Schlagwort: Automobilwerte

  • DAX verliert 0,6 Prozent auf 12.163 Punkte – Adidas, Commerzbank und Allianz mit höchsten Wochengewinnen – Merck, Linde und Automobilaktien mit höchsten Wochenverlusten

    An die Verluste der Vorwoche hat der DAX auch in der vergangenen Woche angeknüpft. Insgesamt gab der DAX um 0,6 Prozent nach. Damit verliert der Deutsche Aktienindex 77 Punkte auf einen Stand von 12.163 Punkten.

    DAX verliert 0,6 Prozent auf 12.163 Punkte

    Am Montag startete der DAX mit einem Tagesverlust in den Handel. Mögliche Kartellabsprachen unter den deutschen Automobilherstellern sorgten weiterhin für Verunsicherung und Kursverluste in dem Sektor. Der DAX gab am Montag um 0,3 Prozent nach. Um 0,5 Prozent ging es mit Blick auf die laufende Berichtssaison am Dienstag nach oben. Auch ein ifo-Geschäftsklimaindex mit Rekordständen sorgte für eine positive Entwicklung. Meldungen bei Einzeltiteln führten zum Teil zu hohen Kursgewinne bei einzelnen Titeln. Dies schlug sich am Ende mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent auch auf den DAX nieder. Zahlreiche Unternehmen enttäuschten am Donnerstag im Rahmen der Berichtssaison mit ihren Daten. Beim DAX ging es daraufhin mit 0,8 Prozent etwas stärker nach unten. Am Freitag kam es zu einem Tagesverlust von 0,4 Prozent nachdem sich der Euro wieder sehr stark gegenüber dem US-Dollar entwickelte und damit die Exporte deutscher Unternehmen belastet.

    Adidas, Commerzbank und Allianz mit höchsten Wochengewinnen

    Hervorragende Geschäftszahlen bescheren den Papieren von adidas weitere Kursgewinne. Der Kurs des Sportartikelherstellers legte um 8,7 Prozent auf 192,55 Euro zu. Bei der Commerzbank sorgt der Einstieg des Finanzinvestors Cerberus für Phantasie. Schließlich will ein Finanzinvestor mit Beteiligungen Geld verdienen und dies deutet darauf hin, dass auf einen Turnaround bei der Commerzbank gewettet wird. Papiere der Commerzbank verteuerten sich um 7,7 Prozent auf 11,13 Euro. Aktien der Allianz überzeugten ebenfalls mit positiven Geschäftszahlen und legten mit 2,2 Prozent auf 180,65 überdurchschnittlich stark zu.

    Merck, Linde und Automobilaktien mit höchsten Wochenverlusten

    Merck legten schwache Unternehmensdaten vor und wurden daraufhin von Analysten abgestuft. An der Börse ging es um 6,1 Prozent auf 93,11 nach. Linde entwickelten sich mit einem Wochenverlust von 4,5 Prozent auf 161,70 Euro sehr schwach. Aktien aus dem Automobilsektor verlieren im Zusammenhang möglicher Absprachen ebenfalls sehr schwach und wirken sich auf die DAX-Performance negativ aus. Insgesamt verlieren alle großen Automobilhersteller deutlich an Wert. Daimler geben 4,4 Prozent auf 59,85 Euro nach, Volkswagen verlieren 4,3 Prozent auf 131,80 Euro und BMW geben 4,1 Prozent auf 77,85 Euro nach.

    DAX weiter im Verkaufsmodus

    Der Deutsche Aktienindex ist aktuell angeschlagen. Negative Unternehmenszahlen haben die Kurse nach unten gedrückt. Charttechnische Marken wurden nach unten durchbrochen und die 12.000er Marke ist nicht mehr weit entfernt. Im aktuell schwachen Umfeld ist daher mit weiteren Kursverlusten zu rechnen. Kurzfristig könnte der DAX damit noch mehrere Prozent an Wert verlieren und ein günstiges Einstiegsniveau schaffen, bevor der DAX in die Herbstrally startet.

  • DAX gewinnt im Wochenverlauf 3,2 Prozent auf 11.673 Punkte – Finanzsektor mit Deutsche Börse, Deutscher Bank und Commerzbank liegen an der DAX-Spitze – VW, RWE und HeidelbergCement sind die Wochenverlierer – DAX bereit für neue Höchststände

    Eine starke Handelswoche verzeichnete der DAX an den vergangenen Tagen und legte im Wochenverlauf 3,2 Prozent zu. Damit stieg der DAX um 358 Punkte auf einen Schlussstand von 11.673 Punkte. Im Wochenverlauf notierte der DAX sogar über der Marke von 11.700 Punkten.

    DAX gewinnt im Wochenverlauf 3,2 Prozent auf 11.673 Punkte

    Gleich am Montag ging es beim DAX um 1,5 Prozent nach oben, nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der Eurostaaten im Grunde auf ein drittes Hilfspaket geeinigt hatten. An den Börsen beflügelte dies vor allem Aktien aus dem Finanzsektor. Am Dienstag setzte der DAX den Aufwärtstrend mit angezogener Handbremse fort. Der Tagesgewinn betrug nur 0,3 Prozent. Marktteilnehmer begründeten dies mit einer Verschnaufpause, weil Anleger nun auf die ersten Umsetzungen der vereinbarten Maßnahmen warten. Den sechsten Tag in Folge ging es beim DAX nach oben. Auch am Mittwoch war der Tagesgewinn mit 0,2 Prozent gering. Für Unsicherheit sorgte noch die am Abend in Athen anstehende Abstimmung des Parlaments über die Annahme der ausgehandelten Bedingungen für das dritte Hilfspaket. Das positive Ergebnis beflügelte den DAX am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 1,5 Prozent. Auch die EZB sorgte für Aktiengewinne nachdem die ELA-Kredite für die griechischen Banken erhöht wurden. Nach der jüngsten Rally ging es am Freitag um 0,4 Prozent nach unten. Das Griechenland-Thema rückt mehr in den Hintergrund. Mit Skepsis bewerteten die Händler die Entwicklung in China und dem dortigen Kurssturz, der sich auch negativ auf die Realwirtschaft auswirken könnte.

    Finanzsektor mit Deutsche Börse, Deutscher Bank und Commerzbank liegen an der DAX-Spitze

    Die vergangenen Tage haben an den Aktienmärkten zu hohen Umsätzen geführt und damit die Kassen des Börsenbetreibers Deutsche Börse klingeln lassen. Der Aktienkurs der Deutschen Börse legte um 9,3 Prozent auf 87,27 Euro zu und hat damit überdurchschnittlich starke Kursgewinne eingefahren. Die Entspannung in der Griechenlandkrise sorgte für Gewinne bei den deutschen Bankentiteln. Verluste durch eine Pleite Griechenlands und einen möglichen Austritt aus dem Euro sind erst einmal vom Tisch. Deutsche Bank legten um 6,6 Prozent auf 30,42 Euro zu und Commerzbank gewannen 5,6 Prozent auf 12 Euro.

    VW, RWE und HeidelbergCement sind die Wochenverlierer

    Der Aktiencrash in China könnte die Nachfrage nach Autos der deutschen Premiumhersteller einbrechen lassen. Als Folge stuften Analysten den Automobilsektor bereits herunter. Während Analysten Daimler noch am besten positioniert sehen, wurden die Daumen für BMW und vor allem für VW gesenkt. Aktien von VW notieren am Ende des DAX mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent auf 22 Euro. RWE gaben um 0,7 Prozent auf 19,77 Euro nach und HeidelbergCement verloren 0,5 Prozent auf 72,42 Euro. Alle anderen Aktien im DAX beendeten den Handel mit einem Wochengewinn.

    DAX bereit für neue Höchststände

    Nachdem der DAX in der vergangenen Handelswoche weiter zulegen konnte und das Griechenland-Thema unter Börsianern erst einmal als abgehackt gilt, kann sich die Börse wieder auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Abgesehen vom Börsencrash in China läuft es in Deutschland derzeit weiter sehr gut. Weitere Kursgewinn sind damit vorprogrammiert, zumal ein schwächerer Euro nach der Eurokrise die Exporte deutscher Unternehmen weiter pusht. Damit dürften dem DAX in den nächsten Wochen weitere Kursgewinne bevorstehen. Neue Allzeithochs gelten dabei als sehr wahrscheinlich.

  • DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in ChinaIn der vergangenen Woche schaffte der DAX bei starken Schwankungen auf Wochensicht einen Gewinn von 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte. Damit kletterte der DAX um 257 Punkte nach oben. Nachdem der DAX zwischenzeitlich unter die 11.000er Marke gerutscht war und so tief wie zuletzt im Februar notiert hatte, ging es zum Wochenbeginn deutlich nach oben.

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte

    Nach dem Referendum in Griechenland ging es beim DAX deutlich nach unten. Der Tagesverlust betrug 2,5 Prozent am Tag nach der Ablehnung der Sparbedingungen durch die griechische Bevölkerung. Angesichts dieses Ergebnisses erscheint der Kursverlust beim DAX moderat. Allerdings zeichnet sich eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland immer weniger ab. Deshalb setzte der DAX auch am Dienstag die Talfahrt mit einem Verlust von 2 Prozent fort. Neben dem nahenden Grexit sorgt vor allem der starke Kursverlust in China für Verunsicherung. Nach den Tiefständen vom Dienstag trauten sich am Mittwoch erstmals wieder Schnäppchenjäger auf das Parkett und verhalfen dem Deutschen Aktienindex zu einem Gewinn von 0,7 Prozent. Positive Nachrichten von der Konjunkturseite sowie eine Erholung an den chinesischen Aktienmärkten sorgten am Donnerstag zu einem starken Kursgewinn von 2,3 Prozent. Am Freitag wurde von Griechenland eine Reformliste vorgelegt, die weitestgehend die Forderungen der Geldgeber erfüllen soll. An der Börse wurde diese Meldung und damit ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone mit einem Tagesgewinn im DAX von 2,9 Prozent gefeiert.

    Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen

    Bei der Deutschen Post kam es nach wochenlangen Streiks zu einer Einigung mit der Gewerkschaft verdi. Damit ist der Arbeitskampf beendet und das Unternehmen kann sich wieder mit dem Tagesgeschäft der Postzustellung widmen. An der Börse wurde das Streikende mit einem kräftigen Aufschlag gefeiert. Im Wochenverlauf legte die Aktie der Deutschen Post um 2,03 Prozent zu und ging 7,8 Prozent höher bei einem Stand von 28,16 Euro ins Wochenende. Ein kräftiger Kundenzuwachs bei der US-Mobilfunktochter sorgt für kräftige Kursgewinne bei der Deutschen Telekom. Die Aktie legte um 6,4 Prozent auf 16,37 Euro zu. Auch der Kurs der Deutschen Lufthansa liegt mit einem Wochengewinn von 5,8 Prozent auf 12,27 Euro ganz vorne unter den Wochengewinnern.

    Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China – BMW, VW und Lanxess sind die Wochenverlierer

    Der starke Kursverlust an den chinesischen Börsen schürt die Angst, dass damit ein Konjunktureinbruch folgen könnte. Vor allem Luxusgüter wie Autos könnten nach den starken Kursverlusten in China weniger gefragt sein. Die deutschen Premiumautomobilhersteller setzen derzeit stark auf China und liegen aufgrund dieser Befürchtungen am Ende der Kursentwicklung alles DAX-Aktien. Selbst bei einer starken Performance des DAX gaben die Papiere von BMW und VW um 3,7 bzw. 3,2 Prozent nach. Auch Lanxess gehören zu den schwächsten DAX-Aktien mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 52,96 Euro.

    Entscheidung um Griechenland wird die Kurse bewegen

    Nach der Wendung um eine Lösung der Schuldenkrise Griechenlands in letzter Minute wird es auch in den kommenden Tagen einige wichtige Entscheidungen geben. Ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist mit der Vorlage der griechischen Sparliste wieder größer geworden. Nach den starken Kursgewinnen vom Freitag vergangener Woche geht der Aktienmarkt bereits von einer Einigung in letzter Minute aus. Sollte dies zutreffen, wird es in den kommenden Tagen zu weiteren Kursgewinnen im DAX kommen. Sollte dagegen ein Grexit wieder wahrscheinlicher werden, dürfte dies erneut zu einer Verunsicherung an den Börsen führen und dem DAX erneut herbe Verluste bescheren.