Schlagwort: Allianz

  • DAX-Wochenrückblick: Erholung nach Crash – BASF, Bayer und RWE stark, Zalando überrascht mit Kurssprung

    Marktlage: DAX stabilisiert sich nach Schockwoche – geopolitische Risiken bleiben dominant

    Die vergangene Börsenwoche stand ganz im Zeichen der Erholung nach dem massiven Einbruch der Vorwoche. Nachdem der DAX zuvor rund sieben Prozent verloren hatte und auf 23.591 Punkte gefallen war, gelang es dem Leitindex in den letzten Tagen, sich spürbar zu stabilisieren. Zwar blieb die Volatilität hoch, doch die Märkte fanden allmählich zu einer geordneten Struktur zurück. Die Anleger reagierten weiterhin sensibel auf die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten, nachdem der Konflikt zwischen Iran und Israel/USA am Wochenende zuvor eskaliert war. Die Sorge vor einer Ausweitung des Krieges und möglichen Störungen der Ölversorgung prägte das Marktgeschehen ebenso wie die Frage, ob steigende Energiepreise die Inflation erneut antreiben könnten.

    Gleichzeitig richteten sich die Blicke auf die Zentralbanken, denn die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen wurde durch die geopolitischen Risiken gedämpft. Dennoch zeigten sich die Märkte insgesamt robuster als erwartet. Der DAX konnte sich im Wochenverlauf behaupten, auch wenn der Index weiterhin deutlich unter den Höchstständen der vergangenen Monate notiert. Die Stabilisierung war vor allem dem Umstand zu verdanken, dass sich die Energiepreise trotz der angespannten Lage nicht so stark verteuerten wie befürchtet und die Unternehmensnachrichten überwiegend solide ausfielen.

    Wochengewinner: BASF, Bayer, RWE und Brenntag mit deutlichen Kursgewinnen – Zalando überrascht mit zweistelligem Plus

    Unter den stärksten Gewinnern der Woche ragte Zalando heraus, das mit einem beeindruckenden Kursanstieg von 15,9% die Liste klar anführte. Der Onlinehändler profitierte von einer Kombination aus positiven Analystenkommentaren, einer verbesserten Konsumstimmung und der Erwartung, dass das Unternehmen seine Margen im laufenden Jahr steigern kann. Nach den deutlichen Verlusten der Vorwochen war die Aktie reif für eine technische Gegenbewegung, die nun kräftig ausfiel.

    Ebenfalls stark präsentierte sich Brenntag, das um 9,2% zulegte. Der Chemiedistributor profitierte von einer spürbaren Erholung im Industriesektor sowie von der Erwartung, dass sich die Margen im zweiten Quartal stabilisieren könnten. Die Aktie zeigte damit eine der stärksten Reaktionen auf die Marktberuhigung.

    Auch RWE gehörte mit einem Plus von 8,0% zu den klaren Gewinnern. Der Energiekonzern profitierte von einer stabilen Nachfrage im Strommarkt und der Einschätzung, dass die geopolitischen Risiken den Versorgern eher zugutekommen könnten. Die Aktie zeigte sich damit deutlich robuster als viele andere Werte im DAX.

    Mit BASF und Bayer legten zudem zwei Chemie?Schwergewichte kräftig zu. BASF gewann 6,8%, während Bayer um 6,2% zulegte. Beide Werte profitierten von einer technischen Erholung nach den massiven Verlusten der Vorwoche. Bei Bayer kamen zudem Spekulationen über mögliche Portfolioanpassungen hinzu, die den Kurs zusätzlich stützten.

    Weitere Gewinner waren Daimler Truck, Hannover Rück, Symrise, BMW, Allianz, E.ON, Infineon und Münchener Rück, die allesamt im positiven Bereich lagen und damit zur Stabilisierung des Gesamtmarktes beitrugen.

    Wochenverlierer: Beiersdorf, Heidelberg Materials und Qiagen unter Druck – defensive Werte schwächeln

    Trotz der insgesamt freundlicheren Marktstimmung gab es auch in dieser Woche deutliche Verlierer. Besonders hart traf es Beiersdorf, das 6,7% einbüßte. Der Konsumgüterkonzern litt unter einem verhaltenen Ausblick und der Sorge, dass steigende Rohstoffpreise die Margen belasten könnten. Die Aktie reagierte empfindlich auf die Unsicherheit im Konsumsektor.

    Auch Heidelberg Materials musste mit einem Rückgang von 7,5% einen deutlichen Verlust hinnehmen. Der Baustoffkonzern reagierte auf schwächere Branchensignale und die Befürchtung, dass steigende Energiepreise die Kostenstruktur belasten könnten. Die Aktie bleibt damit einer der volatilsten Werte im DAX.

    Mit Qiagen verlor ein weiterer defensiver Wert 7,8%. Der Diagnostikspezialist steht unter Druck, da die Nachfrage nach Testsystemen weiter zurückgeht und der Markt insgesamt weniger Wachstumspotenzial sieht. Die Aktie konnte sich dem Abwärtstrend im Gesundheitssektor nicht entziehen.

    Auch Vonovia, Henkel, MTU Aero Engines, Siemens Energy, Siemens Healthineers, Deutsche Bank und Airbus verzeichneten Verluste, wenn auch in moderaterem Umfang. Die Breite der Verliererliste zeigt, dass die Erholung noch nicht alle Branchen erreicht hat und die Märkte weiterhin selektiv agieren.

    Ausblick: Inflationsdaten, EZB-Signale und geopolitische Risiken bestimmen die neue Woche

    Die kommende Woche wird erneut stark von geopolitischen Entwicklungen geprägt sein. Der Konflikt zwischen Iran und Israel/USA bleibt das dominierende Thema, denn jede weitere Eskalation könnte die Energiepreise in die Höhe treiben und die Märkte erneut belasten. Anleger werden daher aufmerksam verfolgen, ob diplomatische Bemühungen greifen oder ob sich die Lage weiter zuspitzt.

    Parallel dazu stehen wichtige Inflationsdaten aus der Eurozone und den USA an. Sollten die Verbraucherpreise höher ausfallen als erwartet, könnte dies die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen dämpfen und den DAX erneut unter Druck setzen. Umgekehrt könnte eine positive Überraschung die Erholung weiter stützen.

    Zudem beginnt die Phase der Hauptversammlungen, die traditionell für Stabilität sorgt, da viele Unternehmen ihre Dividendenvorschläge bestätigen. In der aktuellen Lage könnte dies ein wichtiger psychologischer Faktor sein, der den Markt stützt.

    Insgesamt bleibt die Erwartungshaltung vorsichtig optimistisch. Sollte sich die geopolitische Lage nicht weiter verschärfen und die Inflationsdaten im Rahmen bleiben, könnte der DAX seine Erholung fortsetzen. Ein erneuter Test der Marke von 24.000 Punkten ist möglich, sofern die Märkte Ruhe finden. Bei einer weiteren Eskalation im Nahen Osten hingegen wären erneute Rücksetzer wahrscheinlich.

  • DAX-Wochenrückblick: Stabiler Markt, neue Rekorde und klare Gewinner–Verlierer-Trends

    Marktlage: DAX behauptet sich über 25.000 Punkten – robuste Stimmung trotz Gegenwinds

    Die vergangene Börsenwoche zeigte eine bemerkenswert stabile Marktverfassung. Trotz anhaltender Unsicherheiten rund um die globale Konjunktur, gemischter Signale aus den USA und der weiterhin sensiblen Zinspolitik der großen Zentralbanken blieb die Stimmung an den Märkten überwiegend positiv. Besonders die Hoffnung auf eine weiter nachlassende Inflation und die Erwartung, dass die EZB ihren moderaten Kurs beibehält, sorgten für Unterstützung. Der DAX konnte sich im Wochenverlauf gut behaupten und schloss am Freitag bei 25.261 Punkten, was einem leichten Wochenplus entspricht. Damit bleibt der Leitindex in Reichweite seiner jüngsten Rekordstände und zeigt, dass die Anleger trotz kurzfristiger Schwankungen weiterhin Vertrauen in die Marktentwicklung haben.

    Wochengewinner: Deutsche Börse, E.ON, Telekom und weitere Werte mit deutlichen Aufschlägen

    Unter den stärksten Gewinnern der Woche ragte die Deutsche Börse heraus, deren Aktie um 5,7?% zulegte. Der Konzern profitierte von einem anhaltend hohen Handelsvolumen, das durch die jüngsten Marktbewegungen zusätzlich befeuert wurde. Investoren honorierten zudem die stabile Ertragslage und die Aussicht auf ein weiterhin solides Wachstum im laufenden Jahr.

    Fast ebenso stark präsentierte sich E.ON, das mit einem Wochenplus von 5,6?% zu den auffälligsten Gewinnern gehörte. Der Energieversorger profitierte von einer verbesserten regulatorischen Sichtbarkeit und positiven Erwartungen hinsichtlich der Netzentgelte. Die defensive Ausrichtung des Unternehmens erwies sich in einem wechselhaften Marktumfeld erneut als Vorteil.

    Auch die Deutsche Telekom zeigte eine beeindruckende Performance und legte um 4,2?% zu. Die Aktie profitierte von einem robusten operativen Geschäft, starken US?Zahlen und einer weiterhin attraktiven Dividendenperspektive. Die Telekom bleibt damit einer der stabilsten Ankerwerte im DAX.

    Ebenfalls im Plus lagen Vonovia mit einem Anstieg von 4,5?%, was auf eine spürbare Erholung im Immobiliensektor hindeutet, sowie Hannover Rück, das mit einem Wochenplus von 2,6?% von einer starken Nachfrage im Rückversicherungsgeschäft profitierte. Auch Symrise, Qiagen, Scout24, Infineon und Münchener Rück konnten sich im positiven Bereich behaupten und trugen zur insgesamt freundlichen Marktstimmung bei.

    Wochenverlierer: MTU Aero Engines, Heidelberg Materials und Rheinmetall unter Druck

    Auf der Verliererseite stand in dieser Woche vor allem MTU Aero Engines, das mit einem deutlichen Rückgang von 9,1?% den schwächsten Wert im DAX stellte. Der Triebwerkshersteller litt unter erneuten Sorgen hinsichtlich möglicher Verzögerungen und Kostensteigerungen bei wichtigen Programmen. Zudem belasteten Berichte über technische Herausforderungen im Triebwerksbereich die Stimmung der Anleger.

    Ebenfalls stark unter Druck stand Heidelberg Materials, das im Wochenverlauf 7,9?% verlor. Der Baustoffkonzern reagierte empfindlich auf Hinweise, dass sich die Nachfrage in einigen Kernmärkten abschwächen könnte. Auch steigende Energiekosten und ein verhaltener Ausblick im Bausektor sorgten für Zurückhaltung bei Investoren.

    Ein weiterer deutlicher Verlierer war Rheinmetall, das trotz langfristig starker Perspektiven kurzfristig 4,4?% einbüßte. Nach einer langen Phase nahezu ungebremster Kursanstiege kam es zu spürbaren Gewinnmitnahmen. Zudem sorgten politische Diskussionen über die zukünftige Ausgestaltung der Verteidigungsbudgets für Unsicherheit.

    Auch Fresenius Medical Care mit einem Minus von 4,2?%, Bayer mit –3,8?%, Brenntag mit –3,3?% sowie Airbus mit –2,9?% mussten Rückschläge hinnehmen. Diese Werte litten teils unter branchenspezifischen Belastungen, teils unter verhaltenen Ausblicken oder schlicht unter Gewinnmitnahmen nach zuvor starken Wochen.

    Ausblick: Inflationsdaten, Zentralbank?Signale – und ein geopolitischer Schock, der die Märkte dominieren wird

    Die kommende Woche steht unter völlig neuen Vorzeichen. Während Anleger ursprünglich vor allem auf Inflationsdaten, Zentralbank?Signale und Unternehmenszahlen geblickt hätten, rückt nun ein Ereignis in den Mittelpunkt, das die Märkte weltweit erschüttert: der am Wochenende eskalierte Krieg zwischen den USA/Israel und Iran. Die Angriffe auf iranische Führungspersonen und die massiven Gegenschläge Teherans haben die geopolitische Lage im Nahen Osten dramatisch verschärft. Internationale Medien berichten, dass Investoren sich auf einen ausgeprägten Risk?Off?Modus einstellen, sobald die Märkte wieder öffnen.

    Besonders kritisch ist die Lage, weil der Konflikt eine Region betrifft, die für die weltweite Energieversorgung von zentraler Bedeutung ist. Analysten warnen bereits vor einem möglichen Ölpreisschock, sollte der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus beeinträchtigen – eine Route, über die rund ein Viertel des globalen Ölhandels läuft. Ein deutlicher Anstieg der Energiepreise könnte die Inflation erneut anheizen und die geldpolitischen Spielräume der Zentralbanken einengen. Für den DAX wäre dies ein Belastungsfaktor, da höhere Energiepreise sowohl die Unternehmensgewinne als auch die Kaufkraft der Verbraucher dämpfen.

    Parallel dazu werden die Märkte genau beobachten, wie die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank auf die neue Unsicherheit reagieren. Zwar stehen in dieser Woche keine großen Zinsentscheidungen an, doch jede Äußerung führender Notenbanker wird nun durch die geopolitische Brille betrachtet. Ein zu restriktiver Ton könnte die Nervosität verstärken, während eine moderatere Einschätzung stützend wirken könnte.

    Auch die Unternehmenszahlen, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden, geraten durch die geopolitische Lage in einen neuen Kontext. Branchen wie Energie, Rüstung und Versorger könnten kurzfristig profitieren, während zyklische Industrien, Technologieunternehmen und Logistiker eher unter Druck geraten dürften. Besonders Airlines und Tourismuswerte könnten empfindlich reagieren, da steigende Kerosinpreise und geopolitische Risiken ihre Kosten erhöhen.

    Insgesamt ist die Erwartungshaltung für den DAX kurzfristig deutlich vorsichtiger geworden. Während der Index in den vergangenen Wochen eine robuste Entwicklung zeigte, könnte die geopolitische Eskalation zu einem schwächeren Wochenstart führen. Entscheidend wird sein, ob sich der Konflikt weiter ausweitet oder ob diplomatische Bemühungen greifen. Sollte sich die Lage stabilisieren und die Inflationsdaten positiv überraschen, könnte der DAX seinen Weg Richtung 25.500 Punkte dennoch fortsetzen. Bei einer weiteren Eskalation hingegen wären deutliche Rücksetzer wahrscheinlich.

  • DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.001 Punkte – Siemens, ThyssenKrupp und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Post, HeidelbergCement, Allianz und Vonovia mit höchsten Abschlägen

    Der DAX hat auch in der vergangenen Woche die Aufwärtsbewegung fortgesetzt und gegenüber der Vorwoche um 182 Punkte zugelegt. Dies entspricht einem Plus von 1,4 Prozent. Zum Handelsschluss ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 13.001 Punkten ins Wochenende. Damit hat der DAX die 13.000er Marke wieder erreicht.

    DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.001 Punkte

    Ein schwacher Euro hat den DAX zu Wochenbeginn beflügelt und den DAX um 1 Prozent steigen lassen. Doch bereits am Dienstag sorgte die Angst vor einer Verschärfung der Iran-Krise für leicht nachgebende Notierungen. Beim DAX ging es um 0,3 Prozent nach unten. Doch bereits am Mittwoch reagierte der Markt auf die Aufkündigung des Iran-Atomabkommens durch die USA gelassen. Der DAX legte entgegen der Erwartungen um 0,2 Prozent zu. Bei einem schwachen Christi Himmelfahrt Handel legte der DAX 0,6 Prozent zu und kletterte auf 13.023 Punkte. Damit hat der DAX seit Längerem wieder die 13.000er Marke erreicht. Zahlreiche Dividendenausschüttungen der DAX-Konzerne wie adidas, Allianz, E.on, HeidelbergCement und Vonovia wirkten sich positiv auf die DAX-Performance aus. Der DAX-Index ist ein Performance-Index, der auch Dividendenausschüttungen berücksichtigt. Am Freitag hat der DAX mit kleinen Abgaben von 0,2 Prozent die positive Entwicklung abgeschlossen.

    Siemens, ThyssenKrupp und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Siemens hat sehr gute Zahlen veröffentlicht. Mit Ausnahme des Gas- und Stromgeschäfts waren die Quartalszahlen überzeugend. Am Tag der Veröffentlichung legten die Siemens-Aktien 3,9 Prozent zu. Auf Wochensicht legte die Siemens-Aktie um 5,8 Prozent auf 115,50 Euro zu. Eine starke Woche haben auch die Papiere von ThyssenKrupp hinter sich. Der Wettbewerber Arcelormittal stütze mit positiven Zahlen die deutschen Stahlwerte, Die Aktien von ThyssenKrupp legten ebenfalls 5,8 Prozent auf 23,21 Euro zu. Nach einer Kurszielanhebung durch Barclays legten infineon 5,4 Prozent auf 23,96 Euro zu.

    Deutsche Post, HeidelbergCement, Allianz und Vonovia mit höchsten Abschlägen

    Nach einem schwächeren Jahresauftakt stellen die Papiere der Deutschen Post den Wochenverlierer. Sowohl EBIT als auch freier Cashflow sind im ersten Quartal hinter den Erwartungen geblieben. Der Kurs gab darauf um 5,8 Prozent auf 34,43 Euro nach. Bei den weiteren Wochenverlierern sind die Kursverluste optisch erhöht, da HeidelbergCement, Allianz und Vonovia jeweils Dividenden ausschütteten. Dem Wochenverlust von 4,8 Prozent bei HeidelbergCement steht dem Kursverlust von 4,02 eine Dividendenzahlung in Höhe von 1,90 Euro entgegen. Allianz notieren 3,8 Prozent unter der Vorwoche. Dem Kursverlust von 7,46 Euro steht eine Dividendenzahlung ina Höhe von 8 Euro gegenüber. Die Allianz-Aktie liegt somit im Plus. Und bei Vonovia enthält der 3,7 Prozent Wochenverlust von 1,52 Euro eine Dividendenausschüttung von 1 Euro.

    Wonnemonat Mai und Eurokursentwicklung prägen den DAX

    Der Monat Mai gilt generell als guter Börsenmonat. In der kommenden Woche veröffentlichen noch zahlreiche Unternehmen ihre Geschäftszahlen. Am Interessantesten dürfte jedoch die Entwicklung des Euro sein. Wird dieser weiter an Wert verlieren, dürfte sich dies positiv auf die deutschen Exportunternehmen auswirken und damit zu steigenden Kursen beim DAX führen. Nach der starken Kursentwicklung in den vergangenen Wochen wäre es jedoch auch nicht überraschend, wenn es an den Märkten wenig Bewegung gibt.

  • DAX verliert 0,6 Prozent auf 12.163 Punkte – Adidas, Commerzbank und Allianz mit höchsten Wochengewinnen – Merck, Linde und Automobilaktien mit höchsten Wochenverlusten

    An die Verluste der Vorwoche hat der DAX auch in der vergangenen Woche angeknüpft. Insgesamt gab der DAX um 0,6 Prozent nach. Damit verliert der Deutsche Aktienindex 77 Punkte auf einen Stand von 12.163 Punkten.

    DAX verliert 0,6 Prozent auf 12.163 Punkte

    Am Montag startete der DAX mit einem Tagesverlust in den Handel. Mögliche Kartellabsprachen unter den deutschen Automobilherstellern sorgten weiterhin für Verunsicherung und Kursverluste in dem Sektor. Der DAX gab am Montag um 0,3 Prozent nach. Um 0,5 Prozent ging es mit Blick auf die laufende Berichtssaison am Dienstag nach oben. Auch ein ifo-Geschäftsklimaindex mit Rekordständen sorgte für eine positive Entwicklung. Meldungen bei Einzeltiteln führten zum Teil zu hohen Kursgewinne bei einzelnen Titeln. Dies schlug sich am Ende mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent auch auf den DAX nieder. Zahlreiche Unternehmen enttäuschten am Donnerstag im Rahmen der Berichtssaison mit ihren Daten. Beim DAX ging es daraufhin mit 0,8 Prozent etwas stärker nach unten. Am Freitag kam es zu einem Tagesverlust von 0,4 Prozent nachdem sich der Euro wieder sehr stark gegenüber dem US-Dollar entwickelte und damit die Exporte deutscher Unternehmen belastet.

    Adidas, Commerzbank und Allianz mit höchsten Wochengewinnen

    Hervorragende Geschäftszahlen bescheren den Papieren von adidas weitere Kursgewinne. Der Kurs des Sportartikelherstellers legte um 8,7 Prozent auf 192,55 Euro zu. Bei der Commerzbank sorgt der Einstieg des Finanzinvestors Cerberus für Phantasie. Schließlich will ein Finanzinvestor mit Beteiligungen Geld verdienen und dies deutet darauf hin, dass auf einen Turnaround bei der Commerzbank gewettet wird. Papiere der Commerzbank verteuerten sich um 7,7 Prozent auf 11,13 Euro. Aktien der Allianz überzeugten ebenfalls mit positiven Geschäftszahlen und legten mit 2,2 Prozent auf 180,65 überdurchschnittlich stark zu.

    Merck, Linde und Automobilaktien mit höchsten Wochenverlusten

    Merck legten schwache Unternehmensdaten vor und wurden daraufhin von Analysten abgestuft. An der Börse ging es um 6,1 Prozent auf 93,11 nach. Linde entwickelten sich mit einem Wochenverlust von 4,5 Prozent auf 161,70 Euro sehr schwach. Aktien aus dem Automobilsektor verlieren im Zusammenhang möglicher Absprachen ebenfalls sehr schwach und wirken sich auf die DAX-Performance negativ aus. Insgesamt verlieren alle großen Automobilhersteller deutlich an Wert. Daimler geben 4,4 Prozent auf 59,85 Euro nach, Volkswagen verlieren 4,3 Prozent auf 131,80 Euro und BMW geben 4,1 Prozent auf 77,85 Euro nach.

    DAX weiter im Verkaufsmodus

    Der Deutsche Aktienindex ist aktuell angeschlagen. Negative Unternehmenszahlen haben die Kurse nach unten gedrückt. Charttechnische Marken wurden nach unten durchbrochen und die 12.000er Marke ist nicht mehr weit entfernt. Im aktuell schwachen Umfeld ist daher mit weiteren Kursverlusten zu rechnen. Kurzfristig könnte der DAX damit noch mehrere Prozent an Wert verlieren und ein günstiges Einstiegsniveau schaffen, bevor der DAX in die Herbstrally startet.

  • DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 11.757 Punkte – Lufthansa, Henkel und Allianz mit starker Wochenperformance – HeidelbergCement, ThyssenKrupp und FMC mit höchsten Verlusten

    Auch in der vergangenen Handelswoche legte der DAX leicht zu und konnte so bei einem Stand von 11.757 Punkten den Handel beenden. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einem Gewinn von 90 Punkten. Damit verteuert sich der Deutsche Aktienindex um 0,8 Prozent gegenüber der Vorwoche.

    DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 11.757 Punkte

    Nachdem es am Wochenende aus dem Weißen Haus keine negativen Überraschungen gab und die Berichtssaison nicht enttäuschte, startete der DAX am Montag mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent in die neue Woche. Unverändert verlief der Handel am Dienstag. Bessere US-Einzelhandelsdaten sorgten am Mittwoch für leichte Kursgewinne. Der DAX legte um 0,2 Prozent zu. Ein starker Euro gegenüber dem US-Dollar und damit weniger Gewinne für die deutschen Exportunternehmen haben den DAX am Donnerstag mit 0,3 Prozent leicht an Wert verlieren lassen. Unverändert verlief der Handel am Freitag, so dass insgesamt eine relativ ruhige Woche zu Ende ging.

    Lufthansa, Henkel und Allianz mit starker Wochenperformance

    Der Tarifabschluss bei der Deutschen Lufthansa ist nicht gerade günstig ausgefallen, aber zumindest drohen keine weiteren Pilotenstreiks mehr. Gute Geschäftszahlen der französischen Fluggesellschaft Air France – KLM haben die Lufthansa-Aktie ebenfalls beflügelt. Auf Wochensicht legt die Aktie um 7,1 Prozent auf 13,50 Euro zu. Nach dem Euro-Anstieg waren auch defensive Dividendenpapiere gefragt. Henkel profitieren mit einem Kursplus von 4,2 Prozent auf 120,10 Euro. Der Allianz-Konzern stellt eine höhere Dividende und ein ordentliches Aktienrückkaufprogramm in Aussicht. Beide Maßnahmen wirken sich positiv auf die Kursentwicklung aus. In der vergangenen Woche legte die Allianz-Aktie 3,8 Prozent auf 162,80 Euro zu.

    HeidelbergCement, ThyssenKrupp und FMC mit höchsten Verlusten

    Schwächer als erwartet ausgefallene Quartalszahlen machen HeidelbergCement zu schaffen. Vor allem das Südwest-Europa-Geschäft läuft nicht rund und belastet die Bilanz der Heidelberger. An der Börse verlor die Aktie 4,3 Prozent auf 85,44 Euro. Bei ThyssenKrupp sorgt der starke Euro für Kursverluste von 3,1 Prozent auf 22,89 Euro. Und Fresenius Medical Care gaben gegenüber der Vorwoche um 1,6 Prozent auf 75,90 Euro nach.

    Wenig Bewegung und Warten auf Impulse

    Beim DAX gab es in den vergangenen Wochen nur wenig Bewegung bei den Kursen. Die Märkte reagieren derzeit vorsichtig. Zu hoch sind die politischen Risiken und noch viel größer ist das Risiko bei weiteren Kursgewinnen nicht dabei zu sein. Unter diesem Damoklesschwert bewegt sich der DAX derzeit mit geringen Ausschlägen. Einzelne Meldungen führen bereits zu leichten Tendenzen, eine eindeutige und starke Tendenz bildet sich am Markt derzeit noch nicht aus. Umso schneller wird sich der DAX bewegen, wenn es einen eindeutigen Trend gibt. Anleger sollten daher den Markt äußerst aufmerksam beobachten und schnell auf Trendveränderungen reagieren, die in beide Richtungen möglich sind.

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent und klettert auf 11.404 Punkte – Deutsche Bank, Merck und Daimler mit höchsten Kursgewinnen – ThyssenKrupp, HeidelbergCement, Vonovia und Allianz mit Wochenverlust

    Nach einer Kursrally von rund 700 Punkten in der Vorwoche setzte der DAX den Aufwärtstrend auch in der vergangenen Woche fort. Der Deutsche Aktienindex stieg um 1,8 Prozent und markiert neue Höchststände. Damit stieg der DAX um 200 Punkte auf einen Schlussstand von 11.404 Punkte.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent und klettert auf 11.404 Punkte

    Am Montag legte der DAX nach der starken Vorwoche erst einmal eine Verschnaufpause ein. Der DAX ging 0,1 Prozent leichter aus dem Handel. Doch bereits am Dienstag setzte der Aktienindex seine Rally fort und kletterte um 0,8 Prozent nach oben. Die von der US-Notenbank für Mittwoch erwartete Zinsanhebung sorgte am Mittwoch für eine abwartende Haltung. Auf dem Börsenparkett waren keine Gewinne zu erzielen. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach. Nach der Zinsanhebung durch die US-Notenbank verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert und sorgte so am Donnerstag für eine Jahresendrally. Börsianer sehen die Exporte großer europäischer Konzerne durch den schwachen Euro beflügelt und haben den DAX um 1,1 Prozent steigen lassen. Zum Verfallstag am Freitag zog der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent weiter leicht an.

    Deutsche Bank, Merck und Daimler mit höchsten Kursgewinnen

    Von der Zinsanhebung in Höhe von 25 Basispunkten in den USA profitieren vor allem die Bankaktien. Durch höhere Zinsen werfen Finanzprodukte wieder höhere Margen ab. Die Papiere der Deutschen Bank profitierten in der vergangenen Woche am stärksten davon und legten um 5,7 Prozent auf 18,32 Euro zu. Nachdem die Merck-Aktie letzte Woche noch zu den schwächsten Papieren zählte, ging es diese Woche um 3,7 Prozent auf 97,82 Euro nach oben. Vom schwachen Euro profitieren unter den Exportwerte die Automobilaktien am stärksten. Aktuell scheint Daimler der am besten aufgestellte Automobilkonzern zu sein. Beim Kurs ging es um 3,4 Prozent auf 70,62 Euro nach oben.

    ThyssenKrupp, HeidelbergCement, Vonovia und Allianz mit Wochenverlust

    Gering sind in der vergangenen Woche die Kursverluste ausgefallen. Den höchsten Kursrückgang gab es bei den Dividendentiteln des Stahlherstellers ThyssenKrupp mit einem Verlust in Höhe von 1,01 Prozent auf 23,26 Euro. HeidelbergCement gaben um 0,8 Prozent auf 87,29 Euro nach. Weniger gut kommen steigende Zinsen bei den verschuldeten Immobilienaktien an. Vonovia verlieren 0,4 Prozent auf 29,71 Euro und Allianz gaben ebenfalls 0,4 Prozent auf 156,65 Euro nach.

    DAX bereits mitten in Weihnachtsrally

    Mit neuen Höchstständen hat der DAX in den vergangenen Handelstagen eine beeindruckende Performance absolviert. Und die Stimmung auf dem Börsenparkett ist derzeit sehr gut. Damit stehen die Zeichen für weitere Kursgewinne gut. Ein schwacher Euro könnte das nächste Argument für eine starke Gewinnentwicklung bei den deutschen Blue Chips Aktien liefern und damit für neue Höchststände sorgen. Wer in Aktien investiert ist, kann damit guten Gewissens die Feiertage genießen.

  • DAX verliert 0,2 Prozent auf 10.491 Punkte – Deutsche Bank, BMW, ThyssenKrupp und Allianz mit Kursgewinnen – RWE, Lufthansa und Vonovia am Ende des DAX

    Die Unsicherheit über mögliche Zinserhöhungen hat auch in der vergangenen Woche die Aktienmärkte belastet. Der DAX gab in der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche mit 0,2 Prozent nur leicht an Wert nach. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 20 Punkte unter dem Stand der Vorwoche auf einem aktuellen Niveau von 10.491 Punkte. Damit ist der DAX wieder unter die 10.500er Marke gerutscht, bewegt sich aber weiterhin seitwärts in einer Range zwischen 10.200 und 10.800 Punkten.

    DAX verliert 0,2 Prozent auf 10.491 Punkte

    Am Montag sind die Börsen aufgrund des Tages der Deutschen Einheit geschlossen geblieben. Ein schwacher Euro gegenüber dem US-Dollar sorgte am Dienstag für einen freundlichen Handelsverlauf. Mit einem Tagesgewinn von 1 Prozent notiert der Aktienmarkt deutlich fester. Vor allem Exportunternehmen aus dem Automobilbereich legten deutlich zu. Spekulationen über ein Ende der lockeren Geldpolitik durch die EZB drückten am Mittwoch auf die Aktienkurse. Der DAX verlor insgesamt 0,3 Prozent an Wert. Kaum verändert mit einem Verlust von 0,2 Prozent beendete der DAX am Donnerstag den Handel. Ein uneinheitlicher US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Freitag für größere Verluste. Dieser fiel leicht schwächer als erwartet aus, jedoch nicht so schlecht, dass damit die Ängste um eine mögliche Zinserhöhung vom Tisch wären. In diesem Umfeld gab der DAX um 0,7 Prozent nach.

    Deutsche Bank, BMW, ThyssenKrupp und Allianz mit Kursgewinnen

    Mit einem Kursgewinn von 4,5 Prozent hat die Deutsche Bank den Kursverfall der vergangenen Wochen zumindest vorübergehend gestoppt. Die Aktie erholte sich wieder von den Tiefständen und ging bei einem Stand von 12,09 Euro aus dem Handel. Neben einem möglichen Verkauf der Investmentfondsgesellschaft DWS sorgten auch Berichte führender DAX-Manager über mögliche Beteiligungen an einer Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank. Beide Meldungen sorgen für Optimismus und führten dazu, dass einige Spekulanten ihre Bücher schlossen und damit den Kursverfall beendeten. BMW profitieren von einem schwachen Euro. Die Aktie des Automobilbauers zog um 3,5 Prozent auf 77,41 Euro an. ThyssenKrupp und Allianz legten jeweils um 2,8 Prozent zu.

    RWE, Lufthansa und Vonovia am Ende des DAX

    Den höchsten Kursverlust von 12,7 Prozent fuhren in der vergangenen Woche die Papiere von RWE ein. Nach dem Börsengang der Tochter Innogy stiegen einige Aktionäre bei RWE aus und investierten in die neue börsennotierte Tochter, welche mit dem innovativeren Geschäftsfeld der neuen Energien mehr Potential verspricht. Turbulenzen im Flugbetrieb von Tuifly und Air Berlin im Zusammenhang mit der geplanten Zusammenarbeit zwischen der Lufthansa-Tochter Eurowings und Air Berlin sorgen für fallende Kurse. Die aktuelle Expansion von Eurowings birgt auch Risiken und an der Börse wird dies mit einem Kursverlust von 6 Prozent des Lufthansa-Mutterkonzerns eher kritisch gesehen. Steigende Zinsen belasten den in den letzten Jahren stark gelaufenen Immobiliensektor. Damit erklärt sich der Verlust von 5,6 Prozent auf 31,82 Euro beim Immobilienkonzern Vonovia.

    DAX wird in den nächsten Wochen eher seitwärts erwartet

    In der kommenden Woche startet in den USA die Berichtssaison. Mit Spannung wird am Dienstag das Ergebnis des US-Aluminiumherstellers Alcoa erwartet. Auch die Entwicklung bei der Deutschen Bank könnte nach der rasanten Berg- und Talfahrt die Aktienmärkte weiter in ihren Bann ziehen. Und schließlich rückt die Präsidentenwahl in den USA immer näher. Damit gibt es einige Argumente um erst einmal abzuwarten. Da allerdings nicht zu erwarten ist, dass sich die Aussichten an der Börse rasant eintrüben werden, sehen wir den DAX in den kommenden Wochen eher seitwärts bewegen.

  • DAX gewinnt 96 Punkte auf 10.684 Punkte – Fusionsphantasien im Finanzsektor lassen Commerzbank, Deutsche Bank, Allianz und Münchener Rück steigen – Adidas, Bayer und ProSiebenSat1 mit höchsten Verlusten

    Der DAX hat an die Gewinne der Vorwoche angeknüpft und nach einem Wochenverlauf mit stärkeren Schwankungen am Ende einen Gewinn von 0,9 Prozent eingefahren. Damit gelang dem DAX ein Kursplus von 96 Punkten. Zum Handelsschluss beendete der DAX die Woche bei einem Stand von 10.684 Punkten

    DAX gewinnt 96 Punkte auf 10.684 Punkte

    Zunächst war der Start in die neue Woche nicht geglückt. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts in den USA wirkte sich belastend auf den Aktienmarkt aus. Der DAX verlor am Montag 0,4 Prozent an Wert. Im Zuge der Zinserhöhungsphantasien zog allerdings auch der Kurs des US-Dollars gegenüber dem Euro an. Dies sorgte am Dienstag an den europäischen Börsen für Kursgewinne. Beim DAX ging es um 1,1 Prozent nach oben. Am Mittwoch ging es bereits wieder nach unten. Der Tagesverlust beträgt 0,6 Prozent und Händler begründeten dies mit charttechnischen Widerständen. Die Veröffentlichung eines Einkaufsmanagerindex in den USA überraschte negativ und schickte die Aktienmärkte auf Talfahrt. Der DAX verlor 0,6 Prozent. Für ein Kursfeuerwerk sorgte dann der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Da dieser unter den Erwartungen blieb, sehen Marktteilnehmer eine Verschiebung des ersten Zinsschritts.

    Fusionsphantasien im Finanzsektor lassen Commerzbank, Deutsche Bank, Allianz und Münchener Rück steigen

    Aussagen von Bankvorständen über weitere Fusionen in Europa wurden als möglicher Zusammenschluss von Deutsche Bank und Commerzbank interpretiert. Die Dividendenpapiere dieser beiden Häuser zogen danach kräftig an. Selbst Dementis beendeten die Spekulationen nicht. Am Handelsende legten die Aktien aus dem Finanzsektor deutlich im Plus. Mit Jahresverlusten von mehr als 30 Prozent bei den Banktiteln ist dies jedoch nur ein kleiner Trost. Commerzbank-Papiere legten in der vergangenen Woche 8,8 Prozent auf 6,55 Euro zu, Deutsche Bank kletterten um 5,7 Prozent auf 13,32 Euro, Allianz verteuerten sich um 4,7 Prozent auf 135,70 Euro und Münchener Rück gewinnen 3,4 Prozent auf 164,95 Euro.

    Adidas, Bayer und ProSiebenSat1 mit höchsten Verlusten

    Negative Analysteneinstufungen haben die Titel von adidas an das Ende der DAX-Liste fallen lassen. Die adidas-Aktie ging mit einem Verlust von 5,3 Prozent auf 145,45 Euro aus dem Handel. Bayer-Papiere verbilligten sich um 2,1 Prozent auf 94,93 Euro und der Medienkonzern ProSiebenSat1 gab um 1,7 Prozent auf 39,27 Euro nach. Hier sorgten ebenfalls negative Analystenkommentare für Aktienverkäufe.

    EZB wird Märkte weiter stützen

    An der Börse herrscht derzeit Uneinigkeit darüber, wann US-Notenbank Fed das erste Mal an der Zinsschraube drehen wird. Höhere Zinsen sind schlecht für Aktienkurse, weil dadurch Zinsanlagen als Alternative zu Aktien interessanter werden. Höhere Zinsen in den USA führen zu einem schwächeren Euro, was wiederum gut für deutsche Exportunternehmen ist. Egal wie das Szenario am Ende ausgeht: Die großen DAX-Konzerne könnten in beiden Fällen als Gewinner dastehen. Und damit es in Europa zu keinen Finanzverwerfungen kommt, sorgt die EZB weiter für Stabilität und schiebt die Märkte an. Die Zeiten für Aktien sind damit weiterhin gut. Wer sehr positiv gestimmt ist, steigt beim aktuellen Kursniveau ein und freut sich auf eine Herbstrally.

  • DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten – Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne – E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Nach einer starken Handelswoche und überzeugenden Unternehmenszahlen hat der DAX in der vergangenen Handelswoche neue Jahreshöchststände markiert. Der Deutschen Aktienindex stieg innerhalb der letzten fünf Handelstage um 3,3 Prozent auf 10.713 Punkte. Damit notiert der DAX 346 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche

    DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten

    Der starke US-Arbeitsmarktbericht sorgte auch am Montag noch für steigende Aktienkurse. Bis auf acht Punkte ist der DAX im Handelsverlauf an das Jahreshoch gestiegen. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 1,1 Prozent. Eine anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgte am Dienstag für weitere Kursgewinne und damit ein neues Jahreshoch bei 10.701 Punkten. Mit einem Gewinn von 2,5 Prozent verabschiedete sich der DAX schließlich ins Wochenende. Nach der Rally des Vortages ging es beim DAX am Mittwoch etwas ruhiger zu. Zwar markierte der DAX im Tagesverlauf vorübergehend ein neues Jahreshoch, am Tagesende blieb jedoch ein kleiner Verlust von 0,4 Prozent. Bereits am Donnerstag sorgte die gute Berichtssaison für weiter steigende Kurse. Beim Aktienindex DAX sorgte dies für ein Tagesgewinn von 0,9 Prozent. Nach einem Gewinnanstieg von fast 400 Punkten in der vergangenen Woche gönnte sich der DAX am Freitag eine Erholung. Der Kurs gab um 0,3 Prozent leicht nach.

    Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne

    Ganz vorne mit dabei waren in der vergangenen Woche die Finanzwerte. Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank legten überdurchschnittlich zu, nachdem die Zentralbanken eine weiterhin lockere Geldpolitik in Aussicht stellten. An den Aktienmärkten profitierte die Deutsche Bank mit einem Aufschlag von 8,1 Prozent auf 12,75 Euro und Commerzbank legten um 7,4 Prozent auf 5,79 Euro zu. Auslöser für die Gewinne im Finanzsektor waren auch die guten Unternehmenszahlen der Versicherer Allianz und Münchener Rück, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent bzw. 6,3 Prozent ebenfalls zu den besten Aktien der vergangenen Woche gehörten. Besser schnitten nur noch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenplus von 7 Prozent auf 79,94 Euro ab.

    E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Am Ende der Liste finden sich die Papiere von E.on. Der Versorger verlor 4,8 Prozent auf 8,74 Euro und notiert damit als einzige Aktie in der vergangenen Woche mit einem Verlust. Nachdem das Unternehmen einen Jahresverlust in Aussicht stellte, gab es starke Verkäufe. Analysten hatten zuvor zumindest einen leichten Gewinn erwartet. Wenig Bewegung gab es auch bei den Papieren von Merck. Nach einer Herabstufung notiert die Aktie unverändert bei 98,91 Euro. Volkswagen und Deutsche Telekom schnitten kaum verändert mit Gewinnen von weniger als 1 Prozent ab.

    DAX auf Jahreshöchstständen

    Nachdem der DAX neue Jahreshöchststände erreicht hat, gibt es derzeit drei Optionen. Entweder der DAX steigt weiter rasant und könnte damit schnell charttechnische Marken bei 10.750 und 11.00 Punkten überwinden, der DAX verschnauft erst mal auf dem aktuellen Niveau und bewegt sich nicht mehr vom Fleck oder der DAX korrigiert und wir haben die Höchststände des Jahres bereits hinter uns. Aktuell sehen wir das Szenario weiter steigender Kurs am wahrscheinlichsten. Die Unternehmen haben überwiegend mit guten Ergebnissen die Märkte begeistert. Damit sind weitere Kursanstiege möglich. Eine kurzfristige Seitwärtsphase ist aber dennoch nicht auszuschließen. Verluste, vor allem über einen längeren Zeitraum, halten wir am unwahrscheinlichsten.

  • DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte – Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus – Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Nach vier Wochen Gewinn hat der DAX mit der vergangenen Woche die Serie unterbrochen. Der Deutsche Aktienindex gab um 2,5 Prozent nach und hat damit 280 Punkte an Wert verloren. Der Sprung über die 11.000er Marke ist dem DAX damit nicht geglückt. Stattdessen notiert der DAX zum Handelsschluss am Fretiag Abend bei 10.708 Punkten.

    DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte

    Am Montag versuchte der DAX noch die 11.000er Marke ins Visier zu nehmen. Als am Nachmittag die Wall Street unter Druck geriet, tauchte auch der DAX ab. Am Tagesende lag der Index 1,6 Prozent unter dem Stand des Vortages. Am Dienstag folgte eine Verschnaufpause mit einem Tagesgewinn von nur 0,2 Prozent und am Mittwoch ging es wieder mit einem Gewinn von 0,7 Prozent nach oben. Eine erneute Schwäche an der Wall Street liess den Handel beim DAX ebenfalls mit einem Verlust von 1,1 Prozent beenden. Ein schwaches Wirtschaftswachstum in der Eurozone sowie enttäuschende Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreise in den USA sorgten am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Der DAX ging am Freitag mit einem Minus von 0,7 Prozent aus dem Handel.

    Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus

    Während die vergangene Handelswoche nur vier Aktien mit einem Geiwnn beendeten, liegen die Papiere von Henkel mit einem Gewinn von 4,8 Prozent ganz vorne. Nach der Vorlage hervorragender Quartalszahlen haben die Düsseldorfer auch die Prognose für den Gewinn für das Gesamtjahr angehoben. Solche Meldungen führen zu steigenden Kursen auf dem Börsenparkett. Die Henkel-Papiere verteuerten sich um 4,64 Euro auf 101,95 Euro. Auch bei Merck brummt das Geschäft und die vorgelegten Quartalszahlen überzeugten an der Börse. Die Aktie gewinnt 1 Prozent auf 91,22 Euro. Münchener Rück verteuerten sich um 0,4 Prozent auf 180,15 Euro und Allianz stiegen um 0,2 Prozent auf 157,60 Euro.

    Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Die Abschreibungen auf Kraftwerke der deutschen Versorgeraktien RWE und E.on drücken weiter auf das Unternehmensergebnis und damit auf den Aktienkurs. Nach der Vorlage der Quartalszahlen verloren RWE 16,1 Prozent auf 11,23 Euro und E.on gaben um 10,1 Prozent auf 8,72 Euro nach. Der geplante Konzernumbau macht der Deutschen Bank zu schaffen. Der Kurs gab um weitere 7,1 Prozent auf 23,82 Euro nach.

    Belasten neue Terrorsorgen den DAX?

    Aufgrund der Terroranschläge in Frankreich hat sich die Stimmung und Unsicherheit insgesamt verändert. Dies könnte auch wieder Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse haben. Zumal durch die Einführung von Grenzkontrollen auch der Warenverkehr behindert wird. Damit könnten dies genug Gründe für Kursverluste in den kommenden Wochen sein. Auch eine mögliche Zinsanhebung in den USA ist bereits negativ für den Euro und könnte sich auch auf die Aktienkurse auswirken.