Schlagwort: Brexit

  • DAX mit 12,5 Prozent Jahresgewinn – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Mit dem Börsenjahr 2017 ist ein erfolgreiches Jahr zu Ende gegangen. Bei einer insgesamt niedrigen Schwankungsbreite legte der Deutsche Aktienindex im Jahresverlauf um 12,5 Prozent zu und verabschiedete sich bei einem Indexstand von 12.918 Punkten in den Silvesterabend. Damit hat der DAX gegenüber dem Vorjahr 1.437 Punkte zugelegt.

    DAX mit 12,5 Prozent Gewinn auf 12.918 Punkte

    Bis auf wenige Ausnahmen ist der DAX kontinuierlich geklettert und hat im November bei 13.525 ein Jahreshoch markiert. Eine gute Konjunktur mit starken Ergebnissen der DAX-Unternehmen haben die Aktienkurse steigen lassen. Das niedrige Zinsumfeld mit der expansiven Geldpolitik der Notenbanken sowie ein schwacher Euro haben die Exportchancen der Unternehmen und die Kurse gesteigert. Aus politischer Sicht sorgt die Umsetzung der Steuerreform in den USA für Entlastungen bei den Unternehmenssteuern. Die Wahlen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden führten ebenfalls zu einer Beruhigung auf dem Börsenparkett, nachdem Großbritannien mit dem Brexit den europäischen Wirtschaftsraum verlassen wird. Für Unsicherheit sorgten dagegen die Spannungen mit Nordkorea sowie die nach Unabhängigkeit strebende spanische Region Katalonien.

    Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa haben sich mit einem Jahresplus von 150,4 Prozent auf einen Aktienkurs von 30,72 Euro am stärksten entwickelt. Der Deutschen Lufthansa gelang es aus den Pleiten von Air Berlin und Alitalia jeweils Profit zu schlagen. Auch die Einigung im Tarifkonflikt mit den Gewerkschaften sorgt für eine stabile Planung. Das Geschäftsmodell von Eurowings gilt als Erfolg gegenüber den Billiganbietern. Die Commerzbank erzielte einen Jahresgewinn von 72,4 Prozent auf einen Aktienschlusskurs von 12,50 Euro. Die im Umbau befindliche Bank hat dank des Verkaufs der Frankfurter Firmenzentrale die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Von den Höchstständen sind die Papiere der Commerzbank aber noch weit entfernt. Aktien des Energieriesen RWE legten 44,0 Prozent auf 17,00 Euro zu. RWE hat von der Rückzahlung aus Atomsteuern profitiert. Aber auch ein Anstieg der Energiepreise hat sich positiv auf die Geschäftsentwicklung von RWE niedergeschlagen.

    ProSiebenSat.1, Fresenius und Deutsche Telekom sind die Verliereraktien 2017

    Den höchsten Jahresverlust mit einem Rückgang um 21,6 Prozent auf 28,70 Euro haben die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Das schwache TV-Geschäft hat den Kurs der Aktien nach unten gedrückt. Immer mehr Leute wenden sich vom klassischen Fernsehgeschäft ab und greifen zu On-Demand-Angeboten. Beim Medizinkonzern Fresenius belastet vor allem die Ernährungssparte Kabi. Der Kurs der Fresenius-Papiere gab um 12,4 Prozent auf 65,07 Euro nach. Der seit Monaten erwartete Deal mit dem Verkauf von T-Mobile US ist geplatzt und hat sich negativ auf den Aktienkurs des Bonner Telekommunikationsriesen ausgewirkt. An der Börse ging es mit der T-Aktie um 9,5 Prozent auf 14,79 Euro nach unten.

    Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Ein niedriges Zinsniveau und weiter steigende Unternehmensgewinne werden die Aktienkurse auch in 2018 beflügeln. Dividendenzahlungen mit einer Dividendenrendite von rund 3 Prozent bei den DAX-Aktien sind ein weiteres Kaufargument für deutsche Blu Chips Aktien. Solange die Konjunktur rund läuft und die Notenbanken den Geldhahn nicht zudrehen, wird es mit den Kursen der Anteilspapiere weiter nach oben gehen. Für das Börsenjahr 2018 erwartet die Bullenbrief-Redaktion einen Anstieg um rund 15 Prozent auf einen DAX-Stand von 14.800 Punkten. Im Jahresverlauf erwarten wir in der ersten Hälfte deutliche Kursgewinne, die den DAX auf Allzeithöchststände über die 15.000er Punktemarke klettern lässt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte es dann wieder deutlich ruhiger zugehen und der DAX einen Teil seiner Gewinne wieder abgeben.

  • DAX seit fünf Jahren im Gewinnmodus – rund 100 Prozent Kursgewinn seit 2011 – China, Brexit, EZB und Trump beherrschen das Aktienjahr – Trump, Wahlen, Zinsen und Konjunktur könnten weiteren Jahresgewinn bescheren

    Wenig Bewegung gab es in der letzten Handelswoche des Jahres. Der DAX setzte seine freundliche Tendenz fort und legte nochmal um 0,3 Prozent zu. Damit hat der DAX den Jahresendstand von 11.481,06 Punkte markiert. Etwas größer sieht dagegen die Veränderung auf Jahressicht aus. Seit dem Schlussstand vom 30.12.2015 kletterte der DAX um 738 Punkte und hat damit einen Gewinn von 6,9 Prozent eingefahren.

    DAX seit fünf Jahren im Gewinnmodus – rund 100 Prozent Kursgewinn seit 2011

    Damit hat der DAX die letzten fünf Jahre in Folge mit einem Jahresgewinn beendet. Nachdem der DAX im Jahre 2011 noch bei 5.898 Punkten notierte, hat sich der Deutsche Aktienindex im Rahmen dieser Hausse in etwa verdoppelt. Das entspricht einem Gewinn von rund 100% ausgehend vom Jahresende 2011. Im Jahr 2016 standen 14 DAX-Verlierern 15 Aktien mit einem Jahresgewinn gegenüber.

    China, Brexit, EZB und Trump beherrschen das Aktienjahr

    Interessant ist das Jahr 2016 im Detail betrachtet. Nachdem der DAX zunächst den schlechtesten Jahresstart hingelegt hatte und mit Verlusten in das Jahr 2016 gestartet war, setzte nach mehreren Wochen eine Gegenbewegung ein. Insgesamt war das erste Quartal von einer Abschwächung der Konjunktur in China geprägt. Da zunächst unbekannt war wie stark der Konjunktureinbruch ist, herrschte an den Börsen Unsicherheit. Im Zuge dessen gab der DAX bis auf rund 8.700 Punkte nach und notierte damit auf dem Jahrestief. Als die Notenbank Chinas die Geldpolitik lockerte, war dieser Schock schnell wieder vergessen.

    Für den höchsten Tagesverlust im DAX sorgte Großbritannien. Die Bevölkerung entschied sich in einem Referendum die Eurozone zu verlassen. An der Börse wurde dies beim DAX mit einem Tagesverlust von mehr als 1.000 Punkten quittiert. Aber auch hier konnte sich der DAX schnell wieder erholen während es vor allem in Großbritannien mit den Aktienkursen und dem Britischen Pfund nach unten ging.

    Einer der Hauptakteure war jedoch die Europäische Zentralbank. Mit ihrer Geldpolitik wussten die Währungshüter die Aktienmärkte zu stimulieren und sorgten so für den erneuten Kursgewinn. Da sich die Zinsen auf historischen Tiefs bewegen und weder mit Sparbüchern, Tagesgeldern, Staatsanleihen oder anderen Zinsgeschäften Geld zu verdienen ist, bleibt den Anlegern nur noch der Gang an den Aktienmarkt.

    Ganz überraschend hat Donald Trump in den USA die Wahlen gewonnen. Im Januar wird er Barack Obama als Präsident folgen. Galt es vor der Wahl noch als ausgemacht, dass Hillary Clinton für eine freundliche Aktienmarktpolitik steht, haben sich die Zeichen gedreht. Trump weiß es die Börsen geschickt für sich zu gewinnen. Der Wahlsieg war letztendlich der Startschuss in die Jahresendrally, die den DAX zu neuen Jahreshöchstständen führte.

    Adidas, Siemens und BASF mit höchstem Jahresgewinn

    Den höchsten Jahresgewinn von 67 Prozent haben die Papiere von adidas eingefahren. Nachdem die Herzogenauracher schon im Vorjahr den Gewinner im DAX stellten, ging es auch 2016 steil nach oben. Mit einem aktuellen Kurs von 150,15 Euro bewegen sich die adidas-Papiere nahe am Allzeithoch. Gute Geschäfte haben den Kurs von Siemens klettern lassen. Die Aktie legte um 30 Prozent zu und notiert damit bei 116,80 Euro wieder oberhalb der 100 Euro Marke. Trotz einer schweren Explosion auf dem BASF-Werksgelände laufen die Geschäfte beim Chemieriesen hervorragend. Die BASF-Aktie stieg um 24,9 Prozent auf 88,31 Euro.

    E.on, Commerzbank und Deutsche Bank im Ausverkauf

    Rund ein Viertel ihres Werte haben dagegen die Verliereraktien 2016 eingebüßt. Besonders hart traf es erneut E.on mit einem Verlust von 25 Prozent auf nur noch 6,70 Euro. Zu den weiteren Verlierern gehören die Finanztitel. Das schwache Zinsumfeld und der hohe Wettbewerb drücken auf die Margen, gleichzeitig müssen die Eigenkapitalquoten erhöht werden. Dies schlägt sich mit einem Verlust von 24,2 Prozent auf 7,25 Euro bei der Commerzbank und 23,4 Prozent Verlust auf 17,25 Euro bei der Deutschen Bank nieder.

    Trump, Wahlen, Zinsen und Konjunktur könnten weiteren Jahresgewinn bescheren

    Für das Börsenjahr 2017 stehen schon einige Fakten fest. So wird die Übergabe der Regierungsgeschäfte an Donald Trump im Januar mit großen Erwartungen verbunden sein. An der Börse wurden mit der Jahresendrally bereits Vorschusslorbeeren verteilt, jetzt muss der Präsident liefern. Weitere Wahlen wie in Frankreich und Deutschland könnten je nach Ausgang zu einer Verunsicherung an den Märkten führen. Sicher ist, dass die Fed die Zinsen weiter anheben wird und die EZB die lockere Geldpolitik fortsetzt. Damit dürfte der größte Faktor für ein weiteres starkes Börsenjahr 2017 stehen. Und schließlich wird die Entwicklung der Konjunktur und damit der Unternehmensgewinne die Entwicklung der Aktienkurse maßgeblich beeinflussen. Sämtliche Analysten und Wirtschaftsinstitute erwarten für 2017 ein weltweites Wachstum, das deutlich über dem der letzten Jahre liegen wird. Im speziellen hat für Deutschland der ifo-Frühindikator erst kürzlich ebenfalls ein sehr positives Bild gezeichnet. Damit dürften die Rahmenbedingungen für einen weiteren Kursanstieg auf Jahressicht gegeben sein. Die Bullenbrief-Redaktion erwartet für 2017 beim DAX einen Kursgewinn von rund 13 Prozent. Damit würde der DAX nach Meinung der Bullenbrief-Experten bei einem Stand von 12.794 Punkten das Jahr 2017 beenden.

  • DAX klettert über 10.000er Marke – 4,5 Prozent Wochengewinn auf 10.067 Punkte – Deutsche Bank legt zweistellig zu, BMW und ThyssenKrupp mit hohen Gewinnen – Beiersdorf und Fresenius Medical Care einzige Wochenverlierer

    Dem DAX ist in der vergangenen Woche wieder der Sprung über die Marke von 10.000 Zählern geglückt. Nach einer starken Handelswoche notiert der Deutsche Aktienindex 437 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem Stand von 10.067 Punkten. Der Kursgewinn entspricht damit einem Plus von 4,5 Prozent.

    DAX klettert über 10.000er Marke – 4,5 Prozent Wochengewinn auf 10.067 Punkte

    Der gute Arbeitsmarktbericht vom Freitag aus den USA wirkte auch am Montag noch positiv auf den Deutschen Aktienmarkt. Mit einem Tagesgewinn von 2,1 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Auch am Dienstag legte der DAX mit einem Gewinn von 1,3 Prozent ordentlich zu. Im Tagesverlauf kletterte der DAX am Dienstag bereits über die 10.000er Marke, gab zum Handelsschluss aber wieder etwas nach. Ein Ende der steilen Aufwärtsbewegung führte am Mittwoch zu einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Erneut nach oben ging es am Donnerstag. Aussagen der Notenbanker, die alles für eine stabile Konjunkturentwicklung tun werden, liessen den DAX im Tagesverlauf um 1,4 Prozent steigen. Am Freitag war erst mal Konsolidierung angesagt. Der DAX verlor 1 Punkt.

    Deutsche Bank legt zweistellig zu, BMW und ThyssenKrupp mit hohen Gewinnen

    Der Brexit und die Bankenkrise in Italien setzten in den vergangenen Wochen den Finanzaktien besonders stark zu. Die Aktien der Deutschen Bank konnten in der vergangenen Woche aber wieder einen Teil gutmachen. Der Kurs der Deutschen Bank Aktie stieg um 10,8 Prozent auf 13,02 Euro. Im Automobilsektor gab es von BMW und Daimler sehr gute Unternehmensdaten. Die BMW-Papiere profitierten mit einem Gewinn in Höhe von 9,1 Prozent auf 74,66 Euro am stärksten. ThyssenKrupp reagiert momentan besonders volatil auf die Kursschwankungen. In der vergangenen Woche zählt das Papier mit einem Gewinn von 9,1 Prozent auf 19,73 Euro ebenfalls zu den Gewinnern.

    Beiersdorf und Fresenius Medical Care einzige Wochenverlierer

    In der vergangenen Woche gehörten vor allem weniger konjunkturabhängige Papiere zu den Verlierern. Dem Kosmetikhersteller Beiersdorf machte der Brexit kaum zu schaffen, jetzt ist das Papier aber erst mal weniger gefragt. Der Wochenverlust betrug 0,5 Prozent auf 84,06 Euro. Ähnlich sieht es bei Fresenius Medical Care aus. Hier verliert die Aktie 0,2 Prozent auf 78,95 Euro.

    Viele Signale könnten nächste Woche für neue Gewinne sorgen

    Drei Wochen nach dem Brexit ist dieser so gut wie kein Thema mehr. Der Anschlag an Nizza hat die Märkte nur peripher berührt. Und auch der Putschversuch in der Türkei dürfte die Märkte kaum beeinflussen. Das Augenmerk der Börsianer ist auf die Fundamentaldaten gerichtet. Und da nimmt die Berichtssaison in den USA richtig Fahrt auf. Des Weiteren werden nächste Woche zahlreiche Frühindikatoren veröffentlicht. Sollten diese ein positives Bild abzeichnen, ist von weiteren Kursgewinnen auszugehen und der Beginn einer Sommerrally könnte bevorstehen.

  • Brexit macht DAX zu schaffen mit 1,5 Prozent Verlust auf 9.630 Punkte – RWE, SAP und Merck sind die Wochengewinner – Deutsche Bank, ThyssenKrupp, Münchener Rück und Linde verlieren über 4 Prozent

    Die Sorgen um den Brexit haben in der vergangenen Woche den DAX wieder auf Talfahrt geschickt. So verlor der Deutsche Aktienindex im Handelsverlauf 1,5 Prozent an Wert. Damit gab der Aktienindex der größten deutschen Dividendenpapiere um 146 Punkte nach. Bei einem Schlussstand von 9.630 Punkten notiert der DAX weiterhin unterhalb der Marke von 10.000 Zählern.

    Brexit macht DAX zu schaffen mit 1,5 Prozent Verlust auf 9.630 Punkte

    Gleich zu Beginn der Woche sorgte ein Absturz des Britischen Pfunds am Devisenmarkt für Turbulenzen. Am Montag ging es deshalb um 0,7 Prozent nach unten, gefolgt von einem Verlust von 1,8 Prozent am Dienstag und 1,7 Prozent am Mittwoch. Die Gewinne der Vorwoche sind damit wieder dahingeschmolzen. Eine Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent sorgte am Donnerstag nur für ein leichtes Durchatmen. Eine Trendwende war damit nicht erkennbar. Nach überraschend guten Arbeitsmarktdaten in den USA legte der DAX zum Wochenschluss eine kleine Rally hin. Der Tagesgewinn von 2,2 Prozent stimmte zumindest etwas positiv auf die kommenden Handelstage.

    RWE, SAP und Merck sind die Wochengewinner

    Die Kursturbulenzen nach dem Brexit sorgen am Devisenmarkt für Verwerfungen, die sich vor allem bei den produzierenden und exportorientierten Unternehmen niederschlagen. Besonders gefragt sind in solchen Zeiten dann weniger konjunkturanfällige Papiere. Auf der Gewinnerseite stehen damit auch die Versorgerpapiere wieder. Nachdem die Kosten des Atomausstieges eingepreist sind und die Abspaltungen der Stromkonzerne beschlossene Sache sind, gibt es Analysten mit positiven Ausblicke für RWE. Die Aktie legte nach dem starken Kursgewinn aus der Vorwoche auch in der vergangenen Woche 3,3 Prozent zu und notiert damit bei 14,88 Euro. Auf Quartalssicht hat RWE bereits mehr als ein Viertel an Wert gewonnen. SAP legten mit 2,9 Prozent auf 69,37 zu und Merck gehören mit einem Wochengewinn von 1,8 Prozent auf 92,72 ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp, Münchener Rück und Linde verlieren über 4 Prozent

    Finanzaktien gehören auch in der aktuellen Woche zu den Verlierern. Den höchsten Verlust im DAX fuhren die Deutsche Bank Aktien mit einem Kursverlust von 6,4 Prozent auf 11,75 Euro ein. Das Unternehmen arbeitet momentan an vielen Baustellen und der Brexit sorgt für weitere Risiken. ThyssenKrupp leidet als exportstarkes Unternehmen an den Brexit-Folgen. Auch die Bündelung des Stahlgeschäfts mit Tata könnte gefährdet sein. Die Aktie verliert 4,8 Prozent auf 18,09 Euro. Münchner Rück verlieren 4,7 Prozent auf 145,10 Euro. Linde hat bei einer US-Tochter Probleme. Hier läuft gerade eine Untersuchung – der Kurs verlor aufgrund dieser Meldung um 4,6 Prozent auf 122,55 Euro.

    Start in die Berichtssaison könnte Signale senden

    Dass der Brexit auch in der kommenden Woche das zentrale Thema sein wird, sind sich Börsianer einig. Zudem könnte die Bank of England die Zinsen senken und damit die Märkte beflügeln. Außerdem startet in die USA die Berichtssaison. Nach den guten Arbeitsmarktdaten könnten gute Unternehmensdaten zu weiteren Kursgewinnen führen. Das aktuelle Kursniveau könnte daher ein idealer Einstieg sein. Momentan sind viele negative Szenarien eingepreist. Wenn es am Ende weniger schlimm als heute befürchtet kommt, ist das ein Szenario für deutliche Kursgewinne.

  • DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte – RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on – Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Eine positive Bilanz hat der DAX in der vergangenen Woche zu verbuchen. Der Deutsche Aktienindex legte nach der Entscheidung Großbritannien für einen Brexit um 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte zu. Damit notiert der DAX 219 Punkte im Plus gegenüber dem Stand vor einer Woche und über dem Niveau vor der Brexit-Entscheidung. Vom Jahreshoch bei rund 10.300 Punkten ist der DAX weiterhin ein ganzes Stück entfernt.

    DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche war weiterhin vom Brexit bestimmt und so tauchte der DAX am Montag deutlich ab. Mit einem Minus von 3 Prozent hat der DAX einen selten hohen Tagesverlust verbucht. Bei einem Tagesschlusskurs von 9.269 Punkten rückte der Index immer näher an die 8.000er Marke heran. Besonders konjunktursensible Aktien sowie Dividendenpapiere aus dem Finanzsektor leiden unter der Brexit-Entscheidung und hatten entsprechend hohe Verluste zu verbuchen. Im weiteren Wochenverlauf erholten sich die Kurse. So kam es am Dienstag zunächst mehr zu einer Gegenreaktion mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent. Dieser Trend verfestigte sich an den folgenden Tagen mit Kursgewinnen von 1,7 Prozent am Mittwoch, 0,7 Prozent am Donnerstag und 1 Prozent am Freitag. Vor allem die Aussagen einzelner Notenbanken mit geldpolitischen Maßnahmen die Märkte zu unterstützen, sorgte für positive Stimmung auf dem Parkett. Aber auch gute Konjunkturdaten sowie Kursgewinne beim Britischen Pfund nach historischen Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung sorgten für ein freundliches Aktienumfeld.

    RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on

    Nachdem RWE ein starkes UK-Geschäft hat, sorgte die Entspannung am Aktienmarkt in der vergangenen Woche bei RWE für einen zusätzlichen Kursschub. Die Aktie stieg um 15,3 Prozent auf 14,40 Euro. Analysten unterstützten den Kursanstieg mit einem Kursziel von 20 Euro für die Papiere von RWE. ThyssenKrupp zählte in der Vorwoche noch zu den Verlierern. In der aktuellen Woche legte die Aktie des Stahlherstellers aufgrund des positiven Marktumfeldes mit 9,1 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Der Kurs stieg damit um 1,59 Euro auf 19,01 Euro. In unsicheren Zeiten sind Telekommunikationsunternehmen aufgrund ihrer stabilen Umsätze immer ein beliebtes Investment. Davon profitieren im aktuellen Umfeld auch die Aktien der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent auf 15,24 Euro. Im Zuge der Erholung von RWE legte der Energiesektor insgesamt zu. Papiere von E.on verteuerten sich um 7,8 Prozent auf 9,14 Euro.

    Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Die Deutsche Bank hat inzwischen jede Menge eigener Probleme. Nachdem die US-Tochter erneut den Stresstest nicht bestanden hatte, wurde das Institut durch den IWF zum riskantesten globalen Finanzinstitut degradiert. An der Börse hinterlässt dies Spuren – der Kurs gab um 6,1 Prozent nach. Die Aktie notiert mit 12,55 Euro auf einem Niveau wie zuletzt vor Jahrzehnten. Damit droht der Aktie der Abstieg aus dem Stoxx50, was zu weiteren Kursverlusten führen wird. Im Zuge der Schwäche der Finanztitel verlieren auch Commerzbank 6 Prozent auf 5,83 Euro. Eine Herabstufung hat die Papiere von HeidelbergCement stärker fallen lassen. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie gab um 4,7 Prozent auf 68,34 Euro nach.

    DAX könnte Talfahrt beenden

    Mit der starken Kursentwicklung der vergangenen vier Handelstage hat der DAX einen Boden ausgebildet und könnte aus technischer Sicht zu weiteren Kursgewinnen ansetzen. Die Unsicherheit um die Umsetzung des Brexits wird den Handel weiter beschäftigen und auch verunsichern. Sofern es von dieser Seite jedoch keine negativen Überraschungen gibt und die Konjunktur stabil bleibt, dürfte der DAX bald wieder neue Jahreshöchststände markieren. Auf dem aktuellen Kursniveau bietet der DAX Einsteigern eine gute Basis für Aktienkäufe.

  • DAX verliert nach sehr volatiler Woche 0,8 Prozent auf 9.557 Punkte – Henkel, Beiersdorf und Vonovia legen gegen den Trend zu – ProSiebenSat1, ThyssenKrupp und Commerzbank verlieren über 5 Prozent

    In der vergangenen Woche ging der DAX nach starken Schwankungen leicht im Minus aus dem Handel. Der Wochenverlust von 0,8 Prozent bildet die ganze Dramatik der vergangenen Woche dabei in keiner Weise ab. Auf Wochensicht steht ein Verlust von 74 Punkten in den Büchern. Am Freitag beendete der DAX den Handel bei einem Stand von 9.557 Punkten. Der Sprung über die 10.000er Marke war damit nur von kurzer Dauer.

    DAX verliert nach sehr volatiler Woche 0,8 Prozent auf 9.557 Punkte

    Die vergangene Handelswoche stand ganz im Zeichen des Referendums Großbritannien über den Austritt aus der Europäischen Union. Nachdem der Ausgang lange Zeit als ungewiss galt, haben zu Wochenbeginn die Wettbüros Tendenzen über ein Scheitern des Referendums ausgemacht. Dies sorgte beim DAX zu einem deutlichen Kurssprung. Der Deutsche Aktienindex legte im Handelsverlauf um 3,4 Prozent zu. Am Dienstag sorgte zusätzlich ein positiver ZWE-Indikator für Kursgewinne von 0,5 Prozent. Am Tag vor dem Referendum ging es beim DAX um 0,6 Prozent nach oben und selbst am Tag der Entscheidung überwog die Freude der Brexit-Gegner mit einem Tagesplus von 1,9 Prozent beim DAX. Wettbüros bewerteten ein Scheitern des Referendums bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent. Ganz dick kam es dann aber am Freitag. Als bekannt wurde, dass die Brexit-Befürworter am Ende den engen Ausgang für sich entscheiden konnten, sackte der DAX deutlich ab. Im weiteren Tagesverlauf kam es zu einer leichten Erholung und der DAX ging nur noch mit einem Tagesverlust von 6,8 Prozent aus dem Handel.

    Henkel, Beiersdorf und Vonovia legen gegen den Trend zu

    Mit einem Kursgewinn von 4,9 Prozent schoben sich die Papiere von Henkel an die Spitze der Wochengewinner. Hier wirkt sich die Übernahme des amerikanischen Wasch- und Reinigungsmittelherstellers The Sun Products positiv aus. Zum Handelsende lag die Henkel-Aktie 4,93 Euro über dem Schlußkurs der Vorwoche und legte damit 4,9 Prozent auf 104,70 Euro zu. Die als defensiv gehandelte Aktie des Nivea-Herstellers Beiersdorf legte um 3,6 Prozent auf 80,11 Euro zu. Der Immobilienkonzern Vonovia gehört mit einem Plus von 3,3 Prozent ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    ProSiebenSat1, ThyssenKrupp und Commerzbank verlieren über 5 Prozent

    Die schwärzeste Woche hatten die Papiere von ProSiebenSat1. Der Medienkonzern wurde nach Aussagen von Händlern von den Analysten heruntergestuft. Der Wochenverlust liegt bei 6,3 Prozent auf 39,30 Euro. Die konjunktursensible Aktie des Stahlherstellers ThyssenKrupp gab um 5,8 Prozent auf 17,42 Euro nach. Die stark unter dem Brexit leidenden Bankaktien legten zu Wochenbeginn stark zu. Die hohen Kursverluste vom Freitag werden damit wieder relativiert und so erscheint der Kursverlust bei der Commerzbank von 5,1 Prozent auf 6,20 Euro moderat.

    DAX auf der Suche nach Orientierung

    Nachdem eigentlich die Mehrheit inzwischen von einem Verbleib Großbritanniens in der EU ausgegangen ist, erwarteten Analysten nach dem Wahlausgang den Start einer Sommerrally. Doch damit ist jetzt erst einmal Schluss. Die Rally ist ins Wasser gefallen und die Unsicherheit überwiegt. Das Gute ist erst einmal, dass der Austritt nicht von heute auf morgen erfolgt und die Parteien innerhalb der nächsten zwei Jahr die Bedingungen für einen Austritt festlegen. Was aber in jedem Fall bleiben wird, sind höhere Hürden und damit auch höhere Kosten für Exportunternehmen. Was auch die nächsten Wochen bleiben wird, ist Unsicherheit über die letztendlichen Konsequenzen des Austritts. Bis dahin und bis es wieder eindeutige Wachstumssignale von der Wirtschaft gibt, wird der DAX erstmal schwanken und keine eindeutige Richtung einschlagen. Aktuell ist damit eine Marktphase in der man nicht voll investiert sein muss und die mit Sicherheit jede Menge für Neuengagements bietet.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.631 Punkte – E.ON, ThyssenKrupp und Bayer mit Gewinnen – Volkswagen, Deutsche Börsen und Deutsche Telekom größte Verlierer

    Der Deutsche Aktienindex DAX hat in der vergangenen Woche die dritte Woche in Folge mit Verlusten beendet. Innerhalb der letzten fünf Handelstage hat sich der Kursverfall weiter beschleunigt, so dass ein Rückgang von 2,1 Prozent in den Büchern der Börsianer steht. Damit hat der DAX innerhalb einer Woche 203 Punkte an Wert verloren und ist auf 9.631 Punkte abgerutscht.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.631 Punkte

    Ängste über die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Weltwirtschaft vor einem Austritt Großbritanniens aus der EU haben zu Wochenbeginn die Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt. Der DAX startete mit einem Tagesverlust von 1,8 Prozent in die neue Woche. Aus den gleichen Gründen ging es am Dienstag weiter nach unten. Am Dienstag stand bei Handelsschluss ein Tagesverlust von 1,4 Prozent auf der Anzeigetafel. Zu einem Stillstand des Crash von fast 800 Punkten innerhalb von nur fünf Handelstagen kam es am Mittwoch. Der Leitindex machte einen kleinen Teil der Verluste wieder gut und legte immerhin 0,9 Prozent zu. Doch bereits am Donnerstag war die Angst um einen Brexit auf dem Börsenparkett mit einem Verlust von 0,6 Prozent wieder spürbar. Nachdem am Freitag die Wettbüros überraschenderweise das Risiko eines Brexit als unwahrscheinlicher einschätzen, sorgte dies an den Weltbörsen zu deutlichen Kursgewinnen. Der DAX legte immerhin um 0,8 Prozent zu.

    E.ON, ThyssenKrupp und Bayer mit Gewinnen

    Nach der schwachen Handelswoche gibt es lediglich drei Dividendentitel, die beim Kurs etwas zulegen konnten. Die Papiere von E.ON legten im Wochenverlauf mit 0,6 Prozent auf 8,49 Euro am stärksten zu. Aktien von ThyssenKrupp verteuerten sich um 0,5 Prozent auf 18,50 Euro und für den Chemiekonzern Bayer ging es immerhin um 0,1 Prozent nach oben. Trotz dieser gegen den Markt positiven Performance liegen die Wochengewinner auf Sicht von einem Jahr am hinteren Ende. Die Entwicklung der vergangenen Woche ist für die betroffenen Aktionäre daher nur ein geringer Trost.

    Volkswagen, Deutsche Börsen und Deutsche Telekom größte Verlierer

    Trotz eines insgesamt schwachen Börsenumfeldes haben die Verlierer nicht stark an Wert verloren. Größter Verlierer im DAX waren die Papiere von Volkswagen. Die vom Volkswagen-Konzern nach der Dieselaffäre vorgelegten Langfristziele überzeugten nicht. An der Börse gab die Aktie 5,4 Prozent auf 118,75 Euro nach. Aktien der Deutschen Börse geben um 3,7 Prozent auf 74,19 Euro nach. Das laufende Übernahmeangebot für die London Stock Exchange dürfte hier jedoch nicht verantwortlich sein. Und Aktien der Deutschen Telekom gaben bei einem insgesamt schwachen Aktienmarkt 3,5 Prozent auf 14,22 Euro nach.

    Aktienmarkt auf der Suche nach Orientierung

    Nach schwachen Wochen ist der Aktienmarkt inzwischen auf einem geringen Niveau angelangt, das wieder verstärkt Käufer auf das Parkett zieht. Damit sollte es eigentlich keine Gründe für weitere Kursverluste geben. Mit dem Referendum über den Austritt Großbritanniens nächste Woche werden die Karten vermutlich neu gemischt werden. Sollte der Brexit nicht zustande kommen, ist mit einer deutlichen Erholung an den Aktienmärkten zu rechnen. Sollte die Mehrheit der Briten für einen Brexit stimmen, wird die Börse erst einmal ins Ungewisse fallen und weitere Kursverluste einfahren. Deshalb sollte man in den nächsten Tagen den Handel besonders aufmerksam beobachten um entsprechend kurzfristig reagieren zu können.

  • DAX verliert 1,7 Prozent und rutscht unter die 10.000er Marke auf 9.835 Punkte – RWE mit deutlichen Kursgewinnen – adidas und Vonovia legen ebenfalls zu – Lufthansa, Commerzbank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Eine schwache Performance hat der DAX in der vergangenen Woche erlebt. Der DAX gab um 269 Punkte nach und hat damit 2,7 Prozent an Wert verloren. Dieser Wochenverlust lies den DAX wieder unter die Marke von 10.000 Punkte rutschen. Damit hat der Ausflug über die 10.000er Marke nur drei Wochen gehalten. Am Ende ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 9.835 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 1,7 Prozent und rutscht unter die 10.000er Marke auf 9.835 Punkte

    Nach einem Mini-Minus von 0,2 Prozent am Montag legte der DAX am Dienstag 1,6 Prozent zu. Nach der Notenbanksitzung vom Montag wurde klar, dass die Zinswende in den USA erst einmal auf sich warten lässt. Besonders gefragt waren danach Unternehmen, die von einem niedrigen Zinsniveau profitieren. Deshalb standen besonders Immobilienunternehmen auf der Einkaufsliste der Börsianer, zumal verknappender Wohnraum in den Großstädten für zusätzliche Phantasie in diesem Aktiensegment sorgt. Eine gesenkte Wachstumsprognose der Weltbank führte am Mittwoch zu einem Tagesverlust von 0,7 Prozent. Ein fallender Ölpreis beschleunigte am Donnerstag den Kursrückgang. Beim DAX stand am Tagesende ein Verlust von 1,3 Prozent in den Büchern. Am Freitag sorgte ein rabenschwarzer Tag für einen Kursverlust von 2,5 Prozent. Neben Konjunktursorgen belastete auch ein möglicher Brexit die Aktienmärkte.

    RWE mit deutlichen Kursgewinnen – adidas und Vonovia legen ebenfalls zu

    Analysten sorgen bei RWE zu einem kleinen Kursfeuerwerk. Bei einem schwachen Gesamtmarkt legte die RWE-Aktie 6,1 Prozent auf 12,86 Euro zu. Die Analysten von HSBC machten ein Erholungspotential bei dem Energieversorger aus. Nach deren Einschätzung ist der Markt reif für eine Erholungsphase. Auch die Aufspaltung des Konkurrenten E.on sorgte für Phantasie und Kursgewinne im Energiesektor. adidas-Aktien notierten im Vorfeld der EM 2016 mit 1,8 Prozent im Plus und gingen bei einem Stand von 118,95 Euro aus dem Handel. Damit notierten die Papiere im Wochenverlauf auf Allzeithoch. Wenig Veränderung aber immerhin ins Plus hat es die Vonovia-Aktie geschafft. Das Immobilienunternehmen profitiert von weiterhin niedrigen Zinsen und einer starken Nachfrage nach Wohnimmobilien in Großstädten. Die Aktie legte 0,5 Prozent auf 31,41 Euro zu.

    Lufthansa, Commerzbank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust fuhren die Papiere der Lufthansa mit einem Kursrückgang von 8,9 Prozent auf 11,33 Euro ein. Schwache Verkehrszahlen im Luftfahrtbereich, weniger Passagiere am Flughafen Frankfurt und erneute Terroranschläge belasten die Luftfahrtbranche. Das niedrige Zinsumfeld sorgt für geringere Zinseinnahmen bei den Banktiteln. Die Papiere der Commerzbank gaben um 8,2 Prozent auf 6,75 Euro nach. Die Konsolidierung im Stahlsektor sorgt für eine schwache Entwicklung bei ThyssenKrupp. Die Aktie verlor 6,8 Prozent auf 18,40 Euro.

    Brexit-Diskussion sorgt für Verunsicherung

    Die Meldungen über gesenkte Wachstumsprognosen haben bereits in der Vorwoche zu Verunsicherung auf dem Aktienparkett geführt. Kurz vor dem Referendum über einen möglichen Brexit stiegt die Verunsicherung über den Ausgang. Börsianer werden diese Unsicherheit weiter meiden und eher unterinvestiert bleiben als Kursverluste einzufahren. Insofern stehen für die kommenden Wochen die Zeichen für Kursgewinne eher schlecht. In der aktuellen Marktlage ist es besser den Markt zu beobachten und je nach Entscheidung schnell einzusteigen um bei einer möglichen Gegenreaktion Gewinne einzufahren.