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  • DAX gewinnt 6,6 Prozent und knackt 11.000er Marke – Finanzaktien und Zykliker gewinnen zweistellig – RWE einzige Aktie mit Wochenverlust

    Klar nach oben ging es in der vergangenen Handelswoche beim DAX. Der Deutsche Aktienindex legte um 6,6 Prozent zu und gewinnt somit 690 Punkte. Damit gelang dem DAX nach langer Zeit der Seitwärtsbewegung der Sprung über die Marke von 11.000 Punkten. Zum Handelsende notierte der DAX bei 11.204 Punkten.

    DAX gewinnt 6,6 Prozent und knackt 11.000er Marke

    Trotz des Neins der Italiener zum Referendum der Staatsreform zeigte sich der DAX von seiner besten Seite und gewinnt im Tagesverlauf 1,6 Prozent. Hoffnungen auf eine weiterhin lockere Geldpolitik durch die EZB sorgten auch am Dienstag für Kursgewinne. Der DAX legte nach einem starken Wochenauftakt am Dienstag um 0,9 Prozent zu. Spekulanten sorgten am Mittwoch für steigende Kurse. Nachdem der DAX im Tagesverlauf die Marke von 11.000 Punkten hinter sich ließ, trieben Anschlusskäufer den DAX weiter nach oben. Zum Handelsende notiert der DAX bei einem Gewinn von 2 Prozent. Am Donnerstag sorgte die geldpolitische Entscheidung der EZB für einen erneut starken Tagesgewinn in Höhe von 1,8 Prozent. Auch am Freitag gab es beim DAX den fünften Handelstag in Folge Gewinne. Mit einem Tagesgewinn von nur noch 0,2 Prozent lag die Entwicklung aber deutlich unter den Steigerungen der Vortage.

    Finanzaktien und Zykliker gewinnen zweistellig

    Nach der Entscheidung der EZB die Zinspolitik bis Ende nächsten Jahres fortzusetzen und damit auch dem angeschlagenen italienischen Bankensektor mehr Zeit zu geben, gab es vor allem bei den Bankaktien eine Erholungsrally. Die Papiere der Deutschen Bank und Commerzbank legten jeweils 17 Prozent auf 17,34 bzw. 7,68 Euro zu. Auch die Aktien zyklischer Unternehmen wie dem Automobilsektor lagen in der Gunst der Anleger. Papiere von BMW gewinnen 11,2 Prozent auf 88,77 Euro. Der Stahlkonzern ThyssenKrupp hat mit einem Kursgewinn von 10,5 Prozent auch eine starke Aktienperformance hingelegt.

    RWE einzige Aktie mit Wochenverlust

    Einzig die Papiere von RWE haben in der vergangenen Woche an Wert verloren. Der Energiekonzern verliert 3,5 Prozent auf 11,19 Euro. Die Entschädigungen für den Atomausstieg durch das Bundesverfassungsgericht dürften geringer ausfallen als zunächst erwartet. Eine schwache Performance von weniger als 2 Prozent Wochengewinn erzielten die Papiere von Vonovia und Merck.

    Wochengewinn könnte Start der Weihnachtsrally einläuten

    Der starke Wochenverlauf könnte der Auftakt für die Weihnachtsrally gewesen sein. Das Aktienumfeld ist derzeit äußerst attraktiv. Lediglich äußere Umstände könnten den Aufwärtstrend unterbrechen. Kommen keine Störfeuer von politischer Seite könnten dem DAX noch mehr gute Wochen mit weiteren Kursgewinnen und neuen Allzeithöchstständen bevorstehen. Unter dieser Annahme wären auch auf Käufe auf dem aktuellen Niveau ein lohnendes Investment.

  • DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke – Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen – FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten


    Mit einem starken Kursplus von 3,8 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit den Wochenverlust der Vorwoche wieder mehr als ausgebügelt. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf 411 Punkte zu und kletterte damit wieder über die Marke von 11.000 Punkten. Am Freitag beendete der Deutsche Bluechips-Aktienindex die Handelswoche bei einem Stand von 11.119,83 Punkten.

    DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke

    Am Montag ging der DAX unbeeindruckt von den Terroranschlägen in Paris in die neue Handelswoche. Der Tagesgewinn beträgt mickrige 5 Punkte. Ein fester Dollar sorgte am Dienstag für steigende Kurse vor allem exportorientierter Unternehmen. Beim DAX ging es dabei um 2,4 Prozent nach oben. Obwohl der DAX im Tagesverlauf am Mittwoch an der 11.000er Marke kratzte, ging der DAX mit einem leichten Tagesverlust von 0,1 Prozent aus dem Handel. Für einen starken Handelsverlauf sorgte am Donnerstag die US-Notenbank. Der DAX legte daraufhin 1,2 Prozent zu. Die 11.000er Marke hat der DAX damit mühelos hinter sich gelassen. Am Freitag setzte sich die Gewinnserie fort. Der DAX beendete den Handelstag vor dem Wochenende mit leichten Aufschlägen von 0,3 Prozent.

    Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen

    Nach den Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals ging es bei Volkswagen in der vergangenen Woche deutlich nach oben. Neuen Erkenntnissen zufolge könnte dem Volkswagen-Konzern die Rückrufaktion deutlich günstiger kommen als ursprünglich befürchtet. Außerdem erscheint die Volkswagen-Aktie im Vergleich mit anderen Automobilaktien besonders günstig zu sein. In der vergangenen Woche legte die VW-Aktien daraufhin 7,4 Prozent auf 108,45 Euro zu und notiert wieder oberhalb der 100er Marke. Die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia stiegen um 7,4 Prozent auf 29,78 Euro. Ein positiver freier Cashflow sorgt bei den Analysten des Stahlherstellers ThyssenKrupp für Begeisterung. Die Aktie legte 7,1 Prozent auf 19,52 Euro zu.

    FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche gibt es keine wirklichen Verlierer. Einen leichten Kursverlust haben lediglich die Aktien von FMC und der Deutschen Börse zu verbuchen, der jeweils 0,2 beträgt. Aktien von Fresenius Medical Care notieren aktuell bei 79,42 Euro und die Dividendenpapiere der Deutschen Börse gingen bei einem Stand von 81,02 Euro aus dem Handel.

    Geht die Jahresendrally nun weiter?

    Nachdem die Terroranschläge den DAX bislang nicht verunsicherten und ein starker Dollar die exportstarke deutsche Wirtschaft unterstützt, könnte es mit dem DAX weiter nach oben geben. Zumal der Sprung über die 11.000er Marke geglückt ist und auch die 200er Tageline durchbrochen ist, sieht es beim DAX auch charttechnisch gut aus. Sollte es keine neuen Unsicherheiten in welcher Form auch immer geben, ist mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen. Der DAX könnte also mit der Weihnachts- und Jahresendrally starten und noch dieses Jahr neue Allzeithochs erreichen.

  • DAX kaum verändert – Wochengewinn von 0,5 Prozent auf 10.850 Punkte – Merck, Bayer und Fresenius legen deutlich zu – Kursverluste bei K+S, Deutsche Bank und RWE

    In der vergangenen Handelswoche konnte der DAX 0,5 Prozent zulegen und 56 Punkte an Wert gewinnen. Damit steigt der Deutsche Aktienindex auf einen Stand von 10.850 Punkte. Nachdem der Aktienmarkt eine Woche zuvor um noch 7 Prozent zulegte und der Handel im Oktober mit einem Monatsgewinn von 14 Prozent zu Ende ging, war die letzte Woche eher eine Woche der Konsolidierung.

    DAX kaum verändert – Wochengewinn von 0,5 Prozent auf 10.850 Punkte

    Bei einem vergleichsweise ruhigen Geschäft ging der Deutsche Aktienindex kaum verändert aus dem Handel und schloss 7 Punkte fester. Nach der starken Vorwoche war es allerdings keine Überraschung, dass der DAX eine Verschnaufpause einlegt. Am Dienstag ist die Rally dagegen erst einmal ins Stocken geraten. Mit einem Tagesverlust von 1 Prozent gab der DAX stärker nach. Gedrückt wurde die Stimmung vor allem von den Quartalszahlen von BASF. Der Chemiekonzern hat weniger umgesetzt als erwartet und den Ausblick gesenkt. An der Börse verloren die BASF-Papiere 4,7 Prozent an Wert. In der Hoffnung auf unveränderte Zinsen durch die US-Notenbank legte der DAX am Mittwoch deutlich zu und ging mit einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag drückten Kursverluste bei der Deutschen Bank auf die Stimmung im DAX. Der Tagesverlust beim DAX liegt bei 0,3 Prozent. Einen positiven Wochenschluss gab es am Freitag mit einem Gewinn von 0,5 Prozent.

    Merck, Bayer und Fresenius legen deutlich zu

    Die Citigroup hat die Aktie von Merck auf Kaufen hochgestuft. Im Wochenverlauf half dies der Aktie zu einem deutluchen Kursgewinn. Die Merck-Aktie verteuerte sich um 9,9 Prozent. Damit geht der Dividendentitel bei einem Kurs von 88,83 Euro ins Wochenende. Bayer setzen sich nach starken Quartalszahlen ebenfalls an die Spitze der DAX-Aktien. Nach einem Wochengewinn von 8,4 Prozent geht die Aktie bei 121,35 Euro aus dem Handel. Analysten der DZ-Bank lobten die Zahlen als hervorragend. Fresenius erhöhte ebenfalls den Ausblick und konnte daraufhin Kursgewinne einfahren. Hier beträgt der Wochengewinn 7,6 Prozent auf 66,75 Euro.

    Kursverluste bei K+S, Deutsche Bank und RWE

    K+S-Aktien fallen weiter in den Keller. Diesmal ist allerdings eine Gewinnwarnung des Konkurrenten Potasch für den Wochenverlust von 6,8 Prozent verantwortlich. Damit hat die Aktie in den vergangenen drei Monaten mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren und notiert aktuell bei 22,95 Euro. Die Deutsche Bank tritt auf die Kostenbremse. Neben dem Abbau zahlreicher Jobs und einer Umstrukturierung in größerem Umfang wird das Geldhaus die nächsten beiden Jahre auch keine Dividende bezahlen. An der Börse kommen solche Meldungen weniger gut an. Die Aktie verlor 5,9 Prozent auf 25,47 Euro. Das Auf- und Ab der Versorgeraktien setzte sich auch in der vergangenen Woche fort. Am Ende ging die RWE-Aktie 5,8 Prozent schwächer bei 12,65 Euro aus dem Handel.

    11.000 Punkte nur noch eine Frage der Zeit

    Nach einem starken Oktober und Kursen von knapp unter 11.000 Punkten sind weitere Kursgewinne beim DAX nur eine Frage der Zeit. Die Herbstrally ist nach den jüngsten Kursgewinnen bereits voll im Gange und weitere Kurssteigerungen sind nur noch eine Frage der Zeit. Nach überwiegend positiven Quartalszahlen dürften die Kurse damit auch in den kommenden Tagen weiter steigen und der DAX damit bald neue Allzeithochs erklimmen.

  • DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte – SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu – Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nachdem der DAX in der Vorwoche 5,7 Prozent zulegte, trat das Deutsche Börsenbarometer in der vergangenen Woche auf der Stelle. Mit einem Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte ging der DAX so gut wie unverändert aus dem Handel. Der Wochengewinn beträgt damit gerade einmal 0,1 Prozent. 

    DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte

    Am Montag ist der Start in die neue Handelswoche zunächst geglückt. Der Dax legte um 0,2 Prozent zu. Zum größten Teil waren die Versorger RWE und E.on die Zugpferde. Nach der Veröffentlichung des Stresstests legten die Papiere zu. Im Vorfeld hatten einige Marktteilnehmer die Sorge, dass die Finanzen den Rückbau der Atomkraftwerke nicht verkraften könnten. Schwache Konjunkturdaten drückten am Dienstag auf den DAX der um 0,9 Prozent nachgab. Einen Tag später folgten schwache Konjunkturdaten aus den USA für fallende Kurse. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Einen Tagesgewinn von 1,5 löste die EZB aus, die zur Erreichung des Inflationsziels weiter eine lockere Geldpolitik nachgab. Am Freitag sorgte ein weiteres Plus von 0,4 Prozent für einen positiven Wochenausklang.

    SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu

    Der Softwarehersteller SAP überraschte mit besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen. An der Börse löste dies ein Kursfeuerwerk aus. Die SAP-Aktie ging mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 66,12 Euro aus dem Handel. Damit legten die Dividendenpapiere innerhalb einer Woche um 5,70 Euro je Anteilsschein zu. E.on-Aktien profitierten vom Verkauf des norwegischen Gas- und Ölgeschäfts. Damit kann sich E.on zum Einen entschulden, zum anderen erscheine der Verkaufspreis in Zeiten fallender Öl- und Gespreise sehr attraktiv. Die E.on-Aktie beendet den Handel mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 9,50 Euro. Aktien der Deutschen Börsen legten 4,1 Prozent zu. Dies entspricht einem Kursgewinn von 3,14 Euro auf 79,19 Euro.

    Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nach dem Ende des Übernahmekampfs durch Potash belasten nun auch schwache Geschäftsdaten den Kurs von K+S. Die Aktie verlor im Wochenverlauf 6,1 Prozent auf 23,60 Euro. Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal und verliert 5,6 Prozent auf 100,60 Euro. Der früher unter Deutsche Annington firmierende Immobilienkonzern Vonovia will die Deutsche Wohnen übernehmen. Am Aktienmarkt kam dieses Vorhaben ersteinmal nicht gut an. Der Aktienkurs gab um 4,9 Prozent auf 26,94 Euro nach.

    Zeit für weitere Kursgewinne in Richtung 11.000 Punkte

    Nach einer soliden Handelswoche und zum größten Teil überzeugenden Unternehmenszahlen könnte der Weg für weitere Kursgewinne frei sein. Auf dem Börsenparkett erwarten Marktteilnehmer, dass der DAX in Richtung 200-Tage-Linie bei rund 11.000 Punkte steigen wird. Auch aus fundamentaler Sicht spricht momentan Vieles für weitere Kursgewinne und einen Beginn der Herbstrally.

  • DAX knackt erstmals die 11.000er Marke – 1,1 Prozent Wochengewinn – HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu – Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Deutsche Aktienindex steigt weiter und damit beendete der DAX die fünfte Woche in Folge mit Kursgewinnen. An den letzten fünf Handelstagen legte der DAX 1,1 Prozent zu und ging bei einem Stand von 10.963 Punkten nur knapp unterhalb der 11.000er Marke aus dem Handel. Im Wochenverlauf legte der DAX damit 117 Punkte zu.

    DAX sprang erstmals in der Geschichte über die Marke von 11.000 Punkte

    Zu Beginn der Woche sah es zunächst nicht so gut für deutsche Aktien aus. Die Ukraine-Krise und die Anspannungen um Griechenland sorgten für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Am Montag gab der DAX 1,7 Prozent an Wert ab und am Dienstag schloss der DAX 0,9 Prozent schwächer. Unverändert bei einem Minus von nur noch 2 Punkten gelang es dem DAX den Negativtrend am Mittwoch zu beenden. Stark nach oben ging es dann am Donnerstag mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent und 0,4 Prozent am Freitag. Der Gipfel von Minsk gab neue Hoffnungen für eine Lösung im Ukraine-Konflikt. Und auch im Schuldenstreit mit Griechenland scheint eine Annäherung der Partner möglich. Hervorragende Daten aus der Deutschen Wirtschaft gaben zusätzliche Impulse und liessen den DAX am Freitag im Handelsverlauf erstmals über die Marke von 11.000 Punkte steigen.

    HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu

    Für die Aktien von HeidelbergCement ging es in der vergangenen Woche steil nach oben. Der Kurs legte um 5 Prozent auf 69,56 Euro zu. Damit hat sich die Aktie auf Sicht der letzten Monate sehr gut entwickelt. Auch die Deutsche Bank legte zu und verteuerte sich um 4,7 Prozent auf 28,35 Euro. Allerdings liegt die Aktie aus Sicht der letzten 12 Monate noch immer rund 20 Prozent im Minus. Ähnlich sieht es bei Lanxess aus. Die Aktie gehört mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent zu den Wochengewinnern, notiert jedoch auf 12-Monats-Sicht noch im Minus. Für Impulse sorgte bei Lanxess ein möglicher Verkauf eines Geschäftsbereiches.

    Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Streik auf verschiedenen Flughäfen in Deutschland sorgte am Montag für zahlreiche Flugausfälle und belastete das Lufthansa-Papier. Die Aktie verlor in der vergangenen Woche 2,8 Prozent an Wert. Auch der wieder etwas zulegende Ölpreis wirkt sich negativ auf das Ergebnis von Lufthansa aus. Nach einem konservativen Geschäftsausblick gaben die Papiere von Beiersdorf im Wochenverlauf 2,6 Prozent ab. Die Aktie des Nivea-Hertstellers kostet aktuell 75,25 Euro. Auch Henkel gehört mit einem Verlust von 2,1 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie notiert damit bei 100,50 Euro.

    Klettert der DAX nach den neusten Rekorden weiter?

    Der DAX notiert so hoch wie nie in seiner Geschichte. Die Geschäfte der Unternehmen laufen derzeit trotz zahlreicher negativer Einflüsse aus dem Ausland hervorragend. Ein schwacher Euro beflügelt die deutschen Exporte und die lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgen für günstige Zinsen und jede Menge verfügbares Geld. Da es an Anlagealternativen zu Aktien mangelt, steigen die Kurse immer weiter. Sollten die ausländischen Krisen um die griechischen Schulden und den Ukraine-Konflikt gelöst werden sowie die Ausweitung des IS gestoppt werden können, dürfte das Potential für weitere Kursgewinne gegeben sein. Ein kurzfristiger Einbruch am Aktienmarkt wäre ebenfalls keine Überraschung. Insofern ist eine Vorhersage aktuell schwieriger denn je. Sicher ist nur, dass wir in Zukunft noch höhere Kurse als aktuell sehen werden und dass es beim DAX auch Rückschläge unter das aktuelle Niveau geben wird. Die Frage, die wir jedoch nicht beantworten können, ist wann und wie stark die jeweilige Entwicklung ausfallen wird. Für die kommende Woche sind aus unserer Sicht beide Szenarien möglich. Impulse könnten auch von der EZB-Sitzung und dem Verfallstag am Freitag ausgehen.