Schlagwort: Continental

  • DAX verliert 1,7 Prozent auf 10.513 Punkte – Linde, Continental und BASF mit Kursgewinnen – Volkswagen, SAP und infineon mit höchsten Kursverlusten

    Nach unten ging es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Das deutsche Aktienbarometer verlor 186 Punkte und notiert damit bei einem aktuellen Punktestand von 10.513 Punkten 1,7 Prozent tiefer als noch vor einer Woche. Die Seitwärtsbewegung hat sich somit auch in der vergangenen Handelswoche fortgesetzt.

    DAX verliert 1,7 Prozent auf 10.513 Punkte

    Mit einem Tagesverlust von 1,1 Prozent hat der DAX am Montag einen schlechten Start in die neue Woche hingelegt. Das Referendum in Italien am kommenden Wochenende verunsichert derzeit die Märkte. Sollte sich das italienische Volk gegen die Pläne der Regierung entscheiden, wird es zu Neuwahlen und einem möglichen Austritt aus dem Euro kommen. Diese Unsicherheit wird an der Börse durch hohe Tagesverluste sichtbar. Ein starkes US-Wachstum sorgte am Dienstag für leicht steigende Kurse. Der DAX legte um 0,4 Prozent zu und nahm diesen Schwung auch mit in den Mittwoch. Zur Wochenmitte stand in den Büchern immerhin noch ein Gewinn von 0,2 Prozent. Die ganze Verunsicherung um das Italien-Referendum zehrte jedoch bereits am Donnerstag wieder an den Aktienmärkten. Der Tagesverlust beträgt 1 Prozent. Wenig verändert beendete der DAX am Freitag den Handel mit einem Rückgang von 0,2 Prozent.

    Linde, Continental und BASF mit Kursgewinnen

    Unter den DAX-Aktien gibt es in der vergangenen Woche lediglich drei Aktien mit einem Wochengewinn. Davon legten die Papiere von Linde mit 2,9 Prozent am stärksten zu. Die Aktie profitiert von einer Wiederaufnahme der Übernahmeverhandlungen um Praxair. Der Linde-Kurs stieg um 4,35 Euro auf 156,65 Euro. Continental legten um 0,7 Prozent auf 165,70 Euro zu und gehören damit ebenfalls zu den besten Aktien. BASF profitieren vom Anstieg der Ölpreise. Die BASF-Tochter Wintershall sorgt für einen großen Anteil am BASF-Gewinn und steigende Ölpreise führen zu höheren Gewinnen bei Wintershall. Mit einem Wochengewinn von 0,6 Prozent auf 81,01 Euro zählen die Papiere von BASF zu den besten DAX-Aktien in der vergangenen Woche.

    Volkswagen, SAP und infineon mit höchsten Kursverlusten

    Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal und verlor in der vergangenen Woche wieder stärker an Wert als der Gesamtmarkt. Die VW-Aktie gab um 5,1 Prozent auf 118,75 Euro nach. SAP verlieren 4,9 Prozent auf 76,94 Euro. Der Softwarekonzern präsentierte auf der SuccessConnect in Wien die Roadmap für SAP SuccessFactors und konnte damit keine wirklich neuen Meilensteine setzen. Um 4,4 Prozent ging es beim Halbleiterhersteller infineon nach unten. Zum Handelsschluss notiert die infineon-Aktie bei 15,32 Euro.

    Italien-Referendum und Wahlen in Österreich

    Mit Spannung wird der Ausgang des Italien-Referendums erwartet. Je nach Ausgang dürfte es eine starke Auf- oder Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten geben. Die Wahl gilt als Gradmesser für ein Pro oder Contra Euro. Sollte es zu einem Contra kommen, ist dies in 2016 die zweite Entscheidung nach Großbritannien gegen die EU und könnte für Nachahmer sorgen. Allerdings ist es meist so dass politische Börsen nur kurze Beine haben. Im schlimmsten Fall ist daher mit einer stärkeren Korrekturbewegung zu rechnen, die für den Aufbau von günstigen Positionen genutzt werden sollte.

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 10.699 Punkte – Volkswagen, SAP und Deutsche Telekom an der DAX-Spitze – Commerzbank, ProSiebenSat1 und Continental mit höchsten Verlusten

    Wenig Bewegung gab es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Der Handel war von pendelartigen Ausschlägen geprägt. Die Ausschläge waren dabei eher gering und wechselten von der einen in die andere Richtung ab. Zum Wochenschluss blieb ein Gewinn von 0,3 Prozent auf 10.699 Punkten. Damit notiert der DAX 35 Punkte höher als vor einer Woche.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 10.699 Punkte

    Mit leichten Aufschlägen von 0,2 Prozent ist der DAX am Montag in die neue Handelswoche gestartet. Händler sprachen dabei mehr von technischen Gewinnen als von einem klaren Aufwärtstrend. Die Rekordjagd an der Wall Street mit neuen Höchstständen oberhalb von 19.000 Punkten beim Dow Jones konnten den DAX nur wenig beflügeln. Hierzulande beträgt der Tagesgewinn mickrige 0,3 Prozent. Ein schwacher Euro und politische Risiken ausgehend vom anstehenden Referendum in Italien sorgen für Verunsicherung auf dem Börsenparkett. Zur Wochenmitte verliert der DAX 0,5 Prozent und hat damit die Gewinne der Vortage wieder abgegeben. Nach einem impulslosen Handelstag gewinnt der DAX am Donnerstag 0,3 Prozent. Nahezu unverändert mit einem Gewinn von 0,1 Prozent geht der DAX am Freitag ins Wochenende.

    Volkswagen, SAP und Deutsche Telekom an der DAX-Spitze

    In der vergangenen Woche liegen drei DAX-Schwergewichte in der Gunst der Anleger. Nach den Umbauplänen bei Volkswagen liegen die Papiere der Wolfsburger auf Wochensicht ganz vorne. Die VW-Aktie stieg um 6,8 Prozent auf 125,10 Euro. Dies entspricht einem Gewinn von 7,95 Euro je Aktie. Gute Geschäfte macht SAP. An der Börse geht es mit den Kursen wieder nach oben, nachdem sich der Aktienkurs in den Vorwochen eher uneinheitlich entwickelt hat. In der vergangenen Woche steigt die Aktie der Walldorfer um 3,3 Prozent auf 80,87 Euro. Für die Deutsche Telekom wird das fast verkaufte Sorgenkind T-Mobile US immer mehr zum Glücksfall. Derzeit trägt die Tochter einen Großteil zur Dynamik der Geschäftsentwicklung bei. Die T-Aktie legte um 2,5 Prozent auf 14,77 Euro zu.

    Commerzbank, ProSiebenSat1 und Continental mit höchsten Verlusten

    Die Zunahme der politischen Risiken in Europa wirkt sich erneut negativ auf den Finanzsektor aus. Aktien der Commerzbank gaben um 6,5 Prozent auf 6,60 Euro nach. Für Verstimmung sorgt weiterhin der Geschäftsausblick und die durchgeführte Kapitalerhöhung bei ProSiebenSat1. In der vergangenen Woche ging es erneut nach unten. Der Verlust beträgt 3,22 Euro auf 32,41 Euro. Mit der schwächeren Geschäftsentwicklung von VW gibt es reihenweise negative Nachrichten von den Zulieferern. Continental gaben in der vergangenen Woche 3,1 Prozent auf 164,60 Euro nach.

    Nach US-Wahlen wird Italien-Referendum die Aktienmärkte bewegen

    Nachdem das Ergebnis der US-Wahl zunächst als Belastung für die Aktienmärkte gesehen wurde und am Ende alles ganz anders kam, sind die Augen nun auf das Referendum in Italien gerichtet. Hier könnte es zu einem Sturz der Regierung kommen und in Folge dessen einer Abwendung der europafreundlichen Politik. Damit könnte nach Großbritannien der europäischen Gemeinschaft der zweite Verlust eines Partners drohen. Insgesamt hätte dies nachhaltig negative Folgen für Europa und damit unvorhersehbare Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Die Kursentwicklung in den kommenden Wochen wird daher mit Sicherheit stark vom Ausgang der Wahl abhängen. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, dürfte der DAX die 10.800er Marke knacken und damit neue Jahreshochs in Angriff nehmen.

  • DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 10.711 Punkte – Deutsche Lufthansa, Finanztitel und SAP mit starken Kursgewinnen – Deutsche Börse, Henkel, Beiersdorf und Continental verlieren mehr als 1 Prozent

    In der vergangenen Woche hat der DAX an die Gewinne der Vorwoche angeknüpft und erneut zugelegt. Der Wochengewinn beträgt 1,2 Prozent. Damit legte der Deutsche Aktienindex 130 Punkte auf einen Schlussstand von 10.711 Punkte zu. Die Jahreshöchststände bei 10.800 Punkte liegen damit in greifbarer Nähe.

    DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 10.711 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche ist zunächst nicht geglückt. Am Montag ging der DAX nach Gewinnmitnahmen 0,7 Prozent schwächer aus dem Handel. Doch bereits am Dienstag setzte der DAX den Aufwärtstrend mit einem Tagesgewinn von 1,2 Prozent fort. Der Trend zeigt momentan nach oben. Dies führt dazu, dass einige Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt wurden und nun verstärkt in Aktien investieren. Unverändert endete der Börsenhandel am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent. Wenig Impulse kamen von der EZB-Sitzung am Donnerstag. Dennoch legte der DAX 0,5 Prozent zu. Auch am Freitag war die Tendenz nach oben gerichtet. Hier sorgten vor allem die Zahlen von SAP für einen freundlichen Aktienmarkt. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach oben.

    Deutsche Lufthansa, Finanztitel und SAP mit starken Kursgewinnen

    Bei der Deutschen Lufthansa sorgten im Wochenverlauf positive Nachrichten für eine starke Kursentwicklung. Nachdem das Unternehmen im Sommer noch eine Gewinnwarnung veröffentlichte und damit den Aktienkurs auf Talfahrt schickte, wurde diese nach starken Geschäftszahlen wieder revidiert. Der Kurs der größten deutschen Fluggesellschaft notiert 1,06 Euro höher bei einem Stand von 11,29 Euro. Das nahende Ende der Niedrigzinsphase beflügelt auch die Banktitel. Deutsche Bank verteuerten sich um 7,3 Prozent auf 13,12 Euro und Commerzbank legten um 6,7 Prozent auf 6,07 Euro zu. Nach guten Unternehmenszahlen legten die Dividendenpapiere von SAP 3,8 Prozent auf 81,98 Euro zu.

    Deutsche Börse, Henkel, Beiersdorf und Continental verlieren mehr als 1 Prozent

    Den höchsten Wochenverlust von 2,1 Prozent fuhren die Papiere der Deutschen Börse ein. Insgesamt gehörten konjunkturunabhängige Aktien zu den Verlierern. So gaben Henkel 1,7 Prozent auf 119 Euro nach und Beiersdorf verloren 1,4 Prozent auf 80,49 Euro. Continental überraschten mit einer Gewinnwarnung und gingen im Wochenverlauf 1,2 Prozent schwächer aus dem Handel.

    DAX könnte bald mit der Herbstrally starten

    Die Berichtssaison ist bislang eher durchwachsen ausgefallen. Die Stimmung am Aktienmarkt ist wegen fehlender Alternativen weiterhin gut. Deshalb ist es dem DAX in den vergangenen beiden Wochen gelungen, stark zu performen. Inzwischen notiert der DAX wieder über der Marke von 10.700 Punkten und hat damit wieder den oberen Bereich des aktuellen Seitwärtskanals erreicht. Setzt der DAX die positive Kursentwicklung der vergangenen Wochen fort und gelingt es den Jahreshöchststand zu überwinden, wird der DAX weiter zulegen. Der Start in die Herbstrally könnte damit vorprogrammiert sein.

  • DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte – Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen – Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Nach einem Auf und Ab an den Börsen ist der DAX zum Wochenschluss mit einem leichten Gewinn von 0,9 Prozent aus dem Handel gegangen. Gegenüber der Vorwoche hat der DAX damit 90 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.580 Punkten ins Wochenende. Die Marke von 10.600 Punkte hat der DAX damit nur knapp verfehlt. Der Handelsverlauf bewegte sich allerdings erneut in der seitwärts gerichteten Range zwischen 10.200 und 10.800 Punkten.

    DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte

    Eine Erholung bei der Deutschen Bank sorgte am Montag für Kursgewinne beim DAX. Auch das zweite Fernsehduell in den USA wirkte sich positiv auf die Aktienmärkte aus. Den Handelstag beendete der DAX mit einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent. Den Start in die Berichtssaison haben die Zahlen von Alcoa verhagelt. Daraufhin ging es mit den Aktienkursen abwärts. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Keinen eindeutigen Trend konnte man am Mittwoch ausmachen. Bei einer insgesamt schwachen Nachfrage verlor der DAX ein weiteres halbes Prozent. Nach der Veröffentlichung der Exportdaten in China ging es an den Börsen weltweit nach unten. Der DAX verlor 1 Prozent am Wert. Doch bereits am Freitag machten überraschende Daten zur Inflation Zuversicht. Der DAX machte einen Freudensprung mit einem Gewinnplus von 1,6 Prozent.

    Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen

    Starke Zuwächse bei den Passagierzahlen und insgesamt ein gutes Zahlenwerk präsentierte die Deutsche Lufthansa. Nach wochenlangen Verlusten und Negativnachrichten kamen positive Analystenkommentare hinzu. Dies führte zu einem Gewinnsprung von 10 Prozent. Die Aktie der Deutschen Lufthansa kletterte um 93 Cent nach oben und notiert damit bei 10,23 Euro wieder über der Marke von 10 Euro. Die Entwürfe zum Atomkompromiss sorgten für einen starken Wochenschluss bei den Aktien der Versorger. Die Entwürfe decken sich mit den Erwartungen der Spekulanten. An der Börse wurde dies mit deutlichen Kursaufschlägen gefeiert. Die Aktie von E.on stieg um 8,2 Prozent auf 6,83 Euro und RWE verteuerten sich um 4,2 Prozent auf 13,95 Euro.

    Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Gegen den Trend gaben die Papiere von Continental mit einem Wochenverlust von 3 Prozent am stärksten nach. Hier schlägt sich die nachlassende Dynamik beim Automobilzulieferer negativ auf den Aktienkurs nieder. Die Continental-Aktie notiert 5,35 Euro tiefer bei 175,20 Euro. Aktien von SAP gaben um 1,5 Prozent auf 78,96 Euro nach und infineon verbilligten sich um 1,1 Prozent auf 15,86 Euro.

    DAX wird in den nächsten Wochen weiterhin eher seitwärts erwartet

    Keine positiven Impulse brachte der Start in die Berichtssaison. Die vorgelegten Ergebnisse sind bislang durchwachsen ausgefallen. Deshalb ist in den nächsten Wochen auch mit keiner grundlegenden Änderung bei der Kursentwicklung des DAX zu rechnen. Von einer Herbstrally ist derzeit keine Spur. Der DAX wird sich damit erst einmal weiter innerhalb der Range von 10.200 bis 10.800 Punkten bewegen. Sollte der DAX diese Range verlassen, ist anschließend eine größere Dynamik zu erwarten.

  • DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 11.491 Punkte – Continental, Beiersdorf, Volkswagen und HeidelbergCement liegen im DAX vorne – Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Post am Ende der DAX-Liste

    Nach oben ging es in der vergangenen Handelswoche mit dem Deutschen Aktienindex. Der DAX verteuerte sich um 1,6 Prozent und hat damit nach zwei Wochen mit Verlusten wieder die Trendwende geschafft. Der Wochengewinn entspricht einem Punkteanstieg von 182 Punkte auf einen Stand von 11.491 Punkte.

    DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 11.491 Punkte

    Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone ist besser als erwartet ausgefallen und hat damit am Montag die Aktienmärkte beflügelt. Selbst negative Vorgaben aus China konnten die gute Stimmung auf dem Frankfurter Parkett nicht trüben. Zum Wochenstart legte der DAX 1,2 Prozent zu. Wenig Bewegung im DAX gab es am Dienstag. Der DAX ging 0,1 Prozent höher aus dem Handel. Auch wenn sich der DAX kaum bewegte, gab es bei einzelnen Aktien im Rahmen der Berichtssaison teilweise deutlich stärkere Kursausschläge. Ein kräftiges Plus mit einem Gewinn von 1,6 Prozent verzeichnete das Aktienbarometer DAX am Mittwoch. Ein schwacher Euro und gute Konjunkturdaten aus den USA sorgten für kräfte Kursgewinne bei vor allem exportorientierten Unternehmen. Trotz guter Quartalsergebnisse einzelner Unternehmen verlor der DAX am Donnerstag 0,4 Prozent an Wert. Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes am Donnerstag hielten sich Investoren mit Aktienkäufen zurück. Nach der Veröffentlichung sehr guter Arbeitsmarktdaten am Freitag verlor der DAX 0,8 Prozent an Wert. Am Markt wird aufgrund der starken US-Wirtschaft nun mit ersten Zinsschritten im September gerechnet. Gerade das niedrige Zinsniveau galt in den letzten Monaten als Kurstreiber der jüngsten Aktienmarktrally.

    Continental, Beiersdorf, Volkswagen und HeidelbergCement liegen im DAX vorne

    Gute Daten gab es von Continental. Der Automobilzulieferer ist strategisch gut aufgestellt und verdient dabei auch noch viel Geld. An der Börse wurde das Zahlenwerk mit einem Wochengewinn von 9,6 Prozent gefeiert. Die Continental-Aktie war damit die stärkste Aktie im DAX und beendete den Handel bei einem Stand von 223,10 Euro. Gute Zahlen gab es auch bei Beiersdorf. Nachdem der Nivea-Hersteller im ersten Quartal eine Delle hatte, beschleunigte sich das organische Wachstum wieder. Der Kosmetikkonzern legte 5,3 Prozent auf 81,97 Euro zu. Mit der Erholung der exportorientierten Aktien ging es auch bei Volkswagen wieder nach oben. Dabei half der schwache Euro dem exportstarken Automobilhersteller auf die Sprünge. Der Wochengewinn beträgt 3,7 Prozent auf 189,15 Euro. Ohne große Nachrichten legten die Papiere von HeidelbergCement genauso stark auf 71,99 Euro zu.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Post am Ende der DAX-Liste

    In Athen hat nach wochenlanger Zwangspause die Börse wieder geöffnet. Bei insgesamt stark fallenden Kursen erwischte es den Bankensektor am stärksten. Die Kurse der größten Banken Griechenlands brachen um rund 50 Prozent ein. Dies schlug sich in Kursverlusten bei den deutschen Banken nieder. So verloren die Papiere der Deutschen Bank 3,9 Prozent auf 30,76 Euro und die der Commerzbank 2,4 Prozent auf 11,50 Euro. Der wochenlange Poststreik hinterlässt nun auch Spuren in der Bilanz der Deutschen Post. Die Gewinnziele wurden revidiert. Der Aktienkurs verlor 2,4 Prozent auf 26,87 Euro.

    Zinswende wird den DAX weiter belasten

    Da momentan alles auf eine Zinswende hindeutet, hat der DAX nun einen kräftigen Gegenspieler. Steigende Zinsen belasten Unternehmen mit höheren Zinsausgaben und reduzieren dadurch die Gewinne. Außerdem bieten steigende Zinsen eine Anlagealternative zum Kauf von Aktien. Beide Faktoren führen zu einer Belastung für den Aktienmarkt. Wie stark diese Faktoren wirken, hängt von der Höhe der Zinserhöhungen und der Geschwindigkeit wie diese umgesetzt werden. Dennoch bleibt zunächst Unsicherheit und damit dürfte der Aufwärtstrend erst einmal ins Stocken geraten.

  • Leichter Wochenverlust von 0,4 Prozent auf 11.3409 Punkte – Siemens, Deutsche Bank und adidas stärkste DAX-Aktien mit mehr als 4 Prozent Kursgewinn – Fresenius, Volkswagen und Continental sind die Wochenverlierer

    Auch in der vergangenen Woche hat der DAX den Negativtrend fortgesetzt und den Handel mit einem Wochenverlust von 0,4 Prozent beendet. Insgesamt steht somit ein leichtes Minus von 38 Punkten in den Büchern der Börsianer. Der Deutsche Aktienindex notiert aktuell bei einem Stand von 11.309 Punkten und konnte damit die Marke von 11.300 Punkte halten.

    Leichter Wochenverlust von  0,4 Prozent auf 11.3409 Punkte

    Gleich zu Beginn der Woche fuhr der DAX mit einem Tagesverlust von 2,6 Prozent ein ordentliches Minus ein. Nachdem es um Griechenland ruhig wurde, macht nun China Sorgen, denn im Reich der Mitte lässt nicht nur das Wachstum der Wirtschaft nach, sondern an der Börse werden derzeit Verluste eingefahren. Der Aktienindex in Shanghai gab um 8,5 Prozent nach und notiert damit 28 Prozent unter dem Jahreshoch. Börsianer sehen nach den Aktienverlusten bereits die Kauflaune der chinesischen Bevölkerung schwinden und verkauften deshalb beispielsweise Aktien von Automobilunternehmen. Am Dienstag drehte der Markt nach oben und legte einen Tagesgewinn von 1,1 Prozent hin. Am Markt waren nach den starken Kursverlusten vom Montag Schnäppchenkäufer unterwegs. Gute Unternehmensdaten sorgten am Mittwoch für gute Laune auf dem Parkett und einen Anstieg von 0,3 Prozent auf der Kurstafel. Am Donnerstag und Freitag setzte sich der tendenziell freundliche Trend fort. Der Aktienmarkt gewann 0,4 bzw. 0,5 Prozent an Wert.

    Siemens, Deutsche Bank und adidas stärkste DAX-Aktien mit mehr als 4 Prozent Kursgewinn

    Nach überraschend guten Geschäftszahlen setzten sich die Papiere von Siemens an die DAX-Spitze. Im zweiten Quartal konnte Siemens sowohl beim Auftragseingang als auch beim Gewinn positiv überraschen. Nach der Veröffentlichung dieser Geschäftszahlen kletterte die Siemens-Aktie um 3,8 Prozent. Im Wochenverlauf notiert das Dividendenpapier von Siemens 4,6 Prozent höher bei einem Schlussstand von 97,44 Euro. Auch die Deutsche Bank konnte mit guten Quartalszahlen überraschen. Obwohl sich die Rechtskosten verdoppelten, überzeugten die Quartalsdaten. Der Aktienkurs legte um 4,4 Prozent auf 32,02 Euro zu. Unter den Top-Aktien der Woche befinden sich auch die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 4,2 Prozent auf 74,47 Euro. Bayer legten nach starken Quartalszahlen ebenfalls 2,5 Prozent zu und bei K+S sorgt das Potash-Übernahmeangebot weiter für einen stabilen Kursverlauf. Die K+S-Aktie notiert 1,7 Prozent im Plus bei einem Stand von 37,36 Euro und liegt damit weiter unter dem Übernahmepreis von 41 Euro. Wie ernst die Lage um die K+S-Übernahme ist, zeigt eine Aktionärsbefragung zur Informationspolitik sowie Ideen von K+S als sogenannten weißen Ritter die KfW zu gewinnen.

    Fresenius, Volkswagen und Continental sind die Wochenverlierer

    Schwache Quartalszahlen haben sich negativ auf den Aktienkurs von Fresenius Medical Care ausgewirkt. Die Aktie verlor im Wochenverlauf 6 Prozent auf einen Stand von 74,33 Euro. Unter den Erwartungen liegende Verkaufszahlen in China belastet die VW-Aktie. Der Kurs der VW-Aktie verlor nach den Verlusten der vergangenen Wochen weitere 3,9 Prozent auf 182,40 Euro. Auch der Zulieferer Continental kam mit einem Wochenverlust von 3,6 Prozent auf 203,55 Euro unter die Räder.

    DAX-Seitwärtsbewegung wäre nicht überraschend

    Nachdem die Nachrichtenlage immer dünner wird und gute Quartalsdaten der Unternehmen unsicheren Prognosen gegenüberstehen, dürfte es der DAX in den kommenden Wochen schwer haben eine eindeutige Richtung zu finden. Aktuell scheint es auch so, dass der DAX ein gesundes Niveau gefunden hat. Insofern ist zu erwarten, dass sich der DAX auf dem aktuellen Niveau in den kommenden Wochen eher seitwärts bewegen wird.

  • Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX verliert 171 Punkte bzw. 1,4 Prozent – adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom legen zu – Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Nach zehn Wochen mit Kursgewinnen in Folge ist die Serie nun beendet. In der vergangenen Handelswoche gab es beim DAX einen Wochenverlust in Höhe von 1,4 Prozent. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 171 Punkte tiefer bei einem Stand von 11.868 Punkten. Zu Ende ging damit eine der längsten Phasen nahezu unendlicher Kursgewinne während welcher der DAX die 10.000er, 11.000er und 12.000er Marke in einem Schwung überwand. Somit ist die leichte Konsolidierung eine mehr als gesunde Entwicklung.

    Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX mit erstem Wochenverlust seit zehn Wochen

    Ein deutliches Minus von 1,2 Prozent fuhr der DAX gleich zu Wochenbeginn ein. Die europäische  Gemeinschaftswährung legte auf 1,09 US-Dollar zu. Da ein starker Dollar in den vergangenen Wochen mit ein Grund für den rasanten Kursanstieg war, sorgte diese Entwicklung für fallende Kurse – vor allem bei den exportorientierten Werten aus dem Automobilsektor. Gute Konjunkturdaten brachten am Dienstag den DAX wieder nach oben. Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften legte um 0,9 Prozent zu. Ein guter Einkaufsmanager-Index beflügelte den Aktienmarkt und auch der Euro kam danach wieder zurück. Lediglich der Absturz eines Germanwings-Flugzeuges brachte den Aktienkurs der Muttergesellschaft Lufthansa unter Druck. Eine schwache Wall Street mit stärkeren Verlusten im Technologiebereich sorgten auch beim DAX für fallende Kurse. Am Mittwoch gab er um 1,2 Prozent nach. Die Konsolidierungsphase setzte sich am Donnerstag mit einem leichten Kursverlust von 0,2 Prozent fort. Ein Anstieg des Ölpreises nach Luftschlägen Saudi Arabiens in Jemen zeigen die Instabilität dieser Region. Am Freitag ging der DAX nach starken Schwankungen im Tagesverlauf mit einem Plus von 0,2 Prozent ins Wochenende.

    adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom sind einzige Wochengewinner

    Die vergangene Handelswoche beendeten nur vier Aktien mit einem Wochengewinn. Das höchste Plus von 3,8 Prozent erzielten die Papiere von adidas. Der Sportartikelhersteller präsentierte Analysten und Investoren eine neue Strategie, die zu einem jährlichen Anstieg des Konzerngewinns von 15 Prozent führen soll. Diese Nachricht liess den Kurs der adidas-Aktie auf 72,97 Euro steigen. Aktien der Commerzbank legten gegen den Trend 1,7 Prozent zu. Die Aktie notiert bei 12,81 Euro und hat damit einen langfristigen Abwärtstrend verlassen. Börsianer werten dies als klares Kaufsignal und sehen deutlich höhere Kurse kommen. Aktien von Lanxess erholten sich ebenfalls wieder etwas und legten 1,5 Prozent auf 49,51 Euro zu. Damit zählt der Spezialchemiehersteller auch weiterhin noch zu einer der wenigen Aktien mit Verlusten im laufenden Jahr. Letzte Aktie mit einem leichten Kursgewinn von 0,2 Prozent sind die Papiere der Deutsche Telekom.

    Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Die Spitze der Wochenverlierer wird von der Aktie der Deutschen Lufthansa mit einem Wochenverlust von 6,6 Prozent auf 13,05 Euro angeführt. Nach dem Absturz des Germanwings-Airbus über Südfrankreich hat der Lufthansa-Kozern eine schwarze Woche hinter sich. Ein Flugzeugabsturz führt bei Fluggesellschaften zwangsläufig zunächst zu höheren Ausgaben um dieses Ereignis abzuwickeln und mittel bis langfristig zeigt sich der Reputationsschaden. Unter den Kursgewinnen beim Euro litten vor allem zyklische Aktien mit einem hohen Exportanteil. Dies trifft vor allem Unternehmen aus dem Automobil- und Chemiesektor. Somit schließen sich die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 4,5 Prozent auf 215,95 Euro, Bayer mit einem Wochenminus von 3,3 Prozent auf 139,15 Euro und Daimler mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent auf 88,47 Euro dem Kreis der Wochenverlierer an.

    Wie weit geht die Konsolidierung und wann steigt der DAX wieder?

    Viele Skeptiker haben ein Ende der DAX-Hausse erwartet und vorhergesagt. Jetzt sehen sich diese Skeptiker bestätigt. Doch die Konsolidierung wurde schon bei DAX-Ständen von 10.000 Punkten erwartet. Unter diesem Gesichtspunkt liegt der DAX immer noch rund 2.000 Punkte im Plus. Somit ist die aktuelle Konsolidierung nicht wirklich eine Konsolidierung. Vielmehr ist der leichte Kursrückgang lediglich als Verschnaufpause zu werten. Und diese Entwicklung ist mehr als gesund, nachdem der DAX eine der längsten Hausse-Phase hinter sich hat.

    Kursrückschläge für Kauf-Orders nutzen

    Langfristig betrachtet ist der Aufwärtstrend weiter intakt und aus US-Dollar-Sicht notiert der DAX leicht unter dem Hoch aus dem Vorjahr. Aus dieser Perspektive betrachtet werden Kaufsignale geliefert. Und die Empfehlung kann daher nur lauten: Kaufen. Aktien rentieren über Anleihen und bieten gleichzeitig die Chance auf weitere Kursgewinne. Über kurz oder lang wird es daher wieder nach oben gehen. Clevere Anleger nutzen Konsolidierungsphasen für gezielte Aktieninvestments.

  • DAX beendet siebte Woche in Folge mit Kursgewinnen – 3,2 Prozent Wochengewinn – Allzeithoch über der 11.400er Marke – Fresenius, FMC und die Versorger E.on und RWE an der DAX-Spitze – Deutsche Lufthansa und Continental mit Wochenverlusten

    Der Deutsche Aktienmarkt beendete die vergangene Handelswoche mit neuen Rekordmarken. Der DAX stieg um 3,2 Prozent und notiert damit bei einem neuen Allzeithoch von 11.402 Punkten. Damit legte der DAX die siebte Woche in Folge zu. Alleine im Februar betrug der gute 700 Punkte.

    DAX steigt über Marke von 11.400 Punkte und legt die siebte Woche in Folge zu

    Gleich zu Wochenbeginn sorgte die Grundsatzeinigung Griechenlands für einen positiven Start in die neue Woche. Der DAX legte am Montag um 0,7 Prozent zu. Auch am Dienstag legten die Aktienmärkte 0,7 Prozent zu und erzielten damit neue Rekordmarken. Ein geänderter Ausblick der US-Notenbank erwartet nun nicht zwangsläufig Zinserhöhungen, was sich positiv auf Aktien auswirkt. Zur lange erwarteten Verschnaufspause kam es dann am Mittwoch. Eine Korrektur blieb jedoch aus. Der DAX trat auf der Stelle und legte nur 5 Punkte zu. Bereits am Donnerstag setzte der DAX den Aufwärtstrend nach positiven Arbeitsmarktdaten und einer günstigen Verbraucherstimmung fort und legte 1 Prozent zu. Den letzten Handelstag im Februar beendete der DAX auf neuen Höchstständen nach einem Tagesgewinn von 0,7 Prozent.

    Fresenius, FMC und die Versorger E.on und RWE an der DAX-Spitze

    Gute Geschäftsergebnisse von Fresenius und der Dialyse-Tochter FMC haben die Kurse der Gesundheitsaktien weiter nach oben getrieben. Das Unternehmen hat 2014 mehr verdient und die Prognosen für das laufende Jahr überzeugten die Analysten. Daraufhin gab es einige Kaufempfehlungen für die beiden Aktien. Der Mutterkonzern Fresenius legte im Wochenverlauf 7,3 Prozent auf 51,18 Euro zu und FMC verteuerte sich um 14 Prozent auf 73,17 Euro. Eine Einschränkung der Emissionszertifikate für zu einer Wertsteigerung. Die beiden Versorger E.on und RWE besitzen eine größere Menge dieser Zertifikate und deren Aktienkurs legte daraufhin deutlich zu. E.on-Papiere kletterten um 8,3 Prozent auf 14,44 Euro und RWE stiegen um 6,9 Prozent auf 24,95 Euro.

    Deutsche Lufthansa und Continental mit Wochenverlusten

    Um 1,4 Prozent ging es bei den Dividendenpapiere der Deutschen Lufthansa nach unten. Die Aktie beendete den Handel bei einem Stand von 13,10 Euro. Um 0,9 Prozent schwächer gingen die Papiere von Continental aus dem Handel. Hier führten Börsenhändler Gewinnmitnahmen als Ursache an. Aktien von Continental kosten aktuell 213,30 Euro.

    Wann fällt die 12.000er Marke?

    Ab März wird die EZB die Märkte mit Zentralbankgeld fluten. Jetzt stellt sich die Frage für alle Börsianer, ob damit die Kurse weiter steigen oder ob die bisherigen Gewinne übertrieben waren? Die nächsten Tage werden somit einen Eindruck von der zukünftigen Kursentwicklung an den Aktienmärkten geben, da auszugehen ist, dass diese Gelder zu einem großen Teil an den Aktienmarkt fließen werden. Für zusätzliche Kursgewinne an den deutschen Aktienmärkten sorgt die Stärke der deutschen Wirtschaft und der damit bereits verbundende Wechsel einiger Investoren von Amerika nach Europa.

  • DAX mit 0,8 Prozent Wochengewinn – Allzeithoch bei 11.051 Punkten – adidas, VW und Continental legen deutlich zu – Münchner Rück, RWE und Bayer Verlierer der Woche

    Auch die sechste Woche in Folge legte der DAX zu und beendete den Handel mit einem neuen Allzeithoch bei 11.051 Punkten. Damit legte der DAX erneut 87 Punkte zu und gewann 0,8 Prozent. Nachdem der DAX schon ein paar mal im Tagesverlauf oberhalb von 11.000 Punkten notierte, konnten nun erstmals Schlusskurse über der Marke von 11.000 Punkten erreicht werden.

    DAX ging erstmals in der Geschichte über der Marke von 11.000 Punkten aus dem Handel

    Zu Wochenbeginn entwickelte sich der DAX schwach. Am Montag und Dienstag machten sich Börsianer noch über die Griechenland-Krise Sorgen. Auch der Ukraine-Konflikt belastete und der DAX verlor 0,4 Prozent am Montag bzw. 0,3 Prozent am Dienstag. Als es zur Wochenmitte zu einer Entspannung kam, legte der DAX am Mittwoch 0,6 Prozent zu. Zum Wochenschluss verlor das Thema Griechenland an Schrecken und der DAX legte zu und stieg auf neue Höchststände. Am Donnerstag und Freitag betrug der Tagesgewinn jeweils 0,4 Prozent.

    Vorstandssuche bringt adidas Kursgewinne, VW und Conti profitieren von starken Absatzzahlen

    Die Aktien des Sportartikelherstellers adidas zogen um 5 Prozent an, nachdem das Unternehmen bekannt gab einen Nachfolger für Vorstandchef Heiner zu suchen. Analysten beflügelten mit positiven Analystenkommentaren diese Entwicklung. Im Wochenverlauf verteuerten sich die adidas-Papiere um 6,1 Prozent auf 68,82 Euro. Kein Halten gab es bei den VW-Papieren. Die Aktie legte im Wochenverlauf 5,8 Prozent zu. Damit notiert die Aktie seit Jahresbeginn 20 Prozent im Plus. Von sehr guten Absatzzahlen im Automobilsektor in Europa wurde VW beflügelt und kletterte auf 225 Euro. Auch der Zulieferer Continental profitierte von dieser positiven Entwicklung und legte im Wochenverlauf 4,5 Prozent auf 215,20 Euro zu.

    Münchener Rück, RWE und Bayer mit höchsten Wochenverlusten

    Eine Abstufung durch das Bankhaus Lampe drückte den Kurs der Münchener Rück. Die Aktie gab um 2,1 Prozent auf 178,50 Euro nach. Weiterhin unter Druck stehen die Versorger-Aktien. Die Papiere von RWE verloren 1,6 Prozent auf 23,33 Euro. Ebenfalls nach unten ging es mit den Dividendenpapieren von Bayer, die um 1,5 Prozent auf 124,50 Euro nachgaben.

    Ist jetz der Bann gebrochen?

    Nach dem erneuten Kursanstieg und dem Überwinden der 11.000er Marke scheint der Weg nach oben nun frei zu sein. Rein aus charttechnischer Sicht sind damit zunächst weitere Kursgewinne möglich. Sollte es in den nächsten Tagen zu einer versöhnlichen Lösung um Griechenland-Konflikt kommen und auch die Waffenruhe in der Ukraine mehr halten als erwartet, könnte dies für weiteren Schub beim DAX sorgen. Neue Allzeithochs, Höchststände und Kursgewinne wären damit unausweichlich.

  • DAX markiert neues Allzeithoch bei 10.202,97 Punkten – starke Woche mit 5,4 Prozent Wochengewinn – Fresenius, Conti und Beiersdorf legen zweistellig zu – leichte Verluste bei RWE, ThyssenKrupp und Commerzbank

    Starke Schwankungen standen beim DAX in der vergangenen Woche auf der Tagesordnung. Dabei gab es nicht nur starke Tagesänderungen, sondern auch innerhalb einzelner Tage extrem hohe Schwankungen. Notierte der DAX am Morgen noch deutlich im Minus konnte es durchaus passieren, dass am Ende des Tages ein großes Plus auf der Kurstafel stand. In diesem äußerst dynamischen Umfeld legte der DAX auf Wochensicht 5,4 Prozent zu und hat damit neue Allzeithöchststände oberhalb von 10.200 Punkten notiert. Zum Handelsende notierte der DAX 519 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem Stand von 10.168 Punkten.

    Euro, EZB und Schweizer Nationalbank beflügeln Aktienmärkte

    Als Auslöser für die Hausse werden der Euro und die EZB genannt. Die EZB plant mit Anleihekäufen die Konjunktur anzukurbeln und die Anleihemärkte zu stabilisieren. Dies führt zu einer erhöhten Liquidität an verfügbaren Euros, die teilweise im Aktienmarkt angelegt werden und damit die Aktienkurse nach oben treiben. Andererseits verliert dadurch der Euro auch an Wert gegenüber anderen ausländischen Devisen. Als daraufhin die Schweizer Nationalbank den Mindestkurs zum Euro aufgab, kam die Gemeinschaftswährung weiter ins Rutschen. Dies macht die Waren und Dienstleistungen deutscher Unternehmen im Ausland günstiger und beflügelt damit die Export-Geschäfte deutscher Unternehmen.

    Am Montag sorgten weiter fallende Ölpreise zunächst auch für fallende Notierungen am Aktienmarkt. Im Tagesverlauf stezten sich jedoch gute Unternehmensdaten durch. Vor allem SAP überraschte positiv. Gingen Analysten von schwachen Zahlen aus, war davon nichts zu sehen. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 1,4 Prozent. Am Dienstag stand die Export-Rolle deutscher Unternehmen aufgrund des schwachen Euro im Fokus. Dies sorgte für kräftige Gewinne beim DAX und damit zu einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent. In den USA sind die veröffentlichten Einzelhandelsdaten deutlich schlechter als erwartet ausgefallen. Da gerade die US-Wirtschaft stark vom Konsum abhängt, ist dies ein negatives Zeichen. Weil die USA derzeit als Konjunkturlokomotive gelten, hat dies zu Verunsicherung an den Märkten geführt und den DAX 1,3 Prozent niedriger notieren lassen. Am Donnerstag sorgte die Schweizer Nationalbank für ein Kursfeuerwerk mit einem Tagesgewinn von 2,2 Prozent beim DAX. Die Schweizer haben den Mindestkurs aufgegeben. Der Euro verlor daraufhin deutlich und sorgte auch am Freitag mit einem Tagesgewinn von 1,4 Prozent für einen starken Abschluss der Woche.

    Fresenius, Continental und Beiersdorf legen nach guten Zahlen mehr als 10 Prozent zu

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere von Fresenius mit einem Wochengewinn von 10,9 Prozent am stärksten zu. Neben dem aktuellen Umfeld gab die US-Gesundheitsbehörde grünes Licht für den Bau eines Fresenius-Werkes in den USA. Die Fresenius-Aktie notiert 4,76 Euro höher bei 48,31 Euro. Starke Absatzzahlen deutscher Automobilhersteller beflügeln die Automobilzulieferer. Besonders positiv wirkt sich dies auf die Continental-Aktie aus, die 10,2 Prozent zulegte und bei einem Stand von 188,70 Euro aus dem Handel ging. Auch Beiersdorf hatte ein starkes letztes Quartal und damit die Jahresziele übertroffen. Die Aktie des Nivea-Herstellers legte 10,1 Prozent auf 75,05 Euro zu.

    RWE, ThyssenKrupp und Commerzbank mit Verlusten unter 1 Prozent – Verlierer der Woche

    Aktien des Versorgers RWE liegen mit einem Wochenverlust von 0,9 Prozent an der Spitze der Wochenverlierer. Der Rückgang des Ölpreises belastet diesen Geschäftsbereiches besonders stark. Immerhin gelang es RWE mit dem Verkauf der DEA-Tochter in der vergangenen Woche zu einem erwarteten Preis dieses Risiko zu reduzieren. Aktien von RWE sind aktuell 23,50 Euro wert. Aktien von ThyssenKrupp litten unter der Abstufung des Stahlsektors. Die Aktie verlor 0,9 Prozent auf 20,73 Euro. Ebenfalls schwächer gingen die Papiere der Commerzbank aus dem Handel. Der Kurs gab um 0,8 Prozent auf 10,54 Euro nach.

    Hohe Schwankungen dürften anhalten – Griechenland-Wahl und EZB geben Richtung vor

    Die hohen Tagesschwankungen der vergangenen Woche dürften auch die nächsten Tage anhalten. Momentan ist die Richtung in welche sich der DAX bewegt unklar. Solange dies der Fall ist, wird es auch weiter starke Ausbrüche nach oben und unten geben. Für zusätzliche Spannung könnte die EZB-Notenbanksitzung am 22. Januar sorgen. Dass die Notenbank Liquiditätsmaßnahmen ergreift und Staatsanleihenkäufe durchführt, wird allgemein erwartet. Für Kursbewegung könnten jedoch Informationen über die Höhe der Liquidität sorgen. Außerdem steht nächste Woche die Wahl in Griechenland auf der Tagesordnung. Hier geht die Opposition mit einem Ende der Sparmaßnahmen in den Wahlkampf und könnte damit für Kursbewegungen auf dem Parkett sorgen. Wie schon in der Vorwoche raten wir beim aktuellen Aktienumfeld gerade auf dem Niveau mit neuen Höchstständen über Gewinnmitnahmen nachzudenken und Liquidität zu schaffen.