und dürften aktuell von den Problemen etwas ablenken. Aber umso stärker dürfte die Reaktion wieder ausfallen, wenn das Augenmerk auf die Krisen und eine mögliche Abschwächung der Wirtschaftsleistung gelegt wird. Deshalb sehen wir die aktuelle Entwicklung beim DAX eher als Zwischenerholung nach dem etwas stärkeren Einbruch und erwarten einen erneuten Einbruch, wenn die Erholung zum Ende gekommen ist. Kurse unterhalb von 10.000 Punkten sind dann auch vorstellbar und würden einen optimalen Zeitpunkt für einen Einstieg in den Aktienmarkt bieten.

  • DAX fällt um 2,2 Prozent auf 12.306 Punkte – Beiersdorf, Covestro und Henkel sind die Wochengewinner – Lufthansa, Continental und infineon mit höchsten Verlusten

    Nach einem Wochenverlust von 3,3 Prozent in der Vorwoche hat der DAX in der vergangenen Woche weitere 2,2 Prozent verloren. Damit notiert der DAX 274 Punkte tiefer auf einem aktuellen Niveau von 12.306 Punkte.

    DAX fällt um 2,2 Prozent auf 12.306 Punkte

    Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China hat am Montag die Aktienmärkte in den Keller geschickt. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 2,5 Prozent. Nach zaghaften Erholungsversuchen am frühen Morgen ging der DAX auch am Dienstag mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent in den Feierabend. Zu einer Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent kam es am Mittwoch. Außerdem gab es erste Anzeichen einer Deeskalation im Handelsstreit der USA. Bereits am Donnerstag ging es wieder kräftig nach unten. Nach einer Gewinnwarnung durch Osram und bereits erfolgten Warnungen durch ElringKlingner und Daimler gilt der Automobilsektor und deren Zulieferer als angeschlagen. Auf den DAX wirkte sich dies mit einem Tagesverlust in Höhe von 1,4 Prozent aus. Am letzten Tag des Halbjahres sorgte das sogenannte Windows Dressing am Freitag für eine Erholung in Höhe von 1,1 Prozent.

    Beiersdorf, Covestro und Henkel sind die Wochengewinner

    Trotz schwacher Woche gibt es im DAX Aktien mit einem echten Kursgewinn. An der Spitze sind mit einem Kursgewinn in Höhe von 4,1 Prozent die Papiere von Beiersdorf zu finden. Die Aktie steigt damit auf 97,24 Euro. Positive Analystenkommentare nach einer Kapitalmarktkonferenz führten bei Covestro zu einem Wochengewinn in Höhe von 3,4 Prozent. Und der Aktienkurs des Persil-Herstellers Henkel legte um 1,4 Prozent auf 109,50 Euro zu.

    Lufthansa, Continental und infineon mit höchsten Verlusten

    Die steigenden Rohstoffpreise wirken sich zunehmend negativ auf den Ertrag der Fluggesellschaften aus. Die Papiere des Branchenprimus Deutsche Lufthansa gaben um 9,4 Prozent auf 20,60 Euro nach. Besonders hart traf es erneut den Automobilsektor. Continental verloren 6,7 Prozent auf 195,55 Euro. Infineon gilt als Technologiezulieferer für die Automobilindustrie – damit schlagen sich auf infineon die negativen Einflüsse von beiden Sektoren nieder. Die Aktie verliert 5,5 Prozent auf 21,83 Euro.

    Aktienmärkte sind angeschlagen

    Die Aktienmärkte sind nach der Entwicklung der vergangenen Wochen mehr angeschlagen den je. Die wirtschaftliche Entwicklung ist negativ und es wird zu weiteren Gewinnwarnungen in den kommenden Wochen kommen. Diese werden die Aktienmärkte weiter negativ belasten. Deshalb wiederholen wir unsere Einschätzung aus der Vorwoche, dass derzeit die Aktienquote zu reduzieren ist.

  • DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.820 Punkte – E.on, infineon und Deutsche Börse mit höchsten Kursgewinnen – Adidas, Covestro und Commerzbank mit höchsten Abschlägen

    Mit einem Wochengewinn von 1,9 Prozent setzt der DAX die positive Entwicklung der vergangenen Wochen fort. Damit ist der Deutsche Aktienindex aus der seit Monaten verlaufenden Handelsspanne nach oben ausgebrochen. Nach einem Gewinn von 239 Punkten notiert der DAX bei aktuell 12.820 Punkten.

    DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.820 Punkte

    Bei einem ruhigen Handelsverlauf beendete der DAX den letzten Tag des Monats April leicht im Plus. Viele Marktteilnehmer nutzten den Brückentag für ein verlängertes Wochenende. Dennoch gelang es dem DAX 0,2 Prozent an Wert zu gewinnen. Ein schwacher Euro und die Entspannung im Handelsstreit zwischen Europa und den USA haben den DAX am Mittwoch um 1,5 Prozent steigen lassen. Nach der US-Notenbanksitzung ging es am Donnerstag wieder nach unten. Der DAX gab 0,9 Prozent nach. Ein schwacher Euro hat am Freitag wieder zu deutlichen Kursgewinnen geführt. Der Euro notiert auf einem Jahrestief bei 1,19 gegenüber dem US-Dollar. Dies beflügelt die Gewinne exportstarker Unternehmen. Beim DAX ging es um 1 Prozent nach oben.

    E.on, infineon und Deutsche Börse mit höchsten Kursgewinnen

    Einen Wochengewinn in Höhe von 6,5 Prozent haben die Papiere von E.on eingefahren. An der Börse kletterte der Aktienkurs um 58 Cent auf 9,47 Euro. Ein optimistischer Ausblick für das dritte Quartal und eine Marge im zweiten Quartal, die über den Erwartungen der Analysten lag, hat den Aktienkurs des Speicherchipherstellers steigen lassen. Infineon-Papiere gewinnen 5,5 Prozent auf 22,73 Euro. Die starke Volatilität an den Aktienmärkten macht sich positiv in den Handelsumsätzen der Deutschen Börse bemerkbar. Die Umsätze des Börsenbetreibers legten deutlich zu und damit steigen auch die Unternehmensergebnisse. Für die Aktie ging es um 4 Prozent auf 116,40 Euro nach oben.

    Adidas, Covestro und Commerzbank mit höchsten Abschlägen

    Trotz guter Quartalszahlen zählen die Aktien von adidas mit einem Wochenverlust von 5,8 Prozent zu den Verlierern. Aktionäre störten sich daran, dass adidas den Ausblick nicht erhöht hat. Andererseits liegt die Aktie seit Jahresbeginn 24 Prozent im Plus. Zum Wochenende kostet ein Anteilsschein 192,70 Euro und damit unter der 200 Euro Marke. Bayer hat sich im Rahmen der Monsanto-Übernahme von den restlichen Covestro-Aktien getrennt. An der Börse gab der Covestro-Kurs 1,9 Prozent auf 74,54 Euro nach. Commerzbank notieren mit einem Abschlag in Höhe von 1,5 Prozent. Damit verliert der Kurs weitere 16 Cent auf einen aktuellen Kurs von 10,59 Euro.

    Lösung im Handelsstreit könnte Kurse weiter anheizen

    Nachdem die US-Regierung das Inkrafttreten der Strafzölle auf Stahlimporte aus der EU um einen weiteren Monat verschoben hat, bewerteten Experten dies bereits als ein erstes Signal für eine Lösung des Handelsstreits. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, könnte es mit den Aktienkursen weiter aufwärts gehen. Zumindest wäre damit ein Risiko vom Tisch.

  • DAX gewinnt 2,4 Prozent auf 12.097 Punkte – Beiersdorf, BMW und Daimler mit höchsten Kursgewinnen – Commerzbank, Linde und Covestro mit höchstem Wochenverlust

    Die vergangene Woche hat der DAX mit einem Wochengewinn in Höhe von 2,4 Prozent beendet. Nachdem im Wochenverlauf ein neues Jahrestief bei 11.727 Punkten markiert wurde, ging der Deutsche Aktienindex bei einem Schlussstand von 12.097 Punkten aus dem Handel. Entsprechend hoch war die Volatilität in der osterbedingt verkürzten Handelswoche der vergangenen Tage.

    DAX gewinnt 2,4 Prozent auf 12.097 Punkte

    Weitere Aktienverkäufe sorgten zu Wochenbeginn für fallende Kurse. Der DAX gab um 0,8 Prozent nach und hat einen Tiefstand von 11.727 Punkten markiert und damit ein neues Jahrestief erreicht. Eine mögliche Entspannung im Handelskonflikt zwischen China und den USA sorgte für Erleichterung. An der Börse kletterten vor allem die Kurse der zyklischen Aktien. Der Tagesgewinn beim DAX beträgt 1,6 Prozent. Nach den Kursverlusten bei den US-Technologieaktien in Folge des Datenskandals bei Facebook kam es auch beim DAX zu Verkäufen. Mit einem leichten Tagesverlust von 0,3 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Zum Ende des ersten Quartals 2018 ging der DAX am Donnerstag mit einem Gewinn von 1,3 Prozent aus dem Handel. Die Bilanz für das erste Quartal fällt mit einem Quartalsverlust von 6 Prozent entsprechend nüchtern aus.

    Beiersdorf, BMW und Daimler mit höchsten Kursgewinnen

    Zum Quartalsende sorgten Umschichtungen in defensive Aktien zu einem starken Wochengewinn bei Beiersdorf. Die Aktie des Nivea-Hersteller legte gegenüber der Vorwoche 5,5 Prozent auf 92,02 Euro zu. Unter den zyklischen Aktien legten vor allem die Automobilaktien zu. BMW als profitabelster Hersteller legte gegenüber der Vorwoche 3,3 Prozent auf 88,15 Euro zu und Daimler verteuerten sich um 2,9 Prozent auf 68,97 Euro.

    Commerzbank, Linde und Covestro mit höchstem Wochenverlust

    Aufgrund der Sorge um eine Rezession ging es vor allem mit den Bankaktien nach unten. Aktien der Commerzbank gaben am stärksten nach und beendeten den Handel mit einem Wochenverlust von 5,7 Prozent auf 10,54 Euro. Linde-Aktien verlieren 5 Prozent auf 171,10 Euro. Die Entwicklung um die Praxair-Übernahme sorgt derzeit für Unsicherheit. DAX-Neuling Covestro hat in der ersten Woche der Indexzugehörigkeit 3,9 Prozent auf 79,86 Euro verloren.

    Ruhiger Handel nach Ostern erwartet

    In der Woche nach Ostern gibt es keine Unternehmensveröffentlichungen. Ein entsprechend ruhiger Handel wird erwartet. Allerdings könnten Neuigkeiten im Handelsstreit durchaus das Potential haben die Kurse stärker zu bewegen. Am Freitag könnte dann der US-Arbeitsmarktbericht noch eine Überraschung bieten.

  • DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten – Versorger und Volkswagen legen stark zu, Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Nach einer dreiwöchigen Verlustserie hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld an jedem einzelnen Handelstag zu und ging 5,7 Prozent höher aus dem Handel. Damit ist dem DAX der Sprung über die 10.000er Marke gelungen. Am Freitag ging der Deutsche Blue Chip Index bei einem Stand von 10.097 Punkten ins Wochenende.

    DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten

    Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag einen guten Start hin und die Börsen profitierten von einer Erholungsrally. Damit könnten die Tiefstände der Vorwoche einen Boden gebildet haben. Am Tagesende notiert der DAX mit einem Gewinn von 2,7 Prozent. Trotz schwacher Auftragseingänge der deutschen Industrie setzte der DAX am Dienstag die Erholung mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,9 Prozent in Richtung 10.000 Punkte fort. Eine Rally bei den Rohstoffwerten sorgte bei den Aktien im Allgemeinen für steigende Kurse am Mittwoch. Eindeckungskäufe nach den Gewinnen der letzten Tage gaben dem Aktienmarkt einen weiteren Schub. Am Tagesende ging der DAX mit einem Gewinn von 0,7 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag verlor die Erholung erstmals an Schwung. Am Ende reichte es nur zu einem Gewinn von 0,2 Prozent. 7 Punkte unter der 10.000er Marke wurde der Börsenhandel beendet. Am Freitag profitierte der DAX von einer möglichen Fortsetzung des billigen Geldes. Eine Leitzinserhöhung in den USA im Laufe diesen Jahres wird von den Marktteilnehmern als eher unwahrscheinlich gesehen. Damit dürften Aktien erst einmal weiter von billigem Geld profitieren.

    Versorger und Volkswagen legen stark zu

    Einen positiven Turnaround gab es bei den Versorgeraktien. Die Papiere von RWE gehen mit einem Wochengewinn von 17,5 Prozent aus dem Handel. Damit stieg der Kurs der RWE-Aktie um 1,82 Euro auf einen Schlußkurs von 12,25 Euro. Etwas geringer ist der Gewinn bei E.on ausgefallen. Die Aktie notiert 14,6 Prozent höher bei 9,11 Euro. Spekulationen über eine Unterstützung des Staates beim Atomausstieg könnte den Versorgeraktien eine wirtschaftliche Entlastung bringen. Nach den hohen Verlusten aufgrund des Abgasskandals ging es mit der Aktie wieder nach oben. In der letzten Handelswoche erholten sich die Papiere nach den starken Verlusten. Die VW-Aktie legte 15,4 Prozent zu. Damit kletterten die Papiere um 14,24 Euro und der Sprung über die 100 Euro Marke ist geglückt. Der aktuelle Kurs von Volkswagen beträgt 106,60 Euro.

    Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Richtig in den Keller ging es beim Düngemittelhersteller K+S. Der Kurs gab gegenüber der Vorwoche 18,9 Prozent nach. Im Wochenverlauf war der Verlust sogar noch höher. Nachdem das Übernahmeangebot in Höhe von 41 Euro durch Potash auf wenig Interesse stiess, haben sich die Kanadier zurückgezogen. Als Folge brach der Kurs dramatisch ein, erholte sich im Wochenverlauf aber wieder, da Analysten deutlich höhere Kurs für K+S sehen. Zu den Wochenverlieren zählen auch die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Der Kurs gab um 3,5 Prozent auf 76,05 Euro nach. Der neue Chef Kengeter greift durch und es wird eine größere Umstrukturierung erwartet. Was an der Börse noramlerweise gut ankommt, sorgt derzeit noch für Verunsicherung solange bis die genauen Details feststehen. Nach dem Börsengang der Kunststofftochter Covestro ging es mit der Bayer Aktie 1,6 Prozent nach unten. Einige Marktteilnehmer tauschten Bayer-Papiere in die von Covestro.

    Startet der DAX zur Herbstrally

    Nachdem der DAX mit dem Kursgewinn die Trendwende eingeläutet haben könnte, fragen sich viele, ob es nun zur Herbstrally reicht. Fest steht, dass der DAX wohl einen Boden gefunden hat und auch der Sprung über die 10.000er Marke wird positiv gewertet. Sorgen bereitet dagegen weiterhin die schwächere Konjunkturentwicklung. Allerdings könnten gerade deshalb die Notenbank die Zinsen weiter unverändert lassen. Dies würde die Aktienmärkte dann wieder beflügeln. Mit dem jüngsten Kursanstieg wurden auch die Spekulanten kalt erwischt, die auf weitere Kursverluste gesetzt haben. Damit ist auch von dieser Seite erst einmal Druck aus dem Markt genommen werden. Somit könnte es tatsächlich gelingen, dass der DAX nun in den Rally-Modus umschaltet und der goldene Oktober den Aktionären eine schöne Zeit bereitet.