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  • DAX verliert auf 11.458 Punkte – Vonovia, Beiersdorf und Merck mit höchstem Wochengewinn – ThyssenKrupp, Deutsche Bank und Daimler mit höchstem Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX deutlich an Wert verloren. Der Deutsche Aktienindex ging bei einem Stand von 11.458 Punkten aus dem Handel und notiert damit rund 150 Punkte unter dem Stand der Vorwoche.

    DAX verliert auf 11.458 Punkte

    Mit leichten Abgaben von 0,1 Prozent ist der DAX in die neue Handelswoche gestartet. Die Marktteilnehmer agierten vorsichtig und wollten die EZB-Entscheidung am Donnerstag abwarten bevor größere Investments getätigt werden. Ein festerer US-Dollar sorgte am Dienstag für leichte Kursgewinne in Höhe von 0,2 Prozent. Der schwache Automobilsektor und die gesenkte Prognose von Schaeffler sorgte am Mittwoch für einen Rückgang von 0,3 Prozent. Nachdem die EZB und die schon vorher die OECD ihre Wachstumsprognosen gesenkt hatten, ging es an den Aktienmärkten deutlicher nach unten. Der DAX verlor im Tagesverlauf 0,6 Prozent an Wert. Wachstumssorgen haben auch am Freitag das Bild geprägt und den DAX weitere 0,5 Prozent an Wert verlieren lassen.

    Vonovia, Beiersdorf und Merck mit höchstem Wochengewinn

    Nach der EZB-Sitzung sind die Anleiherenditen wieder deutlich gefallen. Ein niedriges Zinsniveau wirkt sich vor allem auf Immobilienaktien positiv aus. Deshalb ist es wenig überraschend, dass Vonovia mit einem Wochengewinn von 6,8 Prozent der Wochengewinner im DAX ist. Ganz geräuschlos präsentiert sich auch das Plus von 3,3 Prozent bei Beiersdorf. Merck legte zwar negative Zahlen vor, allerdings überzeugte der Ausblick. In Summe konnte die Aktie auf Wochensicht so um 3 Prozent auf 95,34 Euro zulegen.

    ThyssenKrupp, Deutsche Bank und Daimler mit höchstem Wochenverlust

    Den höchsten Wochenverlust in Höhe von 7,2 Prozent hatten die Papiere von ThyssenKrupp zu verzeichnen. Fallende Zinsen bei gleichzeitig rückläufigem Wachstum erhöhen wieder die Kreditrisiken für Banken. Mit den Papieren der Deutschen Bank ging es um 6 Prozent auf 7,68 Euro nach unten. Deutliche Bremsspuren im Automobilbereich führen zu einem Wochenverlust von 6 Prozent auf 50,08 Euro für die Aktien von Daimler.

    DAX könnte bald mit Frühjahrsrally starten

    Momentan überwiegen an der Börse die negativen Nachrichten. Diese sind zum größten Teil nicht neu und daher bereits eingepreist. Die Börse handelt immer die Zukunft. Sollten sich die Aussichten in der Zukunft verbessern, wären dies positive Nachrichten. Nachdem derzeit alle negativen Meldungen verarbeitet werden, ist bald mit einer Umkehr zu rechnen. Dem DAX könnte damit eine ordentliche Frühjahrsrally bevorstehen.

  • Aktien-Alpha Portfolio verliert 0,8 Prozent – Beiersdorf mit 3,3 Prozent stabil

    Das Aktien-Alpha Portfolio hat in der vergangenen Woche 0,8 Prozent an Wert verloren. Das Zertifikat der Bullenbrief-Redaktion notiert bei einem aktuellen Anteilswert von 150,88 Euro.

    Unter den Einzelwerten ist der DAX-Gewinner Beiersdorf mit einem Wochengewinn von 3,3 Prozent zu finden. Rocket Internet legen ebenfalls 3,3 Prozent zu und haben damit die Performance positiv beeinflusst. Bei Wirecard gibt es nach den Betrugsvorwürfen der Vorwochen erstmals wieder Anzeichen für ein Ende dieser Krise. Mit dem Aktienkurs ging es daraufhin um 2,8 Prozent nach oben.

    Am Ende sind die Papiere aus dem Finanzsektor zu finden. Ein Rückgang des Wachstums und Zinsniveaus belasten Kreditgeber in zweifacher Hinsicht. Commerzbank-Aktien verloren 10 Prozent und bei der Deutschen Bank ging es um 6 Prozent nach unten. Der Automobilsektor war ebenfalls schwach. Im Bullenbrief-Depot erwischte es damit die Papiere von Daimler mit einem Kursrückgang von 6 Prozent am stärksten.

  • DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte – Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn – Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX rund 3 Prozent an Wert zugelegt. Zum Handelsschluss notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.206 Punkten. Damit ist es dem DAX wieder gelungen über die Marke von 11.000 Punkte zu klettern.

    DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte

    Von Montag bis Donnerstag gab es beim DAX nur wenig Bewegung. Die Abstimmung in Großbritannien über den Brexit sorgte nur kurzfristig für Verunsicherung, verhinderte aber auch einen entspannten Börsenhandel. Kräftig nach oben ging es jedoch am Freitag. Alleine am letzten Handelstag der Woche legte der DAX um 2,6 Prozent zu. Neue Gespräche über eine mögliche Beendigung des Handelstreits zwischen China und den USA sorgten für Entspannung.

    Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 8 Prozent haben die Papiere von Covestro eingefahren. Nachdem die Aktie in den letzten Wochen zu den Verlierern zählte setzte sich die Aktie in der vergangenen Woche an die Spitze der DAX-Papiere. Die Fusionsgerüchte mit der Commerzbank sowie starke Zahlen von US-Banken sorgten bei der Deutschen Bank für einen Wochengewinn von 7.3 Prozent auf 8 Euro. Wirecard gilt als Gewinner der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Die Aktie legte um 7,2 Prozent auf 149,85 Euro zu.

    Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    Bei Beiersdorf ist das letzte Quartal überraschend schlecht ausgefallen. An der Börse sagten daraufhin die Kurse ab. Gegenüber der Vorwoche verliert die Beiersdorf-Aktie 2,4 Prozent an Wert. Das Papier ist damit der Wochenverlierer im DAX. Aktuell kostet eine Aktie von Beiersdorf 88,34 Euro. Papiere von ThyssenKrupp verlieren gegenüber der Vorwoche 1,3 Prozent auf 15,98 Euro und bei Merck geht es um 0,2 Prozent auf 90,50 Euro nach unten.

    Sprung über die 11.000er Marke hat den DAX befreit

    Der Sprung über die 11.000er Marke hat dem DAX einen deutlichen Schub gegeben. Die Erleichterung auf dem Börsenparkett ist groß, denn damit ist es dem DAX gelungen die Abwärtsbewegung zu durchbrechen. Auch die Anzeichen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft sehen wieder etwas besser aus. Wurde in den Vorwochen häufig von Rezession gesprochen, wird nun nur noch ein schwaches Wachstum erwartet. In den kommenden Wochen ist daher mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen.

  • Aktien-Alpha mit 0,3 Prozent Wochengewinn – Deutsche Bank profitiert von Fusionsgerüchten

    Das Aktien-Alpha Portfolio hat von dem fulminanten Endspurt am Freitag beim DAX nur begrenzt profitiert. Das Zertifikat der Bullenbrief-Redaktion legte um 0,3 Prozent auf einen Anteilswert von 147,88 Euro zu.

    Unter den Einzelwerten liegen die Papiere der Deutschen Bank an der Spitze der Kursgewinner. Der Wochengewinn beträgt 7,3 Prozent auf 8 Euro. Aktien von Wirecard legten 7,2 Prozent auf 149,85 Euro zu und Amadeus Fire sorgen mit einem Wochengewinn von 6,5 Prozent auf 90,40 Euro ebenfalls für eine positive Performance.

    Am Ende der Entwicklung sind dagegen die DAX-Wochenverlierer-Aktien Beiersdorf mit einem Wochenverlust von 2,4 Prozent auf 88,34 Euro zu finden. Auf den weiteren Verliererplätzen sind Fielmann mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent auf 56,40 Euro und Essilor mit einem Plus um 0,1 Prozent auf 112,30 Euro zu finden.

  • Immobilien-Alpha Portfolio mit 1,2 Prozent Wochengewinn – alstria office mit starker Kursentwicklung

    Die Immobilien-Alpha Strategie hat in der vergangenen Woche eine gute Entwicklung hinter sich. Das Portfolio legte um 1,2 Prozent zu. Ein Anteilsschein kostet damit 193,27 Euro.

    Unter den Einzelaktien legten alstria office mit 3,6 Prozent am stärksten zu. Die Aktie entwickelte sich in der Vergangenheit schwächer als der Markt und hat dementsprechend Aufholpotential. Grand City Properties legten um 1,9 Prozent auf 20,30 Euro zu und VIB Vermögen legten in gleicher Höhe auf 21,50 Euro zu.

    Am Ende der Liste sind dagegen die Papiere von TLG mit einem Kursrückgang um 2,2 Prozent zu finden. Deutsche Euroshop setzen die schwache Entwicklung mit einem Verlust von 1,8 Prozent fort. Auch Immofinanz verlieren gegen den Trend 1,1 Prozent.

  • DAX gewinnt 2 Prozent auf 10.768 Punkte – Bayer, Deutsche Bank E.on und RWE mit höchstem Wochengewinn – Linde, infineon und SAP mit höchsten Verlusten

    In der verkürzten Handelswoche ist dem DAX ein erfolgreicher Start in das Börsenjahr 2019 gelungen. Auf Wochensicht legte der Deutsche Aktienindex um rund 2 Prozent zu. Damit notiert der DAX 209 Punkte über dem Jahresendstand bei einem aktuellen Kurs von 10.768 Punkten.

    DAX gewinnt 2 Prozent auf 10.768 Punkte

    Nachdem der DAX am Mittwoch noch mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent in das neue Jahr startete ging es am zweiten Tag bereits wieder nach unten. Der Tagesverlust betrug 1,6 Prozent nachdem Apple negative Quartalszahlen veröffentlichte und damit der Handelsstreit zwischen USA und China in den Fokus trat. Vor allem der Automobilsektor litt unter diesen Vorgaben. Doch als sich am Freitag eine Entspannung um den Handelsstreit abzuzeichnen scheint und die Arbeitsmarktdaten positiv überraschten, ging es mit den Aktienkursen deutlich nach oben. Der DAX schoss am Freitag um 3,4 Prozent nach oben und hat damit ein mehr als beachtliches Tagesplus eingefahren.

    Bayer, Deutsche Bank E.on und RWE mit höchstem Wochengewinn

    Unter den DAX-Aktien legten die Papiere von Bayer mit einem Wochengewinn in Höhe von 7,2 Prozent am stärksten zu. Bayer hat sich im Streit um Schadenersatzzahlungen für mögliche Krebserkrankungen durch den Unkrautvernichter Glyphosat eine bessere Ausgangsposition verschafft. An der Börse stieg die Aktie um 4,34 Euro auf 64,90 Euro gegenüber dem Vorjahresschlusskurs. Aktien des Vorjahresverlierers Deutsche Bank legten gegen den Trend mit 6,7 Prozent auf 7,44 Euro ebenfalls deutlich zu. Und schließlich sorgten auch die Versorger für einen steigenden DAX. Bei E.on ging es um 5,2 Prozent auf 9,08 Euro nach oben und RWE kletterten um 5,1 Prozent auf 19,92 Euro.

    Linde, infineon und SAP mit höchsten Verlusten

    Die höchsten Verluste in Höhe von 2,2 Prozent wurden dagegen mit den Papieren von Linde eingefahren. Die Aktie verlor 3 Euro auf 135,55 Euro. Nach der Gewinnwarnung von Apple schnitt vor allem auch der Technologiesektor negativ ab. Infineon verloren 1,3 Prozent auf 17,14 Euro und bei SAP ging es um 0,6 Prozent auf 86,44 Euro nach unten.

    Start ins Börsenjahr 2019 wird positiv bewertet

    Mit dem Wochengewinn in Höhe von 2 Prozent wird der Start in das neue Börsenjahr positiv bewertet. Bereits im Vorfeld wurde darüber spekuliert, dass eine negative Auftaktwoche zu weiteren Kursverlusten führen könnte. Dies ist mit dem Wochengewinn durch die hohen Kursgewinne vom Freitag verhindert worden. Damit steht einem erfolgreichen Börsenjahr aus charttechnischer Sicht nichts im Wege und der DAX könnte in Richtung weiterer Jahreshochs marschieren.

  • Aktien-Alpha Portfolio verliert 0,1 Prozent an Wert

    Die Aktien-Alpha Strategie konnte den Schwung aus dem DAX nur bedingt ins neue Jahr mitnehmen. Während der DAX um rund 2 Prozent zulegte, notiert das Aktien-Alpha Musterportfolio 0,1 Prozent unter dem Stand der Vorwoche. Ein Anteilsschein an der Strategie ist damit für 142,21 Euro zu haben.

    Unter den Einzelwerten legten vor allem auch die Papiere das DAX-Wochengewinners Deutsche Bank mit einem Wochengewinn von 6,7 Prozent auf 7,44 Euro zu. Aber auch die Schwäche der Commerzbank scheint zum Jahresauftakt vergessen zu sein. Der Jahresstart wird mit einem Plus von 6,2 Prozent versüßt. Aber auch der Gewinn des Schwergewichts Fresenius trägt mit einem Kursplus von 4,8 Prozent auf 44,42 Euro zur positiven Performance bei.

    Gegen den Trend ging es dagegen mit den Papieren von Linde nach unten. Der Verlust beträgt 2,2 Prozent auf 135,55 Euro. Aber auch Essilor verlieren 0,5 Prozent auf 111,40 Euro und bremsen damit die Entwicklung des Musterportfolios. Alle anderen Depotwerte haben die vergangene Handelswoche mit einem Kursplus beendet.

  • Immobilien-Alpha startet negativ ins neue Jahr

    Die Immobilien-Alpha Strategie hat einen schwachen Start in das neue Börsenjahr hingelegt. Während der DAX um 2 Prozent zulegte, ging es mit dem Musterportfolio um 1,4 Prozent nach unten. Ein Anteilsschein der Bullenbrief-Strategie ist damit für 185,84 Euro zu haben.

    Unter den Einzelaktien legten WCM mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,3 Prozent am stärksten zu. Hamborner REIT zählen mit einem Kursplus von 4 Prozent auf 8,75 Euro ebenfalls zu den Gewinnern. LEG Immobilien vervollständigen das Tripple mit einem Kursplus von 3,9 Prozent auf 94,64 Euro.

    Negativ macht sich dagegen der Wochenverlust in Höhe von 3,2 Prozent bei PATRIZIA Immobilien bemerkbar. Aber auch VIB Vermögen notieren als Musterportfolioschwergewicht 1,9 Prozent im Minus. Alstria office machen mit einem Wochenverlust von 0,6 Prozent die Liste der Wochenverlierer komplett.

  • Jahresrückblick: DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte – DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten – Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen – DAX könnte Boden gefunden haben

    Im vergangenen Jahr hat der Deutsche Aktienindex 2.359 Punkte an Wert verloren. Damit notiert der DAX 18,3 Prozent unter dem Stand von vor einem Jahr. Zahlreiche charttechnische Marken wurden auf dem Weg nach unten durchbrochen. Zum Jahresende notiert der DAX bei einem Stand von 10.559 Punkten.

    DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte

    Damit hat der DAX eine starke Serie beendet. In den vergangenen sechs Jahren hat der DAX auf Jahressicht ausschließlich Gewinne eingefahren. Der DAX hat damit das erste Mal seit sechs Jahren wieder Verluste gemacht. Damals hatte der DAX im Jahre 2011 einen Verlust von 14,7 Prozent eingefahren.

    Einen größeren Verlust als in 2018 gab es zuletzt vor genau zehn Jahren als die internationale Finanzkrise im Jahre 2008 ihren Höhepunkt hatte. Damals ging es um 40,4 Prozent nach unten. Der DAX notierte bei einem Stand von 4.810 Zählern.

    DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten

    Aber es gab nicht nur negative Entwicklungen. Zu Beginn des Jahres setzte der Aktienmarkt seinen Aufwärtstrend fort. Die Geldschwemme der Notenbanken und das niedrige Zinsniveau haben die Aktienkurse steigen lassen. Am 23. Januar notierte der DAX auf Allzeithoch bei 13.597 Punkten. Doch während der DAX noch einige Monate immer wieder zwischen 12.000 und 13.000 Punkten schwankte ging es ab September nur noch nach unten.

    Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen

    Der Handelsstreit zwischen den USA und China, aber auch zwischen Europa und den USA haben die Aktienmärkte negativ berührt. Hinzu kommt der nahende Brexit. In Italien gab es einen Haushaltsstreit um die Verschuldung des Landes und in Frankreich gestalten sich die Reformen für den Präsidenten schwieriger als gedacht. Die meisten dieser politischen Unsicherheiten konnten immer wieder nur kurzfristig die Aktienmärkte negativ beeinflussen.

    Selbst die steigenden Zinsen und die Rückkehr der Notenbanken zur Normalität sorgten für keine Verunsicherung an den Aktienmärkten. Als allerdings ab dem dritten Quartal Unternehmen verstärkt mit Gewinnwarnungen die Aktienmärkte überraschten, ging es mit den Kursen nach unten. Der Abschwung ist damit auch bei den deutschen Unternehmen angekommen. Lange wollten die Börsianer nicht wahrhaben, dass der starke Euro und die Handelsbeschränkungen negative Auswirkungen auf die Bilanzen deutscher Unternehmen haben werden.

    Lediglich sechs Aktien mit positiver Kursentwicklung – RWE bestes Papier

    Im DAX gab es lediglich sechs Aktien mit einer positiven Kursentwicklung. Das höchste Plus erzielten dabei die Papiere von RWE mit einem Jahresgewinn in Höhe von 11,5 Prozent. Allerdings bewegt sich das Papier mit 18,96 Euro weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Adidas und Deutsche Börse zählen mit einem Plus von 8,4 Prozent bzw. 9,1 Prozent ebenfalls zu den Top-Aktien. Münchener Rück legen mit 5,4 Prozent ebenfalls leicht zu während Deutsche Telekom und Merck mit einem Plus von 0,2 bzw. 0,3 Prozent so gut wie unverändert rangieren. Die Aktien von Wirecard und der Commerzbank sind in dieser Jahresbetrachtung nicht berücksichtigt, da die Papiere nicht die letzten 12 Monate dem DAX angehörten.

    Deutsche Bank, Continental und Bayer mit höchstem Jahresverlust

    Schlechte Zeiten gibt es weiterhin für den Finanzsektor. Die niedrigen Zinsmargen sowie strukturelle Probleme belasten die deutschen Geldhäuser. Die Aktien der Deutschen Bank sind mit 56 Prozent größter Verlierer im DAX. Der einstiege Highflyer notiert bei gerade einmal 6,97 Euro.

    Gewinnwarnungen und der Dieselskandal belasten die Automobilbranche. Allen voran verlieren Continental 46,4 Prozent. Bayer, HeidelbergCement und Deutsche Post geben um rund 40 Prozent nach. ThyssenKrupp sind auf nur noch 14,98 Euro eingebrochen und bei der Deutschen Lufthansa hat sich der etwas höhere Kerosinpreis negativ auf die Bilanz niedergeschlagen.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Für das kommende Jahr sehen die ersten Anzeichen nicht anders aus. Die Risiken bleiben. Allerdings gibt es den einen großen Unterschied, dass die negativen Signale an der Börse angekommen und durch fallende Kurse verarbeitet sind. Die Euphorie der vergangenen Jahre ist damit verschwunden. Auf dem Börsenparkett herrscht ein realeres Bild. Negative Ergebnisse dürften damit nicht mehr überraschen. Insofern kann es eigentlich nur noch positive Überraschungen geben. Zumal in 2019 ab dem zweiten Halbjahr in den USA der Präsidentschaftswahlkampf startet. Und mit diesem waren in der Vergangenheit immer steigende Aktienkurse verbunden.

    In diesem Sinne blicken wir optimistisch in das Aktienjahr 2019. Wir gehen davon aus, dass der DAX wieder in Richtung Allzeithoch marschiert. Für den DAX erwarten wir daher einen Jahresschlussstand in 2019 von 13.278 Punkten. Dies würde einem Plus von 25,8 Prozent entsprechen.

  • Aktien-Alpha Portfolio leicht besser als DAX – Wirecard und RWE Vorzüge sind die Jahresgewinner

    Etwas besser als der DAX hat die Aktien-Alpha Strategie im Jahresvergleich abgeschnitten. Während der DAX 18,3 Prozent an Wert verlor gab das Musterportfolio der Bullenbrief-Redaktion lediglich um 15 Prozent nach. Gerade der niedrigere Investitionsgrad ab Mitte des Jahres hat zu einer positiven Performance gegenüber dem DAX geführt. Allerdings haben wir einen Teil des Cashs ab November wieder investiert und damit auch die jüngste Kurskorrektur mitgenommen.

    Unter den Einzelaktien haben wir mit dem DAX-Aufsteiger Wirecard die Aktie mit dem höchsten Jahresgewinn in unserem Musterportfolio. Wirecard legte gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent zu. Doch auch diese Aktie notierte unterjährig deutlich höher. Die Differenz zum Jahreshoch beträgt 36 Prozent. Mit den RWE Vorzugsaktien haben wir ebenfalls auf einen Gewinner gesetzt. Hier macht sich der Sondereffekt positiv bemerkbar, dass ein möglicher Umtausch in die teureren Stammaktien erfolgen könnte. Aktien von Linde haben mit einer positiven Performance des Portfolios genauso beigetragen wie die Papiere des Personaldienstleisters Amadeus Fire.

    Negativ hat sich auf das Aktien-Alpha Portfolio die Entwicklung der Deutschen Bank Aktie niedergeschlagen. Das Papier verlor 56 Prozent. Papiere der Commerzbank notierten mit einem Jahresverlust von 54 Prozent nur unwesentlich besser. Aktien von freenet liegen mit einem Jahresverlust von 45 Prozent ebenfalls am Ende.