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  • DAX knackt 9.000 Punkte – SAP, Deutsche Post, Commerzbank – Quartalsergebnisse sorgen für weitere Phantasie

    Der Deutsche Aktienindex hat die 9.000er Punkte geknackt und notiert damit so hoch wie nie seit dem 25 jährigen Bestehen des DAX. Genau genommen unternahm der DAX im Wochenverlauf mehrere Versuche die 9.000er Marke zu überwinden und war mehrmals ganz nah an diese Marke herangerückt. Am Freitag kletterte der DAX schließlich bis auf 9.010,65 Punkte, bevor er zum Handelsende wieder leicht nachgab und bei einem Stand von 8.986 Punkten nur leicht unter der Allzeithöchstständen aus dem Handel ging. Im Wochenverlauf gelang dem Deutschen Aktienindex damit ein Kursgewinn von 121 Punkten oder 1,4 Prozent.

    Nachdem der DAX am Montag zunächst aufgrund des anstehenden US-Arbeitsmarktberichtes wenig verändert 2 Punkte im Plus schloss, ging es am Dienstag um 0,9 Prozent nach oben. Der US-Arbeitsmarktbericht ist schwächer als erwartet ausgefallen. Dies dürfte zu einer Fortsetzung der expansiven Geldpolitik durch die US-Notenbank führen und damit den Aktienmärkte günstige Liquidität bescheren. Am Mittwoch legte der Aktienmarkt erneut eine Pause ein und kam lediglich 0,3 Prozent voran. Gute Daten im Rahmen der Berichtssaison haben die Akteinmärkte beflügelt und den DAX am Donnerstag um 0,7 Prozent steigen lassen. Am Freitag knackte der DAX endlich die 9.000er Marke – danach war die Luft aus dem Handel und zum Tagesschluss blieb lediglich ein Gewinn von 5 Punkten auf der Kurstafel über.

    Durchweg gute Ergebnisse zum dritten Quartal legte Europas größter Softwarekonzern SAP vor.  Auch die Jahresendprognose wurde von SAP bestätigt. Dies sorgte im Wochenverlauf zu einem Kursgewinn von 7,7 Prozent auf 57,62 Euro. Damit war die Aktie von SAP der stärkste Wert in der vergangenen Woche. Die Regulierungsbehörde erleichtert der Deutschen Post möglicherweise die nächste Portoerhöhung. Damit könnte das Geschäft rentabler werden. Aktionäre der Aktie „Gelb“ feierten dies mit einem Aufschlag von 4,3 Prozent. Damit ging das Dividendenpapier der Deutschen Post mit einem Kurs von 25,04 Euro aus dem Handel. Münchener Rück legten im Wochenverlauf 3,8 Prozent auf 151,85 Euro zu und zählen damit ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    Gegen den Trend ging es mit den Papieren von infineon nach unten. Die Aktien des Speicherchipherstellers verbilligten sich um 3, 9 Prozent auf 6,94 Euro ohne dass es diesbezüglich neue Nachrichten gab. Ein Urteil zu Strafzahlungen von J.P. Morgen an den amerikanischen Staat sorgt für Unruhe unter den Geldhäusern. Aktien der Commerzbank verloren 3,1 Prozent auf 9,55 Euro. Deutsche Bank gaben um 2,7 Prozent auf 36,08 Euro nach.

    Eine Fortsetzung der Aktienhause wird auch in den kommenden Wochen erwartet. Die Berichtssaison hat in Europa gerade erst begonnen. In der nächsten Woche werden weitere DAX-Schwergewichte die Quartalszahlen veröffentlichen. Hier ist mit weiteren positiven Überraschungen zu rechnen. Nachdem Daimler bereits in dieser Woche die Märkte begeistert hat, könnte VW in der nächsten Woche Ähnliches gelingen. Gute Nachrichten werden derzeit an den Aktienmärkten positiv angenommen und  führen zu deutlichen Kursgewinnen bei den entsprechenden Aktien. Es ist davon auszugehen, dass der DAX schnell die 9.000er Marke nachhaltig hinter sich lassen wird.

  • DAX auf Allzeithoch – Commerzbank, Lanxess und infineon – Wochenrückblick und DAX-Ausblick

    Die Deutschen Aktienmärkte waren in der vergangenen Handelswoche in Feierlaune und beendeten den Handel mit neuen Allzeithöchstständen. Im Wochenvergleich kletterte der DAX um 1,6 Prozent auf einen Schlussstand von 8.865 Punkte. Dies entspricht einem Wochengewinn von 140 Punkten.

    Nachdem der Aktienhandel am Montag wegen des Feiertages Columbus-Day in den USA ruhig verlief, beflügelte im weiteren Wochenverlauf ein starker ZEW-Indikator sowie eine vorübergehende Lösung im US-Haushaltsstreit die Märkte. Am Montag notierte der DAX unverändert mit einem Punkt im Minus. An den folgenden Tagen ging es um 0,9 bzw. 0,5 Prozent nach oben. Am Donnerstag machte sich Ernüchterung über die nur vorübergehende Lösung im US-Haushaltsstreit breit. Kommt es zu keiner Einigung, wird sich die Diskussion und Eskalation um eine mögliche Zahlungsunfähigkeit in zwei Monaten wiederholen. Der DAX gab am Donnerstag aus diesen Gründen um 0,4 Prozent nach. Starke Wirtschaftsdaten aus China haben die Märkte am Freitag beflügelt. Die deutschen Exportwerte legten kräftig zu und zogen den DAX am Freitag nach oben. Der Kursgewinn am Freitag betrug 0,6 Prozent.

    Aktien der Commerzbank profitierten von der Konjunkturerholung in Europa. Die Aktie des Frankfurter Kreditinstitutes legte deutlich zu und verteuerte sich um 7,1 Prozent. Zum Wochenschluss ging das Papier bei einem Stand knapp unter der 10 Euro Marke bei 9,86 Euro aus dem Handel. Lanxess-Aktien profitieren von einem starken Reifengeschäft von Michelin. Als großer Zulieferer ging der Kurs der Lanxess-Aktie um 5,7 Prozent nach oben und kosten nun 50,95 Euro. 4,9 Prozent ging es bei der Deutschen Lufthansa-Aktie nach oben. Der Kurs legte um 69 Cent auf 14,83 Euro zu.

    Ein starker Euro macht sich bereits bei den Exportwerten negativ bemerkbar. So gaben Aktien des Speicherchiphersteller infineon gegen den Trend um 3,5 Prozent nach. Die Dividendenpapiere gingen bei einem Stand von 7,22 Euro aus dem Handel. Aktien von K+S und Linde gehören ebenfalls zu den Wochenverlierern mit einem Wochenverlust von 1,5 bzw. 1 Prozent.

    In den kommenden Wochen werden die Quartalsberichtszahlen für Bewegung an den Aktienmärkten sorgen. Da sich die Erholung der südlichen Euro-Länder immer mehr durchsetzt, ist davon auszugehen, dass sich dies auch in den Unternehmenszahlen zunehmend wiederspiegeln wird. Bei der Entwicklung des DAX ist deshalb davon auszugehen, dass die Aktienmärkte weiter zulegen werden und neue Allzeithöchststände markiert werden.

  • Deutliche Kursgewinne beim DAX – Commerzbank, RWE und Deutsche Lufthansa

    Deutliche Kursgewinne gab es in der vergangenen Handelswoche beim Deutschen Aktienmarkt. Der DAX notiert am Freitag 1,2 Prozent über dem Stand der Vorwoche und ging damit bei einem Stand von 8.725 Punkten aus dem Handel. Für ein neues Allzeithoch hat es damit zwar noch nicht ganz gereicht, der 102 Punkte starke Kursanstieg hat den Aktienmarkt allerdings wieder kräftig beflügelt. Die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA hat zu Wochenbeginn für lange Gesichter auf dem Aktienmarkt gesorgt. Am Montag ging der Markt deshalb mit einem Verlust von 0,4 Prozent aus dem Handel. Auch am Dienstag ging es um 0,4 Prozent in den Keller und am Mittwoch sorgten Kursverluste in Höhe von 0,5 Prozent für fallende Aktienkurse. Neben der Verunsicherung durch den Haushaltsstreit in den USA trieben ein schwacher Einkaufsmanagerindex aus China sowie rückläufige Daten zur Industrieproduktion in Deutschland den Börsianern Sorgenfalten auf die Stirn.

    Die Wende kam am Donnerstag, als in den USA die Anhebung der Schuldengrenze die Runde machte. Damit scheint zumindest kurzfristig eine Pleite der USA abgewendet zu sein. Den Aktienmärkten half dies weltweit auf die Sprünge. Der DAX kletterte am Donnerstag um fast 170 Punkte nach oben. Damit haben sich die deutschen Dividendentitel an einem Tag um 2 Prozent verteuert. Neben der erfreulichen Nachricht aus den USA sorgten positive Nachrichten aus den europäischen Krisenländern für Entspannung. In Ländern wie Spanien und Italien geht es ebenfalls voran. Diese Konjunkturbelebung sorgte vor allem bei europäisch breit aufgestellten Aktien für Kursgewinne. Nach dem starken Kursgewinn vom Vortag erholten sich die Märkte am Freitag und gingen 0,4 Prozent leichter aus dem Handel.

    Unter den DAX-Titeln setzten sich die Papiere der Commerzbank an die Spitze. Trotz einem schwachen Ergebnis um Kredit- und Firmengeschäft sorgte die Konjunkturbelebung in Europa für Entspannung. Damit kann das Kreditinstitut die Risiken zurückfahren. Die Aktien der Commerzbank legten um 6,2 Prozent auf 9,21 Euro zu. Eine Diskussion um eine mögliche Entlastung der Unternehmen im Energieversorgungsbereich beflügelte die Aktien von RWE. Der Kurs legte 5,3 Prozent auf 26,78 Euro zu. Aufgrund der Konjunkturerholung in Europa erwarten Aktionäre eine Belebung der Ergebnisse für die Deutsche Telekom. T-Aktien wurden fleißig gekauft. Der Kurs legte um 4,8 Prozent auf 11,30 Euro zu.

    Am Ende der Kurstafel notierten die Aktien der Deutschen Lufthansa mit einem Verlust von 3,4 Prozent im Wochenverlauf. Damit verlor die Aktie der Fluglinie 49 Cent auf 14,14 Euro. Nach den starken Kursgewinnen der Vorwochen gingen auch Deutsche Post leichter aus dem Handel. Der Kurs verlor 3,3 Prozent auf 23,85 Euro. Papiere des Persil-Herstellers Henkel verloren 3,1 Prozenz auf 73,89 Euro.

    Nachdem die vorübergehende Anhebung der Schuldengrenze zumindest kurzfristig die Sorgen vor einer Zahlungsunfähigkeit der USA genommen hat, dürften in den kommenden Wochen wieder verstärkt die fundamentalen Daten im Fokus der Anleger stehen. Mit der beginnenden Quartalsberichtssaison könnten positive Meldungen dem DAX zu neuen Höchstständen verhelfen.

  • DAX im Wochenverlauf kaum verändert – Commerzbank legt deutlich zu

    Wie bereits in der Vorwoche erwartet, gab es in der vergangenen Handelswoche wenig Bewegung auf dem Aktienparkett. Der DAX gab leicht nach und schloss 39 Punkte unter dem Schlußkurs der Vorwoche. Damit verlor der Deutsche Aktienindex 0,4 Prozent auf 8.623 Punkte. Für Belastung sorgte auf dem Börsenparkett zum Einen die Ausgabenbremse in den USA sowie die Vertrauensfrage der italienischen Regierung. Nachdem der DAX am Montag noch mit einem Tagesverlust von 0,8 Prozent in die neue Woche startete, ging es am Dienstag um 1,1 Prozent nach oben. Kursverlusten am Mittwoch und Donnerstag standen wiederum Kursgewinnen am Freitag gegenüber.

    Unter den DAX-Papieren legten die Dividendentitel der Comemrzbank mit einem Wochengewinn von 4,8 Prozent am stärksten zu. Die Papiere legten 0,42 Euro zu und verabschiedeten sich bei einem Stand von 9,09 Euro aus dem Handel. Die sinkenden Risikoaufschläge für südeuropäische Aktien haben den Kurs der Commerzbank beflügelt. Auch die Deutsche Telekom-Papiere bauten die jüngsten Gewinne mit einem Plus von 3,8 Prozent auf 11,19 Euro aus. Die Aktie profitiertete von Aussagen der Analysten der UBS. Diese nahmen die Titel auf eine Liste besonders empfehlenswerter Aktien und erhöhten gleichzeitig das Kursziel auf 12,70 von 8,50 Euro. Um 3,2 Prozent ging es auch mit den Papieren von ThyssenKrupp nach oben. Die Papiere des Stahlherstellers legten 3,2 Prozent auf 18,15 Euro zu.

    Gegen den Trend nach unten entwickelten sich dagegen die Papiere von Volkswagen. Der Kurs des Automobilherstellers verbilligte sich um 3,7 Prozent auf 168,10 Euro. Ohne negative Meldungen verloren im allgemein unsicheren Umfeld auch die Titel von HeidelbergCement und Lanxess. Der Kursverlust beträgt hier jeweils 3,4 Prozent. Aktien von HeidelbergCement gingen mit 56,16 Euro aus dem Handel und Lanxess-Aktien notierten bei Börsenschluss bei 47,05 Euro.

    In der kommenden Woche dürfte die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA erneut die Börsen verunsichern. Da wir ein solches Szenario für eher unwahrscheinlich halten, erwarten wir keine nachhaltigen Kursbewegungen in diesem Zusammenhang. Insgesamt ist davon auszugehen, dass sich der DAX eher seitwärts bewegt und lediglich auf unerwartete Nachrichten kurzfristige Ausschläge verzeichnen wird.

  • DAX schließt den Handel mit leichten Kursverlusten – starke Performance bei Aktien der Deutschen Telekom und Lufthansa

    Kaum verändert hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktienindex gab insgesamt 14 Punkte ab und ging bei einem Stand von 8.661,5 Punkten ins Wochenende. Dies entspricht einem Kursverlust von 0,2 Prozent gegenüber dem Stand der Vorwoche. Der Ausgang der Bundestagswahlen hatte keinen Einfluss auf die Entwicklung an den Aktienmärkten. So kam es am Montag auch zu keinen größeren Kursveränderungen. Nachdem sich in den folgenden Tagen immer mehr eine große Koalition abzeichnet, hatte dies keine Auswirkung auf den Verlauf beim DAX. Etwas mehr im Fokus steht damit der erneute Haushaltsstreit in den USA. Sollte es keine Einigung geben, könnte den USA die Zahlungsunfähigkeit drohen.

    Unter den DAX-Papieren legten die Papiere der Deutschen Telekom und der Lufthansa jeweils mehr als 4 Prozent zu. T-Aktien verabschiedeten sich bei einem Stand von 10,78 aus dem Handel und Lufthansa-Papiere notierten zuletzt bei 14,63 Euro. Eine weitere Erholung gab es bei der RWE-Aktie. Der Dividendentitel legte um 3 Prozent auf 25,44 Euro zu.

    Das leicht steigende Zinsniveau macht sich bereits im Bankensektor bemerkbar. Aktien der Commerzbank verloren 8,7 Prozent. Nach unten ging es auch beim Branchenprimus Deutsche Bank. Hier ging es um 3,5 Prozent in den Keller. Ein schwacher Ausblick eines Wettbewerbers zog die Aktien von K+S in den Keller. Die Aktie ging bei einem Stand von 19,30 Euro aus dem Handel.

    Für die kommende Woche werden keine marktbestimmenden Nachrichten erwartet. Insofern ist davon auszugehen, dass sich die Kurse auf dem aktuellen Niveau bewegen. Größere Veränderungen sind zunächst nicht zu erwarten.

  • Starke Kursgewinne mit neuem Allzeithoch beim DAX – Aufstieg der Deutschen Post in den EuroStoxx50 beflügelt die Aktie

    Ein positives Aktienumfeld hat die Aktienkurse in der vergangenen Handelswoche kräftig steigen lassen. Der DAX legte nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Wochen weiter zu und erreichte neue Allzeithöchststände. Den höchsten jemals gemessenen Stand erreichte der Deutsche Aktienindex am Donnerstag bei einem Stand von 8.770 Punkten. Bereits zu Wochenbeginn legte der DAX 1,2 Prozent zu und ging am Montag bei einem Stand von 8.613 Punkten aus dem Handel. Im Handelsverlauf wurde am Montag der höchste Stand bei 8.626 Punkten markiert. Am Dienstag sorgte die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank für leichte Zurückhaltung. Der DAX gab 0,2 Prozent nach, bevor es am Mittwoch mit 0,5 Prozent wieder leicht nach oben ging. Da die US-Notenbank die Zeit des günstigen Geldes fortsetzte, ging die Börsenrally am Donnerstag weiter und der DAX gewann 0,7 Prozent. Trotz des großen Verfalltages notierte der DAX wenig verändert und verabschiedete sich mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent am Freitag ins Wochenende. Insgesamt ging damit eine starke Woche zu Ende.

    Der Aufstieg in den Euro-Stoxx-50 hat die Aktie der Deutschen Post kräftig steigen lassen. Die Aktie „Gelb“ legte im Wochenverlauf um 6,2 Prozent auf 24,81 Euro zu. Die Deutsche Post ist damit die Aktie der Woche. Aktien von Heidelbergcement legte 6,1 Prozent auf 58,31 Euro zu und gehören damit ebenfalls zu den Wochengewinnern. Drittstärkster Dividendentitel waren die Papiere von Bayer mit einem Kursplus von 4,8 Prozent auf 87,68 Euro.

    Gegen den Trend nach unten und gleich mit einem Wochenverlust von 8,9 Prozent ging es mit den Papieren von K+S. Der Kurs der Aktien ging auf 20,57 Euro zurück, nachdem der russische Wettbewerber von fallenden Kalipreisen ausging. Zweitgrößter Kursverlierer im DAX waren Lanxess-Aktien, die sich um 6,4 Prozent verbilligten. Dem Unternehmen macht ein drastischer Einbruch der Nachfrage, vor allem nach Kautschukprodukten zu schaffen und zwingt den Spezialchemiekonzern zu Kostensenkungen und Personalabbau. Der Rückgang des PKW-Absatzes in Europa im Monat August hat bei VW eine Bremsspur hinterlassen. Der Kurs der VW-Aktie gab um 4,7 Prozent auf 173,30 Euro nach.

    Eine Gewinnwarnung von adidas hat sich im Wochenverlauf kaum auf den Aktienkurs ausgewirkt. Das Herzogenauracher Unternehmen geht von einer Gewinnmarge von nunmehr 8,5 Prozent aus, nachdem vorher noch ein um 0,5 Prozentpunkte höherer Wert erwartet wurde. adidas-Aktien kosten aktuell 80,11 Euro. Der Weggang des Lufthansa-Chefs zu Roche hat die Lufthansa-Aktie ebenfalls nicht beeindruckt. Die Aktie notiert aktuell bei 14,02 Euro.

    Für die Fortsetzung der DAX-Rally dürfte der Ausgang der Bundestagswahl von großer Bedeutung sein. Derzeit ist der Vorsprung der Regierungskoalition relativ knapp. Größte Gefahr für die Börse wäre eine Rot-Rot-Grüne Regierung. In diesem Fall drohen der Finanzbranche sowie den Energieunternehmen zum Teil drastische Einschnitte. Dies könnte Experten zufolge einen Kursrutsch von bis zu 1.000 DAX-Punkten bedeuten. Sollte alles beim aktuellen Stand bleiben, ist mit einer Fortsetzung der Rally zu rechnen. Dem DAX sind dann in der nächsten Woche weitere Allzeithöchststände zuzutrauen.

  • DAX-Wochenrückblick vom 14.9.2013

    In der vergangenen Woche legte der DAX erneut deutlich zu und hat damit die 8.500er Marke überwunden. Mit der sich abzeichnenden politischen Lösung im Syrien-Konflikt, legte der DAX am Dienstag 2,1 Prozent zu, nachdem er am Montag noch ohne Veränderung aus dem Handel ging. Im weiteren Wochenverlauf gab es keine stärkeren Veränderungen mehr. Am Mittwoch legten die Aktien mit 0,6 Prozent leicht zu, am Donnerstag ging es 2 Punkte nach unten und am Freitag legte der Deutsche Blue Chips Index noch einmal 0,2 Prozent zu. Zum Wochenschluss bleibt ein Wochengewinn von 233,75 Punkte auf einen DAX-Stand von 8.509 Punkten stehen.

    Stärkste Aktie im DAX war der Kaliproduzent K+S. Der Kurs des Dividendenpapiers setzte sich mit einem Wochengewinn von 20,2 Prozent an die DAX-Spitze. Medienberichte über einen Ausstieg des russischen Großinvestors Suleiman Kerimov aus dem russischen Kaliproduzenten Uralkali sorgten für steigende Kurse bei K+S-Aktien. Börsenhändler sehen nach einem Ausstieg Kerimovs die Chancen auf eine Wiederbelebung des  jüngst beendeten Preiskartells mit dem weißrussischen Kaliproduzenten Belaruskali steigen. Dies könnte höhere Kalipreise zur Folge haben und sich damit positiv auf K+S auswirken. Wie schon in der Vorwoche erwarten Börsenteilnehmer Erleichterungen nach der Bundestagswahl für die Energiebranche. Aktien des Versorgers RWE legten 10,3 Prozent auf 25,59 Euro zu und E.on verteuerten sich um 8,5 Prozent auf 13,74 Euro.

    Etwas leichter notierten die Aktien der Deutschen Börse. Der Börsenbetreiber war damit die einzige Aktie mit einem Wochenverlust, der 0,4 Prozent betrug. Die Papiere der Deutschen Börse gingen mit einem Kurs von 54,11 Euro aus dem Handel. Mit den Titeln von Siemens, Bayer und Adidas folgen die weiteren Börsenverlierer, die jeweils weniger als 0,5 Prozent zulegen konnten.

    Stark entwickelten sich auch die Automobilwerte. Diese legten nach der Eröffnung der Internationalen Automobilmesse in Frankfurt ebenfalls deutlich zu. Die Branche erwartet mit dem Anziehen der Konjunktur in Europa wieder steigende Verkaufszahlen und die deutschen Automobilhersteller präsentieren auf der IAA starke neue Produkte. Daimler und VW legten jeweils mehr als 5 Prozent zu, BMW verteuerten sich um 3,1 Prozent. Da ein Militärschlag gegen Syrien nicht mehr unmittelbar bevorsteht, ging der Ölpreis zurück. Davon profitierte vor allem auch die Luftfahrtbranche. Aktien der Deutschen Lufthansa legten in diesem Zuge in der vergangenen Woche 7,8 Prozent auf 13,94 Euro zu.

    In der kommenden Woche werden aufgrund der bevorstehenden Bundestagswahl keine großen Kurssprünge erwartet. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass der DAX sein aktuell hohes Niveau verteidigen wird. Die Chancen für weitere stärkere Kursgewinne sehen wir in den kommenden Handelstagen ebenfalls eher gering.

  • DAX-Wochenrückblick vom 7.9.2013

    Mit einem Wochengewinn von 173 Punkten legte der DAX in der vergangenen Woche wieder deutlich zu und ging mit einem Schlussstand von 8.276 Punkten ins Wochenende. Zwischenzeitlich notierte der Deutsche Aktienindex sogar oberhalb der 8.300er Marke. Im weiteren Handelsverlauf wurden jedoch wieder ein paar Punkte abgegeben. Der Syrien-Konflikt und die Spekulationen um eine mögliche kriegerische Auseinandersetzung haben die Aktienmärkte beeinflusst und sowohl nach oben als auch nach unten bewegt.

    Da am Montag aufgrund des Labor-Days die Börsen geschlossen waren und auch keine Nachrichten aus den USA die Märkte beeinflussen konnten, sorgten positive Einkaufsmanagerindizes aus China und Europa für steigende Kurse. Der DAX legte am Montag gleich zum Wochenbeginn eine Rally von 1,7 Prozent hin. Steigende Risiken eines möglichen Militärschlages gegen Syrien sorgten für Verunsicherung auf dem Börsenparkett. Der Aktienmarkt verlor 0,8 Prozent. Wenig Veränderung gab es am Mittwoch. Gute Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA bestätigen den positiven Trend der Erholung der Wirtschaft. Da dies gleichzeitig mit einer restriktiveren Geldpolitik durch die Notenbanken verbunden ist, wirkt sich dies negativ auf die Märkte aus. Am Donnerstag ging der DAX dennoch mit einem Kursgewinn von 0,5 Prozent in den Feierabend. Zum Wochenausklang haben kräftige Aufschläge bei den Versorgerwerten und bei Siemens den DAX gestützt. Am Ende stand erneut einen Gewinn von 0,5 Prozent auf der Anzeigetafel.

    Die Aktien des Versorgers RWE sind die Aktie mit dem stärksten Wochengewinn. Mit dem Kursfeuerwerk zum Wochenschluss legte die RWE-Aktie in der vergangenen Woche insgesamt 11,6 Prozent zu und stieg auf 23,21 Euro. Die Aktie profitiert zum Einen von besseren Analystenbewertungen. Die Aktie wurde von Verkaufen auf Neutral hochgestuft. Zum Anderen setzen Marktteilnehmer darauf, dass die Versorger vom Ausgang der Bundestagswahl profitieren könnten. Schließlich wurden einige Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt. Diese setzten weiter auf fallende Kurse und mussten sich eindecken. Dies hat die Kurse weiter angetrieben. Starke Absatzzahlen in den USA gab BMW bekannt. Daraufhin legten die BMW-Papiere ebenfalls eine starke Performance hin. Der Kurs der BMW-Papiere legte um 8,7 Prozent auf 77,49 Euro zu. Societe Generale hat die Aktien von Siemens auf die Kaufliste gesetzt und damit den Kurs angetrieben. Siemens legten um 8,2 Prozent auf 86,65 Euro zu.

    Ein steigender Ölpreis sowie eine generell geringere Nachfrage nach Flügen in Zeiten militärischer Auseinandersetzungen belastet die Lufthansa-Aktie. Eine Gewinnwarnung des Wettbewerbers Ryanair hat die Luftfahrtbranche zusätzlich belastet. Der Kurs der Fluggesellschaft gab um 4,2 Prozent auf 12,93 Euro nach. Aktien von SAP, Merck und Fresenius gelten als eher weniger konjunkturabhängig. In der vergangenen Handelswoche gehörten diese Titel jedoch nicht zu den Gewinnern und verloren jeweils zwischen 3 und 4 Prozent.

    In der kommenden Woche könnte die Abstimmung des US-Kongresses die Richtung im Syrien-Konflikt vorgeben und damit die Aktienmärkte kalt erwischen. In diesem Falle wären stärkere Kursverluste nicht überraschend. Getreu der Börsenweißheit „Politische Börsen haben kurze Beine“ sollte man sich als investierter Aktionär nicht beruhigen lassen und stattdessen zu den Gewinnern der aktuellen Woche greifen und damit das Depot aufstocken.

  • DAX-Wochenrückblick vom 1.9.2013

    Der Syrien-Konflikt hat das Börsenparkett in der vergangenen Handelswoche beherrscht und den DAX um 314 Punkte einbrechen lassen. Dieser Kursverlust von 3,7 Prozent sorgte für einen Punkteverfall auf 8.103 Punkte. Nachdem der DAX zu Wochenbeginn noch mit einem leichten Kursplus von 0,2 Prozent startete, überwogen an den folgenden Tagen die Minuszeichen – am Dienstag brach der Deutsche Aktienindex um 2,3 Prozent ein und am Mittwoch folgte ein Kursverlust von 1 Prozent. Ein möglicher Militärschlag im Syrienkonflikt sowie das Risiko einer Ausweitung des Nahost-Konfliktes sorgten für Unsicherheit unter den Börsianern. Selbst ein überraschend guter ifo-Geschäftsklimaindex fand kaum Beachtung. Eine kleine Gegenbewegung verzeichnete der DAX am Donnerstag. Nachdem bekannt wurde, dass ein Militärschlag nicht unmittelbar bevorsteht, kam es zu einer Beruhigung an den Aktienmärkten. Der DAX legte am Donnerstag mit 0,5 Prozent leicht zu. Am Freitag ging es dann erneut in den Keller. Nach positiven Konjunkturdaten ging es mit den Aktienmärkten kurioserweise erneut in den Keller. Börsianer sehen damit das Ende der lockeren Geldpolitik durch die US-Notenbank näher rücken und verkauften. Beim DAX zeigte die Kurstafel am Freitag einen Tagesverlust von 1,1 Prozent an.

    Unter den DAX-Aktien litten in der vergangenen Woche vor allem konjunkturabhängige Aktien sowie Aktien aus der Luftfahrtbranche unter den starken Schwankungen. Den höchsten Wochenverlust von 6,9 Prozent erzielten die Papiere von Daimler. Und das, obwohl der seit einigen Wochen andauernde Streit um die Zulassungen von Mercedes-Fahrzeugen in Frankreich aufgrund des Einsatzes eines bestimmten Klimaanlagen-Kältemittels zu Gunsten von Daimler entschieden wurde. Die Daimler-Aktie gab 3,83 Euro nach und ging am Freitag bei einem Stand von 51,92 Euro aus dem Handel. Aktien der Deutschen Lufthansa verbilligten sich um 6,4 Prozent auf 13,50 Euro. Der Syrien-Konflikt belastet die Luftfahrt. Der steigende Ölpreis treibt außerdem die Betriebskosten für Flugbenzin in die Höhe. Mit Continental, BMW und VW gehören weitere Aktien aus dem Automobilsektor zu den Verlierern der Woche. Auch diese Aktien gaben im Wochenverlauf jeweils um mehr als 5 Prozent an Wert nach.

    Gegen den Trend entwickelten sich die Aktien der Commerzbank besonders positiv. Die Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes verloren lediglich 0,2 Prozent und gingen mit einem Kurs von 8,80 Euro aus dem Handel. Damit scheint die Sanierung der Commerzbank langsam Früchte zu tragen. Fünf Jahre nach der Übernahme der Dresdner Bank und der Belastung durch die Finanzkrise, unter der die Dresdner Bank besonders litt, scheint sich die Übernahme des Privaktkundengeschäftes langsam zu rechnen. Nach stärkeren Verlusten in der Vorwoche ging die vergangene Handelswoche auch für Lanxess mit einem Wochenverlust von nur 0,4 Prozent erfreulich zu Ende. Deutsche Telekom und K+S geben jeweils weniger als 1 Prozent nach. Turbulente Nachrichten um die russischen Kaliproduzenten lassen das Gewicht der Deutschen K+S steigen und sorgen möglicherweise für bessere Geschäfte. Immerhin entspannten sich die Märkte in Bezug auf K+S wieder.

    Der Syrien-Konflikt, ein steigender Ölpreis sowie eine mögliche Änderung der Geldpolitik durch die US-Notenbank werden auch in der kommenden Woche die Themen auf dem Börsenparkett sein. Da alle Themen jeweils genügend Stoff bieten, ist der Aktienmarkt äußerst vorsichtig zu beobachten. Kurzfristige hohe Kursverluste sind dabei nicht ausgeschlossen und sollten zu sinnvollen Investments in solide und günstig bewertete Dividendenpapiere genutzt werden. Für Spannung dürfte auch die Tagung des Arbeitskreises Aktienindex sorgen, der über die Zusammensetzung des DAX berät. Demnach ist die K+S-Aktie derzeit das einzige Papiere, dem eine Neuordnung drohen könnte. Experten gehen davon aus, dass trotz seines starken Kursverfalls K+S seine DAX-Position behalten wird.

  • DAX-Wochenrückblick vom 24.8.2013

    Nachdem der DAX zu Wochenbeginn mit negativen Vorzeichen in die neue Börsenwoche starte und an den ersten drei Handelstagen der Woche jeweils mit leichten Tagesverlusten den Handel beendete, ging es am Donnerstag mit 1,4 Prozent deutlich nach oben. Am Freitag legte der DAX erneut leicht zu. Unter dem Strich bleibt somit ein Wochengewinn von 0,4 Prozent. Die Marke von 8.400 Punkten hat der DAX wieder erklommen und notiert aktuell bei 8.417 Punkten. Zu Wochenbeginn verbreiteten zunächst Sorgen um eine straffere Geldpolitik der US-Notenbank schlechte Laune auf dem Börsenparkett. Überraschend gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Europa haben am Donnerstag die Kurse deutlich befeuert.

    Unter den DAX-Papieren legten die Papiere der Commerzbank mit einem Wochengewinn von 7 Prozent auf 8,82 Euro am deutlichsten zu. Analystenhäuser haben die Aktie auf Kaufen gesetzt und das Kursziel auf 11 Euro angehoben. Bei dem aktuellen Kursniveau hat die Aktie noch viel Luft nach oben. Der Staat möchte sich ebenfalls zurückziehen, plant jedoch, sein 17 prozentiges Aktienpaket außerhalb der Börse bei einem strategischen Investor zu platzieren. Jeweils mehr als 3 Prozent legten die Papiere von Lanxess und Linde zu. Lanxess konnten von den guten Konjunkturdaten in Europa profitieren und kletterten auf 48,94 Euro.

    Weniger gut liefen dagegen die Geschäfte für Heidelbergcement. Die Aktie verlor 5,8 Prozent auf 54,78 Euro. Papiere von ThyssenKrupp verloren 2,2 Prozent auf 16,30 Euro. Der Vorstand wird nun endlich reinen Tisch machen und sich stärker auf das Aufzugsgeschäft und den Dienstleistungsbereich konzentrieren. Das Stahlgeschäft rückt damit aus dem Fokus für ThyssenKrupp. Papiere des Versicherungsriesen Allianz verloren 1,8 Prozent auf 113,55 Euro.

    Mit dem jüngsten Wochengewinn hat sich der DAX wieder an die obere Grenze der seit längerem verlaufenden Kurszone zwischen 8.200 und 8.450 Punkten herangearbeitet. Ein positives Umfeld sowie gute Daten haben den jüngsten Kursgewinn ermöglicht. Ansonsten ist es nach der Quartalsberichtssaison eher ruhig geworden. Ob damit noch genug Luft für weitere Kursgewinne vorhanden ist, steht derzeit noch in den Sternen. Allerdings stehen die Change gut, dass aufgrund des positiven Konjunkturumfeldes in Deutschland der DAX endlich neue Jahreshöchststände markiert und damit die Herbstrallye einläutet. Mutige Börsianer stocken daher jetzt ihren Aktienbestand auf.